Grüne Hauptstadtlinie startet im Mai. Essen 2017 präsentiert neue Stadtrundfahrt

Dass Essen von der EU-Kommission zur Grünen Hauptstadt Europas ernannt wurde, ist inzwischen auch über die Stadtgrenzen hinweg bekannt. Spuren des Wandels von der Kohle- und Stahlstadt zur drittgrünsten Stadt Deutschlands sind im gesamten Stadtgebiet zu finden. Die rund zweistündige Stadtrundfahrt, durchgeführt von den Ruhrgebiet Stadtrundfahrten des Unternehmers Stefan Tigges, präsentiert die grünen Orten der Stadt, erzählt ihre Geschichten und hält für Touristen aber auch Bürgerinnen und Bürger einiges Neues bereit. Ab Mai geht es mehrmals wöchentlich auf grüne Entdeckungstour.

„Die Grüne Hauptstadtlinie ist ein Angebot, das ich den Essener Bürgerinnen und Bürgern und unseren Gästen nur ans Herz legen kann. Bei dieser Tour erhält man einen spannenden und informativen Einblick in unsere Grüne Hauptstadt – und das ganz bequem aus dem Doppeldeckerbus heraus“, sagt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Die Tour führt beispielsweise durch das Moltkeviertel, an die Berne, zum Krupp-Park und den landwirtschaftlich geprägten Schuirweg entlang bis zum Baldeneysee. Die Gäste können sich entscheiden, ob sie nur in den Norden oder auch in den Süden fahren oder im Bestfall die gesamte Tour mitmachen.

Hier der gesamte Fahrplan: Fahrplan E- SR 2017

„Unsere grünen Orte haben alle ihre Geschichten, die wir im Laufe dieses Jahres erzählen wollen. Und diese Geschichten sind eingeflossen in die Planungen für diese neue Rundfahrt. Der Krupp-Park ist zum Beispiel nicht nur ein Park, sondern ein Symbol für den Wandel unserer Stadt“, erklärt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.  Die Grüne Hauptstadtlinie ist ein gemeinsames Projekt der Grünen Hauptstadt Europas, der EMG – Essen Marketing GmbH und Ruhrgebiet Stadtrundfahrten.

Fahrzeiten:
Mai – Oktober:  Donnerstag / Freitag / Samstag jeweils um 11:00 Uhr sowie an nachfolgenden Sonntagen:

14. und 28. Mai          11:00 Uhr
25. Juni                      14:00 Uhr
09. Juli                       11:00 Uhr
13. August                 11:00 Uhr
10. September           14:00 Uhr
01. und 15. Oktober   11:00 Uhr

Preise:
Erwachsene                  16,00 €
Kinder 6 – 14 Jahre        8,00 €

Besitzer einer ESSEN.WelcomeCard und Gruppen ab 10 Personen erhalten eine Ermäßigung auf den Ticketpreis. Startpunkt ist die Haltestelle der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten an der Touristikzentrale gegenüber dem Hauptbahnhof. Buchungen sind ab sofort über die Website der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten und telefonisch unter 0201-857956070 möglich.
Nähere Informationen zur Grünen Hauptstadtlinie erhalten Sie unter www.ruhrgebiet-stadtrundfahrten.de.

Foto: Jochen Tack – Bustour:
Stefan Tigges (Geschäftsführer der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten), Dieter Groppe (Geschäftsführer der Essener Marketing GmbH), Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen) und Simone Raskob (Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 sowie Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen) (v.l.n.r.).

(ü. Pm.)

Ruhrgebiet hat gut ausgebautes Netz von Elektro-Ladestationen

Im Ruhrgebiet finden Fahrer von Elektroautos mittlerweile ein recht gut ausgebautes Netz von Ladestationen. NRW liegt bei der regionalen Verteilung der Stationen nach Bayern auf Platz zwei der Bundesländer, 354 Ladepunkte gibt es hier. Recht dicht ist das Netz vor allem in den Ruhrgebiets-Metropolen Dortmund (54) und Essen (30 öffentliche Ladepunkte). Das geht aus einer interaktiven Übersichtskarte von öffentlichen Ladepunkten für Elektromobile in Deutschland hervor, die die Bundesnetzagentur veröffentlicht hat. Die Karte zeigt für das Ruhrgebiet aktuell rund 140 öffentliche Ladepunkte. Bundesweit verzeichnet die Karte derzeit 1.600 Ladeeinrichtungen mit insgesamt 3.335 Ladepunkten von über 300 Betreibern. Infos unter www.bundesnetzagentur.de

(ü. Pm., idr)

A40: Nächtliche Sperrung im Ruhrschnellwegtunnel

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld führt in der Nacht von Donnerstag (20.4.) auf Freitag (21.4.) von 23 Uhr bis 3 Uhr Wartungsarbeiten im A40 – Ruhrschnellwegtunnel bei Essen durch.

Der Tunnel ist in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Verkehr wird in Richtung Duisburg ab der Anschlussstelle Essen-Huttrop und in Richtung Dortmund ab der Anschlussstelle Essen-Zentrum umgeleitet.

Die Arbeiten finden bewusst in den verkehrsärmeren Nachtstunden statt.

(ü. Pm.)

Radeln nach Zahlen: RVR-Knotenpunktsystem soll Radfahrern im Ruhrgebiet die Orientierung erleichtern

Mit dem Rad quer durchs Ruhrgebiet – dank eines gut ausgebauten Radwegenetzes wird diese umweltfreundliche Art der Fortbewegung immer komfortabel. Der Regionalverband Ruhr (RVR) will jetzt die Orientierung und Routenplanung nicht nur für auswärtige Radfahrer weiter verbessern – mit einem Knotenpunktsystem nach niederländischem Vorbild. Heute (11. April) wurde der erste Wegweiser am Dortmunder U aufgestellt. Das neue System ist eine Erweiterung der bestehenden rot-weißen Radwegeweisung. Mehr als 250 Knotenpunkte sollen künftig an Kreuzungen des Radwegenetzes in der gesamten Metropole stehen und zeigen, wo’s lang geht. Das Besondere: Die Wegweiser sind durchnummeriert. Dadurch müssen sich Radler künftig nicht mehr nur mit Kartenmaterial und an Ortsbezeichnungen orientieren. Es reicht, sich die Nummerierungen der Knotenpunkte zu merken. Die Knotenpunkte werden darüber hinaus mit einem Notrufsystem und mit touristischen Informationen ausgestattet. Im Regelfall steht an jedem Wegweiser eine Orientierungstafel mit Karte des Netzsystems und den Nummerierungen. Realisiert wird das Knotenpunktsystem im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes des Landes NRW (RWP) zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur. Der RVR beginnt mit der Ausschilderung im östlichen Ruhrgebiet. Die Mittel kommen von Bund, Land und RVR. Insgesamt werden in die erste Ausbaustufe 180.000 Euro investiert.

(ü. Pm., idr)

Größte VRR-Unternehmen errichten gemeinsames Vertriebssystem

Die größten kommunalen Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wollen ein gemeinsames Vertriebssystem aufbauen. Dafür haben die Partner – Bogestra, DSW21, DVG, EVAG, MVG, Rheinbahn, SWK Mobil und WSW mobil – jetzt einen Auftrag vergeben. Das neue System soll für die Fahrgäste komfortabler sein, etwa durch eine Flexibilisierung der Zahlungsmöglichkeiten. Außerdem ergeben sich technische, personelle und finanzielle Synergien. Weitere Verkehrsunternehmen können sich dem Vertriebssystem anschließen.

(ü. Pm., idr)

Städtebauliche Integration des Radschnellwegs Ruhr RS1 – Machbarkeitsstudie „Eltingviertel / Viehofer Platz“

In der Machbarkeitsstudie „Eltingviertel / Viehofer Platz“ wurden unterschiedliche Möglichkeiten der städtebaulichen Entwicklung des Quartiers untersucht. Wesentlicher Bestandteil der Studie war die Prüfung des Umgangs mit dem Bahndamm und die Auswirkungen auf die räumliche Lage und die Höhenlage des geplanten Radschnellwegs Ruhr RS1 in diesem Bereich.

Auf dieser Basis wurden sechs unterschiedliche Vorstudien erarbeitet, bewertet, intensiv diskutiert und nach der Eingriffsintensität gestaffelt, von der Vorstudie mit dem geringsten Eingriff bis zur Komplettbeplanung des gesamten Areals mit Erhalt, teilweisem oder kompletten Rückbau des Bahndamms und mit unterschiedlicher Führung und Integration des Radschnellwegs.

Drei Varianten wurden entwickelt, die den RS1 in unterschiedlicher Intensität integrieren und damit auch zum Thema des Quartiers machen. Mit den drei Varianten ist eine Entscheidungsgrundlage für alle Akteure entstanden.

Die drei finalen Varianten verdeutlichen nicht nur unterschiedliche städtebauliche Haltungen, sondern jeweils auch einen differenzierten Umgang mit dem Thema Bahndamm und daraus resultierenden Führung und Integration des Radschnellwegs. Es zeigt sich, dass man das Thema RS1 in deutlich variierender Präsenz in einer Entwicklung verankern kann, von einer möglichst konfliktarmen Lösung mit der Führung auf dem Bahndamm über ein besonderes multifunktionales Verkehrsbauwerk bis hin zum baulich und thematisch stark integrierten Bestandteil eines Quartiers. Dabei steigt die Komplexität mit Blick auf die Realisierung. Gleichzeitig steigen die Attraktivität und das Besondere des Viertels in diesem Zusammenhang.

Das Areal bietet in innerstädtischer Lage grundsätzlich ein großes Entwicklungspotenzial und kann seiner Schnittstellenfunktion gerecht werden, dies zeigen alle drei Varianten. Ebenso, dass sich ein neuer „Südkopf“ für das gesamte Eltingviertel in Essen und eine Verbindung zur Innenstadt realisieren lässt.

Neue Lärmschutzwände auf der A40 in Essen

Die so genannte Lärmsanierung auf der A40 zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd tritt in eine neue Phase. Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr beginnt am 1. April zwischen den Anschlussstellen Essen-Kray und Essen-Frillendorf mit dem Bau neuer Lärmschutzwände. Betroffen ist die Fahrtrichtung Duisburg. Die A40 ist in diesem Bereich während der Bauarbeiten, die bis Sommer 2018 dauern sollen, tagsüber mit drei Fahrstreifen befahrbar. In den verkehrsärmeren Zeiten (nachts und an den Wochenenden) wird gelegentlich eine Fahrspur gesperrt, damit die Bauarbeiten, die mehr Platz benötigen, durchgeführt werden können.

Die Verkehrsführung für die Bauarbeiten richtet der Landesbetrieb am Samstag (1.4.) und, wenn nötig, auch am darauffolgenden Sonntag ein. Da die Arbeiten jedoch vom Wetter abhängen, können sich Verzögerungen ergeben.

Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu elf Meter hoch und damit um bis zu sechs Meter höher als die bisherigen Vorrichtungen. Das erhöht den Schutz vor Lärm. Der untere Bereich der Wände (circa drei Meter) wird aus Beton mit hochabsorbierender Schale hergestellt, der obere Teil besteht aus transparenten Wandelementen.

Der Landesbetrieb Straßenbau investiert in diesem Streckenabschnitt rund sechs Millionen Euro.

(ü. Pm.)

Fahrbahnsanierung der Byfanger Straße ab 28. März

Die Byfanger Straße wird im Bereich zwischen Haus 185 und der Buswendeschleife im Rahmen einer Sofortmaßnahme von Dienstag, 28. März, bis Freitag, 31. März, instandgesetzt, um Gefahrenstellen zu beseitigen.

Am 28. und 29. März wird der Individualverkehr am Baufeld vorbeigeschleust. Am 30. und 31. März muss die Fahrbahn der Byfanger Straße im Bereich zwischen Haus Nummer 185 und der Buswendeschleife für die Fräs- und Asphaltarbeiten voll gesperrt werden. Währenddessen ist auch kein Anliegerverkehr möglich. Für Fußgänger bleibt der Baustellenbereich passierbar, sie werden seitlich an der Baustelle vorbei geführt.

Umleitungen für den Individualverkehr werden ausgeschildert. Die Buslinie 155 der EVAG wird umgeleitet.

Witterungsbedingt kann es leider zu Verschiebungen bei der Bauzeit kommen. Das Amt für Straßen und Verkehr der Stadt Essen und die Baubeteiligten sind bestrebt, eventuelle Beeinträchtigungen der Anlieger so gering wie möglich zu halten.

(ü. Pm.)

Lärmschutzarbeiten an der A40 in Essen werden fortgesetzt / Baustelle bis Sommer 2018

Um die Lärmbelastung für die Anwohner der A40 zu senken, erneuert Straßen.NRW weitere Lärmschutzwände im Bereich Essen. Am 1. April wird zwischen den Anschlussstellen Essen-Kray und Essen-Frillendorf mit dem Bau begonnen. Betroffen ist die Fahrtrichtung Duisburg. Die A40 ist in diesem Bereich während der Bauarbeiten, die bis Sommer 2018 dauern, tagsüber mit drei Fahrstreifen befahrbar. Nachts und an den Wochenenden wird gelegentlich eine Fahrspur gesperrt. Die Investitionskosten liege bei rund sechs Millionen Euro. Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu elf Meter hoch und damit um bis zu sechs Meter höher als die bisherigen Wände.

Infos: www.strassen.nrw.de

(ü. Pm., idr)

Interessengemeinschaft B 224 Werden – Offener Brief an die Stadtverwaltung

Verkehrsverlagerungen zu Gunsten der Brückstraße im Werdener Ortskern sind unmöglich. Vorläufige Einzelwerte der Luftschadstoffmessung des LANUV in der Abtei- und Brückstraße belegen:
Der Stickoxid -Grenzwert (40 μg/m3) wird in der Abtei- und in der Brückstraße gleichermaßen überschritten:
 42 μg/m3
Damit scheidet die Abteistraße für die Verlagerung von über 10.000 Fahrtbewegungen aus der Brückstraße aus.
Was nun Frau Raskob, Herr Fliß, BV IX?
Ihre Ankündigungen:
„der Hot Spot Brückstraße wird beseitigt“ (Bewerbung Grüne Hauptstadt),
„Die Verlagerung entschärft die uns begleitenden Gesundheits- und Verkehrsprobleme im Werdener Ortskern“ (Patrick Widmaier)
„Die permanente Überschreitung der zulässigen Grenzwerte beim gesundheitlichen Stickstoffdioxid in der Brückstraße zeigt, dass das Verkehrskonzept in Werden dringend umgesetzt werden muss“(Anna Leipprand) und „Die Stadt Essen soll mehr Initiative gegen die Luftverschmutzung ergreifen“, sowie „die Gesundheit der Menschen hat absoluten Vorrang“ (Rolf Fliß)
lassen sich auf Grund dieser Belastungen in der Abteistraße mit IHREM Konzept nicht mehr realisieren!
Stoppen Sie diesen Unsinn!
Ihr Festhalten an diesem Konzept verhindert seit Jahren eine Verbesserung der Luft- und Lärmbelastung für die betroffenen Werdener, weil intelligentes Verkehrsmanagement nicht, wie von uns gefordert, zum Einsatz gekommen ist.
www.b224werden.de
 www.verkehrskonzept-werden.de

Essen, 22.3.2017

(ü. Pm.)