PCB beunruhigt Bürger

Eine Infoveranstaltung des Umweltamtes am 25. Juni im Krayer Rathaus  war gut besucht, die anwesenden Bürger, die mit ‚Nichtverzehr-Empfehlungen‘ hingehalten werden wurden aber ungehalten, als sie erfuhren, wie wenig die Behörden tun können.

Die Essener Ortsgruppe der Umweltgewerkschaft, lud die Bürger am 7.7.2015  ein weiter über die Gefahren des PCB zu informieren,und in Austausch mit anderen Initiativen aus anderen Städten zu treten. ( z.B. die Bürgerinititaive zu Envio in Dortmund http://www.pcb-skandal.de/ oder Angehörige der Uni Bochum, deren Gebäude PCB-belastet sind )

Auch die Beschäftigten der Firma Richter, deren Gesundheit genauso gefährdet ist, sind eingeladen daran teil zu nehmen.
Im Anhang ist der Handzettel zu finden,
mit dem wir für diese Veranstaltung werben:

* Einladung Di. 7.7.2015 19 Uhr

* siehe auch

http://www.umweltgewerkschaft.org/index.php/de/download/category/23-essen?download=155:150707-ug-essen-was-ist-pcb

* oder
http://www.umweltgewerkschaft.org/index.php/de/d-f/essen/51-termine/508-was-ist-pcb-und-warum-ist-es-so-gefaehrlich

‚Was ist PCB und warum ist es so gefährlich?‘

Dienstag, 7. Juli 2015, 19.00 Uhr,

Couragezentrum, Goldschmidtstraße 3, 45127 Essen, Ostviertel 

Anlässlich der erneut erhöhten PCB-Belastung in Essen-Kray informieren wir uns, wie das Ultragift PCB wirkt, und welche Gefahren für Mensch und Umwelt davon ausgehen, wenn nicht achtsam mit diesem seit Ende der 80er Jahre verbotenen Gift umgegangen wird. Nachdem vielen Anwohnern erneut eine Empfehlung der Behörden ins Haus flatterte, man solle „auf den Verzehr von selbst angebautem Grünkohl, Mangold, Lollo Rosso oder Spinat verzichten“, wird die Gleichgültigkeit und Ignoranz des Recyclingbetriebs in Essen-Kray gegenüber der Gesundheit von Menschen deutlich. PCB befindet sich auch in stillgelegten Bergwerken, in denen wissentlich tausende Tonnen PCB-haltige Öle verbracht worden sind. Wenn das Grubenwasser nicht mehr wie bisher von der RAG abgepumpt wird, besteht bei Flutung der Stollen und Schächte die Gefahr, dass PCB und Gifte ins Trinkwasser gelangen. Wir haben Dietrich Keil (Mitbegründer der Bürgerinitiative gegen „Gift“-Schredder in Kray)  eingeladen sowohl über die Recherchen und Erfahrungen der Bügerinitiative zu berichten, als auch die Problematik des in Bergwerken verbrachten PCB-haltigen Mülls anzusprechen. 

(Ü. Pm. Umweltgewerkschaft Ortsgruppe Essen )

Ver.di: EVAG nutzt den Ferienstart zur Tarifflucht

EVAG-Hauptkasse wird dauerhaft geschlossen. Elf Beschäftigte bangen um ihre Jobs

Essen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Bezirk Essen schlägt Alarm: Die Essener Verkehrs-AG (EVAG) steuert auf einen handfesten Tarifbruch zu, sollte sie ihre Pläne in die Tat umsetzen. Konkret geht es um die Absicht von EVAG-Vorstandschef Michael Feller und Prokurist Wolfgang Hausmann, die EVAG-Hauptkasse am Betriebshof Stadtmitte bereits morgen dauerhaft schließen zu wollen. Geht es nach ihnen, müssen elf Beschäftigte ihren angestammten Arbeitsplatz aufgeben; ihre Arbeit soll künftig ein externer Dienstleister erledigen. Doch nicht mit ver.di.

„Das eine solche Maßnahme umgesetzt, die Hauptkasse ausgegliedert und damit privatisiert wird, machen wir nicht mit! Denn das wäre nichts anderes als ein Tarifbruch allererster Güte“, betont Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer, zuständig für den Fachbereich Verkehr. Er erinnert an den im Dezember 2007 abgeschlossenen „Tarifvertrag zur Begleitung von Konsolidierungsmaßnahmen und soziale Absicherung der Arbeitnehmer/innen der EVAG“. Sauer: „In ihm ist ausdrücklich vereinbart, dass Maßnahmen der Restrukturierung nicht mit dem Ziel der Privatisierung durchgeführt werden dürfen. Doch genau das soll hier passieren. Wir lassen uns nicht von der Geschäftsführung mit dem Deckmäntelchen der Restrukturierung ausboten. Hier geht es klar um Privatisierung und das Ziel, Arbeitsplätze im Betrieb abzubauen. “

EVAG-Hauptkasse schlägt jährlich bis zu 36 Millionen Euro um

In der Hauptkasse am Betriebshof Stadtmitte arbeiten elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon drei mit einer Schwerbehinderung. Ver.di glaubt nicht daran, dass die EVAG daran interessiert sei, dauerhaft eine andere adäquate Beschäftigung im Unternehmen zu finden. In der Hauptkasse werden jährlich zwischen 33 und 36 Millionen Euro umgeschlagen, etwa aus dem Ticketverkauf aus dem Fahrbetrieb. Die Hauptkasse stellt sowohl die Wechselgeldversorgung in den Bussen sicher, als auch in den EVAG-KundenCentern und in der Kasse der Duisburger Verkehrs-Gesellschaft (DVG). Zur Aufgabe der Hauptkasse gehört es ebenfalls, etwa die Gelder aus den Toilettenanlagen der EVAG und den Stadtwerke-Einzahlautomaten abzuholen. Auch das Kleingeld aus den städtischen Parkautomaten wird dort sortiert. „Und das haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vergangenen Jahren immer vorbildlich erledigt. Beanstandungen gab es nie, weshalb und der Entschluss der EVAG nun stark verwundert und mehr als irritiert“, so Sauer. Die Aufgaben in der Hauptkasse sollen zum 01. Juli 2015 fast vollständig an einen Dienstleister außerhalb der EVAG übertragen werden. „Bis auf zwei Mitarbeiterinnen sind neun Mitarbeiter davon betroffen. Ihnen werden der Arbeitsplatz und ihre Aufgaben sozusagen unter den Füßen weggehauen. Es handelt sich hierbei um Arbeitsplätze mit sinnvollen Aufgaben. Dass die übrigen beiden Mitarbeiterinnen vorerst in der Abteilung bleiben sollen, ist da auch kein Trost“, so Sauer. 

VEr.di schickt „Offenen Brief“ und setzt der EVAG eine letzte Frist

Der Gewerkschafssekretär beklagt, dass nicht nur ver.di außen vor gehalten wurde: „Auch der Betriebsrat ist seitens der Geschäftsführung völlig unzureichend eingebunden worden.“ In einem offenen Brief (siehe Anlage) wendet sich ver.di nun mit einer letzten Frist bis zum 1. Juli 2015, 13 Uhr, an EVAG-Vorstandschef Michael Feller und Prokurist Wolfgang Hausmann. „Privatisierung bedeutet im Sinne des Tarifvertrages Outsourcing. Und diese Art der Privatisierung durch den Tarifvertrage ausgeschlossen. Ganz einfach. Sollte die EVAG die tarifvertragswidrige Maßnahme nicht unterlassen, werden wir von allen uns möglichen Mitteln Gebrauch machen, diese abzuwehren“, bekräftigt Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer.

 (Stk., ü. Pm. Verdi)

 

RUHRFESTSPIELE LEGEN AM 20. JUNI 2015 EINE EXTRASCHICHT EIN

 MIT PROGRAMM IN DER HALLE KÖNIG LUDWIG 1/2: VON REVOLUTIONÄREM THEATER ÜBER LIEDER VON SCHÖNEN LEICHEN BIS HIN ZU SLAM POETEN 

Auch eine Woche nach dem Abschlusskonzert ist noch lange nicht Schluss. Mit ihrer Beteiligung an der Nacht der Industriekultur am 20. Juni legen die Ruhrfestspiele noch eine ExtraSchicht ein: Im Zentrum des Programms an und in der Halle König Ludwig 1/2 steht dabei die „Junge Szene Ruhr“. Zu entdecken gibt es Schauspiel, Musik, Clowns, Poetry Slam, Führungen, Ausstellungen und vieles mehr.

 18.00 Uhr Jugendsinfonieorchester Recklinghausen/Herten: Unter dem Titel „Let us entertain you“ präsentiert das JSO einen bunten Mix aus Filmmusik, Pop und Klassik: Richard Wagners „Einzug der Gäste aus Tannhäuser“, „James Bond Medley“,

Pharell Williams „Happy“, Vangelis´ “Chariots of Fire“ sowie Modest Mussorgskys „Das große Tor von Kiew“. // Weiteres Konzert: 19.20 Uhr

18.40 Uhr „Revolution.NOW“: Ein Aufruf bringt sie zusammen. #revolution Es reicht! Für die, die wirklich etwas ändern wollen. meet@marktplatz Recklinghausen. Man erkennt sich. Empörung verbindet sie alle. Empörung über die herrschenden Zustände. Empörung über die Teilnahms- und Tatenlosigkeit einer Gesellschaft, in der alles einfach seinen Gang nimmt. Ein Zustand, den sie nicht mehr mittragen wollen. Über das, was zu tun ist, gehen die Meinungen auseinander. Aber der Wille, etwas zu verändern ist größer als die Differenzen. – Noch. // Weitere Aufführung: 20.00 Uhr

20.40 Uhr JaSsO: Die „Jungsinfoniker“ um Peter Nickel machen Musik irgendwo im Spannungsfeld zwischen gestern und heute, zwischen Jazz und Rock.

21.20 Uhr CaféSATZ – Poetry Slam: Drei Slam-Poeten aus dem Ruhrpott mit Herz und Satire: Sven Hensel, der nordrhein-westfälische U 20-Meister aus Gelsenkirchen, Yasmin Dreesen aus Gladbeck und Michael Meyer aus Herne.

22.00 Uhr Arlecchino – reloaded, Theater Narrattak: Eine karge Holzbühne, verblichene Vorhänge, ein paar Kostüme, Masken und drei Schauspieler, die mit unbändiger Spielfreude in unterschiedlichste Rollen schlüpfen: Der geizige Signor Pantalone will seine Tochter Isabella möglichst geldbringend verheiraten, die jedoch ist unsterblich verliebt in den sympathischen, aber mittellosen Flavio. Ein rasantes Spiel von skurrilen Figuren, vorangetrieben durch die Komik des Augenblicks, getragen von intelligentem Wortwitz und agiler Körpersprache. Und mittendrin: Arlecchino, der ewig hungrige und faule Diener, der keine Gelegenheit auslässt, um in guter Absicht äußerst viel Verwirrung zu stiften. // Weitere Show: 22.40 Uhr

23.20 Uhr Trio Sommer-Brambach-Fechner: Ein Streifzug mit Christine Sommer, Martin Brambach und Matthes Fechner durch die Baumwollfelder Castrop-Rauxels, verfeinert mit den brauchbarsten Ernährungstipps für den leidenschaftlichen Trinker; außerdem begeben sich die drei auf die Suche nach der schönsten Leiche zwischen Herne-Crange und Herten-Westerholt… // Weitere Aufführung: 0.40 Uhr

0.00 Uhr ARTiX: Diese beiden Clowns sind fantastisch, humoristisch, kurz: großARTig! Als Straßenkünstler suchen sie das große Geld in der weiten Welt, reisen über China nach Amerika und landen in… Recklinghausen. Geboten werden: Pantomime, Jonglage, afrikanische Tänze, HipHop, Breakdance und Improvisation mit dem Publikum …

 Musikprogramm auf der Open-Air-Bühne:

 18.30 Uhr Die Zwei: Acoustic Unplugged-Duett der Musiker Beate Lucas und Andreas Koll. Durch Beate Lucas charismatischen Gesang und ihr Gitarrenspiel und Andreas Kolls filigranes Gitarrenspiel und seinen Gesang bekommt jedes Lied eine persönliche „Die Zwei“ Note. Ihr Programm besteht aus einer bunten Mischung verschiedener Musikepochen. Angefangen bei den Beatles bis zu heute. www.die-zwei.net // Weitere Auftritte: 20.20 Uhr, 22.30 Uhr und 0.00 Uhr  

 19.00 Uhr BANTA: Nicht nur hinsichtlich des Equipments (Röhrensound, Ludwig-Drums, Hammond-Orgel) findet diese Band Inspiration in den 60er und 70er Jahren, sondern auch musikalisch. Der Sound umfasst neben Souljazz-Anleihen vor allem Psychedelic-Rock mit Blues-Elementen und Stoner-Rock. Die Songs sind durchweg eigene Kompositionen, die sich aus den musikalischen Interessen der einzelnen Bandmitglieder und dem improvisatorischen Freiraum der Musiker zu einem organischen Sound verbinden. www.facebook.com/Bantarock

 20.50 Uhr Sunset on Mars: Eine Mixtur aus Rock, Metal, Soul und Pop in ein Bad aus mehrstimmigen Gesängen und atmosphärischen Keyboards getaucht, ergibt den „Sunset on Mars“ typischen Sound, der in seiner Vielfalt den Party-Fan genauso anspricht wie den zurückhaltenden Zuhörer. Beflügelt durch die Erfahrungen als Weltraumpiraten und der Landung des neuen Drummers befinden sich die Marsianer derzeit in einer Phase der Neufindung. Der Sound eines stürmischen Winterabends auf dem Mars, kurz vor der Sportschau. www.sunsetonmars.de

 23.00 Uhr ASTROLAUT: Deutscher Gitarren-Rock trifft auf elektronische Elemente und treffsichere Texte, die vom Feiern, Fallen, Aufstehen und den guten Dingen im Leben erzählen und auf einer schweißtreibenden Liveshow das Gefühl vermitteln, dass jeder Tag der beste des Lebens werden kann. Ehrlich und direkt. Eine Band, die bereit ist, sich jede Bühne zu eigen zu machen und eindrucksvoll unter Beweis zu stellen, dass drei Jungs für die Sache brennen, die ihnen am meisten auf der Welt bedeutet. Eine Band, eine Mission. www.facebook.com/astrolautmusik

 Der „Förderverein Bergbauhistorischer Stätten – Zeche König Ludwig“ bietet darüber hinaus auf Anfrage Führungen an. Dabei gewähren die ehemaligen Kumpel spannende Einblicke in ihre Arbeit auf Zeche König Ludwig 1/2. In der benachbarten Halle I stellen regionale Künstler ihre Werke aus. Mit einem eigens für die Nacht der Industriekultur eingerichteten Mobilitätssystem gelangen die Besucher der ExtraSchicht von Spielort zu Spielort. Der ExtraSchicht-Shuttle 19 zur Halle König Ludwig 1/2 hält alle 15 Minuten an der Kreuzung Alte Grenzstraße / Am Waldschlösschen. Parkplätze stehen an den Discountern Aldi und Rewe zur Verfügung. Die ExtraSchicht-Lotsen helfen den Besuchern gerne bei der Orientierung.Für das leibliche Wohl auf dem Gelände der Zeche König Ludwig 1/2 ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt.

Tickets und weitere Infos unter:

www.extraschicht.de

www.ruhrfestspiele.de

(ü. Pm.) 

Sind Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger rechtens?

Das Existenzminimum darf nicht gekürzt werden, fordert die Linke und verweist auf ein anhängendes Rechtsverfahren.
„Im vergangenen Jahr wurden in Essen 10 Prozent mehr Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger erteilt als im Vorjahr. Insgesamt wurde in rund 11.500 Fällen den Betroffen das Geld gekürzt. „Wir lehnen die Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ab und bedauern sehr, dass es zu einer solchen Erhöhung gekommen ist“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Wenn es fast 9.800 Sanktionierungen alleine deshalb gibt, weil die Betroffenen nicht zur Beratung erschienen sind, dann liegt das an den Auswirkungen der Arbeitslosigkeit auf die Menschen und ihrer Perspektivlosigkeit. Wir sind sicher, dass Sanktionen nicht dazu führen, dass die Betroffenen wieder eingegliedert werden und Arbeit erhalten.“
DIE LINKE wird im Sozialausschuss dazu eine Anfrage stellen, inwieweit sich Sanktionen auf die Wiedereingliederung auswirken. Sie erwartet vom JobCenter, dass es Perspektiven und Hilfen aufzeigt und nicht noch die Betroffenen für die fehlenden Arbeitsmarktperspektiven bestraft. Gerade im Hinblick auf das Urteil des Sozialgerichts in Gotha findet sie ein Festhalten am Sanktionssystem für kontraproduktiv und nicht vertretbar.
„Das Urteil stellt klar, dass solche Kürzungen gegen das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum verstoßen und damit auch gegen Rechte wie die Unantastbarkeit der Menschenwürde, dem Recht auf körperliche Unversehrtheit und der Berufsfreiheit. Wir sind auch froh, dass sich das Bundesverfassungsgericht nach über zehn Jahren endlich mit der Thematik befasst. Außerdem wollen wir auch prüfen lassen, inwieweit wir als Kommune von der Sanktionspraxis Abstand nehmen können, bis ein endgültiges Urteil vorliegt“, so Gabriele Giesecke abschließend.

(ü. Pm. Linke-Essen)

GAGFAH GROUP veranstaltet Wohnungsbörse

Unter dem Titel „Einladung in den GAGFAH Garten“ – Zauberei für Groß und Klein präsentiert sich die GAGFAH GROUP auch in diesem Jahr bei der Essener Wohnungsbörse mit einem Messestand in der Innenstadt. Auf dem Willy-Brandt-Platz lädt das Unternehmen am 20. Juni 2015 in der Zeit von 10:00 bis 16:00Uhr zu einem Besuch ein.
Im GAGFAH-GARTEN informieren Vermietungsberater Interessenten in entspannter Atmosphäre über das aktuelle
Mietangebot. Ob Familien oder Singles, Paare oder Senioren: Für jeden sei etwas dabei. Alle Interessenten sollten bei der Präsentation „an der Leine“ vorbeischauen, ob für sie etwas Adäquates dabei ist. Daneben sorgt Giovanni Alecci mit seinen Zaubertricks für faszinierende Unterhaltung.
Mit einem Bestand von rund 2.900 Wohnungen in Essen, gehört die GAGFAH GROUP zu den führenden Immobilienunternehmen in der Region. Interessenten, die auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind, können sich zusätzlich zur Wohnungsbörse von montags bis freitags in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer Unternehmenskommunikation
GAGFAH GROUP
Bettina Benner
Tel. 0201 . 1751 – 361
Fax 0201 . 1751 – 49 361
bbenner@gagfah.de
www.gagfah.de
0201 890 89 00 nach passenden Wohnungsangeboten erkundigen.
Auch im Internet auf www.gagfah.de stehen die Mietangebote der GAGFAH rund um die Uhr zum Abruf bereit.

(ü. Pm. Gagfah)

Relative Verbesserung von Rang 67 auf 59

Die Universität Duisburg-Essen (UDE) zählt sich zu den aufsteigenden Sternen am Hochschul-Himmel. Gerade erst zwölf Jahre alt, gehört sie im Times Higher Education Ranking als zweitjüngste Uni in 2015 erneut zu den 100 weltbesten Hochschulen, die noch keine 50 Jahre alt sind. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um acht Plätze verbessern und belegt jetzt Rang 59 statt 67.
Und die beiden Campus-Städte Duisburg und Essen profitieren zunehmend von den Erkenntnissen der Wissenschaft – in wirtschaftlicher, demografischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Da ist der jährliche Empfang für die neuen Professorinnen und Professoren nur ein kleiner Dank und Ausdruck der Wertschätzung der beiden Oberbürgermeister Reinhard Paß (Essen) und Sören Link (Duisburg).
Nicht nur die neuen Hochschullehrerinnen und -lehrer wurden am 15. Juni auf dem Ausflugsschiff MS Gerhard Mercator und anschließend im Franz-Haniel-Hof des Rathauses Duisburg empfangen, auch weitere Repräsentanten der Universität und ihrer Kooperationspartner aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen und Meinungsaustausch. Nachdem im letzten Jahr der Duisburg-Essener Universitätsempfang dem Pfingststurm Ela zum Opfer gefallen war, richtete turnusgemäß wieder die Stadt Duisburg in 2015 den Empfang für die Universität aus. Insgesamt war es der vierte seiner Art für die UDE.
Längst hat sich der Doppelstandort bewährt. Die Universität mit mittlerweile circa 41.000 Studierenden und 11.000 Beschäftigten (inklusive Universitätsklinikum) ist ein wichtiger Impulsgeber für die wirtschaftliche, soziale, demografische, kulturelle und städtebauliche Entwicklung. Das gilt sowohl für den Campus Duisburg, der neben einer der größten ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten Deutschlands noch eine renommierte physikalische, gesellschaftswissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Fakultät beherbergt, als auch für den Campus Essen, an dem die Geistes-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Mathematik, Chemie, Biologie und, am Universitätsklinikum, die Medizin angesiedelt sind.
Die beiden Oberbürgermeister Rieinhard Paß und Sören Link sind sich darüber einig, dass die UDE ein „Leuchtturm im Revier“ ist: „Sie ist neben den Universitäten in Bochum und Dortmund die Akademikerschmiede der Region. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es wichtig, dass der akademische Nachwuchs vor Ort ausgebildet werde.“
„Im Rahmen ihrer kommunalen Entwicklungsstrategie setzt die Stadt Duisburg vor allem auf die Unterstützung von Unternehmensausgründungen und den Technologietransfer in die regionale Wirtschaft“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. „Diese aktive Rolle der Universität in und für die Stadt- und Strukturpolitik zieht sich in Duisburg wie ein roter Faden durch alle Strukturentwicklungsprogramme.“
Für Essen ergänzt Oberbürgermeister Reinhard Paß: „Mit dem Essener ´Aktionsplan Wissenschaft‘ wird unter meinem Vorsitz und unter Beteiligung zahlreicher Entscheider aus der Verwaltung, der Wissenschaft, der Wirtschaft und dem Stiftungswesen, ein zentrales Instrument erarbeitet, das den Innovations- und Wissenschaftsstandort Essen weiter vernetzt und profiliert. Die UDE ist dabei unser Partner in allen Kernkompetenzen.“
Und Rektor Professor Dr. Ulrich Radtke hebt hervor: „Dieser Empfang ermöglicht den neuen Professorinnen und Professoren, Kontakte in der Region zu knüpfen und stärkt so die Vernetzung des Wissenschaftsstandortes Ruhrgebiet. Ich danke beiden Städten und besonders ihren Oberbürgermeistern herzlich für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.“
Um den „Neuen“ an der Hochschule die Rhein-Ruhr-Stadt Duisburg näher zu bringen, wurde eine Bootstour durch den größten Binnenhafen Europas organisiert. Anschließend nutzten die Gäste beim Sommergrillen im Franz-Haniel-Hof des Rathauses die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Gedankenaustausch. Im nächsten Jahr stellt sich dann wieder der Uni-Standort Essen vor.

(stk., ü. Pm. Universität Duisburg-Essen)

Bundestagsmandat auf Probe: Der Essener Luca Ducrée bei „Jugend und Parlament“

Matthias Hauer und Luca Ducree im Bundestag
Arbeitstreffen, Ausschusssitzungen, Plenardebatten, Pressegespräche – für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Jugend und Parlament“ jagt ein Termin den anderen. Jeder der 315 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlüpft in die Rolle eines fiktiven Abgeordneten und gehört einer fiktiven Fraktion an – die Mehrheitsverhältnisse sind jedoch genauso wie aktuell im Deutschen Bundestag.
„Ich bin im Innenausschuss gelandet, als Vertreter der Christlichen Volkspartei aus Bayern“, berichtet der 19-jährige Luca Ducrée aus Essen. Hier setzt er sich mit den Vertretern der eigenen Fraktion und der anderen fiktiven Fraktionen mit einem geplanten Einwanderungsgesetz auseinander. In weiteren Bereichen arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gesetzesanträge zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft sowie zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit dem fiktiven Staat Illyrien aus.
„Es wird uns immer wieder eingeschärft, uns mit dem Koalitionspartner abzustimmen“, berichtet der Jura-Student schmunzelnd. „Das hat zur Folge, dass wir viel verhandeln und wenig von unseren ursprünglichen Standpunkten durchsetzen können.“
Matthias Hauer und Luca Ducree im Bundestag2
„Abstimmung und gute Argumente sind sehr wichtig“, kommentiert Matthias Hauer MdB die Erfahrungen. „Allerdings sieht das Verhandlungsergebnis in der Praxis zum Glück um einiges besser aus.“ Der Essener Bundestagsabgeordnete ist im Finanzausschuss und hat den 19-jährigen Luca Ducrée für „Jugend und Parlament“ nominiert, um dessen politisches und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen.
Ziel des Programms „Jugend uns Parlament“ ist es, Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten näher zu bringen. Sie üben sich im Debattieren und versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Das Planspiel, das jedes Jahr im Juni stattfindet, soll die Arbeitsweise des Parlaments vermitteln und findet an den Originalschauplätzen im Deutschen Bundestag statt.
Höhepunkt der Veranstaltung ist daher auch die abschließende Debatte im Plenum: Vor voll besetzen Besuchertribünen streiten die Jugendlichen über die ausgearbeiteten Gesetzesvorlagen. Die Bundestags-Vizepräsidenten leiten die Debatte.
Nach dem viertägigen Programm geht es für Luca Ducrée zurück nach Essen und dann nach Bochum, wo er studiert. „Es war eine tolle Erfahrung für mich, vier Tage direkt im Deutschen Bundestag die parlamentarischen Prozesse live mitzuerleben“, sagt er. „Ich habe viel gelernt – gerade auch, wie viel Arbeit in einem Gesetzgebungsverfahren steckt, bis das Gesetz schließlich verabschiedet wird.“

(ü. Pm. MdB Hauer/ Bild: ebd.)

50 Jahre Folkwang Physical Theatre – Treffen europäischer Physical Theatre- und Mime-Schulen vom 28. bis zum 30. Juni am Campus Essen-Werden

Von Sonntag 28. bis Mittwoch 30. Juni treffen Physical Theatre- und Mime-Schulen aus Amsterdam (Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten), Paris (PSPBB – Pôle Supérieur Paris Boulogne-Billancourt und ESAD – École Supérieur d’Art Dramatique Paris), London (St. Mary’s University Twickenham London), Verscio (Scuola Teatro Dimitri) und Essen (Folkwang Universität der Künste) am Campus Essen-Werden zusammen. Neben Workshops und einem internen Erfahrungsaustausch werden am 29. und 30. Juni ab 18.00 Uhr in der Neuen Aula öffentliche Abschlussproduktionen, Masterabschlüsse und aktuelle Arbeiten der Schulen gezeigt. Den Auftakt macht am 28. Juni um 19.30 Uhr die Folkwang Universität der Künste mit einer Wiederaufnahme der beliebten „Short Cuts“. Es folgen die Schulen aus London und Amsterdam am 29. Juni und die Schulen aus Verscio und Paris am 30. Juni. „Dieses Treffen im Jubiläumssemester zum 50-jährigen Bestehen des Studiengangs Physical Theatre ist etwas ganz Besonders. Nicht nur, weil es das erste dieser Art ist, sondern auch, weil es der Ausgangspunkt für eine Verbindung der Szene in Europa sein könnte, die es so bislang noch nicht gibt. Für das Publikum bietet sich die einmalige Gelegenheit, fünf europäische Physical- und Mime-Produktionen an drei Abenden zu sehen“, so Studiengangsbeauftragter Prof. Thomas Stich.
Karten für die Produktionen im Rahmen des europäischen Physical Theatre- und Mime-Schultreffens gibt es zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) über die Folkwang Kartenhotline 0201_4903-231, per Mail karten(at)folkwang-uni.de oder an der Abendkasse.
Der Studiengang Physical Theatre der Folkwang Universität der Künste wird in diesem Sommersemester 50 Jahre und feiert seinen runden Geburtstag von März bis Juli mit vielen öffentlichen Veranstaltungen. Weitere Informationen zu 50 Jahren Physical Theatre an Folkwang und alle Termine des Jubiläumssemsters finden Sie unter:
www.folkwang-uni.de/50-jahre-physical
(ü. Pm. Folgwang-Uni)

Fehlende Stellplätze für Carsharing-Autos

Kerscht (Grüne): Große Koalition verhindert eine fortschrittliche Verkehrspolitik
Angesichts des schlechten Abschneidens der Stadt Essen in einer Vergleichsstudie des Bundesverbandes Carsharing im Hinblick auf das Carsharing-Angebot erklärt Christoph Kerscht, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion: „Die bundesweite Carsharing-Vergleichsstudie belegt den großen Nachholbedarf in Essen beim Carsharing. Doch SPD und CDU verhindern im Stadtrat durch ihre Ablehnung der von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Carsharing-Abstellplätze eine fortschrittliche Verkehrspolitik. Die große Koalition lehnt sogar ein weitergehendes Carsharing-Konzept ab, das es bereits in vielen anderen Kommunen gibt.
Damit wird nicht nur der Ausbau eines umweltfreundlichen Mobilitätsangebots abgewürgt. Es wird damit sogar ein wirksames Mittel gegen die Parkplatznot verhindert, denn durch jedes Carsharing-Fahrzeug werden mehrere private Fahrzeuge ersetzt.“
Die Grünen werden die Diskussion nochmals in die Stadteilparlamente tragen und bei der Bezirkspolitik um Mehrheitsbeschlüsse für konkrete Carsharing-Standorte werben.
(ü. Pm. Grüne)

Linke: GVE: Kommen „Hintermänner“ ans Licht? Transparenz auch hinterher? – wenn es mal so wäre!

Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht ihre Vermutung, dass der ehemalige GVE-Geschäftsführer, Andreas Hillebrand, nicht ohne Rückdeckung aus der Stadtspitze gehandelt hat, bekräftigt. Nach Presseberichten waren die 3,3 Mio. Euro für Beratungskosten durch einen Beschluss der Stadt als Gesellschafterin der GVE gedeckt, den allerdings weder der Rat der Stadt Essen je zu Gesicht bekam, noch offensichtlich der damalige OB Wolfgang Reiniger offiziell angewiesen hat. Grundlage für den Beschluss war vielmehr ein Treffen hinter verschlossenen Türen, an dem der damalige Stadtdirektor Christian Hülsmann, OB Wolfgang Reiniger (beide CDU) sowie die Fraktionsspitzen teilnahmen.
„Wie wir von Anfang an ahnten, handelte Andreas Hillebrand wohl nicht auf eigene Faust, sondern mit Rückendeckung von ganz oben“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Traurig ist, dass der ganze Sumpf der Verstrickungen erst durch Initiativen von einzelnen Parteien und Ratsmitgliedern ans Licht kam. Von selbst rückten die Beteiligten nicht mit der Sprache heraus. Wir erwarten jetzt von allen Beteiligten, endlich mit offenen Karten zu spielen und eine umfassende ,Beichte‘ abzulegen. Es kann nicht sein, dass der Rat der Stadt und der Aufsichtsrat der GVE an der Nase herumgeführt werden, während die handelnden Personen sich in Schweigen hüllen und die Sache auszusitzen versuchen.“
Die 3,3 Mio. Euro für Beratungen, deren Ergebnisse bis heute nicht vorliegen, sind allerdings nur ein Teil der überhöhten Kosten für das Projekt Fußball. Aus den geplanten 31,5 Mio. für das Stadion wurden 49 Mio. Euro. Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE muss eine effektive und transparente Kontrolle der stadteigenen Beteiligungen durch die Beteiligungsverwaltung geschaffen werden, um solche Schattenhaushalte zukünftig zu verhindern.
„Beschlüsse zu Großprojekten wie dem Stadionneubau dürfen nicht länger in nicht-öffentlichen Treffen der Fraktionsspitzen oder in der Verwaltung vorbereitet werden. Statt >Geheimbündelei< ist eine transparente, öffentliche Beschlussfassung und eine effektive Kontrolle der Beteiligungen bitter nötig. Bei der ersten Diskussion um die Stadionbaukosten 2012 sagte OB Reinhard Paß ,Transparenz kann auch hinterher hergestellt werden.‘ Da sind wir jedoch um einiges von entfernt. Der Oberbürgermeister macht sich bisher keinen Namen als Aufklärer, obwohl er bei dem Treffen 2008 noch dabei war“, so Wolfgang Freye, OB-Kandidat der Linken und Mitglied im Aufsichtsrat der GVE, abschließend. (ü. Pm. Linke-Essen)

CDU-Fraktion fordert Aufklärung über mögliche „Schwarzbauten“ in Kettwig

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung über eine Vielzahl möglicher nicht genehmigter Gartenhäuser in Kettwigs Außenbereich, erklärt Guntmar Kipphardt, stellv. Vorsitzender des Planungsausschusses und baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Ich frage mich: Wie kann es sein, dass möglicherweise über 100 Gartenhäuschen, Wintergärten, Überdachungen etc. ohne die erforderlichen Genehmigungen über einen langen Zeitraum errichtet werden, ohne dass jemand etwas davon mitbekommt? Die Unsicherheit unter den Anwohnern ist jetzt groß. Daher werden wir die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Fachausschusses bitten, den genauen Sachverhalt darzustellen und auch schon aufzuzeigen, ob und wie es eine für alle Beteiligten verträgliche Lösung geben könnte. Zeitaufwendige und kostspielige Verwaltungsstreitverfahren könnten so vielleicht vermieden werden.“
(ü. Pm. CDU-Essen)