Konzert der Querflötenklasse Prof. (stv.) Felix Reimann im Kammermusiksaal

Der wohl bedeutendste Komponist des Barock Johann Sebastian Bach steht im Mittelpunkt des ersten Konzerts der Querflötenklasse von Prof. (stv.) Felix Reimann am 24. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal am Campus Essen-Werden.

Bachs Werke für Flöte sind vielseitig, vielschichtig und von großer musikalischer Tiefe. So beseelt und andächtig seine langsamen Sätze oder seine sakralen Musiken sind, so hinreißend, kraftvoll und drängend-virtuos sind die schnellen Sätze der Sonaten und Konzerte. So war Johann Sebastian Bach nicht nur zur Barockzeit eine Art Übervater der Musik. Seine Zeitgenossen, seine Söhne, aber auch viele nachfolgende Komponisten wurden stark von ihm geprägt. Dies wird auch im Programm „(B)ach rock(t)“ deutlich.

Eingerahmt wird das Programm von zwei wunderbaren Bearbeitungen für Flötenquartette. So spielen zu Beginn die Studierenden Bianca Menezes, Siyu Chen, Suje Kim und Pearl Huang den ersten Satz aus dem a-Moll Violinkonzert BWV 1041. Das „Italienische Konzert“ BWV 971 gespielt von Nadja Frey, Niklas Broghammer, Hannah Schütz und Felix Reimann schließt den Abend ab. Dazwischen bietet das Programm sehr viel Abwechslung. So erklingen Stücke für Flöte Solo wie die Fantasie Nr. 2 von Georg Phillip Telemann (Suje Kim) oder die Acht Stücke für Flöte Solo von Paul Hindemith (Niklas Broghammer). J. S. Bachs Sonate C-Dur BWV 1033 wird gespielt von Hannah Schütz (Flöte) und Dennis Freundel (Gitarre) und die Triosonate G-Dur BWV 1039 erklingt in zwei Teilen. Marco Girardin und Nerses Ohanyan spielen gemeinsam mit Felix Reimann und Mario Krause (Fagott) jeweils zwei Sätze. Einen stillen und zentralen Höhepunkt des Abends darf man beim Ausschnitt aus J. S. Bachs Matthäuspassion BWV 244 erwarten. Als G
ast aus der Klasse von Prof. Rachel Robins singt Franziska Fait die Arie „Aus Liebe will mein Heiland sterben“. Begleitet wird sie von Siyu Chen (Flöte), Miriam Torres und Tamon Yashima (Englischhörner) Studierende aus der Oboenklasse von Prof. Michael Niesemann. Einer von Johann Sebastian Bachs Söhnen tat sich besonders schwer mit der „Strenge“ des Vaters. Carl Phillipp Emanuel Bach brach aus dem Regelwerk aus und kreierte seine ganz eigene, freie und von Affekten und Emotionen geprägte „galante“ Musik. Damit war er Wegbereiter einer neuen Epoche und vielleicht der erste „Rockmusiker“ seiner Zeit?

C. Ph. E. Bachs Hamburger Sonate wird gespielt von Nadja Frey und der Finalsatz des berühmten d-Moll Flötenkonzertes erklingt mit Xueqing Wang, Sung Mi Kim (Violine I), Valentin Delpy (Violine II), Ronja S. Brinkmann (Viola) und Robert Wheatley (Violoncello). Den Continuo Part am Cembalo übernimmt für den gesamten Abend unsere Cembalistin und Pianistin Vanda Albota, und wie man Bach mit Rock verbindet zeigt uns Nerses Ohanyan mit einer Beatboxbearbeitung der berühmten Chaconne.

Aufgrund der begrenzten Platzzahl empfiehlt es sich Karten (5,- Euro/ erm. 3,- Euro) vorzubestellen. Sie erreichen den Ticketverkauf telefonisch unter (0201) 4903_231 oder via E-Mail an karten@folkwang-uni.de.

Titel- u. Beitragsfotos: Veronika Kurnosova

(ü. Pm.)

Auswahlspiele des Folkwang Wettbewerbs 2017

Öffentliche Termine im April und Mai in den Sparten Komposition, Musikwissenschaft, Konzeptkonzert, Musik und Gestaltung Bereits seit 1958 verleiht die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) jährlich in unterschiedlichen Sparten den Folkwang Preis an talentierte NachwuchskünstlerInnen. Auch in diesem Sommersemester stellen FolkwänglerInnen in Auswahlspielen ihr Talent bei dem hochschulinternen Wettbewerb unter Beweis. Den Auftakt machen am Dienstag, 25. April die TeilnehmerInnen der Sparte Komposition um 10.00 Uhr im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden. Alle Termine sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Seit fast sechzig Jahren haben Studierende der Hochschule beim Folkwang Wettbewerb die Möglichkeit, in unterschiedlichen Sparten eigene Beiträge – zum Beispiel Kompositionen oder Designprodukte – einzureichen. Ob Pina Bausch in der Kategorie Tanz (1958) oder Fotojournalist Guido Mangold (1960) in der Sparte Fotografie: In die Riege der GewinnerInnen des Folkwang Preises reihen sich berühmte Namen ein, die einst an der Folkwang Universität der Künste ihren Abschluss gemacht haben.

www.folkwangist.de

Bei den diesjährigen öffentlichen Auswahlspielen in den Sparten Komposition, Musikwissenschaft, Konzeptkonzert, Musik und Gestaltung präsentieren die TeilnehmerInnen ihre Ideen. Eine Jury entscheidet im Anschluss über die GewinnerInnen. Eine Besonderheit ist das Auswahlverfahren in der Kategorie Darstellende Kunst: Hier zeigen die BewerberInnen ihre Stücke nicht an einem gesonderten Termin. Die Beiträge setzen sich aus den Artist-Diploma-Abschlusswerken der AbsolventInnen in den Studiengängen Regie, Schauspiel und Physical Theatre zusammen, die bereits im Wintersemester 2016/17 zu sehen waren. „Bei den Auswahlspielen erhalten wir von den jungen Künstlerinnen und Künstlern in besonderer und sehr persönlicher Art und Weise Eindrücke auf die Frage, was Folkwang ist“, betont GFFF-Vorsitzender Henning R. Deters mit Blick auf die Kampagne „Folkwang ist…“ zum 90-jährigen Bestehen der Hochschule in 2017. „Ich bin mir sicher, dass auch in diesem Jahr hochkarätige Beiträge den Wettbewerb beleben und die Bandbreite künstlerischer Exzellenz an Folkwang widerspiegeln werden.“ Die Gewinnerbeiträge präsentieren die PreisträgerInnen bei der großen Folkwang Preis Gala, die in diesem Jahr am Sonntag, 02. Juli um 17.00 Uhr in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden stattfindet. Mit der Vergabe des Folkwang Preises an junge KünstlerInnen trägt die GFFF aktiv dazu bei, künstlerischen Nachwuchs zu sichern und gleichzeitig das kulturelle Leben über Folkwang hinaus zu erhalten und zu fördern. Außerdem werden bei der Folkwang Preis Gala auch der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen, der Ingrid Girardet Sonderpreis zur Förderung junger Talente sowie der Josef-und-Else-Classen-Tanzpreis verliehen. Alle Termine im Überblick: 25. April | 10.00 Uhr Pina Bausch Theater | Campus Essen-Werden Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Komposition 02. Mai 2017 | 10.00 Uhr Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Musikwissenschaft 04. Mai 2017 | 10.00 Uhr Pina Bausch Theater | Campus Essen-Werden Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Konzeptkonzert 11. /12. Mai 2017 | jeweils 10.00 Uhr Neue Aula | Campus Essen-Werden Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Musik 23. Mai 2017 | 09.00 – 20.00 Uhr SANAA-Gebäude | Campus Essen-Zollverein Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Gestaltung 02. Juli 2017 | 17.00 Uhr Neue Aula | Campus Essen-Werden Folkwang Preis Gala Über die Kampagne „Folkwang ist…“: 90 Jahre Folkwang Universität der Künste – das nehmen wir zum Anlass, uns das ganze Jahr hinweg mit unserer Identität zu beschäftigen und 2017 unter das Motto „Folkwang ist…“ zu stellen. Bei der gleichnamigen Kampagne sind alle eingeladen mitzumachen: Unsere KünstlerInnen geben Antworten mit zahlreichen Veranstaltungen aus Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft. Gleichzeitig fragen wir FolkwänglerInnen, FreundInnen, PartnerInnen, FörderInnen und alle Interessierten, was für sie persönlich Folkwang ist: über Social Media, im öffentlichen Raum, bei Ausstellungen, auf der Bühne, per Postkarte und auf www.folkwangist.de. Alle Beiträge werden veröffentlicht – per Hashtag #folkwangist auf Facebook, Twitter und Instagram und auf www.folkwangist.de.
(ü. Pm.)

Folkwang zeigt „Goethe! Auf Liebe und Tod“

Für ihre diesjährige Musicalproduktion hat sich die Folkwang Universität der Künste etwas Besonderes einfallen lassen: In Zusammenarbeit mit Stage Entertainment bringt der Studiengang Musical das brandneue Stück „Goethe! Auf Liebe und Tod“ von Gil Mehmert auf die Bühne.

Die Tryout-Premiere des Musicals über die Jugendjahre des bekanntesten deutschen Dichters findet am Dienstag, 04. April um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden statt. „Goethe! Auf Liebe und Tod“ ist ein neues Musical, das auf Grundlage des Kinofilms „Goethe!“ (2010) von Philipp Stölzl entstanden ist. Nach dem großen Erfolg von „Das Wunder von Bern“ hat sich das Kreativteam um Folkwang Professor und Regisseur Gil Mehmert (Buch), Martin Lingnau (Musik) sowie Frank Ramond (Texte) erneut zusammengetan, um im modernen Gewand die Geschichte des jungen Johann Wolfgang Goethe in seiner Sturm und Drang-Phase zu erzählen: Vom Vater als Advokat ins verschlafene Wetzlar verbannt, verliebt er sich dort unsterblich in die junge Lotte. Die Liebesgeschichte endet unglücklich, Goethe verarbeitet seine Erlebnisse in „Die Leiden des jungen Werthers“ – jene Novelle, die ihn schließlich zum ersten Literaturstar Europas macht. Traditionell stehen auch in diesem Jahr Studierende des 3. und 4. Jahrgangs Musical unter der Regie von Prof. Gil Mehmert auf der Bühne. In die Riege der DarstellerInnen reihen sich in den Hauptrollen die Musicalstars Sabrina Weckerlin und Philipp Büttner (zu sehen am 04., 05., 10., 19. & 20. April) sowie Daniel Berger, Mark Weigel, Tom Zahner und Folkwang Absolvent Merlin Fargel ein. Für die Choreographie zeichnet Simon Eichenberger (a. G.) verantwortlich, die Ausstattung stammt von Eva-Maria van Acker (a. G.) und Maria Wolgast (a. G.). Folkwang Studierende des Jazz und der Instrumentalausbildung sorgen für die musikalische Begleitung unter der Leitung von Prof. Patricia Martin. Wer Goethe als jungen Literaten im Popgewand erleben möchte, hat neben der Premiere an folgenden Terminen Gelegenheit dazu: 05., 07., 10., 11., 12., 18., 19. und 20. April, jeweils um 19.30 Uhr in der Neuen Aula. Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) telefonisch unter 0201_4903-231 oder per E-Mail an karten@folkwang-uni.de.

(ü. Pm.)

 

Henning Wagenbreth gewinnt Plakatwettbewerb der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

Das Projektbüro „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat in Kooperation mit dem Museum Folkwang einen Plakatwettbewerb ins Leben gerufen. Für den Wettbewerb wurden zehn namhafte Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz eingeladen. Gewinner des ist der Berliner Gestalter Hennig Wagenbreth. Vom 20. Januar bis zum 5. März 2017 sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Museum Folkwang zu sehen. Gezeigt werden die zehn Serien mit je drei Plakaten der geladenen Gestalter und drei ausgewählte Serien von Studenten der Folkwang Universität der Künste.

Gewinner des auf Initiative des Projektbüros Grüne Hauptstadt und des Museum Folkwang veranstalteten Plakatwettbewerbs ist der Berliner Gestalter Hennig Wagenbreth. Vom 20. Januar bis zum 5. März 2017 sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Museum Folkwang zu sehen. Gezeigt werden die zehn Serien mit je drei Plakaten der geladenen Gestalter und drei ausgewählte Serien von Studenten der Folkwang Universität der Künste. Die 39 Plakate im DIN A0-Format werden ohne Rahmen direkt auf der Wand installiert. Für den Wettbewerb wurden zehn namhafte Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz eingeladen. Die Auswahl der Designerinnen und Designer folgte der Idee, möglichst starke und unterschiedliche „Handschriften“ für die Visualisierung des Themas zu gewinnen. Außerdem beteiligte sich eine Gruppe von Studierenden der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. Heribert Birnbach an dem Wettbewerb. Die Designerinnen und Designer haben die drei Themenfelder „Umdenken“, „Wandel“ und „Bewegung“ auf ganz unterschiedliche Art und Weise interpretiert und umgesetzt.

Die Jury entschied sich einstimmig für die originelle Plakatserie von Henning Wagenbreth aus Berlin. „Er hat das Lebensgefühl der Grünen Hauptstadt plakativ, außergewöhnlich lebendig und aufmerksamkeitsstark umgesetzt. Wir gratulieren dem Gewinner und danken allen Teilnehmern für ihr Engagement“, so die Jury unter dem Vorsitz von Uwe Lösch.

Die Siegerserie von Henning Wagenbreth wird durch ihren illustrativ-erzählerischen Charakter die Werbemaßnahmen der Grünen Hauptstadt flankieren. Es geht um eine Kampagne, die Emotionen wecken und „die Botschaft des Projektes in die Herzen der Menschen bringen wird“, sagt Simone Raskob, Projektleiterin Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 und Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen.

Eine Gruppe von vierzehn Studierenden der Folkwang Universität der Künste, Essen hat sich mit eigenen Entwürfen an einem Nachwuchswettbewerb beteiligt. Das Deutsche Plakat Forum e.V. hat als Förderverein des Deutschen Plakat Museums einen Preis für eine der studentischen Arbeiten ausgelobt.

Der Preis des Deutschen Plakat Forums geht an Jennifer Jäger und Linda Knott, die mit ihrer Serie C Zustimmung fanden. „Auch wenn die Aufgabe eher darin bestand, eine Imagekampagne zu entwickeln, die das Positive einer naturnahen und nachhaltigen Stadtlandschaft in den Vordergrund stellt, schien uns diese Serie sehr gelungen. Inhaltlich entsteht sofort ein Gegensatz zwischen Text und Bild, was auf den ersten Blick wie eine Persiflage wirkt. Auf den zweiten Blick finden sich Fragstellungen, die kritisch, aber konstruktiv Antworten einfordern. Wir sind sicher, die Plakate werden polarisieren, Meinungen herausfordern und Aufmerksamkeit finden. Auch formal sind die Kompositionen im besten Sinne plakativ.“ (Statement der Jury)

Die Bandbreite der eingereichten Arbeiten reichte von formal reduzierten Entwürfen bis hin zum illustrativ- erzählerischen Plakat, von schwarz/weiß bis grell farbig, von Typografie bis Fotografie.

Es erscheint ein Katalog im Steidl Verlag (€ 20, ISBN 978-3-95829-301-4).
(ü. Pm.)

Von anegeng der sunne klar

Folkwang Konzert mit mittelalterlicher Musik zum Ende der Weihnachtszeit „Von anegeng der sunne klar“ am 5. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der St. Lucius Kirche Essen-Werden.

Zu Beginn des neuen Jahres wird es noch einmal weihnachtlich in Essen-Werden: Folkwang DozentInnen des Studiengangs Musik des Mittelalters konzertieren gemeinsam mit dem Ensemble Scholares am 5. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der St. Lucius Kirche. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Auf dem Programm stehen weihnachtliche Stücke aus dem Repertoire des Gregorianischen Chorals und der Vokalmusik des Mittelalters. Die Gesänge werden durch instrumentale Kompositionen und Improvisationen im Stil mittelalterlicher Musik eingeleitet. Für die musikalische Begleitung sorgen an diesem Abend Marc Lewon (Laute) sowie Dominik Schneider (Flöte und Quinterne). Maria Jonas komplettiert das DozentInnen-Trio der Folkwang Universität der Künste gesanglich. Auch das Ensemble Scholares, das sich aus Folkwang SängerInnen verschiedener Studiengänge zusammensetzt, nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise ins Mittelalter. Die Leitung hat Prof. Dr. Stefan Klöckner.

(ü. Pm.)

Erfolgreiche Folkwang Inszenierung von „Le nozze di Figaro“

Unter großem Beifall des Publikums feierte gestern die Folkwang Inszenierung von „Le nozze di Figaro“ (Figaros Hochzeit) Premiere in der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden.

Auf der Bühne standen Studierende des Studiengangs Gesang | Musiktheater. MusikerInnen aus dem Studienprogramm Orchesterspiel sorgten für die instrumentale Begleitung unter der Leitung von Prof. Xaver Poncette. Gastregisseur der Oper ist Georg Rootering.  Die nächsten Aufführungen von „Le nozze di Figaro“ finden am 10., 12. und 14. Dezember jeweils um 19.30 Uhr statt.

Fotos: (c) Elsa Wehmeier.

(ü. Pm.)

Folkwang nimmt Abschied von Gunhild Ott – Konzerte in Gedenken an Querflöten-Professorin am Campus Essen-Werden

Nach langer, schwerer Krankheit ist am 14. Juli 2016 Gunhild Ott gestorben. Mit einem Gedenktag am 1. Dezember 2016 verabschiedet sich die Folkwang Universität der Künste von der beliebten Professorin für Querflöte.

Lehrende und Studierende verneigen sich in besonderer Weise vor der leidenschaftlichen Musikerin: Jeweils um 10.00, 13.00, 16.00 und 19.30 Uhr stehen an dem Gedenktag vier Konzerte im Pina Bausch Theater auf dem Programm. In den Zeiten vor, zwischen und nach den Konzerten gibt es die Gelegenheit zur persönlichen Reverenz, auch in musikalischer Form, sowie zur Meditation. Der Gedenktag beginnt um 8.00 und endet um 23.00 Uhr.

Gunhild Ott, 1955 in Essen geboren, studierte selbst an Folkwang, ehe ihre berufliche Laufbahn sie an die Akademie der Berliner Philharmoniker führte. Dort legte sie 1980 ihr Konzertexamen ab. Ihre Orchesterlaufbahn begann Gunhild Ott ein Jahr später als Soloflötistin beim Essener Philharmonischen Orchester. An die Folkwang Universität der Künste kehrte sie 1997 als Professorin für Querflöte zurück. Ihr Name wurde zum Magnet für unzählige StudienbewerberInnen aus aller Welt.

Der Eintritt zum Gedenktag ist frei. Einen Nachruf auf Gunhild Ott von Michael Niesemann, Professor für Oboe, und Malte Refardt, Professor für Fagott, finden Sie hier.

Studieninformationstag am 24. November am Campus Essen-Werden

Am Donnerstag, 24. November, lädt der Fachbereich 2 der Folkwang Universität der Künste zum Studieninformationstag am Campus Essen-Werden ein. Von 10 bis 19 Uhr können SchülerInnen, Studieninteressierte und Eltern sich über die vielfältigen Lehrangebote in den Bereichen Musikpädagogik, Lehramt Musik, Musikwissenschaft, Leitung vokaler Ensembles, Integrative Musiktheorie und Musik des Mittelalters informieren. Der Eintritt ist frei.

Angeboten werden neben individuellen Beratungsgesprächen auch Workshops, Vorträge, Seminare, Konzerte und vieles mehr. Im Kammermusiksaal findet außerdem das interdisziplinäre Symposium „Musikausstellungen: Intention, Realisierung, Interpretation“ unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Meyer, Professor für Musikwissenschaft, statt. Das Symposium ist Teil des Projekts „Ausgestellte Musik. Untersuchungen zur Vermittlung und Rezeption von musikalischen Themen im Museum“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Interessierte BesucherInnen sind als Zuhörer herzlich willkommen. Neben individuellen Beratungsgesprächen bietet der Fachbereich 2 auch Workshops, Vorträge, Seminare, Konzerte und vieles mehr an.

Das detaillierte Programm finden Sie im Folkwang Web unter: www.folkwang-uni.de/studientagfb2. Informationen rund um die Studienprogramme der Folkwang Universität der Künste sowie weitere Studienberatungsangebote der Folkwang Fachbereiche finden Sie unter: www.folkwang-uni.de/studium.

(ü. Pm.)

Internationale Künstler aus der Pop-Szene zu Gast am Institut für Populäre Musik – Öffentliche Ringvorlesung startet in diesem Semester am 25. Oktober 2016

Auch im Wintersemester 2016/17 hat die öffentliche Ringvorlesung des Instituts für Populäre Musik wieder einen festen Platz im Kalender von Studierenden, Lehrenden und allen anderen Musikinteressierten. In den Rubriken Artist Talk und Lecture Performance gestalten prominente KünstlerInnen und AkteurInnen die Vorlesungsreihe zwischen Musikproduktion und Pop-Theorie. Den Auftakt macht am Dienstag, 25. Oktober 2016, die deutsch-britische Sängerin und Verlegerin Michelle Leonard aus Berlin. Beginn ist um 18.00 Uhr im Institut für Populäre Musik am Folkwang Campus Bochum. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.Auch im Wintersemester 2016/17 hat die öffentliche Ringvorlesung des Instituts für Populäre Musik wieder einen festen Platz im Kalender von Studierenden, Lehrenden und allen anderen Musikinteressierten. In den Rubriken Artist Talk und Lecture Performance gestalten prominente KünstlerInnen und AkteurInnen die Vorlesungsreihe zwischen Musikproduktion und Pop-Theorie.

Den Auftakt macht am Dienstag, 25. Oktober 2016, Michelle Leonard. Die deutsch-britische Sängerin und Verlegerin aus Berlin blickt auf über 25 Jahre internationale Erfahrung im Pop-Geschäft zurück und engagiert sich seit Jahren für ökonomisches Fair Play im Musikgeschäft. Beginn ist um 18.00 Uhr im Institut für Populäre Musik am Folkwang Campus Bochum. Weitere Gäste der Ringvorlesung sind unter anderem Archie Burnett (08.11.), Mike Huckaby (18.11.), Eric D. Clark (13.12.) und Roosevelt (12.01.). Neben den Gastvorträgen stellt Hans Nieswandt, Künstlerischer Leiter des Instituts, in der Reihe Neueste Musik ausgewählte, aktuelle Platten vor. In der Rubrik Legendäre Charaktere präsentieren Institutsstudierende Künstlerpersönlichkeiten, die ihnen wichtig sind und die sie inspirieren. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Alle Termine der Ringvorlesung des Instituts für Populäre Musik im Überblick: DI_25.10.2016 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Artist Talk: Michelle Leonard (Berlin) _Als Sängerin, Songwriterin, Vocal Coach u.v.m. blickt das in Berlin lebende deutsch-britische Energiebündel auf über 25 Jahre internationale Erfahrung im Pop zurück. Hits pflastern ihren künstlerischen Weg, doch als Verlegerin bringt sie auch neue Talente auf den Weg und engagiert sich für ökonomisches Fair Play im Haifischbecken des Musikgeschäfts. _Eintritt frei DI_08.11.2016 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Artist Talk: Archie Burnett (New York) _Der New Yorker Archie Burnett gilt als eines der „Legendary Children“, als einer der Pioniere des „Voguing“, jenes Mitte der 80er Jahre erstmals international bekannt gewordenen Tanzstils, der Modelposen, Martial Arts und Breakdance verschmolz und der aktuell die Aufmerksamkeit einer ganzen Generation von Tänzern und Produzenten erlebt – gerade auch in Deutschland. _Eintritt frei DI_15.11.2016 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Lecture Performance: Felix Nisblé (Bochum) _Um auf den Artist Talk mit Mike Huckaby einzustimmen, stellt Felix Nisblé, Student am Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste, den Sound von Detroit im Allgemeinen und Mike Huckaby im Speziellen vor. _Eintritt frei FR_18.11.2016 18.00 Uhr | Bochum PRINZREGENTTHEATER | Prinz-Regent-Str. 50 Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Artist Talk: Mike Huckaby (Detroit) _Aus einer der wichtigsten Musikstädte der Welt, Detroit, besucht einer ihrer besten Akteure das Institut für Populäre Musik – der House- und Techno-Produzent Mike Huckaby steht seit über 20 Jahren für Qualität und Originalität, für musikalischen Fortschritt genauso wie für das Hochhalten einer reinen Lehre. Auf seinen Artist Talk (auf Englisch) folgt ein DJ-Set. _Eintritt frei DI_22.11.2016 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Neueste Musik _ Hans Nieswandt stellt ausgewählte und aktuelle Platten vor. _Eintritt frei DI_29.11.2016 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Neueste Musik _Hans Nieswandt stellt ausgewählte und aktuelle Platten vor. _Eintritt frei DI_06.12.2016 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Legendäre Charaktere _ Institutsstudierende präsentieren inspirierende Künstlerpersönlichkeiten. _Eintritt frei DO_08.12.2016 18.00 Uhr | Bochum PRINZREGENTTHEATER | Prinz-Regent-Str. 50-60 Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Lecture Performance: Tim Lawrence (London) _Der Londoner Autor und Dozent Tim Lawrence hat nach seinem Standardwerk zur Disco-Geschichte „Love Saves The Day“ und seiner Biografie des legendären Charakters Arthur Russel ein neues Buch geschrieben: „Life and Death On The New York Dancefloor 1979 – 1982“ beschreibt eine der aufregendsten musikalischen Perioden der Popgeschichte. Das kreative, freie Aufeinandertreffen von Post-Punk und Post-Disco steht jedoch unter dem dunklen Stern einer neuen, noch unbekannten Epidemie: AIDS. _Eintritt frei DI_13.12.2016 18.00 Uhr | Bochum PRINZREGENTTHEATER | Prinz-Regent-Str. 50 Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Artist Talk: Eric D. Clark (weltweit) _Bereits zum zweiten Mal besucht der kalifornische Musikproduzent, Labelbetreiber, DJ und Dozent Eric D. Clark das Institut für Populäre Musik. Im Artist Talk gibt er Auskunft über seinen individuellen Ansatz einer wenig ortsgebundenen, weltweit manövrierfähigen Künstler- und Produzentenexistenz. _Eintritt frei DI_20.12.2016 18.00 Uhr | Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Legendäre Charaktere _Institutsstudierende präsentieren inspirierende Künstlerpersönlichkeiten. _Eintritt frei DI_10.01.2017 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Lecture Performance: Matthias Hornschuh (Köln) _Matthias Hornschuh ist nicht nur ein hochprofilierter Akteur in der Welt der Filmmusik-Komposition und -Produktion, Gastgeber des Branchentreffens „SoundTrack_Cologne“, sondern auch einer der aktivsten, unermüdlichsten Kämpfer für Künstlerrechte im modernen Musikmarkt. _Eintritt frei DO_12.01.2017 18.00 Uhr | Bochum PRINZREGENTTHEATER | Prinz-Regent-Str. 50 Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Artist Talk: Roosevelt (Köln) _Der Kölner Musikproduzent ist einer der derzeit am heißesten gehandelten neuen Acts der elektronischen Popmusik. In Deutschland noch ein Insiderthema, ist er in den USA bereits auf dem Weg zum Star. _Eintritt frei DI_17.01.2017 18.00 Uhr | Bochum PRINZREGENTTHEATER | Prinz-Regent-Str. 50 Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Artist Talk: Danielle de Picciotto (weltweit) _Die italoamerikanische Multimedia-Künstlerin hat sich vor kurzem nach jahrzehntelangem Leben und Arbeiten in Berlin gemeinsam mit ihrem Partner Alex Hacke für ein nomadisches Leben zwischen den Kontinenten entschieden – als Avantgarde moderner Künstlerexistenzen. _Eintritt frei DI_24.01.2017 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Lecture Performance: Jens Balzer (Berlin) _Der Popredakteur der Berliner Zeitung hat eines der besten Musikbücher 2016 geschrieben: „Pop – Ein Panorama der Gegenwart“ wirft einen Blick auf die letzten zehn Jahre und denkt und entdeckt Zusammenhänge, die dem unmittelbaren Blick meistens entzogen bleiben. Zwischen Sunn 0))) und Helene Fischer, Freiwild und Anohni, den neuen Bartträgern (Animal Collective) und den großen Arbeitsverweigerinnen (Rihanna!) entsteht ein Bild von Pop als nach wie vor dynamische Form von Gegenwartskunst. _Eintritt frei DI_31.01.2017 18.00 Uhr | Bochum PRINZREGENTTHEATER | Prinz-Regent-Str. 50 Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Lecture Performance/Artist Talk: Miland Mille Petrozza (Essen) und Carsten Schumacher (Köln) _Mille, die Stimme der Metal-Legende Kreator und Carsten Schumacher, Metal Guru des Magazins Intro, geleiten uns durch dunkle Geschichten: Okkultismus als unverwüstliche Konstante im Rock, von den Anfängen Ende der 60er Jahre über die Blütezeit der 80er Jahre, als Kreator die Bühne betrat, bis zu heutigen Black-Metal-Ausprägungen. _Eintritt frei DI_07.02.2017 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Legendäre Charaktere _ Institutsstudierende präsentieren inspirierende Künstlerpersönlichkeiten. _Eintritt frei DI_14.02.2017 18.00 Uhr | Campus Bochum Institut für Populäre Musik Ringvorlesung Institut für Populäre Musik Neueste Musik _Hans Nieswandt stellt ausgewählte und aktuelle Platten vor. _Eintritt frei

(ü. Pm, Titelfoto: Frank Schäfer)

Semesterstart an der Folkwang Universität der Künste – Neue Philosophie-Professur und 300 neue Studenten

Rund 300 neue Studierende haben sich im Wintersemester 2016/17 an der Folkwang Universität der Künste neu eingeschrieben. Pünktlich zum Semesterstart begrüßte Rektor Prof. Kurt Mehnert in dieser Woche bei der traditionellen Semesterstart-Veranstaltung „Willkommen!“ alle Erstsemester sowie neue Lehrende und MitarbeiterInnen. Studierende aus höheren Semestern stellten darüber hinaus mit einem vielfältigen künstlerischen Programm ihr musikalisches Können unter Beweis. Neu unter den ProfessorInnen an der Folkwang Universität der Künste ist seit dem 1. Oktober 2016 Prof. Dr. Markus Rautzenberg. Er tritt die Professur (W2) für Philosophie im Fachbereich Gestaltung an. Prof. Dr. Rautzenberg studierte von 1996 bis 2002 Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Dort promovierte er 2007 als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Philosophie mit einer Dissertation zum Thema „Zeichen – Störung – Materialität“. Nach seiner Promotion blieb er dem Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Projekten erhalten. Zuletzt leitete er ab 2011 das DFG-Projekt „Evokative Bildlichkeit. Zur non-visuellen Macht der Bilder“. Prof. Dr. Rautzenberg beschäftigt sich in seiner Arbeit vor allem mit Fragen der Ästhetik, Medienphilosophie und Epistemologie. Ausgeschieden als Professor an der Folkwang Universität der Künste ist zum 31. Juli 2016 Prof. Boris Bloch, der seit 1985 das Fach Klavier lehrte. Er bleibt Folkwang künftig als Lehrbeauftragter erhalten.

Titelfoto: Prof. Dr. Markus Rautzenberg

(ü. Pm.)