Mehr als 30 Millionen Euro Landesmittel fließen in den Straßenbau im Ruhrgebiet

Mit 30,81 Millionen Euro fördert das Land NRW den kommunalen Straßenbau in Städten und Gemeinden des Ruhrgebiets.

Die höchsten Einzelförderungen gehen nach Essen (4,03 Millionen Euro) und nach Witten (3,64 Millionen Euro). In Essen fließt das Geld in den Bau der Entlastungsstraße an der Ausfahrt A 40 Frillendorf, in Witten in den Ausbau der Pferdebachstraße. NRW-weit fördert das Land in diesem Jahr 114 kommunale Straßenbauvorhaben mit rund 127 Millionen Euro. Die Gesamtkosten dieser Projekte belaufen sich auf über 256 Millionen Euro.

(ü. Pm., idr)

Oberbürgermeister Thomas Kufen (Essen) gegen Dieselfahrverbote

Der Deutsche Städtetag berät am Dienstag, 25. April 2017, in seiner Präsidiumssitzung in Leipzig auch über Möglichkeiten zur Verbesserung der Luftqualität in den großen Städten. Dazu fordert der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen:

„Wir müssen die Luftqualität in den Städten verbessern. Ich halte aber nichts von pauschalen Diesel-Verbotsforderungen. Einfahrverbote von Dieselfahrzeugen in bestimmte Städte oder Stadtteile führt nur zu einer Umverteilung der belasteten Zonen. Ein solches Verbot geht auch an der Realität im Ruhrgebiet vorbei. Berufspendler werden sich andere Wege suchen. Auf der anderen Seite wird zu Recht von der EU die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch Feinstäube angemahnt. Hierzu bedarf es vor allem von Seiten der Industrie bessere Filtertechniken und Umrüstmöglichkeiten.“

In dicht besiedelten Regionen, wie beispielsweise dem Ruhrgebiet, ist ein abgestimmtes Vorgehen mit den umliegenden Kommunen wichtig. Hier sind Bund und Land am Zug, die Städte und Gemeinden zu unterstützen.

Bis vor kurzem galt der Diesel als sinnvolle Alternative zum Benzinmotor, weil ein Benzinmotor deutlich mehr CO2 ausstößt und mehr Sprit verbraucht. Auch deshalb hat die Bundesregierung in der Vergangenheit die Kfz-Steuer auf den CO2-Ausstoß umgestellt, um CO2-ärmere Antriebsformen zu begünstigen.

(ü. Pm.)

Ruhrgebiet hat gut ausgebautes Netz von Elektro-Ladestationen

Im Ruhrgebiet finden Fahrer von Elektroautos mittlerweile ein recht gut ausgebautes Netz von Ladestationen. NRW liegt bei der regionalen Verteilung der Stationen nach Bayern auf Platz zwei der Bundesländer, 354 Ladepunkte gibt es hier. Recht dicht ist das Netz vor allem in den Ruhrgebiets-Metropolen Dortmund (54) und Essen (30 öffentliche Ladepunkte). Das geht aus einer interaktiven Übersichtskarte von öffentlichen Ladepunkten für Elektromobile in Deutschland hervor, die die Bundesnetzagentur veröffentlicht hat. Die Karte zeigt für das Ruhrgebiet aktuell rund 140 öffentliche Ladepunkte. Bundesweit verzeichnet die Karte derzeit 1.600 Ladeeinrichtungen mit insgesamt 3.335 Ladepunkten von über 300 Betreibern. Infos unter www.bundesnetzagentur.de

(ü. Pm., idr)

A40: Nächtliche Sperrung im Ruhrschnellwegtunnel

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld führt in der Nacht von Donnerstag (20.4.) auf Freitag (21.4.) von 23 Uhr bis 3 Uhr Wartungsarbeiten im A40 – Ruhrschnellwegtunnel bei Essen durch.

Der Tunnel ist in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Verkehr wird in Richtung Duisburg ab der Anschlussstelle Essen-Huttrop und in Richtung Dortmund ab der Anschlussstelle Essen-Zentrum umgeleitet.

Die Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Nachtstunden statt.

(ü. Pm.)

Neue Lärmschutzwände auf der A40 in Essen

Die so genannte Lärmsanierung auf der A40 zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd tritt in eine neue Phase. Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr beginnt am 1. April zwischen den Anschlussstellen Essen-Kray und Essen-Frillendorf mit dem Bau neuer Lärmschutzwände. Betroffen ist die Fahrtrichtung Duisburg. Die A40 ist in diesem Bereich während der Bauarbeiten, die bis Sommer 2018 dauern sollen, tagsüber mit drei Fahrstreifen befahrbar. In den verkehrsärmeren Zeiten (nachts und an den Wochenenden) wird gelegentlich eine Fahrspur gesperrt, damit die Bauarbeiten, die mehr Platz benötigen, durchgeführt werden können.

Die Verkehrsführung für die Bauarbeiten richtet der Landesbetrieb am Samstag (1.4.) und, wenn nötig, auch am darauffolgenden Sonntag ein. Da die Arbeiten jedoch vom Wetter abhängen, können sich Verzögerungen ergeben.

Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu elf Meter hoch und damit um bis zu sechs Meter höher als die bisherigen Vorrichtungen. Das erhöht den Schutz vor Lärm. Der untere Bereich der Wände (circa drei Meter) wird aus Beton mit hochabsorbierender Schale hergestellt, der obere Teil besteht aus transparenten Wandelementen.

Der Landesbetrieb Straßenbau investiert in diesem Streckenabschnitt rund sechs Millionen Euro.

(ü. Pm.)

Fahrbahnsanierung der Byfanger Straße ab 28. März

Die Byfanger Straße wird im Bereich zwischen Haus 185 und der Buswendeschleife im Rahmen einer Sofortmaßnahme von Dienstag, 28. März, bis Freitag, 31. März, instandgesetzt, um Gefahrenstellen zu beseitigen.

Am 28. und 29. März wird der Individualverkehr am Baufeld vorbeigeschleust. Am 30. und 31. März muss die Fahrbahn der Byfanger Straße im Bereich zwischen Haus Nummer 185 und der Buswendeschleife für die Fräs- und Asphaltarbeiten voll gesperrt werden. Währenddessen ist auch kein Anliegerverkehr möglich. Für Fußgänger bleibt der Baustellenbereich passierbar, sie werden seitlich an der Baustelle vorbei geführt.

Umleitungen für den Individualverkehr werden ausgeschildert. Die Buslinie 155 der EVAG wird umgeleitet.

Witterungsbedingt kann es leider zu Verschiebungen bei der Bauzeit kommen. Das Amt für Straßen und Verkehr der Stadt Essen und die Baubeteiligten sind bestrebt, eventuelle Beeinträchtigungen der Anlieger so gering wie möglich zu halten.

(ü. Pm.)

Lärmschutzarbeiten an der A40 in Essen werden fortgesetzt / Baustelle bis Sommer 2018

Um die Lärmbelastung für die Anwohner der A40 zu senken, erneuert Straßen.NRW weitere Lärmschutzwände im Bereich Essen. Am 1. April wird zwischen den Anschlussstellen Essen-Kray und Essen-Frillendorf mit dem Bau begonnen. Betroffen ist die Fahrtrichtung Duisburg. Die A40 ist in diesem Bereich während der Bauarbeiten, die bis Sommer 2018 dauern, tagsüber mit drei Fahrstreifen befahrbar. Nachts und an den Wochenenden wird gelegentlich eine Fahrspur gesperrt. Die Investitionskosten liege bei rund sechs Millionen Euro. Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu elf Meter hoch und damit um bis zu sechs Meter höher als die bisherigen Wände.

Infos: www.strassen.nrw.de

(ü. Pm., idr)

Interessengemeinschaft B 224 Werden – Offener Brief an die Stadtverwaltung

Verkehrsverlagerungen zu Gunsten der Brückstraße im Werdener Ortskern sind unmöglich. Vorläufige Einzelwerte der Luftschadstoffmessung des LANUV in der Abtei- und Brückstraße belegen:
Der Stickoxid -Grenzwert (40 μg/m3) wird in der Abtei- und in der Brückstraße gleichermaßen überschritten:
 42 μg/m3
Damit scheidet die Abteistraße für die Verlagerung von über 10.000 Fahrtbewegungen aus der Brückstraße aus.
Was nun Frau Raskob, Herr Fliß, BV IX?
Ihre Ankündigungen:
„der Hot Spot Brückstraße wird beseitigt“ (Bewerbung Grüne Hauptstadt),
„Die Verlagerung entschärft die uns begleitenden Gesundheits- und Verkehrsprobleme im Werdener Ortskern“ (Patrick Widmaier)
„Die permanente Überschreitung der zulässigen Grenzwerte beim gesundheitlichen Stickstoffdioxid in der Brückstraße zeigt, dass das Verkehrskonzept in Werden dringend umgesetzt werden muss“(Anna Leipprand) und „Die Stadt Essen soll mehr Initiative gegen die Luftverschmutzung ergreifen“, sowie „die Gesundheit der Menschen hat absoluten Vorrang“ (Rolf Fliß)
lassen sich auf Grund dieser Belastungen in der Abteistraße mit IHREM Konzept nicht mehr realisieren!
Stoppen Sie diesen Unsinn!
Ihr Festhalten an diesem Konzept verhindert seit Jahren eine Verbesserung der Luft- und Lärmbelastung für die betroffenen Werdener, weil intelligentes Verkehrsmanagement nicht, wie von uns gefordert, zum Einsatz gekommen ist.
www.b224werden.de
 www.verkehrskonzept-werden.de

Essen, 22.3.2017

(ü. Pm.)

Stadt plant zusätzliche Fahrbahn am Berthold-Beitz-Boulevard

Durch die derzeit geplante nördliche Erschließung des Krupp-Gürtels zwischen Bottroper Straße/ Berthold-Beitz-Boulevard und Pferdebahn ist eine erhöhte Verkehrsbelastung zu erwarten. Um dem Rechnung zu tragen, ist zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotenpunktes eine zusätzliche Geradeausspur in Richtung Pferdebahn vorgesehen. Für den verkehrlichen Anschluss des Berthold-Beitz-Boulevards an die Bottroper Straße wurden bereits Haushaltsmittel in Höhe von 400.000 Euro zurückgestellt. Durch zu erwartende Entsorgungskosten aufgrund eines vorliegenden Bodengutachtens kommen jetzt allerdings Mehrkosten in Höhe von 200.00 Euro auf die Stadt zu.

Mit dem Beschluss des Rates der Stadt Essen in seiner gestrigen Sitzung (22.3.) kann der Baubeginn vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsicht jetzt erfolgen.

(ü. Pm.)