Festival im Dortmunder U macht Mathe zum Ausstellungsobjekt

 Ein Festival für Mathe? Damit müssen Besucher des Dortmunder U ab dem Wochenende rechnen. Vom 20. Mai bis zum 3. September läuft hier das Ausstellungsfestival „Womit rechnest Du?“. Drei unabhängige Mitmach-Ausstellungen sind zu sehen: „Matheliebe“ nähert sich dem trockenen Thema spielerisch.

Die Besucher entdecken in acht Bereichen die spannende Welt der Mathematik interaktiv mit Animationen, Stationen zum Ausprobieren sowie mit Modellen und geometrischen Objekten zum Anfassen. Die Schau „Match Maker“ zeigt Werke des niederländischen Medienkünstlers Geert Mul. Seine Videos, Fotografien, Installationen und audiovisuelle Performances verändern sich und reagieren auf den Betrachter. Der „Fulldome“ schließlich präsentiert sich als begehbare Kuppel mit einer audiovisuellen 360-Grad-Projektion. Entwickelt wurde sie vom Medienlabor kiU der Fachhochschule Dortmund. Mathematische Funktionen wie Kreisberechnungen, Kreisteilungen, Wellenfunktionen, Sinusfunktionen und unendliche, irrationale und transzendente Zahlen wie Pi werden hier sichtbar gemacht. Abstrakte Darstellungen wie Graphen und Kurven vermischen sich mit Naturelementen. Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei. Kooperationspartner des Ausstellungsfestivals sind das Stedelijk Museum Schiedam, die Fachhochschule Dortmund, das Liechtensteinsche Landesmuseum und die Stiftung Matheliebe. Infos unter www.dortmunder-u.de

Polizei in Duisburg und vier weiteren NRW-Städten geht jetzt mit Body-Cams in den Einsatz

Duisburg gehört zu den fünf Städten in NRW, in denen Polizisten mit sogenannten Body-Cams ausgestattet werden. Bei dem Pilotversuch soll geklärt werden, ob die Kameras deeskalierend wirken und die Übergriffe auf Beamte abnehmen.

Wissenschaftler von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen werden das Projekt evaluieren. Gerade alltägliche Einsätze im Wachdienst, zum Beispiel wegen Ruhestörung oder häuslicher Gewalt, eskalieren immer öfter. Die Body-Cams sollen Gewalttäter abschrecken, weil Polizisten deren Übergriffe jetzt aufzeichnen können. Bevor die Kamera gestartet wird, weisen die Beamten den Betroffenen darauf hin. Insgesamt 200 Kameras werden ausgegeben, neben Duisburg auch in Düsseldorf, Köln, Wuppertal und im Kreis Siegen-Wittgenstein.
(ü. Pm.)

Trendwende am Dortmunder Flughafen Dortmund – Mehr Passagiere im November

Nach monatelang anhaltendem Passagierrückgang verzeichnete der Flughafen Dortmund im November mit 137.183 Fluggästen erstmals seit dem ersten Quartal 2016 wieder ein leichtes Plus.

Die Zahlen lagen knapp ein Prozent über dem Vorjahresmonat. Laut der aktuellen Dezemberauswertung sind bislang fünf Prozent mehr Passagiere in Dortmund gestartet als im Vergleichszeitraum 2015. Die Trendwende lässt den Flughafen hoffen, dass die Passagierzahlen im kommenden Jahr die zwei Millionen-Grenze überschreiten werden.

(ü. Pm., idr)

Initiativkreis Ruhr und Universitätsallianz Ruhr wollen noch stärker kooperieren

Der Initiativkreis Ruhr und die drei Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr (Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen) bauen ihre Zusammenarbeit aus. Unter dem Titel „Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam für ein erfolgreiches Ruhrgebiet“ schlossen sie am Wochenende eine Kooperationsvereinbarung. Zudem beschloss die Vollversammlung des Initiativkreises, die Universitäten in ihren Kreis aufzunehmen. Zusätzlich zu bereits bestehenden Kooperationen, etwa RuhrFellows und TalentTage Ruhr, wollen die Partner die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft mit gemeinsamen Aktivitäten verstärken. Dazu bauen sie die Zusammenarbeit in drei zentralen Handlungsfeldern aus. Geplant sind ein intensiver Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen von Vortragsserien, der Ausbau wissens- und technologiebasierter Gründungen sowie der Austausch zwischen jungen Führungskräften der Wirtschaft Nachwuchswissenschaftlern.

Infos: www.i-r.de

(ü. Pm., idr)

Fünf innovative Entwicklungsprojekte aus des Ruhrgebiets erhalten Fördergelder aus Leitmarktwettbewerb IKT.NRW

Das Land NRW stellt 14 Millionen Euro für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zur Verfügung. Dafür haben die NRW-Ministerien für Wirtschaft und Wissenschaft jetzt in der zweiten Phase des Leitmarktwettbewerbs IKT.NRW elf Verbundprojekte ausgewählt – fünf davon aus dem Ruhrgebiet.

Hochschulen und Unternehmen aus dem Ruhrgebiet sind z.B. beteiligt an der Entwicklung eines sensorbasierten Fahrrad-Assistenzsystems (GeoMobile GmbH und Smart-Living-Anwendungen für Service-Wohnen GmbH, Dortmund; Hochschule Niederrhein, Krefeld, und IMST GmbH, Kamp-Lintfort) und eines Planungsassistenzsystems für modulare Industrieanlagen (u.a. TU Dortmund, WILO SE AG, Dortmund, und Krohne Innovation GmbH, Duisburg). Fördermittel erhält auch ein Projekt für die sichere digitale Auftragsabwicklung beim Einsatz von 3D-Druck (u.a. Ruhr-Uni Bochum, TU Dortmund, Institut für Materialfluss und Logistik (IML), Dortmund/München, und BELFOR DeHaDe GmbH, Hamm). Insgesamt waren 27 Projekte mit 130 beteiligten Partnern eingereicht worden. Gefördert werden IKT-Entwicklungen, die zur Sicherung des Industriestandortes, aber auch zum Gelingen der Energiewende, zur IT-Sicherheit, zur zukunftsfähigen Mobilität und zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.

Infos unter www.land.nrw

(ü. Pm.)

Ab Mittwoch Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr

Auswirkungen des S-Bahn-Brandes am vergangenen Freitag  führen zu Änderungen auf den Linien S 1, S 4 und S 6.
Nach einem Brand am 18.November in einer S-Bahn der Baureihe ET 422 laufen die Untersuchungen zu den Auswirkungen auf Hochtouren. Die Deutsche Bahn hat sich im Rahmen ihrer Betreiberverantwortung entschieden, ab Mittwoch, 23. November (Betriebsbeginn), bis auf weiteres vorsorgliche Maßnahmen in die Wege zu leiten.
Sicherheit ist oberstes Gebot. Deshalb haben wir diese Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um jegliches Risiko für die Reisenden auszuschließen  sei es auch noch so gering. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis, dass es durch das Ersatzkonzept zu Unregelmäßigkeiten oder Verspätungen kommen kann, so Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von DB Regio NRW.
Die Deutsche Bahn hat das Betriebskonzept auf den Linien S 1, S 4 und S 6 angepasst und wird vereinzelte Tunnel mit den Fahrzeugen dieser Baureihe bis auf weiteres nicht befahren.
Das hat für die Fahrgäste folgende Auswirkungen:
1. S-Bahn Linie S 1:
Die S-Bahn Linie S 1 verkehrt zwischen Solingen Hbf und Bochum Hbf planmäßig mit den Zügen der Baureihe ET 422. Zwischen Bochum Hbf und Dortmund werden Fahrzeuge eines anderen Typs eingesetzt. Die morgens und nachmittags verkehrenden zusätzlichen Züge für den Verkehr der Universität Dortmund müssen leider entfallen
2. S-Bahn Linie S 4:
Die S-Bahn Linie S 4 verkehrt zwischen Unna nach Dortmund-Somborn planmäßig. Zwischen Dortmund-Lütgendortmund und Dortmund Somborn werden ersatzweise Busse eingesetzt. Der Bus wird bereits ab Dortmund-Germania eingesetzt. Am Haltepunkt Dortmund-Somborn setzt die Deutsche Bahn zur Unterstützung der Fahrgäste Reisendenlenker ein.
3. S-Bahn Linie S 6:
Die S-Bahn Linie S 6 fährt zwischen Essen Hbf und Köln-Nippes planmäßig. Die morgens und nachmittags verkehrenden zusätzlichen Züge (Verstärkerzüge) nach Köln-Worringen müssen leider entfallen.

Die Änderungen werden schnellstmöglich in den Auskunftsmedien, beispielsweise www.bahn.de, hinterlegt und in Aushängen an den Stationen bekannt gegeben. Dieser Prozess kann einige Tage in Anspruch nehmen.
Die Deutsche Bahn bittet um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

(ü. Pm.)

Ausbildungsprogramm für das Ruhrgebiet wird aufgestockt

Die RAG‐Stiftung und das NRW‐Arbeitsministerium weiten ihr gemeinsames Ausbildungsprogramm für das Ruhrgebiet aus. 80 neue Plätze an vier neuen Standorten – Marl, Bochum, Herne und Gelsenkirchen – werden eingerichtet. Dafür stellen die Partner je weitere 500.00 Euro pro Ausbildungsjahr für das Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ bereit. So werden Jugendliche, die bisher keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, zunächst außerbetrieblich ausgebildet. Im Rahmen des Projekts sollen sie dann möglichst schnell in eine betriebliche Lehrstelle vermittelt werden. Die Jugendlichen durchlaufen bis dahin Praxisphasen in Kooperationsbetrieben und werden ansonsten in Bildungseinrichtungen auf die betriebliche Ausbildung vorbereitet. Im Unterricht erhalten sie u.a. Bewerbungstraining, Bildungslücken werden aufgearbeitet und kommunikative und soziale Kompetenzen gefördert. Die Teilnehmer können sich in unterschiedlichen Berufen ausbilden lassen, darunter KFZ-Mechatroniker, Tierpfleger, Tischler, Chemikant, Anlagenmechaniker, Friseur, Lagerist sowie zu Kaufleuten für Büromanagement. Das Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ wird seit 2008 vom Land NRW im Ruhrgebiet durchgeführt. Infos unter www.rag-stiftung.de

Grüne: ÖPNV-Angebote am Abend, in der Nacht und am Wochenende verbessern

In der Ratssitzung am 28. 9. 2016 beantragt die Ratsfraktion der Grünen, dass bei der weiteren Bearbeitung des Nahverkehrsplans zusätzliche Angebotsverbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs am Abend, in der Nacht und am Wochenende eingeplant werden sollen.

Dazu erklärt Ernst Potthoff, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:

„Das derzeitige Bus- und Bahnangebot in den Abend- und Nachtstunden in Essen ist einer Großstadt nicht würdig. Derzeit findet eine Umstellung vom 15-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt bereits ab 21 Uhr statt. Straßen- und U-Bahnlinien werden nur bis 23 Uhr betrieben. In Düsseldorf oder Dortmund fahren Straßen- und U-Bahnen dagegen bis Mitternacht und darüber hinaus. Durch eine Taktverdichtung und Ausdehnung des Abend- und Nachtverkehrs ließen sich in Essen deutlich mehr Fahrgäste gewinnen. Auch am Wochenende sollten bei besonders stark frequentierten Linien kürzere Taktzeiten gewählt werden.

Im Rahmen der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt haben wir uns das Ziel einer Steigerung des ÖPNV-Anteils bei der Verkehrsmittelwahl von derzeit 19 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2035 gestellt. Die von uns geforderten Angebotsverbesserungen sind lediglich erst Schritte zur Erreichung dieses Zieles, denen noch weitere folgen müssen.“

(ü. Pm.)

Theater Dortmund will 4,9 Millionen Euro erspielen

Das Theater Dortmund rechnet für die kommende Spielzeit mit Erträgen in Höhe von rund 43 Millionen Euro.

Das geht aus dem aktuellen Wirtschaftsplan des Theaters hervor. Das Haus selbst will einen Umsatz von 4,9 Millionen erzielen, hinzu kommen der Betriebskostenzuschuss der Stadt (36,8 Millionen Euro) und der Landeszuschuss (1,65 Millionen Euro). Für den Werkstattumbau plant das Theater jetzt Investitionen von 11,2 Millionen Euro ein. Angesetzt waren zunächst 10,7 Millionen Euro. Grund sind zusätzliche Brandschutzmaßnahmen. Für die kommende Spielzeit will das Theater mit einem spartenübergreifenden FAUST-Jahr Akzente setzen. Alle Sparten des Theater Dortmund werden sich mit Johann Wolfgang von Goethes Klassiker befassen.

Infos unter www.theaterdo.de

(ü. Pm., idr)

Vonovia legt Wohnungsmarktreport vor

Dortmund, Duisburg und Essen gehören unter Wohnungsmarkt-Aspekten zu den „Strukturwandlern und Trendumkehrern“. Zu diesem Ergebnis kommt das Wohnungsunternehmen Vonovia in einer detaillierten Studie der Märkte in den 29 größten deutschen Städten. Untersucht wurde neben Mietentwicklung und Leerstand vor allem die Entwicklung der Standorte. Die drei Ruhrgebietsstädte hätten – ebenso wie Bremen, Chemnitz, Halle, Magdeburg und Rostock – die Kehrtwende geschafft, weisen allerdings geringere Dynamik auf als andere Städte, konstatieren die Experten.

In allen drei Städten zeigen sich vor Ort ähnliche Entwicklungen: Die Mieten in den südlichen Stadtteilen sind höher als in den nördlichen. Auch die Zentren werden für Mieter attraktiver. Die durchschnittlichen Angebotsmieten sind aber dennoch im Vergleich niedrig. Bundesweit liegt der Durchschnitt bei 6,51 Euro pro Quadratmeter, in NRW bei 6,14 Euro. In den Ruhrgebietsstädten ist der Quadratmeter für 6,00 Euro zu haben. In Dortmund z.B. steigen die Mieten sowohl im begehrten Süden als auch im Norden der Stadt. Dabei werden in zentralen Lagen deutlich höhere Angebotsmieten verlangt als in dezentralen. Auch in Duisburg ist der Wandel in einigen Bezirken spürbar. So hat sich z.B. das Gebiet um den Innenhafen zu einem architektonisch interessanten und begehrten Quartier entwickelt. Für Mieter ist der Südosten der Stadt deutlich teurer als der Norden. Das liegt auch an der Nähe zum teuren Düsseldorf. In den bevorzugten Wohnlagen wie Innenstadt und Altstadt sowie auf der rechten Rheinseite hin zu Düsseldorf lag die mittlere Angebotsmiete 2015 bei 6,00 Euro pro Quadratmeter. In den nördlichen Stadtgebieten liegen sie zum Teil unter 5,00 Euro. Ähnlich ist es in Essen: Auch hier sind die Mieten im Süden höher als im Norden der Stadt. Die höchsten Mieten zahlt man in Ruhrnähe im Südwesten: Der Durschnittpreis liegt bei 7,86 Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls über der 7-Euro-Marke liegt die durchschnittliche Angebotsmiete südlich des Stadtkerns im Gebiet Rüttenscheid, Bergerhausen, Rellinghausen, Stadtwald (7,41 Euro). Für den Report hatten Vonovia und der Immobilien-Dienstleister CBRE Mietangebote in den 29 größten deutschen Städten aus den ersten drei Quartalen der Jahre 2012 bis 2015 analysiert. Infos unter www.vonovia.de

(ü. Pm., idr)