Deutsche Bahn beginnt mit dem Bau der Schallschutzwände in Essen-Kray Süd

(Düsseldorf, 8. April 2015) Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ baut die Deutsche Bahn zwischen Essen und Wattenscheid Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 2100 Metern. Die Arbeiten finden in der Zeit vom 13. April bis 2. August nördlich der Bahngleise und vom 3. August bis zum 16. November 2015 südlich der Gleise statt. Wegen der dichten Zugfolge zwischen Essen und Bochum können die Arbeiten überwiegend nur in den Nachtstunden durchgeführt werden.
Die Bahn versucht, die Lärmbelastung der Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren, bittet jedoch um Verständnis für unvermeidbaren Baulärm sowie die optischen und die stellenweise erforderlichen akustischen Warnsignale zur Absicherung der Bauarbeiter.
Die Lärmschutzwände werden in den Bereichen entlang der Gleise in Höhe „Steeler Pfad/Krayer Straße“, entlang der Gleise Höhe „Wattenscheider Straße“ und in Höhe „Am Böcklerbaum/Kriemhildenstraße“ erstellt.
Durch die Wände werden viele direkt betroffene Wohnungen erheblich vom Lärm entlastet. Auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen profitieren von der Wirkung der bis zu drei Meter hohen Wände aus hochabsorbierenden Leichtmetallelementen.
Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen.
Dem Programm stehen jährlich Haushaltsmittel von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Bundesweit sind derzeit in 1.506 Ortslagen Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, im Bau oder bereits abgeschlossen.
Im Lärmsanierungsprogramm des Bundes sind für NRW derzeit insgesamt 154 Teilprojekte mit 431,0 km Streckenlänge enthalten. Von 2001 bis Januar 2015 wurden bereits über 167,1 Mio. € Bundesmittel investiert, 97 Teilprojekte mit einer Streckenlänge von 209 km vollständig saniert, 104,0 km Schallschutzwände (SSW) anteilig erstellt, 32,2 km Schallschutzwände in Planung oder Bau, ca. 10.975 Wohnungen durch passive Maßnahmen (Schallschutzfenster, Dachsanierungen, Schalldämmlüfter) saniert.

(stk., ü.Pm. DB, Foto: DB)

„Soul of Africa Museum“ braucht ein neues Zuhause

Henning Christoph (Museumleiter) und Thomas Kufen MdL (Vorsitzender der CDU-Fraktion Essen).
Henning Christoph (Museumleiter) und Thomas Kufen MdL (Vorsitzender der CDU-Fraktion Essen).

Seit 15 Jahren gibt es mitten in Rüttenscheid ein einzigartiges Museum und zu wenige kennen es. Das „Soul of Africa Museum“ bietet die weltweit exklusivste Sammlung afrikanischer Kunst. Auf nur knapp 85 Quadratmetern hat Museumleiter Henning Christoph tausende Ausstellungsstücke zusammengesammelt, die bis zu 800 Jahre alt sind. Jetzt soll das Museum noch an Bedeutung gewinnen und ins Zentrum von Rüttenscheid ziehen. Im alten Trafohaus der RWE AG an der Martinstraße soll „Soul of Africa“ auf 500 Quadratmetern ein neues Zuhause finden und zum Treffpunkt und zum Veranstaltungsort im Stadtteil werden. Henning Christoph will so noch mehr Menschen erreichen und aufklären: „Ich möchte Afrika etwas zurückgeben. Ich habe viel bekommen, viel erlebt und wundervolles erfahren. Ich möchte jedem Besucher diesen traumhaften Kontinent und seine Geschichte näher bringen.“ Aktuell laufen verschiedene Förderanträge, um das Projekt zu finanzieren. Der Museumleiter Christoph hofft, dass schon Ende des Jahres umgebaut werden kann. Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Thomas Kufen MdL, hat sich selbst vor Ort umgesehen und seine Unterstützung angeboten: „Dieses Museum ist einzigartig. Diese Vielzahl und Hochwertigkeit der Kunstschätze brauchen eine bessere Bühne. Mit dem alten Trafohaus an der Martinstraße wurde ein solcher Ort gefunden. Jetzt müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um die Finanzierung zu stemmen. Die gezeigte Kunst und Kultur ist so vielfältig und spannend wie unsere Stadt. Genau deshalb verdient dieses Museum auch einen attraktiven Standort.“

(stk., ü. Pm. CDU-Essen, Foto: CDU/Gohl)

Regierungspräsidentin Lütkes sieht dringenden Handlungsbedarf bei der VIA

In einem Schreiben an die Oberbürgermeister der Städte Essen und Duisburg sowie an die Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr hat Regierungspräsidentin Anne Lütkes dringenden Handlungsbedarf bei den Verkehrsbetrieben der drei Städte und ihrer gemeinsamen Verkehrsgesellschaft VIA angemahnt.

„Essen und Duisburg nehmen am Stärkungspakt teil, Mülheim hat im vergangenen Jahr seine bilanzielle Überschuldung feststellen müssen. Die Städte sind verpflichtet, alle Einsparmöglichkeiten zu nutzen. Dennoch liegen die Zuschüsse für den ÖPNV pro Einwohner in den drei Städten deutlich höher als beispielsweise in den BoGeStra-Städten mit vergleichbaren Verkehrsangeboten.“ stellt Lütkes fest und beruft sich dabei auf Zahlen des VRR.

Eine wesentliche Ursache sieht Lütkes in den Organisationsstrukturen.  Statt die Kooperation in der VIA  weiter voranzutreiben, verharre man bei einer wenig effektiven Zwischenlösung.  Zudem seien Tendenzen zu erkennen, die bestehenden Strukturen in den drei Verkehrsunternehmen weiter zu festigen und die Kooperation insgesamt in Frage zu stellen. Lütkes fordert die Eigentümerstädte auf, dem entschieden entgegenzuwirken. Erforderlich sei eine gemeinsame verbindliche Strategie, um einen zukunftsfähigen, bedarfsgerechten und wirtschaftlichen  ÖPNV im westlichen Ruhrgebiet sicherzustellen. Hierzu bietet Lütkes die Unterstützung der Bezirksregierung an.

(stk., ü. Pm. Regierungspräsidentin)

Grüne verlangen verbindliche Finanzierungszusagen für den Nahverkehr

Die EVAG hat in ihrer Pressekonferenz erneut auf den dramatischen Investitionsrückstand von 400 Millionen € hingewiesen. Zu diesem Hilferuf an die Bundespolitik nimmt Kai Gehring, Sprecher der Essener GRÜNEN wie folgt Stellung:
„Um eine nutzerfreundliche und umweltfreundliche Mobilität in Essen sicher zu stellen, braucht die EVAG (wie andere Verkehrsunternehmen auch) sichere Zusagen. Die künftige Finanzierung von Investitionen in die kommunale Verkehrsinfrastruktur steht jedoch völlig in den Sternen. Denn Bundesverkehrsminister Dobrindt hat nur den Ausländer-Maut-Murks im Sinn und ignoriert den öffentlichen Nahverkehr bislang.
Der Bedarf an moderner und neuer Nahverkehrsinfrastruktur in Großstädten und Ballungsräumen ist unstrittig. Denn gerade hier wächst die Zahl der Fahrgäste besonders stark, so dass die bestehende Infrastruktur bereits heute überlastet ist. Daher sollte der Ausbau unserer Nahverkehrsinfrastruktur vor Ort vom Bund künftig weiter mitfinanziert werden. Die Kommunen brauchen hier schnell Planungssicherheit über 2019 hinaus, um mittel- und langfristige Vorhaben jetzt planerisch vorbereiten zu können.
Ein weiterer Stillstand würde die Mobilität in den Großstädten aufs Spiel setzen. Bus und Bahn dürfen nicht in die Warteschleife geschickt werden. GRÜNE setzen sich dafür ein, in Berlin die dringend notwendigen Investitionen auch für den ÖPNV in Essen zu sichern. Dabei darf nicht länger im Vordergrund stehen, möglichst viel Geld in Stahl und Beton anzulegen, sondern in den alltäglichen Gewinn für die Fahrgäste zu investieren. Wir wollen die intelligente Verknüpfung von Bus und Bahn mit anderen Verkehrsmitteln vor Ort weiter unterstützen.“

(stk., ü. Pm. Grüne /Essen)

Traditionelle Osteraktion der CDU in Rüttenscheid und Unterschriftensammlung für den Erhalt der Notdienstpraxis Süd am Alfried-Krupp-Krankenhaus in Rüttenscheid

 

Eine gute Tradition der Rüttenscheider CDU ist es, am Karsamstag Ostereier an die Besucher der RüttenscheiderEinkaufsmeile zu verschenken. In diesem Jahr wird die Aktion damit verbunden, Unterschriften für den Erhalt der Notdienstpraxis Süd am Alfried-Krupp-Krankenhaus in Rüttenscheid zu sammeln.

Unterstützung erhält die Rüttenscheider Union am Samstag durch den OB-Kandidaten der CDU Thomas Kufen.

Thomas Kufen und der Vorstand der Rüttenscheider Ortsunionbetonten noch einmal, dass der Erhalt der Notdienstpraxen für die ärztliche Versorgung der Bevölkerung in den Nachtstunden und am Wochenende von großer Wichtigkeit ist. Thomas Kufen und die Ortsunion Rüttenscheid bitten Sie, unterstützen Sie die Forderung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer für den Erhalt der Notdienstpraxis durch Ihre Unterschrift. Die Notdienstpraxen dienen Ihrer Gesundheit.

Die CDU Rüttenscheid wird die Ostereier ab ca. 10:00 h am Rüttenscheider Stern verteilen. Thomas Kufen hat sein Kommen für halb elf zugesagt.

Die gefärbten Eier kommen direkt von einem Erzeugerbetrieb aus dem Münsterland.

Bereits jetzt weist Gerhard Grabenkamp, Vorsitzender der Ortsunion Rüttenscheid, auf den nächsten Termin der CDU Rüttenscheid, den Kommunalpolitischen Abend am 14. April hin. Ab 18:30 h – also eine halbe Stunde vor der „üblichen Zeit“ – werden Frau Schulte und eine weitere Mitarbeiterin der Verbraucherberatung Essen alle Interessierten über den Wechsel von Strom- und Gasanbietern informieren.

(Stk., ü. Pm., CDU-Essen)

Weiter Warnung vor Astbruch, Schäden in Essen

Der aktuelle Sturm hat am Krayer Rathaus einen Schaden am Dach verursacht hat. Aufgrund der momentanen Wetterlage kann dieser nicht sofort vollständig behoben werden. Aus Sicherheitsgründen ist der Rathausplatz gesperrt worden. Die Dienststellen im Gebäude bleiben bis einschließlich Dienstag, 7. April, geschlossen: Betroffen sind die Stadtteilbibliothek Kray, das Jugendamt und das Standesamt. Aufgrund der weiterhin bestehenden Starkwindlage mit Windböen von über 100 km/h warnt Grün und Gruga Essen noch einmal vor Gefahren durch heranfallende Äste. Das gilt nicht nur für den Wald, sondern auch für alle anderen Baumstandorte und die Sportanlagen der Sport- und Bäderbetriebe Essen.

(Stk., ü. Pm. Stadt Essen)

GRÜNE befürchten negative Folgen für die Einkaufs- und Messestadt Essen

„Mit dem PKW-Maut-Murks für ausländische Besucher sorgt die Bundesregierung für das fragwürdigste Gesetz seit langem. Für ein nutzloses Prestigeobjekt der Regionalpartei CSU schaden SPD und CnDU sehenden Auges der europäischen Integration und dem Ansehen Deutschlands – das ist beschämend.“ So bewerten die GRÜNEN in Essen die vom Bundestag beschlossene Maut.„Zur Lösung der Infrastrukturkrise trägt dieser Maut-Murks nichts bei und verstößt höchstwahrscheinlich gegen EU-Recht“, kritisiert Kai Gehring, Sprecher der GRÜNEN in Essen. „Wir erwarten, dass der Europäische Gerichtshof die Mautgesetze kippt, weil sie europäische Mitbürger diskriminieren.“ Leider sei festzustellen, dass auch die Essener Mitglieder des Bundestags von SPD und CDU der Ausländer-Maut zugestimmt und damit die gravierenden Bedenken ignoriert haben. „Die Maut baut Grenzen in Europa wieder auf, die wir in der Vergangenheit mühsam abgerissen hatten“, so die GRÜNEN. „Die Maut beschädigt die Attraktivität des Ruhrgebiets, insbesondere der Einkaufs- und Messestadt Essen. Gäste aus Nachbarländern werden abgeschreckt – das ist nicht nur verkehrspolitisch bizarr, sondern auch wirtschaftsfeindlich“, betont Kai Gehring. Ein Teil der internationalen Übernachtungsgäste – allein 2014 waren es 280.000 in Essen – und der unzähligen Einkaufstouristen vor allem aus den Niederlanden und Belgien werde sich wegen der Maut zweimal überlegen, hierher zu fahren. Zu diesen negativen Auswirkungen auf unsere Stadt und Metropolregion kommen Rechenfehler von Minister Dobrindt. Die Maut bringe nicht einmal die Hälfte dessen ein, was der Verkehrsminister der Öffentlichkeit weiß machen wolle. Eine von den GRÜNEN in Auftrag gegebene Studie kommt zum klaren Ergebnis: Das Bundesverkehrsministerium hat falsch gerechnet. Nicht 500 Mio. Euro, sondern lediglich 80 bis maximal 140 Mio. Euro kann die PKW-Maut einbringen. „Zudem haben es die Koalitionäre nicht geschafft, die erheblichen datenschutzrechtlichen Bedenken auszuräumen“, bemängelt Gehring. Weiterhin sollen alle Fahrzeuge auf deutschen Autobahnen mittels Bilddatei erfasst werden, obwohl Inländer ja angeblich von dem Gesetz nicht betroffen seien. „Das ist völlig unverhältnismäßig und eine unverantwortliche Datensammelwut“, so der Grüne. Die GRÜNEN fordern: „Statt einer PKW-Maut, die für die Finanzierung der Straßen nichts bringt und die europarechtswidrig ist, brauchen wir eine Ausweitung der LKW-Maut auf alle Straßen und für alle LKW, denn die LKW sind zu über 90% für die Straßenschäden verantwortlich. Das verstehen wir unter Verursacherprinzip und Straßenerhalt.“

(Stk.,

Sturm stört den Bahnverkehr erheblich. Nahverkehr vorübergehend komplett eingestellt


Sturm stört den Bahnverkehr erheblich. Der Nahverkehr vorübergehend komplett eingestellt. Starke Beeinträchtigungen im Fernverkehr (Düsseldorf, 31. März 2015)
Aufgrund der Vielzahl der Streckenbeeinträchtigungen durch den Sturm „Niklas“ wird der Nahverkehr von DB Regio in ganz Nordrhein-Westfalen ab 11 Uhr für heute vollständig eingestellt.
Im Fernverkehr fahren weiterhin einzelne Züge.
Wir empfehlen allen Reisenden sich im Internet über
Ihre Reise zu informieren.
Informationen zur aktuellen Betriebslage können unter www.bahn.de/aktuell
oder unter m.bahn.de abgerufen werden. Weitere Informationen gibt es auch unter der Hotline01806 996633 (20 ct/Anruf a d Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) oder im Internet unter www.bahn.de.
(stk., ü. Pm. Deutsche Bahn AG)

Rat der Stadt Essen verstummte, Politiker agierten als Pantomimen

tonlosDie Stadt Essen hat lange gebraucht, um sich zu einer Netzübertragung ihrer Ratssitzungen durchzuringen. Seit ihrer Einführung und der Arbeitsaufnahme durch einen Dienstleister gab es wohl schon mal kleinere Pannen. Doch am letzten Mittwoch (25. 3. 2015), dem „Ratstag“ in Essen, blieb inmitten wichtiger Passagen und Antragsvorlagen der Ton weg. Die Politiker agierten als tonlose Pantomimen vor ihren Wählern, von denen sicher einige mit großer Spannung vor den Schirmen gesessen haben dürften.

Immerhin gab es eine spannende Liste abzuarbeiten. Millionenverluste, Skandale und Flüchtlingsprobleme, wie auch unter den letzten Terminen so elementare Fragen wie nach der Ganztagsbetreuung in Schulen. Der Ton war weg, und auch schnelle Nachfrage nach möglichen Mithörern bestätigte die Wortlosigkeit der Kommunalpolitik. „Eine einfache technische Störung,…“ interpretierte das Presseamt, dieses Argument ließen aber nicht alle Politiker gelten. Immerhin waren es über zwei Stunden ohne Öffentlichkeit. Schnell steht die Frage im Raum, ob eine willentliche Beeinflussung die Abschaltung erzwungen hätte. Wir wollten es etwas genauer wissen und befragten das Essener Presseamt. Die Antwort der Stadtsprecherin Nicole Mause hierzu:

Sehr geehrter Herr Steinsiek, Sie hatten Fragen zu den technischen Problemen bei der Übertragung der gestrigen Ratssitzung gestellt. Derzeit kann ich nur soviel sagen: Sofort nachdem mir die Störung bekannt wurde, habe ich mich mit dem von uns beauftragten externen Dienstleister auf die Suche nach dem Fehler begeben. Leider konnten wir ihn weder gestern, noch bis zum jetzigen Zeitpunkt finden. Fakt ist, dass das Video mit Bild und Ton ins Netz eingespeist worden ist. Darüber hinaus haben wir inzwischen die Erkenntnis, dass der Ton bei (sehr) vielen, aber nicht bei allen Zuschauern gestört war. Insofern können wir derzeit weder erklären, warum der Ton zeitweilig, aber offenbar nicht überall ausgefallen ist, noch können wir erklären, warum der Ton irgendwann wieder zu hören war. Der Dienstleister und meine Mitarbeiter suchen mit Hochdruck nach der Ursache des Problems. In den nächsten Tagen wird der Dienstleister die Aufzeichnung der Ratssitzung online stellen. Nach seinen Angaben wird diese Aufzeichnung durchgehend über Bild und Ton verfügen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Nicole Mause

Wir haben da noch so einige Fragen in der Warteschlange:

1. ab wann hatte das Presseamt Kenntnis vom Ausfall?

2. Wurde der moderierende OB direkt informiert?

3. Wir hätten auch gerne eine genaue technische Bestimmung wie das gehen soll… Video und Tontrennung können nur manuell vorgenommen werden, Tonaufnahmen werden eigentlich von der gewerblichen Firma aktiv begleitet, die eigentlich auch eine Rückmeldung hätte vornehmen müssen.

4. Wird die Stadt wegen der nichterbrachten Leistung eine Honorarminderung (immerhin bezahlt die Verwaltung mit Steuergeldern, da sie diesen einfachen technischen Transfer trotz einer personell gut besetzten Presseabteilung nicht selbst erbringt…) einfordern?

5. Warum wurde einem nachfragenden Ratsmitglied von der Verwaltung während der Sitzung mitgeteilt, es liefe alles normal? Also, ob die Stadtverwaltung wieder ihre Sprachfähigkeit erlangt? Wir Bürger wüssten es gerne. Und bitte nicht mit mit einer verkürzten Floskel, die zur Mythenbildung einlädt.

(stk., Foto: erle, auf dem Foto Ratsfrau Jujol, die ebensowenig wie andere Redner zu vernehmen war.)

Arosa plant Neuerungen nach Besitzerwechsel

Foto Hotel Arosa bei NachtDas Hotel Arosa ist ein Fixpunkt der Essener „Rü“. Nach einem Besitzerwechsel soll das Haus neuen Schwung bekommen. Was der Neubesitzer plant, ließ er uns heute in einer Pressemeldung wissen. In der zweiten Aprilhälfte werden wir in einem Gespräch die Situation an der Rü erörtern.

Hier die heutige Meldung:

„REVITALISIERUNG DES ,,HOTEL AROSA‘‘
Neuer Eigentümer plant umfangreiche Veränderungen
Das Gebäude Rüttenscheider Straße 149-151, welches jedem Essener Bürger als „Hotel Arosa“ bekannt ist, hat einen neuen Eigentümer: die am Baldeneysee in Essen ansässige MARX City Investor GmbH & Co. KG hat das Gebäude gekauft und plant eine umfangreiche Revitalisierung.
„Als der Makler uns das Objekt vor gut einem Jahr vertraulich zum Kauf angeboten hat, waren wir sofort ernsthaft interessiert, da wir 2 Häuser weiter auf der Rüttenscheider Straße bereits 2006 eine Immobilie erworben haben und daher das Gebäude Rüttenscheider Straße 149-151 und die Umgebung gut kennen und von der Standortqualität überzeugt sind“, erläutert Geschäftsführer Gunnar Marx die Gründe, die seine Gesellschaft zum Ankauf veranlasst haben.
„Leider hat noch vor Unterzeichnung des Kaufvertrages einer der Hauptmieter des Gebäudes, die Firma Baedecker/Thalia der Douglas-Gruppe, den bestehenden Mietvertrag gegenüber den alten Eigentümern gekündigt, was wir sehr bedauern, da wir mit der Douglas-Gruppe an anderen Stellen bereits mehrere Mietverhältnisse haben und diesen Mieter extrem wertschätzen. Wir haben deshalb sehr darum gekämpft, dass Thalia nach Eigentumsübergang doch als Mieter in der Liegenschaft verbleiben möchte, aber dieser Zug war leider bereits abgefahren.“, so Gunnar Marx weiter. Natürlich gibt es eine große Nachfrage nach dieser Fläche, da sich das Ladenlokal in sehr guter Lage der Rüttenscheider Straße befindet. „Die Rüttenscheider Straße ist die einzige Vorort-Lage im Ruhrgebiet, die einzelhandelsmäßig noch funktioniert und durch die Neuansiedlung von interessanten Konzepten wie Brecklinghaus, VIOLA´s, „Der Filetshop“ (Eröffnung im April) sogar weiter an Attraktivität gewinnt. In Rüttenscheid stimmt einfach der Mix: gute Gastronomie, exklusive Fachgeschäfte, ein guter Wochenmarkt und bekannte Filialisten bieten ein einmaliges Angebot, was es sonst im Ruhrgebiet (leider) nicht (mehr) gibt und die Leute zum Einkaufen anzieht. Alle anderen Vororte im Ruhrgebiet verlieren deutlich durch den zunehmenden Konkurrenzdruck, der in erster Linie vom Onlinehandel, aber auch von der ständig wachsenden Zunahme von weiteren Verkaufsflächen durch neue Shopping-, Fachmarkt- und Outletcentereröffnungen, hervorgerufen wird.“, so lautet die Standortanalyse für Rüttenscheid in Kurzform von Herrn Marx.
Dementsprechend groß ist auch die Nachfrage von potentiellen Mietinteressenten für die ehemalige Thalia-Fläche. „Wir sprechen mit den unterschiedlichsten Branchen über die Neuvermietung des ca. 650 m² großen Ladenlokals: Textileinzelhandel, Lebensmittelfachgeschäft mit kleiner integrierter Gastronomiefläche, eine Bank sowie mehrere Systemgastronomen interessieren sich für die Fläche. Bei der Wahl des Mieters werden wir uns Zeit lassen und unsere bundesweit gültige Philosophie wie immer umsetzen – wir vermieten grundsätzlich nie an den Mieter, der die höchste Miete bezahlt, sondern wir entscheiden uns immer für den Mieter, der den Branchenmix des jeweiligen Standortes ergänzt und ein für den Kunden attraktives Konzept hat, welches zukunftsfähig ist. Mit unserem Wunschpartner sind die Gespräche bereits sehr weit fortgeschritten.“, sagt Gunnar Marx.
Das Restaurant „Wafi Orient“ im UG wurde von den Betreibern geschlossen – eine Neuvermietung ist nicht in Sicht. „Bei einem Restaurant im Keller ohne Tageslicht winken die meisten Interessenten immer ab – wir werden uns Gedanken um eine anderweitige Verwertung der Fläche machen müssen und haben auch schon gute Ideen dazu entwickelt“, ist das Fazit aus den bisherigen Vermietungsbemühungen des Restaurants im UG.
Auch bezüglich der derzeitigen Flächen des ,,Hotel Arosa‘‘ laufen die Verhandlungen auf Hochtouren. Sowohl internationale Hotelketten, als auch nationale Hoteliers sind an den Räumen interessiert. Gunnar Marx erklärt offen: „Als wir das Gebäude gekauft haben, hatten wir lediglich rudimentäre Kenntnisse vom Hotelmarkt. Unsere Stärke ist unser Know How im Bereich von Einzelhandel und wir haben das Gebäude aufgrund des guten Einzelhandelsstandortes erworben. Für die Nutzung der Obergeschosse hatten wir beim Kauf im Hinblick auf die zukünftige Betrachtung an Wohnnutzung oder Büro gedacht. Umso positiver waren wir überrascht, als wir überdurchschnittliche Nachfrage von Interessenten aus der Hotelbranche unaufgefordert verzeichnen konnten. Auch der jetzige Betreiber, Libertas Essen GmbH, ist an uns herangetreten, um den Vertrag langfristig zu verlängern. Da wir grundsätzlich nie einen Bestandsmieter „vor die Tür setzen“ ist der derzeitige Pächter natürlich unsere erste Wahl. Vor dem Hintergrund, dass viele Mitarbeiter dort in dem Hotel arbeiten und langfristig einen sicheren Arbeitsplatz benötigen, haben wir uns extrem gestreckt, um eine wirtschaftliche Basis zu finden, mit der der derzeitige Pächter gut leben kann. Am 25.03.15 haben wir mit den beiden Geschäftsführern der Libertas GmbH, Andreas und Manfred Brennfleck, ein Verhandlungsergebnis erzielt, von dem wir glauben, dass dieses umgesetzt werden kann. Natürlich sind noch viele Punkte im Detail zu klären, aber wir glauben, dass wir hier auf der Zielgeraden sind.“ Eine langfristige Verlängerung des Pacht-/Mietvertrages zieht beidseitige Investitionen in das Gebäude nach sich, die Veränderungen bedeuten, über die zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts verraten werden kann.
Im Rahmen der Revitalisierung wird auch die Integration einer Tiefgarage ins UG geprüft – aktuell befinden sich dort Kegelbahnen, die seit 20 Jahren nicht mehr genutzt werden. Parkraum in Rüttenscheid ist sehr knapp und daher wertvoll. Ob allerdings die Umbaumaßnahme für eine Tiefgarage tatsächlich finanziell darstellbar ist, hängt von der Anzahl der Stellplätze ab, die wir bei einem Umbau des UG tatsächlich schaffen können. Diese Prüfung läuft derzeit noch.
„Die auffällige bunte LED Beleuchtung an der Fassade möchten wir auf jeden Fall erhalten – diese Idee des Voreigentümers finden wir sehr gut, da es dem Gebäude ein Alleinstellungsmerkmal gibt und es jeder Essener Bürger so kennt.“, so Gunnar Marx. Im EG ist geplant, alle Fassaden zu erneuern, um attraktive Einzelhandelsflächen zu schaffen. Weitere Umbaumaßnahmen sind geplant, über die zu einem späteren Zeitpunkt berichtet wird.“

(stk., u. ü.Pm. Hotel Arosa, Foto: Arosa)