Essener Bäder erhöhen Eintrittspreise ab 1. Januar 2017

Die Tarife für die Nutzung der Essener Bäder werden zum 1. Januar 2017, der allgemeinen Preisentwicklung und dem Gutachtervorschlag des Gemeindeprüfungsamtes NRW folgend, angepasst.

Vor allem gestiegene Energie-, Personal- und Verbrauchskosten mussten berücksichtigt werden. Im Vergleich zu den Tarifen der Nachbarstädte bewegen sich die Essener Bäder nunmehr auf einem ähnlichen Niveau.

Auf Empfehlung des Ausschusses für die Sport- und Bäderbetriebe Essen hat der Rat der Stadt Essen in seiner Sitzung vom 23. November die neue Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung städtischer Bäder beschlossen, die am 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

Grugabad

  • Einzelkarte: voller Preis: 4,50 Euro (bisher 4 Euro), ermäßigter Preis: 2,50 Euro (bisher 2,10 Euro)
  • Familienkarte: 10 Euro (bisher 11 Euro)

Alle übrigen Bäder

  • Einzelkarte: voller Preis: 4 Euro (bisher 3 Euro), ermäßigter Preis: 2,50 Euro (bisher 2 Euro)
  • Familienkarte: 8,50 Euro (bisher 8,50 Euro)

Rüttenscheid Wochenende

  • Einzelkarte: voller Preis: 4 Euro (bisher 3,50 Euro), ermäßigter Preis: 2,50 Euro (bisher 2,10 Euro)
  • Familienkarte: 10 Euro (bisher 10 Euro)

Stadtbad Borbeck öffnet nach Erneuerung der Heizung am Montag, 5. Dezember, wieder

Das Stadtbad Borbeck öffnet am Montag, 5. Dezember, nach der vorübergehenden Schließung aufgrund eines Defekts in der Heizungsanlage seine Tore wieder für alle Freizeitschwimmerinnen und -schwimmer, Schulen und Vereine.

Ein Defekt an der Heizungsanlage, der deren Totalausfall verursachte, hat die vorübergehende Schließung des Bades ab dem 25. November erforderlich gemacht. Da für die 29 Jahre alte Heizungsanlage keine Ersatzteile mehr lieferbar waren, musste der Brenner ausgetauscht werden. Dieser wurde zwischenzeitlich eingebaut und beheizt das Stadtbad Borbeck nun wieder einwandfrei.

(ü. Pm.)

Verbesserung der Schwimmfähigkeit von Kindern in Essen

Nach dem Ende der Grundschulzeit sollten Kinder schwimmen können – so sehen es die Vorgaben für die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen vor. Die Realität sieht anders aus.

Die Schwimmfähigkeit von Kindern nach der Grundschulzeit wird zwar nicht zentral erhoben und ausgewertet, geschätzt können aber rund ein Drittel der Kinder nach der 4. Klasse nicht schwimmen. Eine Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KIGGS) des Robert Koch Instituts bestätigt dies. Das Problem wird aktuell noch durch den hohen Zustrom von Flüchtlingen mit ebenfalls geringer Schwimmkompetenz verstärkt.

„Schwimmen zu können ist nicht nur ein entscheidender Sicherheitsfaktor, der vor dem Ertrinken schützt. Schwimmen zu können bedeutet auch die Teilhabe an vielen beliebten Sportangeboten und damit am gesellschaftlichen Leben“, erklärt Andreas Bomheuer, Geschäftsbereichsvorstand Kultur, Integration und Sport. „Stadt, Universität und Essener Sportbund (ESPO) wollen deshalb ihre Kräfte bündeln, um unterstützend zum Schwimmunterricht Angebote zu schaffen und so die Schwimmfähigkeit der Kinder zu verbessern.“

Zielgruppen und konkreter Handlungsbedarf

Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien sowie Kinder mit einem Migrationshintergrund zählen häufiger zu den Nichtschwimmern. Das liegt zum einen an den Eintrittspreisen für Schwimmbäder oder Kosten für Schwimmkurse. Die Kosten für die Kursgebühren werden über das Bundesprogramm Bildungs- und Teilhabepaket erstattet, die Erstattung muss aber extra beantragt werden. Für viele Familien ist diese Hürde bereits abschreckend. Bei Familien mit Migrationshintergrund kommt noch hinzu, dass auch für Erwachsene Schwimmen keine Selbstverständlichkeit ist.

„Der Schwimmunterricht in den Schulen kann diese Entwicklung nicht mehr ausreichend auffangen. Schwimmen ist zwar ein integraler Bestandteil des Sportlehrplanes, der Aufwand für die Betreuung und den Unterricht von absoluten Nichtschwimmern ist allerdings zeitintensiv und erfordert gut geschultes Personal“, erläutert Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Soziales.

Neue Angebote

Das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen strebt daher ein Pilotprojekt an Grundschulstandorten im Essener Norden mit dem Fachbereich Schule, dem Fachbereich Interkulturelle Orientierung/ Kommunales Integrationszentrum Essen der Stadt Essen und dem ESPO an. Professor Ulf Gebken von der Fakultät für Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen: „In den kommenden Monaten werden Studierende den Schwimmunterricht unterstützen. Wir wollen vor allem die Schwimmfähigkeit der neu zugewanderten Kinder konzentriert fördern. Das Projekt ist bereits an der Grundschule Nordviertel und an der Hövelschule gestartet. Nach den Herbstferien steigt die Großenbruchschule in das Projekt ein. Die Maria-Kunigunda-Schule, die Tuttmannschule, die Neuessener Schule, die Karlschule und die Schule an der Rahmstraße kommen ebenfalls für das Projekt in Frage.“

„Wir nutzen dabei auch das beispielhafte und bundesweit ausgezeichnete Konzept des Gymnasiums Essen Nord-Ost. Seit vielen Jahren gelingt es dieser Schule am Ende der Klasse 6 die Schwimmfähigkeit der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund von 40 Prozent auf 98 Prozent zu erhöhen“, berichtet Gebken.

Auch der ESPO, Essen 06 und SG Essen stocken das Kurs-Angebot deutlich auf und führen sowohl wöchentliche Angebote bis Ende des Jahres als auch Intensivkurse in den Herbstferien durch, um den Kindern und Jugendlichen das Schwimmen beizubringen.

„Die Berichte über geflüchtete Menschen, die in den Bädern ohne zu schwimmen in die Schwimmbecken gesprungen sind und vom Badpersonal gerettet werden mussten, hat der ESPO zusammen mit seinen Schwimmvereinen als Anlass genommen, insbesondere die geflüchteten Kinder und Jugendlichen in den Fokus ihrer Projektbeteiligung zu stellen“, so Klaus Diekmann, Vorstandsmitglied des Essener Sportbundes.

Bei den derzeit laufenden Angeboten werden fünf Kurse speziell für geflüchtete Teenager durchgeführt, da diese im höheren Maße auch im Jugendalter noch nicht schwimmen können.

In Kooperation mit Essen 06 und der SG Essen verfolgt der Essener Sportbund e.V. das Ziel, die Kinder und Jugendlichen in die (Schwimm-)Vereine einmünden zu lassen und sie in das dortige Vereinsleben zu integrieren.

Finanzierung

Die Maßnahmen werden durch den Innovationshaushalt des Fachbereiches Interkulturelle Orientierung/kommunales Integrationszentrum der Stadt Essen zum Ausbau der Interkulturellen Orientierung in der Stadt Essen, IHH- Maßnahme „Sportlich für den Lebensalltag – Einstiegsangebote“ sowie die Laureus Stiftung gefördert. Im Innovationshaushalt werden für die Umsetzung der IHH-Maßnahme in den nächsten drei Jahren insgesamt 75.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Foto: Andreas Bomheuer, Geschäftsbereichvorstand Kultur, Integration und Sport; Klaus Diekmann, Vorstand Essener Sportbund e.V.; Petra Fischer, ESPO; Peter Renzel, Geschäftsbereichvorstand Jugend, Bildung und Soziales, Christina Grütering, Nord-Ost-Bad und Professor Ulf Gebken, Fakultät für Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Sozialwissenschaften des Sports, Universität Duisburg- Essen (v.l.n.r.) Foto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

Öffnungszeiten der Essener Bäder in den Herbstferien (10. bis 23. Oktober)

In den Herbstferien bieten das Bad und Sport Oststadt und die Stadtbäder Borbeck, Werden und Kupferdreh ein erweitertes Angebot an:

Das Bad und Sport Oststadt öffnet zusätzlich zu den regulären Zeiten dienstags durchgehend, das Stadtbad Borbeck bietet zusätzlich einen durchgehenden Badebetrieb am Warmbadetag freitags an.

In Werden ist das Bad dienstags am Warmbadetag durchgehend geöffnet, donnerstags gibt es eine zusätzliche Badezeit am Nachmittag.

Im Stadtbad Kupferdreh beginnt die Badezeit donnerstagsnachmittags bereits um 15 Uhr – eine Stunde früher als gewohnt.

Die Badezeiten im Überblick:

Bad und Sport Oststadt

  • 10., 12., 17. und 19. Oktober: 6:30 bis 10 Uhr,
  • 11., 13., 18. und 20. Oktober: 6:30 bis 21 Uhr,
  • 14. und 21. Oktober: 6:30 bis 19 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 6:30 bis 16 Uhr,
  • 16. und 23. Oktober: 8 bis 13 Uhr.

Stadtbad Borbeck

  • 10. und 17. Oktober: 7 bis 9:15 Uhr und 16 bis 18:30 Uhr,
  • 11., 13.,18. und 20. Oktober: 6:30 bis 9:15 Uhr,
  • 12. und 19. Oktober: 7 bis 9:15 Uhr und 16 bis 19:30 Uhr,
  • 14 und 21. Oktober: 7 bis 20 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 7 bis 13 Uhr,
  • 16. und 23. Oktober: 8 bis 12 Uhr.

Stadtbad Werden

  • 10., 14., 17. und 21. Oktober: 7 bis 10 Uhr,
  • 11., und 18. Oktober: 7 bis 19:15 Uhr,
  • 12. und 19. Oktober: 7 bis 21 Uhr,
  • 13. und 20. Oktober: 7 bis 10 Uhr und 15 bis 18:15 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 7 bis 13:15 Uhr,
  • 16. und 23. Oktober: geschlossen.

Stadtbad Kupferdreh

  • 10. bis 12. und 17. bis 19. Oktober: 7 bis 10 Uhr,
  • 13. und 15. Oktober: 7 bis 10 Uhr und 15 bis 21 Uhr,
  • 14. und 21. Oktober: 7 bis 13 Uhr und 15 bis 21 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 7 bis 14 Uhr,
  • 16. und 23. Oktober: geschlossen.

Die Schwimmzentren Rüttenscheid und Kettwig, das Sportbad Thurmfeld, das Nord-Ost-Bad sowie das Friedrichsbad öffnen zu den gewohnten Zeiten.

Schwimmzentrum Rüttenscheid

  • 10. und 17. Oktober: geschlossen,
  • 11., 12., 14.,18., 19. und 21. Oktober: 6:30 bis 21:45 Uhr,
  • 13. und 20. Oktober: 6:30 bis 19 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 6:30 bis 18 Uhr,
  • 16. und 23. Oktober: 8 bis 15 Uhr.

Schwimmzentrum Kettwig

  • 10.,12.,17. und 19. Oktober: 6 bis 10 Uhr,
  • 11. und 18. Oktober: 6 bis 10 Uhr und 16 bis 21 Uhr,
  • 13. und 20. Oktober: 6:30 bis 21 Uhr,
  • 14. und 21. Oktober: 6:30 bis 18 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 6:30 bis 16 Uhr,
  • 16. und 23. Oktober: 8 bis 13 Uhr.

Sportbad Thurmfeld

  • 10. bis 14. und 17. bis 21. Oktober: 6:30 bis 10 Uhr,
  • 15., 16., 22. und 23. Oktober: geschlossen.

Nord-Ost-Bad

  • 10., 11., 13., 17., 18. und 20. Oktober: 7 bis 10 Uhr,
  • 12. und 19. Oktober: 7 bis 10 Uhr und 16 bis 21 Uhr,
  • 14. und 21. Oktober: 7 bis 21 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 7 bis 13 Uhr,
  • 16. und 23. Oktober: 8 bis 13 Uhr.

Friedrichsbad

  • 10. und 17. Oktober: 7 bis 8 Uhr,
  • 11., 12., 18. und 19. Oktober: 7 bis 9 Uhr,
  • 13. und 20. Oktober: 7 bis 9 Uhr und 15 bis 18 Uhr,
  • 14. und 21. Oktober: 7 bis 9:30 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 7 bis 10 Uhr,
  • 16. und 23. Oktober: geschlossen.

In der Alten Badeanstalt kann der Öffentlichkeit nur ein eingeschränktes Angebot zur Verfügung gestellt werden.

Alte Badeanstalt

  • 10. und 17. Oktober: 7 bis 10 Uhr und 15 bis 18 Uhr,
  • 11. bis 13. und 18. bis 20. Oktober: 7 bis 10 Uhr,
  • 14. und 21. Oktober: 15 bis 18 Uhr,
  • 15. und 22. Oktober: 7 bis 13 Uhr,
  • 11. und 18. Oktober: geschlossen.

(ü. Pm.)

Erste Badestelle im Essener Baldeneysee eröffnet 2017

Zum Start der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ sind die Vorbereitungen der Interessengemeinschaft Baden in der Ruhr soweit abgeschlossen, dass die Eröffnung der ersten Pilotbadestelle am Seaside Beach Baldeney für das kommende Frühjahr ansteht.

Damit wird die Stadt Essen als erste Stadt in Europa eine rechtskonforme Badestelle in einem größeren natürlichen Fließgewässer realisieren. Möglich wurde dieses Pilotvorhaben durch die gründlichen Vorarbeiten des Forschungsprojekts „Sichere Ruhr“, das der Ruhrverband initiiert hatte. In dem Forschungsvorhaben wurden die Rahmenbedingungen für ein sicheres und rechtskonformes Baden und ein Frühwarnsystem erarbeitet, das die innerhalb der EU geltenden hygienischen Standards berücksichtigt.

Das Frühwarnsystem als Schlüssel zum Erfolg
Auf der soliden Datenbasis aus vier Jahren Forschung, ergänzt durch zahlreiche Daten des Ruhrverbands, wurde im Rahmen des Projekts ein System entwickelt, welches Schwankungen in der Wasserqualität anhand von Parameterindikatoren vorhersagt. So kann eine tagesaktuelle Aussage zur Badewasserqualität getroffen werden. Auf deren Basis kann die Badestelle entsprechend geöffnet oder geschlossen werden. Das Frühwarnsystem ist so weit ausgereift, dass es sich in Zukunft mit vorhergehenden lokalen Messungen der hygienischen Qualität, die lokal sehr unterschiedlich sein kann, auf andere Abschnitte der Ruhr anpassen lässt.

Die geplante Badestelle wird am Seaside Beach Baldeney eingerichtet, da hier zum einen günstige Gewässerbedingungen vorliegen. Zum anderen wird die Verkehrssicherungspflicht durch den Betreiber der Badestelle gewährleistet. Es wird eine Badeaufsicht geben, ebenso ist eine Infrastruktur mit Toiletten, Umkleiden und Verpflegung für die Badegäste sichergestellt. Die hierfür anfallenden Kosten werden durch den Eintritt refinanziert – eine erfreuliche Nachricht für die Besucher ist dabei, dass der Eintritt in das Strandbad im regulären Eintritt für das Seaside Beach enthalten sein wird. Die Badestelle wird über eine Steganlage mit drei Holzstegen verfügen, über die der Zugang in die von Schwimmbojen eingegrenzte Badefläche erfolgt. Der planmäßige Baubeginn der Steganlage ist Oktober 2016, die Fertigstellung ist für April 2017 geplant, so dass die Badestelle zum Beginn der Badesaison 2017 eröffnet werden kann. Die Investitionskosten von 150.000 Euro trägt die Stadt Essen als Grundstückeigentümerin. Nach der Badesaison im kommenden Jahr soll Bilanz gezogen werden: Hat sich die Pilotbadestelle am Seaside Beach Baldeney bewährt? Wo sollen weitere Badestellen entlang der Ruhr sukzessive folgen?

Zum Hintergrund
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Sichere Ruhr“ (www.sichere-ruhr.de) rief Essenerinnen und Essener vor vier Jahren erstmals zum Dialog über das Baden in der Ruhr auf. Anlass war die Zielsetzung des Projekts: Forscher wollten herausfinden, ob man aus der Ruhr ein Badegewässer machen kann. Die Ergebnisse zeigten, dass das Baden in der Ruhr kein Wunschdenken, sondern unter Berücksichtigung verschiedener Bedingungen realisierbar ist. Noch etwas zeigte sich in dem Projekt: Die Bürgerinnen und Bürger in Essen möchten gerne in der Ruhr baden und sind auch bereit, etwas dafür zu bezahlen. Daher hat sich aus dem Projekt heraus die Interessengemeinschaft Baden in der Ruhr gegründet, die daran arbeitet, die ambitionierten Ziele des Projekts in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen und dem Ruhrverband umzusetzen. Der positive Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Verbraucherschutz, Grün und Gruga in seiner Sitzung am 06.09.2016 zur Umsetzung der ersten Badestelle am Essener Baldeneysee ist dabei ein wichtiger Meilenstein.

(ü. Pm.)

Wie kann im Grugabad mehr Sicherheit geschaffen werden?

Auf dem Hintergrund der bekannt gewordenen sexuellen Übergriffe im Essener Grugabad, bei denen Täter mit Migrationshintergrund verhaftet wurden, werden Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung weiterer Straftaten diskutiert. Oberbürgermeister Thomas Kufen schlug eine Videoüberwachung vor, was u. a. auch von der Essener CDU begrüßt wird. Dies stößt bei Oppositionsparteien allerdings auf Bedenken. Linke und Grüne fordern stattdessen personalintensivere Betreuung der Badegäste.

Schmutzler-Jäger: „Dass die Stadt für die Sicherheit aller Badegäste verantwortlich ist und diese auch durch ausreichendes und entsprechend geschultes Personal zu gewährleisten hat, ist aus unserer Sicht eine Selbstverständlichkeit. Sollten hier Defizite bestehen, muss hier nachgearbeitet werden. Um ein echtes Sicherheits-Plus zu erreichen, müsste eine nahezu lückenlose Überwachungsanlage installiert werden. Dies ist nicht nur wegen der zu erwartenden hohen Kosten für die technische Ausrüstung und den Personalbedarf zur Kontrolle der aktuellen Video-Aufnahmen kritisch zu sehen. Die Komplett-Überwachung sämtlicher Aktivitäten der ja zum allergrößten Teil friedlichen Badegäste lässt in unseren Augen auch datenschutzrechtliche Bedenken aufkommen.“

(stk.)

Bäderangebot in den Sommerferien vom 11. Juli bis 23. August

Zusätzlich zu den Freibädern bieten die Sport- und Bäderbetriebe Essen allen Daheimgebliebenen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Ferien-Schwimmzeiten in den Essener Hallenbädern an.

Das Schwimmzentrum Rüttenscheid hat während der ersten Ferienhälfte wie gewohnt geöffnet, muss dann aber wegen dringender Reparatur- und Wartungsarbeiten vom 1. bis 22. August schließen.

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Öffnungszeiten vom 11. bis 31. Juli:

  • Montag: geschlossen,
  • Dienstag und Mittwoch: 6.30 bis 21.45 Uhr,
  • Donnerstag: 6.30 bis 19 Uhr,
  • Freitag: 6.30 bis 21.45 Uhr,
  • Samstag: 6.30 bis 18 Uhr,
  • Spielnachmittag: 15 bis 17 Uhr,
  • Sonntag: 8 bis 15 Uhr.

Im Schwimmzentrum Kettwig findet in der ersten Ferienhälfte wieder die jährliche Hubbodenwartung statt, sodass der Hallenbadbereich vom 10. bis 31. Juli geschlossen bleibt. Vom 1. bis zum 23. August kann die Schwimmhalle wie folgt genutzt werden:

  • Montag bis Freitag: 6 bis 10 Uhr,
  • Samstag: 8 bis 10 Uhr,
  • Sonntag: 8 bis 10 Uhr.

Bei anhaltend schlechtem Wetter werden die Nutzungszeiten in der Schwimmhalle ausgeweitet.

Der Hallenbereich im Bad und Sport Oststadt öffnet in den Ferien zu folgenden Zeiten:

  • Montag bis Freitag: 6 bis 10 Uhr,
  • Samstag, Sonn- und Feiertag: geschlossen.

Zusätzliche Öffnung bei Mittagstemperaturen unter 20 Grad Celsius:

  • Montag bis Freitag: 10 bis 20 Uhr,
  • Samstag, Sonn- und Feiertag: 8 bis 18 Uhr.

Die Alte Badeanstalt schließt vom 11. bis 31. Juli und öffnet in der Zeit vom 1. bis 21. August:

  • Montag: 15 bis 18 Uhr,
  • Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 7 bis 10 Uhr,
  • Freitag: 15 bis 18 Uhr,
  • Samstag: 7 bis 13 Uhr,
  • Sonntag: geschlossen.

Ab dem 22. August gelten die gewohnten Öffnungszeiten.

Das Stadtbad Borbeck kann vom 11. bis 31. Juli wie gewohnt genutzt werden, mit der Ausnahme, dass freitags durchgehend geöffnet wird:

  • Montag: 7 bis 9.15 und 16 bis 18.30 Uhr,
  • Dienstag und Donnerstag: 6.30 bis 9.15 Uhr,
  • Mittwoch: 7 bis 9.15 und 16 bis 19.30 Uhr (Spielnachmittag: 16 bis 18 Uhr),
  • Freitag: 7 bis 20 Uhr ,
  • Samstag: 7 bis 13 Uhr,
  • Sonntag: 8 bis 12 Uhr.

Vom 1. bis 23. August bleibt das Bad geschlossen.

Das Friedrichsbad ist vom 11. bis 31. Juli zu den gewohnten Zeiten geöffnet:

  • Montag: 7 bis 8 Uhr,
  • Dienstag und Mittwoch: 7 bis 9 Uhr,
  • Donnerstag: 7 bis 9 und 15 bis 18 Uhr,
  • Freitag: 7 bis 9.30 Uhr,
  • Samstag: 7 bis 10 Uhr,
  • Sonntag: geschlossen.

Vom 1. bis 23. August ist das Bad für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.

Das Stadtbad Werden schließt vom 11. bis 31. Juli und öffnet vom 1. bis 23. August mit erweiterten Öffnungszeiten:

  • Montag: 7 bis 10 Uhr,
  • Dienstag: 7 bis 19.15 Uhr,
  • Mittwoch: 7 bis 21 Uhr,
  • Donnerstag: 7 bis 10 und 15 bis 18.15 Uhr (Spielnachmittag: ab 15 Uhr),
  • Freitag: 7 bis 10 Uhr,
  • Samstag: 7 bis 13.15 Uhr (Kinderspieltag: ab 10 Uhr),
  • Sonntag: geschlossen.

Das Stadtbad Kupferdreh öffnet in der Zeit vom 11. bis 31. Juli wie folgt:

  • Montag, Dienstag, Mittwoch: 7 bis 10 Uhr,
  • Donnerstag: 7 bis 10 und 15 bis 21 Uhr (Kinderspielnachmittag: 15 bis 17 Uhr),
  • Freitag: 7 bis 13 und 15 bis 21 Uhr,
  • Samstag: 7 bis 14 Uhr (Kinderspielstunde: 11 bis 12.30 Uhr),
  • Sonntag: geschlossen.

Vom 1. bis 21. August bleibt das Bad geschlossen, ab 22. August gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Das Nord-Ost-Bad öffnet vom 11. bis 31. Juli zu den gewohnten Zeiten:

  • Montag, Dienstag: 7 bis 10 Uhr,
  • Mittwoch: 7 bis 10 und 16 bis 21 Uhr,
  • Donnerstag: 7 bis 10 Uhr,
  • Freitag: 7 bis 21 Uhr,
  • Samstag: 7 bis 13 Uhr,
  • Sonntag: 8 bis 13 Uhr.

Geschlossen bleibt das Bad in der Zeit vom 1. bis 23. August.

Das Sportbad Thurmfeld bleibt während der gesamten Sommerferien geschlossen.

(ü. Pm.)

 

Start der Freibadsaison in den Kombibädern Oststadt und Kettwig am 11. Juni

Am Samstag, 11. Juni, öffnen die Freibadbereiche der Kombibäder Bad und Sport Oststadt und Schwimmzentrum Kettwig. Beide Bäder können an Wochenenden durchgehend von 8 bis 20 Uhr genutzt werden, montags bis freitags gelten die Kernöffnungszeiten von 6.30 bis 10 Uhr und 14 bis 20 Uhr.

Aufgrund des 40. internationalen Nachwuchsschwimmfestes des SV Kettwig 07 am Samstag, 11., und Sonntag, 12. Juni, gibt es in Kettwig für den öffentlichen Badebetrieb einige Einschränkungen. Zwar bleiben die Nichtschwimmerbereiche durchgehend geöffnet, das Sportbecken wird jedoch ab Samstag, 11. Juni, 12 Uhr für die Wettkampfteilnehmerinnen und -teilnehmer reserviert. Hinzu kommt, dass ein große Teile der Außenflächen des Schwimmzentrums Kettwig nach der Sanierung des Sportbeckens noch nicht genutzt werden können. Ursache hierfür sind die teilweise sehr starken Regenfälle der letzten Wochen.

(ü. Pm.)

 

Spiel, Spaß, Abenteuer – und verbindliche Betreuungsangebote: Mit insgesamt rund 1.000 Angeboten startet der Essener Ferienspatz

Spiel, Spaß, Abenteuer – und verbindliche Betreuungsangebote: Mit insgesamt rund 1.000 Angeboten startet der Essener Ferienspatz am 11. Juli in die Sommerferien.

Der Gratis-Ferienspatz-Flugplan liegt an verschiedenen Ausgabestellen zum Abholen bereit oder kann unter www.essen.de/ferienspatz als PDF heruntergeladen werden. Unter dieser Web-Adresse können auch die Veranstaltungen des Ferienspatzbüros (alle Veranstaltungen mit Kennziffer) gebucht werden. Angebote der Ferienspatz-Partner werden immer direkt beim Veranstalter gebucht.

Verlässliche Kinderbetreuung
Für alle, die eine verlässliche Kinderbetreuung benötigen, gibt es Angebote, die wochenweise buchbar sind. Darunter die Angebote der Jugendhilfe Essen: Abenteuer mit Emil im Essener Süden, hier kostet die Woche mit Verpflegung 40 Euro, Wasserspaß in Steele mit den Themen: Kanufahren, Schwimmen, Ballspiele und Ausflüge, Kosten: 50 Euro. Ferienspaß im Bürgerpark im Essener Norden mit den Themen Dinos, Indianer, Sport und Tanz, Comic-Helden, Film und Theater, Kosten: 30 Euro je Woche inklusive Verpflegung. Für Freunde von Hammer und Nagel gibt es auf der Jugendfarm fünf Tage lang die „Internationale Bauaction“. Kosten: 30 Euro. Für Pony-Freunde bietet das Kinder- und Jugendzentrum Eckhaus in Essen-Kettwig eine Ponyfreizeit an. Es richtet sich an Kinder von sechs bis 14 Jahre. Kosten: 165 Euro, Verpflegung inklusive. Weiter gibt es: Spiel und Spaß rund ums Haus im Jugendhaus Hörsterfeld. Keine Anmeldung erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

Spannende Kurse und Workshops
Ein Kochkurs mit dem Afrika Kultur-Verein, Experimentieren mit Techniken und Naturmaterialien mit dem Unart e.V. Weitere Angebote: Näh- und Malworkshops, „Schnitzkurs“ des NABU in der Vossgätters Mühle, Hockey-Schnuppertrainig des ETB, ein Fechtkurs beim ETUF, Handballsommercamp und viele Angebote mehr bietet der Ferienspatz in diesem Sommer.

Ausflüge und Fahrten
Für alle, die mal rauskommen wollen, bietet der Ferienspatz seine beliebten Badefahrten an die niederländische Nordseeküste sowie Familienfahrten, betreute Kinderfahrten, Besichtigungen, Workshops an.

Geld sparen mit dem Ferienpass
Viele Veranstalter bieten bei Vorlage des Ferienpasses Ermäßigung auf Eintrittsgelder und Teilnahmegebühren. Aber auch diejenigen, die Essen und die Umgebung auf eigene Faust entdecken möchten, sparen mit dem Ferienpass. So kostet der Schwimmbadbesuch mit dem Ferienpass 0,50 Euro und der Eintritt in den Grugapark ist gratis. Auch Erwachsene mit Ferienpass sparen bares Geld. Der Ferienpass gilt während der gesamten Sommerferien und kostet 1 Euro für Kinder und 2 Euro für Erwachsene.

Ferienspatz goes Hollywood
Einen Aktionstag mit vielen Extras gibt es am Sonntag, 17. Juli, im Movie Park Bottrop Kirchhellen. Für Besucher mit diesem speziellen Ferienspatz-Ticket öffnet der Park bereits eine Stunde vor dem offiziellen Einlass. Das Ticket kostet 21 Euro für alle bis 17 Jahren und 22 Euro für Erwachsene. Im Eintrittspreis ist der Ferienpass enthalten. Er kann während der gesamten Ferien genutzt werden. Weitere Extras: Ein kostenloses Eis, 100 Besucher können am Ferienspatz Glücksrad ein Ticket für einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Stuntshow gewinnen. Die Tickets für „Ferienspatz goes Hollywood“ gibt es ab sofort in der Touristik Zentrale am Hauptbahnhof.

Alle Infos unter www.essen.de/ferienspatz.

(ü. Pm.)