Mit welchen Bildern präsentiert sich die Grüne Hauptstadt in Brüssel?

Grüne Hauptstadt ist ein Europaprojekt, die EU fördert und Essen liefert, Ideen und Bilder. So fand nun die Präsentation einer kleinen Bildgalerie Einzug ins Europaparlament, das Rudolf Jelinek, Bürgermeister der Stadt Essen, und Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin, sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 eröffneten. Ein weiteres Grußwort an die anwesenden Parlamentarier und Medienvertreter hielt Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments. Die Exponate sind im Frühjahr auch in Essen zu sehen. Wir sprachen im Anschluß mit der Projektleiterein Grüne Hauptstadt, Sabine Raskob über die europäische Komponente des Hauptstadtjahres:

 

Im Beisein des Kurators Rainer Schlautmann sowie des Fotografen Jochen Tack fand die Ausstellung großen Zuspruch bei den rund 50 Gästen. Sie wird vom 23. bis 27. Januar 2017 im Foyer des Europäischen Parlaments gezeigt und beinhaltet Werke von Nina Gschlößl, Johannes Kassenberg, Daniel Müller, Rainer Schlautmann und Jochen Tack. Zu betrachten sind 25 großformatige Fotografien (75 x 50 cm), auf denen die grünen Seiten Essens zu sehen sind.
„Wir freuen uns, dass wir bereits zum Start der Grünen Hauptstadt  Europas mit einer Fotoausstellung in Brüssel zu Gast sind“, sagt Simone Raskob. „So können wir  im Herzen der Europäischen Union zeigen, wie einzigartig unsere Stadt ist.“ Kurator und Fotograf Rainer Schlautmann erläutert: „Die grünen Seiten der Stadt Essen sind äußerst unterschiedlich. Die Ausstellung zeigt die besondere Fähigkeit serieller dokumentarischer Fotografie auf, so komplexe räumliche und soziale Phänomene wie den tiefgreifenden Wandel der Stadt Essen anschaulich zu beschreiben.“ Im Anschluss an das Europäische Parlament zeigt die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union in Brüssel die Fotografien. Dort sind die Exponate vom 02. bis zum 14. Februar 2017 zu sehen. Nach der Präsentation in Brüssel stellt auch die Stadt Essen im Frühjahr die Motive aus.

Hier die Einführung zur Ausstellung durch Sabine Raskob und den Kurator Rainer Schlautmann:

Motive zu Themen der Grünen Hauptstadt
Die Ausstellung versammelt Ausschnitte aus fünf im Sommer 2016 in Essen entstandenen Fotoserien, die zu Themen der Grünen Hauptstadt – Essen 2017 erarbeitet wurden:

Haumanngarten, Essen-Rüttenscheid, aus der Serie: Gärtnern in der Stadt / Urban Gardening von Nina Gschlößl, Köln.

Die Ruhr bei Essen-Steele, aus der Serie: Die Ruhr / The Ruhr von Daniel Müller, Hamburg.
Krupp-Park, Essen-Altendorf, aus der Serie: Grüne Stadtlandschaften / Green Cityscapes von Johannes Kassenberg, Essen.
Radschnellweg Ruhr RS1, Brücke über die Helenstraße, Essen-Altendorf, aus der Serie: Radfahren in Essen / Cycling in Essen von Jochen Tack, Essen.

Titelfoto: Johannes Kassenberg, Essen: Grüne Stadtlandschaften / Green Cityscapes

Foto VI: (Jochen Tack): (v.r.n.l.) Kurator Rainer Schlautmann mit Jens Geier (Mitglied des Europäischen Parlaments), Simone Raskob (Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017) und Rudolf Jelinek (Bürgermeister der Stadt Essen) bei der Eröffnung in Brüssel.

(stk.)

 

Essener Schüler und Flüchtlinge gestalten gemeinsam ein Konzert

 Unter dem Motto „Dem Fremden begegnen“ gestalten rund 70 Essener Schüler des Gymnasiums an der Wolfskuhle und der Freien Waldorfschule Essen gemeinsam mit 50 jungen Flüchtlingen ein Konzert in der Philharmonie Essen.

Der einstündige Auftritt am Donnerstag, 9. Februar 2017, um 11 Uhr im großen Alfried Krupp Saal ist der Höhepunkt eines mehrere Monate dauernden Kompositionsprojektes: Das Programm wurde bei vielen gemeinsamen Treffen erarbeitet und einstudiert. Gesang, Sinfonieorchester, Trommelensemble, Tanz und Malarbeiten – ganz unterschiedliche Künste fügen die Schüler zu einem unterhaltsamen Vormittag zusammen. Die geflüchteten Jugendlichen, die zum größten Teil aus Syrien stammen, sind Schüler des Integrationszentrums Essener Gymnasien.

Ziel des Projektes der Philharmonie Essen: Das Kennenlernen des jeweils anderen soll helfen, die eigene Kultur zu reflektieren. Sich gegenseitig beeinflussen und Neugier wecken, das ist es, was das Fremde für das Gegenüber so interessant macht. Eine spielerische und zugleich ernsthafte Auseinandersetzung mit Themen der anderen Kultur sind Grundlage für neue oder veränderte Texte, Lieder und Kompositionen – experimentell und unvoreingenommen. Gefühle wie Trauer und Angst, aber auch Freude und Glück sollen ihren Platz finden. Die künstlerische Leitung des Projektes hat Sebastian Schürger.

Das Konzert ist öffentlich. Karten (Einheitspreis: € 6,60) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

(ü. Pm., Foto: Saad Hamza).

 

Grundgesetz statt Salafismus – Informationsveranstaltung in der Essener Innenstadt

Am Samstag, 4. Februar, wird die CDU Essen im Zeitraum von 11 bis 13 Uhr auf der Kettwiger Straße (Höhe Burgplatz) mit einem Infostand unter dem Motto „Grundgesetz statt Salafismus“ über die Gefahren des Salafismus informieren.

„Der Salafismus ist eine besonders radikale Form des Islamismus und die derzeit am schnellsten wachsende Art des Extremismus in Deutschland. Dagegen wollen wir klar Flagge bekennen und aufklären“, so der Essener CDU-Chef Matthias Hauer MdB. Die Essener Christdemokraten führten die Info-Aktion bereits in der Vergangenheit regelmäßig durch – teilweise auch parallel zu den Infoständen der Salafisten.

Auf ihrem Kreisparteitag im vergangenen Jahr hatte die CDU Essen die Stadt aufgefordert, der salafistischen „Lies“-Bewegung keine Genehmigungen mehr für Infostände zu erteilen. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Stadt den Salafisten nunmehr die Genehmigungen versagt und damit deutlich macht, dass deren Hetze hier nicht geduldet wird. Wir werden weiterhin über die Gefahren aufklären.“

(ü. Pm.)

Bombe in Essen-Rüttenscheid / Grenze Stadtwald entschärft

Der Blindgänger an der Birkenstraße in Essen-Rüttenscheid /Grenze Stadtwald wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft.

Insgesamt waren von dem aktuellen Bombenfund rund 1.900 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen – 300 waren von der Evakuierung betroffen. Aufgrund der Tageszeit mussten allerdings nur wenige Personen in der Notstelle im Helmholtz-Gymnasium betreut werden. Insgesamt sind etwa 220 Anrufe am Bürgertelefon eingegangen.

183 Einsatzkräfte der Essener Feuerwehr, der Polizei, der Autobahnpolizei, der EVAG, der Deutschen Bahn, der Steag, des Ordnungsamtes sowie der entsprechenden Hilfsorganisationen waren im Einsatz.

Die Anwohnerinnen und Anwohner können in Kürze wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Autobahn A52 sowie die betroffenen ÖPNV-Linien und die S-Bahnlinie 6 werden in Kürze wieder freigegeben.

Der Einsatz ist insgesamt problemlos verlaufen. Alle Beteiligten sind mit dem Ablauf zufrieden.

 

Bombenfund zwischen Essen-Rüttenscheid und Stadtwald – Bombe wird heute entschärft

Bereits gestern Abend wurde eine britische Fünf-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg an der Birkenstraße in Essen-Rüttenscheid Grenze Stadtwald gefunden. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit und der Kälte – aber der sicheren Lage – hat der Kampfmittelräumdienst entschieden, den Blindgänger im Laufe des heutigen (26.1.) Morgens zu entschärfen.

Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte der umliegenden Büros im Umkreis von 500 Metern um die Bombenfundstelle werden bis zum Ende der Entschärfung aus den Wohnungen beziehungsweise den Betrieben evakuiert. Ferner sollten Kraftfahrzeuge in dieser Zeit vorsorglich von der Straße entfernt werden; vorhandene Gasgeräte sind abzusperren. In einem Umkreis von 500 Metern bis 1000 Metern sollten sich Anwohnerinnen und Anwohner während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen, oder den Keller aufsuchen. Auch in diesem Bereich rät das Ordnungsamt, Kraftfahrzeuge vorsorglich von der Straße zu entfernen.

Das Ordnungsamt führt die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen durch. Betreuungsstellen werden entsprechend eingerichtet. Das Ende der Entschärfung wird durch Lautsprecherwagen der Polizei durchgegeben. Radio Essen wird ebenfalls das Ende der Entschärfung auf UKW 102.2 bekannt geben.

Mit Behinderungen der Bus-, Straßenbahn und S-Bahnverbindungen sowie des Individualverkehrs ist zu rechnen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Von der Sperrung ist ebenfalls die Autobahn A 52 betroffen.

Aktuelle Informationen zur Bombenentschärfung gibt es auch auf Stadtportal Essen, dem offiziellen Facebook-Account der Stadt Essen unter https://www.facebook.com/StadtportalEssen und auf der Homepage der Stadt Essen unter www.essen.de/bombenfund. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 123 8888 zu erreichen.

„Don Carlo“ an der Deutschen Oper am Rhein

Demnächst an der Deutschen Oper am Rhein:

Do 26.01., 19.30 Uhr: „Don Carlo“ von Giuseppe Verdi – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

So 29.01., 11.00 Uhr: Liedermatinee mit Sarah Ferede (Mezzo) und Stephen Harrison (Klavier) im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses, u. a. mit Richard Wagners „Wesendonck-Liedern“ und Robert Schumanns „Frauenliebe und Leben“

Sa 04.02., 19.30 Uhr: PREMIERE für Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ im Theater Duisburg

Das komplette Programm der Saison 2016/17 finden Sie im aktuellen Spielzeitheft:

ISSUU: http://issuu.com/deutscheoperamrhein/docs/spielzeit_2016-17

DOWNLOAD: http://www.operamrhein.de/de_DE/downloads

Stadt Essen erhält Mittel für den Bau der A40 Anschlussstelle Essen-Frillendorf

Um das Gewerbegebiet Ernestine wieder an die Autobahn A40 anzubinden, soll im zweiten Quartal diesen Jahres mit dem Bau der Anschlussstelle Essen-Frillendorf begonnen werden. egebiet Ernestine wieder an die Autobahn A40 aDas 850 Meter lange Teilstück gehört zu dem Großvorhaben, die Autobahnanschlussstelle Frillendorf in Verbindung mit dem zweispurigen Ausbau der Ausfahrt im Autobahndreieck A52 zu verlegen. Hierfür hat Oberbürgermeister Thomas Kufen heute (23.1.) einen Förderbescheid in Höhe von insgesamt 5,8 Millionen Euro in Empfang genommen.

Bei einem Besuch in der 22. Etage des Essener Rathauses überreichte Regierungspräsidentin Anne Lütkes den Förderbescheid persönlich. Mit dem Geld soll der Bau der Entlastungsstraße zwischen der geplanten Autobahnanschlussstelle Frillendorf-Nord und Schönscheidstraße unterstützt werden. „Mit der neuen Anschlussstelle sollen nicht nur die Anwohnerinnen und Anwohner der Ernestinenstraße und Am Zehnthof vor Lärm geschützt und von hohem Verkehrsaufkommen entlastet werden“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Vielmehr sollen die neuen Autobahnauf- und -abfahrten die Verkehrssicherheit erhöhen. Das gelingt uns jetzt mit dem anstehenden Bauabschnitt und nicht zuletzt auch mit den Mitteln, die wir heute in Empfang nehmen konnten.“

Das Vorhaben umfasst den Neubau einer zweispurigen Straße zuzüglich Geh- und Radwege und stellt mit dem bereits bewilligten und mit rund 5 Millionen Euro bezuschussten mittleren Bauabschnitt eine neue Verbindung von der Hubertstraße über das ehemalige Gelände des Schacht Hubert und des TÜV Nord zur Schönscheidtstraße dar. Die voraussichtliche Bauzeit ist mit drei Jahren veranschlagt.

Ein weiterer nördlicher Bauabschnitt mit einer Brücke über die Deutsche Bahn bis hin zur Langemarckstraße soll noch in diesem Jahr folgen. Regierungspräsidentin Anne Lütkes: „In diesem dicht besiedelten Ballungsraum sind solche Infrastrukturprojekte sowohl für die Pendler als auch für die Anwohner sehr wichtig.“

Der heute überreichte Bescheid bezieht sich auf den dritten Bauabschnitt im nördlichen Bereich. Insgesamt fallen hier Kosten von 9,1 Millionen Euro an, die aus dem Förderprogramm des Landes NRW zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden zu 65 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben gefördert wird.

Ausstellung „Stadtarchäologie 2016“ im Rathaus eröffnet

Oberbürgermeister Thomas Kufen hat heute (23.1.) die diesjährige Ausstellung „Stadtarchäologie 2016“ im Foyer des Essener Rathauses eröffnet.

In seiner Eröffnungsrede würdigte er insbesondere die langjährige Arbeit des Essener Stadtarchäologen Dr. Detlef Hopp: „Lieber Herr Dr. Hopp, zunächst einmal darf ich Ihnen ganz herzlich zu ihrem 25-jährigen Jubiläum als Stadtarchäologe gratulieren. Wer wie Sie ein Vierteljahrhundert über die Geschichte unserer Stadt forscht, der ist längst auch zu einem Teil dieser Geschichte geworden. Ihre jährlichen Ausstellungen hier im Rathaus spiegeln natürlich nur einen Teil Ihrer Arbeit wider. In dieser Zeit haben Sie zahlreiche Monografien, über 300 Aufsätze und vieles mehr verfasst. Aber bei den Bürgerinnen und Bürgern sind nach wie vor die jährlichen Ausstellungen hier im Rathaus ganz vorne in der Beliebtheitsskala. Auch im vergangenen Jahr haben Sie wieder spannende Fundstücke zusammengetragen, die uns die Geschichte unserer Stadt näherbringen.“

Die diesjährige Ausstellung der Stadtarchäologie präsentiert vor allem Objekte aus den Untersuchungen an der Hache-, Henrietten- und Selmastraße in der Essener Innenstadt. Dort entstehen aktuell neue Hotel- und Wohnbauten. Die Baugrube selbst, bis zu sieben Meter tief, lieferte Spuren-Reste eines mittelalterlichen Weges, aber auch spannende Befunde des 19./ 20 Jahrhunderts, die einen tiefen Einblick in die Ortsgeschichte erlauben.

Vor allem zeigte sich in der Baugrube aber, dass schon im 10. Jahrhundert die Limbecke, ein Bach, der auf der Westseite der Stadt floss, von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt wurde. Gleiches zeigte sich schon zwischen 2006 bis 2008 an der Baugrube des Einkaufszentrums Limbecker Platz, als dort Überreste von mittelalterlichen Teichen und Wegen entdeckt wurden.

Auch auf anderen Fundplätzen wurde die Stadtarchäologie im vergangenen Jahr tätig. So zum Beispiel auf dem Burgplatz, in Werden, Kettwig oder in Altendorf auf dem ehemaligen Gelände der Krupp-Gussstahlfabrik. Teil der Ausstellung sind auch steinzeitliche Funde aus Burgaltendorf, das im letzten Jahr 850-Jahr-Bestehen feierte. Ausgewählte Funde und Tafeln informieren in der Ausstellung über die Fundplätze des Jahres 2016.