Vollsperrung der A40-Brück Neuenkamp bei Duisburg dauert voraussichtlich bis zum 17. August

(idr). Die A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann voraussichtlich am 17. August, 5 Uhr, nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder frei gegeben werden.

Das hat das NRW-Verkehrsministerium heute bei einem Informationsgespräch mit Verbänden, Behörden und Wirtschaft bekannt gegeben. Nach Aufhebung der Vollsperrung können Autos und Lkw wieder auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung die Brücke passieren. Die Autobahnbrücke ist seit dem 2. August für den Verkehr gesperrt, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war.
Auch wenn die Rheinbrücke Neuenkamp wieder geöffnet wird, ist nicht absehbar, ob künftig neue Schäden entdeckt werden. Alle zwei Wochen sollen die Verantwortlichen tagen, um für den Fall weiterer Sperrungen weiträumige Umleitungskonzepte zu erarbeiten. Außerdem sollen rechtswidrig überladene Lkw vor der Brücke gestoppt werden. Dafür installiert Straßen.NRW eine Waage- und Ableitungsanlage.
Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt aus dem Jahr 1970 und wurde für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, darunter 10.000 Lkw.

Verlängerung der Bauarbeiten zwischen Duisburg und Gelsenkirchen – Zugverkehr bleibt voraussichtlich bis spätestens Samstagmittag beeinträchtigt

Bei externen Bauarbeiten in Gleisnähe kam es zu einem Absenken der Gleise. Dies wird zurzeit von der DB Netz AG behoben. Da die Schienentemperatur derzeit über einem Maße liegt, das Arbeiten an den aufgeheizten Gleisen nicht gestattet, müssen die Bauarbeiten verlängert werden. Zurzeit geht die DB davon aus, dass die Strecke voraussichtlich spätestens am Samstagmittag (12 Uhr) wieder freigegeben werden kann.

Bis zum Ende der Bauarbeiten werden die Züge der RE 2 und RE 42 über Oberhausen Hbf und Essen-Altenessen umgeleitet. Die Halte Mülheim (Ruhr) Hbf und Essen Hbf entfallen. Reisende nach Mülheim (Ruhr) Hbf fahren bitte ab Duisburg Hbf mit der Straßenbahn 901 (Fahrzeit: 22 Minuten) oder mit der S-Bahn S 1 in Richtung Mülheim (Ruhr) Hbf. Reisende nach Essen Hbf fahren bitte bis Essen-Altenessen und weiter mit der U-Bahn U 11, U 17 oder Straßenbahn 108. Die Fahrzeit beträgt 8 bis 11 Minuten.

Die Züge der S 2 aus Richtung Gelsenkirchen Hbf enden vorzeitig in Essen-Kray Nord. Wir haben einen Ersatzverkehr mit zwei Bussen der Fa. Reimann zwischen Essen-Kray Nord und Essen Hbf für Sie eingerichtet. Reisealternative zwischen Essen-Kray Nord und Essen Hbf besteht auch mit den Bus-Linien 146 und 147. Den Fahrplan können Sie hier abrufen: Fahrplan (PDF)

Weitere Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen finden Sie zudem in der Fahrplanauskunft auf www.bahn.de sowie unter www.bahn.de/ris. Der Streckenagent NRW informiert kostenlos per WhatsApp oder per DB Streckenagent App.

(ü. Pm.)

Polizei in Duisburg und vier weiteren NRW-Städten geht jetzt mit Body-Cams in den Einsatz

Duisburg gehört zu den fünf Städten in NRW, in denen Polizisten mit sogenannten Body-Cams ausgestattet werden. Bei dem Pilotversuch soll geklärt werden, ob die Kameras deeskalierend wirken und die Übergriffe auf Beamte abnehmen.

Wissenschaftler von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen werden das Projekt evaluieren. Gerade alltägliche Einsätze im Wachdienst, zum Beispiel wegen Ruhestörung oder häuslicher Gewalt, eskalieren immer öfter. Die Body-Cams sollen Gewalttäter abschrecken, weil Polizisten deren Übergriffe jetzt aufzeichnen können. Bevor die Kamera gestartet wird, weisen die Beamten den Betroffenen darauf hin. Insgesamt 200 Kameras werden ausgegeben, neben Duisburg auch in Düsseldorf, Köln, Wuppertal und im Kreis Siegen-Wittgenstein.
(ü. Pm.)

Studenten der Universität Duisburg-Essen auf den Spuren der Hexenprozesse

Ein Seminar von Studierenden der Geschichte an der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Dr. Erika Münster-Schröer und Prof. Dr. Ralf-Peter Fuchs hat heute die Erinnerungsorte zu den Hexenprozessen in Euskirchen-Flamersheim besucht.

Geführt von Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Sachgebiets Archivberatung im LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (LVR-AFZ), und Dr. Gabriele Rünger, Leiterin des Stadtarchivs Euskirchen, erlebte die Gruppe die Originalschauplätze der Flamersheimer Hexenverfolgungen.

In Flamersheim, dem Hauptort der ehemaligen Herrschaft Tomburg, fanden auf dem Höhepunkt der europäischen Hexenverfolgungen in den Jahren 1629/30 Hexenprozesse gegen mindestens fünf Frauen statt. Vier von ihnen wurden nachweislich auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Die einzige noch vorhandene Quelle zu diesen Prozessen ist das als Fragment erhaltene sogenannte Flamersheimer Hexenprotokoll, das während der Hexenprozesse im Flamersheimer Gerichtsgebäude (Dinghaus) entstanden ist. Erstmals im 19. Jahrhundert entdeckt, galt es etwa hundert Jahre lang als verschollen. Im Jahr 2014 hat Dr. Claudia Kauertz das Manuskript in der Universitätsbibliothek der Cornell University (USA) wieder entdeckt – ein Fund der regional wie überregional beachtet wurde.

Mit dem frühneuzeitlichen Dinghaus, dem Urteilstein am Markt und der Burg Flamersheim sind heute in Flamersheim noch drei Denkmale erhalten, die als Erinnerungsorte an die Zeit der Hexenverfolgungen dienen können. Die bislang kaum bekannte Geschichte dieser Denkmale, deren Gestalt und Standort sich seit dem 17. Jahrhundert zum Teil erheblich verändert hat, wurde inzwischen von Dr. Claudia Kauertz und Dr. Gabriele Rünger erforscht und aufgearbeitet. Die beiden Archivarinnen und Historikerinnen haben die Gruppe auf ihrem Rundgang durch Flamersheim begleitet.

Die Studierenden hatten sich zuvor in einem Seminar mit Hexenprotokollen als den wohl wichtigsten Quellen zur Geschichte der Hexenprozesse befasst und dabei auch das Flamersheimer Hexenprotokoll kennen gelernt. Anlässlich der heutigen Exkursion wurde die Geschichte der Originalschauplätze der Flamersheimer Verfolgungen erstmals einem größeren Interessentenkreis vorgestellt.

(ü. Pm., LVR)

Auftakt für den Residenzkünstler: Der Cellist Nicolas Altstaedt eröffnet seine Duisburger Konzertreihe mit einem spektakulären Bach-Marathon

Mit einem Bach-Marathon besonders intensiver Art eröffnet der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt seine Konzertreihe als aktueller Residenzkünstler der Duisburger Philharmoniker. Im Lehmbruck Museum stellt sich der Cellist am Fr. 16. Dezember (19 Uhr) der Herausforderung, alle sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach an einem Abend zu interpretieren. Auf dem Weg durch den beglückend erfindungsreichen Kosmos der Bach-Suiten wird Altstaedt von der Sprecherin Katja Heinrich begleitet, die Lyrik der Barockzeit rezitiert.

Ein mitreißender Elan des Aufbruchs und der Erneuerung ist für das Spiel von Nicolas Altstaedt charakteristisch. Der 1982 in Heidelberg geborene Künstler möchte Musikstücken am liebsten so begegnen, als seien sie gerade erst gedruckt worden: neugierig, offen, voller Entdeckerdrang. Die fulminante Energie, die er in seinem Spiel entwickelt, hat den einstigen Schüler von Boris Pergamenschikow von Erfolg zu Erfolg getragen. Als sei seine spektakuläre Solistenkarriere nicht genug, engagiert er sich glühend als Kammermusiker und als Leiter des legendären Lockenhaus-Festivals in Österreich, dem er als Nachfolger des Begründers Gidon Kremer neue Akzente verlieh.

Insgesamt fünfmal wird Altstaedt in Duisburg zu erleben sein: nach dem bereits genannten Bach-Abend zweimal als Solist mit dem Cellokonzert von Antonín Dvořák (Mi. 15. und Do. 16. Februar 2017, Philharmonie Mercatorhalle), kurz darauf mit einem Film-Projekt mit dem Komponisten und Klangkünstler Hauschka (Sa. 18. Februar 2017, Salvatorkirche) und schließlich mit den 5 Cellosonaten von Ludwig van Beethoven, die er gemeinsam mit dem Pianisten Alexander Lonquich aufführen wird (So. 7. Mai 2017, Philharmonie Mercatorhalle). Für ihre herausragende Interpretation dieser Sonaten erhielten die beiden Künstler den Beethoven Ring 2015.

Karten gibt es über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

(ü. Pm.)

Der Duisburger Hafen ist weltweit die Nummer eins unter den Binnenhäfen der Welt.

Der Duisburger Hafen ist weltweit die Nummer eins unter den Binnenhäfen der Welt. Aber auch im Ranking aller Häfen steht duisport bereits auf Platz 40. Unter den Top 100 weltweit konnten sich mit Hamburg (Platz 18) und Bremerhaven (Platz 25) zwei weitere deutsche Häfen platzieren. „Es macht mich sehr stolz, dass wir als Binnenhafen mittlerweile in der Liga der großen Häfen dieser Welt mitspielen“, so duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Es ist davon auszugehen, dass sich duisport im Hafen-Ranking weiter nach vorne schieben wird. Denn im  300. Jubiläumsjahr ist mit insgesamt rund 355 000 Quadratmetern so viel Fläche im Hafen vermarktet worden wie nie zuvor. Darauf werden Hallen in einer Gesamtfläche von rund 180 000 Quadratmetern gebaut. „Fast 1000 direkte Arbeitsplätze werden geschaffen. duisport ist der Jobmotor in der Stadt und der Region “, so Staake.

Fressnapf, Europas Marktführer der Heimtierbranche, errichtet auf dem Rheinhauser logport-I-Gelände auf 50 000 Quadratmetern sein neues Importlager für Waren aus Asien und Nordamerika. Ebenfalls auf logport  I entsteht auf einem 35000-Quadratmeter-Grundstück das Distributionszentrum für Trinkkontor Bacher-Carina & Stams, das zur Bitburger Braugruppe gehört. Am neuen Standort soll die gesamte Bandbreite der Dienstleistungen für den Getränkegroßhandel erbracht werden. Des Weiteren haben die schon auf logport I ansässigen Unternehmen Greiwing und Rhenus Logistics weitere Hallen für den Umschlag von Gütern gebaut. Neue Arbeitsplätze auf logport  I: 320.

Vom duisport-Standort Kaßlerfeld schlägt das japanische Unternehmen NGK, weltweit führender Hersteller von Zünd- und Glühkerzen, auf einer Fläche von rund 70 000 Quadratmetern seine Produkte um. Neue Arbeitsplätze in Kaßlerfeld: 150.

Die Steinhoff-Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter der Möbelbranche mit Sitz in Südafrika, siedelt sich mit ihrer Tochtergesellschaft Global Warehouse als erstes Unternehmen auf einer Fläche von rund 100 000 Quadratmetern auf logport IV in Kamp-Lintfort an. Nach Steinhoff konnte das E-Commerce-Unternehmen Chal-Tec gewonnen werden, das ebenfalls auf einer Fläche von annähernd 100 000  Quadratmetern seinen Online-Handel abwickeln wird. Neue Arbeitsplätze auf logport IV: 500.

Staake ist angesichts der boomenden Flächennachfrage zufrieden darüber, dass auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik in Duisburg-Walsum logport VI errichtet werden kann. „Dort schaffen wir wie auf allen Logportflächen Raum für die Ansiedlung von Logistikunternehmen. Das schafft Arbeitsplätze. Unsere Erfolgsstory, aus Altem Neues zu machen, setzt sich fort.“

Titelfoto: duisport / Hans Blossey

(ü. Pm.)

 

Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet weiter rückläufig

Wie in allen Regionen NRWs ging die Arbeitslosigkeit im November auch im Ruhrgebiet (ohne Kreis Wesel) weiter zurück. So waren im Ruhrgebiet 245.838 Menschen ohne Arbeit – ein Prozent weniger als im Vormonat und sogar 2,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2015. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zu Oktober um 0,1 Punkte auf 10,3 Prozent. NRW-weit am höchsten ist die Arbeitslosenquote mit 12,6 Prozent in Duisburg, es folgen Gelsenkirchen (11,7 Prozent) und Essen (11,6).

(ü. Pm., idr)

Thyssenkrupp errichtet in Duisburg weltweit größte Filteranlage für den Sinterprozess

Die Thyssenkrupp Steel Europe AG nimmt im Frühjahr 2017 in Duisburg die weltweit größte Filteranlage für den Sinterprozess in Betrieb. Dafür wurde jetzt ein 100 Meter hoher und rund 400 Tonnen schwerer Kamin aufgebaut. Der Luftabzug ist nötig für die Entstaubung am größten der drei Sinterbänder. Mit der neuen Tuchfilteranlage können nach Unternehmensangaben fast 99,99 Prozent des Sinterstaubs eingefangen werden. In der Sinteranlage werden feinkörnige Eisenerze mit Koks und anderen Stoffen wie Kalk vermengt, erhitzt und so zusammengebacken. Dieses Gemisch wird zerkleinert und danach abgekühlt. Der fertige Sinter ist für den Einsatz im Hochofen geeignet, wo er zusammen mit anderen Stoffen zu Roheisen verschmolzen wird. Zur Herstellung des Erz-Koks-Kuchens ist Saugluft erforderlich, die danach Staub enthält. Rund 46 Millionen Euro investiert Thyssenkrupp in die Verringerung der Staub-Emissionen. Bislang setzt das Unternehmen mehrere Elektrofilter und einen Gewebefilter für das kleinste der drei Bänder in der Sinteranlage ein. Bis 2020 soll ein dritter Gewebefilter fertig sein.

Infos: www.thyssenkrupp-steel.com

(ü. Pm., idr)

Initiativkreis Ruhr und Universitätsallianz Ruhr wollen noch stärker kooperieren

Der Initiativkreis Ruhr und die drei Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr (Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen) bauen ihre Zusammenarbeit aus. Unter dem Titel „Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam für ein erfolgreiches Ruhrgebiet“ schlossen sie am Wochenende eine Kooperationsvereinbarung. Zudem beschloss die Vollversammlung des Initiativkreises, die Universitäten in ihren Kreis aufzunehmen. Zusätzlich zu bereits bestehenden Kooperationen, etwa RuhrFellows und TalentTage Ruhr, wollen die Partner die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft mit gemeinsamen Aktivitäten verstärken. Dazu bauen sie die Zusammenarbeit in drei zentralen Handlungsfeldern aus. Geplant sind ein intensiver Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen von Vortragsserien, der Ausbau wissens- und technologiebasierter Gründungen sowie der Austausch zwischen jungen Führungskräften der Wirtschaft Nachwuchswissenschaftlern.

Infos: www.i-r.de

(ü. Pm., idr)

Fünf innovative Entwicklungsprojekte aus des Ruhrgebiets erhalten Fördergelder aus Leitmarktwettbewerb IKT.NRW

Das Land NRW stellt 14 Millionen Euro für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zur Verfügung. Dafür haben die NRW-Ministerien für Wirtschaft und Wissenschaft jetzt in der zweiten Phase des Leitmarktwettbewerbs IKT.NRW elf Verbundprojekte ausgewählt – fünf davon aus dem Ruhrgebiet.

Hochschulen und Unternehmen aus dem Ruhrgebiet sind z.B. beteiligt an der Entwicklung eines sensorbasierten Fahrrad-Assistenzsystems (GeoMobile GmbH und Smart-Living-Anwendungen für Service-Wohnen GmbH, Dortmund; Hochschule Niederrhein, Krefeld, und IMST GmbH, Kamp-Lintfort) und eines Planungsassistenzsystems für modulare Industrieanlagen (u.a. TU Dortmund, WILO SE AG, Dortmund, und Krohne Innovation GmbH, Duisburg). Fördermittel erhält auch ein Projekt für die sichere digitale Auftragsabwicklung beim Einsatz von 3D-Druck (u.a. Ruhr-Uni Bochum, TU Dortmund, Institut für Materialfluss und Logistik (IML), Dortmund/München, und BELFOR DeHaDe GmbH, Hamm). Insgesamt waren 27 Projekte mit 130 beteiligten Partnern eingereicht worden. Gefördert werden IKT-Entwicklungen, die zur Sicherung des Industriestandortes, aber auch zum Gelingen der Energiewende, zur IT-Sicherheit, zur zukunftsfähigen Mobilität und zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.

Infos unter www.land.nrw

(ü. Pm.)

Ab Mittwoch Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr

Auswirkungen des S-Bahn-Brandes am vergangenen Freitag  führen zu Änderungen auf den Linien S 1, S 4 und S 6.
Nach einem Brand am 18.November in einer S-Bahn der Baureihe ET 422 laufen die Untersuchungen zu den Auswirkungen auf Hochtouren. Die Deutsche Bahn hat sich im Rahmen ihrer Betreiberverantwortung entschieden, ab Mittwoch, 23. November (Betriebsbeginn), bis auf weiteres vorsorgliche Maßnahmen in die Wege zu leiten.
Sicherheit ist oberstes Gebot. Deshalb haben wir diese Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um jegliches Risiko für die Reisenden auszuschließen  sei es auch noch so gering. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis, dass es durch das Ersatzkonzept zu Unregelmäßigkeiten oder Verspätungen kommen kann, so Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von DB Regio NRW.
Die Deutsche Bahn hat das Betriebskonzept auf den Linien S 1, S 4 und S 6 angepasst und wird vereinzelte Tunnel mit den Fahrzeugen dieser Baureihe bis auf weiteres nicht befahren.
Das hat für die Fahrgäste folgende Auswirkungen:
1. S-Bahn Linie S 1:
Die S-Bahn Linie S 1 verkehrt zwischen Solingen Hbf und Bochum Hbf planmäßig mit den Zügen der Baureihe ET 422. Zwischen Bochum Hbf und Dortmund werden Fahrzeuge eines anderen Typs eingesetzt. Die morgens und nachmittags verkehrenden zusätzlichen Züge für den Verkehr der Universität Dortmund müssen leider entfallen
2. S-Bahn Linie S 4:
Die S-Bahn Linie S 4 verkehrt zwischen Unna nach Dortmund-Somborn planmäßig. Zwischen Dortmund-Lütgendortmund und Dortmund Somborn werden ersatzweise Busse eingesetzt. Der Bus wird bereits ab Dortmund-Germania eingesetzt. Am Haltepunkt Dortmund-Somborn setzt die Deutsche Bahn zur Unterstützung der Fahrgäste Reisendenlenker ein.
3. S-Bahn Linie S 6:
Die S-Bahn Linie S 6 fährt zwischen Essen Hbf und Köln-Nippes planmäßig. Die morgens und nachmittags verkehrenden zusätzlichen Züge (Verstärkerzüge) nach Köln-Worringen müssen leider entfallen.

Die Änderungen werden schnellstmöglich in den Auskunftsmedien, beispielsweise www.bahn.de, hinterlegt und in Aushängen an den Stationen bekannt gegeben. Dieser Prozess kann einige Tage in Anspruch nehmen.
Die Deutsche Bahn bittet um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

(ü. Pm.)

RVR stellt geplante Infrastrukturprojekte für Ausbau von Radwegen und Halden online

Der Regionalverband Ruhr (RVR) stellt auf einer neuen Seite im Internet zwölf touristische Infrastrukturprojekte vor, die im Rahmen des „Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms des Landes NRW“ realisiert werden.

Einige Maßnahmen wie die Asphaltierung des Grünen Pfads in Duisburg/Oberhausen und der Erzbahntrasse in Gelsenkirchen/Herne werden bereits umgesetzt. Andere befinden sich in der Planungs- bzw. Qualifizierungsphase wie der Bau der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen. Anhand der Internetseite und einer interaktiven Karte können Interessierte sich über die Maßnahme selbst, den Stand der Umsetzung, die Förderung und die Lage informieren. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Ausbau der Tourismusinfrastruktur unter anderem aus Mitteln der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Der RVR arbeitet in Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium und den Bezirksregierungen Arnsberg, Düsseldorf und Münster an der weiteren Verbesserung der regionalen Radwegeinfrastruktur im Ruhrgebiet. Ziel ist es, die Metropole Ruhr unter der neuen Dachmarke „Rad.Revier.Ruhr“ als Radreiseregion vom ADFC zertifizieren zu lassen. Neben dem weiteren Ausbau der Radwegeinfrastruktur und dem Aufbau eines Knotenpunktsystems nach niederländischem Vorbild sollen auch sechs ausgewählte Haldenstandortorten attraktiver durch Rast- oder Spielplätze gestaltet werden. Infos: www.rwp.rvr.ruhr

(ü. Pm., idr)