VENUSBRASS – Wild, Weiblich, Virtuos

Ein ganz besonderes Musikspektakel erwartet die Besucherinnen und Besucher des Grugaparks am Sonntag, 2. Juli, um 15 Uhr, im Musikpavillon.

Venusbrass ist mehr als eine Damen-Marching-Band. Fünf strahlende Energiebündel brillieren mit ihrem rasanten Spiel auf Saxofon, Posaune, Tuba und Drums nicht nur auf der Bühne, sondern auch mitten im Publikum. Dabei verschmelzen explosive Damenpower und geballte Musikalität mit exakter Choreografie. Die Vollblutmusikerinnen präsentieren ein breitgefächertes Repertoire aus mitreißenden Hits und melodiösen Eigenkompositionen und zünden im Publikum ein musikalisches Feuerwerk.

Das Konzert ist bis auf den Parkeintritt kostenfrei.

Titelfoto: Simona Turk

Impr%rchester am Freitag im Pina Bausch Theater

Am Freitag, 30. Juni 2017, findet das Sommersemesterkonzert des Impr%rchesters der Folkwang Universität der Künste im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden statt.

Um 19.30 Uhr kommen Musikerinnen und Musiker der verschiedensten Studiengänge – Studierende und Lehrende – zusammen und bespielen den Raum in freier Improvisation.

Für dieses Konzert hat das Impr%rchester das Thema „Wasser“ als Inspirationsquelle für seine freien Improvisationen auf europäischen, elektronischen und exotischen Instrumenten gewählt. Die Leitung hat Prof. Michael Niesemann.

Karten für 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) gibt es über die Tickethotline 0201_4903-231, per Mail via karten(at)folkwang-uni.de und an der Abendkasse.

Plakatgestaltung: Wei Chi Chien

3 aus 10: Theaterreise zeigt künstlerische Vielfalt der RuhrBühnen

Das erste Gemeinschaftsprojekt der RuhrBühnen feiert am 1. Oktober 2017 Premiere: „JackPott“ ist der Titel einer Theaterreise durch sieben Städte des Ruhrgebiets, an der sich Theater Hagen, Theater Dortmund, Schauspielhaus Bochum, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, PACT Zollverein und Schauspiel Essen, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr und Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim sowie Schlosstheater Moers mit eigenen Inszenierungen beteiligen. Zum Abschluss des ganztägigen Programms in der Jahrhunderthalle Bochum steuert die Ruhrtriennale einen musikalischen Epilog bei und laden alle Theater die Reisenden zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Der Vorverkauf für die rund 1.000 Tickets startet ab sofort (21. Juni).

Die Theaterreise ist mehr als eine facettenreiche Entdeckungstour durch die Theaterlandschaft Ruhr. Sie nimmt das Publikum mit auf eine künstlerische Erkundungsfahrt, die aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der einzelnen Inszenierungen nach dem aktuellen Zustand unserer Gesellschaft und der Zukunft der Welt um uns herum fragt: Wohin geht unsere Reise? Dazu begibt sich das Publikum auf sechs unterschiedlichen Routen in insgesamt 23 Bussen auf eine Entdeckungsreise zu jeweils drei Aufführungen der RuhrBühnen in drei Theatern. Welche Theater in welchen Städten dies sein werden, bleibt den Besuchern*innen auch beim Ticketkauf verborgen: „Jackpott“ ist ein theatralisches Blind-date – für welche 3 aus 10 Aufführungen das gekaufte Ticket steht, bleibt dem Zufall überlassen. Theater Überraschung!

Auf diese Weise bilden das Motiv der „Reise“ und die Frage nach dem Ziel, in mehrfachem Sinne die Grundmelodie und die verbindende Klammer dieses ersten Gemeinschaftsprojektes der RuhrBühnen.

Jenseits dieses gemeinsamen dramaturgischen Ausgangspunktes sind die Genres und theatralischen Formate, die das Publikum auf den jeweiligen Routen der Theaterreise erwarten, so vielfältig wie die Theaterlandschaft Ruhr selbst. Vom Musiktheater bis zur Performance, vom Schauspiel bis zur „Opera“ zeigen die RuhrBühnen alle Spielarten des Theaters – wie gewohnt auf künstlerisch höchstem Niveau.

Mehr als 100 Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen sowie zahlreiche Chöre sind am Projekt „JackPott“ beteiligt, auf gut 21 Stunden summiert sich die Spieldauer aller Aufführungen dieses Tages. Die Theaterreise startet am 1. Oktober an der Jahrhunderthalle in Bochum. Der Check-in beginnt um 9 Uhr. Die Abfahrtszeiten der einzelnen Routen variieren, detaillierte Angaben dazu gibt es auf den Tickets und an der Hotline.

Zum Ende der Reise kehren alle Busse zwischen 17 und 18 Uhr zur Jahrhunderthalle in Bochum zurück. Hier erwartet die Reisenden ein musikalischer Epilog der Ruhrtriennale, die an diesem Tag den Staffelstab an die städtischen Theater übergibt.

Ein gemeinsames Abendessen für die beteiligten Ensembles und die Besucher*innen der Theaterreise bildet dann den Abschluss der ersten gemeinsamen Veranstaltung der RuhrBühnen, mit dem die Theater städteübergreifend neugierig machen auf ihr aktuelles Spielzeitprogramm.

Tickets und Informationen ab sofort unter www.ruhrbuehnen.de/jackpott und Telefon 01806/18 16 20 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 € pro Anruf)

Preis pro Person: 44,- € / ermäßigt 24,- €

(ü. Pm.)

 

Große Aalto-Show mit Höhepunkten aus Oper und Konzert

Zum Ende der Spielzeit fahren das Aalto-Theater und die Essener Philharmoniker noch einmal richtig groß auf: In der verrückt-unterhaltsamen Bühnenshow „Fantasia-Aalto“ darf man sich auf viele Höhepunkte aus der fantasievollen Welt von Oper und Konzert freuen.

Junge und erwachsene Besucher können sich am Sonntag, 25. Juni 2017, um 18 Uhr im Aalto-Theater von der berühmten Wolfsschluchtszene aus Carl Maria von Weber Oper „Der Freischütz“ mitreißen lassen, in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ hineinhören oder die zauberhaften Klänge des Schneeflockenwalzers aus Pjotr Tschaikowskis „Nussknacker“ genießen. In Szene gesetzt von Licht- und Bühneneffekten, stehen das wunderschöne „Lied an den Mond“ aus Antonín Dvořáks „Rusalka“ ebenso auf dem Programm wie Auszüge aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ und Edvard Griegs Orchesterstück „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer-Gynt-Suite. Das alles wird präsentiert von den hervorragenden Sängerinnen und Sängern des Aalto-Musiktheaters: Christina Clark, Elbenita Kajtazi, Rainer Maria Röhr, Marion Thienel, Michael Haag, Francisca Devos und Marie-Helen-Joël, die auch als Moderatorin durch den rund einstündigen Abend führen wird. Außerdem wirkt der Aalto Kinderchor mit. Die Essener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Robert Jindra. Beste musikalische Unterhaltung also für die ganze Familie!

Karten (Preis: € 10,00 – 15,00; ermäßigt € 7,00 – 10,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Fotos:

  • Elbenita Kajtazi (Sopran) (Foto: Saad Hamza)
  • Marie-Helen Joël, Mezzosopranistin und Moderatorin (Foto: Saad Hamza)

 

 

Das Theremin in Kettwig

Am Samstag, den 8. Juli 2017 um 19 Uhr gibt das Duo „Radikal Audio Lab.“ ein Konzert in Essen-Kettwig: im Atelier des Bildhauers Wolfgang Liesen, dem ehemaligen Wasserwerk in der Bachstraße 43. Der Eintritt ist frei.

Radikal Audio Lab. sind
Gilda Razani (Theremin, Elektronik) und
Frank Niehusmann (Computer, Controller):
www.RadikalAudioLab.de

Das Theremin ist ein 1920 in Rußland von Leon Theremin erfundenes elektronisches Musikinstrument. Es wird völlig berührungslos nur durch die Bewegung der Hände in der Luft zwischen zwei Antennen gespielt. Die Elektrizität des menschlichen Körpers beeinflusst dabei das elektromagnetische Feld zwischen den Antennen. Die sich ändernde Schwingung des elektromagnetischen Feldes zwischen den Antennen wird verstärkt und als Ton über Lautsprecher ausgegeben.

Gilda Razani ist eine der wenigen professionellen Theremin­spielerinnen. Neben ihrer klassischen Spielweise geht sie in ihren Kompositionen und Improvisationen an die zeitgenössischen Grenzen ihres Instruments. So erzeugt sie mit elektronischen Effekten Sounds wie von E.-Gitarren in brachialer Hardrock-Ästhetik gleich neben entrückten Sinusklanggebilden, sphärischen Chören und zartesten Noise-Minimalismen.

Frank Niehusmann gestaltet elektronische Klänge auf der Grundlage von Mikrofonaufnahmen und Tonstudio-Experimenten. Nach frühen Arbeiten mit analogen Tonbandmaschinen programmiert er heute eigene Software für Kompositionen und Konzerte mit Computern. Seine Roboter-Sounds und Maschinen-Rhythmen lassen oft seine Herkunft aus dem Indus­triegebiet an der Ruhr erkennen, wo er auch viele Jahre als Autor für Rundfunk und Fernsehen tätig war.

Wolfgang Liesen ist als Bildhauer mit zahlreichen Werken im öffentlichen Raum im Ruhrgebiet und darüber hinaus vertreten. 1936 in Gelsenkirchen geboren studierte er an der Essener Folk­wangschule und an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Joseph Beuys. In Essen sind von ihm insbesondere die Werke „Standort für einen frei sprechenden Menschen“ im Stadtgarten am Aalto-Theater und sein „Weberbrunnen“ in Kettwig bekannt. Beim Konzert von Radikal Audio Lab. kann man am 8. Juli in Wolfgang Liesens Atelier zugleich einige seiner überlebensgroßen „Umformer“-Skulpturen sowie Zeichungen und Kleinplastiken besichtigen.

(ü. Pm.)

Noa Noa – oder das gemalte Paradies. Eine musikalisch-literarische Reise

Bei seiner ersten Reise nach Tahiti (1891–1893) schreibt der französische Maler Paul Gauguin (1848–1903) ein schwärmerisches Tagebuch. Er gibt seinen romantischen Schriften den Titel „Noa Noa“ – „duftende Erde“. Der Maler versucht die Flucht aus der europäischen Zivilisation, wo ihm alles artifiziell und konventionell vorkommt, in eine erhoffte paradiesische Ursprünglichkeit der Südsee. Seine Gemälde aus dieser Zeit eröffnen der Kunst neue Wege. Sein Tagebuch gibt besondere Einblicke in Gauguins Illusionen vom „göttlich Primitiven“ und die feinen „Risse“ im paradiesischen Leben.

„Als Gauguin in Tahiti eintraf, war er bewaffnet mit einer Flinte, einem Waldhorn, zwei Mandolinen und einer Gitarre, voller Illusionen über die Möglichkeiten des glücklich-einfachen Lebens und voller Zuversicht…“ (Danielsson)

Kompositionen für zwei Gitarren zu Gauguins Bildern aus Tahiti umrahmen die literarische Reise, auf die sich Jörg Mascherrek, Rezitate, und Judith und Volker Niehusmann, Gitarre, am Freitagabend im Residenzsaal des Schloß Borbeck begeben.

Rezitator Jörg Mascharrek arbeitet derzeit im Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg. Er hat zahlreiche Programme, unter anderem zu Dario Fo, Erich Kästner, Patrick Süßkind und Rainer Maria Rilke, erarbeitet und präsentiert. Die Qualität des Niehusmann Gitarren-Duos belegen unter anderem CD-Aufnahmen bei Naxos.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Schöne Aussichten – Paradiese und Utopien“ der Essener Kultureinrichtungen.

Freitag, 23. Juni, 19 Uhr, im Schloß Borbeck. Residenzsaal. Der Eintritt kostet 10 Euro.

(ü. Pm.)

Workshop-Tag „JOTA Spezial“ am Aalto-Theater

Freie Plätze gibt es noch für den Workshop-Tag „JOTA Spezial“ am kommenden Sonntag, 25. Juni 2017, um 12 Uhr im Aalto-Theater. Jugendliche ab 10 Jahren haben hier die Möglichkeit, einen Blick in den spannenden Theaterbetrieb zu werfen.

Von der Rüstmeisterei bis zur Kostümabteilung, vom Gesang bis zum Tanz – hier darf nicht nur zugeschaut, sondern selbst kreativ gearbeitet werden. Das vielfältige Angebot steht diesmal unter dem Motto „Fantasy-Figuren der Opernwelt“. Damit nimmt JOTA (Junger Opern Treff Aalto) das Thema des um 18 Uhr beginnenden Familienkonzertes „Fantasia-Aalto“ auf, das von den Teilnehmern anschließend besucht werden kann (Karten für dieses Konzert sind auch separat erhältlich).

Für folgende Workshops kann man sich noch anmelden: Mystische Gesänge (Gesang), Hexentanz (Tanz), Gemalte Hirngespinste (Malerei), Skurriler Kopfschutz (Rüstmeisterei), Bis(s) zum Ende des Akts (Dramaturgie), Luftschlösser verkaufen (Regie), Fantasia-Reportage (Presse).

 Tickets und Anmeldung für die Workshops unter T 02 01 81 22-200.

Preise: Workshop-Teilnahme € 6,60.

Kombiticket für Workshops und Konzertbesuch „Fantasia-Aalto“ € 16,60.

Foto: Saad Hamza

(ü. Pm.)

Kulturpfadfest am 7. Juli

Kultur ist nicht nur Klassik. Deshalb legt das diesjährige Kulturpfadfest am 7. Juli seinen Programmschwerpunkt zur Abwechslung auf Street Dance. Aber natürlich kommen die Freunde der Kammermusik, des Theaters und der Poesie dabei nicht zu kurz. Und alle treffen sich zum genussvollen Schmausen auf dem Street Food Markt am Burgplatz, der bereits um 12 Uhr öffnet.

Das 16. Kulturpfadfest, zu dem das Kulturbüro der Stadt Essen am Freitag, 7. Juli, ab 17 Uhr einlädt, trägt den Titel „Mein Grün ist Dein Blau“. Mehr als eine Anspielung auf die Grüne Hauptstadt, ist dieser Titel vor allem ein Hinweis auf die programmatische Vielfalt des Festes. Fast jeder findet zwischen Museum Folkwang und GOP Varieté das, was er am liebsten mag.

Eine Extra-Einladung ergeht allerdings diesmal an jüngere Leute und Gleichgesinnte. Sie dürfen sich auf ein ganz besonderes Tanz und Show-Highlight in der Lichtburg um 23 Uhr freuen. Das international zurzeit erfolgreichste Street Dance-Duo Deutschlands – Niklas «Little Sam» Samulnik und Christian «Chriz» Posner – präsentiert „Green Blues“. Für das Kulturpfadfest 2017 choreografiert, wird diese Show nur ein einziges Mal aufgeführt. Hier kostet der Eintritt 5 Euro. Karten sind am besten online auf der Website der Lichtburg zu reservieren.

Um 19:45 Uhr richtet Essens Kulturdezernent Andreas Bomheuer in der Kreuzeskirche ein Grußwort an die Besucher, die anschließend zum Mitsingen aufgefordert werden. Das Gesamtprogramm des Kulturpfadfestes ist im Internet abrufbar: www.essen.de/kultur oder www.kulturpfadfest-essen.de.

„Park Sounds“ im Stadtgarten eröffnen den Sommer

Elektronische Klänge verwandeln den Essener Stadtgarten in einen außergewöhnlichen Ort: Von Montag, 26. Juni bis Freitag, 30. Juni 2017 lädt die Philharmonie Essen jeweils von 20 bis 22 Uhr zu den „Park Sounds“ ein. Zum bewährten „Park Sounds“-Team gehören auch in diesem Jahr das Institut für Computermusik und  Elektronische Medien (ICEM) sowie das Institut für Populäre Musik (IfPoM) der Folkwang Universität der Künste. Die Professoren der beiden Institute stellen gemeinsam mit ihren Studierenden das musikalische Programm zusammen. Die elektronischen Klänge sind dabei speziell auf die akustische Situation im Park ausgerichtet. An elf Standorten sorgen Lautsprecher für ein beeindruckendes Surround-Erlebnis. Bei freiem Eintritt haben die Besucher ausreichend Gelegenheit, sich von den neuen Klängen im Park inspirieren zu lassen. Das jeweilige musikalische Programm des Abends wird vorher unter www.philharmonie-essen.de veröffentlicht. innogy stellt 100 Liegestühle und rund 60 Sitzsäcke zur Verfügung – auch diese Möglichkeit nutzen die „Park Sounds“-Besucher jedes Jahr gerne zur Entspannung. Darüber hinaus macht am 26. und 30. Juni das innogy Backmobil Station im Stadtgarten und lädt zu frischem Gebäck ein. Außerdem besteht am 29. Juni die Möglichkeit, E-Bikes zu testen.

Parksounds
Stadtgarten Essen, 25 Juni 2015
Foto: Sven Lorenz, Essen

Die „Park Sounds“ wurden von der Philharmonie Essen in der Spielzeit 2010/2011 gemeinsam mit dem ICEM ins Leben gerufen. In diesem Jahr finden sie zum sechsten Mal statt.

Park Sounds: Montag, 26. Juni bis Freitag, 30. Juni 2017, jeweils von 20:00 bis 22:00 Uhr,

Stadtgarten Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen, Eintritt frei

Fotos: Sven Lorenz

(ü. Pm.)

Jahrmarkt der Maschinen

Nach dem Reigen der Chlochards im Dezember 2016 lädt der Beat Salon zum Jahrmarkt der Maschinen ins Maschinenhaus Essen. Am Samstag, 17. Juni, verwandelt sich der geschichtsträchtige Ort von 14 bis 22 Uhr in ein Festival mit Konzerten, Theater, Tanz, Literatur und Gesang. Doch das ist nicht alles: Der Beat Salon erschafft eine neue Maschine für das Maschinenhaus – und sie braucht die Hilfe aller Menschen!

In entspannter Jahrmarktsatmosphäre mit ausgewählten kulinarischen Angeboten gibt es viel zu entdecken, zu bestaunen – und mitzugestalten. Denn die Maschine wird ein Gesamtkunstwerk sein, von allen Gästen und Künstlern zusammen gestaltet. Singen, schreiben, filmen, spielen, selber ein Kunstwerk erstellen, basteln, tanzen, Musik machen auf der Sessionbühne – alles ist möglich und alle Ergebnisse werden gesammelt: In einer großen Theatershow in der Installation wird die Maschine ihr verblüffendes Geheimnis offenbaren.

Dem Ruf der Maschine sind bereits etablierte und junge Künstler aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus gefolgt. Zu ihnen zählen die Bühnenbildnerin Stefanie Dellmann (Trägerin des Petra Meurer Theater Preis 2015), der bildende Künstler Dominik Antoni Krolikowski (Folkwang Universität der Künste), die Essener Nachwuchsband Roxopolis (Gewinner des Viersener Musikwettbewerbs Young Talents 2016), das beliebte Literaturenduo der Legoliteratur (Rekorder Dortmund) und die deutsch-französische Band Meta Meat, die exklusiv für den Beat Salon während ihrer Europa-Tour nach Deutschland kommt. Zu ihnen gesellen sich die Musikerkollektive El’Til Egats und Foulteer, der Essener Rock-Pop-Chor SomeSingDifferent, die Bühnenautorin Christina Wennekamp (tütetext) sowie das saloneigene Ensemble NYX mit Schauspielern aus Essen und Bochum unter Leitung des Salonlöwen und Regisseurs Michael Masberg – und viele mehr!

Der Beat Salon ist ein Ort der Begegnung. Ganz im Geiste klassischer literarischer und künstlerischer Salons steht der Austausch zwischen Gästen und Künstlern in einer entschleunigten Atmosphäre im Vordergrund. Seit über zwei Jahren tritt er an immer neuen Orten in Erscheinung.

Termin: Samstag, 17. Juni, 14 bis 22 Uhr
Eintritt: 14,99 € / 9,99 € (erm.)
Weitere Informationen: www.beatsalon.eu

Folkwang Universität der Künste: Barockkonzert zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann

„Hamburger Ebb und Fluth“ am 22. Juni in der Neuen Aula Barockkonzert zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann mit Studierenden verschiedener Instrumentalklassen Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) gehört zu den wenigen Komponisten, die bereits zu Lebzeiten nicht nur angesehen waren, sondern auch von ihrem Schaffen leben konnten. Zu seinem 250. Todestag in diesem Jahr erinnert die Folkwang Universität der Künste mit einem hochkarätigen Konzert an den Meister der Barockmusik: Am Donnerstag, 22. Juni spielt Folkwang BAROCK, das Barockorchester der Folkwang Universität der Künste, Orchestersuiten und Solokonzerte von Telemann für Bläser und Streicher. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden. Auf dem Programm stehen Instrumentalkonzerte in verschiedenen Besetzungen. Immer wieder hat Telemann die unterschiedlichsten Kombinationen mit Blas- und Streichinstrumenten zusammengefügt. Dies wird unter anderem beim „Konzert für 3 Oboen und 3 Violinen B-Dur“ deutlich, das einen Violinen- und Oboen-Chor gegenüberstellt. Das komplexeste Werk des Konzertabends ist hingegen die titelgebende Komposition „Hamburger Ebb und Fluth“. In der 20-minütigen Orchestersuite werden Meeresgottheiten durch für Suiten übliche Tanzsätze charakterisiert, aber auch die ruhige See und die ansteigende Flut musikalisch „gemalt“. „Reine Telemann-Konzerte sind eher selten. Oft traut man dem auch als ,Vielschreiber‘ verschrienen Georg Philipp Telemann nicht zu, alleine im Mittelpunkt eines Konzertes zu stehen“, sagt Markus Möllenbeck, Dozent für Barockcello und gemeinsam mit Trompeterin Prof. Laura Vukobratovic Künstlerischer Leiter des Konzerts. „Dabei wird schlichtweg vergessen, dass er 86 Jahre alt wurde und bis zuletzt unermüdlich komponiert hat und vor allem immer am Puls der Zeit blieb.“ Die Vielseitigkeit Telemanns spiegelt sich auch in den wechselnden Besetzungen wider, die Studierende der Alte-Musik-Klassen und Studierende moderner Instrumentalklassen in einem Konzert vereint: Es spielen NachwuchsmusikerInnen aus den Klassen bekannter Folkwang DozentInnen wie Mayumi Hirasaki (Barockvioline, -viola), Markus Möllenbeck (Barockcello), Prof. Michael Niesemann (Oboe), Prof. Malte Refardt (Fagott), Michael Schmidt-Casdorff (Traversflöte) und Prof. Laura Vukobratovic (Trompete). Ein besonderes Augenmerk gilt Werken mit Trompeten, die dem Konzert einen besonders festlichen Charakter verleihen. Das Publikum darf sich also auf eine ungewöhnliche Begegnung mit der Musik von Georg Philipp Telemann freuen, dessen Instrumentierungskunst an diesem Abend unmittelbar erfahrbar wird. Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) telefonisch unter 0201 4903 231, per E-Mail an karten@folkwang-uni.de und an der Abendkasse.

Die „kleine Nachtmusik“ mit einer Orgel

Die „kleine Nachtmusik“ mit einer Orgel und einigen Freunden nebst Imbiss und launigen Sommerabend-Pausen: Es ist wieder soweit. Am Freitag, dem 23. Juni von 19 Uhr bis Mitternacht, sind alle Freunde der Musik aus Werden und Umgebung zu einem besonderen Event eingeladen.

Im vierten und letzten Programmteil werden die Zuhörer von dem bekannten Kölner Blechbläserquintett „Magic Brass“ mit einer bunten musikalischen Mischung vom Barock über die Klassik bis in die Moderne geführt, so dass die traditionelle Werdener Orgelnacht mit teils ernster, teils heiterer Musik sicherlich sehr beschwingt enden wird.
Dazwischen: ein vielgefächerter Imbiss und belebte Pausen mit herzlichem Willkommen. Es beginnt schon mit einem Highlight:  mit Carsten Wiebusch, einstmals Organist an der Walcker-Orgel in Werden, heute Organist, Kirchenmusikdirektor und Professor in Karlsruhe. Mittlerweile ist er „eine herausragende Person in der Musikwelt“ und dabei noch vielen Musikbegeisterten in bester Erinnerung. Für die diesjährige Werdener Orgelnacht spielt er mit einem sehr attraktiven Orgel-Programm an seiner ersten Wirkungsstätte. Der Förderverein freut sich sehr, dass er Carsten Wiebusch für dieses Konzert gewinnen konnte. Das Publikum hat in diesem Jahr einen neuen Anreiz: Wiebusch wird gefilmt und auf eine Leinwand übertragen, so dass alle ihm beim Spielen auch zusehen können.  Den zweiten und dritten Programmteil gestaltet das  Kettwiger Bach-Ensemble in Zusammenarbeit mit dem Orchester l’arte del mondo, unter der Gesamtleitung von Wolfgang Kläsener, die ebenfalls für musikalische Überraschungen sorgen werden.
Veranstalter ist der Förderverein Evangelische Kirche Werden e. V.  Das Konzert findet statt in der  Evangelischen Kirche, Heckstraße 54, 45239 Essen-Werden.  Eintritt (Abendkasse) inklusive Imbiss: 20 € (ermäßigt für Mitglieder und Studenten 10 €).