Essen gehört mit Heisinger Ruhraue zum europaweiten Netz von „Natura 2000“

Der 21. Mai ist ab sofort der offizielle „Europäische Tag für Natura 2000“. EU-Umweltkommissar Karmenu Vella hat dazu am 15. Mai gemeinsam mit Vertretern des Europäischen Parlaments, des Ausschusses der Regionen und der maltesischen EU-Ratspräsidentschaft eine Erklärung unterzeichnet.

Ab diesem Sonntag wird der Tag alljährlich überall in Europa begangen. Bereits in diesem Jahr finden Hunderte von lokalen Veranstaltungen und Netzwerkaktivitäten statt.

Was ist „Natura 2000“?
Natura 2000 ist ein umfassendes Netz aus Gebieten in der EU, mit dem alle wichtigen Lebensräume und gefährdete Arten geschützt werden sollen. Den Rahmen dafür bilden die beiden Naturschutzrichtlinien der EU: die Vogelschutzrichtlinie und Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie. Das Netz umfasst derzeit europaweit 27.000 Schutzgebiete mit einer Fläche von mehr als 1 Million Quadratkilometern zu Land und See. Es zählt als eine der herausragenden Errungenschaften der EU.

Natura 2000 in Essen
Mit der Heisinger Ruhraue liegt im Süden Essens ein als „Natura 2000“ ausgezeichnetes Schutzgebiet, welches 150,26 Hektar umfasst. Dieses Natura 2000-Gebiet ist die Heimat von Libellen, Fröschen, Kormoranen und Graureihern. Seit 2004 steht die Auenlandschaft mit ihren Feucht- und Nasswiesen unter Naturschutz.
Wenn die Ruhr im Frühjahr und Herbst über die Ufer tritt und Teile der Aue überschwemmt, ist das Gebiet Rastplatz und Nahrungsstätte für zahlreiche Zugvögel. Im Sommer erleuchtet ein Meer von bunten Blüten die Grünlandflächen. Zahlreiche Insekten und Amphibien finden in der Ruhraue einen idealen Lebensraum.
Im Vogelschutzgebiet Heisinger Bogen sind eine Graureiher- und eine Haubentaucherkolonie zuhause. Durch das gesamte Gebiet und zu verschiedenen Beobachtungspunkten führen mehrere Wanderrouten.

Wieso Natura 2000?
Neben dem Schutz von Flora und Fauna, der Zusammenarbeit mit einzelnen Staaten der EU in Form von Kooperationsprojekten und Beratungsprogrammen profitieren die Gebiete von nationaler und europäischer Förderung für durchgeführte Naturschutzmaßnahmen.

Oberbürgermeister informiert sich über Situation im Essener Norden

Nachdem am vergangenen Freitag ausgelöst durch den Unfall eines niederländischen Frachtschiffs auf dem Rhein-Herne-Kanal eine Überlandstromleitung abgerissen wurde, war die Stromversorgung zwar bereits nach einer Stunde wieder hergestellt. Trotzdem sind nach wie vor tausende Haushalte im Essener Norden von den Folgewirkungen betroffen. Die entstandenen Schäden reichen von Kurzschlüssen in Elektrogeräten, wie Fernseher, Wasserkocher oder Waschmaschinen bis zu defekten Durchlauferhitzern.

Oberbürgermeister Thomas Kufen informierte sich heute (10.5.) persönlich in einem Gespräch mit dem Verteilnetzbetreiber Westnetz über den aktuellen Sachstand und die Möglichkeiten der schnellen Schadenregulierung. In dem Gespräch machte Oberbürgermeister Kufen auch auf die Situation der Kindertagesstätten und Schulen in den betroffenen Stadtteilen aufmerksam. Weiter betonte er: „Die Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht mit ihren Schäden allein gelassen werden. Es ist Aufgabe des niederländischen Versicherers, schnelle Hilfe zu leisten.“

In dem Gespräch im Rathaus sicherten Dr. Joachim Schneider, Aufsichtsratsvorsitzender bei Westnetz, und Jürgen Reichardt, Leiter Region Ruhr/Niederrhein zu, die Geschädigten bei der Aufnahme ihrer Schäden zu unterstützen. „Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden haben gezeigt, dass die Ansprüche von der niederländischen Versicherung des Unfallverursachers erst einmal zurückgewiesen werden. Auch wenn wir selbst nur Betroffene sind, möchten wir unsere Kunden in dieser Situation unterstützen und bieten eine unbürokratische Lösung an. Wir möchten den Aufwand der Betroffenen reduzieren und ihnen helfen, die richtigen Schritte einzuleiten“, erklärte Joachim Schneider. Dazu soll ein einheitlicher Ansprechpartner in Essen Abhilfe schaffen. Über die genauen Möglichkeiten, wie sich Betroffene Hilfe holen können, wird Westnetz morgen informieren.

Stadt und Westnetz planen darüber hinaus Angebote, um unbürokratisch Hilfe zu leisten und Härten zu vermeiden. Weitere Gespräche zwischen der Stadt und Westnetz werden folgen.

(ü. Pm.)

Dortmund Hauptbahnhof: RE 4 verkehrt wieder auf dem Regelweg

Nachdem am Montag gegen 18.45 Uhr auf dem Dortmunder Hauptbahnhof zwei Wagen eines ICE aus den Schienen gesprungen waren, konnte auch der Zugverkehr auf der Strecke Dortmund—Bochum gestern Abend wieder aufgenommen werden. Fern- und Regionalzüge aus Dortmund Richtung Essen verkehren seither wieder über Bochum. In der Gegenrichtung kommt es aber weiterhin zu Umleitungen.

Mehrere Linien wieder auf dem Regelweg

Seit 11.30 Uhr ist der Abschnitt zwischen Witten und Dortmund wieder befahrbar und die Linie RE 4 kann ab/bis Dortmund verkehren.

Folgende DB-Linien verkehren derzeit auf ihrem Regelweg:

RE 4 | RB 52 | RB 53 | RB 57 | S 5/8

Einschränkungen Duisburg/Essen -> Dortmund und auf S-Bahnlinien 1 und 2

RE 1 | RE 6: Züge aus Richtung Duisburg werden zwischen Essen und Dortmund umgeleitet. Die Halte Wattenscheid und Bochum Hbf entfallen. Alternativhalte sind Gelsenkirchen Hbf und Herne. Die Züge der Gegenrichtung (Dortmund -> Duisburg) sind hiervon nicht betroffen und verkehren auf dem Regelweg.

RE 11: Züge aus Richtung Duisburg werden zwischen Duisburg und Dortmund umgeleitet. Die Halte Bochum Hbf, Wattenscheid, Essen Hbf und Mülheim (Ruhr) Hbf entfallen. Essen-Altenessen, Gelsenkirchen und Herne. Die Züge der Gegenrichtung (Dortmund -> Duisburg) sind hiervon nicht betroffen und verkehren auf dem Regelweg.

S 1 | S 2: Die Züge der Linien S 1 und S 2 fallen zwischen Dortmund Hbf und Dortmund-Dorstfeld aus. Für Reisende ist ein Busnotverkehr eingerichtet.

Durch die Umleitungen kann es auf den betroffenen Linien zu Verspätungen kommen.

Eine detaillierte aktuelle Aufstellung zum Regional- und S-Bahn-Verkehr ist auf www.bahn.de unter Meldungen in NRW abrufbar.

Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen. Verkehrsmeldungen sind unter bahn.de/aktuell enthalten.

Fünfte Demonstration der pro-europäischen Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ in Essen

Am kommenden Sonntag, den 26. März 2017, findet in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr die fünfte Demonstration der pro-europäischen Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ in Essen statt.

Bereits vier Mal zogen bis zu 800 Freunde Europas durch Essen.

Das Motto am nächsten Sonntag ist: 60 Jahre Römische Verträge – ein Grund zum Feiern!

Mit diesen Verträgen, die am 25. März 1957 von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom unterzeichnet wurden, wurde ein wichtiges Fundament für die heutige EU gelegt.

Oberbürgermeister Kufen wird zur Feier des Tages ein Grußwort sprechen. Auch werden wieder Essener Künstler die Veranstaltung unterstützen.

Jeder Teilnehmer ist eingeladen, etwas zu dieser ‚Geburtstagsfeier‘ beizutragen

jede und jeder kann selbst das Mikrofon ergreifen und ein persönliches Statement abgeben. Eine Menschenkette für Europa zeigt schließlich den Zusammenhalt untereinander.

Auslöser der Initiative „Pulse of Europe“ ist der Gedanke, dass die Gegner Europas zwar medial sehr sichtbar sind, es aber eine (schweigende) Mehrheit gibt, die an die Europäische Idee und die Reformierbarkeit und Weiterentwicklung der Europäischen Union glaubt und ihr Europa nicht Abschottung und nationalistischen Tendenzen opfern möchte.

Veranstaltungsort:                    Hirschlandplatz, Essen

Veranstaltungszeitraum:          14 bis 15 Uhr (grds. wöchentlich)

Nächste Veranstaltung:            Sonntag, 26. März 2017

Weitere Informationen unter:

www.pulseofeurope.eu

facebook.com/pulseofeurope

twitter.com/pulseofeurope

 

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 ruft zur Teilnahme an der Earth Hour auf

Am kommenden Samstag, den 25. März 2017,  heißt es in vielen Teilen der Welt: Licht aus und Energie sparen! Die Earth Hour, eine globale Klima- und Umweltschutzaktion des WWF (World Wide Fund For Nature), findet statt. Die Stadt Essen ist als Grüne Hauptstadt Europas dabei und will ein besonderes Signal setzen. Sie ruft alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen dazu auf, bereits um 20.17 Uhr (symbolisch für das Jahr der Grünen Hauptstadt – Essen 2017) die elektrische Beleuchtung aus- und erst um 21.30 Uhr wieder einzuschalten – somit dauert die Aktion in Essen 13 Minuten länger als in anderen Städten, die erst um 20.30 Uhr starten.

„Wir möchten das Jahr nutzen, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, sorgsam und rücksichtsvoll mit unserem Planeten umzugehen. Essen befindet sich inmitten der größten Metropolregion Europas – wenn im Ruhrgebiet Maßnahmen für den Klimaschutz umgesetzt werden, dann macht das tatsächlich einen Unterschied“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

Die Earth Hour wurde 2007 vom WWF ins Leben gerufen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und auf die Bedeutung hinzuweisen, die die Nutzung von erneuerbaren Energien, klimafreundliche Mobilität und klimaneutrales Bauen haben. In Städten werden 70 Prozent der gesamten CO2-Emissionen erzeugt. Dadurch besteht aber gerade in urbanen Regionen die Möglichkeit, auch wirklich etwas zu bewegen: Städte können zu Klimarettern werden. Wenn sie sich gemeinsam mit Unternehmen weltweit für den Klimaschutz einsetzen, können u.a. bedrohte Arten wie Kegelrobben, Elefanten und Schildkröten gerettet werden. Mit der Earth Hour setzt der WWF ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Im vergangenen Jahr beteiligten sich weltweit mehr als 7000 Städte und Gemeinden in 178 Ländern – in Deutschland waren es 241.

(ü. Pm.)

„Die PRINZEN“ kommen nach Essen

Eine Band mit Geschichte. Die Prinzen sind mittlerweilen eine Legende, die in ferner Zukunft bei den sogenannten „Evergreens“ einen deutschen Anteil sichern wird. Bei dieser Gruppe ist nichts zufällig. Ob es die kindliche Ausbildung der Musiker, oder die Themenwahl betrifft, hier kommen Witz, Geist und musikalisches Können zusammen. 2018 wird es 9 spektakuläre Konzerte geben, bei denen ein großes Sinfonieorchester in Aktion kommt. Die bekannten Hits, wie „Alles nur geklaut“, „Küssen verboten“, oder „Ich wär so gerne Millionär“ können natürlich hierbei nicht fehlen. Am 8. 3. 2018 wird die Gruppe hier in Essen in der Philharmonie auftreten, also höchste Zeit, sich ein Ticket zu sichern.

Die PRINZEN

mit Sinfonieorchester 2018

Nach drei umjubelten und ausverkauften Konzerten der PRINZEN mit dem Orchester der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig anlässlich des 1000jährigen Leipziger Stadtjubiläums geht die Erfolgsproduktion jetzt auf Tour. Von der Elbphilharmonie in Hamburg über die Alte Oper in Frankfurt/Main bis zur Gasteig Philharmonie in München.

Am 10. März 2017 startet der Vorverkauf für die Tour 2018: Neun Konzerte mit Hits wie „Alles nur geklaut“, „Ich wär‘ so gerne Millionär“ oder „Küssen verboten“ aus zweieinhalb Jahrzehnten. Begleitet vom Orchester – mit extra für diesen besonderen Anlass geschriebenen Arrangements.

Über sechs Millionen verkaufte Alben, weit über drei Million Konzertbesucher, zwei Echos,

6 x Platin, 16 x Gold, unzählige Chartplatzierungen und 5 Top-Ten-Alben. Die PRINZEN sind eine der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Bands. Ihre Hits sind längst zu Klassikern geworden mit denen sich eine ganze Generation identifiziert. Sogar in den USA lernen Kinder nach ihren Texten Deutsch. Das Debütalbum „Das Leben ist grausam“ zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Erstlingen aller Zeiten.

Die PRINZEN

mit Sinfonieorchester 2018

28.02.2018 Dortmund Konzerthaus (TOURSTART!!!)

01.03.2018 Hannover Kuppelsaal

03.03.2018 Berlin Admiralspalast

05.03.2018 Hamburg Elbphilharmonie (AUSVERKAUFT!)

07.03.2018 Frankfurt Alte Oper

08.03.2018 Essen Philharmonie

20.03.2018 Dresden Konzertsaal im Kulturpalast

25.03.2018 München Gasteig Philharmonie

26.03.2018 Stuttgart Beethovensaal

Sichern Sie sich also schnellstmöglich Ihre Karten hier:

  • über das Internet: www.kaenguruh.de sowie im Internet unter www.eventim.de

  • und an allen bekannten VVK-Stellen

Weitere Infos und Inhalte in unter www.kaenguruh.de. oder auf www.dieprinzen.de.

 

Gesundheitsministerin Barbara Steffens besucht E-Rikscha-Projekt „Radeln ohne Alter“

Am 17. März 2017 hat NRW-Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens (Grüne) das Grüne Hauptstadt-Projekt „Radeln ohne Alter“ besichtigt. Die Ministerin folgte einer Einladung von Ratsherrn Rolf Fliß (Grüne), der Mitinitiator des Elektro-Rikscha-Projektes war.

Das Projekt versetzt alte und hilfsbedürftige Menschen in die Lage, ihre Lieblingsplätze sowie neue und bekannte Orte mit dem Fahrrad zu besuchen. Die derzeit 8 Fahrer nehmen an einer zwölfmonatigen Qualifizierungsmaßnahme des JobCenters Essen teil. Träger des Projektes ist die Neue Arbeit der Diakonie Essen gGmbH. Ihr Geschäftsführer Michael Stelzner erläuterte, dass es für die derzeit 4 Rikschas eine riesige Nachfrage bei den Seniorenzentren gibt. Gäbe es mehr Rikschas, könnten zusätzlich auch Demenz-Cafés und ambulante Dienste angefahren und weitere Stadtteile erschlossen werden. Nicht nur die Seniorinnen und Senioren seien von dem Projekt begeistert, auch die Fahrer selbst seien mit viel Engagement bei der Sache. „Das Projekt kann als Prototyp für einen sozialen Arbeitsmarkt dienen.“, so Michael Stelzner.

Ministerin Barbara Steffens zeigte sich beeindruckt. Sie erklärte nach dem Besuch: „Spaß zu haben, regelmäßig raus zu kommen aus den eigenen vier Wänden, das ist auch im Alter wichtig, um sich nicht isoliert und einsam zu fühlen. Alte Menschen müssen Teil dieser Gesellschaft bleiben, weiterhin am Leben draußen teilhaben können. Radeln ohne Alter liefert dazu einen guten Beitrag, und es ist zugleich ein sinnstiftendes Projekt für diejenigen, die in die Pedale treten.“

Rolf Fliß resümierte nach dem Besuch der Ministerin: „Die Nominierung des Projektes für den Deutschen Fahrradpreis 2017 zeigt die große Strahlkraft des Projektes. Hier entsteht eine win-win-Situation für alle Beteiligten. Ich hoffe, dass sich die Rikschaflotte durch weitere Spenden noch ausweiten lässt. Eine hohe Nachfrage nach dieser außergewöhnlichen Dienstleistung ist schon jetzt garantiert.“ NRW-Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens erklärt nach dem Besuch des Projekts „Radeln ohne Alter“:  „Spaß zu haben, regelmäßig raus zu kommen aus den eigenen vier Wänden, das ist auch im Alter wichtig, um sich nicht isoliert und einsam zu fühlen. Alte Menschen müssen Teil dieser Gesellschaft bleiben, weiterhin am Leben draußen teilhaben können. Radeln ohne Alter liefert dazu einen guten Beitrag, und es ist zugleich ein sinnstiftendes Projekt für diejenigen, die in die Pedale treten.“

(ü. Pm.)

 

Essen is im Pott – Karneval, drei Kilometer Wegstrecke

Das Essen immer noch im Pott ist, dürfte manchem Marketingstrategen mißfallen, aber dem Volke aufs Maul geschaut der Wahrheit nahekommen. Sicher nicht so überschwenglich wie in den Rheinischen Hochburgen des Karnevals und auch ohne Schminkzwang feiern viele Zuschauer eher verhalten mit. Kinder und Kamelle sind natürlich Tradition und wie als wollte man die Zuschauer aus dem Schlafe wecken, ertönt in Abschnitten eine Kanone.

Essen liegt eben in der Peripherie des karnevalistischen Treibens, wer „echten“ Karneval sucht, wird sicher über die S6 sein Törchen gefunden haben. Trotzdem nett so mancher Farbpunkt, und dann bleiben ja noch die Lokalitäten, die der Nachfeier genügend Raum bieten. Wer es denn mag. Ab Mittwoch sind wir dann nicht mehr jecke, sondern Grüne Hauptstadt. Die Beschaulichkeit haben wir ja wenigstens im Pott.

 

Grüne rufen mit breitem Bündnis zum Protest gegen rassistische AfD auf

Kai Gehring MdB und Gönül Eğlence, Parteivorsitzende der GRÜNEN Essen erklären:
„Am Samstag gilt es Flagge zu zeigen: Die „Alternative für Deutschland“ NRW (AfD NRW) trifft sich dieses Wochenende (25./26.2.) ausgerechnet im „Europasaal“ des Messe-Kongresszentrums Essen zur Wahl ihrer Landesliste zur Bundestagswahl.
Als Grüne Essen bedauern und kritisieren wir, dass die AfD in unserer weltoffenen, europafreundlichen und multikulturellen Stadt tagt und in der Messe einen Ort für ihren Parteitag gefunden hat.
Die Programmatik und Parolen der AfD lehnen wir als rassistisch, gleichstellungsfeindlich, menschenverachtend, unsozial und wissenschaftsfeindlich ab. Rechtspopulismus, Hass und Hetze sind keine Alternative, sondern ein Armutszeugnis für Deutschland und unsere Heimatstadt. Dem stellen wir uns klar entgegen und zeigen der AfD, dass sie in Essen alles andere als willkommen ist.
Deshalb rufen wir zur Teilnahme an den Protesten gegen die AfD mit auf und beteiligen uns im Bündnis von „Essen stellt sich quer“ an den Gegen-Aktivitäten am kommenden Samstag.
Wir rufen die Essener Zivilgesellschaft und unsere Parteimitglieder dazu auf, besonders vor dem Messe-Kongresszentrum in der Zeit von 9 bis 11 Uhr Flagge gegen die menschenfeindliche Partei zu zeigen. Dort wird im Rahmen der Kundgebung auch Mehrdad Mostofizadeh reden, unser Essener Landtagsabgeordneter und grüner Fraktionsvorsitzender im Landtag.
Nach den Protesten vor dem Messe-Kongresszentrum besteht die Möglichkeit, am Demonstrationszug durch Rüttenscheid bis zum Willy-Brandt-Platz in der Innenstadt teilzunehmen.“

(ü. Pm.)

Karnevalsumzüge in Essen

In diesem Jahr finden neben den großen Rosenmontagsumzügen in Rüttenscheid/ Stadtmitte und Kupferdreh auch noch in Heisingen, Freisenbruch und Werden Karnevalsumzüge statt.

Haltverbote werden rechtzeitig mit „Zeithinweis“ aufgestellt und sollten zur Vermeidung von Abschleppmaßnahmen von allen Anwohnerinnen und Anwohnern und Besucherinnen und Besuchern beachtet werden.

Stadt und Polizei richten den Appell an die Besucherinnen und Besucher, zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens auf das Mitführen von großen Taschen und Rucksäcken sowie gefährlichen oder gar verbotenen Gegenständen aber auch „Spielzeugwaffen“ zu verzichten. Die eingesammelten „Kamelle“ können beispielsweise auch in kleineren Jutebeuteln transportiert werden.

Karnevalsumzüge 2017

  • Bollerwagenumzug in Werden
    Sonntag, 26. Februar, 11 bis circa 14 Uhr
    Strecke: Heckstraße – Joseph-Breuer-Straße – Hufergasse – Grafenstraße – Heckstraße – Rathausplatz
  • Umzug und Schiebekarrenrennen in Heisingen
    Sonntag, 26. Februar, 15 bis circa 18 Uhr
    Strecke Umzug: Heisinger Straße (Pfarrzentrum St. Georg) – Bahnhofstraße – Lelei – Zölestinstraße – Dorflinde – Hagmanngarten – Zölestinstraße
    Strecke Schiebekarrenrennen: Hagmanngarten
  • Karnevalsumzug in Freisenbruch
    Sonntag, 26. Februar, 15.30 bis circa 18 Uhr
    Strecke: Aufstellung Alleestraße – Bochumer Landstraße – Wende in Höhe der Freisenbruchstraße – Bochumer Landstraße – Auflösung Höhe Alleestraße
  • Essener Rosenmontagszug
    Montag, 27. Februar, ab 13.11 Uhr
    Strecke: Messeparkplatz 2 (Aufstellung) – Grugaplatz – Rüttenscheider Straße – Klarastraße – Friederikenstraße – Brunnenstraße – Hohenzollernstraße – Huyssenallee (Auflösung des Zuges)
  • Kupferdreher Rosenmontagszug
    Montag, 27. Februar, 16.11 bis circa 19 Uhr
    Aufstellung: Langenberger Straße (ab Ecke Hinsbecker Berg bis Haus Nr. 777a)
    Strecke: Kupferdreher Straße (Hinsbecker Berg bis Möllneyer Ufer)
    Auflösung: Kupferdreher Straße (zwischen Möllneyer Ufer und Nierenhofer Straße)

(ü. Pm.)