A44/ A535 – Behinderungen im Autobahndreieck Velbert in den Herbstferien

 Von Freitag (20.10.) 20 Uhr bis Sonntag (5.11.) sperrt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr im Autobahndreieck Velbert-Nord die südlichen Verbindungsrampen im Bereich zwischen der B224-Werdener Straße und der A44 in Richtung Essen bzw. der A535 in Richtung Wuppertal.

Umleitungen werden eingerichtet.

„Mit der Schwebebahn an die Ruhr“ – Zupfkonzert der Folkwang Musikschule und der Bergischen Musikschule

Zum großen Zupfkonzert lädt die Folkwang Musikschule am Samstag, 26. November, um 17:30 Uhr in ihre Aula, Thea-Leymann-Straße 23, ein. Unter dem Titel „Mit der Schwebebahn an die Ruhr“ finden sich die Zupfensembles der Folkwang Musikschule Essen und der Bergischen Musikschule Wuppertal zu einem gemeinsamen Orchester zusammen, das aus rund 30 Musikschülerinnen und -schülern im Alter von 12 bis 18 Jahren besteht.

Die meisten von ihnen spielen Gitarre, doch auch Bassgitarren, Mandolinen und Mandolas sind zu hören. Auf dem Programm steht Popmusik der letzten 50 Jahre, darunter Songs von James Brown, den Beatles, Michael Jackson und Pharell Williams. Der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, 27. November, 11 Uhr, findet dann mit dem Konzert „Von der Ruhr zur Schwebebahn“ der Gegenbesuch der Folkwang Musikschule im Konzertsaal der Hochschule für Musik Köln/ Standort Wuppertal, Sedanstraße 15, statt. Auch hier ist der Eintritt frei.

(ü. Pm.)

Julia Jones wird Generalmusikdirektorin des Sinfonieorchesters Wuppertal

Die Neue am Pult ist eine Frau: Julia Jones wird Generalmusikdirektorin des Sinfonieorchesters Wuppertal. Nach umfangreicher Suche, wer die Nachfolge von Toshiyuki Kamioka antreten wird, ist nun die Entscheidung bei den Wuppertaler Bühnen gefallen.

Die britische Dirigentin Julia Jones tritt ihr neues Amt im Sommer dieses Jahres an. Ihr Vertrag ist zunächst über drei Jahre abgeschlossen und beinhaltet eine Verlängerungsoption. Wegen internationaler Verpflichtungen wird sie dem Orchester in der kommenden Spielzeit noch nicht in vollem Umfang zur Verfügung stehen können. Sie freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester und wird sich intensiv auf das Programm für die nächsten Jahre gemeinsam mit den Musikern vorbereiten. Ihr Plan ist es, die Historische Stadthalle und das Opernhaus – neben den Sinfoniekonzerten wird sie auch zwei Neuinszenierungen im Opernhaus dirigieren – mit den Musikern und dem Opernintendanten musikalisch zum Strahlen zu bringen.

Julia Jones war nach verschiedenen Stationen von 1998 bis 2002 Chefdirigentin des Theaters Basel, bevor sie von 2008 bis 2011 die Leitung des Teatro Nacional Sao Carlos in Lissabon übernahm. Neben zahlreichen Opernproduktionen im In- und Ausland verfügt sie über ein großes sinfonisches Repertoire von Barock bis zu Neuer Musik. Mit Geschick versteht sie es, traditionelles Kernrepertoire mit ausgefallenen, selten aufgeführten Werken zu kombinieren.

(ü. Pm.)

Wuppertal: „Aktionsbündnis – Für die Würde unserer Städte“ hat eine Resolution an den Präsidenten des Bundesrates und die Ministerpräsidenten aufgesetzt.

Das „Aktionsbündnis – Für die Würde unserer Städte“ hat eine Resolution an den Präsidenten des Bundesrates und die Ministerpräsidenten aufgesetzt. Hauptanliegen der Resolution ist es, eine bessere finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden zu erreichen. Die Schere zwischen reichen und armen Städten wird immer größer. 
„Unser Aktionsbündnis vertritt über acht Millionen Bundesbürger. Von einer Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse kann für jeden zehnten Deutschen keine Rede mehr sein“, so Stadtdirektor Johannes Slawig. „Jetzt sei es wichtig, dass Bund und Länder endlich die Finanzierung für die Kosten übernehmen, die die Kommunen nicht zu verantworten haben. Dazu gehört zum Beispiel die Kostenübernahme für die Unterbringung von Asylbewerbern!“
Die Stadt Wuppertal ist Mitglied im Aktionsbündnis und deshalb soll sich der Stadtrat in der nächsten Ratssitzung am 7. März der Resolution anschließen.
Weitere Forderungen der Resolution: Auch bei den Sozialleistungen erhoffen sich die Bündnismitglieder eine höhere Kostenbeteiligung des Bundes. Noch immer zahlt eine Stadt zweidrittel der Kosten der Unterkunft eines Langzeitarbeitslosen. Für die Zukunft der Städte sei es außerdem enorm wichtig, dass die Folgekosten für anerkannte Flüchtlinge, wie beispielsweise Schulangebote, Sprachkurse und Kindergartenplätze übernommen werden.(ü. Pm.)

Wuppertals Schwebebahn mit neuem Fahrzeugtyp

Die Wuppertaler Schwebebahn erhält neue moderne Wagen. Das nicht nur für den Nahverkehr bedeutsame Zugsystem, Touristen lassen sich diese Attraktion selten entgehen, wird somit fortentwickelt und beweist seine Tauglichkeit für die Zukunft.

Die Wuppertaler Stadtwerke sind zufrieden mit der ersten Testfahrt der neuen Schwebebahn. In der Nacht von Rosenmontag auf Dienstag, 9. Februar, verließ ein hellblauer Wagen der neuen Generation zum ersten Mal die Wagenhalle in Vohwinkel und begab sich auf die Strecke.
Nach Betriebsschluss um Mitternacht ging es für die neue Bahn hin und her – von Vohwinkel nach Hammerstein und zurück. Rund 100 Wuppertaler schauten zu und verfolgten mit Kamera und Fotoapparat wie die Ingenieure den Wagen im Echtbetrieb testeten.
Mehrere Verkehrsszenarien wie rasches Abbremsen oder extreme Schräglage funktionierten einwandfrei. Es gab kein Schleifen oder Anschlagen. „Passt“ hieß es dann auch vom Hersteller VKD. In den kommenden Tagen wird es weitere Fahrten geben.
Voraussichtlich im September sollen die ersten Wagen der neuen Baureihe den Fahrgastbetrieb aufnehmen. Die alten Schwebebahnen werden dann nach und nach ausgemustert. Insgesamt werden 31 Gelenktriebwagen der Generation 15 gebaut.

Titelfoto: Männer ruckeln den Wagen und bringen ihn zum Pendeln, Foto: Wuppertaler Stadtwerke

(ü. Pm.)