Essener Wirtschaftsförderung zieht Bilanz: 2016 war ein erfolgreiches Jahr

Regelmäßig zu Beginn des Jahres lädt die EWG – Essener Wirtschaftsförderung zu ihrem Jahrespressegespräch, um über die von den Essener Wirtschaftsförderern erfolgreich abgeschlossenen Projekte des Vorjahres zu informieren. Auch im Jahr 2016 können sich die Ergebnisse sehen lassen. In diesem Jahr präsentierte die EWG – Essener Wirtschaftsförderung ihre Ergebnisse bei derCorn elsen Umwelttechnologie GmbH. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz imGewerb epark Graf Beust plant, baut und betreibt Anlagen zur Reinigung von Wasser und Luft.
Die EWG betreut Cornelsen bereits seit vielen Jahren. Sie unterstützte das Unternehmen unter anderem bei der Verlagerung des Unternehmenssitzes innerhalb Essens im Jahr 2001, ebnete den Zugang zu regionalen und nationalen Netzwerken der Umweltwirtschaft und öffnete Türen zu
Wissenschaft, Verwaltung und weiteren Unternehmen der Umweltwirtschaft.
Durch die Betreuung und Unterstützung ansiedlungswilliger und bereits in Essen ansässiger Unternehmen bei der Verwirklichung von Expansions-, Restrukturierungs- oder
Investitionsprojekten trägt die Essener Wirtschaftsförderung dazu bei, die wirtschaftliche und
strukturelle Entwicklung Essens zu stärken sowie Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Auch im letzten Jahr fielen die Ergebnisse dieser Tätigkeit wieder äußerst positiv aus.
EWG sichert und schafft insgesamt 2.500 Arbeitsplätze in Essen
Im Jahr 2016 konnten durch die von der EWG – Essener Wirtschaftsförderung betreuten 132 Projekte insgesamt 2.501 Arbeitsplätze in Essen gesichert und neu geschaffen werden. Dabei hat insbesondere die Bedeutung der Bestandspflege, also die Betreuung von ortsansässigen
Unternehmen, im Vergleich zum Vorjahr zugenommen: In diesem Bereich schlossen die Essener Wirtschaftsförderer 92 Projekte ab. Im Jahr 2015 waren es 75 Projekte. Die Zahl der gesicherten und neuen Arbeitsplätze bei den von der EWG betreuten Essener Unternehmen ist gegenüber
2015 gestiegen – und zwar um 136 Arbeitsplätze. So wurden durch das Engagement der Essener Wirtschaftsförderung 2.127 Arbeitsplätze bei Essener Unternehmen gesichert und
geschaffen. Bezogen auf die Neuansiedlungen im Jahr 2016 ist das Ergebnis gegenüber 2015 zurückgegangen. Grund dafür ist die Sondersituation des Jahres 2015 mit ihren großenNeu ansiedlungen. Im letzten Jahr wurden dennoch 374 Arbeitsplätze durch Unternehmen, die ihren Sitz nach Essen verlagert haben, hinzugewonnen. Das sind 560 Arbeitsplätze weniger als noch im Vorjahr.
Trotz des Rückgangs der Arbeitsplätze im Bereich der Neuansiedlungen liegt die Gesamtzahl von 2.501 gesicherten und neu geschaffenen Arbeitsplätzen in 2016 weit über dem Durchschnitt von 1.760 der Jahre 2011 bis 2015. Die Arbeit der Essener Wirtschaftsförderer hat in den letzten sechs Jahren (2011 bis 2016) dazu beigetragen, mehr als 11.300 Arbeitsplätze in Essen zusichern und zu schaffen.
Investitionen ansässiger Unternehmen steigen
Mit den von der EWG – Essener Wirtschaftsförderung betreuten Projekten in den Bereichen Bestandspflege und Neuansiedlungen waren Investitionen in Höhe von rund 85,5 Millionen Euro am Standort Essen verbunden. Auch hier zeigt sich die hohe Relevanz der Bestandspflege:
Durch die 92 Projekte in diesem Bereich wurden Investitionen von rund 66 Millionen Euro ausgelöst. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 23,4 Millionen Euro. Rund 19,5 Millionen Euro der gesamten Investitionen in 2016 entfielen auf von der EWG betreute
Neuansiedlungs-Projekte. Insgesamt war damit in den Jahren 2011 bis 2016 ein Investitionsvolumen von rund 736 Millionen Euro verbunden.
Fördermittel in Millionenhöhe
Ob Investitionen in Betriebsmittel, Innovationen, Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz oder Beratungsleistungen – die Essener Wirtschaftsförderung betreute im letzten Jahr 28 Förderprojekte und half Unternehmen, im Dschungel der Förderprogramme das passende Finanzierungsinstrument zu finden. Damit gingen öffentliche Fördermittel und
Zuschüsse in Höhe von insgesamt rund 1,05 Millionen Euro für die antragstellenden Unternehmen einher – fast doppelt so viel wie im Jahr 2015.
Gewerbliche Grundstücksflächen
Im Jahr 2016 verkaufte und vermittelte die Essener Wirtschaftsförderung 12 gewerblich nutzbare Grundstücksflächen in einer Gesamtgröße von rund 7,2 Hektar. Das sind rund 2,2 Hektar mehr im Vergleich zum Vorjahr.
EWG trägt zur Stärkung der Wirtschaftskraft bei
Die Stärkung der Wirtschaftskraft und die Sicherung und der Ausbau von Arbeitsplätzen am Standort Essen gehören zu den Kernaufgaben der Essener Wirtschaftsförderung. Mit ihren Tätigkeiten leistet sie einen Beitrag zur Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Hierbei besticht Essen durch eine herausragende Dynamik, wie die aktuellsten Angaben der Statistischen Ämter der Länder zeigen: Im 10-Jahres-Zeitraum von 2004 bis 2014 nahm in Essen
die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft enorm zu. Das Bruttoinlandsprodukt ist seit dem Jahr 2004 um 31,9 Prozent gestiegen und liegt im Jahr 2014 bei rund 25,5 Milliarden Euro. Im Vergleich der zehn größten Städte Deutschlands ist Essen damit der Standort mit der drittstärksten
wirtschaftlichen Entwicklung. Berlin und München liegen mit einer Steigerung von 37,9 Prozent bzw. 32,4 Prozent vor Essen.
Betrachtet man indes die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes je Erwerbstätigen, behauptet
sich Essen souverän und belegt mit einer Steigerung von 23,1 Prozent wie in den Vorjahren den ersten Platz. Mit großem Abstand und einer Steigerung von 18,4 Prozent folgt Berlin. In absoluten Zahlen heißt das: Seit dem Jahr 2004 stieg das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen in Essen
um 14.717 Euro – so viel wie in keiner anderen Vergleichsstadt – und liegt im Jahr 2014 bei 78.370 Euro.
Mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit steigt auch die Zahl der Erwerbstätigen in Essen. Im Jahr 2014 arbeiteten 325.101 Erwerbstätige in Essen, das sind 21.529 Menschen mehr als noch vor zehn Jahren. 85,9 Prozent der Erwerbstätigen sind in Essen im Dienstleistungsbereich tätig,
der einen Zuwachs von 28.793 Erwerbstätigen seit dem Jahr 2004 verzeichnet. Auch die aktuelle Angabe zur Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die sich auf Juni 2016 bezieht, zeigt Positives: Im Sommer des Vorjahres waren 238.374 SV-Beschäftigte in Essen tätig. Das sind 4.962 SV-Beschäftigte mehr als im Juni 2015. Damit behauptet Essen weiterhin seine Stellung als attraktiver und größter Arbeitsplatzstandort im Ruhrgebiet.
Digitalisierung bleibt wichtiges Thema
Zu den Themen, die die Essener Wirtschaftsförderung in Zukunft verstärkt auf die Agenda setzen wird, gehören Projekte im Bereich der Digitalisierung der Wirtschaft. Mit dem ruhr:HUB, dem Camp Essen, dem Projekt „Digital in NRW – Kompetenzzentren für den Mittelstand“ und dem
Breitbandausbau in Essen soll die digitale Wettbewerbsfähigkeit für die klassische Industrie und
den Mittelstand vorangetrieben, die digitale Innovationskraft über die Förderung von Startups
unterstützt und die digitalen Synergien zwischen den Geschäftsmodellen der klassischen Industrie, dem Mittelstand und Startups aufgezeigt und gefördert werden.


Blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück: V. l.: Andreas Hill, Marina Heuermann, Berthold Leise, Claudia Peters,
Dr. Dietmar Düdden, Jochen Fricke (alle EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH) und Martin Cornelsen
(3. v. r., Geschäftsführer Cornelsen Umwelttechnologie GmbH). Foto: EWG

Cornelsen entwickelt mobiles Reinigungsverfahren für PFC-belastete Wässer

Ob in der Textilindustrie oder in der Lebensmittelverpackungsindustrie, ob in Haushaltsprodukten oder Feuerlöschmitteln – sogenannte PFC-Chemikalien werden aufgrund ihrer wasser-, fett- und
schmutzabweisenden Eigenschaften sowie ihrer großen Stabilität in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt.
Überall dort, wo PFC-haltige Produkte hergestellt, gebraucht oder entsorgt werden, besteht die Gefahr, dass sie in die Umwelt gelangen. Da PFCs als nicht abbaubar gelten, verbleiben sie für einen sehr langen Zeitraum in der Umwelt und können unter anderem zu nachhaltigen Verunreinigungen von Oberflächengewässern und Grundwässern führen. Hier kommt die Cornelsen Umwelttechnologie GmbH ins Spiel. Sie plant, baut und betreibt Anlagen zur Reinigung PFC-belasteter Wässer. Da bisherige Methoden, wie beispielsweise das Verfahren der Adsorption an Aktivkohle, für die Reinigung von PFC-belasteten Wässern höchst unspezifisch und zudem aufwendig und sehr kostenintensiv sind, hat Cornelsen in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT aus Oberhausen ein innovatives Verfahren entwickelt, das eine einfachere, leistungsfähigere und kosteneffizientere Reinigung PFC-belasteter Abwässer, Feuerlöschwässer oder Grundwässer ermöglicht. Das Zauberwort heißt „PerfluorAd“. Und so funktioniert das Ganze: Der als bioabbaubar eingestufte Flüssigwirkstoff PerfluorAd wird
innerhalb eines Behälters kontinuierlich dem PFC-kontaminierten Wasser hinzugefügt, wobei sich
die Dosierung an der Konzentration der PFC orientiert. Durch die flüssige Form wird eine hohe Kontakthäufigkeit zwischen dem Wirkstoff und dem Schadstoff erreicht und dadurch eine optimale Situation für eine Bindung des Schadstoffes hergestellt, was zu einer Abtrennung bzw.
zu einem Ausflocken der vorliegenden PFC-Verbindungen führt. Eine Filtrationseinheit entfernt die entstandenen Mikroflocken aus dem Wasser, die daraufhin ordnungsgemäß entsorgt werden. Dieses neuartige PerfluorAd-Verfahren zur Behandlung PFC-verunreinigter Wässer wird sowohl in stationären als auch in mobilen Anlagen angewendet. Da mit Hilfe dieser Technologie bereits mit minimalen Wirkstoffmengen ein hoher Eliminationsgrad erzielt werden kann, benötigt die
gesamte Aufbereitungsanlage nicht viel Platz – sprich: sie passt in einen normalen Container. Containeranlagen, in denen Cornelsen das PerfluorAd-System bereits eingebaut hat, können beiBedarf sofort zur Verfügung gestellt werden. So können beispielsweise zurückgehaltene Löschwässer, die nach Brandereignissen oder bei Löschübungen anfallen, oder temporär entstandene industrielle Abwässer mit der mobilen PerfluorAd-Technologie schnell und direkt am
Ort des Geschehens behandelt werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld, da auf den aufwendigen Aufbau großvolumiger Aktivkohlefiltereinheiten oder auf den Transport der mit PFC verunreinigten Wässer zu Hochtemperaturverbrennungsanlagen verzichtet werden kann. Seit 2015 setzt Cornelsen das mobile PerfluorAd-System in Containerbauform ein. Zu den Kunden gehört unter anderem der Nürnberger Flughafen. Dort reinigt Cornelsen das mit PFC verunreinigte Grundwasser mithilfe einer mobilen PerfluorAd-Behandlungsanlage.
Titelfoto: Cornelsen (r.), Geschäftsführer der Cornelsen Umwelttechnologie GmbH, präsentiert EWG-Geschäftsführer Dr. Dietmar Düdden das mobile PerfluorAd-System in Containerbauform zur Reinigung PFC-belasteter Wässer. Foto: EWG

Bebauungsplan „Eckenbergstraße, Am Luftschacht („ALDI Nord-Campus“)“

Die Verwaltung der Stadt Essen wird für das Gelände der „ALDI Nord“-Zentrale und des „ALDI“-Logistikzentrums in Essen-Kray einen Bebauungsplan aufstellen. Die „ALDI Nord“-Gruppe ist mit einer über 100 Jahre alten Firmengeschichte im Discounterbereich einer der Marktführer in Deutschland. Derzeit ist die Hauptverwaltung von „ALDI Nord“ an zwei Standorten in Essen ansässig: in angemieteten Flächen im Ruhrturm (ehemalige Hauptverwaltung der Ruhrgas AG) sowie in einer eigenen Immobilie in Essen-Kray. Weil das Logistikzentrum am Standort Kray zum 31. Dezember geschlossen wird, ergibt sich die Möglichkeit, hier die neue Zentrale von „ALDI Nord“ entstehen zu lassen. Dabei wird eine Campusstruktur angestrebt: In mehreren Bauabschnitten soll ein Standort entwickelt werden, an dem alle Organisationseinheiten des Unternehmens auf einem Areal vereint sind und gleichzeitig das erwartete Wachstum der Mitarbeiterzahl berücksichtigt wird.

Bis zum Jahre 2020 sollen Gebäude und Infrastruktur für 800 Mitarbeiter entstehen, später sind Erweiterungen bis auf 2.150 Mitarbeiter möglich. Das vorhandene Bürogebäude an der Eckenbergstraße soll zunächst erhalten bleiben. Die Haupterschließung des Areals soll über die Straßen Am Luftschacht und Hängebank erfolgen; lediglich eine untergeordnete Zufahrtsmöglichkeit soll auch künftig über die Eckenbergstraße möglich sein.

Für diese Planungen wird die Stadtverwaltung einen Bebauungsplan erarbeiten und führt von Montag, 21. November, bis Freitag, 2. Dezember, eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung durch. In diesem Zeitraum werden die Planunterlagen im Eingangsbereich der Franz-Dinnendahl-Realschule, Schönscheidtstraße 174, ausgestellt und können montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr eingesehen werden. Außerdem können die Pläne im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 5. Etage, Raum 501, montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15:30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr eingesehen werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung erläutern die Pläne am Montag, 21. November, von 9 bis 12 Uhr und am Mittwoch, 23. November, von 15 bis 18 Uhr jeweils im Eingangsbereich der Franz-Dinnendahl-Realschule. Am Dienstag, 29. November, findet um 19 Uhr in der Aula der Franz-Dinnendahl-Realschule eine öffentliche Diskussion statt.

Interessierte können sich auch im Internet über die Planung informieren, umfassende Informationen ab Beginn der Ausstellung lassen sich hier finden: www.essen.de/Stadtplanung. Es können ebenfalls Stellungnahmen abgegeben werden. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an dem Planungsprozess zu beteiligen.

(ü. Pm.)

EWG und Stadt Essen starten Umfrage zur Breitband-Versorgung

Leistungsfähige Internetverbindungen mit hohen Übertragungsraten gehören immer mehr zur unerlässlichen ökonomischen Infrastruktur. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist eine flächendeckende Breitband-Versorgung ein wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger.

Aus diesem Grund hat die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH es sich zur Aufgabe gemacht, den flächendeckenden und zukunftsfähigen Breitband-Ausbau in Essen zu beschleunigen. Ziel ist es, allen Essener Unternehmen und Privathaushalten den Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet mit höheren Datenübertragungsraten von bis zu 100 Gbit/s zu ermöglichen.

Um den Bedarf nach schnellem Internet in Essen zu ermitteln, hat die EWG in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen jetzt eine Online-Umfrage zur Breitband-Versorgung gestartet. Alle Essener Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an der freiwilligen Umfrage zu beteiligen. Die Ergebnisse der Umfrage dienen als Grundlage dafür, den gezielten Ausbau der Breitband-Infrastruktur zu forcieren und gegebenenfalls Fördermittel beantragen zu können.

„Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sind leistungsfähige Breitbandnetze und Hochgeschwindigkeits-Internet zentrale Voraussetzungen. Sie garantieren hohe Übertragungsraten bei der Informationsbeschaffung, dem Datenaustausch, bei Videokonferenzen oder dem Online-Vertrieb. Auch für Bürgerinnen und Bürger spielt schnelles Internet eine wesentliche Rolle im alltäglichen Leben“, erläutert Uwe Breder, Breitbandkoordinator der Stadt Essen, die Bedeutung des Breitband-Ausbaus in Essen.

Für Informationen rund um das Thema Breitband-Ausbau in Essen steht die Essener Wirtschaftsförderung allen Unternehmen sowie allen Bürgerinnen und Bürgern als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung (Uwe Breder, Breitbandkoordinator, Tel.: 0201 / 820 24-69, E-Mail: uwe.breder@ewg.de).

Hier können Sie sich bis zum 30.11.2016 an der Umfrage zur Breitband-Versorgung beteiligen und uns Ihre Anforderungen an einen zukunftsfähigen Breitband-Ausbau mitteilen: www.essen.de/breitband

(ü. Pm.)

Bebauungsplan „Krupp-Gürtel Nord: Südlich Bottroper Straße (Erschließung/ M2-Gewerbegebiet)“

Das Amt für Stadtplanung und Bauordnung führt in der Zeit vom 7. Juni 2016 bis einschließlich 7. Juli 2016 die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes „Krupp-Gürtel Nord: Südlich Bottroper Straße (Erschließung/M2-Gewerbegebiet)“ durch.

Während der Auslegung kann die Öffentlichkeit Stellungnahmen und Änderungswünsche zu dem Plan vorbringen. Die Verwaltung wertet die Stellungnahmen aus und legt sie dem Rat der Stadt zur Entscheidung vor. Der Rat wägt die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander ab und entscheidet über ihre Berücksichtigung oder Zurückweisung.

Das circa 17,3 Hektar große Plangebiet befindet sich im Stadtentwicklungsbereich Krupp-Gürtel, zwischen dem Stadtteil Altendorf und dem Essener Zentrum. Im Wesentlichen umfasst es die Flächen zwischen der Bottroper Straße und dem Berthold-Beitz-Boulevard, sowie den Berthold-Beitz-Boulevard von der Bottroper Straße bis zur Pferdebahnstraße. In diesem Bereich sollen hochwertige gewerbliche Nutzungen realisiert werden. Im Rahmen der weiteren Entwicklung des gesamten Umfeldes sowie der geplanten Ansiedlung eines großflächigen Möbelhauses in unmittelbarer Nähe des Plangebietes, gilt es zudem, die vorhandene Verkehrsinfrastruktur zu ertüchtigen. Die Entwicklung des Plangebietes ist als erster Schritt in der Entwicklung des gesamten Bereichs „Krupp-Gürtel Nord“ zu sehen, die bereits im „Masterplan Krupp-Gürtel Nord“ konkretisiert wurde.

Der Bebauungsplan wird vom 7. Juni bis zum 7. Juli öffentlich ausgelegt. In diesem Zeitraum werden die Planunterlagen im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 5. Etage, Raum 501, montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15:30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr ausgestellt.

Wer sich im Internet über die Planung informieren möchte, findet umfassende Informationen ab dem Beginn der öffentlichen Auslegung unter der Adresse www.essen.de/stadtplanung. Hier können ebenfalls Stellungnahmen abgegeben werden. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, sich am Planungsprozess zu beteiligen.

(ü. Pm.)

Oberbürgermeister übergibt Schlüssel für „THE GRID“

Oberbürgermeister Thomas Kufen hat heute (3.5.) gemeinsam Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Stephan Kölbl und Dr. Marcus Kruse, geschäftsführende Gesellschafter der KÖLBL KRUSE GmbH, sowie Gabriele Volz, Geschäftsführerin des Vermieters WealthCap den Schlüssel für das neue Firmengebäude „THE GRID“ der DB Schenker AG an Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, und Jochen Thewes, Vorstandsvorsitzender der DB Schenker AG, übergeben.

Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Standortes: „Die heutige Schlüsselübergabe zum Neubau „THE GRID“ macht deutlich, warum Essen ein bedeutender und starker Wirtschaftsstandort ist. Ich freue mich sehr über das klare Bekenntnis der Deutsche Bahn AG und der Schenker AG zum Standort Essen. THE GRID wird ein neues Wahrzeichen unserer Stadt und sicher viele Besucherinnen und Besucher faszinieren.“

Der Neubau in der Kruppstraße 4, direkt am Essener Hauptbahnhof, ersetzt die acht über Essen verstreuten Standorte des Logistikunternehmens. Im neuen Hauptquartier werden 730 Mitarbeiter arbeiten; perspektivisch ist Platz für 900. Das Gebäude wurde nach Plänen der Hamburger bn Architekten in Form eines Doppel-X errichtet. Das Raumkonzept hat DB Immobilien in enger Abstimmung mit DB Schenker als Nutzer entwickelt. „Open Space“ ermöglicht durch Transparenz und Offenheit mehr spontane Kontakte, mehr Nähe von Team und Führungskraft und damit mehr Kommunikation. Die Bruttogrundfläche von knapp 30.000 Quadratmetern verteilt sich auf acht Büroetagen inklusive Betriebsrestaurant. Dazu kommen zwei Ebenen für die Tiefgarage, die Platz für 220 Stellplätze bietet.

Titelbild: Grid (Foto: Elke Brochhagen)

(ü. Pm.)

Grundsteinlegung für Sitz der RAG AG und RAG-Stiftung auf Zollverein

Oberbürgermeister Thomas Kufen hat heute (2.5.) gemeinsam mit Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung, den Grundstein für den neuen Verwaltungssitz der RAG AG und RAG-Stiftung auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein gelegt.

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Bei der Grundsteinlegung für den neuen Verwaltungssitz der RAG-Stiftung und RAG Aktiengesellschaft auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein: Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH; Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung; Hermann Marth, Vorsitzender der Stiftung Zollverein; Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG AG; Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen; Dipl.-Ing. Architekt BDA Gerhard Wittfeld, kaddawittfeldarchitektur; Stephan Kölbl und Dr. Marcus Kruse, geschäftsführende Gesellschafter der KÖLBL KRUSE GmbH; und Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. (v.l.n.r.)

Das Stadtoberhaupt freut sich über die Standortwahl: „Für die RAG-Stiftung ist heute ein besonderer Tag. Aber auch für unsere Stadtentwicklung ist die Grundsteinlegung von großer Bedeutung. Ich bin davon überzeugt, dass hier und heute wichtige Impulse an weitere Investoren ausgehen, sich am Standort Zollverein anzusiedeln. Die erfolgreiche Weiterentwicklung Zollvereins ist für den Stadtteil und die ganze Stadt ein Gewinn. Denn mit neuen Wirtschafts- und Kulturstandorten verändert sich auch das direkte Umfeld. Das bedeutet lebendige Stadtentwicklung von innen heraus. Ich wünsche der RAG-Stiftung viel Glück und Erfolg am neuen Standort.“

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Die Visualisierung Neubau den entstehenden Neubau der RAG-Stiftung und der RAG Aktiengesellschaft auf dem Kokerei-Areal des UNESCO-Welterbes in Essen aus der Vogelperspektive.

Zum Hintergrund:

Das Neubauprojekt auf dem Kokerei-Areal Zollverein mit der Adresse „Im Welterbe 10“ entsteht direkt neben der 2012 eröffneten Unternehmenszentrale der RAG Montan Immobilien. Der zweigeschossige Neubau in L-Form wird sich an innovativen Nachhaltigkeits-Standards orientieren, ist gleichzeitig aber funktional und zurückhaltend. Nach der Fertigstellung des Gebäudes werden dort im Herbst 2017 die RAG-Stiftung und die RAG AG mit insgesamt rund 220 Mitarbeitern einziehen. Das Gebäude wird aus ortsbezogenen und schadstofffreien Materialien erstellt, die in hohem Maße recyclinggerecht sind und somit die Werte der Grünen Hauptstadt Europas 2017 ideal abbilden.

Titelfoto: Das Luftbild Kokerei Zollverein zeigt die Fläche, die auf dem Kokerei-Areal des UNESCO-Welterbes Zollverein für den Neubau vorgesehen ist.

(ü. Pm.)

Stadt Essen begrüßt Standortentscheidung von RWE

Millionenverluste für die die Kommune, da der Kursverfall von RWE kommunale Finanzeinlagen radikal vernichtete, eine ungewisse finanzielle Zukunft, in der ein wirklich ausgeglichener Haushalt eher nebulös bleiben wird, RWE und Essen bleiben jedenfalls in einer Schicksalsgemeinschaft, wo der verbleibende Titel „Energiehauptstadt“ einen bitteren Beigeschmack besitzt. Trotzdem freut man sich im Essener Rathaus über die RWE Entscheidung zum Verbleib des Sitzes in Essen. In der Rathausmeldung heißt es: 

„Wie der Vorstand der RWE AG gestern (8.3.) bestätigte, bleibt sowohl der Sitz der RWE AG, als auch die neu abgespaltene Ökostromtochter RWE International SE in Essen.

Damit entscheidet sich das Energie-Unternehmen für seinen langjährigen Traditionsstandort. „Die Stadt Essen und RWE verbindet eine lange und verlässliche Partnerschaft. Bereits im Vorfeld zu der Entscheidung haben wir als Stadt deutlich gemacht, dass wir daran auch in Zukunft nichts ändern wollen“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Das Signal, dass nicht nur die RWE AG, sondern auch der neu gegründete Unternehmenszweig, der mit den erneuerbaren Energien, den Netzen und auch dem Vertrieb das Zukunftsgeschäft des Unternehmens beinhaltet, ihren Sitz in Essen haben werden, werte ich als positiv. Vor allem auch im Hinblick auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene begrüße ich die Entscheidung sehr.“

(stk., u. ü. Pm.)

Umweltaktivisten schreiben an Essener Oberbürgermeister und weisen auf Neuregelung zur Unterbringung von Flüchtlingen in Gewerbegebieten hin

Mit einem Schreiben an Essens OB Thomas Kufen weist eine Gruppierung von Umweltschützern auf Unterbringungsmöglichkeiten von Flüchtlingen in Gewerbegebieten hin.

Die neuen Regelungen des § 246 BG ermöglichen die Unterbringung von Flüchtlingen in Gewerbegebieten. „Wir bitten hierin u.a. um einen Ratsbeschluss möglichst noch am 24.02. bzw. auch die Abänderung eines früheren Ratsbeschlusses.“ heißt es von Seiten der Bürgerinitiative in einem zweiseitigen Schreiben,  das zeitgleich an den OB und die Essener Ratsfraktionen geschickt wurde.

2016-02-21 RUTE Flächenschreiben Gewerbe an OB und Rat

(ü. Pm.)

Arbeit, Umwelt, Identität, die Baustellen einer Großstadt – Ein Interview mit dem EWG Geschäftsführer Dr. Dietmar Düdden

Essen ist ein Musterbeispiel für eine Großstadt im wirtschaftlichen und politischen Wandel. Einst Industriezentrum, kriegsbedingte 80 prozentige Flächenzerstörung und Wiederaufbau mit einem heutigen Grünanteil von ca. 50 Prozent. Heute im Konflikt streitender Interessen bei einer desaströsen Haushaltslage, ohne absehbare Perspektive zur Eigensanierung. Gleichzeitig werden der Stadt durch das Flüchtlingsdrama Zuweisungszahlen zugemutet, die die bürgerliche Solidarität in Frage stellt. Bebauungspläne die sich auf geschützte Grün- und Ackerflächen erstrecken, finden wenig Gegenliebe in der Bevölkerung. Allerdings wird die gleiche Forderung von den Wirtschaftsverbänden gestellt, die die gewerbliche Standortentwicklung gefährdet sehen. Doch wohin will sich das Gemeinwesen entwickeln? Kann es eine gemeinsame Identität und Außendarstellung geben? Wir sprachen mit dem EWG Geschäftsführer Dr. Dietmar Düdden zu dieser Thematik. 

(stk., Foto: EWG)

CDU-Fraktion: Traditionsunternehmen Karstadt muss Essen erhalten bleiben

Der wahrscheinliche Verlust der Karstadt Unternehmenszentrale für Essen wird von der Essener CDU-Fraktion mit folgender Pressemeldung beantwortet:  

„Für die CDU-Fraktion ist klar, dass das seit 1969 in Essen ansässige Traditionsunternehmen Karstadt in Essen bleiben muss. Die Christdemokraten fordern die Verantwortlichen des Karstadt-Konzerns und die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Unternehmenszentrale in Essen zu halten.

Dazu der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Uwe Kutzner: „Wir dürfen nicht tatenlos mit ansehen, wie eines der größten Traditionsunternehmen unsere Stadt verlässt. Wir unterstützen daher die Anstrengungen unseres Oberbürgermeisters Thomas Kufen die Karstadt-Konzernzentrale in Essen zu halten. Das Traditionsunternehmen gehört seit über 40 Jahren zu Essen und ist Arbeitgeber vieler Essenerinnen und Essener. Unsere Stadt braucht Karstadt. Die CDU-Fraktion fordert daher die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) und die Verantwortlichen des Karstadt-Konzerns auf, bei der Standortfrage zu einer für alle zufriedenstellende Lösung zu kommen. Auch sollte man Bestandsimmobilien, wie das Thyssen-Krupp-Haus nochmal überdenken. Hier liegt der Vorteil eines zentralen Standortes klar auf der Hand. Neben dem Auto sind die öffentlichen Verkehrsmittel ein ideales Fortbewegungsmittel um hier zur Arbeit zu kommen. Aber auch ein Neubau an einem zentralen Standort, wie an der ehemaligen Volkshochschule an der Hollestraße, könnte für Karstadt interessant sein. Eine neue Unternehmenszentrale an dieser Adresse würde sowohl baulich als wirtschaftlich die Essener Innenstadt bereichern.“

(ü. Pm.)

IHK stellt sich beim Flughafen gegen Ratsbeschlüsse auf

Eigentlich ist es das Ergebnis unabhängiger Ratsbeschlüsse, die auf der Grundlage von Bürgereingaben das Aus für den Essener Flughafen fordern. Dass der Flughafen darüber hinaus auch ein bisher wirtschaftlicher Zuschussbetrieb war, ließ sich öffentlich auch nicht damit überdecken, dass regelmäßige Vogelbeobachtungen die Schokoladenseite für den Naturschutz hervorkehrten. Naturfreundliche Flächen und Frischluftschneisen können sicher auch ohne die stadtnahe Beschallung eines Geschäftsflughafen realisiert werden. NRW entschied sich letztlich aus Kostengründen gegen einen Weiterbetrieb. Um so verwunderlicher die heutige Grußadresse der Essener Industrie und Handelskammer, sie „begrüßt“ das Angebot eines Netzwerks „Wir sind Flughafen“, hinter dem einige Firmen mit Interesse einer Weiterführung des Flughafens stehen. Hintergründig darf aber auch eine verhaltene politische Kraft vermutet werden, die unter geänderten Ratsbedingungen einen „Ausstieg aus dem Ausstieg“ in Erwägung zieht. Dabei werden die bisherigen Ausstiegsargumente medienwirksam auf das rein ökonomische Überleben des Flugfeldes gerichtet. Die politischen Argumente der Bürgergruppen und Parteien, die über Jahre für eine Schließung gekämpft haben, könnten damit in Frage gestellt werden. Es mutet gerade seltsam an, wenn die stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführerin Veronika Lühl von einem „vorgezogene Weihnachtsgeschenk“ spricht und damit die politische Entscheidung zugunsten des Flughafens fordert. 2016 dürfte die politische Diskussion also das Thema Flughafen wieder auf die Agenda setzen. 

Hier die gesamte Pressemeldung der IHK:

„Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) begrüßt das Angebot des Netzwerks „Wir sind Flughafen“, die Gesellschafteranteile des Landes Nordrhein-Westfalen am Flughafen Essen-Mülheim zu übernehmen. Dazu die stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführerin Veronika Lühl: „Das ist eine positive Botschaft der am Flughafen angesiedelten Unternehmen. Dieses vorgezogene Weihnachtsgeschenk sollte die Politik annehmen und gemeinsam mit den Betrieben an der Wirtschaftlichkeit des Flughafens arbeiten.“ Bestehende Pachtverträge laufen noch bis 2024 bzw. 2034. Die Vorschläge des Netzwerks, das Defizit des Flughafens zu senken, sollten daher ernsthaft geprüft werden. „Die Unternehmen zeigen Verantwortung und bieten an, eigene Mittel in die Hand zu nehmen. Das ist ein starkes Bekenntnis für den Standort. Die Politik sollte daher schnell den Dialog mit dem Netzwerk aufnehmen und gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen. Es kann ja nicht im Interesse der beteiligten Städte liegen, erfolgreiche Unternehmen samt Arbeitsplätzen ziehen zu lassen“, so Veronika Lühl. Die IHK setzt sich seit Jahren für den Flughafen Essen / Mülheim als wichtigen Standortfaktor für die Region ein. Aus ihrer Sicht spielt der Flughafen derzeit unter seinen Möglichkeiten.“

(stk., ü. Pm.)

Essen und Bottrop planen gemeinsames Gewerbegebiet

Essen und Bottrop wollen an ihrer gemeinsamen Stadtgrenze große neue Gewerbegebiete schaffen.
Dafür möchten sie Flächen nutzen, die brach liegen, bestehende Gewerbegebiete wie „Emil Emscher“ in Vogelheim sollen aber auch in die Planungen einbezogen werden. Das Ziel ist es, das vernachlässigte Gelände zu einem Top-Standort für die Industrie zu machen und Arbeitsplätze zu schaffen. Um die Verkehrsanbindung zu verbessern, ist ein neuer Autobahnanschluss geplant.
Das Vorhaben mit dem Namen „Interkommunaler Entwicklungsplan Essen-Bottrop-RAG (IKEP)“ ist ein Vorreiterprojekt im Rahmen der Bergbauflächen-Vereinbarung „Wandel als Chance“, die zwischen dem Land NRW, der RAG AG, der RAG MI, dem Regonalverband Ruhr (RVR) und den beteiligten Städten und Kreisen abgeschlossen wurde. Das Projekt startete im Jahr 2008, um stillgelegte Bergbauflächen wiederzubeleben und Arbeitsplatzverluste durch eine vorausschauende Strategie soweit wie möglich zu kompensieren.

(ü. Pm. RVR)