GRÜNES Kino zeigt: 10 Milliarden – wie werden wir alle satt?

Am kommenden Montag, den 27. Juli startet um 20.00 Uhr mit „10 Milliarden“ ein weiteres „GRÜNES Kino“ im Filmstudio im Glückaufhaus an der Rüttenscheider Straße 2.
Der Film wird als sehr sehenswert gelobt und gilt seit seiner Premiere vor wenigen Wochen als herausragender Diskussionsbeitrag zu einem drängenden und äußerst aktuellem Thema. Der Eintritt zum GRÜNEN Kino ist frei. Zu den Filmthesen gibt es im Anschluss an die Vorführung die Möglichkeit zum Gespräch. Kai Gehring MdB, Sprecher der GRÜNEN Essen führt durch den Kinoabend und moderiert ein Gespräch mit Gönül Eğlence, grüner OB-Kandidatin und Co-Sprecherin, mit dem Publikum.
GRÜNES Kino am 27. Juli (Mo) um 20.00 Uhr „10 Milliarden“ im Filmstudio, Rüttenscheider Straße 2. Eintritt frei.

(ü. Pm. Grüne/Essen)

Großer Jagdgesang auf Kanadagänse angeblasen

Die untere Jagdbehörde der Stadt Essen hat den Jagdbeirat der Stadt heute (17.7.) zu einer außerordentlichen und erweiterten Sitzung einberufen, um über die Entwicklung der Population von Kanadagänsen in Essen und den umliegenden Städten zu sprechen. Neben den städtischen Verantwortlichen nahmen außerdem Vertreter des Naturschutzes, der Grundeigentümer, der Landwirte, der privaten Forstwirtschaft, des Städte- und Gemeindebunds, des Landesjagdverbands, der Kreisjägerschaft und der für Tierschutz zuständigen Ordnungsbehörde teil.

Der Bestand an Kanadagänsen in Essen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Davon ist jedoch nicht nur die Stadt Essen, sondern fast jede der umliegenden Ruhrgebietsstädte betroffen. Die Bestandsentwicklung gibt Anlass zur Sorge. Gesundheitliche, aber auch ökologische Risiken sind zu erwarten.

Das starke Auftreten großer Gänsepopulationen auf Rasenflächen, in Uferbereichen von Gewässern und auf Steganlagen führt dort zu einer teilweise extremen Kotbelastung. Die Folge ist nicht nur ein hoher Reinigungsaufwand für Rasenflächen, Steganlagen und Gewässer, sondern auch eine starke Belastung von Gewässern durch Kot und Futterrückstände. Das kann zu Sauerstoffarmut und einer Verschlechterung der Lebensbedingungen für im Wasser lebende Organismen führen. Aber auch in den intensiv von der Bevölkerung und insbesondere von Kindern genutzten Bereichen führt die Verkotung zu hygienischen Problemen. Hier ist eine erhöhte Sensibilität erforderlich.

Die Stadt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, Gänsen, Enten und andere Wasservögeln nicht mehr zu füttern. Die Fütterung fördert die Bindung der Tiere an die Fütterungsorte. Daher sind gerade stark frequentierte Erholungsbereiche besonders häufig betroffen.

Fachliche Feststellungen des Gremiums zur Biologie und der Populationsentwicklung der Kanadagans
Aus Sicht des Fachgremiums wird die Population an Kanadagänsen in den nächsten Jahren weiter zunehmen, wenn nicht geeignete Maßnahmen des Bestandsmanagements ergriffen werden. Gerade in den urbanen Gebieten, die immer mehr Grünflächen und ein Überangebot an Nahrung bieten, ist eine natürliche Regulierung des Bestandes zwar nicht ausgeschlossen, diese würde aber erst eintreten, wenn die Population der Gänse auf ein Maximum angewachsen wäre. Dies würde gleichzeitig die schon jetzt bestehenden Probleme massiv verschärfen. Die Freizeitnutzung in vielen urbanen Bereichen wäre stark behindert bzw. praktisch unmöglich. Gleichzeitig werden weiter steigende Kosten für die privaten und öffentlichen Grundstücksbesitzer befürchtet. Alle Experten sind sich einig, dass die Reduzierung der Population auch zum Schutz der heimischen Tierarten unumgänglich ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Bestandsregulierung. Die Jagd ist dabei eine von mehreren Methoden. Nachhaltige Erfolgsaussichten sieht das Fachgremium aber nur, wenn neben der Jagd parallel auch noch andere Methoden eingesetzt werden, wie zum Beispiel das Verscheuchen der Tiere. Im Gegensatz zur generellen Bestandsregulierung kann bei lokalen Problemen auch die Anwendung einzelner Maßnahmen erfolgsversprechend sein. In den kommenden Jahren sollen Ideen für ein effektives Management der Population entwickelt werden. Dies schließt die Bejagung ausdrücklich mit ein. Die Jagd auf die Kanadagans soll auch in Zukunft besonders sach- und fachgerecht ausgeführt werden, um die Belange des Tierschutzes angemessen zu berücksichtigen.

(stk., u. ü. Pm. Stadt Essen)

Besichtigung der neuen Asylbewerbereinrichtung in der Hülsenbruchstraße

Die Stadt Essen eröffnet in Kürze die neue Übergangseinrichtung für Asylbewerber in der Hülsenbruchstraße. Vor Bezug der Einrichtung besteht für interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die der Räumlichkeiten zu besichtigen. Die Besichtigung findet am Donnerstag, 23. Juli, um 17 Uhr in der Hülsenbruchstraße 30, statt.
Bedingt durch die weltweite Flüchtlingssituation werden mehr Flüchtlinge als noch Anfang des Jahres geplant nach Deutschland und damit auch nach Essen kommen. Daher benötigt die Stadt Essen weitere Unterbringungsmöglichkeiten in den städtischen Unterkünften. Durch die Anmietung von Räumlichkeiten wie im Opti-Gewerbepark (durch das Land NRW) und die Herichtung von ehemaligen Schulgebäuden als Behelfseinrichtungen konnte bisher erreicht werden, dass in Essen keine Asylbewerber in Turnhallen oder Zelten untergebracht werden mussten.
Um kurzfristig Plätze zu schaffen, wurde im laufenden Jahr unter anderem das Gebäude in der Hülsenbruchstraße in Altenessen-Süd angemietet, das ab August für die Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung stehen soll.

(ü. Pm. Stadt Essen)

Neues Landesprogramm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge

Ab sofort können jetzt auch Wohnungsbaufördermittel des Landes zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Anspruch genommen werden. Das Programm richtet sich an alle handlungsbereiten Investoren und beinhaltet folgende Förderschwerpunkte:

Neubau von Mietwohnungen,
Neuschaffung von Mietwohnraum im Wohnungsbestand durch Änderung, Nutzungsänderung und Erweiterung,
geringinvestive Maßnahmen zur Herrichtung oder Anpassung von Mietwohnraum.

Der Wohnraum ist für eine zeitlich begrenzte Dauer für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern bereitzustellen.

Die Gelder können von Bauherren und Eigentümern als zinsgünstige Darlehen in Anspruch genommen werden. Auf eine Rückzahlung von Teilbeträgen der Darlehen in Höhe zehn Prozent bis zu teilweise 50 Prozent kann verzichtet werden; der Abbruch vorhandener Bausubstanz (auch Wohnbebauung) ist ebenfalls förderfähig.

Für weitergehende Informationen zum Förderrecht, zum Verfahrensablauf, aber auch für individuelle Beratungen und Hilfestellungen zu einzelnen Förderungsvoraussetzungen und für die Prüfung eingehender Förderanträge ist das Amt für Stadterneuerung und Bodenmanagement zuständig.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzierungsabteilung sind unter den Rufnummern 88-68411, 88-68413, 88-68422, 88-68423 sowie 88-68424 zu erreichen. Anfragen per E-Mail sind über wohnungsbaufinanzierung@amt68.essen.de möglich.

(ü. Pm. Stadt Essen)

Folkwang Preis 2015: Verleihung in den Sparten Komposition, Musikwissenschaft, Musik, Konzeptkonzert, Darstellende Kunst und Gestaltung

2015-07-12-Folkwang-Preis-Gala2_webSeit 1958 stiftet die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) jährlich Folkwang Preise in unterschiedlichen Sparten. Folkwang Rektor Prof. Kurt Mehnert überreichte die Urkunden gemeinsam mit Dr. Ulrich Blank, Stellvertretender Vorsitzender der GFFF, in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden. Im Rahmen der Verleihung der Folkwang Preise in den Sparten Komposition, Musikwissenschaft, Musik, Konzeptkonzert, Darstellende Kunst und Gestaltung wurden außerdem der Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente, der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen sowie der Tanzpreis der Josef und Else Classen Stiftung vergeben.

In diesem Jahr wurde der jeweils mit 2.000 Euro dotierte Folkwang Preis vergeben an:

2 Preise in der Sparte Musik:
_Moisés Lee Cheon, Cello (Klasse Prof. Young-Chang Cho)
_Vladimir Matusevich, Klavier (Klasse Prof. Boris Bloch)

1 Preis in der Sparte Konzeptkonzert an das Ensemble:
_Lukas Piel, Gesang (Klasse Sybille Plocher-Ottersbach), Stefan Kaminsky, Gesang (Klasse Barbara Pfeffer), Mirela Zhulali, Klavier (Klasse Prof. Till Engel)

1 Preis in der Sparte Komposition:
_Jungjik Kim, Integrative Komposition (Klasse Prof. Günter Steinke)

1 Preis in der Sparte Musikwissenschaft:
_Dr. Jonas Becker (Klasse Prof. Dr. Mathias Brzoska)

3 Preise in der Sparte Gestaltung:
_Pitt Wenninger, Fotografie (Klasse Prof. Elisabeth Neudörfl, Prof. Christopher Muller)
_Johannes Jessen, Industrial Design
_Christian Jäger, Kommunikationsdesign

2 Preise in der Sparte Darstellende Kunst:
_Katharina Rehn, Schauspiel
_Sophie Killer, Schauspiel

Der Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente wurde an Sarah Heemann, Querflöte (Klasse Prof. Gunhild Ott) verliehen.

Der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen ging 2015 an Da Hee Jeong (Klasse Benjamin Kobler).

Der Classen Tanzpreis wurde an Maria Giovanna Delle Donne verliehen.

Das Preisgeld beträgt für alle Sonderpreise 1.000 Euro.

(ü. Pm. Folkwang Universität der Künste, Foto: Helena Grebe)

Grüne fordern: Stickoxid-Belastung muss durch Ausbau von Nahverkehr und Radverkehr begegnet werden

Angesichts der Kritik der Europäischen Kommission an der dauerhaften Überschreitung der europaweit geltenden Grenzwerte für atemwegsbelastende Stickoxide in Essen erklärt Ernst Potthoff, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion:
„Die Anstrengungen zur Verringerung der schädlichen Stickoxid-Belastungen müssen verstärkt werden. Das vom Bund für Umwelt- und Naturschutz geforderte Verbot von Dieselauto-Verkehr in besonders belasteten Stadtgebieten halten wir jedoch für nicht praktikabel. Die Kommunen können nicht die Fehlanreize der Bundesregierung zum Kauf von Diesel-Fahrzeuge durch geringere Diesel-Besteuerung ausbügeln.
Gestärkt werden müssen dagegen der öffentliche Nahverkehr, der Radverkehr und das Carsharing-Angebot. Auch eine Verstetigung des Verkehrsflusses und mehr Tempo 30 tragen zur Stickoxidverringerung bei. Das bedeutet aber auch, dass die Debatte über den nächsten Nahverkehrsplan der Stadt Essen nicht unter dem Diktat der knappen Kassen geführt werden darf. Auch die Gesundheits- und Umweltkosten, die sich durch ein leistungsfähiges Nahverkehrsangebot vermeiden lassen, müssen in den Blick genommen werden.“
(ü. Pm. Grüne)

PARTEI-Piraten beantragen das jährliche Hissen der tibetischen Flagge

Seit 1999 wehte die Tibet-Flagge jährlich am 10. März, dem internationalen Aktionstag für Tibet, am Essener Rathaus. Mit dem Hissen der Flagge wird an den Ausbruch des Aufstandes der Tibeter gegen China an eben diesem Datum im Jahr 1959 in Lhasa sowie an die Niederschlagung des Aufstandes durch das chinesische Militär erinnert. Dieses Jahr jedoch war die tibetische Flagge nicht am Rathaus zu sehen, da der neue chinesische Generalkonsul Feng Haiyang gleich bei seinem Antrittsbesuch die „freundliche Bitte“ äußerte, auf das Hissen der tibetischen Flagge am Essener Rathaus zu verzichten. Oberbürgermeister Paß kam dieser Bitte nach, ohne den Ältestenrat zu informieren. Auch wenn der Oberbürgermeister betont, dass das Hissen der tibetischen Flagge nach einem Beschluss des Hauptausschusses vom Februar 1999 eigentlich nur einmalige Sache sein sollte und die Flagge im Folgenden lediglich aus Gewohnheit gehisst wurde, hat das Nachkommen dieser „freundlichen Bitte“ angesichts der neuen Städtepartnerschaft mit Changzhou einen schalen Beigeschmack.
Damit das Hissen der tibetischen Flagge in den kommenden Jahren nicht mehr nur aus anfechtbarer Gewohnheit geschieht, sondern politisch ganz sicher legitimiert ist, hat die Fraktion der PARTEI-Piraten für den kommenden Hauptausschuss dazu einen Antrag eingereicht. Schließlich soll das Hissen der Flagge an das Selbstbestimmungsrecht der Völker erinnern, das auch für das tibetische Volk gilt und dessen Bekundung nicht durch eine „freundliche Bitte“ eingeschränkt werden darf. „Wenn der Hauptausschuss dem Antrag zustimmt, die Flagge in den kommenden Jahren aufzuziehen, ist Oberbürgermeister Paß im nächsten Februar – sollte er dann noch dieses Amt bekleiden – auch nicht mehr in der Bredouille, sich nicht politisch abgesichert zu haben“, so Matthias Stadtmann, Ratsherr für die PARTEI-Piraten.

(ü. Pm. PARTEI-Piraten)

Unwetter Siegfried führt zu Einschränkungen im BahnverkehrNRW: Bahn-Verkehr zwischen Duisburg und Essen sowie Schwerte und Iserlohn beeinträchtigt

(Düsseldorf, 6. Juli 2015, Stand 16.30 Uhr) Die Folgen des Unwettertiefs Siegfried beeinträchtigen weiterhin den Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen. Es kommt zu Verspätungen und Ausfällen auf folgenden Strecken.

Essen – Duisburg

Wegen des Blitzeinschlags in ein Kabel, das die Signale auf der Strecke zwischen Essen und Duisburg mit Strom versorgt, kommt es weiterhin zu Einschränkungen im S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr. 

Die Züge der ICE-Linie 10 (Köln – Hamm – Hannover – Berlin) fahren wieder alle planmäßigen Halte an, es kann jedoch zu Reisezeitverlängerungen von bis zu 15 Minuten kommen. Im Fernverkehr entfallen bei Zügen aus Richtung Norden die Halte Bochum Hbf und Essen Hbf auf folgenden Linien:

• IC/EC 30: Westerland – Hamburg – Köln – Stuttgart – Basel

• ICE 41: Dortmund – Köln – Frankfurt – Nürnberg – München

• ICE 42: Dortmund – Köln – Frankfurt Flughafen – Stuttgart – München

Ersatzweise halten die betroffenen Züge in Gelsenkirchen.

Auch im Regional- und S-Bahnverkehr kommt es zu Einschränkungen. Folgende Linien sind betroffen:

• RE 2 (Münster – Düsseldorf): Die Züge Richtung Düsseldorf werden ab Gelsenkirchen Hbf über Essen-Altenessen und Oberhausen Hbf umgeleitet. Die Halte Essen Hbf und Mülheim(Ruhr) entfallen. Züge der Gegenrichtung sind nicht betroffen.

• RE 11 (Hamm – Mönchengladbach): Die Züge Richtung Mönchengladbach Hbf werden ab Dortmund Hbf über Herne, Gelsenkirchen Hbf, Essen-Altenessen und Oberhausen Hbf umgeleitet. Die Halte Bochum Hbf, Wattenscheid, Essen Hbf und Mülheim(Ruhr) Hbf entfallen. Züge der Gegenrichtung sind nicht betroffen.

• S 1 (Dortmund – Solingen): Zusätzlicher Halt in Mülheim(Ruhr) West

• S 3 (Oberhausen – Hattingen): Die S-Bahnlinie S3 verkehrt nur zwischen Essen Hbf und Hattingen, sowie im Pendelverkehr zwischen Mülheim Styrum und Oberhausen. 

Die Züge der RE1 und RE 6 verkehren auf dem Regelweg, es ist jedoch teilweise mit erheblichen Verspätungen zu rechnen.
Schwerte – Iserlohn

Wegen einer Stellwerksstörung auf der Strecke zwischen Schwerte und Iserlohn ist die Strecke der RB 53 in diesem Abschnitt gesperrt. Es ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch, 8. Juli, andauern. 

Die Deutsche Bahn bittet alle Reisenden um Verständnis für die Folgen der außergewöhnlich starken Unwetter. Aktuelle Informationen gibt es unter www.bahn.de und der zentralen Service-Nummer 0180 6 99 66 33 (20 ct./Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct./Anruf).

(ü. Pm. Dt. Bahn)

Zahl zugelassener Kraftfahrzeuge in Essen steigt

Die aktuelle Statistik der Kfz-Zulassungsstelle weist in ihrer Auswertung für den Monat Juni einen Fahrzeugbestand von insgesamt 334.930 Kraftfahrzeugen auf, damit erhöhte sich der Bestand um 892 Fahrzeuge gegenüber dem Vormonat. Auch die Anzahl der Neuzulassungen stieg an.Es wurden insgesamt 2.364 Neufahrzeuge zugelassen, 460 Fahrzeuge mehr im Vergleich zum Mai. Leicht gestiegen ist auch saisonbedingt die Zahl der Krafträder; im Juni waren 18.043 Krafträder angemeldet, das sind 100 mehr als noch im Mai.
Die Diebstahlsmeldungen sind im Juni leicht gestiegen. Es wurden 15 Fahrzeuge als gestohlen registriert, genau so viele, wie im Monat zuvor. Dagegen hat sich die Zahl der gestohlenen Kennzeichen erhöht; insgesamt wurden 38 Kennzeichen gestohlen. Drei mehr als im Mai.

(ü. Pm. Stadt Essen)

CDU-Fraktion: OB Paß muss Kinderunfallkommission sofort wieder ins Leben rufen

Für die fast zweijährige Auszeit der Kinderunfallkommission der Stadt Essen erhält SPD-Oberbürgermeister Paß scharfe Kritik der CDU-Fraktion verbunden mit der Forderung, das Gremium unverzüglich wieder ins Leben zu rufen. Erst auf Nachfrage von Ratsfrau Annika Haak, die zugleich Kinderbeauftragte der Stadt Essen ist, wurde jetzt bekannt, dass die Kinderunfallkommission wegen personeller und organisatorischer Umstellungen seit fast zwei Jahren nicht mehr einberufen wurde.

Dazu Annika Haak, Ratsfrau und Kinderbeauftragte der Stadt Essen: „Es kann nicht sein, dass die Kinderunfallkommission seit fast zwei Jahren nicht mehr einberufen wurde. Aufgabe der u.a. aus Vertretern von Polizei, Verkehrsbehörde und Kinderbüro bestehenden Kommission ist es, die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder zu senken. Obwohl in Essen jedes Jahr rund 170 Kinder verunglücken, wird die Einstellung der Kinderunfallkommission mit fehlendem Personal begründet. Hier setzt der SPD-Oberbürgermeister die falschen Prioritäten. Anstatt vier Mitarbeiter für die Social-Media-Arbeit einzusetzen, sollte er einen Mitarbeiter für die Kinderunfallkommission einplanen. Die CDU-Fraktion fordert den SPD-Oberbürgermeister daher auf, stärker in die Sicherheit der Kinder zu investieren und die Arbeit der Kinderunfallkommission sofort wieder zu ermöglichen.“

(ü. Pm. CDU-Essen)