Ordnungsamt mahnt zur Vorsicht beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern

Bis zum Jahreswechsel sind es nur noch wenige Tage, daher sollten Bürgerinnen und Bürger sich rechtzeitig über die Bestimmungen für Feuerwerkskörper informieren. Das Ordnungsamt hat noch einmal die wichtigsten Bestimmungen zusammengefasst und mahnt generell zur Vorsicht beim Umgang mit Feuerwerkskörpern.

Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II, also die üblichen Feuerwerkskörper, dürfen im Zeitraum 2. Januar bis 30. Dezember grundsätzlich nur mit Sondergenehmigung gezündet werden. Für den Einzelhandel gilt ferner: Feuerwerkskörper der Klasse II dürfen nur in der Zeit vom 28. bis 31. Dezember dem Verbraucher überlassen werden; es sei denn, es kann beim Kauf eine Ausnahmegenehmigung des Ordnungsamtes vorgelegt werden. Verstöße gegen diese Regelungen können mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Leider sind Unfälle und Sachschäden, die bei unsachgemäßer Verwendung entstehen, keine Seltenheit. Das Ordnungsamt bittet deshalb dringend, die entsprechenden Hinweise auf den Verpackungen und Feuerwerkskörpern zu beachten. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen ist generell verboten. Darüber hinaus dürfen Personen unter 18 Jahren Feuerwerkskörper der Klasse II grundsätzlich weder aufbewahren noch abbrennen. Eltern sollten im Interesse der Gesundheit ihrer Kinder darauf achten, dass diese nicht in Besitz von solchen Feuerwerkskörpern gelangen können.

(ü. Pm.)