Bombe in Essen-Bredeney erfolgreich entschärft

Die Bombe auf dem Gelände der alten Polizeischule an der Norbertsraße in Essen-Bredeney wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft.

Insgesamt waren von dem aktuellen Bombenfund rund 6.500 Anwohnerinnen und Anwohner sowie zusätzlich Beschäftige aus den umliegenden Unternehmen und darüber hinaus Hotelgäste betroffen. Rund 2.000 Personen mussten evakuiert werden. Etwa 110 Personen wurden in der Betreuungsstelle an der Goetheschule versorgt.

Aufgrund der besonderen Lage mussten auch das Grugabad und der Grugapark vorzeitig geschlossen sowie die Autobahn A52 gesperrt werden.

Die Evakuierung hat sich vor allem durch aufwendige Krankentransporte verzögert. Insgesamt wurden mehr als 50 Fahrten sowie zwei Rettungsdiensteinsätze durchgeführt. Die älteste Patientin, die sicher aus ihrer Wohnung evakuiert werden konnte, war 97 Jahre alt. Darüber hinaus gab es mehrere Personen, die von Polizei und Ordnungsamt überzeugt werden mussten, ihre Wohnungen zu verlassen.

Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte der Essener Feuerwehr, der Polizei, der Ordnungsämter, der RGE von EVAG und Stadtwerke sowie der entsprechenden Hilfsorganisationen im Einsatz.

Die Anwohnerinnen und Anwohner können in Kürze wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die A52 sowie die betroffenen ÖPNV-Linien können wieder freigegeben werden.

Trotz der Verzögerungen sind alle Beteiligten mit dem Verlauf zufrieden.

(ü. Pm.)

Bombenfund in Essen-Bredeney

Während der Überprüfung eines Verdachtspunktes ist heute auf dem Gelände der Polizeischule eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe wird noch am Mittwoch, 14. September, voraussichtlich im Laufe der frühen Abendstunden entschärft.

Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte der umliegenden Büros sowie Gäste der umliegenden Hotels im Umkreis von 500 Metern um die Bombenfundstelle werden ab sofort bis zum Ende der Entschärfung aus den Wohnungen beziehungsweise den Betrieben oder Hotels evakuiert. Von der Sperrung ebenfalls betroffen sind das Grugabad, die Gruga, der Grugapark, der Südfriedhof sowie die Autobahn A 52 in Höhe der Anschlussstelle Haarzopf. Das Grugabad wird ab 17 Uhr geschlossen. Die Veranstaltungen des Deutschen Juristentags sind nicht betroffen.

Ferner sollten Kraftfahrzeuge in dieser Zeit vorsorglich von der Straße entfernt werden; vorhandene Gasgeräte sind abzusperren. Im Umkreis von 500 Metern bis 1000 Metern sollten sich Anwohner während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen, oder den Keller aufsuchen. Auch in diesem Bereich rät das Ordnungsamt, Kraftfahrzeuge vorsorglich von der Straße zu entfernen.

Das Ordnungsamt führt die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen durch. Betreuungsstellen werden entsprechend eingerichtet. Das Ende der Entschärfung wird durch Lautsprecherwagen der Polizei durchgegeben. Radio Essen wird ebenfalls das Ende der Entschärfung auf UKW 102.2 bekannt geben.

Mit Behinderungen der Bus-, Straßenbahn und S-Bahnverbindungen sowie des Individualverkehrs ist zu rechnen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Aktuelle Informationen zur Bombenentschärfung gibt es auch auf Stadtportal Essen, dem offiziellen Facebook-Account der Stadt Essen unter https://www.facebook.com/StadtportalEssen und auf der Homepage der Stadt Essen unter www.essen.de/bombenfund. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 1238 888 zu erreichen

(ü. Pm.)

Kinderfahrt mit Trikes – Winken für den guten Zweck

Am Sonntag, 28.08.2016, findet die 12. Trikefahrt mit  schwererkrankten Kindern in Essen statt.

 Seit zwölf Jahren findet regelmäßig im August diese erfolgreiche Trikefahrt statt. In diesem Jahr sind auch Kinder, die vom KinderPalliativnetzwerk des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen Essen-Mitte e.V.) betreut werden, dabei.

Schirmherrin Jutta Eckenbach, Bundestagsabgeordnete für den Essener Norden und Osten: „Es freut mich sehr, dass den Kindern dieser Tag ermöglicht wird. Einmal eine Auszeit von der Krankheit zu haben, kann neuen Mut geben, den oft sehr belastenden Klinikalltag besser bewältigen zu können. Ich danke allen Helfern, insbesondere der Organisatorin Gabi Thomayer, die mit viel Engagement diese Fahrt jedes Jahr aufs Neue verwirklichen. Im vergangenen Jahr kamen knapp 120 Trikefahrer und zahlreiche Motorradfahrer, die den Kindern ein breites Lächeln ins Gesicht zauberten.“

Gerne können die Essener BürgerInnen die für Jung und Alt beeindruckende Fahrt am Straßenrand verfolgen und den Kindern sowie den Fahrern während der Tour winken. Die Triker treffen sich um 09.00 Uhr am Uniklinikum Essen, Start der Tour ist um 11.00 Uhr.

Straßenverlauf Hinfahrt: Hufelandstraße, Zweigertstraße, Alfredstraße, Bismarckstraße, Friedrichstraße, Hohenzollernstraße, Ruhrallee, Westfalenstraße, Henglerstraße, Kurt-Schumacher-Brücke, Langenberger Straße, Marie-Juchacz-Brücke, Wuppertaler Straße, Königsiepen, Petzelsberg, Heisinger Straße, Lerchenstraße, Freiherr-vom-Stein-Straße, Bredeneyer Straße, Ruhrtalstraße, Schuirweg, Meisenburgstraße, Mendener Straße (Essen / Mülheim), Mendener Brücke (Mülheim), Mintarderstraße (Mülheim), August-Thyssen-Straße (Mülheim / Essen), Ringstraße, Werdener Straße, Laupendahler Landstraße, Abteistraße, Brückstraße, Velberter Straße, Heidhauser Straße, Hammer Straße, Hespertal (Essen / Velbert), Hefel (Velbert), Rodberger Straße (Essen), Hammer Straße, Heidhauser Straße, Brackeler Wald.

Rückfahrt: Heidhauser Straße, Honnschaftenstraße, Geilinghausweg, Kutschenweg, Pauline, In der Borbeck, Laupendahler Landstraße, Ringstraße, Ruhrtalstraße, Bredeneyer Straße, Alfredstraße, Zweigertstraße, Hufelandstraße (Klinikum / Ende).

(ü. Pm.)

GRÜNE: Gutachten der Märkischen Revision zur Schließung des Flughafens Essen/Mülheim unbrauchbar

Im Auftrag der Essener und Mülheimer Ratsfraktionen der Grünen sowie der Landtagsfraktion der Grünen hat sich Dr. Christian Giesecke, Fachanwalt für Verwaltungsrecht der Kölner Rechtsanwaltskanzlei Lenz und Johlen, mit den Kernaussagen des Gutachtens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Märkische Revision zur Schließung des Flughafens Essen/Mülheim auseinandergesetzt. Die Grünen fühlen sich durch diese Rechtsexpertise in ihrer Kritik voll bestätigt. Dazu erklärt Ernst Potthoff, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion Essen:

„Das Gutachten der Märkischen Revision ist aufgrund gravierender Mängel unbrauchbar. Es darf keinesfalls als Grundlage für die weitere Entscheidungsfindung der Räte in Essen und Mülheim dienen.“

Dr. Giesecke stellt in seiner Expertise klar, dass die Umwandlung des Flugplatzes in einen Sonderlandeplatz zu Sportflugzwecken in einem relativ unaufwendigen Verfahren ohne die von der Märkischen Revision als verbindlich bezeichnete Umweltverträglichkeitsprüfung und Festsetzung eines Lärmschutzbereiches erfolgen kann. Die Erfolgsaussichten von möglichen Klagen der derzeit ansässigen Luftfahrtunternehmen gegen eine Schließung werden als gering eingestuft, da Ersatzstandorte wie der Flughafen Schwarze Heide in Dinslaken zur Verfügung stünden.

„Dr. Giesecke macht auch klar, dass das Risiko einer Rückzahlung von Zuwendungen des Landes bei einer Flughafen-Schließung bis spätestens 2024 sehr gering ist. Ich bin auch sicher, dass die Landesregierung aufgrund ihres eigenen Interesses an der Schließung keine Rückforderung stellen wird.“, ergänzt Mehrdad Mostofizadeh, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion der Grünen.

„Wir sind dankbar um die Klarstellung, dass die Betriebskosten eines Hobby-Flugplatzes üblicherweise durch die Start- und Landeentgelte bzw. sonstige Gebühren der Nutzer getragen werden sollten. Wir erwarten daher, dass der AeroClub vertraglich zusichert, dass er die Betriebs- und Instandhaltungskosten eines Sonderlandeplatzes komplett übernimmt.“, ergänzt Tim Giesbert, Fraktionsvorsitzender der grünen Ratsfraktion Mülheim.

Dr. Giesecke widerspricht auch Aussagen der Märkischen Revision zur Vermarktbarkeit von Grundstücken im Hinblick auf geltende Lärmgrenzwerte. Hier würden „Äpfel mit Birnen“ verglichen. Deshalb sind auch die Kalkulationen der Märkischen Revision falsch, dass 42 Mio. Euro an Erlösen verloren gingen, wenn eine Vermarktung der aufgegebenen Flächen bereits ab 2024 parallel zu einem Sportflugbetrieb erfolge.

Quellen:

160804 Expertise Giesecke Rechtsfragen Flughafen Essen_MH

160622 Vorlage Stadt Essen zum Flugh Es_MH

160615 Fragen an Giesecke wg Schliessung Flugh Es_MH

160222 Gutachten Maerk Revision Flug Es Mh Teil 1

(ü. Pm.)