3 aus 10: Theaterreise zeigt künstlerische Vielfalt der RuhrBühnen

Das erste Gemeinschaftsprojekt der RuhrBühnen feiert am 1. Oktober 2017 Premiere: „JackPott“ ist der Titel einer Theaterreise durch sieben Städte des Ruhrgebiets, an der sich Theater Hagen, Theater Dortmund, Schauspielhaus Bochum, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, PACT Zollverein und Schauspiel Essen, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr und Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim sowie Schlosstheater Moers mit eigenen Inszenierungen beteiligen. Zum Abschluss des ganztägigen Programms in der Jahrhunderthalle Bochum steuert die Ruhrtriennale einen musikalischen Epilog bei und laden alle Theater die Reisenden zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Der Vorverkauf für die rund 1.000 Tickets startet ab sofort (21. Juni).

Die Theaterreise ist mehr als eine facettenreiche Entdeckungstour durch die Theaterlandschaft Ruhr. Sie nimmt das Publikum mit auf eine künstlerische Erkundungsfahrt, die aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der einzelnen Inszenierungen nach dem aktuellen Zustand unserer Gesellschaft und der Zukunft der Welt um uns herum fragt: Wohin geht unsere Reise? Dazu begibt sich das Publikum auf sechs unterschiedlichen Routen in insgesamt 23 Bussen auf eine Entdeckungsreise zu jeweils drei Aufführungen der RuhrBühnen in drei Theatern. Welche Theater in welchen Städten dies sein werden, bleibt den Besuchern*innen auch beim Ticketkauf verborgen: „Jackpott“ ist ein theatralisches Blind-date – für welche 3 aus 10 Aufführungen das gekaufte Ticket steht, bleibt dem Zufall überlassen. Theater Überraschung!

Auf diese Weise bilden das Motiv der „Reise“ und die Frage nach dem Ziel, in mehrfachem Sinne die Grundmelodie und die verbindende Klammer dieses ersten Gemeinschaftsprojektes der RuhrBühnen.

Jenseits dieses gemeinsamen dramaturgischen Ausgangspunktes sind die Genres und theatralischen Formate, die das Publikum auf den jeweiligen Routen der Theaterreise erwarten, so vielfältig wie die Theaterlandschaft Ruhr selbst. Vom Musiktheater bis zur Performance, vom Schauspiel bis zur „Opera“ zeigen die RuhrBühnen alle Spielarten des Theaters – wie gewohnt auf künstlerisch höchstem Niveau.

Mehr als 100 Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen sowie zahlreiche Chöre sind am Projekt „JackPott“ beteiligt, auf gut 21 Stunden summiert sich die Spieldauer aller Aufführungen dieses Tages. Die Theaterreise startet am 1. Oktober an der Jahrhunderthalle in Bochum. Der Check-in beginnt um 9 Uhr. Die Abfahrtszeiten der einzelnen Routen variieren, detaillierte Angaben dazu gibt es auf den Tickets und an der Hotline.

Zum Ende der Reise kehren alle Busse zwischen 17 und 18 Uhr zur Jahrhunderthalle in Bochum zurück. Hier erwartet die Reisenden ein musikalischer Epilog der Ruhrtriennale, die an diesem Tag den Staffelstab an die städtischen Theater übergibt.

Ein gemeinsames Abendessen für die beteiligten Ensembles und die Besucher*innen der Theaterreise bildet dann den Abschluss der ersten gemeinsamen Veranstaltung der RuhrBühnen, mit dem die Theater städteübergreifend neugierig machen auf ihr aktuelles Spielzeitprogramm.

Tickets und Informationen ab sofort unter www.ruhrbuehnen.de/jackpott und Telefon 01806/18 16 20 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 € pro Anruf)

Preis pro Person: 44,- € / ermäßigt 24,- €

(ü. Pm.)

 

Grüne Hauptstadtlinie startet im Mai. Essen 2017 präsentiert neue Stadtrundfahrt

Dass Essen von der EU-Kommission zur Grünen Hauptstadt Europas ernannt wurde, ist inzwischen auch über die Stadtgrenzen hinweg bekannt. Spuren des Wandels von der Kohle- und Stahlstadt zur drittgrünsten Stadt Deutschlands sind im gesamten Stadtgebiet zu finden. Die rund zweistündige Stadtrundfahrt, durchgeführt von den Ruhrgebiet Stadtrundfahrten des Unternehmers Stefan Tigges, präsentiert die grünen Orten der Stadt, erzählt ihre Geschichten und hält für Touristen aber auch Bürgerinnen und Bürger einiges Neues bereit. Ab Mai geht es mehrmals wöchentlich auf grüne Entdeckungstour.

„Die Grüne Hauptstadtlinie ist ein Angebot, das ich den Essener Bürgerinnen und Bürgern und unseren Gästen nur ans Herz legen kann. Bei dieser Tour erhält man einen spannenden und informativen Einblick in unsere Grüne Hauptstadt – und das ganz bequem aus dem Doppeldeckerbus heraus“, sagt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Die Tour führt beispielsweise durch das Moltkeviertel, an die Berne, zum Krupp-Park und den landwirtschaftlich geprägten Schuirweg entlang bis zum Baldeneysee. Die Gäste können sich entscheiden, ob sie nur in den Norden oder auch in den Süden fahren oder im Bestfall die gesamte Tour mitmachen.

Hier der gesamte Fahrplan: Fahrplan E- SR 2017

„Unsere grünen Orte haben alle ihre Geschichten, die wir im Laufe dieses Jahres erzählen wollen. Und diese Geschichten sind eingeflossen in die Planungen für diese neue Rundfahrt. Der Krupp-Park ist zum Beispiel nicht nur ein Park, sondern ein Symbol für den Wandel unserer Stadt“, erklärt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.  Die Grüne Hauptstadtlinie ist ein gemeinsames Projekt der Grünen Hauptstadt Europas, der EMG – Essen Marketing GmbH und Ruhrgebiet Stadtrundfahrten.

Fahrzeiten:
Mai – Oktober:  Donnerstag / Freitag / Samstag jeweils um 11:00 Uhr sowie an nachfolgenden Sonntagen:

14. und 28. Mai          11:00 Uhr
25. Juni                      14:00 Uhr
09. Juli                       11:00 Uhr
13. August                 11:00 Uhr
10. September           14:00 Uhr
01. und 15. Oktober   11:00 Uhr

Preise:
Erwachsene                  16,00 €
Kinder 6 – 14 Jahre        8,00 €

Besitzer einer ESSEN.WelcomeCard und Gruppen ab 10 Personen erhalten eine Ermäßigung auf den Ticketpreis. Startpunkt ist die Haltestelle der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten an der Touristikzentrale gegenüber dem Hauptbahnhof. Buchungen sind ab sofort über die Website der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten und telefonisch unter 0201-857956070 möglich.
Nähere Informationen zur Grünen Hauptstadtlinie erhalten Sie unter www.ruhrgebiet-stadtrundfahrten.de.

Foto: Jochen Tack – Bustour:
Stefan Tigges (Geschäftsführer der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten), Dieter Groppe (Geschäftsführer der Essener Marketing GmbH), Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen) und Simone Raskob (Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 sowie Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen) (v.l.n.r.).

(ü. Pm.)

Gelsenkirchen punktet mit Erdmännchen

Dicht umlagert war am vergangenen Wochenende der Gelsenkirchener Stand auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin. Nach dem Start der Messe fürs Fachpublikum Mitte der Woche konnten sich nun am Samstag und Sonntag die normalen Besucherinnen und Besucher über Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet informieren.

„Die Besucher der Messe wollten sehr viel über Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet wissen. Wie das Ruhrgebiet auf dem Wasser oder per Fahrrad zu erkunden ist, wo lang die Route der Industriekultur verläuft, welche Fußball-Stadien im Ruhrgebiet zu besichtigen sind, welche Schlösser es gibt, welche die Freizeitparks und wo die besten Shopping-Möglichkeiten existieren?“, so Michael Rüther, von der städtischen Öffentlichkeitsarbeit, der die Stadt und Region gemeinsam mit seiner Kollegin Iris Jokschat und Vertretern aus Essen, Oberhausen, Duisburg, Dortmund sowie Bochum am Gemeinschaftsstand der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) repräsentierte.

Rüther: „Das Highlight war am Gemeinschaftsstand der RTG zweifelsfrei das Erdmännchen der ZOOM Erlebniswelt. Viele Messe-Besucher konnten über das Erdmännchen davon überzeugt werden, vielleicht doch einmal nach Gelsenkirchen zu kommen“. Die meisten Interessenten kamen naturgemäß aus Berlin, aber auch potenzielle Urlauber aus Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern seien sehr an einem Besuch in Gelsenkirchen interessiert gewesen. So sehr, dass bereits Sonntagmittag Erdmännchen samt Freikarte vergriffen waren. „Berlin war eine Reise wert“, so der Michael Rüther abschließend über den Erfolg des Gelsenkirchener Auftritts.

Titelfoto: Heiß begehrt und dicht umlagert: Michael Rüther auf der ITB mit der Gelsenkirchener Tourismusbroschüre. Foto: Stadt Gelsenkirchen

(ü. Pm.)

Mit welchen Bildern präsentiert sich die Grüne Hauptstadt in Brüssel?

Grüne Hauptstadt ist ein Europaprojekt, die EU fördert und Essen liefert, Ideen und Bilder. So fand nun die Präsentation einer kleinen Bildgalerie Einzug ins Europaparlament, das Rudolf Jelinek, Bürgermeister der Stadt Essen, und Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin, sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 eröffneten. Ein weiteres Grußwort an die anwesenden Parlamentarier und Medienvertreter hielt Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments. Die Exponate sind im Frühjahr auch in Essen zu sehen. Wir sprachen im Anschluß mit der Projektleiterein Grüne Hauptstadt, Sabine Raskob über die europäische Komponente des Hauptstadtjahres:

 

Im Beisein des Kurators Rainer Schlautmann sowie des Fotografen Jochen Tack fand die Ausstellung großen Zuspruch bei den rund 50 Gästen. Sie wird vom 23. bis 27. Januar 2017 im Foyer des Europäischen Parlaments gezeigt und beinhaltet Werke von Nina Gschlößl, Johannes Kassenberg, Daniel Müller, Rainer Schlautmann und Jochen Tack. Zu betrachten sind 25 großformatige Fotografien (75 x 50 cm), auf denen die grünen Seiten Essens zu sehen sind.
„Wir freuen uns, dass wir bereits zum Start der Grünen Hauptstadt  Europas mit einer Fotoausstellung in Brüssel zu Gast sind“, sagt Simone Raskob. „So können wir  im Herzen der Europäischen Union zeigen, wie einzigartig unsere Stadt ist.“ Kurator und Fotograf Rainer Schlautmann erläutert: „Die grünen Seiten der Stadt Essen sind äußerst unterschiedlich. Die Ausstellung zeigt die besondere Fähigkeit serieller dokumentarischer Fotografie auf, so komplexe räumliche und soziale Phänomene wie den tiefgreifenden Wandel der Stadt Essen anschaulich zu beschreiben.“ Im Anschluss an das Europäische Parlament zeigt die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union in Brüssel die Fotografien. Dort sind die Exponate vom 02. bis zum 14. Februar 2017 zu sehen. Nach der Präsentation in Brüssel stellt auch die Stadt Essen im Frühjahr die Motive aus.

Hier die Einführung zur Ausstellung durch Sabine Raskob und den Kurator Rainer Schlautmann:

Motive zu Themen der Grünen Hauptstadt
Die Ausstellung versammelt Ausschnitte aus fünf im Sommer 2016 in Essen entstandenen Fotoserien, die zu Themen der Grünen Hauptstadt – Essen 2017 erarbeitet wurden:

Haumanngarten, Essen-Rüttenscheid, aus der Serie: Gärtnern in der Stadt / Urban Gardening von Nina Gschlößl, Köln.

Die Ruhr bei Essen-Steele, aus der Serie: Die Ruhr / The Ruhr von Daniel Müller, Hamburg.
Krupp-Park, Essen-Altendorf, aus der Serie: Grüne Stadtlandschaften / Green Cityscapes von Johannes Kassenberg, Essen.
Radschnellweg Ruhr RS1, Brücke über die Helenstraße, Essen-Altendorf, aus der Serie: Radfahren in Essen / Cycling in Essen von Jochen Tack, Essen.

Titelfoto: Johannes Kassenberg, Essen: Grüne Stadtlandschaften / Green Cityscapes

Foto VI: (Jochen Tack): (v.r.n.l.) Kurator Rainer Schlautmann mit Jens Geier (Mitglied des Europäischen Parlaments), Simone Raskob (Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017) und Rudolf Jelinek (Bürgermeister der Stadt Essen) bei der Eröffnung in Brüssel.

(stk.)

 

Was ist so nebenbei 2017 im Ruhrgebiet zu erwarten?

Ganz schön grün

Ab 2017 kann in der Ruhr bei Essen geschwommen werden. Im Juli eröffnet eine Badestelle am Seaside Beach Baldeney mit zwei Wasserflächen, die jeweils zehn mal 20 Meter groß sind. Sie werden durch Stege und Bojenketten begrenzt. Die Badestelle ist ein Projekt im Rahmen der „Grünen Hauptstadt Europas“. Mit dem Titel darf sich die Stadt Essen 2017 schmücken. Zu den weiteren Höhepunkten des grünen Jahres gehören das Bürgerfest am 22. Januar im Grugapark und der „Tag der Bewegung“ am 2. Juli.

Infos: www.essengreen.capital

Reformatorisch

„Der geteilte Himmel“ lautet der Titel einer großen Ausstellung im Essener Ruhr Museum, die am 3. April startet. Die Schau zeigt bis zum 31. Oktober die Entwicklung der Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr vom Spätmittelalter bis heute auf. Knapp 1.000 zum Teil erstmals gezeigte Exponate aus über 150 Museen, Kirchen, Bibliotheken und Archiven veranschaulichen die politischen, sozialen und kulturellen Aspekte dieser Geschichte. Die Ausstellung ist der Höhepunkt des gemeinsamen Programms von Forum Kreuzeskirche Essen, Martin Luther Forum Ruhr und Ruhr Museum zum 500. Reformationsjubiläum.

Infos: www.der-geteilte-himmel.de

 Verspielt

Mit der „Arcade One“ kommt ein neues Spielereignis in das Ruhrgebiet. Am 23. und 24. April feiert die Veranstaltung in den Dortmunder Westfalenhallen Premiere. Im Mittelpunkt stehen die Stars des Gaming und das Thema Let’s Play. Youtuber, Streamer, Spieleentwickler und eSports-Profis sind vor Ort und gehen auf Tuchfühlung mit den Spielern. Zugesagt haben u.a. die Youtube-Größen Sarazar, Team PietSmiet, LeFloid und Fabian Siegismund. Abgerundet werden die Tage mit einem Showprogramm auf mehreren Bühnen mit Live-Let’s-Play, Cosplay und Musik. Dazu kommt eine große Ausstellungs- und Conventionfläche.

Infos: www.arcadeone.de

Abgefahren

Leinen los, heißt es am 30. April: Dann startet die vierte Schiffsparade auf dem KulturKanal. Rund 30 Schiffe – vom Kanu bis zum Fahrgastschiff – legen die Strecke vom Nordsternpark Gelsenkirchen zum Kaisergarten Oberhausen zurück. Am Zielort findet ein Fest in Kooperation mit dem Ruhrgebietswandertag statt. In den vergangenen Jahren lockte das farbenfrohe Spektakel tausende Besucher an die Ufer des Rhein-Herne-Kanals zwischen Gelsenkirchen und Oberhausen. Einige Paradeschiffe bieten bereits Tickets für die Mitfahrt an. Infos und Tickets: www.kulturkanal.ruhr

Wiedervereint

The Kelly Family feiert ihr Comeback mit drei Auftritten in der Dortmunder Westfalenhalle. Da das Konzert der erfolgreichsten Familienband in Deutschland am 19. Mai innerhalb kurzer Zeit ausverkauft war, wurden zwei Zusatztermine für den 20. und 21. Mai angesetzt. Dann werden Patricia, Joey, Kathy, Jimmy, John und Angelo Kelly, sowie Gründungsmitglied Paul Kelly ihre größten Hits präsentieren. Mit ihren Auftritten in Dortmund kehren sie dorthin zurück, wo alles begann. 1994 buchten die damaligen Straßenmusiker die Westfalenhalle auf eigenes Risiko und gaben ein Konzert vor 17.000 Zuschauern.

Infos: www.semmel.de

Stimmgewaltig

Star-Tenor Plácido Domingo feiert den Start seiner Welttournee zum 50. Bühnenjubiläum im kommenden Jahr in Gelsenkirchen. Am 27. Mai präsentiert der 75-jährige Spanier Giuseppe Verdis „Aida“ in der Gelsenkirchener Arena. Domingo steht dann selbst am Dirigenten-Pult. Mehr als 800 Darsteller – 90 Orchestermusiker, 150 Chorsänger, 85 Ballett-Tänzer und über 500 Statisten – setzen die Oper im Stadion in Szene. Unterstützt wird die Inszenierung von großflächigen LED-Projektionen.

Infos: www.aida-domingo.com

Historisch

1.000 Jahre Recklinghausen: Das feiert die Stadt 2017 mit einem Epochen-Spektakel vom 9. bis 11. Juni. Hunderte Mitwirkende laden an verschiedenen Orten zu Zeitreisen in die Vergangenheit ein. Dabei wird der Bogen über die Jahrhunderte gespannt: von der Entstehung bis in die Hoch-Zeit von Kohle und Stahl, als sich Recklinghausen zur Bergarbeiterstadt wandelt. Es gibt Musik, Gaukler, Ritterlager, Ritterspiele, Pest-Umzüge, Feuerspiele, Handwerker mit Mitmachangeboten, barocke Tänze, napoleonische und preußische Soldaten, historische Dampfmaschinen und vieles mehr. Bespielt werden mehrere Plätze in der Altstadt.

Infos: www.1000Jahre.re

Sportlich

Im kommenden Jahr erleben die Ruhr Spiele „Games“ ihre Neuauflage. Nach der erfolgreichen Premiere des internationalen Sport- und Kulturevents für Jugendliche im vergangenen Jahr gehen vom 15. bis zum 18. Juni erneut viele tausend Aktive in mehr als 100 Wettkämpfen an den Start. 13 olympische und vier Trend-Sportarten stehen auf dem Programm. Erstmals wird es drei Standorte mit unterschiedlicher Ausrichtung geben. Dortmund bietet Aktionsport und Festival, in Hagen starten die internationalen Wettkämpfe und Hamm ist Ort der europäischen Jugendbegegnung. Neben dem Wettkampfprogramm gibt es Sportschau und ein umfassendes Kulturprogramm. Details dazu werden im Frühjahr bekannt gegeben. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Ruhr Spiele sind ein gemeinsames Projekt von NRW-Sportministerium und Regionalverband Ruhr in strategischer Partnerschaft mit dem Landessportbund.

Infos: www.ruhrgames.de

Läuferisch

Die Urban Trails feiern 2017 in Bochum, Oberhausen und Dortmund Premiere. Die Entdeckungsläufe führen über eine Strecke von rund zehn Kilometern Länge durch die Städte – und zwar nicht nur an Gebäuden und Sehenswürdigkeiten vorbei, sondern mittendurch etwa durch Tierparks und Museen. In Bochum gehen die Teilnehmer am 18. Juni an den Start gehen, es folgen Oberhausen am 9. Juli und Dortmund am 17. September. Der Wettkampfcharakter ist bei den Urban Trails Nebensache.

Infos: www.urbantrailserie.de

Kultig

Sie darf in einer Jahresvorschau einfach nicht fehlen: die ExtraSchicht. Am 24. Juni feiert die Metropole Ruhr zum 16. Mal die lange Nacht der Industriekultur. Im Mittelpunkt stehen die industriellen Stätten in der Region, die mit einem bunten kulturellen Programm bespielt werden – und das im gesamten Ruhrgebiet. Lichtkunst, Konzerte, Lesungen, Performances, Artistik, Führungen und vieles mehr erwarten die Besucher, die mit Shuttlebussen zu den Veranstaltungsorten fahren können.

Infos: www.extraschicht.de

Abgedreht

Noch mehr Rummelspaß: Ab 2017 öffnet die Cranger Kirmes bereits am Donnerstag, 3. August, und dauert dann elf statt zehn Tage. Möglich wird die zeitliche Erweiterung durch den neuen Freizeitlärmerlass des Landes NRW.

Infos: www.cranger-kirmes.de

Unterhaltsam

Das Zeltfestival Ruhr am Kemnader Stausee feiert im kommenden Jahr seine zehnte Ausgabe. Rund 40 Gastspiele stehen vom 18. August bis 3. September in der Zeltstadt in Bochum auf dem Programm. Schon jetzt liegen die ersten Künstlerzusagen vor, u.a. von LaBrassBanda, Sarah Connor, Frank Goosen, Gerburg Jahnke sowie Dieter Thomas Kuhn & Band.

Infos: www.zeltfestivalruhr.de

Dramatisch

Zehn Theater des neuen Netzwerks RuhrBühnen laden am 1. Oktober zu Theaterreise und Theaterfest ein. Die ganztägige Reise führt durch die Theaterlandschaft der Metropole Ruhr. Besucher können zwischen verschiedenen Routen wählen und während des Tages drei bis vier Aufführungen in den beteiligten Häusern sehen. Start und Ziel ist die Jahrhunderthalle in Bochum, wo auch das abschließende Fest stattfindet. Mit der Aktion wird der Abschluss der Ruhrtriennale gefeiert und die Überleitung zur beginnenden Theatersaison geschaffen. Details zum Programm der „Staffelübergabe“ werden im Frühjahr bekannt gegeben. Infos: www.ruhrbuehnen.de

On Tour

2017 wird wieder ein Jahr für Musikfans. Unter den Künstlern, die in der Metropole Ruhr gastieren, sind zahlreiche Altstars, etwa Udo Lindenberg (30. Mai, Westfalenhallen Dortmund, 9. Juni, Arena Oberhausen) und Marius Müller-Westernhagen (27. Oktober, Westfalenhallen). Auch die Hardrocker von Kiss, die ihr für 2016 angekündigtes Konzert absagten, holen den Termin am 12. Mai in Dortmund nach. Gleich an fünf Abenden – vom 26. September bis 1. Oktober – steht Schlagerkönigin Helene Fischer in den Westfalenhallen auf der Bühne. In der Oberhausener König-Pilsener-Arena sind z.B. Iron Maiden (24. und 25. April) und Tim Bendzko (1. Juni) live zu erleben. Infos: www.westfalenhallen.de und www.koenig-pilsener-arena.de

(ü. Pm.)

Zusage der Bundesgartenschau-Gesellschaft: IGA soll 2027 ins Ruhrgebiet kommen

Der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hat entschieden: Die Internationale Gartenausstellung (IGA) soll 2027 im Ruhrgebiet stattfinden. DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner ist sicher, dass sich das Ruhrgebiet in zehn Jahren nationalen und internationalen Besuchern als eine moderne, besonders lebenswerte Region präsentieren wird. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat gemeinsam mit der Emschergenossenschaft die Bewerbung für das Ruhrgebiet vorbereitet. Getragen werden soll die Internationale Gartenausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen des Ruhrgebiets, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land NRW. RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung und Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, freuen sich über den Zuschlag: „Das Vertrauen in unsere Bewerbung ist Auszeichnung und Ansporn zugleich, dieses Großereignis in Zusammenarbeit einer ganzen Region zu stemmen“, so die erste gemeinsame Reaktion. Karola Geiß-Netthöfel: „Die Landschaftsparks, Halden und Gärten im Ruhrgebiet sind bereits innovative Beispiele für regionale Stadt- und Freiraumplanung. Mit der Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017, InnovationCity Ruhr und der klimametropole RUHR.2022 macht sich das Ruhrgebiet in den nächsten zehn Jahren gemeinsam auf den Weg, Modellregion für Grüne Infrastruktur zu werden. Die IGA 2027 wird dabei den krönenden Abschluss bilden.“ Josef Hovenjürgen ergänzt: „Unser Ziel ist es, eine lebenswerte Stadtlandschaft zu gestalten und gleichzeitig die Wirtschaftskraft unserer Region zu stärken. Konkret heißt das, Investitionen im grünen Sektor anzustoßen, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und das Image zu verbessern.“ „Die Emschergenossenschaft freut sich darauf, mit wesentlichen Aspekten des Emscher-Umbaus wie der neuen lebendigen Emscher in Dortmund sowie dem neuen Emscher-Delta in Dinslaken Teil der IGA zu sein“, so Dr. Uli Paetzel. Im nächsten Schritt muss das in der Machbarkeitsstudie zur IGA 2027 vorgeschlagene Konzept gemeinsam mit den Städten und Kreisen des RVR und weiteren Partnern konkretisiert werden. Hierzu wird ein Projekt- und Finanzplan erarbeitet. Bis Ende 2017 soll der Prozess abgeschlossen sein. Auf dieser Grundlage entscheiden die politischen Gremien in den Städten und im RVR abschließend, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 durchführen kann. In Deutschland findet die IGA in der Regel alle zehn Jahre statt. 2017 wird die Internationale Gartenausstellung in Berlin eröffnet.

(ü. Pm.)

Land unterstützt die Tourismusentwicklung im Ruhrgebiet mit sechs Millionen

Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) in Oberhausen hat vom NRW-Wirtschaftsministerium vier Förderbescheide in Höhe von sechs Millionen Euro erhalten.

Die Mittel fließen u.a. in Netzwerk- und Vermarktungsprojekte der Industriekultur sowie in die Verbesserung des radtouristischen Angebots im Ruhrgebiet. Konkret gefördert werden die Vorhaben „Barrierefreier Radtourismus an der Römer-Lippe-Route“, „Kulturtouristische Inwertsetzung der Industriekultur“, „Kulturtouristische Inwertsetzung der Kulturnetzwerke Ruhr“ und „Rad.Revier.Ruhr“. Das Geld stammt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln. Im Rahmen des Projektaufrufs Erlebnis.NRW hatte ein externes Gutachtergremium die Projekte im vergangenen Jahr zur Förderung empfohlen. Die RTG ist eine hundertprozentige Tochter des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

(ü. Pm., idr.)

Mit einem Rekord zum 55. Geburtstag will die Messe Düsseldorf punkten

Zum 55. Geburtstag der weltgrößten Messe rund um den mobilen Urlaub kann der CARAVAN SALON neue Rekordzahlen vorweisen. Dank einer zusätzlichen Halle ist der CARAVAN SALON DÜSSELDORF vom 27. August bis 4. September 2016 so groß wie nie zuvor. Insgesamt präsentieren 590 nationale und internationale Aussteller mit 130 Caravan- und Reisemobilmarken ihre Innovationen und aktuellen Modelle in zwölf Hallen sowie dem Freigelände. Auf über 210.000 Quadratmetern werden rund 2.100 Freizeit-Fahrzeuge in allen denkbaren Größen und Varianten zu bewundern sein, sagt Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. In diesem Jahr heißt das Motto beim weltgrößten Treffpunkt der internationalen Caravaningbranche Dein neues Fenster zur Welt.

Einen Bericht über die noch bis zum 4. September laufende Messe lesen Sie auf essenruhr.de am 29. 8. hier.

Veranstaltungsdatum & Öffnungszeiten
Veranstaltungsdatum
26. August – 04. September 2016
Fachbesuchertag: 26.08.2016

Öffnungszeiten
täglich: 10:00 – 18:00 Uhr

(hss)

Radtour von Mülheim nach Essen auf dem Radschnellweg RS1

Im Rahmen des Stadtradelns rufen die Stadtradel-Teams der GRÜNEN aus Essen und Mülheim am 5.06. (So) um 11.30 Uhr zu einer gemeinsamen Tour auf.
Treffpunkt ist die  Radstation am Hauptbahnhof Mülheim.
Auf dem neuem Radschnellweg RS1 geht es vom Mülheimer Hauptbahnhof über den Krupppark in die Essener Innenstadt zum Campus. Rolf Fliß (umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion Essen) wird einiges über Radverkehrspolitik, den Krupp-Park und die Essener Stadtplanung auf der Tour erläutern. Sehen und erfahren ist das Motto dieser Werbetour für das Stadtradeln. Im GRÜNEN Team in Essen radeln aktuell 36 Personen mit, dass ist die bisher beste Beteiligung in unserer Mann/Frauschaft, darunter mehrere Rats- und Vorstandsmitglieder.
Die Tour auf dem RS1 ist ca. 14 km lang (eine Strecke). Gäste sind herzlich willkommen, die Veranstaltung ist kostenlos!

(ü. Pm.)

Arbeit, Umwelt, Identität, die Baustellen einer Großstadt – Ein Interview mit dem EWG Geschäftsführer Dr. Dietmar Düdden

Essen ist ein Musterbeispiel für eine Großstadt im wirtschaftlichen und politischen Wandel. Einst Industriezentrum, kriegsbedingte 80 prozentige Flächenzerstörung und Wiederaufbau mit einem heutigen Grünanteil von ca. 50 Prozent. Heute im Konflikt streitender Interessen bei einer desaströsen Haushaltslage, ohne absehbare Perspektive zur Eigensanierung. Gleichzeitig werden der Stadt durch das Flüchtlingsdrama Zuweisungszahlen zugemutet, die die bürgerliche Solidarität in Frage stellt. Bebauungspläne die sich auf geschützte Grün- und Ackerflächen erstrecken, finden wenig Gegenliebe in der Bevölkerung. Allerdings wird die gleiche Forderung von den Wirtschaftsverbänden gestellt, die die gewerbliche Standortentwicklung gefährdet sehen. Doch wohin will sich das Gemeinwesen entwickeln? Kann es eine gemeinsame Identität und Außendarstellung geben? Wir sprachen mit dem EWG Geschäftsführer Dr. Dietmar Düdden zu dieser Thematik. 

(stk., Foto: EWG)

Wuppertals Schwebebahn mit neuem Fahrzeugtyp

Die Wuppertaler Schwebebahn erhält neue moderne Wagen. Das nicht nur für den Nahverkehr bedeutsame Zugsystem, Touristen lassen sich diese Attraktion selten entgehen, wird somit fortentwickelt und beweist seine Tauglichkeit für die Zukunft.

Die Wuppertaler Stadtwerke sind zufrieden mit der ersten Testfahrt der neuen Schwebebahn. In der Nacht von Rosenmontag auf Dienstag, 9. Februar, verließ ein hellblauer Wagen der neuen Generation zum ersten Mal die Wagenhalle in Vohwinkel und begab sich auf die Strecke.
Nach Betriebsschluss um Mitternacht ging es für die neue Bahn hin und her – von Vohwinkel nach Hammerstein und zurück. Rund 100 Wuppertaler schauten zu und verfolgten mit Kamera und Fotoapparat wie die Ingenieure den Wagen im Echtbetrieb testeten.
Mehrere Verkehrsszenarien wie rasches Abbremsen oder extreme Schräglage funktionierten einwandfrei. Es gab kein Schleifen oder Anschlagen. „Passt“ hieß es dann auch vom Hersteller VKD. In den kommenden Tagen wird es weitere Fahrten geben.
Voraussichtlich im September sollen die ersten Wagen der neuen Baureihe den Fahrgastbetrieb aufnehmen. Die alten Schwebebahnen werden dann nach und nach ausgemustert. Insgesamt werden 31 Gelenktriebwagen der Generation 15 gebaut.

Titelfoto: Männer ruckeln den Wagen und bringen ihn zum Pendeln, Foto: Wuppertaler Stadtwerke

(ü. Pm.)

Schiffsparade eröffnet 2016 wieder Saison auf dem KulturKanal / Erste Mitfahr-Tickets erhältlich

Mittendrin, statt nur dabei: Wer die große Schiffsparade am 24. April auf dem Rhein-Herne-Kanal hautnah miterleben will, kann jetzt schon erste Tickets für die Mitfahrt auf den Schiffen kaufen.
Zum dritten Mal startet der KulturKanal 2016 mit der Schiffsparade in die neue Saison. Rund 30 Schiffe schippern von Gelsenkirchen bis zum Kaisergarten in Oberhausen, wo die zentrale Abschlussveranstaltung stattfindet. An den Ufern werden wieder tausende Zuschauer das Spektakel mitverfolgen. Das Fahrgastschiff „Pirat“, das seine Fahrt im Gelsenkirchener Hafen Grimberg beginnt, bietet am Tag der Parade eine rund sieben stündige Tour mit einem Mittagstisch und Dessert. Eine neunstündige Tour auf der „MS Heinrich Thöne“ beginnt am Mülheimer Wasserbahnhof (inklusive Frühstück sowie Kaffee und Kuchen). Die Schiffsparade ist Auftakt für das bunte Jahresprogramm des KulturKanals mit Schiffstouren, Hafenfesten, Mitmachaktionen und Foto-Caching am Rhein-Herne-Kanal. Der KulturKanal wurde als Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 initiiert. Projektträger ist seit 2012 der Regionalverband Ruhr (RVR) in enger Kooperation mit den zehn Anrainerkommunen des Rhein-Herne-Kanals Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop, Datteln sowie den Partnern Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich, Ruhr Tourismus GmbH, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW und Emschergenossenschaft/Lippeverband.

Infos, Zeiten, Preise und Tickets: www.kulturkanal.ruhr/schiffsparade-kulturkanal

(ü. Pm. idr)