Dies und das aus dem Revier…

(idr). Jugendliche in NRW haben im europäischen Vergleich unterdurchschnittliches politisches Wissen.

Zudem ist das Wissen stark abhängig vom Bildungshintergrund der Elternhäuser und von der Schulform. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universität Duisburg-Im Zoo Dortmund werden künftig nur noch Löwen gehalten.Essen. Für die International Civic and Citizenship Education Study 2016, die 24 Schulsysteme in Europa, Asien und Lateinamerika vergleicht, befragten Essener Wissenschaftler fast 1.500 Achtklässler in Nordhein-Westfalen. Die Studie zeigt außerdem, dass nordrhein-westfälische Jugendliche sich weniger mit Deutschland identifizieren als andere Gleichaltrige mit ihren jeweiligen Heimatländern. Sie vertrauen aber im Europavergleich dIm Zoo Dortmund werden künftig nur noch Löwen gehalten.en staatlichen und politischen Institutionen deutlich mehr als Schüler in anderen Staaten. Die NRW-Jugendlichen unterstützen eindeutig die Werte der politischen Gleichstellung von Männern und Frauen und die Rechte von Migranten.

(idr). „Hart aber herzlich“ lautet das Motto des 28. Kinofest Lünen, das vom 23. bis 26. November Cineasten ins östliche Ruhrgebiet lockt. Präsentiert werden knapp 60 aktuelle deutschsprachige Spiel- und Dokumentarfilme. Fatih Akins Film „Aus dem Nichts“, der für Deutschland ins Rennen um den Auslands-Oscar geht, eröffnet das Festival. In der Reihe „Extra Charly Hübner“ stellt der preisgekrönte Schauspieler zwei aktuelle Arbeiten persönlich in Lünen vor: „Magical Mystery – Die Rückkehr des Karl Schmidt“ und „Wildes Herz“, seinen ersten abendfüllenden Dokumentarfilm als Regisseur. In diesem Jahr werden elf Filmpreise im Wert von 32.800 Euro vergeben. Um den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis „Lüdia“ konkurrieren sieben Spiel- und drei Dokumentarfilme. Das Kinofest Lünen wird vom Verein Pro Lünen veranstaltet. Infos: www.kinofest-luenen.de

(idr). Die Pink-Floyd-Ausstellung „Their Mortal Remains“ kommt im Herbst 2018 ins Ruhrgebiet.

Das Dortmunder U präsentiert von September bis März 2019 die erste internationale Retrospektive einer der weltweit einflussreichsten Musikbands. Nach aktuellem Verhandlungsstand ist Dortmund die einzige Stadt im deutschsprachigen Raum sowie den Benelux-Staaten, in der die Schau gezeigt wird. Das Dortmunder U wird mit anderen Kultureinrichtungen ein Rahmenprogramm zur Ausstellung entwickeln, u.a. mit dem Konzerthaus, dem Deutschen Fußballmuseum, Dortmundtourismus und dem Jazzclub domicil. Der Gesamtaufwand beläuft sich nach aktueller Planung auf rund fünf Millionen Euro. Die Stadt beteiligt sich mit einem Eigenanteil von einer Million Euro. Die Pink Floyd-Ausstellung lief bis Mitte Oktober im Victoria & Albert London. Mehr als 300.000 Menschen begaben sich auf die multimediale Hör- und Seh-Reise in die 50-jährige Geschichte der Band. Bevor die Schau nach Dortmund reist, macht sie noch in Rom Station.

(idr). Das Theater einmal im Wohnzimmer erleben: Das ist das Konzept von „Hausbesuch Europa“.

Die Theatergruppe Rimini Protokoll spielt jede Aufführung in einer anderen Privatwohnung und hat so bereits europaweit hunderte Haushalte besucht. In dem Stück diskutieren zu Beginn 15 Menschen an einem Tisch über die Definition von Europa. Doch dann entwickelt sich das Streitgespräch zu einer Art realem Gesellschaftsspiel. Vom 8. November bis 16. Dezember macht das Ensemble halt in Essen und Mülheim, Restkarten sind für einige Termine noch verfügbar. Infos: www.homevisiteurope.org * Reinhild Hoffmanns Choreographie „…une campagne noire de solei / Schatten Licht“ feiert in Essen NRW-Premiere. Hoffmann gilt als eine der bedeutendsten Folkwang-Absolventen und Pionierin des deutschen Tanztheaters. Zehn Tänzerinnen und Tänzer führen das Stück auf, das vom Zusammenspiel von Licht, Raum und Sinn handelt. Das Ensemble Musikfabrik aus Köln spielt dazu das gleichnamige Werk des Komponisten Manfred Trojahn. Die Vorstellungen finden am 10. und 11. November in der Neuen Aula des Folkwang Campus Werden statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Wie aus einer Zufallsentdeckung eines der meistverkauften Arzneimittel der Welt wurde: Diese und mehr Entstehungsgeschichten zeigt die Ausstellung „Experiment“ in der DASA Dortmund. Welche Geschichten und Persönlichkeiten hinter Erfindungen wie Aspirin, Plastik und Antibabypille stecken, entdecken die Besucher vom 10. November bis 15. Juli. Infos: www.dasa-dortmund.de

Unter dem Titel „Krisenstaat Türkei – Erdogan und das Ende der Demokratie am Bosporus“ liest und diskutiert der Spiegel-Autor Hasnain Kazim am 8. November im Essener Katakomben-Theater im Girardet Haus. Durch seine Tätigkeit als Korrespondent erlebt Kazim die Zustände in der Türkei hautnah mit und berichtet von wachsendem Autoritarismus und Extremismus. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals Literatürk statt und beginnt um 20 Uhr. Infos: www.katakomben-theater.de

Fans von Herbert Knebels Affentheater ist die Bühnenfigur von Georg Göbel-Jakobi schon seit mehreren Jahrzehnten ein Begriff. Doch „Ozzy Ostermann“ hat noch mehr zu bieten: Am 10. November spielt er ab 20 Uhr in der Kaue Gelsenkirchen und hat seine neue CD „Black Cow From Hell“ im Gepäck. Auf dem Programm stehen neben den neuen Songs auch einige seiner Lieblingsstücke aus den Bereichen Jazz bis Blues – mal instrumental, mal mit Gesang, mal solo, mal mit Band. Infos: www.emschertainment.de

Im Rahmen des Pottporus Urban Street Art Festivals, das vom 9. bis 12. November internationalen Künstlern aus den Bereichen Hip Hop und Street Art eine Plattform bietet, findet der jährliche Ruhrpottbattle statt. In verschiedenen Kategorien treten die besten Tänzerinnen und Tänzer aus der ganzen Welt gegeneinander im Breakdance an. Ausgetragen wird der Tanzwettbewerb am 11. November ab 18 Uhr in den Herner Flottmann-Hallen. Infos: www.pottporus.de

(idr). 13 Skulpturen des Künstlers Raimondo Puccinelli schmücken künftig den Garten des Wasserschlosses Haus Opherdicke in Holzwickede.

Nachdem die Objekte bis Mai in Rahmen einer Ausstellung in der Stiftskirche am Schloss Cappenberg zu sehen waren, sollen sie nun auf Sockeln am kreiseigenen Gut ihren festen Platz finden. Die Skulpturen sind ein Geschenk von Puccinellis Tochter an den Kreis. Offiziell eröffnet wird der Skulpturenpark am 9. November Der amerikanisch-italienische Bildhauer Puccinelli (1904-1986) wurde durch multikulturelle Einflüsse und seine vielfältigen Kontakte mit den großen Künstlern seiner Zeit geprägt, etwa mit Diego Rivera, Frida Kahlo, Henri Matisse, Max Beckmann, Oskar Kokoschka und Edgar Varèse. Einen nachhaltigen Einfluss hatten Vertreterinnen des modernen Tanzes wie Martha Graham oder Mary Wigman auf seine Arbeit. Das Thema Tanz in all seinen Ausdrucksformen wurde zum inhaltlichen Schwerpunkt.

(idr). Im Zoo Dortmund werden künftig nur noch Löwen gehalten.

Damit ihre artgerechte Unterbringung gesichert ist, soll das Raubtierhaus für rund 560.000 umfangreich energetisch und baulich saniert werden. Feuchtigkeitsschäden sollen beseitigt, der Futterküchenbereich neu gestaltet und die Sicherheitssysteme aktualisiert werden. Mit dem Thema hat sich heute der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund befasst. Bislang leben Löwen und Tiger im 1978 gebauten Raubtierhaus. Die Bedingungen entsprechen jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen, um Großkatzenarten zu halten. Daher hat der Zoo entschieden, in Zukunft nur die Löwen zu behalten.