Eschentriebsterben – massive Baumfällungen auch in Essen unumgänglich (Audio)

Das Phänomen „Eschentriebsterben“ hat sich europaweit zu einem massiven Problem entwickelt. In Deutschland ist es seit etwa 2002 nachgewiesen, nachdem viele unserer Nachbarländer bereits seit Mitte der 1990er Jahre davon betroffen sind. Auch in Essen gibt es massive Schäden zu beklagen.
Das Eschentriebsterben ist erkennbar an auffälligen Triebschäden in vorerst jüngeren Kronenteilen. Kommt es zum wiederholten Befall, ist auch ein Ausfall ganzer Kronenteile bis zum Totalausfall des Baumes zu beobachten. Dann besteht dringender Handlungsbedarf, weil herabfallende Ast- und Kronenteile eine Gefährdung darstellen.

In einem Ortstermin von Grün und Gruga Essen und der Bezirksregierung Düsseldorf erklärten die Experten den Hintergrund dieser Erkrankung und den notwendig gewordenen Sanierungsschritten.

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Die Tage dieser Eschen sind gezählt…

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Nicht alle Eschenarten sind gefährdet. Diese Exemplare sind vor dem Fällkommando geschützt.

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Den eigentlichen Pilz kann von von außen nicht erkannt werden.

In der Aufnahme kamen zu Wort:
EschensterbP3Jörg Matthes, Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 54 (Wasserwirtschaft, einschließlich anlagenbezogener Umweltschutz),

EschensterbP1Arne Thun, Baumsachverständiger Grün und Gruga Essen,

EschensterbP2Martin Langkamp, Forstbetriebsbezirk Ruhrtal

zur Vertiefung:

  1.  EschentriebsterbenGALK
  2. EschentriebsterbenHandlungsempfehlungen

(stk., u. ü. Pm.)