Ruhrgebiet hat gut ausgebautes Netz von Elektro-Ladestationen

Im Ruhrgebiet finden Fahrer von Elektroautos mittlerweile ein recht gut ausgebautes Netz von Ladestationen. NRW liegt bei der regionalen Verteilung der Stationen nach Bayern auf Platz zwei der Bundesländer, 354 Ladepunkte gibt es hier. Recht dicht ist das Netz vor allem in den Ruhrgebiets-Metropolen Dortmund (54) und Essen (30 öffentliche Ladepunkte). Das geht aus einer interaktiven Übersichtskarte von öffentlichen Ladepunkten für Elektromobile in Deutschland hervor, die die Bundesnetzagentur veröffentlicht hat. Die Karte zeigt für das Ruhrgebiet aktuell rund 140 öffentliche Ladepunkte. Bundesweit verzeichnet die Karte derzeit 1.600 Ladeeinrichtungen mit insgesamt 3.335 Ladepunkten von über 300 Betreibern. Infos unter www.bundesnetzagentur.de

(ü. Pm., idr)

A40: Nächtliche Sperrung im Ruhrschnellwegtunnel

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld führt in der Nacht von Donnerstag (20.4.) auf Freitag (21.4.) von 23 Uhr bis 3 Uhr Wartungsarbeiten im A40 – Ruhrschnellwegtunnel bei Essen durch.

Der Tunnel ist in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Verkehr wird in Richtung Duisburg ab der Anschlussstelle Essen-Huttrop und in Richtung Dortmund ab der Anschlussstelle Essen-Zentrum umgeleitet.

Die Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Nachtstunden statt.

(ü. Pm.)

Neue Lärmschutzwände auf der A40 in Essen

Die so genannte Lärmsanierung auf der A40 zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd tritt in eine neue Phase. Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr beginnt am 1. April zwischen den Anschlussstellen Essen-Kray und Essen-Frillendorf mit dem Bau neuer Lärmschutzwände. Betroffen ist die Fahrtrichtung Duisburg. Die A40 ist in diesem Bereich während der Bauarbeiten, die bis Sommer 2018 dauern sollen, tagsüber mit drei Fahrstreifen befahrbar. In den verkehrsärmeren Zeiten (nachts und an den Wochenenden) wird gelegentlich eine Fahrspur gesperrt, damit die Bauarbeiten, die mehr Platz benötigen, durchgeführt werden können.

Die Verkehrsführung für die Bauarbeiten richtet der Landesbetrieb am Samstag (1.4.) und, wenn nötig, auch am darauffolgenden Sonntag ein. Da die Arbeiten jedoch vom Wetter abhängen, können sich Verzögerungen ergeben.

Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu elf Meter hoch und damit um bis zu sechs Meter höher als die bisherigen Vorrichtungen. Das erhöht den Schutz vor Lärm. Der untere Bereich der Wände (circa drei Meter) wird aus Beton mit hochabsorbierender Schale hergestellt, der obere Teil besteht aus transparenten Wandelementen.

Der Landesbetrieb Straßenbau investiert in diesem Streckenabschnitt rund sechs Millionen Euro.

(ü. Pm.)

Fahrbahnsanierung der Byfanger Straße ab 28. März

Die Byfanger Straße wird im Bereich zwischen Haus 185 und der Buswendeschleife im Rahmen einer Sofortmaßnahme von Dienstag, 28. März, bis Freitag, 31. März, instandgesetzt, um Gefahrenstellen zu beseitigen.

Am 28. und 29. März wird der Individualverkehr am Baufeld vorbeigeschleust. Am 30. und 31. März muss die Fahrbahn der Byfanger Straße im Bereich zwischen Haus Nummer 185 und der Buswendeschleife für die Fräs- und Asphaltarbeiten voll gesperrt werden. Währenddessen ist auch kein Anliegerverkehr möglich. Für Fußgänger bleibt der Baustellenbereich passierbar, sie werden seitlich an der Baustelle vorbei geführt.

Umleitungen für den Individualverkehr werden ausgeschildert. Die Buslinie 155 der EVAG wird umgeleitet.

Witterungsbedingt kann es leider zu Verschiebungen bei der Bauzeit kommen. Das Amt für Straßen und Verkehr der Stadt Essen und die Baubeteiligten sind bestrebt, eventuelle Beeinträchtigungen der Anlieger so gering wie möglich zu halten.

(ü. Pm.)

Lärmschutzarbeiten an der A40 in Essen werden fortgesetzt / Baustelle bis Sommer 2018

Um die Lärmbelastung für die Anwohner der A40 zu senken, erneuert Straßen.NRW weitere Lärmschutzwände im Bereich Essen. Am 1. April wird zwischen den Anschlussstellen Essen-Kray und Essen-Frillendorf mit dem Bau begonnen. Betroffen ist die Fahrtrichtung Duisburg. Die A40 ist in diesem Bereich während der Bauarbeiten, die bis Sommer 2018 dauern, tagsüber mit drei Fahrstreifen befahrbar. Nachts und an den Wochenenden wird gelegentlich eine Fahrspur gesperrt. Die Investitionskosten liege bei rund sechs Millionen Euro. Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu elf Meter hoch und damit um bis zu sechs Meter höher als die bisherigen Wände.

Infos: www.strassen.nrw.de

(ü. Pm., idr)

Interessengemeinschaft B 224 Werden – Offener Brief an die Stadtverwaltung

Verkehrsverlagerungen zu Gunsten der Brückstraße im Werdener Ortskern sind unmöglich. Vorläufige Einzelwerte der Luftschadstoffmessung des LANUV in der Abtei- und Brückstraße belegen:
Der Stickoxid -Grenzwert (40 μg/m3) wird in der Abtei- und in der Brückstraße gleichermaßen überschritten:
 42 μg/m3
Damit scheidet die Abteistraße für die Verlagerung von über 10.000 Fahrtbewegungen aus der Brückstraße aus.
Was nun Frau Raskob, Herr Fliß, BV IX?
Ihre Ankündigungen:
„der Hot Spot Brückstraße wird beseitigt“ (Bewerbung Grüne Hauptstadt),
„Die Verlagerung entschärft die uns begleitenden Gesundheits- und Verkehrsprobleme im Werdener Ortskern“ (Patrick Widmaier)
„Die permanente Überschreitung der zulässigen Grenzwerte beim gesundheitlichen Stickstoffdioxid in der Brückstraße zeigt, dass das Verkehrskonzept in Werden dringend umgesetzt werden muss“(Anna Leipprand) und „Die Stadt Essen soll mehr Initiative gegen die Luftverschmutzung ergreifen“, sowie „die Gesundheit der Menschen hat absoluten Vorrang“ (Rolf Fliß)
lassen sich auf Grund dieser Belastungen in der Abteistraße mit IHREM Konzept nicht mehr realisieren!
Stoppen Sie diesen Unsinn!
Ihr Festhalten an diesem Konzept verhindert seit Jahren eine Verbesserung der Luft- und Lärmbelastung für die betroffenen Werdener, weil intelligentes Verkehrsmanagement nicht, wie von uns gefordert, zum Einsatz gekommen ist.
www.b224werden.de
 www.verkehrskonzept-werden.de

Essen, 22.3.2017

(ü. Pm.)

Stadt plant zusätzliche Fahrbahn am Berthold-Beitz-Boulevard

Durch die derzeit geplante nördliche Erschließung des Krupp-Gürtels zwischen Bottroper Straße/ Berthold-Beitz-Boulevard und Pferdebahn ist eine erhöhte Verkehrsbelastung zu erwarten. Um dem Rechnung zu tragen, ist zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotenpunktes eine zusätzliche Geradeausspur in Richtung Pferdebahn vorgesehen. Für den verkehrlichen Anschluss des Berthold-Beitz-Boulevards an die Bottroper Straße wurden bereits Haushaltsmittel in Höhe von 400.000 Euro zurückgestellt. Durch zu erwartende Entsorgungskosten aufgrund eines vorliegenden Bodengutachtens kommen jetzt allerdings Mehrkosten in Höhe von 200.00 Euro auf die Stadt zu.

Mit dem Beschluss des Rates der Stadt Essen in seiner gestrigen Sitzung (22.3.) kann der Baubeginn vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsicht jetzt erfolgen.

(ü. Pm.)

Nach verheerendem Abschneiden Essens in der Greenpeace-Studie zur umweltgerechten Mobilität

Das Problem ist nicht neu. Nur das temporäre Zusammenfallen eines alten Problems mit dem selbst geforderten Anspruch führen zur Attribuierung von Grüner Hauptstadt mit stinkendem Himmel. Und es muss von außen kommen, die kommunale Kritikfähigkeit ist nach jahrzehntelang gewachsenen Kommunal- und Parteistrukturen nicht sehr hoch anzusetzen. Mit einer primitiven Verdrängungstaktik reagieren selbst Hinterbänkler der Parteien, wenn es um ein „Brainstorming“ vor dem Hintergrund unhaltbarer Zustände faktisch auf das selbstgesetzte Image regnet. Von „Insellösungen“, die ja nicht zur Besserung beitragen könnten wird dort schwadroniert, wo kreatives und sehr wohl auf ortsteilgenaues Handeln ankommt. Nun hat Greenpeace Essen zur Entwicklungskommune degradiert. Dabei ist ein struktureller Gestaltungswille bereits lange angemahnt, so erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Das schlechte Abschneiden Essens beim Städtevergleich von Greenpeace zur umweltgerechten Mobilität sollte Mahnung und Ansporn zugleich sein. Deutlich ist geworden, dass wir in Essen deutlich mehr in den Rad- und Nahverkehr investieren müssen.

Eine deutliche Ausweitung des Nahverkehrsangebotes wird jedoch von SPD und CDU im Essener Rat blockiert. Mit den von der großen Koalition für die Fortschreibung des Nahverkehrsplans beschlossenen zusätzlichen 1,3 Mio. Euro pro Jahr lassen sich keine großen Sprünge machen. Der Grünen Antrag für jährlich 6 Mio. Euro mehr städtische Mittel für den ÖPNV wurde leider abgelehnt.

Beim Radverkehr benötigen wir vor allem mehr Mittel zum Ausbau des Hauptroutennetzes und des Ergänzungsnetzes, um das Radeln im Alltag zu erleichtern und attraktiver zu machen.

Den Machern der Grünen Hauptstadt-Bewerbung kann man keinen Vorwurf im Hinblick auf das schlechte Abschneiden machen. Der große Nachholbedarf beim umweltfreundlichen Verkehr wurde in der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt transparent dargestellt. Nun geht es darum, politisch dafür Sorge zu tragen, den angestrebten Zielen zur Erhöhung des Radverkehr und der Verbesserung des ÖPNV auch Taten folgen zu lassen.“

Die Diskussion in Essen dürfte zu weiteren öffentlichen Erklärungen führen, denn es steht nicht weniger als das angekratzte Image der Stadt auf dem Spiel.

(stk. u. ü. Pm.)

A42: Sanierung bei Essen wechselt die Seite

Am Samstag, 18. März, von 9 bis 17 Uhr kommt es in der A42-Sanierungsbaustelle im Bereich des Autobahnkreuzes Essen-Nord zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr führt Umbauarbeiten an der Baustellenverkehrsführung durch.

Zeitweise steht nur ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Nach erfolgtem Umbau läuft der gesamte Verkehr mit vier verengten Fahrstreifen auf der fertiggestellten Richtungsfahrbahn Dortmund. Straßen.NRW führt diese Arbeiten bewusst am verkehrsärmeren Wochenende durch, um den Berufsverkehr weniger zu beeinträchtigen. Die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme ist für Ende Mai geplant.

Bei schlechter Witterung können sich die Arbeiten verschieben.

(ü. Pm.)

Verwaltung informiert über anstehende Baumaßnahmen in Kupferdreh

Ab dem Spätsommer sollen die Arbeiten zur Umgestaltung des Kupferdreher Stadtteilzentrums wieder aufgenommen werden. Davor möchte die Stadtverwaltung gerne alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in einer Informationsveranstaltung über die aufwändigen Planungen, die verschiedenen anstehenden Baumaßnahmen und die Einschränkungen, die leider während der Arbeiten für den Stadtteil Kupferdreh und dessen Einwohnerinnen und Einwohner entstehen, informieren.

Der erste Bauabschnitt umfasst die Errichtung des Zentralen Omnibusbahnhofes und des nördlichen P+R-Parkplatzes mitsamt der Verbindungsstraße zwischen Post- und Bahnstraße. Die Radstation soll ein neues Gebäude erhalten und die angrenzenden Freianlagen unterhalb der Bahnaufständerung werden umgestaltet.

Bereits im Frühjahr finden zudem erste Vorarbeiten zur weiteren Offenlegung des Deilbaches, dessen naturnaher Ausbau im nächsten Jahr vollendet werden soll, statt.

Donnerstag, 23. März, um 19 Uhr im Hörsaal der Hochschule der bildenden Künste, Prinz-Friedrich-Straße 28 A

(ü. Pm.)