Umweltbildung mit Ameise Anni

Umweltbildung fängt bei den Kleinsten an. In diesem Zusammenhang entwickelte die Essener Aktionskünstlerin Veronika Maruhn im Jahr der Grünen Hauptstadt ein Mitmach- Kindertheaterstück mit der Hauptfigur Ameise Anni. Nach dem großen Erfolg des Stückes in 49 städtischen Kitas brachte „Anni“ heute Vormittag bei einer Schnuppervorstellung in der Kindertagesstätte Ohmstraße das Thema Umweltschutz mehr als 100 begeisterten Essener Kindern näher. Das Besondere: Ab sofort besucht die Ameise auch die Kitas und Grundschulen, die nicht von der Stadt Essen betrieben werden.

Umweltschutz kann ganz spielerisch sein: Das zeigte Veronika Maruhn als Ameise Anni. Mit der interaktiven Theatervorstellung – einem Projekt der Grünen Hauptstadt Europas – erklärte die Ameise den aufmerksamen Kindern, weshalb der Umweltschutz für eine gesunde und grüne Zukunft wichtig ist. Über Zerstörung und Wiederaufbau eines Ameisenhaufens bildete sie beispielhaft das Leben in einer Stadt nach. Gemeinsam mit den Essener Kindern entwickelte Ameise Anni Ideen und Lösungen, wie der Neuaufbau der Ameisenstadt lebenswert und umweltfreundlich gestaltet werden kann.

Anni ist im letzten halben Jahr bereits in allen 49 städtischen Kitas gewesen. Nach diesem großen Erfolg ist die Ameise jetzt bereit, weitere Kitas und Grundschulen zu besuchen, damit möglichst viele Essener Kinder die Ameisenstadt in der Grünen Hauptstadt erleben können.

Informationen zu Terminen und Kosten für interessierte Kitas und Grundschulen unter theaterzebula@gmx.de.

Foto: Ameise Anni mit Kindern der Kita Ohmstraße.
Fotograf: Rupert Oberhäuser

Oberbürgermeister Kufen prämiert Kunstwerke zum Europäischen Gedanken

Brexit und aufkeimende Europafeindlichkeit: Im Rahmen des Bundesprojektes „Demokratie leben!“ hat der Jugendausschuss, „Youth Movement“, einen Schulwettbewerb ins Leben gerufen.

Der Wettbewerb mit dem Titel „Ey yoU – Schülerinnen und Schüler denken Europa“ richtete sich an Essener Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse. Das Ziel: Die jungen Menschen sollten mit Hilfe verschiedener Medien aufzeigen, was ihnen der europäische Gedanke bedeutet.
Gestartet ist der Wettbewerb am 27. März 2017 und soll künftig jährlich ausgeschrieben werden. Am kommenden Sonntag, 2. Juli, ab 13:30 Uhr sollen die 18 Einsendungen, darunter selbstgedrehte Filme, Powerpoint-Präsentationen, Fotobeiträge, selbstgestaltete Plakate und Skulpturen, ausgestellt und die eindringlichsten Werke prämiert werden.

Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie die beiden Sängern Seb Campos und Dan Brown der Musikgruppe Banda Senderos werden die Werke prämieren – passend zur Kundgebung von „Pulse of Europe“ vor der Philharmonie Essen.

Den Gewinnerinnen und Gewinnern winkt eine Studienfahrt nach Brüssel.

Schule an der Ruhr bekommt Schulpavillon

Seit Februar diesen Jahres können das Schulgebäude sowie der Offene-Ganztagsbereich der Schule an der Ruhr in Kettwig nicht mehr genutzt werden. Grund ist die Belastung des Schulgebäudes und von Teilen des Schulgeländes durch den Schadstoff Tetrachlorethen.

Da die Wiederherstellung und Sanierung von Gebäude und Gelände frühestens Anfang 2019 zu erwarten ist, plant die Stadt jetzt einen gemeinsamen Interim-Standort für alle Grundschülerinnen und Grundschüler an der Gustavstraße. Pünktlich zum neuen Schuljahr 2017/18 wird deshalb ein sechs-klassiger Schulpavillon auf dem Gelände errichtet. Um dem Mehr an Schülerinnen und Schülern zu begegnen, wird auch der Schulhof umgestaltet. Beispielsweise wird der angrenzende Spielplatz Teil des Schulhofs – nach Schulschluss kann dieser wieder von allen Kindern genutzt werden.

Weil die Dauer der Nutzung der Schulpavillons voraussichtlich zwei Jahre überschreiten wird, ist ein Ankauf der Containerlösung kostengünstiger. Zur Finanzierung des Bauvorhabens ist eine außerplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von rund 845.000 Euro erforderlich.

Gesamtkostenrahmen für Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule wird erhöht – u. a. Einrichtung einer „Kiss & Ride-Zone“

Der Bau- und Verkehrsausschuss und der Schulausschuss beraten am Donnerstag, 8. Juni, über die Erhöhung der Gesamtkosten für den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule um 6,57 Millionen Euro auf dann 48,75 Millionen Euro.

Der größte Teil der den Gremien zur Beratung vorgelegten Mehrkosten wird mit 3,4 Millionen Euro für die Gesamtkosten zur Realisierung des Ideenteils veranschlagt. Mit der Umsetzung der Ideenteils, der bereits im der Entscheidung für den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule vorangegangenen Architekturwettbewerb erstellt wurde, soll die Attraktivität des Stadtteils gesteigert und der Schulstandort mit der angrenzenden Fläche des Stadtbads Nord-Ost verbunden werden: Durch eine Ausweitung der Schulparkplätze südwestlich des Bades, der Einrichtung einer „Kiss & Ride-Zone“ zum sicheren Bringen und Abholen der Schulkinder sowie der Neugestaltung von Grünflächen, Fahrradstellplätzen und einer Radweg-Anbindung an dem Emscher Park Radweg erfährt der Schul- und Bade-Standort eine attraktive, offene Atmosphäre. Um die Finanzierung des Ideenteils und entsprechende Fördermittel beim Land beantragen zu können, wurde der ursprüngliche Entwurf nun konkretisiert und die Kosten zur Realisierung der landschaftsplanerischen Idee des Generalplaners auf 3 Millionen Euro – zusätzlich zu den Planungskosten in Höhe von etwa 400.000 Euro – veranschlagt.

Als maßgeblich für die zu veranschlagenden weiteren Kosten des Neubaus hat sich der Mehraufwand bei der Baufeldherrichtung und für die Erstellung des Bodengutachtens erwiesen. Diese entfallen zu 1.795.430 Euro auf die Herrichtung und Erschließung des Neubaus, sowie zu knapp 1 Million Euro auf die Baukosten für die Erstellung des Neubaus und zusätzliche Baunebenkosten mit weiteren rund 392.000 Euro. Dadurch hat sich ein Terminverzug von etwa zwei Monaten ergeben. Die geplante Fertigstellung des Neubaus zum Schuljahr 2020/2021 ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch möglich, witterungsbedingte Verzögerungen von mehr als acht Wochen würden den fristgemäßen Umzug der Schule erschweren.

Die insgesamt zu veranschlagende Erhöhung der Gesamtkosten für den Neubau und die Umfeldgestaltung der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Höhe von 6.571.000 Euro sollen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro aus der Haushaltsplanung 2019/ 2020 finanziert werden.

Für den Ideenteil wird eine Förderung im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ von voraussichtlich 80 Prozent der Kosten von 3,4 Millionen Euro, das heißt rund 2,7 Millionen Euro, angestrebt. Zusammen mit den 9,2 Millionen Euro, welche für den Hochbau und die Außenanlagen in Aussicht stehen, können somit voraussichtlich Fördermittel des Landes in Höhe von 11,9 Millionen Euro generiert werden.

Der Rat der Stadt Essen wird voraussichtlich in seiner Sitzung am 12. Juli über die Bewilligung der Gesamtkostenrahmens für den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule – vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsicht – entscheiden.

Zum Hintergrund:

Der Rat der Stadt Essen hat am 23.11.2016 den Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule beschlossen. Das massive drei- bis viergeschossige, nach aktuellen pädagogischen und architektonischen Ansprüchen errichtete Gebäude soll Platz für etwa 1.300 Schülerinnen und Schüler sowie 110 Beschäftigte bieten.

(ü. Pm.)

Ferienspatz macht sich startklar für die Ferien

Spiel, Spaß, Abenteuer – und verbindliche Betreuungsangebote: Mit insgesamt rund 950 Angeboten startet der Essener Ferienspatz am 14. Juli in die Sommerferien. Der kostenlose Ferienspatz-Flugplan liegt an verschiedenen Ausgabestellen zum Abholen bereit oder kann unter www.essen.de/ferienspatz als PDF heruntergeladen werden. Unter dieser Web-Adresse können auch die Veranstaltungen des Ferienspatzbüros (alle Veranstaltungen mit Kennziffer) gebucht werden. Angebote der Ferienspatz-Partner werden immer direkt beim Veranstalter gebucht.

Verlässliche Kinderbetreuung
Für alle, die eine verlässliche Kinderbetreuung benötigen, gibt es Angebote, die wochenweise buchbar sind. Darunter die Angebote der Jugendhilfe Essen: Abenteuer mit Emil im Essener Süden, hier kostet die Woche mit Verpflegung 40 Euro, Ferienspaß im Bürgerpark im Essener Norden mit den Themen Dinos, Indianer, Sport und Tanz, Comic-Helden, Film und Theater, Kosten: 30 Euro je Woche inklusive Verpflegung. Weiter gibt es: das Ferienprogramm des Kinder- und Jugendtreffs Stoppenberg zum Schmunzelpreis von 45 Euro je Woche – immer von 9 bis 17 Uhr, Überraschungstag inklusive.

Spannende Kurse und Workshops
Ein Kinder-Kochworkshop mit dem Afrika Kultur-Verein, der Shabby-Chic-Handwerkerworkshop der Freien Schule Essen oder vielleicht doch lieber per Parkour die grüne Hauptstadt erkunden? Weitere Angebote: Näh- und Malworkshops, Upcycling-Workshop des NABU in der Vossgätters Mühle, Hockey-Schnuppertrainig des ETB, ein Fechtkurs beim ETUF, Handballsommercamp und vieles mehr.

Ausflüge und Fahrten
Tagesausflüge zu tollen Zielen: Badefahrten ans Meer, Familienfahrten, betreute Kinderfahrten oder Besichtigungstouren, die einen Blick hinter die Kulissen erlauben.

Geld sparen mit dem Ferienpass
Viele Veranstalter bieten bei Vorlage des Ferienpasses Ermäßigung auf Eintrittsgelder und Teilnahmegebühren. Aber auch diejenigen, die Essen und die Umgebung auf eigene Faust entdecken möchten, sparen mit dem Ferienpass. So kostet der Schwimmbadbesuch mit dem Ferienpass für Kinder nur 0,50 Euro und der Eintritt in den Grugapark ist gratis. Auch Erwachsene sparen mit dem Ferienpass bares Geld.

Der Ferienpass gilt während der gesamten Sommerferien und kostet 1 Euro für Kinder und 2 Euro für Erwachsene.

Alle Infos unter www.essen.de/ferienspatz.

Titelfoto: Peter Herzogenrath

Deutscher Schulpreis 2017 – Gymnasium Nord-Ost leider nicht unter den Gewinnern

Heute (29.5.) wurde der Deutsche Schulpreis 2017 verliehen. 14 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet waren nominiert, darunter auch das Gymnasium Essen Nord-Ost. Gewonnen hat die Elisabeth-Selbert-Schule aus Hameln.

Mit je einer Delegation aus Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften nahmen die nominierten Schulen an der feierlichen Preisverleihung mit Angela Merkel in Berlin teil. Hier in Essen haben alle anderen Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Essen Nord-Ost die Verleihung des Deutschen Schulpreises live bei einem Public Viewing-Event in der Lichtburg verfolgen können. Auch Bürgermeister Rudolf Jelinek war vor Ort und hat der Essener Schule die Daumen gedrückt.

Bereits die Nominierung für den Deutschen Schulpreis ist eine große Auszeichnung. Viele Schulen haben jahrelang an ihrer Qualität gearbeitet, um ihre Teilnahme vorzubereiten.

Zum Hintergrund

Die Bundeskanzlerin selbst übergab den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis. Fünf weitere Preisträger erhielten je 25.000 Euro. Auch die nicht ausgezeichneten Finalisten werden mit Anerkennungspreisen in Höhe von je 5.000 Euro gewürdigt. Damit ist der Deutsche Schulpreis der höchstdotierte Wettbewerb für Schulen in Deutschland.

Moderiert wurde die Preisverleihung von Susanne Holst und Lennert Brinkhoff. Für die musikalische Begleitung sorgte der Sänger Adel Tawil. Die Verleihung wurde live im Internet und im TV-Sender Phoenix übertragen.

Die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung vergeben jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem stern und der ARD den Deutschen Schulpreis.

Titelfoto: Ulrich von Born/ Funke Foto Services

(ü. Pm.)

Das Viktoria-Gymnasium wird aufgelöst

Der Rat der Stadt Essen hat heute (24.5.) beschlossen, dass das Viktoria-Gymnasium im Südostviertel zum Schuljahr 2018/2019 keine neuen Schülerinnen und Schüler aufnehmen wird. Die Schule wird sukzessiv aufgelöst.

Das Viktoria-Gymnasium hatte in den vergangenen Jahren zu wenige Anmeldungen erhalten. Dieser Trend setzt sich nun auch im bevorstehenden Schuljahr fort: nur 42 Kinder wurden für das Jahr 2017/2018 am Viktoria-Gymnasium angemeldet. Im Schuljahr 2016/2017 waren es 70 Kinder inklusive zugewiesene Seiteneinsteiger, im Jahr 2015/2016 nur 55 und im Schuljahr 2014/2015 nur 62 Kinder.

Das Schulgesetz NRW sieht jedoch vor, dass Gymnasien bis zur Oberstufe drei Klassen mit je 28 Schülerinnen und Schülern in einer Jahrgangsstufe führen müssen. Abweichungen von dieser Vorgabe dürfen nur temporär sein. Die Bezirksregierung Düsseldorf musste aufgrund der beobachteten Entwicklung der Anmeldezahlen am Viktoria-Gymnasium nun empfehlen, die Schule sukzessiv aufzulösen. Der geplante, sukzessive Auflösungsprozess kann nur solange fortgeführt werden, wie ein ordnungsgemäßer Unterrichtbetrieb sichergestellt werden kann.

Die Stadt Essen will durch die Schließung der Schule keine Gymnasial-Schulplätz verlieren. Die Schulform „Gymnasium“ hat bei Essener Eltern nach wie vor einen hohen Stellenwert. Der Fachbereich Schule wird daher ein neues Konzept erstellen, um das Gymnasialangebot in der erweiterten Innenstadt zu stärken und dabei insbesondere die Rolle des Burggymnasiums prüfen.

Weitere Planungen für die zukünftige Nutzung des Standortes Kurfürstenplatz 1 werden im gesamtstädtischen Schulentwicklungskonzept berücksichtigt.

(ü. Pm.)

Rat beschließt Arbeitsmarktstrategie 2020

Der Rat der Stadt Essen hat heute (24.5.) die „Arbeitsmarktstrategie 2020“ beschlossen. Das neue Konzept soll mehr Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven für Essenerinnen und Essener, insbesondere für junge Menschen und Langzeitarbeitslose schaffen.

Die Vorschläge der Verwaltung für ein Maßnahmenpaket umfassen unterschiedliche Handlungsfelder, in denen ein sogenannter sozialer Arbeitsmarkt etabliert werden soll:

  1. „Übergang Schule – Beruf“,
  2. „Arbeit und Beschäftigung in Essen“,
  3. „Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung“,
  4. „öffentlich geförderte Beschäftigung“,
  5. „Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften der Stadt Essen“ und
  6. „Gremien und Organisation“.

In diesen Handlungsfeldern sollen im ersten Schritt insgesamt 215 langzeitarbeitslose Essenerinnen und Essener eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden. Gefördert wird die Maßnahme durch ein Programm des Landes NRW. Die so geschaffenen öffentlich geförderten Arbeitsplätze richten sich an Menschen, die aufgrund ihrer Qualifikation oder Sprachfähigkeiten keine realistische Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben.

In den Handlungsfeldern 5 und 6 soll auch die Vernetzung der relevanten Arbeitsmarktakteure verbessert und gestärkt werden. Dazu hat der Rat der Stadt die Verwaltung beauftragt zu überprüfen, ob und wie die Essener Arbeit und Beschäftigungsgesellschaft (EABG), die Jugendberufshilfe (JBH) und das JobCenter Essen in einer gemeinsamen Organisationsform untergebracht werden können.

Oberbürgermeister Thomas Kufen: „Wir blicken in Essen auf eine bereits bekannte Situation: Seit Abbau der Schwerindustrie ist der Arbeitsmarkt in Essen geprägt von hochwertigen – auch wissenschaftlichen – Dienstleistungen, Handel und Verwaltung. Hierfür fehlen vielen Menschen einfach die entsprechenden Qualifikationen. Die Quote an Langzeitarbeitslosigkeit ist deshalb immer noch zu hoch. Die Aufnahme einer dauerhaften Beschäftigung wird Betroffenen nur dann gelingen, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, den ersten Schritt hierfür bietet die Arbeitsmarktstrategie 2020.“

Auch für die anderen Handlungsfelder soll die Stadtverwaltung operative Umsetzungen entwickeln. Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand für Jugend, Bildung und Soziales, steht bereits in den Startlöchern: „Langzeitarbeitslosigkeit dürfen wir nicht einfach hinnehmen. Wir haben in Essen schon viel geschafft, aber wir müssen noch besser werden. Auf Grund der aktuellen Lage muss die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit eines unserer strategischen Hauptthemen sein. Alle Akteure in der Essener Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik müssen an einem Strang ziehen.“

Zum Hintergrund:

Trotz einer günstigen konjunkturellen Entwicklung ist es in der Stadt Essen in den zurückliegenden Jahren nicht ausreichend gelungen, alle Leistungsberechtigten in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Anhand von Daten zur Bevölkerungsentwicklung und den vorliegenden Wirtschaftsdaten wurde eine Analyse der Arbeits- und Beschäftigungssituation in Essen erstellt. Um auf die aktuellen Entwicklungen der letzten fünf Jahre zu reagieren, wurde jetzt die Essener Arbeitsmarktstrategie 2020 entwickelt.

In der gemeinsamen Sitzung des Essener Konsens und des Verwaltungsvorstandes der Stadt Essen am 20. Januar fand die Vorlage die Zustimmung der Teilnehmer. Die Partner des Essener Konsens unterstützen die skizzierten Handlungsfelder als gute Grundlage zur Ausrichtung der Essener Arbeitsmarktstrategie 2020.

(ü. Pm.)

EU-Projekttag: Sozialwissenschaftskurs der 12. Jahrgangsstufe am Helmholtz-Gymnasium in Rüttenscheid diskutiert mit Bundestagsabgeordnetem

Am 22. Mai war EU-Projekttag: Bundesweit diskutierten Politiker mit Schülerinnen und Schülern aktuelle Themen rund um die  Europäische Union. Der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer (CDU) hat den Sozialwissenschaftskurs der 12. Jahrgangsstufe am Helmholtz-Gymnasium in Rüttenscheid besucht.

Wie geht es weiter mit der Europäischen Union nach dem Brexit? Wie soll sich die EU gegenüber der Türkei verhalten? Und gibt es Lösungen für eine europäische Flüchtlingspolitik? – Diese Fragen beschäftigen nicht nur die Politik, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Helmholtz-Gymnasiums. In zwei Schulstunden besprach Matthias Hauer MdB die Fragen der Jugendlichen zur aktuellen Politik in Europa. Anlass war der EU-Projekttag am 22. Mai, an dem bundesweit Politiker mit Schülerinnen und Schülern über die EU diskutieren.

„Abgesehen von der Flüchtlingskrise bekommt man im Alltag nicht so viel von EU-Themen mit – deshalb ist der EU-Projekttag eine gute Sache. Es ist aber auch einfach spannend, sich mal mit einem Politiker über solche Fragen auszutauschen. Man lernt dadurch eine Meinung kennen, die man sich im Unterricht so nicht bilden kann“, sagte danach der 17-jährige Schüler Matthias Thünemann.

„Ich finde es wichtig, über die Entwicklungen in der Europäischen Union informiert zu werden und sich damit auseinander zu setzen. Wir wollen doch wissen, was in der Zukunft da auf uns zukommt“, ergänzt die 16-jährige Schülerin Leonie Kohlstadt.

„Für mich ist es immer wieder interessant zu erfahren, welche politischen Fragen die Schülerinnen und Schüler ganz konkret bewegen“, berichtet Matthias Hauer. „In einer Welt, die – etwa mit dem Brexit oder den politischen Entwicklungen in den USA – unübersichtlicher geworden ist, brauchen wir eine starke Europäische Union. Es lohnt sich, bei allen Herausforderungen, die die EU derzeit hat, für ein vereintes Europa mit gemeinsamen demokratischen Werten einzustehen. Es war mir ein Anliegen, dies den Jugendlichen am EU-Projekttag zu vermitteln.“

Hintergrund:

Der EU-Projekttag wurde während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich statt. Ziel des EU-Projekttages ist es, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse für Europa zu wecken und ihr Verständnis von der Europäischen Union zu vertiefen.

 

JHE-Sommerferien: sechs Wochen Spaß im ganzen Stadtgebiet!

Am 17. Juli starten die Sommerferien und die Jugendhilfe Essen (JHE) organisiert bis zum 25. August wieder im gesamten Stadtgebiet ein abwechslungsreiches Angebot für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. So punktet der Altenessener „Ferienspaß im Bürgerpark“ in jeder der sechs Wochen mit eigenem Motto und eigenem Programm, das „Abenteuer mit Emil“ lädt zu Fußballcamp und Zirkusabenteuer ein und beim „Wasserspaß in Steele“ geht’s im Kanu auf die Ruhr. Die Anmeldung fürs beliebte JHE-Ferienprogramm steigt am 31. Mai um 7 Uhr.

Der Ferienspaß im Bürgerpark ist eine bunte Mischung aus Bastel-, Spiel- und Sportangeboten und gibt den sechs- bis zwölfjährigen Kindern gleichzeitig Gelegenheit, die Tierwelt der benachbarten Jugendfarm zu entdecken. Jede der sechs Wochen hat dabei ein eigenes Motto mit eigenem Programm. Woche eins steht ganz im Zeichen von Theater und Film, in der zweiten sind Sport, Bewegung und Tanz angesagt, während die Kids in der dritten in die Welt ihrer Comichelden eintauchen. In der vierten Woche gehen kleine Forscher und Entdecker auf Expedition, in der fünften lassen die Kinder in der Karibik die Seele baumeln und in der letzten wartet der Dschungel.
Der Preis beläuft sich auf 30 Euro pro Woche, Mittagessen und Mineralwasser sind inklusive.

Großer Favorit der Acht- bis Zwölfjährigen ist der Wasserspaß in Steele in den ersten drei Ferienwochen. Das nasse Element steht im Mittelpunkt und die Kids freuen sich auf Kanufahrten auf der Ruhr, Schwimmen oder Entspannen am Strandufer. Schlechtes Wetter ist kein Problem, denn Ausflüge und Besuche im nahe gelegenen Kinder- und Jugendhaus HüWeg sorgen dann für Abwechslung.
Voraussetzung für die Teilnahme sind sichere Schwimmkenntnisse und das Bronze-Abzeichen. Getränke, Imbiss und Eintrittsgelder sind im Wochenpreis von 50 Euro enthalten.

Das beliebte Abenteuer mit Emil findet dieses Jahr wieder auf dem Gelände des Emil-Frick-Hauses in Essen-Stadtwald statt. Neben Angeboten aus Sport, Spiel und Kreativität können 36 kleine Kicker zwischen sechs und zwölf Jahren in der fünften Ferienwoche am von Rot-Weiss Essen unterstützten Fußballcamp teilnehmen. In der sechsten Ferienwoche werden zusätzlich Zirkusworkshops angeboten.
Die Kosten belaufen sich auf jeweils 40 Euro pro Woche, Mineralwasser und Mittagessen sind im Preis enthalten.

Die Anmeldung für den Ferienspaß im Bürgerpark, den Wasserspaß in Steele und das Abenteuer mit Emil findet am Mittwoch, 31. Mai, von 7 bis 14 Uhr zentral in Raum AV2.13 (2. Etage) der Verwaltung der Jugendhilfe Essen, Schürmannstraße 7, in Essen-Bergerhausen statt.
Die Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge der Wartenden. Eventuelle Restplätze werden nach telefonischer Terminvereinbarung vergeben. Zusätzliche Infos gibt’s auf der Internetpräsenz www.jh-essen.de.

Foto :Alexander Müller, Jugendhilfe Essen

(ü. Pm.)

Festival im Dortmunder U macht Mathe zum Ausstellungsobjekt

 Ein Festival für Mathe? Damit müssen Besucher des Dortmunder U ab dem Wochenende rechnen. Vom 20. Mai bis zum 3. September läuft hier das Ausstellungsfestival „Womit rechnest Du?“. Drei unabhängige Mitmach-Ausstellungen sind zu sehen: „Matheliebe“ nähert sich dem trockenen Thema spielerisch.

Die Besucher entdecken in acht Bereichen die spannende Welt der Mathematik interaktiv mit Animationen, Stationen zum Ausprobieren sowie mit Modellen und geometrischen Objekten zum Anfassen. Die Schau „Match Maker“ zeigt Werke des niederländischen Medienkünstlers Geert Mul. Seine Videos, Fotografien, Installationen und audiovisuelle Performances verändern sich und reagieren auf den Betrachter. Der „Fulldome“ schließlich präsentiert sich als begehbare Kuppel mit einer audiovisuellen 360-Grad-Projektion. Entwickelt wurde sie vom Medienlabor kiU der Fachhochschule Dortmund. Mathematische Funktionen wie Kreisberechnungen, Kreisteilungen, Wellenfunktionen, Sinusfunktionen und unendliche, irrationale und transzendente Zahlen wie Pi werden hier sichtbar gemacht. Abstrakte Darstellungen wie Graphen und Kurven vermischen sich mit Naturelementen. Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei. Kooperationspartner des Ausstellungsfestivals sind das Stedelijk Museum Schiedam, die Fachhochschule Dortmund, das Liechtensteinsche Landesmuseum und die Stiftung Matheliebe. Infos unter www.dortmunder-u.de

Aktueller Stand zur Wiedereröffnung Bad am Thurmfeld

Im heutigen (16.5.) Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) wurde der aktuelle Stand zur Wiedereröffnung des Bad am Thurmfeld besprochen.

Seit gestern besteht zwischen den drei beteiligten Akteuren eine vertragliche Übereinkunft: Die SBE, der Generalübernehmer, die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), sowie die ausführende Firma Pellikaan haben sich auf einen gemeinsamen Gutachter verständigt, der die Ursache der Störung abschließend klären soll. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurden auch die möglichen Schritte für juristische Verfahren der Partner festgelegt.

Nach dem gutachterlichen Termin in der kommenden Woche können dann auch die Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme des Bades geplant werden.

An die betroffenen Schulen wurde bereits das Angebot ausgesprochen, ab sofort das Grugabad für den Schwimmunterricht nutzen zu können. Ab dem 29. Mai öffnen auch die Kombibäder Kettwig und Oststadt ihre Freibadbereiche, so dass diese dann ebenfalls dem Schulsport zur Verfügung gestellt werden können.

(ü. Pm.)