Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet liegt bei 10,3 Prozent

Für den auslaufenden Monat meldet die Agentur für Arbeit 247.632 Arbeitslose in der Region (ohne Bezirk Wesel). Das entspricht einem Minus von einem Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Zahl der Arbeitslosen um 7.312 Personen oder 2,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank im Mai um 0,2 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent. Im Jahr zuvor lag sie bei 10,7 Prozent. Die Arbeitslosigkeit ist in allen Regionen NRWs gesunken. Die niedrigste Arbeitslosenzahl weist das Münsterland mit 39.557 auf. NRW-weit liegt sie bei 702.375 Menschen (-9.500 im Vergleich zum Vormonat). Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent und lag damit im Mai um 0,3 Punkte unter der des Vorjahres. Auf dem Ausbildungsmarkt hat sich die Schere zwischen Angebot und Nachfrage weiter geöffnet: Im Mai kamen im Ruhrgebiet auf 100 Bewerber 67 Angebote. Landesweit gab es 81 Ausbildungsangebote je 100 Bewerber.

(ü. Pm., idr)

Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Ruhrgebiet ist nur leicht gestiegen

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in der Metropole Ruhr ist im vergangenen Jahr nur leicht gestiegen. Wie aus Daten des Landesamtes IT.NRW hervorgeht, wies der Wohnungsbau zwischen 2015 und 2016 ein geringes Plus von drei Prozent aus. Insgesamt wurden 2016 in den Städten und Kreisen der Region 7.575 Wohnungen fertiggestellt. 2015 waren es 7.351. Landesweit wurden im vergangenen Jahr 16 Prozent mehr Wohnungen gebaut als 2015, insgesamt 47.160 Wohnungen (einschl. Umbaumaßnahmen).

Im Jahr 2016 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 47 160 Wohnungen (einschl. Umbaumaßnahmen) als fertiggestellt gemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 16,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mit einer Zunahme um 20,2 Prozent (auf 24 168 Wohnungen) gab es bei den Mehrfamilienhäusern (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen) einen überdurchschnittlichen Anstieg. Auch die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Zweifamilienhäusern (3 200; +7,7 Prozent) und Einfamilienhäusern (13 354; +2,1 Prozent) war höher als im Jahr 2015.

In neuen Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) stieg die Zahl der fertiggestellten Wohnungen um 48,8 Prozent auf 808 Wohnungen. Durch Um- oder Ausbaumaßnahmen an bereits vorhandenen Gebäuden erhöhte sich die Zahl der Fertigstellungen um 41,7 Prozent auf 5 630 Wohnungen.

Bezieht man die Zahl der fertiggestellten Wohnungen (ohne Wohnheime) auf die Einwohnerzahl, so ergibt sich für das Jahr 2016 im Landesdurchschnitt eine „Wohnungsbauquote“ von 23,9 fertiggestellten Wohnungen je 10 000 Einwohner. Die höchsten Fertigstellungsquoten wiesen die Stadt Münster (49,9) und die Kreise Coesfeld (45,5) und Borken (45,2) auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für die Städte Herne (3,7) und Gelsenkirchen (5,9) sowie für den Märkischen Kreis (6,5). (IT.NRW)

 

Amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe in Stoppenberg entschärft

Die Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Bombe in Stoppenberg ist problemlos verlaufen. Die Bombe hatte einen Langzeit-Säurezünder und musste unverzüglich entschärft werden.

Im inneren Kreis waren rund 800 Menschen von der Evakuierung betroffen, unter anderem auch aus der Kleingartenanlage an der Ahrendahlswiese. Aufgrund der Tageszeit mussten allerdings nur wenige Bürgerinnen und Bürger tatsächlich evakuiert werden. In der Betreuungsstelle am Bischöflichen Schulzentrum haben sich rund 60 Anwohnerinnen und Anwohner eingefunden. Die vier beteiligten Hilfsorganisationen haben 14 Krankentransporte durchgeführt. Im äußeren Kreis waren insgesamt rund 3.200 Personen betroffen, darunter auch die Tuttmannschule an der Twentmannstraße.

Den Einsatz haben insgesamt 125 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt, RGE, EVAG, der Steag, Open Grid und der unterschiedlichen Hilfsorganisationen durchgeführt.

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger haben sich an dem eingerichteten Bürgertelefon über die Entschärfung informiert. Alle Beteiligten sind mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden. Sowohl die Straßensperrung als auch die Umleitungen der EVAG-Linie 140 werden in Kürze aufgehoben.

(ü. Pm.)

Bombenfund in Essen-Stoppenberg

Während der Überprüfung eines Verdachtspunktes ist eine Fünf-Zentner Weltkriegsbombe im Stadtteil Stoppenberg gefunden worden. Der Kampfmittelräumdienst wird den Blindgänger heute (31.5.) im Laufe des Tages entschärfen.

Anwohnerinnen und Anwohner im Umkreis von 250 Metern um die Bombenfundstelle werden bis zum Ende der Entschärfung aus den Wohnungen evakuiert, ebenfalls betroffen ist hiervon die Kleingartenanlage an der Ahrendahlswiese. Ferner sollten Kraftfahrzeuge in dieser Zeit vorsorglich von der Straße entfernt werden; vorhandene Gasgeräte sind abzusperren.

In einem Umkreis von 250 Metern bis 500 Metern sollten sich Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte der umliegenden Geschäfte und Büros während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen, oder den Keller aufsuchen. Auch in diesem Bereich rät das Ordnungsamt, Kraftfahrzeuge vorsorglich von der Straße zu entfernen. Im äußeren Bereich betroffen sind auch die Grundschule an der Twentmannstraße und ein Teil der Bezirkssportanlage Mitte.

Das Ordnungsamt führt die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen durch. Betreuungsstellen werden entsprechend eingerichtet. Das Ende der Entschärfung wird durch Lautsprecherwagen der Polizei durchgegeben.

Mit Behinderungen im Bahn- sowie des Individualverkehrs ist zu rechnen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Aktuelle Informationen zur Bombenentschärfung gibt es auf der Netzseite der Stadt Essen unter www.essen.de/bombenfund. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 123 8888 zu erreichen.

Mit Geschenken für die Umwelt

Eine Überraschung erlebten am Dienstagmorgen Bürgerinnen und Bürger, die mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit waren. Die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 sagte „Danke“ und verteilte kleine Präsente an drei stark frequentierten Stellen im Stadtgebiet – am Zugang auf die Trasse an der Zornigen Ameise, an der Kreuzung Kahrstraße/ Rüttenscheider Straße und am Radschnellweg Ruhr (RS1) an der Universität Duisburg-Essen.

„Plastikbuttons“ und Verpackung… aber wie heißt es so schön… einem geschenkten Gaul… schaut man nicht ins Maul..“

„Wir möchten uns bei all denen bedanken, die einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in unserer Stadt leisten, indem sie im Alltag mit dem Fahrrad unterwegs sind“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt. Unter anderem wurden Fahrradklingeln, Reparatursets, Speichenreflektoren, Rucksackbeutel und Flaschen verschenkt. Die Aktion wird in diesem Jahr noch mehrmals wiederholt – wann und wo wird noch nicht verraten. Aber auch beim nächsten Mal werden Fahrrad-Pendler wieder mit einem kleinen Dankeschön überrascht.

Fotos: Jochen Tack

(ü. Pm.)

Regionalverband Ruhr stellt mögliche Trasse für Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet vor

„Von Zentrum zu Zentrum“ – unter diesem Titel könnte der neue Radschnellweg im mittleren Ruhrgebiet stehen. Auf einer Länge von rund 17 Kilometern sollen die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbunden werden. Die Strecke verläuft ausgehend vom Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen Richtung Norden über die Innenstadt von Bottrop hin zum Gladbecker Zentrum mit einer erwarteten Fahrzeit von rund 53 Minuten. Im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR) haben das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen und das Institut für Raumentwicklung und Kommunikation aus Trier gemeinsam mit den beteiligten Städten und dem Land NRW eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet, kurz RS MR, erarbeitet und eine Vorzugsvariante ermittelt. Die Ergebnisse aus dieser Studie wurden heute (30. Mai) in Essen beim RVR vorgestellt. Martin Tönnes, RVR-Bereichsleiter Planung: „Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet wird den RS1 optimal als Nord-Süd-Achse von Essen über Bottrop nach Gladbeck ergänzen. Beide Radschnellwege bilden das Grundgerüst für ein bereits in Planung befindliches Radschnellwegenetz für die gesamte Metropole Ruhr.“ Vorteile dieser Streckenführung „Von Zentrum zu Zentrum“ sind die Anbindung der Universitäten und bedeutender Arbeitsplatzstandorte, die Verknüpfung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Leihradstationen sowie die Nutzung stillgelegter Bahnstrecken. Nach den jetzigen Planungen ist der Ausbau der favorisierten Trasse mit den Qualitätsstandards für Radschnellwege des Landes Nordrhein-Westfalens weitestgehend machbar. Wie der RS1 soll der neue Radschnellweg einen vier Meter breiten Radweg und einen 2,5 Meter breiten Gehweg aufweisen. Die Kosten für den Ausbau der Trasse sollen nach Ergebnissen der Machbarkeitsstudie insgesamt ca. 39 Millionen Euro und somit 2,33 Millionen Euro pro Kilometer kosten. Die Ergebnisse einer Nutzen-Kosten-Analyse, die die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowie die Entlastungseffekte für das Straßennetz im mittleren Ruhrgebiet darstellt, sollen bis zum Herbst 2017 vorliegen.

hier zum vollen Text der Machbarkeitsstudie…(anklicken)

(ü. Pm., idr)

 

Öffentliche Führung im Haus der Essener Geschichte

Das Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv am Ernst-Schmidt-Platz 1 (ehemalige Luisenschule am Bismarckplatz) bietet am Sonntag, 4. Juni, um 15 Uhr eine kostenlose öffentliche Führung durch die Dauerausstellung „Essen.Geschichte einer Großstadt im 20. Jahrhundert“ an.

Die Ausstellung informiert spannend und informativ über die letzten 100 Jahre Stadtgeschichte von der Kaiserzeit bis zum Kulturhauptstadtjahr 2010.

Öffentliche Führungen finden jeden Mittwoch um 16 Uhr und an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt.

(ü. Pm.)

Grugapark-Konzerte zu Pfingsten

Am Sonntag, 4. Juni, präsentieren die 20 Musikerinnen und Musiker der Westfalia Big Band gemeinsam mit ihrem Bandleader ab 15 Uhr eine außergewöhnliche Bühnenshow. Neben zahlreichen bekannten und neuen Songs, darf sich das Publikum auf beste Unterhaltung mit Gags und Überraschungen freuen. Dabei ziehen die Musikerinnen und Musiker wie gewohnt sämtliche Register ihres Könnens und begeistern Jung und Alt mit einer eindrucksvollen Show. Das Ensemble lässt sich auf keine Musikrichtung festlegen, es liebt Gradwanderungen, die weit über den Swing hinausgehen. Verspielte Melodien, fetzige Bläsersätze und warme Klangteppiche sind die Zutaten für die Arrangements des Bandleaders Hans-Josef Piepenbrock, der damit seinem Orchester eine ganz persönliche Note verleiht. Begeisterung und Emotionen sind garantiert, wenn die Band ein musikalisches Feuerwerk an akustischen und optischen Genüssen präsentiert.
Das Konzert ist bis auf den Parkeintritt kostenlos.

Pfingstmontag, 5. Juni, verwandelt das Orpheus Theater bereits zum 15. Mal den Musikpavillon mit liebevoll ausgewählten Theateraccessoires in eine Open-Air-Theaterbühne der besonderen Art, auf der die Solisten in farbenprächtigen Originalkostümen beliebte Melodien aus Operette und Film, unvergessene Evergreens und klangvolle Canzonen präsentieren. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen Titel wie „Summertime“, „Die Caprifischer“, „Oh mio babbino caro“, „Freunde das Leben ist lebenswert“ und viele mehr.
Das Konzert beginnt um 15 Uhr, Einlass ist ab 14 Uhr. Der Eintritt beträgt inklusive des Parkeintritts 10 Euro. Dauerkarteninhaber zahlen 5 Euro. Karten sind ab sofort an allen Kassen des Grugaparks erhältlich.

(ü. Pm.)

Aufruf zur Straßenbaumbewässerung

Auch wenn die Wässerung der gepflanzten Jungbäume im Stadtgebiet durch die von Grün und Gruga beauftragten Firmen gut funktioniert, freut sich der städtische Eigenbetrieb, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihren grünen Daumen unter Beweis stellen und ergänzend den einen oder anderen Eimer Wasser für die Jungbäume an den Straßen (und anderswo) erübrigen könnten. Im Idealfall könnten die hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürger mindestens fünf mal zehn Liter je Baum hintereinander in den Gießring – der kleine Erdwall am Stammfuß – schütten.

Zum Hintergrund: Nach dem Orkan „Ela“ wurden bereits zahlreiche Bäume nachgepflanzt, viel mehr als in „normalen“ Jahren. Bei so einer Trockenheitswelle sind den „Grünfirmen“ und Grün und Gruga logistisch (trotz aller Bemühungen) leider Grenzen gesetzt.

(ü. Pm.)