Dies und das aus dem Ruhrgebiet

(idr). Unter dem Titel b.34 zeigt das Ensemble des Balletts am Rhein am Freitag, 2. Februar, gleich drei Aufführungen. Das erste Stück des Premierenabends, „Appenzellertänze“ von Martin Schläpfer, gibt einen persönlichen Einblick des Künstlers auf seine alte Heimat – mal rührend, mal komisch, mal bitterböse. In „La Spectre de la Rose“ von Marco Goecke erzählen die Tänzer dann die Geschichte einer jungen Frau und ihres Tanzes mit einer Rose, die sie in ihren Träumen sieht. Den Schluss bildet das Meisterwerk „Der Grüne Tisch“ von Kurt Jooss aus dem Jahr 1932, ein flammendes Plädoyer für Menschlichkeit und Pazifismus. Der Vorhang für öffnet sich um 19.30 Uhr. Infos: www.theater-duisburg.de

In Schwerte wird das Tanzbein geschwungen: Bereits zum 9. Mal findet vom 1. bis 4. Februar das Tanzfestival „Schwerte tanzt“ statt. Höhepunkt der viertägigen Veranstaltung ist die große Galaveranstaltung am Samstag, 3. Februar. Den ersten Tanz der Gala zeigt das amtierende Weltmeisterpaar im Showtanz, Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov. Anschließend eröffnet die Liveband Glory Nights den Tanzabend für die Gäste. Infos: www.schwerte-tanzt.de

 „Ende gut, alles gut!“ Shakespeares dunkle Komödie feiert am Samstag, 3. Februar, um 19.30 Uhr Premiere im Bochumer Schauspielhaus. Die junge Helena hat den König von Frankreich geheilt, zum Dank darf sie ihren Gemahl selbst aussuchen. Ihre Wahl fällt auf Bertram, der davon alles andere als begeistert ist und nach Florenz in den Krieg flieht. Doch Helena will sich damit nicht abfinden und nimmt auch extreme Methoden in Kauf, um zu bekommen, was sie will. Infos: www.schauspielhausbochum.de

Am Oberhausener Theater finden am kommenden Wochenende gleich zwei Premieren statt: Am Freitag, 2. Februar, 19.30 Uhr, wird das Stück „Der futurologische Kongress“ nach einem Roman des polnischen Autors Stanislaw Lem aufgeführt. Die Teilnehmer des Kongresses – darunter der berühmte Weltraumfahrer Tichy – müssen wegen eines chemischen Angriffs der Militärregierung flüchten. Tichy wird dabei schwer verletzt und daraufhin in einen Kühlschlaf versetzt. Als er im Jahr 2039 erwacht, findet er sich in einer Gesellschaft wieder, die ohne Psychopharmaka nicht mehr zu funktionieren scheint. Am 3. Februar um 19.30 Uhr folgt der Monolog „Die Tiefe“ des isländischen Autors Jón Atli Jónasson. Der Text ist aus der Sicht eines jungen Seemanns geschrieben, der sich täglich auf die Reise begibt – wohlwissend, dass jede dieser Reisen seine letzte sein könnte. Das Stück wird vorgetragen von Daniel Rothaug. Infos: www.theater-oberhausen.de

Es werde wieder Licht im Essener Grugapark: Zum jährlichen Parkleuchten erstrahlt der Park ab Freitag, 2. Februar, mithilfe von tausenden LEDs, Strahlern und Beamer-Projektionen. Die Besucher können sich in diesem Jahr auf besonders große Lichtinstallationen freuen, wie zwei Meter lange Schnecken oder riesige Drachengestalten. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr sind die Märchenhäuser, die Lichtkunst und Ton vereinen. Das Parkleuchten startet täglich nach Einbruch der Dunkelheit und läuft bis zum 11. März. Infos: www.grugapark.de

Am Freitag, 2. Februar, wird die Dortmunder Westfallenhalle zu einem großen Dancefloor. Der französische Star-DJ David Guetta ist aktuell auf großer Arenatour durch Deutschland und macht auch in der Metropole Ruhr Halt. Mit im Gepäck hat er seine Charthits wie „2U“, „Titanium“ und „Without You“, für die er unter anderem mit Justin Bieber, Sia und Usher zusammengearbeitet hat. Los geht’s um 20 Uhr. Infos: www.westfallenhallen.de

In der Ausstellung Die menschliche Figur – Skulpturen und Zeichnungen stellt das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl vom 4. Februar bis 8. April das Werk des Bildhauers Franz Bernhard vor. Der 2013 verstorbene Künstler begann bereits während des Studiums, aus einfachen Holzbalken gerüsthaft die Form von Büsten nachzubauen. Seine Arbeiten, die überwiegend aus Holz und Stahl gefertigt sind, stellen den menschlichen Körper in einfacher, stark abstrahierter Form dar. Infos: skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de