„Cherry on the Cake“ – Musikalisches Entertainment im Grugapark

Sechs Damen zaubern am Sonntag, 21. Mai, mit Saxophon, Klarinette, Klavier, Akkordeon, Schlagzeug und Tuba einen einzigartigen Sound mit Groove-Garantie. Mit schwungvollen Arrangements und schillernden Kostümen macht die Damenband einen musikalischen Ausflug in die Zeit der 20er bis 60er Jahre. Vom Walzer über Tango und Foxtrott bis hin zu Charleston, Cha-Cha und Boogie-Woogie – Cherry on the Cake entführt das Publikum in die goldenen Zeiten unsterblicher Evergreens. Die sechs Musikerinnen gehen bei „Wochenend und Sonnenschein“ auf eine Reise mit „Chiantiwein“ zum „Meier am Himalaya“ und in die „Funkytown“.

Das Konzert beginnt um 15 Uhr, Einlass ist ab 14 Uhr. Der Eintritt beträgt inklusive Parkeintritt 10 Euro, Dauerkarteninhaber zahlen 5 Euro. Karten sind ab sofort an allen Kassen des Grugaparks erhältlich.

(ü. Pm.)

Konzert der Querflötenklasse Prof. (stv.) Felix Reimann im Kammermusiksaal

Der wohl bedeutendste Komponist des Barock Johann Sebastian Bach steht im Mittelpunkt des ersten Konzerts der Querflötenklasse von Prof. (stv.) Felix Reimann am 24. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal am Campus Essen-Werden.

Bachs Werke für Flöte sind vielseitig, vielschichtig und von großer musikalischer Tiefe. So beseelt und andächtig seine langsamen Sätze oder seine sakralen Musiken sind, so hinreißend, kraftvoll und drängend-virtuos sind die schnellen Sätze der Sonaten und Konzerte. So war Johann Sebastian Bach nicht nur zur Barockzeit eine Art Übervater der Musik. Seine Zeitgenossen, seine Söhne, aber auch viele nachfolgende Komponisten wurden stark von ihm geprägt. Dies wird auch im Programm „(B)ach rock(t)“ deutlich.

Eingerahmt wird das Programm von zwei wunderbaren Bearbeitungen für Flötenquartette. So spielen zu Beginn die Studierenden Bianca Menezes, Siyu Chen, Suje Kim und Pearl Huang den ersten Satz aus dem a-Moll Violinkonzert BWV 1041. Das „Italienische Konzert“ BWV 971 gespielt von Nadja Frey, Niklas Broghammer, Hannah Schütz und Felix Reimann schließt den Abend ab. Dazwischen bietet das Programm sehr viel Abwechslung. So erklingen Stücke für Flöte Solo wie die Fantasie Nr. 2 von Georg Phillip Telemann (Suje Kim) oder die Acht Stücke für Flöte Solo von Paul Hindemith (Niklas Broghammer). J. S. Bachs Sonate C-Dur BWV 1033 wird gespielt von Hannah Schütz (Flöte) und Dennis Freundel (Gitarre) und die Triosonate G-Dur BWV 1039 erklingt in zwei Teilen. Marco Girardin und Nerses Ohanyan spielen gemeinsam mit Felix Reimann und Mario Krause (Fagott) jeweils zwei Sätze. Einen stillen und zentralen Höhepunkt des Abends darf man beim Ausschnitt aus J. S. Bachs Matthäuspassion BWV 244 erwarten. Als G
ast aus der Klasse von Prof. Rachel Robins singt Franziska Fait die Arie „Aus Liebe will mein Heiland sterben“. Begleitet wird sie von Siyu Chen (Flöte), Miriam Torres und Tamon Yashima (Englischhörner) Studierende aus der Oboenklasse von Prof. Michael Niesemann. Einer von Johann Sebastian Bachs Söhnen tat sich besonders schwer mit der „Strenge“ des Vaters. Carl Phillipp Emanuel Bach brach aus dem Regelwerk aus und kreierte seine ganz eigene, freie und von Affekten und Emotionen geprägte „galante“ Musik. Damit war er Wegbereiter einer neuen Epoche und vielleicht der erste „Rockmusiker“ seiner Zeit?

C. Ph. E. Bachs Hamburger Sonate wird gespielt von Nadja Frey und der Finalsatz des berühmten d-Moll Flötenkonzertes erklingt mit Xueqing Wang, Sung Mi Kim (Violine I), Valentin Delpy (Violine II), Ronja S. Brinkmann (Viola) und Robert Wheatley (Violoncello). Den Continuo Part am Cembalo übernimmt für den gesamten Abend unsere Cembalistin und Pianistin Vanda Albota, und wie man Bach mit Rock verbindet zeigt uns Nerses Ohanyan mit einer Beatboxbearbeitung der berühmten Chaconne.

Aufgrund der begrenzten Platzzahl empfiehlt es sich Karten (5,- Euro/ erm. 3,- Euro) vorzubestellen. Sie erreichen den Ticketverkauf telefonisch unter (0201) 4903_231 oder via E-Mail an karten@folkwang-uni.de.

Titel- u. Beitragsfotos: Veronika Kurnosova

(ü. Pm.)

Das „Trio Rosenpalais“ lädt zur musikalischen Damenwahl im Grugapark

 Das „Trio Rosenpalais“ zündet am Sonntag, 7. Mai, ab 15 Uhr ein musikalisches Feuerwerk der guten Laune, das gekonnt zwischen Instrumental-Soli, mitreißenden Ohrwürmern und kessen Wortgefechten changiert. Mit den frechsten Ufa-Melodien, schönsten Tonfilmschlagern und keckesten Gassenhauern rund um das Thema Liebe machen die drei vielseitigen Künstlerinnen einen musikalischen Ausflug von der Konzertbühne auf die Bühnen der Kneipen und Varietés.

Dabei zelebrieren sie das ewige Katz- und Mausspiel zwischen Mann und Frau. Mondäne Lebedame, verruchter Vamp, freche Göre und Pantoffel schwingender Hausdrachen – ein Konzertnachmittag so facettenreich wie die Frauen selbst.

Sonntag, 7. Mai, um 15 Uhr im Grugapark. Der Eintritt ist – bis auf den Parkeintritt – frei.

(ü. Pm.)

Drei Konzerte aus den Bereichen Alte Musik und Jazz im Schloß Borbeck

Den Auftakt macht das Folkwang Kammerorchester am Freitag, 28. April, um 19 Uhr. Unter Leitung des international renommierten Barockgeigers Gottfried von der Goltz ist das Essener Kammerorchester zu Gast im Schloss. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach und seinem ältesten Sohn Wilhelm Friedemann. Am Cembalo begleitet wird das Konzert von Christian Rieger, Professor für Cembalo sowie Ensembleleitung Alte Musik an der Folkwang Universität der Künste Essen.

Am Freitag, 5. Mai, um 19 Uhr gibt es einen Jazzabend im Schloß Borbeck ganz um Thelonious-Sphere Monk (1917-1982), der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Trompeter Flavio Zanuttini, Altist Felix Carlos Fritsche sowie Florian Walter an Bassklarinette und Baritonsaxofon erzeugen Bläsersätze, die wie ein hochenergetischer Block Intensität und Spannung zeugen. Simon Camatta setzt am Schlagzeug Akzente und treibt einen lässigen Swing in bestem Monkschen Sinne auf den Siedepunkt. Gewürzt wird der Abend mit Erzählungen aus dem Leben dieses Musikers.

Am Freitag, 12. Mai, um 19 Uhr gastiert einer der weltweit besten Lautenisten im Schloß Borbeck: Hopkinson Smith. Er nähert sich dem Universum Laute mit einer Musikalität, die weit über die scheinbar begrenze Stimme seines Instrumentes hinausgeht. Unter dem Titel „Mad Dog: Die elisabethanische Laute“ widmet er den Abend drei Komponisten: John Dowland, John Johnson und Anthony Holborne.

Karten zu allen drei Konzerten gibt es ab sofort im Schloß Borbeck, Schlossstraße 101, Tel. (0201) 88 44 219.

 

 

 

 

 

 

 

 

Beethovens Gesamtwerk für Cello und Klavier in zwei Konzerten

 Ludwig van Beethoven begründete mit seinen fünf Cellosonaten eine neue Kammermusik-Formation, die bis dahin beinahe ohne Vorbild war. Nie zuvor war das tiefe Streichinstrument als derart ebenbürtiger Partner des Klaviers in Erscheinung getreten. In der Philharmonie Essen werden nun der Cellist Gautier Capuçon und der Pianist Frank Braley in zwei Konzerten am Sonntag, 23. April 2017 Beethovens Gesamtwerk für Violoncello und Klavier präsentieren. Im ersten Konzert um 11 Uhr erklingen neben der jugendfrischen ersten (op. 5 Nr. 1) und der reifen dritten Sonate (op. 69) auch aus dem insgesamt reichen Variationsschaffen des Komponisten zwei Werke, die geistreich je ein Thema aus Händels „Judas Maccabäus“ und Mozarts „Zauberflöte“ (über „Ein Mädchen oder Weibchen“) fortschreiben. Im zweiten Konzert um 15 Uhr widmen sich die beiden Musiker den beiden späten und kompromisslosen Cellosonaten (op. 102, Nr. 1 und 2), in denen sich der Komponist mitunter fast experimentell mit den Möglichkeiten der beiden Instrumente auseinandersetzte. Sie bilden den gewichtigen Rahmen um die frühe zweite Sonate (op. 5 Nr. 2) und die siebenteiligen Variationen über das Duett von Pamina und Papageno („Bei Männern, welche Liebe fühlen“) aus Mozarts „Zauberflöte“.

Der Franzose Gautier Capuçon hat sich längst als einer der führenden Cellisten seiner Generation etabliert und sorgt kontinuierlich mit seinen Aufnahmen und Konzerten für große Aufmerksamkeit. Höhepunkte der aktuellen Saison sind Auftritte mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Russian National Orchestra, der Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic und dem San Francisco Symphony.

Weltweit unterwegs ist auch der ebenfalls aus Frankreich stammende Pianist Frank Braley. Er konzertierte bislang etwa mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Orchestre National de France, dem Boston Symphony Orchestra und dem Tokyo Philharmonic. Er arbeitete dabei mit Dirigenten wie Christopher Hogwood, Marek Janowski, Kurt Masur, Sir Yehudi Menuhin und Antonio Pappano zusammen.

Einzeltickets (€ 28,00 pro Konzert) und Kombitickets (€ 40,00 für beide Konzerte) unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Renaud Capuçon und Frank Braley (Foto: Karl Lagerfeld).

Philharmonie-Abend „Vibrations“ kombiniert Orgelmusik und Tanz

Wenn eine „Königin“ einlädt, dann darf man von einer erlesenen Gästeliste ausgehen. Das gilt ganz besonders für den nächsten Abend in der Orgel-Reihe der Philharmonie Essen: Unter dem Titel „Vibrations“ erwartet das Publikum am Freitag, 12. Mai 2017, um 20 Uhr eine inspirierende Kombination aus Orgelmusik und Tanz.

Zu Gast ist die Compagnie des Aalto Ballett Essen. Die beiden jungen Choreografen und Compagnie-Mitglieder Armen Hakobyan und Denis Untila bringen gemeinsam mit Roland Maria Stangier an der Kuhn-Orgel Bühne und Publikum im Alfried Krupp Saal zum Schwingen und – wie der Titel des Abends verspricht – Vibrieren. Exklusiv für dieses außergewöhnliche Gemeinschaftsprojekt der beiden Sparten der Theater und Philharmonie Essen entstehen zwei spannende Balletturaufführungen.

In seinem Stück „Frequencies“ beschäftigt sich Armen Hakobyan mit den Wellenlängen, die alle zwischenmenschlichen Beziehungen ausmachen. Unsere Begegnungen mit Freunden, Familie, Partnern oder gar Seelenverwandten funktionieren nur, wenn die richtigen „Schwingungen“ gegeben sind. Mit manchen Menschen stimmt die Chemie auf Anhieb, mit anderen wird jegliche Form der Kommunikation zum Spießrutenlauf. Wohin kann es führen, wenn man sich gezwungen sieht, seinen eigenen Puls auf den der anderen abzustimmen? Gibt es eine Frequenz, die uns die Gesellschaft als „normal“ vorgibt? Wer tanzt als erster aus der Reihe? Sie scheinen nur schwer greifbar zu sein, diese Schwingungen, die unseren Alltag prägen. Was nicht gesagt, sondern nur gefühlt werden kann, davon erzählt Hakobyans Choreografie.

Denis Untila lässt in seinem Ballett die Besucher einer Party kurz nacheinander auf unterschiedliche Weisen ums Leben kommen. Wie gestaltet sich der Moment des Sterbens – und wie fühlt sich der Augenblick danach an? Frei nach Woody Allens Bonmot „Ich habe keine Angst vor dem Sterben, ich möchte nur nicht dabei sein, wenn‘s passiert“ werden verschiedene Todesarten durchgespielt: dramatisch, grotesk, tragisch oder auch augenzwinkernd.

Es war ein großer Wunsch von Orgelkustos Roland Maria Stangier, sein Instrument einmal mit Tanz in Verbindung treten zu lassen, und er lässt es sich nicht nehmen, die Choreografien live zu begleiten. Dabei stehen Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Alexandre Guilmant und Marcel Dupré auf dem Programm, ergänzt durch Orgelimprovisationen sowie eingespielte Stücke von Max Richter und Philip Glass. Tim Waclawek und Armen Hakobyan zeichnen für das Bühnenbild verantwortlich, die Kostüme werden von Ulrich Lott, Kostümdirektor des Aalto-Theaters, gestaltet.

Karten (Einheitspreis: € 21,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und  www.philharmonie-essen.de.

Fotos:

  • Szenenfoto aus „Passacaglia“ (Choreografie von Denis Untila & Michelle Yamamoto, präsentiert bei „PTAH III“ 2014) (Foto: Mario Perricone)
  • Szenenfoto aus „Embodiment“ (Choreografie von Armen Hakobyan, präsentiert bei „PTAH III“) (Foto: Mario Perricone)
  • Porträt Roland Maria Stangier (Foto: Sven Lorenz)

„Kontrastprogramm – Zwischen Utopie und Dystopie – Klingende Extreme“

Das Ensemble „S201“ wird am Freitag, 7. April, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek, Hollestraße 3, das Konzert „Kontrastprogramm – Zwischen Utopie und Dystopie – Klingende Extreme“ aufführen. Der Eintritt kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro).

Das neunköpfige Ensemble „S201“ besteht aus ehemaligen Folkwang-Studierenden, die in ihren Konzertprojekten aktuelle Themen durch, mit und nebst Neuer Musik und experimenteller Kunst reflektieren. In ihrem Projekt „Kontrastprogramm“ beschäftigen sie sich mit Extremen – mit dem Treiben aller Parameter zum Rande des Spielbaren – um somit Visionen von anderen Welten zu wecken. Es geht um Stillstand und schwindelerregende Geschwindigkeit, Reduktion und Expansion, um zu viel und zu wenig des Ganzen… denn Extreme waren immer und in jeder Hinsicht treue Begleiter der Ideale einer besseren (Klang-) Welt.

Essen.Hören. Vor dem Konzert findet ein „Soundwalk“ statt, der sich ebenfalls mit Kontrasten befasst: „Die klingende Innenstadt zwischen Parkidylle und Autobahnlärm – Wie sieht das Essen der Zukunft aus? – Utopie oder Dystopie?“.
Treffpunkt für den „Soundwalk“: 19 Uhr am Eingang der Zentralbibliothek.

Der Abend wird veranstaltet von der Gesellschaft für Neue Musik Ruhr e.V. im Rahmen der Reihe „Schöne Aussichten – Paradiese und Utopien“, einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Essener Kultureinrichtungen.

Lieder von Bach bis Mahler bei Aalto-Reihe „mehrmusik“ – Aalto-Mezzosopranistin Bettina Ranch singt

Am Aalto-Theater glänzte sie als Adalgisa in „Norma“ oder als Maddalena in „Rigoletto“ – jetzt kann das Publikum die Mezzosopranistin Bettina Ranch von einer ganz anderen Seite kennenlernen: In der Reihe „mehrmusik“ ist sie am Montag, 3. April 2017, um 19:30 Uhr im Café Central International im Grillo-Theater zu Gast.

Gemeinsam mit der Aalto-Pianistin Juriko Akimoto und dem Oboisten René Eljabi gestaltet Bettina Ranch, die seit dieser Spielzeit dem Ensemble des Aalto-Musiktheaters angehört, einen facettenreichen Abend unter dem Titel „(Un)glaublich“. Lieder von Gustav Mahler bis Johann Sebastian Bach stehen auf dem Programm, wenn es um die Frage geht: „Wie hast du’s mit der Religion?“ Nicht erst seit der berühmten Gretchenfrage in Goethes „Faust“ wird der Grat zwischen Glaube und Unglaube auch von der Kunst ausgelotet. Hoffnung, Trost, Sicherheit und Geborgenheit, aber auch Gewissensbisse, Zweifel, Zwänge und Ängste – all das spielt eine Rolle bei der Suche nach Antworten auf eine Frage, die vielen unter den Nägeln brennt.

Dieser „mehrmusik“-Abend findet im Rahmen der Festtage Kunst⁵ (3. bis 9.4.) der Theater und Philharmonie Essen statt, die unter dem Motto „Glaube Macht Kunst“ stehen. Bereits um 19 Uhr sind daher alle Besucher zur offiziellen Eröffnung der Festtage mit den Intendanten Hein Mulders, Christian Tombeil und Ben Van Cauwenbergh sowie dem TUP-Aufsichtsratsvorsitzenden Franz-Josef Britz eingeladen. Ort ist ebenfalls das Café Central International.

Karten (€ 16,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

Titelfoto: Mezzosopranistin Bettina Ranch (Foto: Saad Hamza).

 

Konzert mit Musikern der Folkwang Musikschule im Museum Folkwang

Am Samstag, 25. März 2017, 11 Uhr, lassen Musiker der Folkwang Musikschule und Essener Grundschulkinder die Sammlung beim Familienkonzert durch Kompositionen von Bach erklingen. Die Lehrkräfte des Fachbereichs Zupfinstrumente spielen vor ausgewählten Werken der Sammlung.

Am Wochenende wird die Sammlung des Museum Folkwang mit Gitarrenklängen erfüllt. An drei Stationen in den Sammlungsräumen setzen sich die Dozenten mit Kompositionen von u.a. Johann Sebastian Bach, Leo Brouwer, Paul Hindemith und Volker Niehusmann auseinander. Im Gartensaal präsentieren Schüler der Essener Schule an der Waldlehne die Ergebnisse von zwei Workshops, die in Auseinandersetzung mit den Musikstücken sowie Werken von Piet Mondrian, Paul Gauguin oder Nam June Paik entstanden sind.

Das Familienkonzert ist ein Projekt der Initiative KI KU MU (Kinder brauchen Kunst und Musik) der Ulrike Nitschmann-Stiftung und ein Kooperationsprojekt der Folkwang Musikschule und dem Museum Folkwang für Essener Grundschulkinder.

Information: „Familienkonzert“ der Initiative KI KU MU

Sa, 25.3. 2017, 11 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Interpreten: Thomas Hanz, Claudia Hein, Ana Ilievska, Timo Kuhn, Detlef Neumann und Volker Niehusmann, Lehrkräfte des Fachbereichs Zupfinstrumente der Folkwang Musikschule

(ü. Pm.)

 

„60 Jahre Römische Verträge“ und WDR Big Band im Schloß Borbeck

Am Freitag, 24. März, um 19 Uhr gibt es im Schloß Borbeck, Schlossstraße 101, 45355 Essen, ein Symposium zum Thema: „60 Jahre Römische Verträge: und nun?“

Lange wurde die Vorstellung „einer immer engeren Union“ von der großen Begeisterung ihrer Anhänger getragen. An ihrem 60. Jahrestag sieht sich Europa  in einer bis dahin nicht gekannten Lage. Nach langer positiver Entwicklung scheint die traditionsreiche Kompromissfindung kein Erfolgsmodell mehr zu sein. Was wird nun geschehen? Dieser Frage gehen Prof. Dr. Ansgar Belke, Professor für Makroökonomik an der Universität Duisburg-Essen sowie Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft (IBES), Jean Monnet Professor, der französische Generalkonsul in Düsseldorf, Vincent Muller, sowie Prof. Dr. Wolfgang Schmale, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Wien in ihren jeweiligen Impulsbeiträgen nach, moderiert von Dr. Frank Hoffmann vom Institut für Deutschlandforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den Referenten.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung der Lions Clubs Lyon Doyen, Essen-Assindia, Milano Host und Erfurt-Thuringia, in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen und in Kooperation mit Schloß Borbeck ist frei. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich unter: Tel. 0201/77 63 89 im Deutsch-Französisches Kulturzentrum Essen e.V.

Nur eine Woche später, am Freitag, 31. März, ebenfalls um 19 Uhr gastiert die WDR Big Band im Schloß Borbeck. In ihrem neuen Programm „Monk @ 100“ huldigen die WDR Big Band Köln und der Amerikaner Chris Byars (Saxofon, Arrangement und Leitung) mit Thelonious Monk einem der Protagonisten des Bebop, einem innovativen Pianisten und nicht zuletzt einem wagemutigen Komponisten, der 2017 seinen 100. Geburtstag feiern würde.

Byars hat dazu einige wegweisende Kompositionen Monks „entkernt“ und in ihre Einzelteile zerlegt. In einem zweiten Schritt hat Chris Byars die Teile zu einem Big-Band–kompatiblen und andersartigen Mosaik neu zusammengesetzt – ohne dabei den Kern der Originalkomposition aus den Augen zu verlieren.

Karten zu diesem Konzert gibt es ab sofort im Schloß Borbeck, Schlossstraße 101, 45355 Essen, zum Preis von 25 €, erm. 20 €, unter Tel. (0201) 88 44 219.

(ü. Pm.)

New York Philharmonic mit Mahlers Vierter in Essen

Das New York Philharmonic ist ein Orchester der Superlative: Ältestes Sinfonieorchester der Vereinigten Staaten, bislang Auftritte in 63 Ländern, und die Namen der bisherigen Chefdirigenten lesen sich wie eine Auflistung der bedeutendsten Maestri aus den letzten 100 Jahren – Mahler, Toscanini, Walter, Bernstein, Boulez, Masur. Mit seinem aktuellen und demnächst scheidenden Musikdirektor Alan Gilbert ist das weltberühmte Orchester – eines von Amerikas legendären Big Five – am Sonntag, 26. März 2017, um 17 Uhr in der Philharmonie Essen zu Gast.

Ausgewählt hat Gilbert für sein Essener Abschiedskonzert Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 G-Dur und Béla Bartóks „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ – ein spannendes Programm, mit dem der gebürtige New Yorker sein Orchester noch einmal von der allerbesten Seite zeigen kann. Solistin ist die aus München stammende Sopranistin Christina Landshamer, die das Philharmonie-Publikum schon einige Male mit ihrer Stimme verzaubern konnte.

Alan Gilbert ist seit Beginn der Saison 2009/2010 Chefdirigent des New York Philharmonic, dessen Leitung er als erster gebürtiger New Yorker sowie als jüngster Dirigent in der Geschichte des Orchesters übernahm. Von Januar 2000 bis Juni 2008 war Alan Gilbert Chefdirigent und künstlerischer Berater des Königlichen Philharmonischen Orchesters Stockholm, dem er durch die Ernennung zum Ehrendirigenten weiterhin verbunden bleibt. Alan Gilbert hat Produktionen an führenden Opernhäusern geleitet und ist u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem London Symphony Orchestra sowie mit den wichtigsten amerikanischen und japanischen Orchestern aufgetreten.

Karten (Preis: € 19,00 bis 135,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Alan Gilbert und dem New York Philharmonic (Foto: Chris Lee).

(ü. Pm.)

 

„Magie von Blumen und Bäumen“ und Frauenrollen in berühmten Opern – VHS Essen

Am kommenden Wochenende bietet die Volkshochschule für alle kulturell Interessierte zwei besondere Highlights:

Junge Menschen und Junggebliebene können sich am Samstag, 11. März, um 15:30 Uhr von den von Eva-Maria Vaessen lebendig vorgetragenen Märchen zur „Magie von Blumen und Bäumen“ verzaubern lassen.

Am Sonntag, 12. März, um 15:30 Uhr lädt die Sopranistin Diana Petrova mit weiteren Künstlern zum Gesangskonzert „Opera kompakt mit Diana Petrova – Wir sind Frauen!“ ein. Hier geht es um verschiedene Frauenrollen in berühmten Opern.
Beide Veranstaltungen finden im großen Saal in der VHS am Burgplatz statt. Der Eintritt kostet jeweils 10 Euro (ermäßigt 5 Euro).

Weitere Informationen gibt es unter www.vhs-essen.de.

(ü. Pm.)