Klimaschutz ist hier kein Thema – Essens MOTOR SHOW 28.11. – 06.12.2015

Sie findet parallel zu den Bildern beim Pariser Treffen der politischen Weltelite beim Klimagipfel statt, die Essener Motorschau, noch ganz in der Nostalgie unbeschwerter Vergasertage verhaftet. Auch ein hölzernes Gefährt, unser Titelfoto, dürfte kaum als nachhaltig bezeichnet werden. Wer ernsthaft nach Alternativen sucht, dürfte enttäuscht sein, Elektroautos? Fehlanzeige. Allerdings dürften die typischen Besucher dieser Messe sich wenig nach solchen Attributen orientieren. Hier regiert Show, Aktion und Imagination. Auspuffanlagen werden nach „Soundeigenschaften“ untersucht und angeboten, Einzelteile und Kuriositäten finden ihre Bewunderer und Käufer.

3

Ansatzweise gibt es Ausbruchsversuche, wenn z. B. ein Hersteller Rennwagen mit alternativen Antriebsmitteln beschleunigen will. Doch ein den Vergleich herausfordernder Wettbewerb umweltfreundlicher Neuentwicklungen zeichnet sich nicht ab. Das Publikum in Essen scheint sich in traditionellen Pfaden zu bewegen und Essens Messe wenig experimentierfreudig.

2

Der Besucher muss sich schon aktiv bemühen, die vereinzelten Auftritte von Neuentwicklungen zu finden. Allerdings fällt das auf der Messe leichter als in Vorjahren. Die Stände sind auffallend großzügig angelegt. Zu Menschenstaus sollte es wohl nicht mehr kommen, freie Bahn in der Messe sollte möglich sein.

(stk., Fotos: Armin Thiemer)

Theater, Musik, Geschichten für Kinder in Altendorf

Viele Altendorfer Kinder freuen sich in diesen Tagen auf Geschichten, Musik und Theaterspiel, denn das Kulturbüro Essen schenkt ihnen „Hits für Kids“ zu Weihnachten. Die Veranstaltungsreihe weckt und verstärkt zweimal im Jahr den Spaß der Kinder an Kultur, indem sie attraktive Angebote zum Zuschauen und Mitmachen bietet.

Zum Gastspiel des L’UNA Theaters Köln in der Grundschule an der Heinrich-Strunk-Straße am Dienstag, 1. Dezember, um 9.30 Uhr und um 11 Uhr sind auch viele Kita-Kinder aus Altendorf eingeladen. Die Kleinen zwischen vier und zehn Jahren werden sich nur zu gern von dem magischen Märchen mit Musik und Maskenspiel „Die Wunschhändlerin“ verzaubern lassen.

In der Gesamtschule Bockmühle freuen sich der fünfte und der sechste Jahrgang auf „Habenichts und Tunichtgut“ des Theaters Brekkekekex aus Hamburg. Das mit einem Bühnenpreis ausgezeichnete Stück wird am Montag, 7. Dezember, um 10.25 und um 11.40 Uhr im Theatersaal der Schule aufgeführt.

Lustige und spannende Geschichten zum Zuhören und Mitraten sowie peppige Lieder zum Mitsingen schließlich trägt Autor, Erzähler und Liedermacher Andreas Hüging in der Stadtteilbibliothek Altendorf in der Bockmühle am Mittwoch, 16. Dezember, um 9.30 Uhr und um 11 Uhr vor. Applaudieren werden ihm etwa 160 Kinder aus Altendorfer Grundschulen.

(ü. Pm. Stadt E.)

Radtour für einen erfolgreichen Auftakt des Weltklimagipfels in Paris

Essener Umweltaktivisten haben am Wochenende eine Radtour über die neu fertiggestellte Trasse bis Mülheim organisiert und viele Mitfahrer gefunden. Das Signal an die Eigenverantwortlichkeit jedes Bürgers unmittelbar beizutragen um die Klimaziele umzusetzen, habe trotz der widrigen Wetterbedingungen Anklang gefunden.

(stk., Foto: Rolf Fliss)

18 ägyptische Schweißwerkmeister zertifiziert

Am vergangenen Freitag (27.11.) überreichte Oberbürgermeister Thomas Kufen 18 Berufsschullehrern aus Ägypten feierlich das Zertifikat zum Schweißwerkmeister.

Über ein Projekt der weltweit tätigen Entwicklungsorganisation Sequa, sind 80 Berufsschullehrer in Kairo mit Hilfe einer Grundschulung auf ihre Eignung zu einer Schweißwerkmeister-Fortbildung in Deutschland geprüft worden. Danach sind die besten 18 ägyptischen Lehrer durch die GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH in der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt (SLV) im Bildungszentrum Essen (BZ Rhein-Ruhr) zu Schweißwerkmeistern qualifiziert worden.

Die SLV Essen hat arabisch sprechende Ausbilder. Deshalb ist eine länderübergreifende Kooperation zwischen Ägypten und Deutschland überhaupt erst möglich.

(ü. Pm. Stadt E.)

Essens Oberbürgermeister lässt sich in den Kalender schauen

Der Oberbürgermeister meint es ernst mit seiner Transparenzankündigung. Er lässt jetzt einen Blick in seinen Kalender zu und informiert wöchentlich über die wichtigsten anstehenden Termine. Hier die aktuelle Vorschau, die unter dem unten angegebenen Link weiter verfolgt werden kann. 

Montag, 30. November

Um 9 Uhr nahm Oberbürgermeister Thomas Kufen im B.M.V. Gymnasium in Holsterhausen an einem Festhochamt mit Bischof Franz-Josef Overbeck teil.

Am frühen Nachmittag hat er im Stadtteilbüro BlickPunkt 101 am Workshop der Strategierunde Jugendkriminalität teilgenommen. Unter dem Motto „Aktionsprogramm sicheres Altendorf“ wurden dort die aktuelle Situation bewertet und Ziele definiert. Ebenso wurden die vorhandenen Angebote, Strukturen und Verfahrenswege zur Prävention und Verringerung der Jugendkriminalität in Altendorf thematisiert.

Dienstag, 1. Dezember

Im Rahmen eines Programmabends des Deutschlandfunks und des Belgischen Rundfunk BRF nimmt Oberbürgermeister Thomas Kufen in Brüssel an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Flüchtlingspolitik“ teil. Er vertritt dort die Interessen der Stadt und schildert die aktuellen Herausforderungen, welche die Kommunen in Deutschland zu bewältigen haben.

Mittwoch, 2. Dezember

Am Mittwochmorgen nimmt Oberbürgermeister Thomas Kufen an der Verleihung des fünften RWE-Klimaschutzpreises teil. Hier werden fünf gute Beispiele prämiert, die sich besonders für den Klimaschutz in Essen eingesetzt haben.

Am Abend leitet der Oberbürgermeister die 16. Einbürgerungsfeier im Essener Ratssaal. Bei der ersten Einbürgerungsfeier in seiner Amtszeit wird er sieben Essenerinnen und Essenern feierlich ihre Einbürgerungsurkunde überreichen.

Donnerstag, 3. Dezember

Am Donnerstag spricht Oberbürgermeister Thomas Kufen morgens auf der Kommunalen Flüchtlingskonferenz im Hotel Bredeney. Bei dem Kongress tauschen sich kommunale Vertreterinnen und Vertreter unter anderem über die Integration der Flüchtlinge in Schule, Arbeitsmarkt und Gesellschaft aus, über Sprachförderung und die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

Mittags gratuliert der Oberbürgermeister den Preisträgern des Wettbewerbes der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck.

Abends nimmt er am Sportforum 2015 der Sparkasse Essen teil. Dort wird das Buch „Sportschau Essen 2015“ vorgestellt, in welchem die Ereignisse des vergangenen Essener Sport-Jahres gewohnt kritisch, informativ und spannend aufbereitet wurden.

Freitag, 4. Dezember

Am Morgen besucht Oberbürgermeister Thomas Kufen die Kita Katernberg-Mitte und weiht dort gemeinsam mit den Kindern und Erzieherinnen und Erziehern die neue Außendarstellung ein.

Im Anschluss daran nimmt er an der Eröffnung der Eisbahn auf Zollverein teil. Dort haben auch in diesem Jahr die Bürgerinnen und Bürger wieder die Möglichkeit vor einer ganz besonderen Kulisse Schlittschuhlaufen zu gehen.

Am frühen Nachmittag eröffnet Oberbürgermeister Thomas Kufen dann gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Kinderschutzbund-Ortsverbandes Essen e.V., Professor Ulrich Spie, die neue Kita des Deutschen Kinderschutzbundes an der Zweigstraße 35.

Die Termine des Oberbürgermeisters finden Interessierte unter: essen.de/oberbürgermeistertermine.

Titelfoto: OB Kufen bei einer Vorleseveranstaltung in der Stadtbibliothek, Foto: Stadt Essen

(stk., ü. Pm.)

 

Stellwerksbrand in Mülheim-Styrum: Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember weitere Verbesserungen für Bahnkunden

RE-Linie 2 Münster –Düsseldorf wieder auf Regelweg • RE 11 wird weiterhin umgeleitet

Zum Fahrplanwechsel am Sonntag, 13. Dezember, wird es weitere Verbesserungen für Bahnkunden nach dem Stellwerksbrand in Mülheim-Styrum geben. Diese werden dadurch möglich, dass zwischenzeitlich die sogenannte „Blockteilung“ zwischen Essen und Duisburg – ohne den Bereich Mülheim-Styrum – wieder in Betrieb genommen werden konnte. Hierdurch kann der Zugverkehr wieder flüssiger und pünktlicher abgewickelt und die Kapazität erhöht werden.

Regional- und S-Bahnverkehr:

Neben den Linien RE 1 (Aachen – Hamm und zweistündlich Paderborn) und RE 6 (Düsseldorf – Bielefeld – Minden) fahren ab dem 13.12. auch die Züge der Linie RE 2 (Düsseldorf – Münster) im Stundentakt jeweils auf dem Regelweg mit Halt in Mülheim (Ruhr) Hbf, Essen Hbf.

Die Linie RE 11 (Mönchengladbach – Duisburg – Hamm) wird weiterhin umgeleitet und verkehrt zwischen Duisburg und Dortmund weiterhin über Gelsenkirchen Hbf (Ersatzhalt) und Herne (Ersatzhalt). Die Halte in Mülheim (Ruhr), Essen Hbf, Wattenscheid und Bochum entfallen. In der Fahrtrichtung von Hamm nach Duisburg fahren die Züge einige Minuten früher ab.

Die S1 fährt weiterhin fahrplanmäßig auf dem Regelweg.

Nur noch die S3 entfällt auf dem Abschnitt Essen Hbf–Oberhausen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen besteht zwischen Mülheim Hbf und Oberhausen Hbf mit Umsteigemöglichkeit in Mülheim Hbf zu den Zügen des Regionalverkehrs und in Mülheim-Styrum zur S 1. Der Ersatzfahrplan der Linie S 3 wird ab dem 13.12. um zwei zusätzliche Busfahrten an Samstagen und Sonntagen erweitert. Es handelt sich hierbei um die Fahrten 4:53 Uhr und 5:23 Uhr ab Mülheim Hbf in Richtung Oberhausen Hbf.

Fernverkehr:

Auch im Fernverkehr sind weitere Verbesserungen geplant, die sich derzeit noch in der finalen Abstimmung befinden. Hierüber werden wir baldmöglichst weiter informieren. Die Deutsche Bahn empfiehlt allen Reisenden weiterhin, sich vor Fahrtantritt auf der Live-Auskunft unter www.bahn.de oder bei der Kundenhotline 01806 99 66 33 (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) zu informieren. Die DB bittet um Entschuldigung für entstehende Unannehmlichkeiten. Die Schadensaufnahme nach dem Stellwerksbrand hatte ergeben, dass der bisherige Bedienraum vollständig zerstört ist. Die vorhandene Relaistechnik und die gesamten Außenanlagen können jedoch nach teils sehr aufwändigen Reparaturarbeiten weiter genutzt werden. Die Bahn hatte mit großem Aufwand mehrere Varianten zur Wiederherstellung geprüft und sich für die Wiederherstellung der Anlage entschieden. Diese Variante ist am schnellsten realisierbar. Zwischenzeitlich konnten die Entkerungs- und Entsorgungsarbeiten vollständig abgeschlossen werden und die Wiederaufbauphase hat begonnen. So werden als nächste Schritte die Klima- und Heizungsanlage, die Stromversorgung und Eletrotechnik neu aufgebaut.Auch die Überprüfung der Relaisräume und Austausch einzelner Bauteile läuft auf Hochtouren. Im neuen Jahr soll mit den Montagearbeiten im Bedienraum begopnnen werden. Bis zur Wiederinbetriebnahme des Stellwerks müssen Reisende weiterhin mit Beeinträchtigungen wie Umleitungen und Verspätungen rechnen.

(ü. Pm.)

„Die Bärbel bringt den Nikolaus“ – Nikolausfest der Bürgerinitiative Bärendelle

Nikolausfest der Bürgerinitiative Bärendelle am Sonntag, den 06. Dezember 2015 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Park Bärendelle
Das dritte Nikolausfest der Bürgerinitiative Bärendelle (BIB) – es ist also schon eine Tradition geworden. In diesem Jahr werden Märchen vorgelesen und damit wollen wir viele Kinder begeistern. Unser wunderschönes Märchenzelt soll in diesem Jahr aber noch schöner werden.
Deshalb rufen wir alle Kinder auf: malt oder bastelt Nikoläuse und bringt sie mit zum Fest. Damit wollen wir das Märchenzelt dekorieren!
Höhepunkt des Fests wird der Besuch des Nikolaus. Die Bärin Bärbel, das Maskottchen der Bürgerinitiative Bärendelle, kommt mit ihm um 15.30 Uhr zu Besuch. Es gibt Kuchen, Reibekuchen und Weihnachtsleckereien und mit Kaffee, Kakao und Glühwein wird es sicherlich auch ein gemütliches Fest. Die Bürgerinitiative Bärendelle und die kleinen und großen Besucher sind es längst gewohnt, bei jedem Wetter im Park vor der Bärendelle zu feiern, zu klönen und sich über den neuesten Sachstand informieren zu lassen.
Das alles ist nur möglich mit den Spenden und dem Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Mitgliedern der BIB. Wie bei allen Festen bieten wir alles zu kleinen Preisen an, damit sich möglichst alle etwas leisten können. Wer die BIB konkret unterstützen möchte: wir freuen uns sehr über Kuchenspenden! Das Nikolausfest im dritten Jahr steht nun auch unter einem anderen Stern als in den vergangenen zwei Jahren: die Aussichten, in 2017 im Erdgeschoss der Bärendelle gemeinsam mit dem ASB (Arbeiter-Samariterbund) ein soziokulturelles Zentrum zu betreiben, beflügelt dann doch noch mehr.

weitere Informationen: hier klicken: 2015 Flyer Nikolausfest

 

(ü. Pm.)

SPD Rüttenscheid: Informationsveranstaltung zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP)

 

„Die SPD Rüttenscheid läd zu einer Informationsveranstaltung zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) ein. Vieles an den Verhandlungen zu diesem Abkommen zwischen der USA und der EU ist skandalös und merkwürdig. Eine gründliche Information zu diesem Thema bietet der Referent Lothar Kamp, ehemals Abteilungsleiter bei der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 3.12.2015, um 19:30 Uhr im Rheinischen Hof (Ecke Rosastr/Hedwigstr) statt.“

(ü. Pm. SPD-Rüttenscheid)

 

Pacta sunt servanda – PARTEI-Piraten lehnen Nachverhandlung und Kündigung des RWE-Pachtvertrages durch die Stadt Essen ab

 

Die Fraktion der PARTEI-Piraten sieht die von GVE-Geschäftsführer Dirk Miklikowski geforderte Erhöhung der Pachtzahlungen für Rot-Weiss Essen als nicht zielführend an. Schließlich habe der Rat der Stadt Essen erst Ende vergangenen Jahres mit großer Mehrheit den gültigen Pachtvertrag für die folgenden zehn Jahre beschlossen. Dieser besagt, dass der RWE auf den Umsatz, der die Einnahmen von 3,8 Millionen Euro übersteigt, einen Pachtzins von 25 Prozent zahlt. Ab Liga drei gilt eine Pacht in Höhe von zehn Prozent auf alle dem Umsatz zugerechneten Erlöse.

Nun eine feste Pachtzahlung von 200.000 Euro zu fordern und andernfalls den Pachtvertrag aufzukündigen, wirft nach Meinung der PARTEI-Piraten kein gutes Licht auf die Stadt Essen als Vertragspartner. Die Stadt sollte sich vielmehr dem Prinzip der Vertragstreue verpflichten. Immerhin beliefen sich die Rechtsberaterkosten während der zweijährigen Verhandlungen zu dem aktuell gültigen Vertrag auch auf einen Betrag im sechsstelligen Bereich. Dass die Stadttochter GVE sich stattdessen zu Nachverhandlung entscheidet, hat für den RWE katastrophale Folgen, letztlich benötigt der Regionalligist für die Zukunft Planungssicherheit.

„Wir sollten lieber alle gemeinsam daran arbeiten, dass der Verein in absehbarer Zeit höherklassig spielt, denn so erhöhen sich die Pachteinahmen vertragsgemäß ja automatisch. Die eigene Fehlplanung, zum Beispiel mit mehr Einnahmen durch sonstige Veranstaltung zu rechnen, nun wider geltenden Vertrag auf den RWE abzuwälzen, können wir nicht nachvollziehen“, so Matthias Stadtmann von der Fraktion der PARTEI-Piraten.

(ü. Pm. PARTEI-Piraten)

Weihnachtskonzert der Folkwang Musikschule

Zu einem Weihnachtskonzert lädt die Folkwang Musikschule am Donnerstag, 3. Dezember um 18.30 Uhr in die Kreuzeskirche ein. Der Eintritt ist frei.

Der Kammerchor der Folkwang Musikschule, das Ensemble „Sopranalarm“ und der Kinderchor der Schule an der Heinickestraße präsentieren ein abwechslungsreiches Programm mit Weihnachtsliedern aus unterschiedlichen Epochen. Als Solisten sind Sarah Gibson, Annette Gehlen, Lena Sokoll, Ulrike Tervoort und Jens Hamer mit von der Partie. Die musikalische Leitung hat Christian de Witt, Leiter der Folkwang Musikschule.

(ü. Pm. Stadt E.)

 

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski in das Präsidium des Deutschen Städtetages gewählt

Der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages hat am 26. November 2015 in Hamburg Oberbürgermeister Frank Baranowski in das Präsidium gewählt. Der Gelsenkirchener Oberbürgermeister gehört damit dem höchsten Gremium des Städtetages an. Präsidentin des Deutsche Städtetages ist Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen am Rhein, ihr Stellvertreter ist Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister von Nürnberg. Der Deutsche Städtetag vertritt aktiv die kommunale Selbstverwaltung. Er nimmt die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen Organisationen wahr. Er berät seine Mitgliedsstädte und informiert sie über alle kommunal bedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen. Der Deutsche Städtetag stellt den Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern her und fördert ihn in zahlreichen Gremien.

(ü. Pm. GE)

Kommunale Demokratie hat Macht: Hamburg lehnt Olympiabewerbung ab

Nach der Wahlniederlage der Stadt Hamburg versucht die Betreibergesellschaft zumindest noch eine positive Schlagzeile zu produzieren…“Wir sind bekannter geworden und vielleicht gibt es positive Randergebnisse. Ein Lehrstück über kommunales Demokratieverständnis und die Rolle von Marketingbemühungen versus Bürgerwillen. Die Kosten von Marketing zahlt der Bürger, wie so oft, indirekt doch selber, oder direkter, der Bürger bezahlt Aufwendungen, die zu seiner Willensbeinflussung von Kommunalverwaltungen beschlossen werden. Dabei handelt es sich in der Regel nicht nur um Informationsweitergabe, sondern um das Einholen des Bürgerwillens für bereits vorgeplante Intentionen, bei denen auf diesem Weg die erhoffte Bestätigung durch den Bürger lediglich die demokratische Legalisation erbringen soll. In Hamburg ist dieses Ziel gescheitert. Imagepflege von Städten dürfte damit insgesamt kritischer bewertet werden. Eine Trendwende bei den inflationären Bemühungen um Titel und Wettbewerbveranstaltungen? Kommunalpolitisch aktiven Gruppierungen dürfte das Beispiel Hamburg Auftrieb geben. So kommentiert Michael Rotschuh, NOlympia-Sprecher im Netz: „Die Hamburger haben sich von der massiven Kampagne aus Wirtschaft, großen Teilen der Politik und einiger Medien nicht abhalten lassen, selbst zu denken. Ich bin stolz auf diese Stadt. Nun hat die Stadt freie Hand und kann neu planen.“ Der Schwanengesang der Betreibergesellschaft klingt da anders:

„Nach dem ablehnenden Votum in Hamburg (51,6% Nein- zu 48,4% Ja-Stimmen bei 65,6% Ja- zu 34,4% Nein-Stimmen in Kiel) zur Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg und Kiel wird die Bewerbungsgesellschaft ihre Aktivitäten einstellen. Dies kündigte der Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft, Nikolas Hill, am Sonntag an.

„Die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Kiel haben abgestimmt – das Ergebnis könnte unterschiedlicher nicht sein. Das Ergebnis ist bitter für uns, aber als demokratische Entscheidung schlicht zu akzeptieren.  Es ist deshalb klar: Ohne die mehrheitliche Unterstützung der Hamburgerinnen und Hamburger werden wir die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 nicht in unsere Stadt holen. Wir haben immer gesagt, dass die Bewerbung nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie von den Bürgerinnen und Bürgern wirklich gewollt ist und unterstützt wird“, sagt Nikolas Hill. „Wir danken den Kielerinnen und Kielern für ihr „Ja“ und bedauern, nicht für sie ins Rennen um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 gehen zu können. Das Referendum fand in einer für den Sport und für die ganze Gesellschaft außerordentlichen Situation statt, aber damit mussten und müssen wir leben, und es bleibt dabei: Wir akzeptieren ohne Wenn und Aber, dass die Mehrheit derzeit keine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele will. Schon die erste Phase der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele hat in Hamburg und Kiel viel bewegt: von einer deutlich gestiegenen internationalen Bekanntheit der beiden Städte bis hin zur Stadtentwicklung und der Stärkung des Sports – es wurde eine Vision geschaffen, von der hoffentlich künftig noch profitiert werden kann. Nun kommt es darauf an, die Stadt Hamburg und den Sport auch ohne die Aussicht auf Olympische Spiele zu entwickeln.“

Insgesamt waren rund 1,3 Mio. Hamburgerinnen und Hamburger sowie 198.000 Kielerinnen und Kieler ab 16 Jahren aufgerufen, über die Bewerbung ihrer Städte für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 zu entscheiden. Die Wahlbeteiligung lag in Hamburg bei 50,1%. In Kiel stimmten 31,7% der Bürgerinnen und Bürger ab. Die Abstimmung per Briefwahl war ab Ende Oktober möglich. Am heutigen Sonntag standen den Bürgerinnen und Bürgern auch Abstimmungsstellen in beiden Städten offen.)“

(stk. u. ü. Pm. Stadt Hamburg)

t