Konzert des Impr%rchester unter dem Motto „Ein Platz in der Welt“

Am Donnerstag, den 08. Februar, findet um 19.30 Uhr im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden ein Konzert des Impr%rchester unter der Leitung von Prof. Michael Niesemann statt, zu dem das Ensemble herzlich einlädt. 

Das Konzert steht diesmal unter dem Motto „Ein Platz in der Welt“. Das Orchester spielt frei improvisierte Musik und drei TänzerInnen werden auf der Bühne zu sehen sein.

Seit mehreren Jahren widmen sich die mitwirkenden MusikerInnen, zum größten Teil Studierende, aber auch Lehrende der Folkwang Universität der Künste und manchmal auch Gäste, der zumeist komplett frei improvisierten Musik. Auf traditionellen, teilweise aber auch exotischen Instrumenten entsteht ein sehr ausgefallener und eigenwilliger Klang.

Unterstützt vom bühnen- und tontechnischen Team der Hochschule entführen die Mitwirkenden die ZuhörerInnen in außergewöhnliche Atmosphären und Klangwelten, die durch ihre Unvorhersehbarkeit beeindrucken.

Karten gibt es zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) telefonisch unter 0201 4903 231, per Mail unter karten@folkwang-uni.de und an der Abendkasse.

Folkwang Tanzstudio mit zwei Uraufführungen

Am Donnerstag, den 08. Juni, bringen die NachwuchschoreographInnen Chun Zhang und Kai Strathmann mit „Being far away from…“ und „die andere seite“ gemeinsam mit den TänzerInnen des Folkwang Tanzstudios zwei Uraufführungen auf die Bühne der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden.

Beginn ist um 19.30 Uhr. Es folgen zwei weitere Vorstellungen am 09. und 10. Juni, jeweils um 19.30 Uhr. Die beiden Choreographien des Abends sind Arbeiten der Masterstudierenden Chun Zhang und Kai Strathmann im Studiengang Tanzkomposition mit dem Schwerpunkt Choreographie. Mit seiner Arbeit „die andere Seite“ legt Strathmann den Fokus auf die Komplexität alltäglicher Bewegungen. Sein Stück erlaubt den ZuschauerInnen einen Zeitlupenblick auf die Bewegungen der TänzerInnen und schafft so Raum für Details: Interaktion, Isolation, Akzente und Bewegungsfluss der TänzerInnen rücken in den Mittelpunkt. Während bei Strathmann unterschiedliche Bewegungsqualitäten und physikalische Abläufe im Vordergrund stehen, hat Zhang für ihre Arbeit „Being far away from…“ einen autobiographisches Thema gewählt. Eigene Erfahrungen mit Rückschlägen und Enttäuschungen haben sie zu einem Stück über Versuchen und Scheitern inspiriert. So suchen die TänzerInnen in ihrem Stück durch Wiederholen, durch Vor und Zurück ihren Weg im Leben. Einen Weg mit der Dunkelheit, aus der Dunkelheit, zwischen Heimweh und Freiheit, zwischen Zweifeln, Hoffnung und Aufbruch. Premiere ist am Donnerstag, 08. Juni, um 19.30 Uhr. Es folgen weitere Vorstellungen am Freitag, 09. Juni und Samstag, 10. Juni zur gleichen Zeit. Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) telefonisch unter 0201 4903 231, per Mail unter karten@folkwang-uni.de und an der Abendkasse.

Fotos: Folkwang Tanzstudio_Probenbild, Elsa Wehmeier

(ü. Pm.)

Das PACT-Programm im April

Das PACT-Programm im April, das mit einer Bündelung starker Arbeiten junger Künstler*innen bei der diesjährigen Frühlingsfest(ival)-Edition startet und mit einer Uraufführung der theatralen Zauberer von Forced Entertainment, die ja mit ihrem letzten von PACT koproduzierten und hier uraufgeführten Stück „Real Magic“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurden, ausklingt. Dazwischen: eine ATELIER-Sonderedition von „HOOD“, jener Formation aus Tänzer*innen, die aus der ehemaligen Forsythe Company hervorging und derzeit bei PACT beheimatet ist.

Dirty Work – Forced Entertainment – Photo Tim Etchells

FRÜHLINGSFEST(ival) 31.03.-02.04.17

Wir feiern den Frühlingsanfang mit starken Arbeiten einer neuen Generation. Objekte werden lebendig, Sinne freigelegt und Räume werden aktiviert. Entdecken Sie an drei Tagen spannende Installationen, Performances und Konzerte, verwandeln Sie die ehemalige Waschkaue in ein riesiges Spielfeld oder verbringen Sie einfach Zeit mit uns im Foyer bei Live-Musik während ›Wims Kochwerk‹ mit leichter Frühlingsküche für das leibliche Wohl sorgt. Am Samstag- und Sonntagnachmittag bieten wir darüber hinaus eine kostenlose Kinderbetreuung mit Spielen, Malen und – bei gutem Wetter – kleinen Außenaktivitäten an.

***IM RAHMEN DES FRÜHLINGSFEST(ivals) 2017***

FR 31.03.17 17:00 UHR
SA 01.04.17 16:00 UHR
SO 02.04.17 14:30 UHR

BEGÜM ERCIYAS

VOICING PIECES

Begehbare Audioinstallation

Voicing Pieces‹ macht die eigene Stimme zum Protagonisten der Inszenierung. In der Intimität einer isolierten Klangkabine, geleitet von einer einfachen Partitur, wird der Besucher zum Zuschauer seiner eigenen Stimme. Der Akt des Sprechens und das gleichzeitige Hören der eigenen Stimme verwandelt sich in eine theatralische und choreographische Erfahrung, die mit jeder individuellen Interpretation der Partitur neu gestaltet wird. Die Stimme wird zum Ort des Geschehens, zum Spektakel oder zur Überraschung. Ist nicht die eigene Stimme immer uneigentlich und unheimlich? Wer spricht, wenn die eigene Stimme spricht? Anstatt sich im Fremden zu erkennen, ist ›Voicing Pieces‹ eine Einladung, das Fremde in sich selbst zu erkennen.

Eintritt frei

***IM RAHMEN DES FRÜHLINGSFEST(ivals) 2017***

FR 31.03.17 20:00 UHR

DRAGANA BULUT

RETURN OF THE ZOMBIE – EPISODE 3

Performance in englischer Sprache

Halten Sie Türen und Fenster verschlossen und hoffentlich wurde für ausreichend Wasser und Nahrung gesorgt, denn bei ›Return of the Zombie‹ bevölkern Untote die PACT Bühne! In ihrer neuen Produktion befragt Dragana Bulut das fragile Verhältnis von Realität und Fiktion, indem sie Mechanismen der Realitätskonstruktion freilegt. Dabei entwickeln Raum, Klang und Licht einen derartig gespenstischen Eigensinn, dass die Zombies auf der Bühne ihre Mühe haben mit den sich stetig ändernden Rahmenbedingungen. Ein Abend voller absurder Situationskomik über Subjektivität innerhalb unserer heutigen, medial geprägten Umwelt. Dragana Bulut arbeitete bereits mit Künstler*innen wie Meg Stuart, Tino Sehgal, Ivo Dimchev und Charles Linehan zusammen und gewann 2010 den Prix Jardin d’Europe für junge Choreographen.
VVK/AK 8 € / erm. 5 €
(Frühlingsfest-Preis, inkl. VRR-Ticket)

***IM RAHMEN DES FRÜHLINGSFEST(ivals) 2017***

FR 31.03.17 22:00 UHR- ACHTUNG: Auf Freitag vorverlegt!

LEA PORCELAIN

KONZERT

Spätestens seit ihrer gefeierten Debüt-EP sind Lea Porcelain ein gern gesehener Gast bei Festivals und Konzerten zwischen London, Paris unas PACT-Programm im April, das mit einer Bündelung starker Arbeiten junger Künstler*innen bei der diesjährigen Frühlingsfest(ival)-Edition startet und mit einer Uraufführung der theatralen Zauberer von Forced Entertainment, die ja mit ihrem letzten von PACT koproduzierten und hier uraufgeführten Stück „Real Magic“ zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurden, ausklingt. Dazwischen: eine ATELIER-Sonderedition von „HOOD“, jener Formation aus Tänzer*innen, die aus der ehemaligen Forsythe Company hervorging und derzeit bei PACT beheimatet ist.d Berlin. Gerade aus Großbritannien bekommen die beiden Frankfurter Julien Bracht und Markus Nikolas viel Aufmerksamkeit und das ist kein Zufall, denn die Referenzen auf britische Bands wie Joy Division, The Cure oder Echo & The Bunnymen sind unüberhörbar. Aber Lea Porcelain schaffen es, ihre vielfältigen Einflüsse zu einem eigenen brodelnden Sound zu verweben. Nicht ohne Grund wird das Duo in einschlägigen Blogs und Magazinen als eine der spannendsten Bands derzeit besprochen.

VVK/AK 8 € / erm. 5 €
(Frühlingsfest-Preis, inkl. VRR-Ticket)

***IM RAHMEN DES FRÜHLINGSFEST(ivals) 2017***

SA 01.04.17 16:00 UHR
SO 02.04.17 14:30 UHR

*L*O*O*O*O*O*S* — START2PLAY

Spiele & Workshop

Im Rahmen des Frühlingsfests laden wir dazu ein, mit Hilfe spielerischer Verfahren ganz einfach drauflos zu spielen:
Einfach draufloskonstruieren! Bei ›Just Add People‹ lassen die Spieler*innen eine Landschaft aus fantastischen Bushaltestellen, Windmühlen für Veganer oder absonderlichen Automaten entstehen.

Einfach drauflosbewegen! ›Johann Sebastian Joust‹ ist ein Multiplayer-Computerspiel ohne Bildschirm. Die Spieler*innen tragen bewegungssensitive Controller und versuchen sich gegenseitig aus dem Konzept zu bringen.
Einfach drauflosnutzen! Mit ›Playful Commons‹ können die Spieler*innen in bestimmten Bereichen von PACT eigene krea­ti­ve Ideen umsetzen. Die Spielregeln werden in einem Workshop gemeinsam diskutiert und angepasst.

Eintritt frei

***IM RAHMEN DES FRÜHLINGSFEST(ivals) 2017***

SA 01.04.17 20:00 UHR

VANIA VANEAU

ANNA MASSONI

ORNEMENT

Tanz/Performance

Ornement‹ begibt sich an die Grenzbereiche von Innen und Außen, Sichtbarkeit und Verborgenem, Materie und Gedächtnis. In den porösen Körpern von Vania Vaneau und Anna Massoni verwischen die Trennlinien, verlieren sich und öffnen Raum für eine Choreographie der Transformation. In stetiger Veränderung begriffen, wird der körperliche Ausdruck zwischen Kristallisa­tion und Verflüssigung zu einem Material wechselnder Aggregatzustände. Vaneau und Massoni treten in permanenten Austausch mit den Dingen, die sie umgeben. Dabei wird die vermeintlich passive Kulisse zum gleichwertigen Akteur. In ihrem Zusammenspiel entfalten sich faszinierende Landschaften für alle Sinne. ›Ornement‹ lässt Muster erkennen, legt Gesten frei, wie Fragmente einer vorzeitlichen Geschichte, die sich in die Performerinnen im Hier und Jetzt einschreiben: Haut wird zur Zierde, Hände und Augen werden Schmuck – gleichsam zum Ornament.

VVK/AK 8 € / erm. 5 €
(Frühlingsfest-Preis, inkl. VRR-Ticket)

***IM RAHMEN DES FRÜHLINGSFEST(ivals) 2017***

SO 02.04.17 14:30 UHR

CHORO DO MALANDRO

Live Musik und Jam-Session mit den Brasileirinhos

In gemütlicher Salonatmosphäre nehmen uns die Brasileirinhos mit auf eine Reise zurück in die Zeit der brasilianischen ›Belle Epoque‹. Sie teilen eine tiefe Leidenschaft für den ›Choro‹ – einen Musikstil aus dem späten 19. Jahrhundert, der sich durch die Auseinandersetzung brasilianischer Musiker mit europäischer Musik herausgebildet hat und verschiedene musikalische Traditionen, insbesondere auch afrikanische Rhythmen, in sich vereint. Entdecken Sie mit uns einen der interessantesten Musikstile Brasiliens!

Im Anschluss lädt die Gruppe lokale Musiker*innen dazu ein, im Rahmen einer für diesen Stil typischen Jam-Session, der ›Roda de Choro‹, Stücke aus dem klassischen Choro-Repertoire gemeinsam zu interpretieren. Zur Vorbereitung auf die Jam-Session können bei matthias.mohr@pact-zollverein.de Noten verschiedener Standards angefragt werden

***IM RAHMEN DES FRÜHLINGSFEST(ivals) 2017***

SO 02.04.17 16:30 UHR

LOUIS VANHAVERBEKE

MULTIVERSE

Performance/Objekttheater

Bunte Plastikgegenstände, Drumcom­pu­ter, Skateboards, rollende Turntables und allerlei andere Fundstücke bilden die Zutaten zu ›Multiverse‹, der neuen Produktion des jungen belgischen Ausnahme­talents Louis Vanhaverbeke. Wie ein Multifunktions-DJ kombiniert Vanhaverbeke scheinbar banale Alltagsgegenstände zu atemberaubenden Klangmaschinen. Spielerisch bewegt er sich durch dieses kleine Multiversum aus Wegwerfartikeln. Aus harmlosen Tricks werden perfekt getimte Stunts, aus kleinen Wortfetzen komplexe Raps. ›Multiverse‹ ist eine wirbelnde Ode an Phantasie und Kreativität und zugleich ein Plädoyer für die Neubewertung der Dinge, die in einer Wegwerfgesellschaft wertlos erscheinen. Vanhaverbeke enthüllt ihre Seele und eröffnet so unvermutete Möglichkeiten.

VVK/AK 8 € / erm. 5 €
(Frühlingsfest-Preis, inkl. VRR-Ticket)

 Freitag 21.4.17, ab 19 Uhr

ATELIER SPEZIAL mit ›HOOD‹

In der traditionsreichen Reihe Atelier stellen wir seit 2002 angehenden und bereits etablierten Künstler*innen aus NRW sowie dem In- und Ausland alle Räume des Hauses zur öffentlichen Präsentation, Skizzierung und Reflexion ihrer Arbeiten zur Verfügung. In dieser Spezialausgabe werden die früheren Tänzerinnen und Tänzer der ehemaligen Forsythe Company, die unter dem Label HOOD zusammengefasst sind, zum ersten Mal bei PACT den Abend gestalten. Dabei werden sie sowohl eigene in unterschiedlichen Konstellationen entstandene Skizzen und Arbeiten präsentieren als auch die anderer, von ihnen geladener Künstler*innen aus den Bereichen Tanz, Performance, Musik und Videokunst. Entstehen wird ein gemeinsamer Raum, in dem bildnerische, performative und theoretische Arbeiten in einen spannungsreichen Dialog treten.

Eintritt nach Gusto, nur an der abendkasse

URAUFFÜHRUNG
FR 28.4.2017, 20 Uhr
SA 29.04.2017, 20 Uhr
Forced Entertainment
›Dirty Work (The late Shift)‹

 

Mit Real Magic, dem letzten von PACT-koproduzierten und hier uraufgeführtenm Stück, wurden Forced Entertainment gerade als eine von zehn aus über 370 ausgewählten Produktionen zum diesjährigen Berliner Theatertreffen eingeladen.
Nun präsentieren die Ibsen-Preisträger auch ihre nächste Arbeit als Uraufführung bei PACT: In ›Dirty Work (The Late Shift) stellen sie das ganz gewöhnliche Spektakel ins Zentrum des Bühnengeschehens.

Begleitet von einem beschädigten Plattenspieler stellen sich zwei Performer*innen eine Performance vor: so groß, vielfältig, hässlich und unmöglich wie die ganze Welt nun mal ist. Kein Event ist zu groß und kein Bild unaufführbar. Theater, historische Begebenheiten, Alltagsphänomene, unmögliche Heldentaten, politische Reden – ein überwältigendes Delirium an Szenen von erhabener Schönheit bis zu eindringlichem Schrecken wird coram publico ausgebreitet: provokativ, intim und komisch in bekannter Forced Entertainment-Manier.

Ein theatrales Fest für das Potential von Sprache und der Vorstellungskraft des Publikums.

VVK 11 € / erm. 6 €
AK 13 € / erm. 8 €
(Inkl. VRR-Ticket)

Tickets für über www.pact-zollverein.de oder über die Theater und Philharmonie Essen, Fon: +49 (0)201 812 22 00; tickets@theater-essen.de

Fotos:

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PLUMMET – a sharp dive down in 3 acts

Soziale Ausgrenzung und die Unfähigkeit, sich bestimmten Situationen anzupassen – mit der Produktion von „PLUMMET – a sharp dive down in 3 acts“ behandelt das Folkwang Tanzstudio (FTS) ernste Themen.

Premiere des Stückes ist am Donnerstag, 19. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden. Weitere Aufführungen finden am Freitag, 20. Januar und Samstag, 21. Januar statt.

Premiere des Stückes ist am Donnerstag, 19. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden. Choreograf der Produktion ist Iker Arrue, der sich für „PLUMMET – a sharp dive down in 3 acts“ von einer Erzählung aus der Bibel inspirieren ließ: Thematisch bildet die Handlung eine Metapher zur Geschichte von Lots Frau, die auf das zerstörte Sodom zurückblickte und zur Salzsäule erstarrte. Zentrales Motiv des Stückes ist die Unfähigkeit, loszulassen und sich von der Vergangenheit freizumachen. Arrues Choreografien sind stark von der japanischen Kampfkunst Aikido beeinflusst. Präzision, Gesten, die Liebe zum Detail und kreisförmig verlaufende Bewegungen markieren seinen Tanzstil. Bereits 2015 unterrichtete der spanische Choreograf die FTS-Kompanie während eines zweiwöchigen Workshops. Eine glückliche Zusammenkunft, denn es entstand der beidseitige Wunsch, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Die Zusammenarbeit mündete nun in der ersten gemeinsamen Tanzproduktion, zu der die Proben bereits im Oktober 2016 begannen. Neben der Premiere von „PLUMMET – a sharp dive down in 3 acts“ am 19. Januar ist das Stück auch am Freitag, 20. Januar und Samstag, 21. Januar jeweils um 19.30 Uhr in der Neuen Aula zu sehen. Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) an der Abendkasse, telefonisch unter 0201_4903-231 oder per E-Mail an karten@folkwang-uni.de.

Über Iker Arrue: Zum professionellen Tanz kam der in San Sebastian im Baskenland geborene Iker Arrue über Umwege: Er entschied sich zunächst für ein Architekturstudium, bevor er seine Leidenschaft zum Beruf machte und Choreograf wurde. Als Tänzer und Choreograf hat er bereits international in Spanien, den Niederlanden, Deutschland und Dänemark gearbeitet. Arrue wirkte außerdem bei „Dance und Performativity“ mit, einer Vortragsreihe zum zeitgenössischen Tanz, die sich mit Fragen der Philosophie und Ästhetik beschäftigte. 2009 gründete Arrue das AI DO PROJECT. Das Ensemble verbindet zeitgenössischen Tanz mit der japanischen Kampfkunst Aikido.

Titelfoto: Ursula Kaufmann

Kubanische Nacht in der Philharmonie Essen

Karibisches Flair in der Philharmonie Essen: Am Samstag, 11. Februar 2017 können alle Salsa-Freunde bei einer „Kubanischen Nacht“ bis in den frühen Morgen durchtanzen.

Zum zweiten Mal nach 2015 verwandelt sich der Alfried Krupp Saal ab 20 Uhr in einen riesigen Tanzsalon und die gesamte Philharmonie in eine stimmungsvolle Party-Location. Die „Kubanische Nacht“ ist gleichzeitig Höhepunkt eines dreitägigen kubanischen Salsa-Festivals, zu dem die Philharmonie gemeinsam mit Pedro’s Cuba Lounge vom 10. bis 12. Februar einlädt.

Titelfotos: aus der „Kubanischen Nacht“ 2015 (Fotos: Sven Lorenz).

(ü. Pm.)

Der Schneemann – Musikalische Märchenaufführung der Folkwang Musikschule

Schülerinnen und Schüler der Folkwang Musikschule führen am Donnerstag, 15. Dezember, um 18 Uhr im Gustav-Adolf-Haus auf der Margarethenhöhe, Steile Straße 60a, ein musikalisches Märchen nach Hans Christian Andersen auf. „Der Schneemann“ erzählt die Geschichte von einem alten Hund, der von vergangenen Zeiten schwärmt, und vom Schneemann, der sich Sorgen um seine Zukunft macht. Dabei sind das Cello-Orchester „CellikatEssen“ (Leitung: Annemieke Schwarzenegger), ein Blockflötenensemble (Leitung: Katrin Sons) und ein Tanzensemble (Leitung: Bärbel Küsters).

Es erklingen Melodien von Bach, Blake, Tschaikowsky und anderen sowie alte Volksweisen. Erzähler sind Anja Renczikowski und Dr. Rainer Mentel, die Gesamtleitung hat Bernhard Schüth.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

(ü. Pm.)

Folkwang Musikschule lädt in die Weststadthalle ein

Die Folkwang Musikschule der Stadt Essen lädt tanzinteressierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Sonntag, 4. Dezember, um 15 Uhr, zu einem bunten Tanzprogramm in die Eventhalle der Weststadthalle, Thea-Leymann-Straße 23, ein.

Die traditionelle Weihnachtsvorstellung des Fachbereichs Tanz wird von Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersgruppen und Klassen gestaltet. Das Programm stellt die unterschiedlichsten Tanzstile vor. Einstudiert wurden Choreographien nach Werken von Johann Sebastian Bach, Peter Tschaikowsky, Léo Delibes, Melody Gardot, Max Richter, David Garrett, Ólafur Arnalds und René Aubry.

Der Eintritt ist frei, Spenden für den Förderverein der Folkwang Musikschule sind willkommen.

Titelfoto: Weihnachtstanz (Foto: Folkwang Musikschule)

(ü. Pm.)

„Young Moves“ feiert Premiere im Theater Duisburg

Die letzte Ballettpremiere dieser Saison gehört dem choreographischen Nachwuchs des Balletts am Rhein. Mit „Young Moves – Plattform Choreographie Ballett am Rhein“ hat Martin Schläpfer ein neues Format geschaffen, das ambitionierten Tänzerinnen und Tänzern seiner Compagnie Raum gibt, eigene Choreographien zu erarbeiten und dem Publikum vorzustellen. Finanziell möglich ist das durch die großzügige Unterstützung der Ballettfreunde der Deutschen Oper am Rhein. Im Juli 2017 kommt eine Neuauflage von „Young Moves“ ins Düsseldorfer Opernhaus.

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Sechs Uraufführungen mit einer Aufführungsdauer von jeweils etwa 15 Minuten feiern am Samstag, 18. Juni, um 19.30 Uhr, Premiere im Theater Duisburg. Die Wahl der Themen, der Musik, der Ausstattung und der gesamten Umsetzung war den Nachwuchschoreographen selbst überlassen. Das Ergebnis ist ein extrem abwechslungsreiches Programm, das kurzgeschichtenartig pointiert durch die unterschiedlichsten Sujets und Gedankenkonstrukte führt. Inspiriert von Virginia Woolf und Katherine Mansfield lotet Alban Pinet in „Odnalro“ aus, was die Identität und das Selbst eines Menschen prägt. Wun Sze Chan nennt ihr Stück „It is passing by“ und spürt darin der Frage nach, wie durch Bewegung Interaktion und Verständigung entsteht. Aus ihrer eigenen Perspektive blickt Louisa Rachedi in „FIELDWORK: \ˈFĒLD-ˌWƏRK\“ auf eine besondere Spezies: die Städter. Boris Randzios „Mindrift“ befasst sich auf ganz andere Weise mit den Auswirkungen, die Kommunikation zwischen Individuen auslöst.

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Falten, Altersflecken? Besenreiser?  … müssen nicht sein. Lassen Sie sich beraten.

Info über: Naturheilpraxis bietet Alternativen (anklicken!)

Naturheilpraxis in Essen-Rüttenscheid, Telefon: 0178-8390214

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Inspiration für ihr Ballett „Zahir“ fand So-Yeon Kim in der außergewöhnlichen Liebesgeschichte zwischen Gustav Klimt und Emilie Flöge und rückt damit historische Figuren in den Fokus ihrer tänzerischen Auseinandersetzung. Michael Foster schließlich widmet sich in „Rapture“ der Beziehung zwischen Individuen und Gruppen und ihren – oft unbewussten – Ritualen.

Vorstellungen im Theater Duisburg: So 18.06. – 19.30 Uhr (Premiere) | Sa 25.06. – 19.30 Uhr | Fr 01.07. – 19.30 Uhr

Karten und weitere Informationen im Opernshop Düsseldorf (0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (0203.283 62 100) und online unter www.operamrhein.de

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Louisa Rachedi: Fieldwork – Yuko Kato – © Foto: Gert Weigelt

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Boris Randzio: Mindrift – Virginia Segarra Vidal, Anne Marchand, Christine Jaroszewski – © Foto: Gert Weigelt

 

 

Folkwang Tanzabend mit drei Uraufführungen

Am Dienstag, den 21. Juni, stehen beim diesjährigen Tanzabend des Instituts für Zeitgenössischen Tanz drei Uraufführungen auf dem Programm: Der schottische Tänzer und Choreograph Mark Sieczkarek choreographiert für die Studierenden des 3. Jahrgangs B.A. Tanz. Sieczkarek tanzte von 1985 bis 1988 bei Pina Bausch und ist seit 1988 als Choreograph eigener Stücke national und international erfolgreich unterwegs. Die Studierenden des vierten Jahrgangs B.A. Tanz sind in einer Choreographie von Ivan Fatjo Chaves zu erleben, die durch Improvisationen der Studierenden zum Teil erst während der Aufführung entsteht. Der in Brüssel lebende Tänzer und Choreograph arbeitete z. B. mit Josef Nadj zusammen und präsentiert mit seinem Stück seine erste Arbeit für das Folkwang Institut für Zeitgenössischen Tanz. „Dust floating in the Air“ nennen das Choreographen-Duo Xuan Shi und Niannian Zhou ihre für die Studierenden des Masterstudiengangs Interpretation geschaffene Choreographie. Auch sie zeigen mit dem Stück ihre erste Arbeit für den Studiengang Tanz. Shi und Zhou tanzen bei Sasha Waltz und gründeten 2014 unter dem Namen „XuanNian company“ ihr eigenes Tanzensemble. In diesem Jahr wird erstmals an jedem Abend ein anderes Stück eines/einer Master-Studierenden des Faches Choreographie zu sehen sein: Chun Zhang, Carla Jordão, Murat Alkan und Kai Strathmann zeigen Choreographien, die mit Studierenden des ersten und des zweiten Jahrgangs B.A. Tanz während des laufenden Sommersemesters entstanden sind. Gewidmet ist dieser Tanzabend 2016 dem kürzlich verstorbenen Dozenten für Tanzgeschichte Roman Arndt, der von 1999 bis 2016 am Folkwang Institut für Zeitgenössischen Tanz lehrte und den Studiengang Tanz prägend mitgestaltet hat. Premiere des Folkwang Tanzabends ist am Dienstag, 21. Juni um 19:30 Uhr in der Neuen Aula auf dem Campus Essen-Werden. Es folgen weitere Vorstellungen am Mittwoch, 22. Juni, Donnerstag, 23. Juni und Freitag, 24. Juni, jeweils um 19:30 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) telefonisch unter 0201 4903231, per Mail unter karten@folkwang-uni.de und an der Abendkasse.

(ǘ. Pm.)

„Nachtmusik“ in der Philharmonie: Tanz in den Mai

Seit Beginn dieser Spielzeit zeigt die Reihe „Nachtmusik“, dass die Philharmonie Essen eine erstklassige Party-Location ist. Das wird auch am Samstag, 30. April 2016 der Fall sein: Bei einer „Nachtmusik spezial“ lädt die Philharmonie ab 22:30 Uhr zum Tanz in den Mai in den RWE Pavillon. Für eine ausgelassene Party-Stimmung sorgen unter anderem zwei Top-Musiker: Neben Hans Nieswandt, der in der Reihe regelmäßig am DJ-Pult zu erleben ist, kann das Publikum diesmal Mousse T. begrüßen. Der aus Hagen stammende Produzent gehört zu den ersten Adressen der internationalen Musikszene. Für Tom Jones schrieb er den Hit „Sex Bomb“, für Michael Jackson, Simply Red oder Gloria Estefan erstellte er Remixes und erst kürzlich komponierte er einen „Tatort“-Soundtrack. Stimmlich unterstützt werden die beiden DJs vom Sänger Matthew Wood. Und als weitere Attraktion animieren Voguing-Tänzer die Party-Gemeinde.

"Nachtmusik"  - Philharmonie Essen 28 November 2015 Foto: Sven Lorenz, Essen
„Nachtmusik“ – Philharmonie Essen
28 November 2015
Foto: Sven Lorenz, Essen

Wer die Clubnacht mit einem unterhaltsamen Konzert einläuten möchte, sollte sich die Barry White Show im Alfried Krupp Saal nicht entgehen lassen: Um 20 Uhr präsentieren das Pleasure Unlimited Orchestra und der aus Hollywood stammende Sänger Sire eine beeindruckende Hommage an den großen Soulsänger Barry White.

Die Reihe „Nachtmusik“ veranstaltet die Philharmonie Essen in Kooperation mit dem IfPoM (Institut für Populäre Musik) der Folkwang Universität der Künste.

Karten „Nachtmusik“: € 17,60 inkl. Systemgebühr

Karten „Barry White Show“: € 16,50 – 49,50 inkl. Systemgebühr

Tickets und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Hans Nieswandt, sowie ein Foto aus einer Nachtmusik im RWE Pavillon (beide Bilder: Sven Lorenz).

“Libertango”, Tangomusik mit dem Darnea Quintett in der VHS

Die Volkshochschule Essen wirbt mit Tango…

„Sie haben noch nichts vor am kommenden Wochenende? Das ist gut, denn Sonntag ist unsere Koloratursopranistin Diana Petrova mit einem attraktiven Programm bei uns im Hause:

Sonntag, 17.4.16, 15:30 Uhr ist sie mit Ihren Musikerfreunden im großen Saal zu hören und wird uns mit ihrem neuen „Tangoprogramm“ wunderbar unterhalten:

“Libertango”

Tangomusik mit dem Darnea Quintett:

Diana Petrova Darnea (Sopran), Vali Vasile Darnea (Geige),

Denis Ivanov (Klavier), Vadim Baev (Akkordeon),

Milivoj Plavsic (Kontrabass), Martin Lenze (Licht)

Tango – Die einende Kraft des tanzenden Eros, Tanz der Herzen, ein Stück von Liebe und Verlangen…

Im neuen Programm des DARNEA Quintetts stehen Tangolieder aus verschiedenen Ländern im Mittelpunkt. Sie hören sowohl einen argentinischen Libertango von Piazzolla als auch einen Masochismus-Tango von Tom Lehrer.

Leidenschaft und Melancholie vermischen sich mit Leichtsinnigkeit und  Scherz. Getanzt wird er natürlich auch..

Datum, Ort: April 2016 um 15.30 Uhr

Großer Saal der VHS Essen (Burgplatz 1)

Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro

Diana Petrova schreibt dazu:

„Es war ein langjähriger Traum von mir und mein Mann, Vasile Darnea, zusammen Tangomusik zu spielen. Ich habe mich allerdings lange nicht getraut, denn Tangolieder  werden in der Regel von tieferen, eher Jazz/Pop-Stimmen gesungen als von einem lyrischen Koloratursopran. Mein Mann allerdings hat sich schon während seines Studiums intensiv mit dem Tango beschäftigt und ist zu einem Spezialisten geworden. Da ich sehr experimentierfreudig bin, habe ich entschieden: jetzt ist die Zeit gekommen und  ich riskiere es auch!

Wir konnten auch diesmal weitere tolle Musiker für unseren Ensemble gewinnen. Das sind neben dem Denis Ivanov, der bekanntermaßen äußerst feinsinnig am Klavier begleitet, Milivoj Plavsic, ein freiberufliche Essener Kontrabassist und Vadim Baev, ein junger, hoch motivierter Akkordeonist aus Moskau.  Für die Atmosphäre wird Martin Lenze mit seinem eigenartigen Lichtkonzept sorgen. Außerdem haben wir als „Special Guest“ eine Tanzpaar eingeladen: Das sind meine Schülerin, Astrid Hinzke, und ihr Mann, die seit Jahren leidenschaftlich Tango tanzen und regelmäßig bei Tangotournieren auftreten.

Ich hoffe ich habe jetzt euer Interesse geweckt? Dann kommen Sie mit ihren Freunden und Verwandten zu dem Konzert!“

Übrigens: Am 8. Mai tritt sie dann in der Reihe Musik im Forum in Kettwig auf unter dem Motto: „Hör ich Zigeuner geigen“: http://www.musikimforum.de/

(ü. Pm.)

Empfang und Ballett-Gala zur Verleihung des Deutschen Tanzpreises 2016

Oberbürgermeister Thomas Kufen hat am Freitag (4.3.) den Träger des Deutschen Tanzpreises 2016, Prof. Martin Puttke, im Rathaus empfangen. Prof. Puttke war von 1995 bis 2008 Ballettdirektor des Aalto Ballett Theaters Essen und gehört zu den wenigen deutschen Ballettpädagogen des 20. Jahrhunderts, die international Aufsehen erregten.

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Bei der Galaveranstaltung unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters wurde am Samstag (5.3.) der Deutsche Tanzpreis im Aalto Theater vergeben. In seinem Grußwort würdigte Thomas Kufen die außergewöhnliche Choreographie-Arbeit von Prof. Puttke in seinem Grußwort und dankte ihm dafür, dass er Essen zum Impulsgeber hoher Tanzkultur gemacht hat.

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Der Deutsche Tanzpreis des Fördervereins Tanzkunst Deutschland e.V. wird seit 33 Jahren in Essen vergeben und gilt als der renommierteste deutsche Preis für künstlerischen Tanz.

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Zu den anderen Preisträgern in diesem Jahr gehörten Marcos Menha, Ballett am Rhein Düsseldorf/Duisburg (Tanz) und Andrey Kaydanovskiy, Wiener Staatsballett (Choreographie); diese erhielten den Deutschen Tanzpreis ZUKUNFT.

Der Anerkennungspreis ging an Dr. med. Elisabeth Exner-Grave, Leiterin des Kompetenzzentrums Tanzmedizin medicos.Auf Schalke, Dr. med. Liane Simmel, Leiterin des Instituts TanzMedizin „Fit for Dance“ und PD Dr. Dr. med. Eileen M. Wanke, Charité Berlin – Institut für Arbeitsmedizin.

Das Publikum erlebte einen stilistisch vielfältigen und virtuosen Abend. Es tanzten das Ballett am Rhein, das Wiener Staatsballett, das Staatsballett Berlin, das Ballett des Theaters Vorpommern, die Tanzakademie Zürich und München, Studierende der Züricher Hochschule der Künste/ Bachelor Contemporary Dance, das Ballett im Revier sowie das Aalto Ballett.

(ü. Pm., Fotos: Prengel und Kokoska)