Bauarbeiten am Kettwiger Marktplatz

Am Kettwiger Marktplatz (Hauptstraße 73 bis 83) werden durch das Amt für Straßen und Verkehr die Baumbeete instand gesetzt. Der Bereich wird in der Zeit vom 3. bis zum 6. Juli abgesperrt.

Als Folge findet am Dienstag, 4. Juli, kein Wochenmarkt statt.

Die Parkplätze an den Baumbeeten werden für die Zeit der Maßnahme nicht nutzbar sein. Für den fließenden Verkehr erfolgt keine Einschränkung.

A40: Engpass am Samstag zwischen Essen-Kray und Gelsenkirchen

Am Samstag (1.7.) stehen von 8 bis 15 Uhr zwischen den A40-Anschlussstellen Essen-Kray und Gelsenkirchen in Fahrtrichtung Bochum nur zwei von drei Fahrspuren zur Verfügung.

Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr führt Pflegemaßnahmen an der Bepflanzung eines Betonsteilwalls durch. Diese Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Zeiten statt.

(ü. Pm.)

A40: Nächtliche Sperrungen im Ruhrschnellwegtunnel

In den Nächten von Montag (26.6.) auf Dienstag (27.6.) sowie von Dienstag (27.6.) auf Mittwoch (28.6.), jeweils 21 bis 5 Uhr, ist der Tunnel in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Der Verkehr wird zur Auffahrt Essen-Zentrum umgeleitet. Im selben Zeitraum ist die Anschlussstelle Essen-Zentrum in Fahrtrichtung Duisburg gesperrt.

In der Nacht von Mittwoch (28.6.) auf Donnerstag (29.6.), 21 bis 5 Uhr, ist der Tunnel dann in Fahrtrichtung Duisburg voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Essen-Zentrum umgeleitet.

Von Donnerstag (29.6.) auf Freitag (30.6.) ist der Tunnel dann von 22 bis 4 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Nachtstunden statt.

Verkehrskonzept Werden steht vor der Realisierung

Der Bau- und Verkehrsausschuss hat in seiner letzten Sitzung (22.6.) die Umsetzung des „Verkehrskonzepts Werden“ empfohlen.

Das Konzept sieht vor, nicht nur den Verkehrsfluss in das Ortszentrum von Werden zu optimieren, sondern auch hohe Luftbelastungen durch den Straßenverkehr, vor allem im Bereich der Brückstraße, zu verringern. Deshalb soll die Brückstraße zukünftig verkehrlich entlastet werden, indem der Durchgangsverkehr auf die Abteistraße verlagert wird. Entgegen der aktuellen Einbahnstraßenregelung wäre die Brückstraße dann als Teil des neuen Altstadtrings nur in Fahrtrichtung Werdener Markt befahrbar, ausgehend vom Kastellplatz und der Grafenstraße. Dazu werden die bestehenden Einbahnstraßenregelungen in der Bungertstraße und Klemensborn ebenfalls umgekehrt.

Die Abteistraße soll zukünftig dreispurig befahrbar sein und im Kreuzungsbereich vier bis fünf Fahrspuren, je nach Fahrtrichtung, umfassen, um das dortige vermehrte Verkehrsaufkommen zu regeln. Für den Umbau der Abteistraße ist ausschließlich lärmoptimierter Asphalt vorgesehen.

Weiterer wesentlicher Bestandteil der Realisierung des Verkehrskonzeptes ist die Umgestaltung und Miteinbeziehung des Werdener Marktes als städtebauliches Element. Ideen dazu wurden in einer Arbeitsgruppe entwickelt, die aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, des Werdener Werberings, des Bürgervereins Werden, der Bürgerinitiative „Fließend Werden“ sowie der Verwaltung und des beauftragten Ingenieurbüros bestand. Im Zuge der Umgestaltung wird beispielsweise auch die Bushaltestelle „Werdener Markt“ barrierefrei ausgebaut.
Die der ursprünglichen Konzeptentwicklung vorausgegangene Annahme, durch ein neues Verkehrskonzept eine Verkehrsentlastung im Ortskern um etwa 25 Prozent erreichen zu können, ist durch mehrere Verkehrsuntersuchungen widerlegt worden. Tatsächlich besteht der Straßenverkehr im Werdener Ortskern zum größten Teil aus Quell- und Zielverkehren, der weder durch eine neue Konzeption, noch durch eine Ortsumgehung verringert werden kann. Trotzdem wird die Umsetzung als sinnvoll erachtet, um die verkehrlicher Belastung einzelner Knotenpunkte zu beheben und die Situation für Anwohnerinnen und Anwohner zu verbessern.

Darüber hinaus wird derzeit der Nahverkehrsplan der Stadt Essen erarbeitet und wird auch den Stadtteil Werden konzeptionell berücksichtigen.

Kosten des Projektes:

Für die Realisierung des Verkehrskonzepts Werden sind Kosten in Höhe von 6.950.000 Euro veranschlagt. Der städtische Eigenanteil beträgt dabei 4.916.400 Euro. Über 1,8 Millionen Euro fließen als Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm in die Umbaumaßnahme.

Für Anwohnerinnen und Anwohner der Abteistraße besteht an insgesamt 94 Gebäudefronten ein Anspruch auf passiven Lärmschutz in Form von Schallschutzfenstern. Den jeweiligen Hauseigentümern steht abhängig von der tatsächlichen Nutzung der Räume damit die vollständige Kostenübernahme für einen Austausch der Fenster zu.

Mit der Empfehlung des Bau- und Verkehrsausschusses kann der Rat der Stadt Essen in seiner Sitzung am 12. Juli über das Vorhaben entscheiden – vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsicht.

Zum Hintergrund:

Das Verkehrskonzept Werden wurde bereits im April 2013 von der Bezirksvertretung IX, im Juni 2013 vom Ausschuss für Stadtentwicklung und -planung, beschlossen, um die verkehrliche Situation im Ortskern Werdens zu verbessern – bereits damals im Bewusstsein, dass sich eine Verkehrsentlastung für den Ort dadurch nicht erzielen lassen wird. In allen Phasen der Planung zeichnete sich das Projekt durch eine rege Bürgerbeteiligung aus.

(ü. Pm.)

Grüne zum Verkehrskonzept Werden

Der Bau-  und Verkehrsausschuss der Stadt Essen befasst sich am 22. Juni mit der Umsetzung des Verkehrskonzeptes Werden, das am 12. Juli vom Essener Rat endgültig beschlossen werden soll. Dazu erklärt Ernst Potthoff, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:

„Wir sind froh, dass das Verkehrskonzept Werden endlich beschlossen werden soll. Kein verkehrliches Stadtteilkonzept in Essen wurde in den letzten 10 Jahren so intensiv durch Bürgerbeteiligung begleitet und durch Gutachten abgesichert.

Am 12. Juli 2011 hat der Rat der Stadt Essen nach einem vorbildlichen Moderationsprozess einstimmig beschlossen, dass die Grüne Harfe in Heidhausen mit einer Begrenzung auf 100 Wohneinheiten bebaut werden soll und ein Verkehrskonzept zur Entlastung des Werdener Ortskerns erstellt werden soll.

Die Politik hat damals auch eine `Zug-um-Zug-Umsetzung´ versprochen, also eine mögliche Gleichzeitigkeit der Bebauung und Umsetzung verkehrlicher Maßnahmen. Nachdem die Bautätigkeit an der Grünen Harfe inzwischen weit vorangeschritten ist, muss nun auch das Verkehrskonzept zügig umgesetzt werden.

Mit der Umgestaltung des Werdener Marktes im Rahmen des Verkehrskonzeptes enthält Werden endlich einen attraktiven zentralen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität. Außerdem werden erst durch das Konzept die baulichen Voraussetzungen für das geplante Ringliniensystem der Ortsbusse geschaffen. Auch das Durchqueren des Ortes mit dem Fahrrad wird künftig komfortabler und sicherer.“

(ü. Pm.)

Grüne Hauptstadt Essen sperrt Innenstadtring für den „Tag der Bewegung“

Essen will für einen Tag die Autos vom Innenstadtring verbannen – zugunsten einer Art grünen Meile.

Im Rahmen des Programms zur Grünen Hauptstadt Europas plant die Stadt für den 2. Juli einen „Tag der Bewegung“, bei dem es entlang der drei Kilometer langen Strecke in der Innenstadt Aktionen zu den Themenfeldern „Mein Grün“, „Meine Wege“, „Meine Flüsse“, „Mein Einkauf“ und „Meine Zukunft“ geben wird. Mehr als 130 Aussteller gestalten das Programm. Performances, Akrobatik-Shows und eine Lichtinszenierung sind ebenso geplant wie ein Seifenkistenrennen, Flashmobs, ein Kreativmarkt, Kita-Aktionen und ein Blutdruckmess-Rekordversuch. Der Tag der Bewegung ist die größte Veranstaltung im Programm der Grünen Hauptstadt. Infos unter www.essengreen.capital

(ü. Pm., idr)

Neubau der Brücke Rellinghauser Straße über den Geh- und Radweg (Grugatrasse)

Während des laufenden Rückbaus der alten Brückenkonstruktion ist aus Sicherheitsgründen eine erneute Sperrung des Geh- und Radwegs der Grugatrasse unterhalb der Rellinghauser Straße von Montag, 26. Juni, bis voraussichtlich Dienstag, 4. Juli, erforderlich.

In diesem Abschnitt werden Betonabbrucharbeiten an der Brückenplatte und die Demontage von Stahlträgern durchgeführt.
Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer werden ausgeschildert.

Das Amt für Straßen und Verkehr ist bestrebt, die Sperrungen auf ein Minimum zu reduzieren und die Trasse schnellstmöglich wieder freizugeben. Am Wochenende (30. Juni bis 2. Juli) und nach Möglichkeit auch an einzelnen Tagen spät nachmittags, wenn die Arbeiten auf der Baustelle ruhen, wird die Sperrung des Weges aufgehoben.

(ü. Pm.)

Grüne: „Im Stadtplanungsdezernat findet keine strategische Verkehrsplanung statt!“

In der kommenden Sitzung des Umweltausschusses sowie des Stadtplanungsausschusses beantragt die Ratsfraktion der Grünen die Erstellung eines Gutachtens, in dem dargestellt wird, welche Maßnahmen wenigstens notwendig wären, um die von der Essener Stadtverwaltung mit der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt Europas gesteckten Ziele zu erreichen, den Fahrradanteil am Modal Split bis 2020 auf 11 % zu erhöhen und für den Modal Split bis 2035 jeweils einen Anteil von 25 % (Motorisierter Individualverkehr, Fahrrad, ÖPNV, Fußwege) zu erreichen.

Dazu erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Die derzeitigen Maßnahmen der Stadt Essen reichen nicht aus, um die ehrgeizigen Ziele der Grünen-Hauptstadt-Bewerbung zur Erhöhung des Anteils an Rad-, Fuß- und Nahverkehr zu erreichen. Dem Entwurf des neuen Nahverkehrsplans fehlt die finanzielle Basis, um die notwendigen Angebotssteigerungen zu realisieren. Im Stadtplanungsdezernat findet keine strategische Verkehrsplanung statt, obwohl der Rat die Stadtverwaltung bereits im Jahr 2011 mit der Erstellung einer integrierten Verkehrsplanung (Mobilitätsplan) beauftragt hat. Zudem krankt der Verkehrsbereich daran, dass die Kompetenzen auf drei Dezernate (Kromberg: ruhender Verkehr, Raskob: ÖPNV-Steuerung, Best: Verkehrsplanung) verteilt sind.

Mit einem Gutachten versprechen wir uns, dass die für eine Verkehrswende notwendigen Maßnahmen identifiziert werden. Außerdem haben wir die Hoffnung, dass die sektorale Betrachtung der einzelnen Verkehrsträger künftig zugunsten eines integrierten Ansatzes aufgegeben wird. “

Der Wortlaut des Antrages der Grünen für den Ausschuss für Umwelt, Verbraucherschutz, Grün und Gruga am 4.7.2017 und den Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung am 6.7.2017 lautet:

„Die Verwaltung lässt ein Gutachten erstellen, in dem dargestellt wird, welche Maßnahmen wenigstens notwendig wären, um die von der Essener Stadtverwaltung mit der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt Europas gesteckte Ziele zu erreichen, den Fahrradanteil am Modal Split bis 2020 auf 11 % zu erhöhen und für den Modal Split bis 2035 jeweils einen Anteil von 25 % (Motorisierter Individualverkehr, Fahrrad, ÖPNV, Fußwege) zu erreichen.

Im Hinblick auf die Erstellung eines solchen Gutachtens sollten das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI), die Universität Duisburg-Essen bzw. das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie als Kooperationspartner der Grünen Hauptstadt Essen 2017 angefragt werden.“

(ü. Pm.)

A52: Ab Mittwoch neue Verkehrsführung Richtung Bochum

Ab Mittwoch, 14. Juni, 5 Uhr wird der Verkehr der A 52 in Richtung Bochum auf der neu hergestellten Fahrbahn geführt. Wie angekündigt ist dann auch die Abfahrt Essen-Rüttenscheid in Richtung Bochum wieder geöffnet.

Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr arbeitet dann im Mittelstreifen an Schutzeinrichtungen, Kanälen und Versorgungsleitungen.

Mit Verkehrsbehinderungen muss gerechnet werden.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/sanierung-zwischen-essen-kettwig-und-essen-ost.html

B 224 Werden Interessengemeinschaft sendet offenen Brief an OB Kufen

In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister von Essen artikuliert sich die Interessengemeinschaft B 224 Werden:

Herrn                                                                                                                                                       Oberbürgermeister                                                                                                                               Thomas Kufen
Oberbuergermeister@essen.de

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
am 25.4.2017 haben wir nachgewiesen, dass die gleich hohe grenzwertüberschreitende Stickstoffdioxidkonzentration (NO 2) in Abtei- und Brückstraße die geplante Verkehrsverlagerung unmöglich macht.
Doch sowohl die bereits im Rahmen der Verkehrsuntersuchung Ortskern Essen-Werden Juni 2012 von den Gutachtern ermittelten Lärmwerte, als auch im aktuellen Lärmaktionsplan ermittelten Lärmpegel für die Abteistraße, lassen dies ebenfalls nicht zu.
Auf der Seite 14 oben stellen die Gutachter fest, dass:  “ Tagsüber liegt die Lärmbelastung direkt an der B224 bei >75 dB (A) und auch in den Seitenbereichen ist die Belastung vergleichsweise hoch“.
Im aktuellen Lärmaktionsplan liegt der Lärmpegel in der Brückstraße bei 74,6 – 81,75 dB(A) und in der Abteistraße bei 72,4 – 79,0 dB(A).
Das nts-Gutachten hat die Immissionsgrenzwerte entsprechend den Ausweisungen der Durchführungspläne von Anfang 1960 für die Brückstraße mit 64 dB(A) am Tag und mit 54 dB(A) in der Nacht und die für die Abteistraße mit 59 dB(A) am Tag und mit 49 dB(A) in der Nacht ermittelt. Laut nts-Gutachten (Seite 5) entsprechen mindestens 3 dB(A) einer Verdopplung/ Halbierung des Verkehrsaufkommens.                                                                                                                       Um das ehrgeizige Ziel des Lärmaktionsplanes zu erreichen, müssten die derzeitigen Verkehrsbelastungen mehrfach halbiert werden.
Ziel des aktuellen Lärmaktionsplans aber ist: “Beim Neubau von Straßen sollen bei städtischen Bauleitverfahren mindestens bei Krankenhäusern, Schulen, Kurgebieten, reinen und allgemeinen Wohngebieten die freiwilligen Lärmziele der Bewerbung der „Grünen Hauptstadt Europas“ von 55 dB(A) am Tag und 45 dB(A) in der Nacht angestrebt werden“.
Um die Grenzwerte zu erreichen, müssten die ermittelten Lärmpegel von im Mittel 75 dB(A) für beide Straßen um 11 bzw. – 16 dB(A) laut Lärmaktionsplan sogar um 20 dB (A) gesenkt werden.
Mit dem Einbau von LOA (Lärm optimierter Asphalt) kann eine Minderung von 3 dB(A) erreicht werden, verbleiben 8 – bzw. 13 dB(A), bzw. 17 dB(A) laut Lärmaktionsplan in Brück- und Abteistraße.
Die Immissionsgrenzwerte werden dann immer noch mit 8 bzw. – 13 dB(A), bzw. 17 dB(A) laut Lärmaktionsplan, deutlich überschritten.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Folgt man den Zahlen des Lärmaktionsplans, dann hat der Verkehr nicht ab, wie von den Gutachtern angenommen, sondern erheblich zugenommen.
Die Verkehrsuntersuchung/Verkehrszählung, zurzeit umfänglicher Kanalbaumaßnahmen, hat für die Brückstraße ein Verkehrsaufkommen in Höhe von 16.116 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) ermittelt. Der Lärmaktionsplan geht von 27.200 DTVw  (24.930 DTV = durchschnittliches Verkehrsaufkommen übers Jahr gerechnet) in der Brückstraße aus.
Für die Abteistraße hat die Verkehrsuntersuchung/Verkehrszählung zurzeit umfänglicher Kanalbaumaßnahmen ein Verkehrsaufkommen in Höhe von 15.809 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) ermittelt. Der Lärmaktionsplan geht von 20.600 DTVw (durchschnittlicher Verkehr an Werktagen) (bzw. 18.900 DTV= durchschnittliches Verkehrsaufkommen übers Jahr gerechnet) in der Abteistraße aus.                                                                                                                               Laut dem Gutachter Helmert liegen die DTV – Werte um 9 – 10% unter den DTVw-Werten.
Der DTVw – Wert laut Lärmaktionsplan 2017 für die Brückstraße liegt bei 27.200 DTVw Verkehrsbewegungen pro Werktag. Diese Werte, laut Lärmaktionsplan, treffen jedoch nur auf die Verkehrsbewegungen auf dem Abschnitt der Brückstraße zwischen Propsteistraße und Heckstraße, nicht aber für die Brückstraße zwischen Heck- und Grafenstraße, zu.
Im unmittelbaren Vergleich der betroffenen Einwohnerzahl in Brück- und der Abteistraße zwischen Markt und Gustav – Heinemann-Brücke gibt es keine gravierenden Unterschiede.
Der Verkehr hat offensichtlich zu – und nicht, wie von den Gutachtern in der Verkehrsuntersuchung angenommen, abgenommen. Auch die aktuelle Bevölkerungsentwicklung widerspricht der Annahme der Gutachter, dass die Bevölkerungszahlen zurückgehen.
Die Gutachten sind veraltet.
Ob die weitere Annahme der Gutachter, dass die A 44 Spange zwischen Velbert Nord und Ratingen Ost zwar Mehrverkehr auf der Heidhauser Str. und eine geringe Entlastung für den Ortskern von Werden bringt, wird sich, wenn überhaupt, voraussichtlich erst 2020 zeigen.
Sie, Herr Kufen, unterstützen eine weitere Zunahme der Verkehrsbelastung und nehmen gesundheitliche Schäden für die Betroffenen billigend in Kauf.  Die Lärmpegel werden in einer Höhe von 4 m über Gelände gemessen.   Der gesundheitsgefährdende Lärm trifft den Bürger direkt und stärker im Bürgersteigbereich. Sie wägen die Interessen der betroffenen Bürger nicht gerecht ab und missachten rechtsgültige Verordnungen.
Herr Kufen setzen Sie sich für sinnvolle Alternativen (Umfahrung) ein.                 Stoppen Sie diesen Unsinn, bevor es Gerichte tun.
Mit freundlichem Gruß
Rita Boegershausen                                                                                                                                www.b224werden.de

A52: Sperrung der Abfahrt AS Essen-Rüttenscheid

Die Abfahrt der A52-Anschlussstelle Essen-Rüttenscheid in Fahrtrichtung Bochum wird ab Sonntag (28.5.) um 20 Uhr bis zum 14.6. gesperrt. Eine innerörtliche Umleitung wird ab der Ausfahrt AS Essen-Haarzopf ausgeschildert.

Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr arbeitet an den Schutzeinrichtungen, Kanälen und Versorgungsleitungen und erneuert die Asphaltschichten.

Die Ausfahrt der Anschlussstelle Essen-Haarzopf bleibt während der Umbaumaßnahmen geöffnet.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/sanierung-zwischen-essen-kettwig-und-essen-ost.html