DHL setzt ausschließlich auf Elektroautos in Bochumer Umweltzone

(idr). Die Deutsche Post DHL Group weitet ihre umweltfreundliche Paketzustellung in Bochum deutlich aus. Ab sofort werden Pakete in den als Umweltzone ausgewiesenen Stadtteilen ausschließlich mit Elektrofahrzeugen ausgeliefert.

Dafür erhöht DHL seine Elektrofahrzeugflotte auf 42 StreetScooter. Rund 140 Tonnen CO2 sollen so eingespart werden. Die E-Wagen werden für die speziellen Anforderungen der Brief- und Paketzustellung von einer Unternehmenstochter in Aachen produziert.
Nach Angaben der Stadt ist Bochum damit die größte deutsche Stadt, in der ein umweltfreundliches Liefernetz fast flächendeckend möglich gemacht wurde.

160 Schüler der Bochumer Carolinenschule mit ihrem „CaroKids meet GospelTrain“-Konzert im Neuen Musikforum Bochum

Es wird richtig voll auf der Bühne des Annelise Brost Musikforums: Nach monatelanger Probe treten am 30. März stolze 160 Schüler der Bochumer Carolinenschule mit ihrem „CaroKids meet GospelTrain“-Konzert im Neuen Musikforum Bochum auf.

Begleitet werden sie dabei von Bastian von der Linde, dem Dirigenten des Starlight-Express: „Die Proben haben schon unheimlich viel Spaß gemacht. Es ist einfach ein großartiges Gefühl, zu sehen, mit wie viel Spaß die Kinder singen. Diesen Spaß kann man definitiv auch hören“, schwärmt von der Linde. Gemeinsam mit von der Linde und dem Grundschul-Kollegium der Carolinenschule Bochum haben die Kinder ein abendfüllendes Programm eingeprobt, bei dem sie eine bunte Mischung aus Pop, Soul und Gospel präsentieren. Begleitet werden die Carokids von Bastian von der Lindes Trio „The Gospeltrain“, das mit kraftvoller Dreistimmigkeit unterstützen wird.

Auch Frau Weidle, Musikpädagogin der Schule, ist mit dem Können ihrer 160 kleinen Musiker sehr zufrieden: „Das wird ein beeindruckender Abend im Musikforum. So ein großer Chor, tolle Solisten und dann auch noch Bastian von der Lindes Trio „The Gospeltrain“, da werden sicher eine ganze Menge Besucher staunen, was die Kids musikalisch drauf haben“. Davon wird sich auch Carina Gödecke überzeugen, die Landtagspräsidentin des Landes NRW steht dem Konzertprojekt als Schirmherrin zur Seite und wird am Konzerttag auch persönlich zugegen sein.

Die Carolinenschule freut sich, dass das Konzert am 30. März ab 18 Uhr schon fast ausgebucht ist, Restkarten sind jedoch noch ab 15 Euro erhältlich. Bei Interesse melden sich Interessenten einfach per Mail unter stefan.trippler@rentas.de.

(ü. Pm.)

Initiativkreis Ruhr und Universitätsallianz Ruhr wollen noch stärker kooperieren

Der Initiativkreis Ruhr und die drei Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr (Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen) bauen ihre Zusammenarbeit aus. Unter dem Titel „Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam für ein erfolgreiches Ruhrgebiet“ schlossen sie am Wochenende eine Kooperationsvereinbarung. Zudem beschloss die Vollversammlung des Initiativkreises, die Universitäten in ihren Kreis aufzunehmen. Zusätzlich zu bereits bestehenden Kooperationen, etwa RuhrFellows und TalentTage Ruhr, wollen die Partner die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft mit gemeinsamen Aktivitäten verstärken. Dazu bauen sie die Zusammenarbeit in drei zentralen Handlungsfeldern aus. Geplant sind ein intensiver Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen von Vortragsserien, der Ausbau wissens- und technologiebasierter Gründungen sowie der Austausch zwischen jungen Führungskräften der Wirtschaft Nachwuchswissenschaftlern.

Infos: www.i-r.de

(ü. Pm., idr)

Offene Kinder- und Jugendarbeit für Integration junger Geflüchteter

Über 100 Projekte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit für und mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen konnte die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen – kurz AGOT-NRW – durch den „Feuerwehrtopf“ mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW ermöglichen. Zum Abschluss trafen sich alle Projektpartner*innen zu einergemeins amen Fachtagung im Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer in Bochum, um über Chancen und Herausforderungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Geflüchteten zu diskutieren.
Im Mittelpunkt standen dabei die zahlreichen Aktivitäten der offenen Einrichtungen in ganz NRW, deren Projekte zum Ziel hatten, junge Geflüchtete in ihr neues Umfeld zu integrieren. Dies gelang z.B. durch Spielangebote, Sprachförderung oder gemeinsame Ausflüge. Vielerorts wurden die Geflüchteten selbst aktiv und wirkten tatkräftig bei Sport- oder Kulturangeboten mit. In drei Dialogforen zu den Themen „Personelle Ausstattung“,  „Netzwerkarbeit“ und „Angebote im ländlichen Raum“ fassten die Teilnehmenden Wünsche an die Landespolitik zusammen.
Dagmar Hanses (Bündnis 90/ Grüne), Wolfgang Jörg (SPD), Bernhard Tenhumberg (CDU) und Jürgen Schattmann (Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW) standen den Fachkräften abschließend Rede und Antwort. Die Jugendpolitiker*innen lobten das hohe Engagement, was insbesondere die Offene Kinder- und Jugendarbeit seit Monaten zeige. Zentraler Aspekt der Diskussion war die Herausforderung geringer werdenderpersoneller und finanzieller Ressourcen in   Ausstattung der Einrichtungen vor Ort. Nicht zuletzt bekräftigten die Politiker*innen, dass sie sich gemeinsam mit der AGOT-NRW, den Kommunen und dem Land NRW weiterhin für eine starke Offene Kinder- und Jugendarbeit einsetzen. Neben einem kulturellen Angebot für die Teilnehmer*innen des Projekttags wurde der im Projekt entstandene Film uraufgeführt und die Dokumentation des Projekts veröffentlicht. Beides kann unter www.agot-nrw.de abgerufen werden.

(ü. Pm.)

Ab Mittwoch Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr

Auswirkungen des S-Bahn-Brandes am vergangenen Freitag  führen zu Änderungen auf den Linien S 1, S 4 und S 6.
Nach einem Brand am 18.November in einer S-Bahn der Baureihe ET 422 laufen die Untersuchungen zu den Auswirkungen auf Hochtouren. Die Deutsche Bahn hat sich im Rahmen ihrer Betreiberverantwortung entschieden, ab Mittwoch, 23. November (Betriebsbeginn), bis auf weiteres vorsorgliche Maßnahmen in die Wege zu leiten.
Sicherheit ist oberstes Gebot. Deshalb haben wir diese Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um jegliches Risiko für die Reisenden auszuschließen  sei es auch noch so gering. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis, dass es durch das Ersatzkonzept zu Unregelmäßigkeiten oder Verspätungen kommen kann, so Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von DB Regio NRW.
Die Deutsche Bahn hat das Betriebskonzept auf den Linien S 1, S 4 und S 6 angepasst und wird vereinzelte Tunnel mit den Fahrzeugen dieser Baureihe bis auf weiteres nicht befahren.
Das hat für die Fahrgäste folgende Auswirkungen:
1. S-Bahn Linie S 1:
Die S-Bahn Linie S 1 verkehrt zwischen Solingen Hbf und Bochum Hbf planmäßig mit den Zügen der Baureihe ET 422. Zwischen Bochum Hbf und Dortmund werden Fahrzeuge eines anderen Typs eingesetzt. Die morgens und nachmittags verkehrenden zusätzlichen Züge für den Verkehr der Universität Dortmund müssen leider entfallen
2. S-Bahn Linie S 4:
Die S-Bahn Linie S 4 verkehrt zwischen Unna nach Dortmund-Somborn planmäßig. Zwischen Dortmund-Lütgendortmund und Dortmund Somborn werden ersatzweise Busse eingesetzt. Der Bus wird bereits ab Dortmund-Germania eingesetzt. Am Haltepunkt Dortmund-Somborn setzt die Deutsche Bahn zur Unterstützung der Fahrgäste Reisendenlenker ein.
3. S-Bahn Linie S 6:
Die S-Bahn Linie S 6 fährt zwischen Essen Hbf und Köln-Nippes planmäßig. Die morgens und nachmittags verkehrenden zusätzlichen Züge (Verstärkerzüge) nach Köln-Worringen müssen leider entfallen.

Die Änderungen werden schnellstmöglich in den Auskunftsmedien, beispielsweise www.bahn.de, hinterlegt und in Aushängen an den Stationen bekannt gegeben. Dieser Prozess kann einige Tage in Anspruch nehmen.
Die Deutsche Bahn bittet um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

(ü. Pm.)

Ausbildungsprogramm für das Ruhrgebiet wird aufgestockt

Die RAG‐Stiftung und das NRW‐Arbeitsministerium weiten ihr gemeinsames Ausbildungsprogramm für das Ruhrgebiet aus. 80 neue Plätze an vier neuen Standorten – Marl, Bochum, Herne und Gelsenkirchen – werden eingerichtet. Dafür stellen die Partner je weitere 500.00 Euro pro Ausbildungsjahr für das Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ bereit. So werden Jugendliche, die bisher keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, zunächst außerbetrieblich ausgebildet. Im Rahmen des Projekts sollen sie dann möglichst schnell in eine betriebliche Lehrstelle vermittelt werden. Die Jugendlichen durchlaufen bis dahin Praxisphasen in Kooperationsbetrieben und werden ansonsten in Bildungseinrichtungen auf die betriebliche Ausbildung vorbereitet. Im Unterricht erhalten sie u.a. Bewerbungstraining, Bildungslücken werden aufgearbeitet und kommunikative und soziale Kompetenzen gefördert. Die Teilnehmer können sich in unterschiedlichen Berufen ausbilden lassen, darunter KFZ-Mechatroniker, Tierpfleger, Tischler, Chemikant, Anlagenmechaniker, Friseur, Lagerist sowie zu Kaufleuten für Büromanagement. Das Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ wird seit 2008 vom Land NRW im Ruhrgebiet durchgeführt. Infos unter www.rag-stiftung.de

Grüne: ÖPNV-Angebote am Abend, in der Nacht und am Wochenende verbessern

In der Ratssitzung am 28. 9. 2016 beantragt die Ratsfraktion der Grünen, dass bei der weiteren Bearbeitung des Nahverkehrsplans zusätzliche Angebotsverbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs am Abend, in der Nacht und am Wochenende eingeplant werden sollen.

Dazu erklärt Ernst Potthoff, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:

„Das derzeitige Bus- und Bahnangebot in den Abend- und Nachtstunden in Essen ist einer Großstadt nicht würdig. Derzeit findet eine Umstellung vom 15-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt bereits ab 21 Uhr statt. Straßen- und U-Bahnlinien werden nur bis 23 Uhr betrieben. In Düsseldorf oder Dortmund fahren Straßen- und U-Bahnen dagegen bis Mitternacht und darüber hinaus. Durch eine Taktverdichtung und Ausdehnung des Abend- und Nachtverkehrs ließen sich in Essen deutlich mehr Fahrgäste gewinnen. Auch am Wochenende sollten bei besonders stark frequentierten Linien kürzere Taktzeiten gewählt werden.

Im Rahmen der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt haben wir uns das Ziel einer Steigerung des ÖPNV-Anteils bei der Verkehrsmittelwahl von derzeit 19 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2035 gestellt. Die von uns geforderten Angebotsverbesserungen sind lediglich erst Schritte zur Erreichung dieses Zieles, denen noch weitere folgen müssen.“

(ü. Pm.)

Vollsperrungen auf den Autobahnen 40 und 43 während der Sommerferien

Straßen.NRW wird in den Sommerferien zwei Autobahnen in der Metropole Ruhr für mehrere Tage vollsperren, um umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchzuführen.

Auf der A40 wird die Fahrbahndecke zwischen dem Autobahndreieck Bochum-West und dem Autobahnkreuz Bochum auf einer Strecke von 4,6 Kilometern erneuert. Dafür wird die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund vom 3. bis 8. August gesperrt. In Gegenrichtung dauert die Vollsperrung vom 11. bis 15. August. Rund 4,5 Millionen Euro kostet die Maßnahme, die aus Bundesmitteln finanziert wird. Auch auf der A43 wird zwischen dem Autobahnkreuz Bochum und der Anschlussstelle Herne-Eickel die Fahrbahn für vier Millionen Euro saniert. Das 5,5 Kilometer lange Teilstück ist in Fahrtrichtung Münster vom 21. bis 25. Juli gesperrt, dann folgt die Vollsperrung in Richtung Wuppertal vom 28. Juli bis 1. August. Die Sperrungen beginnen jeweils um 22 Uhr und enden um 5 Uhr.

Infos: www.strassen.nrw.de

Bogestra-Jahresbilanz weist stabile Geschäftszahlen aus Bochum

144,9 Millionen Fahrgäste waren 2015 mit den Bussen und Bahnen der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra) unterwegs, das waren rund 200.000 mehr als im Jahr zuvor.

Das von den Städten und Kreisen im Betriebsgebiet auszugleichende Ergebnis beträgt die anvisierten rund 57,8 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse erhöhten sich von 109,8 auf 114,5 Millionen Euro. Das sind die zentralen Ergebnisse des abgelaufenen Bogestra-Geschäftsjahres. Die Brutto-Investitionssumme verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 70,1 Millionen Euro. Die Entwicklung ist auf städtebauliche Großprojekte wie die Erweiterung der Linie 310 in Bochum-Langendreer, vor allem aber auf die Finanzierung von 42 Niederflurbahnen zurückzuführen. Der Kauf war notwendig, weil es bei den alten Bahnen erhebliche technische Schwierigkeiten gibt.

(ü. Pm.)