Kita-Kosten in den Ruhrgebietsstädten sind vergleichsweise moderat

Im Ruhrgebiet müssen Eltern für die Kita-Betreuung nicht so tief in die Tasche greifen wie in vielen anderen Teilen Deutschlands. Eine Analyse des Vergleichsportals Netzsieger.de weist für die vier größten Städte der Region moderate Gebühren aus.

Das Portal hatte die Gebühren für die Betreuung in einer städtischen Kinder-Tageseinrichtung in den 20 größten deutschen Städten untersucht und verglichen. Die Spanne reicht dabei von der kostenlosen Betreuung z.B. in Berlin und Düsseldorf bis zu einer monatlichen Betreuungsgebühr von 115 Euro in Nürnberg. Ein Großteil der Kitaplätze kostet zwischen 20 und 40 Euro pro Monat für ein Kind in einer bis zu siebenstündigen Betreuung pro Tag – vorausgesetzt das Haushaltseinkommen liegt unter 2000 Euro monatlich. In Essen zahlen Eltern laut Analyse 27 Euro, in Dortmund 32,46 Euro, in Duisburg 34 Euro und in Bochum 34,51 Euro. Bei einem höheren Einkommen und einer längeren Betreuungszeit zahlen Eltern in Essen 44 Euro, in Duisburg 45 Euro, in Bochum 45,68 Euro und in Dortmund 51,69 Euro. Die höchsten Gebühren ruft hier Dresden mit 156,43 Euro auf. Infos gibt es unter www.netzsieger.de/ratgeber/der-grosse-kitakosten-index

(ü. Pm., idr)

CDU-Fraktion: Kita-Ausbau hat oberste Priorität

Für die CDU-Fraktion steht der Ausbau an Plätzen in Kindertagesstätten in den kommenden Jahren an vorderster Stelle unserer politischen Ziele, um die Rahmenbedingungen für Familien in unserer Stadt weiter zu verbessern.

Hierzu erklärt Regina Hallmann, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Wir nehmen die Sorgen der betroffenen Eltern sehr ernst. Der Ausbau von Kita-Plätzen in unserer Stadt hat für uns oberste Priorität. Seit vielen Jahren setzen wir uns für eine Verbesserung der Quote an Plätzen für unter wie auch über dreijährige Kinder ein. Hierzu haben wir in der Vergangenheit auch die notwendigen Beschlüsse gefasst. Allerdings waren noch vor einigen Jahren verschiedene Faktoren so nicht vorhersehbar. Hierzu gehört der Anstieg der Geburten, ebenso wie der Zuzug von Flüchtlingen mit Kindern. Dies hat uns in dem Bemühen der vergangenen Jahre, die Quote an U3- und Ü3-Plätzen weiter spürbar zu verbessern, wieder zurückgeworfen. Die CDU-Fraktion wird auch in Zukunft den dringend notwendigen Ausbau an Kita-Plätzen weiter voranbringen, um für die Familien in unserer Stadt die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Für das bevorstehende Kita-Jahr 2017/2018 werden rund 910 neue U3- und Ü3-Plätze in 43 neuen Gruppen an insgesamt 21 Standorten eingerichtet werden. Dabei werden acht Kitastandorte zum kommenden Kita-Jahr neu entstehen und 13 bestehende Standorte werden erweitert. Bis zum Jahr 2020/2021 sollen rund 40 neue Kindertagesstätten fertiggestellt sein, so dass dann insgesamt 3.700 zusätzliche Kita-Plätze zur Verfügung stehen.“
(ü. Pm.)

22 weiteren Kitas im Essener Norden und Osten erhalten eine halbe Stelle für eine zusätzliche Fachkraft zur Sprachförderung

Mit einer zweiten Förderwelle fördert die Bundesregierung in 22 weiteren Kitas im Essener Norden und Osten eine halbe Stelle für eine zusätzliche Fachkraft.

Schwerpunkte des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ sind neben der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung die Förderung einer inklusiven Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien. Es richtet sich hauptsächlich an Kindertageseinrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichen Förderbedarf besucht werden.

Jutta Eckenbach (CDU): „Ich freue mich, dass mit insgesamt fast 4,5 Millionen Euro nun 45 Kitas in meinem Wahlkreis von der Bundesförderung profitieren.“

(ü. Pm.)

Little Bird: Bereits 2.500 Kinderbetreuungsplätze vergeben – Verantwortliche arbeiten an der Verbesserung des Vormerksystems

Vor dem vergangenen Wochenende (4./5.3.) hat der verzögerte Versand von E-Mails bei den Eltern, die das Little Bird-Elternportal zur Anmeldung ihres Kindes in einer Kindertagestätte  oder der Kindertagespflege nutzen, zu Irritationen geführt. Das bedauern die Verantwortlichen und bitten hierfür um Entschuldigung. Laut Angabe des Vertragspartners der Stadt Essen war der reibungslose E-Mailversand bereits am Wochenende wieder hergestellt.

Zurzeit arbeitet die Betreiberfirma an einer verbesserten Funktionalität des Systems. Darüber hinaus sucht das Jugendamt das Gespräch mit allen Akteuren, die zu einer Verbesserung der Funktionalität von Little Bird beitragen können. Deshalb führt das Jugendamt am morgigen Freitag ein Gespräch mit dem Jugendamtselternbeirat. Das System wird umfassend erläutert und die Vorschläge des Elternbeirates für Verbesserungen werden besprochen. Auch folgt in Kürze ein weiterer intensiver Austausch mit den Fachberatungen der freien Träger.

Bei Little Bird handelt es sich um ein „Vormerksystem für Kinderbetreuungsplätze“, mit dessen Hilfe die Anbieter von Kinderbetreuungsplätzen – in der Regel die Leitungen der Kindertagesstätten – die Platzvergabe vornehmen.

Wie in den vergangenen Jahren versenden die Kindertagesstätten ab dem 1. März ihre Platzzusagen für das kommende Kindergartenjahr. Erfahrungsgemäß ist dieses Verfahren erst gegen Ende März weitestgehend abgeschlossen.

Noch keine Nachricht erhalten zu haben, bedeutet deshalb für die betroffenen Eltern nicht, dass sie keinen Kinderbetreuungsplatz bekommen werden. Die Zeitspanne zwischen der eigentlichen Vormerkung  und der Platzzusage ist variable, da die Kindertagesstätten die Entscheidung über die Vergabe selbst treffen.

Insofern bedeutet die Vormerkung eines Kindes bei Little Bird auch noch keine Platzzusage. Dass Vormerkungen durch die Eltern die ausgewählten Kindertagesstätten nicht erreicht haben, braucht indes niemand zu befürchten. Die Daten sind sicher im System gespeichert. Von 4.542 zu vergebenden Plätzen sind bereits 2.500 vergeben.

Sperrfunktion sorgt für schnellere Platzvergabe

Viele Nachfragen gibt es auch zu der sogenannten „Sperrfunktion“ die eintritt, sobald eine Zusage übermittelt wurde. Diese Funktion wurde gezielt eingeführt, damit die Platzvergabe transparenter wird und Eltern die Platzangebote zeitnah zu- oder absagen.

Hierdurch wird das Vergabeverfahren beschleunigt, was für Eltern grundsätzlich positiv ist. Darüber hinaus werden Mehrfachzusagen und das daraus resultierende „Blockieren“ von mehreren Plätzen verhindert. Ebenso können keine Mehrfachverträge abgeschlossen werden. Fälle, in denen Plätze zum Betreuungsbeginn nicht angetreten werden, werden so  deutlich minimiert.

Eltern werden hierdurch jedoch nicht gezwungen, das erste Angebot einer Kita anzunehmen. Die Möglichkeit der persönlichen oder telefonischen Kontaktaufnahme mit den angefragten Kitas ist nach wie vor zu jeder Zeit möglich.

Sofern die „Wunschkita“ auf persönliche Nachfrage einen Platz zusagt, können Eltern einen zugesagten Betreuungsplatz ablehnen, die systemtechnische Sperre wird dann automatisch aufgehoben. Anschließend kann die „Wunschkita“ eine Reservierung aussprechen.

In wenigen Fällen hatten Eltern für ein anderes Kind Eingangsbestätigungen oder Reservierungen erhalten. Dies ist sehr bedauerlich. Die irrtümlich übersandten Mails sind allerdings kein Systemfehler, sondern ein Übertragungsfehler, der bei der manuellen Übernahme der Vormerkungen im Ausnahmefall entstehen kann. Hier wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten besonders sensibilisiert, auf Unstimmigkeiten zu achten. Das Little Bird-Vormerksystem wurde vor der Kaufentscheidung von den städtischen Datenschutzbeauftragen geprüft und als unbedenklich eingeschätzt.

Grundsätzlicher Neustart nicht wünschenswert

Einen grundsätzlichen Neustart bei der Platzvergabe halten die Verantwortlichen indes für nicht notwendig. Grundsätzlich funktioniere die Software, eine Rückkehr zur vorherigen Platzvergabe wäre ein Rückschritt auf Kosten der Eltern, zumal bereits rund 2.500 Betreuungsplätze über das neue System vergeben wurden.

„Little Bird“ noch nicht ausgereift – LINKE fordert Einbeziehung von Elterninitiativen und Kitas

Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht sich durch die jüngste Berichterstattung über die technischen Probleme des Kita-Vergabesystems „Little Bird“ in ihrer kritischen Haltung zu diesem Programm bestätigt. Neben dem nicht hinnehmbarem technischen Versagen, sieht DIE LINKE auch eine Reihe von praktischen Anwendungsproblemen, sowohl für Eltern wie auch für die Kitas und die Stadt selbst.

„Der Zugang zum System muss für alle Menschen gewährleistet werden, unabhängig von etwaigen Sprachbarrieren, weswegen wir eine mehrsprachige Nutzung des Programms fordern“, so Ezgi Güyildar, für DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss. „Es sind bereits Eltern und Mitarbeiter auf uns zugekommen, um auf Schwachstellen des Systems aufmerksam zu machen. Wir fordern deshalb auf die Bedenken der Elterninitiativen und Kitamitarbeiter einzugehen und sie bei der Überarbeitung des Systems miteinzubeziehen.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE steht einem allgemeinen digitalisierten Vergabesystem offen gegenüber und sieht darin Chancen für einen effizienteren Kitaausbau, gerade im Hinblick auf die äußerst unterschiedlichen Versorgungsquoten im Stadtgebiet. Voraussetzung dafür ist ein funktionierendes System und eine Koordination der Kitas untereinander, welche im Moment keinen Überblick über die Anmeldungen anderer Kitas haben, selbst wenn sie dasselbe Kind betreffen.

„Wir hoffen, dass die Probleme schnell behoben werden und die Stadt offen für weitere Anregungen zur Verbesserung des Systems ist“, so Ezgi Güyildar abschließend.
(ü. Pm.)

Steigendem Bedarf an Kita-Plätzen besser gerecht werden-Fraktion DIE LINKE in der BV III lädt zum Austausch am Donnerstag in das Bürgeramt ein

Die Fraktion DIE LINKE in der Bezirksvertretung Essen- West lädt zur Bürgersprechstunde am Donnerstag, den 9.März 2017 von 16 – 18 Uhr in das Bürgeramt, Freytagstraße 29 ein. Das Büro der Fraktion befindet sich in der 3. Etage des Bürgeramtes.

„In der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung am 16. März 2017 steht die Planung der Kinderbetreuungsangebote für das kommende Kindergartenjahr 2017/2018 auf der Tagesordnung. Aus unserer Sicht bedarf es endlich einer langfristigen Strategie zur Sicherung der Ausbauplanung entsprechend der stetig wachsenden Zahl an Kindern und den bisher erreichten Versorgungsquoten in den einzelnen Stadtteilen,“ so Heike Kretschmer, Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der BV III. „Wenn man bspw. in Altendorf trotz der Aufrechterhaltung des Notgruppenprogrammes eine Versorgungsquote von 21,3 % bei der Betreuung von unter Dreijährigen erreicht, der Umbau der Kita Markscheide sich weiter verzögert, bedarf es eines stärkeren Engagements der Stadt hier städtische Betreuungsplätze zu schaffen.“

Udo Seibert, Mitglied der Fraktion DIE LINKE in der BV III: „Wir brauchen endlich auch ein Investitionsprogramm Kinderbetreuung, analog dem jetzt aufgelegten Programm für die Schulen, gemessen an den konkreten Bedarfen in den Stadtteilen unseres Bezirkes. Darüber hinaus wollen wir mit den Bürgerinnen und Bürgern auch in einen Austausch zu anderen bezirklichen Themen treten. So liegt nun der Entwurf der Umgestaltung des Frohnhauser Platzes, der Aufwertung des Zugangsbereiches zum Westpark vor. Die Bezirksvertretung wird dazu 25.000 Euro im Rahmen der Aktion Green Capital Day zur Verfügung stellen. Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen dazu.“
(ü. Pm.)

Ameise Anni besucht Kita Portendieckstraße

In der städtischen Kita Portendieckstrasse in Schonnebeck gab es am Freitag tierischen Besuch: Die Ameise Anni, das Maskottchen der städtischen Kitas im Grüne Hauptstadtjahr, erzählte den Kitakindern von ihrer Lebenswelt. Ameise Anni – in Person der Schauspielerin und Sängerin Veronika Maruhn – zeigte in ihrem Kindertheaterstück, wie ihr Lebensraum zerstört wurde und ließ die Kinder bei der Wiederherstellung helfen. Gemeinsam mit den Kleinen sang sie ihr Ameise-Anni-Lied. Diese revanchierten sich indem sie das kitaeigene Anni-Lied anstimmten, mit dem sie sich bei der Schauspielerin bedankten. Es stammt aus der Feder von Leiterin Silke Magdeburg-Schuster. Seit über zwei Jahren ist die Kita in Sachen Umweltschutz aktiv und wurde 2015 NRW-weit, als auch beim Umweltwettbewerb Essen 2016 für ihre Umweltprojekte prämiert.

Umweltbildung fängt bei den Kleinsten an. Deshalb starten im gerade begonnenen Grüne Hauptstadt-Jahr in allen 49 städtischen Kitas Projekte, die sich mit der Naturschutz beschäftigen. Auch in der Kita Portendieckstraße singen die Kinder seit einiger Zeit voller Freude: „Ameise Anni wohnt hier in Essen und Ameise Anni geht es richtig gut!“ Dafür, dass das so bleibt, sorgen die Portendieckschen Kinder mit der kitaeigenen Strompolizei, den Wasser- und Papierwächtern in den Gruppen und vielen weiteren interessanten Highlights, die sich über das gesamte Jahr verteilen..

Umwelt- und Klimaschutz für ein gesundes Aufwachsen
Auf die Beine gestellt werden die Aktionen vom Jugendamt mit finanzieller Unterstützung durch das Büro der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“. Alle städtischen Kitas beteiligen sich an dem Projekt und machen dies mit einer Plakette, auf der Anni prangt an ihrer Hausfassade sichtbar. Außerdem erhält jede Kita ein Exemplar des begehrten Maskottchens. Die Umweltprojekte laufen während des gesamten Jahres 2017.
(ü. Pm.)

Achtermann-Stiftung vergibt Fördermittel – Anträge für den Tier-, Natur- oder Umweltschutz in Essen sind ab sofort möglich

Ab sofort nimmt das Umweltamt der Stadt Essen wieder Anträge auf eine Förderung aus den Mitteln der von der Stadt verwalteten Bernhard-und-Margarete-Achtermann-Stiftung entgegen. Unter anderem können Schulen, Kindergärten, Vereine, Verbände, kirchliche und soziale Gruppierungen Fördermittel beantragen.

Gefördert werden geplante Maßnahmen und Projekte im Bereich des Tier-, Natur- oder Umweltschutzes in Essen.
Weitere Informationen über die Stiftung und Antragstellung erhalten Interessierte beim Umweltamt der Stadt Essen unter der Rufnummer: 88-59206 und im Internet unter www.essen.de/umwelt.
Dort können auch die Satzung und die Förderrichtlinien eingesehen werden.

(ü. Pm.)

Bevölkerungsentwicklung bremst Kita-Versorgung aus – Jugendhilfeausschuss beschließt Ausbauprogramm

Die Bevölkerung der Stadt Essen wächst und mit ihr auch die Anzahl der Kinder. Diese positive Entwicklung wirkt sich allerdings auf die angestrebte Versorgungsquote an Kinderbetreuungsplätzen für unter und über dreijährige Kinder in Essen aus: Trotz des fortlaufenden Ausbaus des Betreuungsplatzangebots sinken die Versorgungsquoten. Im Vergleich zum Vorjahr stehen 474 neue Kindergartenplätze einem Zuwachs von 1.790 Kindern im Alter von null bis sechs Jahren gegenüber.

Auf die steigenden Anforderungen reagiert die Stadt: Am Dienstag (14.2.) hat der Jugendhilfeausschuss einstimmig die Ausbauplanung des Jugendamtes für das Kita-Jahr 2017/2018 verabschiedet. Der von der Stadtverwaltung vorgelegte Entwurf zum Platzausbau sieht vor, dass im kommenden Kita-Jahr acht neue Kita-Standorte und 13 Erweiterungen realisiert werden. Unter den acht neuen Einrichtungen ist auch der Standort Wittenbergstraße, der nach Verzögerungen nun erst im Kita-Jahr 2017/2018 in Betrieb gehen wird. An den insgesamt 21 Standorten in acht Bezirken werden im nächsten Kita-Jahr voraussichtlich 857 neue Plätze – 143 neue u3-Plätze und 714 neue ü3-Plätze – in 43 neuen Gruppen entstehen.

Auch die Bedarfsmeldungen der 62 Essener Träger der insgesamt 273 Einrichtungen wurden bei den Planungen berücksichtigt. Das Angebot an neuen Betreuungsplätzen im Kita-Jahr 2017/2018 wird daher um insgesamt 910 Plätze aufgestockt werden können. Damit dürfte trotz weiterhin steigender Kinderzahlen auch die Versorgungsquote wieder auf dann 34,6 Prozent für den Bereich u3 und 95,7 Prozent für Kinder in der Altersgruppe ü3 steigen.

Die Kindertagespflege (KTP) ist mit etwa 2.100 Plätzen auch im Kita-Jahr 2017/2018 ein wichtiger Bestandteil bei der Versorgung der Kinder mit einem Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung. Durch die persönliche, vertrauensvolle und familiäre Atmosphäre in kleinen Gruppen der Kindertagespflege entspricht diese Form des Bildungs- und Betreuungsangebotes genau dem Bedarf vieler Eltern. Die Kindertagespflege übernimmt mit der schnellen Realisierbarkeit des Angebots darüber hinaus eine Kompensationsfunktion beim Kita-Ausbau. Der Anteil der KTP-Angebote an der u3-Versorgungsquote steigt jährlich und liegt im kommenden Kita-Jahr bei 36,6 Prozent. Angestrebt war 2011 per Ratsbeschluss ein Anteil von 25 Prozent.

Zum Hintergrund:

Der Rat der Stadt Essen hatte sich im Jahr 2012 darauf verständigt, für mindestens 40 Prozent der unter dreijährigen Kinder und für 100 Prozent der über dreijährigen Kinder einen Betreuungsplatz anzubieten. Um diese Quoten zu erreichen, fehlen aktuell 2.406 Betreuungsplätze, bis zum Kita-Jahr 2019/2020 würden bei gleichbleibender Bevölkerungsentwicklung rund 3.800 Betreuungsplätze fehlen.

(ü. Pm.)

Messergebnisse der Kita auf dem Gelände der Schule an der Ruhr liegen vor – Tetrachlorethen gefunden

In der Kindertagesstätte auf dem Gelände der Schule an der Ruhr am Mintarder Weg in Essen-Kettwig wurde bei Messungen der Stoff Tetrachlorethen gefunden, allerdings in einer sehr niedrigen Konzentration.

Die Werte unterschreiten den Grenzwert von 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft um ein Vielfaches. Der höchste Wert wurde mit 7 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen, der Durchschnittswert liegt bei 3 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Die Stadt Essen hat gemeinsam mit der Leitung der Kita beschlossen, dass der Betrieb weiterlaufen wird und das Gebäude weiter genutzt werden kann.

Die Stadt wird im Rahmen der Maßnahmen am Standort Mintarder Weg weiterhin auch Kontrollmessungen in der Kita durchführen.
(ü. Pm.)