Gäste aus aller Welt diskutierten in Essen über nachhaltige Mobilität

Netzwerk Strong Cities 2030 in Essen gegründet

Zwei Tage lang wurden auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein Ideen und Visionen zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung ausgetauscht und entwickelt. Zum ersten Mal kamen Expertinnen und Experten und Kommunalpolitikerinnen und –politiker aus Europa, Afrika, Asien, Australien, Nord- und Südamerika zum neuen Netzwerk „Strong Cities 2030“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Kufen und Professor Dr. Norbert Lammert, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, zusammen.

„Urbane Zentren, die den Menschen, die dort leben, ein lebenswertes Umfeld bieten, sind die Zukunft. In den Städten, die sich an dem Netzwerk beteiligen, gibt es schon jetzt zahlreiche Ansätze, wie man beispielsweise dem Klimawandel begegnen kann. Deshalb ist der Austausch wichtig – wir benötigen eine städteübergreifende Zusammenarbeit, um passgenaue Lösungen zu entwickeln“, sagt Simone Raskob, Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin der Stadt Essen. Die Tagung fand im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche in Essen statt und bot auch Bürgerinnen und Bürgern und Engagierten aus Essen und der Region die Möglichkeit, mitzudiskutieren und ihre Fragen zu stellen: So kamen zum Abschluss der Konferenz am Dienstag (18.9.) Interessierte aus Wissenschaft, Wirtschaft, sozialer Teilhabe und lokale Umwelt- und Mobilitätsinitiativen zusammen.

„Das große Interesse zeigt, dass wir genau auf der Ebene im Gespräch bleiben müssen. Das Netzwerk ‚Strong Cities 2030‘ ist ein Modell, das helfen kann, Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen in den Städten zu stellen“, sagt Dagmar Wolsing vom Umweltamt der Stadt Essen. Der Gründung des Netzwerks Strong Cities 2030 geht eine langjährige Kooperation des Umweltamtes mit der Konrad-Adenauer-Stiftung voraus. 2019 kommt das Netzwerk erneut zusammen – dieses Mal in Südafrika. Die Stadt Essen wird sich als Gründungsmitglied auch in Zukunft engagieren.

(ü. Pm.)