„Bürgerforum im MiR zu 100 Tage – 1000 Meinungen“

Es ist soweit! Vier Monate lang hat sich das Publikum des Musiktheaters im Revier den Fragen des Projektes „100 Tage – 1000 Meinungen“ gestellt. Mit Aufrichtigkeit und Mut haben die Zuschauer bei ihren Besuchen des Opernhauses aktuelle Fragen beantwortet, wie „Wofür würden Sie
demonstrieren gehen?“ oder „Wie wichtig ist Ihnen das solidarische Prinzip in unserer Gesellschaft?“. Es haben sich viele hundert Besucher beteiligt und ihre Zettel mit den niedergeschriebenen Antworten an die Glasrotunde des Großen Hauses geheftet. So ist ein breitflächiges Abbild der Meinungen zum Zustand und Wandel unserer Gesellschaft entstanden.

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Zum Abschluss dieses Projektes möchte das MiR nun interessierte Bürgerinnen und Bürger noch einmal zu Wort kommen lassen und zusammen mit einem ausgewählten Podium die Möglichkeit zur Auswertung und Diskussion der gestellten Fragen geben.
Unter der Gesprächsleitung von Marc Grandmontagne, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn, und Gesprächsgästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik wird das Foyer des Großen Hauses zum Ort für den offenen Diskurs und es sollen Bedürfnisse benannt, Tendenzen analysiert und Meinungen austauscht werden.
BÜRGERFORUM „100 TAGE – 1000 MEINUNGEN“ am Samstag, den 4. Juni 2016 um 11.00 Uhr Oberes Foyer, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

(ü. Pm.)

Kriminalitäts-Präventionsprogramm „Kurve kriegen“ wird auf weitere Ruhrgebietsstädte ausgeweitet

Das NRW-Präventionsprojekt „Kurve kriegen“ wird im Sommer auf elf weitere Städte ausgeweitet, u.a. auf Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen und den Ennepe-Ruhr-Kreis.

Für das Projekt arbeiten Polizei und Kommunen eng zusammen, damit Kinder und Jugendliche nicht zu Intensivtätern werden. Das Konzept sieht u.a. vor, dass auf jede Straftat unverzüglich eine pädagogische Maßnahme folgt. Dafür gibt es in Absprache mit den Jugendämtern maßgeschneiderte Angebote. Seit 2011 läuft das Projekt in acht Regionen als Modell, darunter in Dortmund, Duisburg, Hagen und dem Kreis Wesel. Das NRW-Innenministerium wertet es als Erfolg: 40 Prozent der Teilnehmer sind laut einer Studie nach Durchlaufen des Programms nicht mehr straffällig geworden. Jedem investierten Euro stehe ein Nettonutzen von bis zu zehn Euro in Form von ersparten sozialen Folgekosten gegenüber. Infos: www.mik.nrw.de

(ü. Pm., idr)

OB bespricht mit Schülern Pläne für einen noch sichereren Schulweg

Gut ein halbes Jahr nach seinem Besuch am Bückmannshof hat Oberbürgermeister Thomas Kufen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule gestern (30.5.) zu einem Gegenbesuch ins Rathaus eingeladen. Dabei präsentierte das Stadtoberhaupt den Dritt- und Viertklässlern die Pläne der Stadtverwaltung für einen noch sichereren Schulweg. In den anstehenden Sommerferien soll in Höhe des Eingangs der Schule eine weitere Verkehrsberuhigung errichtet werden. Diese wird darüber hinaus mit Einbuchtungen versehen, so dass immer nur ein Auto pro Richtung durchfahren kann. Das soll Autofahrer vor allem daran hindern, zu schnell zu fahren. Mit den Plänen des Oberbürgermeisters zeigten sich die Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden.

Zum Hintergrund:

Die Bückmannshofschule hatte sich im Herbst letzten Jahres an der Verkehrssicherheitsaktion von Radio Essen beteiligt. Die Schülerinnen und Schüler haben darauf aufmerksam gemacht, dass viele Autos vor ihrer Schule zu schnell unterwegs sein würden. Mit dem Wunsch, daran etwas zu ändern, hatten sich die Kinder an Oberbürgermeister Thomas Kufen gewandt.

Titelfoto: Oberbürgermeister Thomas Kufen (links) und der Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr, Dieter Schmitz stellen den Schülerinnen und Schülern die geplante Verkehrsführung an der Bückmannshofschule vor. Foto: Peter Prengel

(ü. Pm.)

A52: Bankettarbeiten zwischen Essen-Kettwig und Essen-Rüttenscheid

Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr wird auf der A 52 zwischen den Anschlussstellen Essen-Kettwig und Essen-Rüttenscheid in Fahrtrichtung Bochum eine Fahrspur für den Verkehr sperren.

Vom 30.5. bis 4.6. steht den Verkehrsteilnehmern nachts in der Zeit von 20 Uhr bis 5 Uhr nur eine Fahrspur in Fahrtrichtung Bochum zur Verfügung. Die Abfahrten der Anschlussstellen E-Haarzopf und E-Rüttenscheid bleiben geöffnet. Im Schutze der bauzeitlichen Verkehrssicherung werden Arbeiten an den Banketten ausgeführt. Straßen.NRW führt diese Arbeiten bewusst in den verkehrsärmeren Zeiten durch.

Mit Verkehrsbehinderungen auf der A 52 in Fahrtrichtung Bochum muss gerechnet werden.

(ü. Pm.)

 

Literarische Tagung: Im Abseits der Gruppe 47 – Albert Vigoleis Thelen und andere „Unzeitgemäße“ im Literaturbetrieb der 1950er und 60er Jahre

Dem Werk Albert Vigoleis Thelens widmen sich Ulrich Faure, Jürgen Pütz und Wolfgang Schiffer am Freitag, 3. Juni, um 19 Uhr, in der Stadtbibliothek Essen. Der Eintritt ist frei.

Quatschverzapfer, Prallerzähler und Phantasiemaschinenbetreiber, Exilant und Humorist – das alles ist die Welt Albert Vigoleis Thelens.

Er lebte länger im Exil als in Deutschland. Er verfügt über den wahrscheinlich größten Wortschatz aller deutschsprachigen Autoren und er überraschte 1953 mit einem tausendseitigen Roman, über den Siegfried Lenz schrieb, „hier gibt es nichts zu richten, hier gibt es was zu lesen.“ Die Rede ist von Albert Vigoleis Thelen und seinem Erfolgsbuch „Die Insel des zweiten Gesichts“.
Dass sich Thelen, dieser große Unbekannte der deutschen Literatur, auch in seinen Briefen äußerst sprachkreativ und humorvoll präsentiert, zeigen Ulrich Faure, Jürgen Pütz und Wolfgang Schiffer. Sie führen anhand von Briefen durch Thelens Leben und bringen auch seltene Ton-Aufnahmen und TV-Ausschnitte mit, auf denen Thelen zu hören und zu sehen ist.

Die literarische Tagung findet in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Duisburg-Essen statt.

(ü. Pm.)

Spiel, Spaß, Abenteuer – und verbindliche Betreuungsangebote: Mit insgesamt rund 1.000 Angeboten startet der Essener Ferienspatz

Spiel, Spaß, Abenteuer – und verbindliche Betreuungsangebote: Mit insgesamt rund 1.000 Angeboten startet der Essener Ferienspatz am 11. Juli in die Sommerferien.

Der Gratis-Ferienspatz-Flugplan liegt an verschiedenen Ausgabestellen zum Abholen bereit oder kann unter www.essen.de/ferienspatz als PDF heruntergeladen werden. Unter dieser Web-Adresse können auch die Veranstaltungen des Ferienspatzbüros (alle Veranstaltungen mit Kennziffer) gebucht werden. Angebote der Ferienspatz-Partner werden immer direkt beim Veranstalter gebucht.

Verlässliche Kinderbetreuung
Für alle, die eine verlässliche Kinderbetreuung benötigen, gibt es Angebote, die wochenweise buchbar sind. Darunter die Angebote der Jugendhilfe Essen: Abenteuer mit Emil im Essener Süden, hier kostet die Woche mit Verpflegung 40 Euro, Wasserspaß in Steele mit den Themen: Kanufahren, Schwimmen, Ballspiele und Ausflüge, Kosten: 50 Euro. Ferienspaß im Bürgerpark im Essener Norden mit den Themen Dinos, Indianer, Sport und Tanz, Comic-Helden, Film und Theater, Kosten: 30 Euro je Woche inklusive Verpflegung. Für Freunde von Hammer und Nagel gibt es auf der Jugendfarm fünf Tage lang die „Internationale Bauaction“. Kosten: 30 Euro. Für Pony-Freunde bietet das Kinder- und Jugendzentrum Eckhaus in Essen-Kettwig eine Ponyfreizeit an. Es richtet sich an Kinder von sechs bis 14 Jahre. Kosten: 165 Euro, Verpflegung inklusive. Weiter gibt es: Spiel und Spaß rund ums Haus im Jugendhaus Hörsterfeld. Keine Anmeldung erforderlich, das Angebot ist kostenfrei.

Spannende Kurse und Workshops
Ein Kochkurs mit dem Afrika Kultur-Verein, Experimentieren mit Techniken und Naturmaterialien mit dem Unart e.V. Weitere Angebote: Näh- und Malworkshops, „Schnitzkurs“ des NABU in der Vossgätters Mühle, Hockey-Schnuppertrainig des ETB, ein Fechtkurs beim ETUF, Handballsommercamp und viele Angebote mehr bietet der Ferienspatz in diesem Sommer.

Ausflüge und Fahrten
Für alle, die mal rauskommen wollen, bietet der Ferienspatz seine beliebten Badefahrten an die niederländische Nordseeküste sowie Familienfahrten, betreute Kinderfahrten, Besichtigungen, Workshops an.

Geld sparen mit dem Ferienpass
Viele Veranstalter bieten bei Vorlage des Ferienpasses Ermäßigung auf Eintrittsgelder und Teilnahmegebühren. Aber auch diejenigen, die Essen und die Umgebung auf eigene Faust entdecken möchten, sparen mit dem Ferienpass. So kostet der Schwimmbadbesuch mit dem Ferienpass 0,50 Euro und der Eintritt in den Grugapark ist gratis. Auch Erwachsene mit Ferienpass sparen bares Geld. Der Ferienpass gilt während der gesamten Sommerferien und kostet 1 Euro für Kinder und 2 Euro für Erwachsene.

Ferienspatz goes Hollywood
Einen Aktionstag mit vielen Extras gibt es am Sonntag, 17. Juli, im Movie Park Bottrop Kirchhellen. Für Besucher mit diesem speziellen Ferienspatz-Ticket öffnet der Park bereits eine Stunde vor dem offiziellen Einlass. Das Ticket kostet 21 Euro für alle bis 17 Jahren und 22 Euro für Erwachsene. Im Eintrittspreis ist der Ferienpass enthalten. Er kann während der gesamten Ferien genutzt werden. Weitere Extras: Ein kostenloses Eis, 100 Besucher können am Ferienspatz Glücksrad ein Ticket für einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Stuntshow gewinnen. Die Tickets für „Ferienspatz goes Hollywood“ gibt es ab sofort in der Touristik Zentrale am Hauptbahnhof.

Alle Infos unter www.essen.de/ferienspatz.

(ü. Pm.)

„Bärenbuntes“ Mitmachfest im Park Bärendelle, Essen-Frohnhausen

Die Bürgerinitiative Bärendelle lädt ein zum Bärenbunten Mitmachfest am Samstag, dem 04. Juni 2016 von 14.00-18.00 Uhr im Park Bärendelle, Essen-Frohnhausen

Neben dem Kinderfest mit einem attraktiven Programm wie einer Hüpfburg und der Hunderettungsstaffel des ASB steht nun auch das „Bühnenprogramm“ für das Bärenbunte Mitmachfest.

Live und unplugged

Von 14.00 bis 16.00 Uhr

Poetry Slam mit

Ghost Poet, Rene Naumann, Kevin Cousen, Tobi Lebowski, Carsten Ziegler, Felix Kempter

Mouhannad spielt Flamenco

Ca. 16.00 Uhr

Musik von “Annas Glück”

Theateraktion “Der geheimnisvolle Brief oder Die Prophezeiung”

Poetry Slam

Ca. 17.15 Uhr

Musik vom Akustik-Duo “3some“

Einmal mehr möchte die Bürgerinitiative Bärendelle mit diesem Fest darauf aufmerksam machen, wie bunt und vielfältig das Leben in Frohnhausen sein kann, wie lohnend es ist, selbst aktiv zu sein und Kultur und Freizeit mit zu gestalten. Dafür braucht es Freiräume, Orte, an denen sich Menschen entfalten können, auch wenn sie nicht über viel Geld verfügen. Das Recht auf Freiräume ist eine der zentralen Forderungen der Bürgerinitiative Bärendelle.

(ü. Pm.)

Essener Philharmoniker spielen beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen am 11. und 12. Juni 2016

Als exzellentes Strauss-Orchester haben sich die Essener Philharmoniker in den vergangenen Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Aus gutem Grund also sind die Musiker bereits zum vierten Mal zum Internationalen Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen eingeladen worden.

Gleich mit zwei Beiträgen sind die Essener Philharmoniker unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Tomáš Netopil in diesem Jahr zu Gast: Am Samstag, 11. Juni 2016, um 19:30 Uhr steht die Oper „Elektra“ auf dem Programm, die in den vergangenen Wochen in einer Inszenierung von David Bösch am Aalto-Theater gezeigt wurde und nun im Garmischer Olympia-Eissport-Zentrum in einer konzertanten Fassung zur Aufführung kommt.

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Mit dabei ist auch die Essener Sänger-Besetzung mit Rebecca Teem als Elektra und Doris Soffel als Klytämnestra. Einen Tag später, am Sonntag, 12. Juni, um 19:30 Uhr kann das Festival-Publikum drei Orchesterwerke erleben: die Tondichtungen „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ und „Also sprach Zarathustra“ sowie das zweite Hornkonzert mit dem Solisten Radek Baborák, der kürzlich auch beim 8. Sinfoniekonzert in der Philharmonie zu Gast war. Das Richard-Strauss-Festival findet seit 1989 jährlich im Frühsommer statt und bietet Musikfreunden aus aller Welt Gelegenheit, die Musik des Komponisten dort zu erleben, wo sie entstanden ist.

Karten unter anderem bei München Ticket unter www.muenchenticket.de und T 089 54 81 81 81

Titelfoto: Tomáš Netopil (Foto: Saad Hamza).

(ü. Pm.)

Jutta Eckenbach (CDU) fordert bessere Absicherung von Frauen bei der Rente

Die Altersversorgung vieler Frauen ist mangelhaft. Jutta Eckenbach schlägt drei konkrete Punkte vor, die in der kommenden Rentendiskussion eine Rolle spielen müssen:

  1. Die „große Witwenrente“ kann zu einem permanenten Rentenanwartsplitting während der bestehenden Ehe weiterentwickelt werden. Dies würde die Versorgungslücken nicht erst im Falle von Scheidung und Versorgungsausgleich sichtbar machen. Freiwillige Einzahlungen könnten die Lücken schon frühzeitig schließen.
  2. Ein System „flexibler Anwartschaften“ könnte Phasen mit reduziertem Erwerbseinkommen ergänzen. Denkbar wären, dass Frauen nach 20 Beitragsjahren fünf zusätzliche Entgeltpunkte erwerben, welche die Zeiten mit niedrigem Verdienst ausgleichen.
  3. Bei Erwerbstätigkeit auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze wird der Anspruch in der Pflegeversicherung eingeführt – nach dem Vorbild der rentensteigernden Flexi-Rente.

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Jutta Eckenbach: „Natürlich gehören auch Equal Pay und Verbesserungen bei der Erwerbstätigkeit für Frauen dazu. Wir müssen die Mädchen und Frauen ermuntern, auch besser bezahlte technische Berufe zu wählen und sie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser unterstützten. Aber das allein reicht nicht aus, so dass wir zusätzlich im Rentensystem selbst ansetzen müssen.“

(ü. Pm.)

Essens Deilbachhammer, Stadt- und Kulturgeschichte und die Korrektur eines Mythos

250.000 Euro für den Deilbachhammer lautet die formale Nachricht. Mithilfe einer großzügigen Unterstützung der NRW-Stiftung kann das Hammergebäude auf dem Gelände des Deilbachhammers schon bald saniert werden. Wir nutzten die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Prof. Theo Grütter, Direktor des Ruhrmuseums über die Bedeutung dieses Hammers und die Korrektur von gern geglauben Stadtmythen:

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Foto: Oberbürgermeister Thomas Kufen (links), Stiftungspräsident Harry K. Voigtsberger,Prof. Theo Grütter, Direktor des Ruhrmuseums (3.v.l), Kulturdezernent Andreas Bomheuer (5.v.l.) sowie die Ratsmitglieder Kuhmichel, Kleine-Möllhof und Fliß.

hammeransHeute übergab Stiftungspräsident Harry K. Voigtsberger bei einem Besuch in Kupferdreh persönlich den Fördermittelbescheid in Höhe von 250.000 Euro. Außerdem gab die Stiftung bekannt, alle zusätzlich dafür eingeworbenen Spenden bis maximal 20.000 Euro zu verdoppeln. Das Konsortium Deilbachtal, bestehend aus dem Verein IDEE e.V., dem Ruhr Museum, dem Historischen Verein für Stadt und Stift Essen und der Bürgerschaft Kettwig, hatte sich erfolgreich um die Fördermittel bemüht, um damit die Instandsetzung des Deilbachhammers voranzubringen.

schildOberbürgermeister Thomas Kufen und Kulturdezernent Andreas Bomheuer begleiteten den Termin, denn auch die Stadt Essen, in deren Besitz sich das Hammergebäude befindet, freut sich über die positive Perspektive für das wichtige Stück Kulturgeschichte. „Ich freue mich sehr über die Entscheidung der Stiftung, denn der Zuschuss bestätigt den hohen Denkmalwert des letzten erhaltenen Eisenhammers im Ruhrgebiet an einem authentischen Ort. Zusammen mit den vom Rat der Stadt Essen bereitgestellten Mitteln sind wir nun in der Lage, mit den Restaurierungsarbeiten zu beginnen“, so Kufen.

wasserradDer Oberbürgermeister bedankte sich auch noch einmal ausdrücklich bei dem Konsortium, ohne dessen ehrenamtliches Engagement dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

wasserschadDie Schäden am Objekt sind augenfällig. Nässe steigt in den Natursteinwänden.

stammGewaltige Relikte einer vergangenen Epoche. Sie sollen wieder in Betrieb genommen werden.

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Ein „Meisterhaus“, schon von der Struktur besser ausgestattet als die Arbeiterhäuser.arbeiterhEin „Arbeiterhaus“.

tuerDie Eingangspforte.

blasebEin Blasebalg.

amboss

(stk. u. ü. Pm. Stadt Essen)

Den Salafisten nicht die Straße überlassen

Wiederholt hat sich die Essener CDU mit ihrem Jugendverband auf der Essener Haupteinkaufsstraße dem permanten Werben salafistisch-muslimischer Gruppen entgegen gestellt. So auch am vergangenen Samstag, wo sie mit ihrem Bundestagsabgeordeten Matthias Hauer Grundgesetze und politisches Informationsmaterial auf der „Kettwiger“ verteilten. Der Gegensatz zu den Koranverteilungsaktionen jener bundesweit agierenden Gruppen aus dem islamischen Umfeld. Das Interesse der Bürger war groß und entsprechend der Absatz des Grundgesetzes. Viel Diskussionsbedarf konnte insbesondere Matthias Hauer feststellen, der seine Berliner Erfahrungen mit Bürgern besprach. Die CDU plant weitere Aktionen dieser Art.

(stk., Fotos: Solberg)

WDR Big Band spielt „Ellington Unheard“

Er war einer der einflussreichsten amerikanischen Jazzmusiker und ist längst eine Legende: Duke Ellington, gestorben 1974 in New York, schuf souverän und raffiniert zeitlose Stücke von unvergänglichem Glanz. In der Philharmonie Essen widmet die WDR Big Band dem großen Pianisten und Bandleader jetzt ein außergewöhnliches Programm: Am Samstag, 4. Juni 2016, um 20 Uhr kommen unter dem Titel „Ellington Unheard“ bislang unveröffentlichte Songs zur Aufführung. Ellington war nicht nur einer der vielseitigsten, sondern auch einer der produktivsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Familie fand im Nachlass stapelweise unveröffentlichtes Material. Deshalb bat sie den Pianisten Garry Dial, dieses zu sichten und zu sortieren. Der 60-Jährige, zu dessen Meriten etwa die Einspielung des gesamten Klavierwerks von Duke Ellington gehört, stieß auf eine große Menge Noten, Partituren, Einzelstimmen und Skizzen. Für die WDR Big Band wurden sie von ihrem Chefdirigenten Richard DeRosa neu orchestriert und arrangiert. Natürlich übernimmt den Klavier-Part als bester Kenner Garry Dial höchstselbst, dem als Solist sein langjähriger Kollege an der Manhattan School of Music, der Altsaxofonist Dick Oatts, zur Seite stehen wird.

Karten (Einheitspreis: € 33,00 inkl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Saxofonist Dick Oatts (Foto: Ines Kaiser).

(ü. Pm.)