Gruga Essen: Musikalische Saisoneröffnung – Tanz im Mai

Pünktlich zum 1. Mai startet die Konzertsaison im Grugapark. Bis Ende September finden an allen Sonn- und Feiertagen Konzerte und Sonderveranstaltungen im Musikpavillon statt.

In diesem Jahr startet das Konzertprogramm am Montag, 1. Mai, um 15 Uhr mit der Band „Top Spin“, die Hits und Ohrwürmer aus vielen Dekaden präsentiert. Mit viel Spielfreude und Virtuosität gestalten die Musikerinnen und Musiker ein geschmackvolles Programm, das an stilistischer Bandbreite seinesgleichen sucht. Wünsche werden auf Zuruf erfüllt, es gibt Hits für Kids und Oldies, da ist Tanzen erlaubt und Mitsingen nicht nur Angelegenheit der Musikerinnen und Musiker.

Titelfoto: Top Spin

(ü. Pm.)

„Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder Nachhaltiger Konsum?“

Das Projektbüro Essen-Grüne Hauptstadt Europas 2017 lädt ein:

Diskussionsrunde zum Thema „Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder Nachhaltiger Konsum?“ am 11. Mai 2017, ab 18:30 Uhr in der Kreuzeskirche in Essen. Dies ist die zweite Veranstaltung der Diskussionsreihe Kreuzeskirche im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

„Essen kontrovers: Das Ende der Einkaufsstadt?“- Die Zukunft der Essener City in der Diskussion

Der Slogan selbst ist fast 80 Jahre alt, seit 1950 leuchtet er vom Dach des Handelshofs: „Essen, die Einkaufsstadt“. Über Jahrzehnte galt das Motto als stolzes Markenzeichen, jetzt steht dahinter ein Fragezeichen. Wird Essen dem eigenen Anspruch überhaupt noch gerecht?

Hat sich der Werbespruch angesichts von Einkaufszentren im Umfeld und Leerständen in den Fußgängerzonen nicht längst schon überholt? Und wäre es nicht endlich Zeit, andere Seiten der Stadt stärker in den Vordergrund zu stellen? Kultur? Wirtschaft? Wissenschaft?

Um die Frage, mit welchen Ideen und Konzepten die Innenstadt künftig Aufmerksamkeit erregen soll, geht es in der nächsten Runde von „Essen Kontrovers“, dem gemeinsamen Diskussionsforum von NRZ-Redaktion und Volkshochschule.

Gäste auf dem Podium sind:

  • Marianne Menze, Geschäftsführerin der Essener Filmkunsttheater GmbH (unter anderem Lichtburg),
  • Thomas Kutschaty, NRW-Justizminster und Vorsitzender der SPD Essen,
  • Dieter Groppe, Geschäftsführer der Essen Marketing GmbH,
  • Marc A. Heistermann, Geschäftsführer des Handelsverbands Ruhr,
  • Ulrich Führmann, Moderator und freier Journalist.

Die Moderation hat der Journalist Ulrich Führmann Treffpunkt ist die VHS am Burgplatz, wie immer bei „Essen Kontrovers“ werden die Experten nicht nur miteinander, sondern auch mit dem Publikum diskutieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Donnerstag, 2. März, 19 Uhr, Volkshochschule Essen, Burgplatz 1. Der Eintritt ist frei.

Essen is im Pott – Karneval, drei Kilometer Wegstrecke

Das Essen immer noch im Pott ist, dürfte manchem Marketingstrategen mißfallen, aber dem Volke aufs Maul geschaut der Wahrheit nahekommen. Sicher nicht so überschwenglich wie in den Rheinischen Hochburgen des Karnevals und auch ohne Schminkzwang feiern viele Zuschauer eher verhalten mit. Kinder und Kamelle sind natürlich Tradition und wie als wollte man die Zuschauer aus dem Schlafe wecken, ertönt in Abschnitten eine Kanone.

Essen liegt eben in der Peripherie des karnevalistischen Treibens, wer „echten“ Karneval sucht, wird sicher über die S6 sein Törchen gefunden haben. Trotzdem nett so mancher Farbpunkt, und dann bleiben ja noch die Lokalitäten, die der Nachfeier genügend Raum bieten. Wer es denn mag. Ab Mittwoch sind wir dann nicht mehr jecke, sondern Grüne Hauptstadt. Die Beschaulichkeit haben wir ja wenigstens im Pott.

 

Veranstaltung zum Ruhr-Radschnellweg am 28. Februar um 19 Uhr

Am Dienstag, den 28. Februar, lädt die Ratsfraktion der Essener Grünen um 19.00 Uhr in die Geschäftsstelle der Grünen (Kopstadtplatz 13) zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Stand der Planungen zum Ruhr-Radschnellweg in Essen. Diskussionsteilnehmer sind Martin Tönnes, Bereichsleiter Planung im Regionalverband Ruhr, und Mirko Sehnke, Vorstandsmitglied des ADFC Essen.

Schwerpunktmäßig wird es um eine Bewertung der sechs Planungsvarianten der Essener Stadtverwaltung zur Führung des Radschnellweges im Bereich des Eltingviertels gehen. Außerdem sollen Planungshindernisse beim Bau des RS1-Streckenabschnittes längs des Evonik-Geländes bis Stadtgrenze Bochum besprochen werden.
(ü. Pm.)

Karnevalsumzüge in Essen

In diesem Jahr finden neben den großen Rosenmontagsumzügen in Rüttenscheid/ Stadtmitte und Kupferdreh auch noch in Heisingen, Freisenbruch und Werden Karnevalsumzüge statt.

Haltverbote werden rechtzeitig mit „Zeithinweis“ aufgestellt und sollten zur Vermeidung von Abschleppmaßnahmen von allen Anwohnerinnen und Anwohnern und Besucherinnen und Besuchern beachtet werden.

Stadt und Polizei richten den Appell an die Besucherinnen und Besucher, zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens auf das Mitführen von großen Taschen und Rucksäcken sowie gefährlichen oder gar verbotenen Gegenständen aber auch „Spielzeugwaffen“ zu verzichten. Die eingesammelten „Kamelle“ können beispielsweise auch in kleineren Jutebeuteln transportiert werden.

Karnevalsumzüge 2017

  • Bollerwagenumzug in Werden
    Sonntag, 26. Februar, 11 bis circa 14 Uhr
    Strecke: Heckstraße – Joseph-Breuer-Straße – Hufergasse – Grafenstraße – Heckstraße – Rathausplatz
  • Umzug und Schiebekarrenrennen in Heisingen
    Sonntag, 26. Februar, 15 bis circa 18 Uhr
    Strecke Umzug: Heisinger Straße (Pfarrzentrum St. Georg) – Bahnhofstraße – Lelei – Zölestinstraße – Dorflinde – Hagmanngarten – Zölestinstraße
    Strecke Schiebekarrenrennen: Hagmanngarten
  • Karnevalsumzug in Freisenbruch
    Sonntag, 26. Februar, 15.30 bis circa 18 Uhr
    Strecke: Aufstellung Alleestraße – Bochumer Landstraße – Wende in Höhe der Freisenbruchstraße – Bochumer Landstraße – Auflösung Höhe Alleestraße
  • Essener Rosenmontagszug
    Montag, 27. Februar, ab 13.11 Uhr
    Strecke: Messeparkplatz 2 (Aufstellung) – Grugaplatz – Rüttenscheider Straße – Klarastraße – Friederikenstraße – Brunnenstraße – Hohenzollernstraße – Huyssenallee (Auflösung des Zuges)
  • Kupferdreher Rosenmontagszug
    Montag, 27. Februar, 16.11 bis circa 19 Uhr
    Aufstellung: Langenberger Straße (ab Ecke Hinsbecker Berg bis Haus Nr. 777a)
    Strecke: Kupferdreher Straße (Hinsbecker Berg bis Möllneyer Ufer)
    Auflösung: Kupferdreher Straße (zwischen Möllneyer Ufer und Nierenhofer Straße)

(ü. Pm.)

Aktionsreise gegen Urantransporte / Evakuierung im Ernstfall nicht realisierbar

(Bonn, Hamburg, Trier, 17.02.2017) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass an diesem Wochenende (18. und
19. Februar) in mehreren Bundesländern Protestaktionen gegen
Urantransporte stattfinden. Anti-Atomkraft-Initiativen und der BBU
fordern das sofortige Verbot der häufig fahrenden Urantransporte und die
sofortige Stilllegung der Uranfabriken in Lingen (Niedersachsen) und
Gronau (Nordrhein-Westfalen).

Beide Uranfabriken unterliegen keinerlei Laufzeitbegrenzung und in ihnen wird Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke im In- und Ausland produziert. Damit beide Anlagen betrieben werden können, finden zahlreiche Urantransporte mit LKW und Zügen, aber auch per Schiff, statt.

Die Aktion am Wochenende richtet sich konkret gegen sogenannte „Yellow
Cake“- Transporte über Kiel und Hamburg zur AREVA-Uranfabrik in Narbonne
(Frankreich) sowie gegen Uranhexafluorid-Transporte von der
französischen Konversionsanlage Pierrelatte (Rhône-Tal) zur einzigen
deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau.

Mitglieder mehrerer Anti-Atomkraft-Initiativen werden am Wochenende
symbolisch „Yellow Cake“ (Uranerzkonzentrat) von Kiel nach Trier in
Personenzügen transportieren. Sie werden dabei die Bahnstrecke nutzen,
die regelmäßig für die zahlreichen Atomtransporte zwischen Hamburg und
Trier genutzt wird. Außerdem wird symbolisch Uranhexafluorid von
Frankreich nach Gronau transportiert.

Während der zweitägigen Fahrt sollen auf der Strecke Reisende über die
Gefahren der Urantransporteinformiert werden. Urantransporte erfolgen in
der Regel ohne Polizeischutz und auch betroffene Kommunen, die
durchfahren werden, werden vorab nicht informiert. Bei möglichen
Unfällen wären die zuständigen Hilfskräfte vor Ort nicht in der Lage
sofort angemessen reagieren zu können. Bei einem Unfall mit
Uranhexafluorid-Freisetzungen müsste innerhalb weniger Minuten ein
Bereich im Umkreis von mehreren Kilometern evakuiert werden.

Die Anti-Atomkraft-Initiativen freuen sich über engagierte Mitreisende.
Dafür gibt es Treffpunkte sowie Pressetermine an verschiedenen
Bahnhöfen. (Siehe:
http://urantransport.de/aktionstage/aktionsfahrt/aktionsfahrt-2017-fahrplan/
)
Am Ende der Aktionstour findet am Sonntag am Bahnhof in Gronau ab 17 Uhr
eine Mahnwache statt.

Weitere ausführliche Informationen unter http://urantransport.de/aktuelles.

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautet www.facebook.com/BBU72.
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.

Titelfoto: Protest gegen einen ankommenden Urantransport an der Gronauer Urananreicheerungsanlage (Archivfoto, 2009)

(ü. Pm.)

Rat beschließt die Vertretung der Stadt Essen bei der 39. Hauptversammlung des Deutschen Städtetags

Die 39. ordentliche Hauptversammlung des Deutschen Städtetages findet vom 30. Mai bis 01. Juni 2017 statt. Die Stadt Essen kann insgesamt sechs stimmberechtigte Abgeordnete entsenden, von denen die Hälfte ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger, wie beispielsweise Ratsmitglieder, sein sollen.

Darüber hinaus werden Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie Ratsherr Rolf Fliß als Mitglieder des Präsidiums des Deutschen Städtetages beziehungsweise des Hauptausschusses des Deutschen Städtetages kraft Satzung stimmberechtigt teilnehmen. Entsprechend der Sitzverteilung im Rat der Stadt Essen können die SPD- sowie die CDU-Fraktion je zwei stimmberechtigte Abgeordnete vorschlagen, die Fraktion der GRÜNEN sowie der EBB jeweils ein stimmberechtigten Abgeordneten vorschlagen.

Auf Vorschlag der SPD-Fraktion:

Bürgermeister Rudolf Jelinek
Ratsherrn Rainer Marschan
Als Vertreter:

Ratsherrn Ingo Vogel
Herrn Roman Brüx
Auf Vorschlag der CDU-Fraktion:

Bürgermeister Franz-Josef Britz
Ratsfrau Barbara Rörig
Als Vertreter:

Ratsherrn Friedhelm Krause
Ratsherrn Guntmar Kipphardt
Auf Vorschlag der GRÜNEN-Fraktion:

Ratsfrau Elisabeth Mews
Als Vertreterin:

Ratsfrau Irmgard Krusenbaum
Auf Vorschlag der EBB-Fraktion:

Ratsherrn Udo Bayer
Als Vertreter:

Ratsherrn Dr. Karlgeorg Krüger
Als Gastdelegierte beziehungsweise stellvertretende Gastdelegierte entsendet:

Auf Vorschlag der FDP-Fraktion:

Ratsherrn Hans-Peter Schöneweiß
Als Vertreter:

Ratsherrn Klaus Budde
Ratsherrn Peter Lotz
auf Vorschlag der Fraktion DIE LINKE:

Ratsfrau Ezgi Bilge Güyildar
Als Vertreterin:

Ratsfrau Gabriele Giesecke
Zum Hintergrund:

Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Deutschen Städtetages. Sie tagt alle zwei Jahre unter dem Vorsitz der amtierenden Präsidentin. Die Hauptversammlung setzt sich aus 750 bis 800 Delegierten zusammen, entsandt von den Mitgliedstädten und den außerordentlichen Mitgliedern.

(ü. Pm.)

Wissenswertes über Litauen beim Länderabend der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF)

Was wollten Sie schon immer einmal über Litauen wissen? Am 21. Februar ab 19:15 Uhr haben Sie im EU-Informationszentrum „Europe Direct“ in der Volkshochschule in lockerer Runde die Gelegenheit, das Land durch Erzählungen eines jungen Europäers näher kennen zu lernen.

Ein spannender Weg bis zur EU
Litauen, der größte und bevölkerungsreichste der drei baltischen Staaten, ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union sowie der Nato und seit 2015 gehört es auch der Eurozone an. Doch einst war das Land ein bedeutendes Großherzogtum, bevor es unter russische Herrschaft gelangte. Mit den zwei anderen baltischen Staaten Estland und Lettland war Litauen die erste sowjetische Republik, die sich 1990 zu einem souveränen Staat erklärte und damit den Zerfall der Sowjetunion einläutete.

Hätten Sie’s gewusst?
Neben der Geschichte und dem politischen System des Landes erhalten Sie beim Länderabend auch Informationen zur Kultur und Landschaft Litauens:

• Wussten Sie, dass sich in Litauen der Mittelpunkt Europas befindet oder dass der Verkehr in Litauen einer der gefährlichsten in der gesamten EU ist?

• Kennen Sie den Nationalsport Litauens, in dem das kleine Land bereits dreimal Europameister war?

Ein Mitglied der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) wird über seine Erfahrungen in Litauen berichten, Ihnen das Land vorstellen und Ihre Fragen beantworten.

Dienstag, 21. Februar 2017
19:15 Uhr
Europe Direct Essen
1. Zwischenetage in der VHS
Am Burgplatz 1
45127 Essen
Eintritt kostenfrei

Über die JEF Ruhrgebiet und die monatlichen Länderabende:
Die Jungen Europäischen Föderalisten sind eine überparteiliche politische Organisation, die sich für Europa engagiert. Bei den monatlichen Länderabenden erzählen junge Erwachsene aus verschiedenen Ländern in lockerere Atmosphäre spannende Geschichten über Kultur, Wirtschaft, Bräuche, Politik usw. aus ihrem Heimatland. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Was ist so nebenbei 2017 im Ruhrgebiet zu erwarten?

Ganz schön grün

Ab 2017 kann in der Ruhr bei Essen geschwommen werden. Im Juli eröffnet eine Badestelle am Seaside Beach Baldeney mit zwei Wasserflächen, die jeweils zehn mal 20 Meter groß sind. Sie werden durch Stege und Bojenketten begrenzt. Die Badestelle ist ein Projekt im Rahmen der „Grünen Hauptstadt Europas“. Mit dem Titel darf sich die Stadt Essen 2017 schmücken. Zu den weiteren Höhepunkten des grünen Jahres gehören das Bürgerfest am 22. Januar im Grugapark und der „Tag der Bewegung“ am 2. Juli.

Infos: www.essengreen.capital

Reformatorisch

„Der geteilte Himmel“ lautet der Titel einer großen Ausstellung im Essener Ruhr Museum, die am 3. April startet. Die Schau zeigt bis zum 31. Oktober die Entwicklung der Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr vom Spätmittelalter bis heute auf. Knapp 1.000 zum Teil erstmals gezeigte Exponate aus über 150 Museen, Kirchen, Bibliotheken und Archiven veranschaulichen die politischen, sozialen und kulturellen Aspekte dieser Geschichte. Die Ausstellung ist der Höhepunkt des gemeinsamen Programms von Forum Kreuzeskirche Essen, Martin Luther Forum Ruhr und Ruhr Museum zum 500. Reformationsjubiläum.

Infos: www.der-geteilte-himmel.de

 Verspielt

Mit der „Arcade One“ kommt ein neues Spielereignis in das Ruhrgebiet. Am 23. und 24. April feiert die Veranstaltung in den Dortmunder Westfalenhallen Premiere. Im Mittelpunkt stehen die Stars des Gaming und das Thema Let’s Play. Youtuber, Streamer, Spieleentwickler und eSports-Profis sind vor Ort und gehen auf Tuchfühlung mit den Spielern. Zugesagt haben u.a. die Youtube-Größen Sarazar, Team PietSmiet, LeFloid und Fabian Siegismund. Abgerundet werden die Tage mit einem Showprogramm auf mehreren Bühnen mit Live-Let’s-Play, Cosplay und Musik. Dazu kommt eine große Ausstellungs- und Conventionfläche.

Infos: www.arcadeone.de

Abgefahren

Leinen los, heißt es am 30. April: Dann startet die vierte Schiffsparade auf dem KulturKanal. Rund 30 Schiffe – vom Kanu bis zum Fahrgastschiff – legen die Strecke vom Nordsternpark Gelsenkirchen zum Kaisergarten Oberhausen zurück. Am Zielort findet ein Fest in Kooperation mit dem Ruhrgebietswandertag statt. In den vergangenen Jahren lockte das farbenfrohe Spektakel tausende Besucher an die Ufer des Rhein-Herne-Kanals zwischen Gelsenkirchen und Oberhausen. Einige Paradeschiffe bieten bereits Tickets für die Mitfahrt an. Infos und Tickets: www.kulturkanal.ruhr

Wiedervereint

The Kelly Family feiert ihr Comeback mit drei Auftritten in der Dortmunder Westfalenhalle. Da das Konzert der erfolgreichsten Familienband in Deutschland am 19. Mai innerhalb kurzer Zeit ausverkauft war, wurden zwei Zusatztermine für den 20. und 21. Mai angesetzt. Dann werden Patricia, Joey, Kathy, Jimmy, John und Angelo Kelly, sowie Gründungsmitglied Paul Kelly ihre größten Hits präsentieren. Mit ihren Auftritten in Dortmund kehren sie dorthin zurück, wo alles begann. 1994 buchten die damaligen Straßenmusiker die Westfalenhalle auf eigenes Risiko und gaben ein Konzert vor 17.000 Zuschauern.

Infos: www.semmel.de

Stimmgewaltig

Star-Tenor Plácido Domingo feiert den Start seiner Welttournee zum 50. Bühnenjubiläum im kommenden Jahr in Gelsenkirchen. Am 27. Mai präsentiert der 75-jährige Spanier Giuseppe Verdis „Aida“ in der Gelsenkirchener Arena. Domingo steht dann selbst am Dirigenten-Pult. Mehr als 800 Darsteller – 90 Orchestermusiker, 150 Chorsänger, 85 Ballett-Tänzer und über 500 Statisten – setzen die Oper im Stadion in Szene. Unterstützt wird die Inszenierung von großflächigen LED-Projektionen.

Infos: www.aida-domingo.com

Historisch

1.000 Jahre Recklinghausen: Das feiert die Stadt 2017 mit einem Epochen-Spektakel vom 9. bis 11. Juni. Hunderte Mitwirkende laden an verschiedenen Orten zu Zeitreisen in die Vergangenheit ein. Dabei wird der Bogen über die Jahrhunderte gespannt: von der Entstehung bis in die Hoch-Zeit von Kohle und Stahl, als sich Recklinghausen zur Bergarbeiterstadt wandelt. Es gibt Musik, Gaukler, Ritterlager, Ritterspiele, Pest-Umzüge, Feuerspiele, Handwerker mit Mitmachangeboten, barocke Tänze, napoleonische und preußische Soldaten, historische Dampfmaschinen und vieles mehr. Bespielt werden mehrere Plätze in der Altstadt.

Infos: www.1000Jahre.re

Sportlich

Im kommenden Jahr erleben die Ruhr Spiele „Games“ ihre Neuauflage. Nach der erfolgreichen Premiere des internationalen Sport- und Kulturevents für Jugendliche im vergangenen Jahr gehen vom 15. bis zum 18. Juni erneut viele tausend Aktive in mehr als 100 Wettkämpfen an den Start. 13 olympische und vier Trend-Sportarten stehen auf dem Programm. Erstmals wird es drei Standorte mit unterschiedlicher Ausrichtung geben. Dortmund bietet Aktionsport und Festival, in Hagen starten die internationalen Wettkämpfe und Hamm ist Ort der europäischen Jugendbegegnung. Neben dem Wettkampfprogramm gibt es Sportschau und ein umfassendes Kulturprogramm. Details dazu werden im Frühjahr bekannt gegeben. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Ruhr Spiele sind ein gemeinsames Projekt von NRW-Sportministerium und Regionalverband Ruhr in strategischer Partnerschaft mit dem Landessportbund.

Infos: www.ruhrgames.de

Läuferisch

Die Urban Trails feiern 2017 in Bochum, Oberhausen und Dortmund Premiere. Die Entdeckungsläufe führen über eine Strecke von rund zehn Kilometern Länge durch die Städte – und zwar nicht nur an Gebäuden und Sehenswürdigkeiten vorbei, sondern mittendurch etwa durch Tierparks und Museen. In Bochum gehen die Teilnehmer am 18. Juni an den Start gehen, es folgen Oberhausen am 9. Juli und Dortmund am 17. September. Der Wettkampfcharakter ist bei den Urban Trails Nebensache.

Infos: www.urbantrailserie.de

Kultig

Sie darf in einer Jahresvorschau einfach nicht fehlen: die ExtraSchicht. Am 24. Juni feiert die Metropole Ruhr zum 16. Mal die lange Nacht der Industriekultur. Im Mittelpunkt stehen die industriellen Stätten in der Region, die mit einem bunten kulturellen Programm bespielt werden – und das im gesamten Ruhrgebiet. Lichtkunst, Konzerte, Lesungen, Performances, Artistik, Führungen und vieles mehr erwarten die Besucher, die mit Shuttlebussen zu den Veranstaltungsorten fahren können.

Infos: www.extraschicht.de

Abgedreht

Noch mehr Rummelspaß: Ab 2017 öffnet die Cranger Kirmes bereits am Donnerstag, 3. August, und dauert dann elf statt zehn Tage. Möglich wird die zeitliche Erweiterung durch den neuen Freizeitlärmerlass des Landes NRW.

Infos: www.cranger-kirmes.de

Unterhaltsam

Das Zeltfestival Ruhr am Kemnader Stausee feiert im kommenden Jahr seine zehnte Ausgabe. Rund 40 Gastspiele stehen vom 18. August bis 3. September in der Zeltstadt in Bochum auf dem Programm. Schon jetzt liegen die ersten Künstlerzusagen vor, u.a. von LaBrassBanda, Sarah Connor, Frank Goosen, Gerburg Jahnke sowie Dieter Thomas Kuhn & Band.

Infos: www.zeltfestivalruhr.de

Dramatisch

Zehn Theater des neuen Netzwerks RuhrBühnen laden am 1. Oktober zu Theaterreise und Theaterfest ein. Die ganztägige Reise führt durch die Theaterlandschaft der Metropole Ruhr. Besucher können zwischen verschiedenen Routen wählen und während des Tages drei bis vier Aufführungen in den beteiligten Häusern sehen. Start und Ziel ist die Jahrhunderthalle in Bochum, wo auch das abschließende Fest stattfindet. Mit der Aktion wird der Abschluss der Ruhrtriennale gefeiert und die Überleitung zur beginnenden Theatersaison geschaffen. Details zum Programm der „Staffelübergabe“ werden im Frühjahr bekannt gegeben. Infos: www.ruhrbuehnen.de

On Tour

2017 wird wieder ein Jahr für Musikfans. Unter den Künstlern, die in der Metropole Ruhr gastieren, sind zahlreiche Altstars, etwa Udo Lindenberg (30. Mai, Westfalenhallen Dortmund, 9. Juni, Arena Oberhausen) und Marius Müller-Westernhagen (27. Oktober, Westfalenhallen). Auch die Hardrocker von Kiss, die ihr für 2016 angekündigtes Konzert absagten, holen den Termin am 12. Mai in Dortmund nach. Gleich an fünf Abenden – vom 26. September bis 1. Oktober – steht Schlagerkönigin Helene Fischer in den Westfalenhallen auf der Bühne. In der Oberhausener König-Pilsener-Arena sind z.B. Iron Maiden (24. und 25. April) und Tim Bendzko (1. Juni) live zu erleben. Infos: www.westfalenhallen.de und www.koenig-pilsener-arena.de

(ü. Pm.)