Leinpfad am Holteyer Hafen erhält Schutzfolie zum Denkmalerhalt

Radfahrerinnen und Radfahrer mit dem Ziel Holteyer Hafen mögen gestern erstaunt gewesen sein: Der Leinpfad, ein eingetragenes Bodendenkmal im Essener Süden, wurde mit einer Schutzfolie überdeckt und anschließend geteert. Diese Maßnahme dient dem Erhalt des Bodendenkmals, das im Besitz des Landes NRW ist.

Die Bezirksregierung, die aufgrund der Beschwerden zahlreicher Radfahrerinnen und Radfahrer um den holprigen Weg weiß, erteilte die Genehmigung zu diesen Arbeiten, sodass Sicherheit für den Radverkehr und gleichzeitig der Erhalt des Bodendenkmals gewährleistet werden.

Damit ist die Maßnahme ein guter Kompromiss: Teer und Folie können zwar jederzeit wieder abgetragen werden, gleichzeitig wird aber so ein optimaler Schutz des Bodendenkmals, das auch durch den Radverkehr stark gelitten hatte, gewährt.

Essen 2017 eröffnet Rundwanderweg um den Baldeneysee

Am heutigen Samstag wurde der neue Rundwanderweg um den Baldeneysee eröffnet. BaldeneySteig heißt er und bietet auf 27 Kilometern topografisch anspruchsvolle Wege, reizvolle Landschaften und Ausblicke und eine gute Beschilderung. Der Steig wurde vom Projektbüro der Grünen Hauptstadt in Zusammenarbeit mit der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk IX entwickelt und finanziert.

„Der Baldeneysee ist eines der beliebtesten Freizeitziele unserer Stadt und ein bedeutender Ort unseres Titeljahres als Grüne Hauptstadt. Im Mai wurde hier die europaweit erste Badestelle an einem ehemaligen Industriefluss eröffnet und im August das deutschlandweit einzige Schiff getauft, das emissionsfrei mit einer Methanol-Brennstoffzelle über See und Ruhr schippern kann. Und seit heute ist das Wandern auf einem 27 Kilometer langen, naturnahen Steig rund um den See möglich. Darauf bin ich sehr stolz,“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen, der den neuen Wanderweg am Wochenende gemeinsam mit Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017, und Dr. Michael Bonmann, Bezirksbürgermeister der Bezirksvertretung IX, am Stauwehr in Essen-Werden offiziell einweihte. Anschließend nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei bestem Wanderwetter an zwei vom Sauerländischen Gebirgsverein geführten Touren teil bis schließlich am Nachmittag ein Bürgerfest an der See.Park.Mole für einen gemütlichen Ausklang des Tages sorgte.
Jede Menge zu entdecken
Die Landschaft am Steig selbst bietet erfreulich viel Abwechslung. Während nördlich des Sees steile Wälder, schmale Wege und grandiose Aussichten dominieren, wird die Südseite von weiten Feldern und Spuren der Bergbaugeschichte geprägt. Hin und wieder führt der Steig an Häusern und Siedlungen vorbei, insgesamt aber ist die Strecke für einen Ballungsraum erstaunlich naturnah. Entlang der Strecke gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie das Gelände der ehemaligen Zeche Kaiserin Augusta, das Vogelschutzgebiet Heisinger Bogen oder das Wildgatter Heissiwald.„Dass wir nun unseren Wanderweg rund um den Baldeneysee eröffnen können, verdanken wir dem unermüdlichen Engagement der Bezirksvertretung IX, des Amtes für Geoinformation, Vermessung und Kataster, der EABG und von Grün und Gruga. Der Sauerländische Gebirgsverein hat uns bei der Entwicklung des Steigs in hohem Maße unterstützt. Letztlich wäre die Realisierung ohne die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt nicht möglich gewesen. Ich wünsche mir, dass der BaldeneySteig als nachhaltiges Projekt viele Wanderer von nah und fern auch über unser Titeljahr hinaus anzieht und von unserer Grünen Hauptstadt überzeugt“, sagt Simone Raskob. Zusätzlich zur Hauptroute lassen sich vier Seitenblicke erlaufen. Diese lohnenswerten Abstecher führen zu besonderen Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten, die entlang des Weges liegen – beispielsweise zur Ruine Neu-Isenburg oder zur ehemaligen Krupp-Siedlung Brandenbusch.

Niemand muss übrigens die gesamte Strecke am Stück gehen, da die Schiffe der Weißen Flotte Baldeney GmbH, die Hespertalbahn und öffentliche Verkehrsmittel eine Teilbegehung des Steigs möglich machen. Dadurch lässt sich auch der Startpunkt beliebig variieren.

Die Wanderkarte zum BaldeneySteig kann an folgenden Orten kostenfrei abgeholt werden: 

Hauptausgabeort: Touristikzentrale EMG, Am Hauptbahnhof 2, 45127 Essen

Bürgeramt Gildehof, Hollestraße 3, 45127 Essen
Radstation Hauptbahnhof    , Am Hauptbahnhof 5, 45127 Essen
Volkshochschule Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen
Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23, 45127 Essen
Welcome- und ServiceCenter Essen, Hollestraße 3, 45127 Essen
Rathaus / Rathausinformation, Porscheplatz 1, 45127 Essen
Kulturbüro Gildehof, Hollestraße 3, 45127 Essen
Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Straße 18, 45127 Essen
EVAG KundenCenter, Am Hauptbahnhof 5, 45127 Essen
EVAG Kundencenter, Berliner Platz, 45127 Essen
RUHR.VISITORCENTER Essen, Fritz-Schupp-Allee 14, 45141 Essen
Stadtbibliothek Essen, Hollestraße 3, 45127 Essen
Stiftung Ruhr Museum, Fritz-Schupp-Allee 15, 45141 Essen
Grugapark, Virchowstraße 167a, 45147 Essen
Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, 45326 Essen
Stiftung Zollverein, Bullmannaue 11, 45327 Essen
Flottes Büdchen, Freiherr-vom-Stein-Straße 206a, 45133 Essen
Freiraum Weberplatz, Weberplatz 1, 45127 Essen
RTG, Centroallee 261, 46047 Oberhausen
Bücherei Leselust, Frankenstraße 280,45134 Essen
Restaurant Lukas, Prinz-Friedrich-Platz 1, 45257 Essen
Kluse, An der Kluse 27B, 45133 Essen
Villa Vue, Weg zur Platte 73, 45239 Essen
Fährmann am See, Lanfermannfähre 118, 45259 Essen
Hespertalbahn, Prinz-Friedrich-Straße 3, 45257 Essen
Flora-Apotheke, Rüttenscheider Str. 83, 45130 Essen
und an ausgewählten Orten in Werden.

Titelfoto: Eröffnung des Baldeney Steigs (Jochen Tack)
Paulina Betthaus (Projektmanagerin der Grünen Hauptstadt), Dr. Michael Bonmann (Bezirksbürgermeister der BV IX), Matthias Hauer (Bundestagsabgeordneter), Thomas Kufen (Oberbürgermeister), Simone Raskob (Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt), Fabian Schrumpf (Landtagsabgeordneter) und Ralph Kindel (Projektteamleiter der Grünen Hauptstadt).

„Recylefähiger Beton“ im Essener Wald soll Blicke schärfen

350.000 Euro, die zu 80 Prozent vom Land finanziert werden, sollen im Rahmen des Grüne Hauptstadtprojektes den Essenern und ihren Gästen helfen, den Blick auf ihre Stadt zu „verschönern“.  Die Korte Klippe ist die erste von insgesamt 31 Essener Aussichten, die heute vorgestellt wurde. Wir sprachen mit Simone Raskob, der Essener Umweltdezernentin über das Projekt und die weniger schöne Aussicht auf das Dieselproblem auf dem Baldeneysee.

Unsere heutige Presseanfrage zu dem Dieselproblem an den Ruhrverband beantwortete dessen Pressesprecherin Britta Balt wie folgt:
„Die zwischen der Stadt Essen, der IG Baldeney und dem Ruhrverband abgestimmte Mähsaison zur Bekämpfung der Wasserpflanzen auf dem Baldeneysee hat in diesem Jahr am 26. Juni begonnen.

Die für den 30. Juni zugesagte Anlieferung eines zweiten Mähboots hat aus Gründen, auf die der Ruhrverband keinen Einfluss hatte, leider nicht stattgefunden.

Am 17. Juli hat für das Mähboot auf dem Baldeneysee der Doppelschichtbetrieb begonnen. Dazu war ein Austausch zwischen dem bis dahin auf dem Baldeneysee eingesetzten Mähboot „Manati“ des Ruhrverbands und dem bis dahin auf dem Kemnader See eingesetzten Mähboot des  niederländischen Verleihers van der Flier notwendig.

In der diesjährigen Mähsaison zur Bekämpfung der Wasserpflanzen auf dem Baldeneysee, in der wie beschrieben zunächst das ruhrverbandseigene Mähboot und anschließend ein angemietetes Boot zum Einsatz gekommen ist, wurden bisher rund 2.400 Liter Dieseltreibstoff verbraucht. Wie lange die Mähsaison andauern wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Auf Ihre Frage, ob die Mähboote Dieselpartikelfilter haben, konnte ich heute leider keine Antwort erhalten. Es handelt sich sowohl bei dem ruhrverbandseigenen als auch bei dem angemieteten Boot um Produkte des niederländischen Herstellers Conver, deren Schadstoffklasse laut Produktspezifikation den nationalen Anforderungen entspricht. “

Eine auf Voranfrage beruhende Berechnung könnte für die diesjährige Saison eine Gesamtdieselmenge von fast 50000 Litern ergeben (wir berichteten). Nach unseren Informationen sollen die Motoren der Mähschiffe nicht mit besonderen Filtern ausgerüstet sein. Sogenannte „nationale Anforderungen“ sind eine weiche Umschreibung für nicht existente Mindeststandards. Ältere LKWs entsprechen derzeitig auch noch dieser Umschreibung und rollen durch Innenstädte. Gegen die Stadt Essen wird derzeitig noch geklagt, um Einschränkungen rechtlich umzusetzen. Das Umfeld des Baldeneysees wird von Erholungssuchenden z. T. sportlich genutzt und ist von Hügeln umschlossen.

 

„Landmarkenhinweise“ auf die Aussicht  bieten diese Betonstifte nicht, neben dem hoch angebrachten Markenzeichen sind aber eine Karte und ein elektronisch zu erfassender Netzhinweis vorhanden, der aber eine entsprechende App im Mobiltelefon voraussetzt.

Der bereits jahrzehntelang benutzte natürliche Waldweg wurde mit einer Steinschrotung verbreitert. Das Betonfundament soll ausreichende Kippsicherheit gewährleisten. 

Der bereits sich dort befindende Gedenkstein an den Namensgeber dieser Örtlichkeit, Rudolf Korte, wurde ohne Pflegemaßnahme in die neue Schüttung übernommen. Die Schriftzeichen sind nur mit Mühe lesbar. Dieses Schicksal teilt er mit vielen anderen Essener Denkmälern…, Schillerbrunnen etc.

Eine Panoramakarte, wie sie bei ähnlichen Aussichtspunkten gern verwendet wird, hatte wohl bei den Gestaltern keinen Gefallen gefunden.

Die bezeichnete Aussichtsstelle liegt inmitten einer Waldschneise die durch die Sturmkatastrophe „Ela“ starke Schäden erlitt und nun durch Anpflanzungen aufgeforstet wird.

Der Zugang von der Straße bildet nun eine freigeschnittene parkgemäße Schneise mit Steinschrot.

Noch fehlen die bereits geplanten Bänke. Ob diese Örtlichkeit von den Essenern, die die alte Waldsituation kannten, allerdings so angenommen wird, bleibt abzuwarten. „…zu künstlich, zu kalt und steinerner Kahlschlag…“ waren die ersten von uns gehörten Kommentare von Spaziergängern. Auf die Frage an die Ideengeber und Gestalter dieser Anlage, warum keine natürlichen Werkstoffe zur Anwendung kamen, klang deren Antwort geschichtsbeflissen, „… bereits die alten Römer und Griechen bevorzugten den Stein…“. In der Tat hatten die aber nur ein pragmatisches Verhältnis zum Wald, das große Lücken hinterließ. 

 

Das sind die weiteren Essener Aussichten:

1.    Krupp-Park Nord (Westviertel)
2.    Fünfkirchenblick (Bergerhausen)
3.    Niederfeldsee / Alter Brückenkopf Grieperstraße (Altendorf)
4.    Beekmannstraße / Scheidtstraße (Fulerum)
5.    Niederfeldsee / Alter Brückenkopf Niederfeldstraße (Altendorf)
6.    Volkspark Phoenixhalde (Bochold)
7.    Heißener Straße / Brausewindhang (Schönebeck)
8.    Grünanlage Münstermannstraße (Gerschede)
9.    Schurenabachhalde (Altenessen-Nord)
10.    Gewerbepark M1 (Altenessen-Süd)
11.    Halde Matthias Stinnes (Karnap)
12.    Friedhof am Hallo (Schonnebeck)
13.    Hangetal (Stoppenberg)
14.    Aussichtspunkt am Hallo (Stoppenberg)
15.    Mechtenberg Bismarckturm West (Kray)
16.    Mechtenberg Bismarckturm Ost (Kray)
17.    Steeler Stadtgarten (Steele)
18.    Charlottenstraße (Burgaltendorf)
19.    Byfanger Wasserturm (Byfang)
20.    Korte Klippe (Heisingen)
21.    Ruhrblick (Überruhr-Hinsel)
22.    Rehmanns Hof (Kupferdreh)
23.    Kirchstraße (Burgaltendorf)
24.    Heissiwald (Bredeney)
25.    Friedhof Werden II (Werden)
26.    Am Bilstein (Kettwig)
27.    Kettwiger Stadtwald (Kettwig)
28.    Bucholz-Hof (Schuir)
29.    Am Schmalscheid (Fischlaken)
30.    Baldeneysee oberhalb Schloss (Bredeney)
31.    Aussichtspunkt auf dem Pasberg (Kettwig)

Titelfoto: Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter nutzt das Objekt, um sich mit der Beigeordneten Simone Raskob fotografieren zu lassen. (Foto: erle)

Qualität der Badegewässer im Ruhrgebiet bleibt sehr gut

Grünes Licht für ungetrübten Wasserspaß: Die Badeseen im Ruhrgebiet haben fast durchgehend eine „ausgezeichnete“ Wasserqualität. Nur das Bettenkamper Meer in Moers wird eine Stufe niedriger mit „gut“ bewertet. Grundlage für die Einstufung des Landes sind die Messungen der Gesundheitsämter, die NRW-weit die Badegewässer an 108 offiziellen Messstellen untersuchen. Für die Badestelle am Essener Baldeneysee liegt noch keine Bewertung vor. Diese wird erst vergeben, wenn in vier aufeinanderfolgenden Jahren eine gleichmäßige Wasserqualität nachgewiesen werden konnte. Alle Informationen zu den EU-Badegewässern in Nordrhein-Westfalen mit aktuellen Messdaten zur Wasserqualität und Wassertemperatur, sowie Informationen zur genauen Lage, stehen im Internet. Infos: www.badegewaesser.nrw.de

(ü. Pm., idr)

Ruhr als ehemaliger Industriefluss an einer Stelle zeitweilig zum Schwimmen freigegeben

Zwar kein uneingeschränktes Baden und Schwimmen, aber Hoffnung und das Eingebundensein in das Projekt „Grüne Hauptstadt“ wurden heute am Essener Baldeneysee feierlich inszeniert.

„Es ist sowohl für mich als auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Essen ein unbeschreibliches Gefühl, die Badestelle an der Ruhr eröffnen zu dürfen und die jahrelange Forschung und das Engagement von Ruhrverband, Stadt und Partnern damit honorieren zu können. Das Baden in der Ruhr ist ein einzigartiges Projekt, durch das unser blaues Wunder für jeden erlebbar gemacht wird“, sagte Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, der die Pilotbadestelle am Dienstag gemeinsam mit Simone Raskob (Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 und Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen), Gerhard Odenkirchen (Abteilungsleiter Wasserwirtschaft im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Norbert Jardin (Vorstand Technik und Flussgebietsmanagement des Ruhrverbands) und Christian Keller (ehemaliger deutscher Schwimmer) eröffnete.

Während sich einige Bürger in das 19 Grad warme Wasser wagten, verfolgten Oberbürgermeister Thomas Kufen und die Beigeordnete Simone Raskob (4.  und 3. v. re.) das Geschehen mit einem Fußbad

Die Ruhr steht exemplarisch für die Entwicklung der Stadt Essen. Von einem Fluss, an dem nur wenige Mühlen und Handwerksbetriebe siedelten, wurde das Fließgewässer zu einem Transportweg für Kohle und Entsorgungsort für Industrieabwässer. Durch Investitionen in Millionenhöhe in die Abwasserbeseitigung seit den 80-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich die Ruhr zu einem blauen und sauberen Gewässer entwickelt, in dem heute wieder die ersten Bürgerinnen und Bürger der Stadt baden können und dürfen. Unter dem Projektnamen „Sichere Ruhr“ wurden 2012 die Rahmenbedingungen für ein sicheres und rechtskonformes Baden und ein Frühwarnsystem erarbeitet, das die innerhalb der EU geltenden hygienischen Standards für Badegewässer berücksichtigt. Dieses System sagt Schwankungen der Wasserqualität voraus. Nur nach Starkregenereignissen, in deren Folge eine Entlastung der Regenbecken erfolgen muss, wird eine Sperrung des Badebereiches notwendig.

Im Internet können Bürger die Meßergebnisse einsehen (anklicken!)

Die Badestelle am Seaside Beach Baldeney erstreckt sich über eine Uferlänge von 50 Metern und reicht 15 Meter in den See hinein. Der Einstieg in das Fließgewässer ist über drei Stege möglich. Ein eigens entwickeltes Frühwarnsystem zeigt die Tage an, an denen das Baden in der Ruhr nicht möglich ist. Interessierte können sich hierzu auf der Website der Stadt Essen unter www.essen.de/badeninderruhr informieren. Hintergrundinformationen zu Badegewässern in NRW gibt es auf der Website des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) unter www.badegewaesser.nrw.de. Eine Badeaufsicht sowie eine entsprechende Infrastruktur mit Toiletten, Umkleiden und Verpflegung sind durch das Seaside Beach Baldeney gewährleistet. Die Nutzung der Badestelle ist im regulären Eintrittspreis von 3,50 Euro (ermäßigt, 3,- Euro) enthalten.

Ob und wann weitere Badestellen umgesetzt werden, wird vor allem davon abhängig sein, wie die Pilotbadestelle und das Frühwarnsystem am Seaside Beach Baldeney angenommen werden.

Foto: Jochen Tack