Stadt will sechs verkaufsoffene Sonntage neu beschließen

Nachdem das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen in einem Beschluss vom 13.03.2017 die für das Jahr 2017 geplanten verkaufsoffenen Sonntage in Essen zunächst untersagt hatte, hatte die Stadt Essen angekündigt, Veranstaltungen für das zweite Halbjahr neu zu prüfen.

Nach Gesprächen mit den Werbegemeinschaften, der Anhörung von Kirchenvertretern, der Kammern und der Gewerkschaften sowie der Auswertung der derzeit vorliegenden Ergebnisse eines beauftragten Marktforschungsinstitutes sollen jetzt insgesamt sechs verkaufsoffene Sonntage in unterschiedlichen Stadtteilen frei gegeben werden. Dazu wurden die Veranstaltungen zum Teil leicht überarbeitet.

Die folgenden Veranstaltungen sollen in der Juli-Sitzung des Rates der Stadt Essen beschlossen werden:

  • 27.08.2017 – Heisingen (Wottelfest)
  • 10.09.2017 – Kupferdreh (Sonnenblumenfest)
  • 10.09.2017 – Kettwig (Brunnenfest)
  • 17.09.2017 – Werden (Stoff-und Tuchmarkt)
  • 17.09.2017 – Altenessen (Stadtteilfest)
  • 01.10.2017 – Steele (Historischer Handwerkermarkt)

Die im Anhörungsverfahren befragten Kammern, wie die Handwerkskammer Düsseldorf, die Industrie- und Handelskammer zu Essen sowie der Handelsverband Nordrhein-Westfalen Ruhr e.V. sehen keine Bedenken einer Freigabe der verkaufsoffenen Sonntage.

Die Gewerkschaft ver.di dagegen erhebt gegen alle vorgenannten sechs Freigaben Bedenken und behält sich eine weitere gerichtliche Klärung vor, ebenso sind die „Essener Allianz für den freien Sonntag“ bzw. der KAB Stadtverband Essen gegen die Freigabe der genannten verkaufsoffenen Sonntage.

Aus Sicht der Verwaltung bestätigen die vorliegenden Erkenntnisse die Ansicht der Verwaltung, dass die von den Werbegemeinschaften vorgeschlagenen Anlässe jeweils für die Freigabe eines verkaufsoffenen Sonntages ausreichen.

Zum Hintergrund

Der Rat der Stadt Essen hatte in seiner letzten Sitzung des vergangenen Jahres 2016 über die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage im Stadtgebiet entschieden. Von insgesamt 33 eingereichten Terminvorschlägen der EMG und dem Einzelhandelsverband hat die Verwaltung insgesamt 28 Veranstaltungen zugestimmt. Die verkaufsoffenen Sonntage sollten damit an maximal elf erlaubten Kalendersonntagen in insgesamt zwölf Stadtteilen stattfinden. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte in einem Beschluss vom 13.03.2017 die geplanten verkaufsoffenen Sonntage 2017 in Essen zunächst untersagt. Die entsprechende Ordnungsbehördliche Verordnung über die Freigabe verkaufsoffener Sonntage im Essener Stadtgebiet im Jahr 2017 ist außer Vollzug gesetzt.

(ü. Pm.)

Bauarbeiten am Deilbach in Essen-Kupferdreh

Am Montag, 12. Juni, beginnt im Stadtteil Essen-Kupferdreh die etwa dreimonatige Baumaßnahme ‚Voraushub Deilbach‘. Hierbei handelt es sich um vorbereitende Arbeiten für die Offenlegung des Deilbachs, die voraussichtlich ab Ende 2018 erfolgen wird.

Die Offenlegung des bisher in Tunnellage verlaufenden Deilbachs ist ein zentrales gestalterisches Element der Stadterneuerungsmaßnahmen im Ortskern Kupferdreh. Auf einer Gesamtlänge von circa 360 Metern zwischen dem offenen Unterlauf und dem bestehenden Einlauf in den Tunnel wird ein neues Gewässerbett hergestellt, in dem der Deilbach künftig offen durch Kupferdreh verlaufen wird. Der bestehende Tunnel wird anschließend verfüllt. Der erste Abschnitt dieses Vorhabens zwischen Unterlauf und dem sogenannten Trogbauwerk unter der aufgeständerten S-Bahn-Strecke ist bereits umgesetzt worden.

Die weitere Offenlegung des Deilbachs erfolgt im Anschluss an die Fertigstellung des Zentralen Busbahnhofs, dessen Baubeginn für Herbst 2017 terminiert ist. Um die dann neu errichteten Flächen nicht zu beschädigen, erfolgt der Voraushub zur Herstellung des neuen Gewässerbetts bereits jetzt im Vorfeld aller weiteren Maßnahmen.

Im Zuge der nun anstehenden Baumaßnahme muss der Verbindungsweg zwischen Prinz-Friedrich-Straße und Bahnhof Kupferdreh/ Kupferdreher Markt gesperrt werden. Für Fußgängerinnen und Fußgänger und Radfahrerinnen und -fahrer wird eine alternative Wegeverbindung eingerichtet, die vom Bahnhof Kupferdreh/ Kupferdreher Markt über den südlichen P+R-Parkplatz zur Straße ‚Phönixhütte‘ führt. Hinweisschilder sind vor Ort angebracht. Die Wegeverbindung vom nördlichen P+R-Parkplatz in Richtung Sporthalle und Akademie der Künste ist ohne Einschränkungen nutzbar.

(ü. Pm.)

Verwaltung informiert über anstehende Baumaßnahmen in Kupferdreh

Ab dem Spätsommer sollen die Arbeiten zur Umgestaltung des Kupferdreher Stadtteilzentrums wieder aufgenommen werden. Davor möchte die Stadtverwaltung gerne alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in einer Informationsveranstaltung über die aufwändigen Planungen, die verschiedenen anstehenden Baumaßnahmen und die Einschränkungen, die leider während der Arbeiten für den Stadtteil Kupferdreh und dessen Einwohnerinnen und Einwohner entstehen, informieren.

Der erste Bauabschnitt umfasst die Errichtung des Zentralen Omnibusbahnhofes und des nördlichen P+R-Parkplatzes mitsamt der Verbindungsstraße zwischen Post- und Bahnstraße. Die Radstation soll ein neues Gebäude erhalten und die angrenzenden Freianlagen unterhalb der Bahnaufständerung werden umgestaltet.

Bereits im Frühjahr finden zudem erste Vorarbeiten zur weiteren Offenlegung des Deilbaches, dessen naturnaher Ausbau im nächsten Jahr vollendet werden soll, statt.

Donnerstag, 23. März, um 19 Uhr im Hörsaal der Hochschule der bildenden Künste, Prinz-Friedrich-Straße 28 A

(ü. Pm.)

Essens Deilbachhammer, Stadt- und Kulturgeschichte und die Korrektur eines Mythos

250.000 Euro für den Deilbachhammer lautet die formale Nachricht. Mithilfe einer großzügigen Unterstützung der NRW-Stiftung kann das Hammergebäude auf dem Gelände des Deilbachhammers schon bald saniert werden. Wir nutzten die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Prof. Theo Grütter, Direktor des Ruhrmuseums über die Bedeutung dieses Hammers und die Korrektur von gern geglauben Stadtmythen:

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Foto: Oberbürgermeister Thomas Kufen (links), Stiftungspräsident Harry K. Voigtsberger,Prof. Theo Grütter, Direktor des Ruhrmuseums (3.v.l), Kulturdezernent Andreas Bomheuer (5.v.l.) sowie die Ratsmitglieder Kuhmichel, Kleine-Möllhof und Fliß.

hammeransHeute übergab Stiftungspräsident Harry K. Voigtsberger bei einem Besuch in Kupferdreh persönlich den Fördermittelbescheid in Höhe von 250.000 Euro. Außerdem gab die Stiftung bekannt, alle zusätzlich dafür eingeworbenen Spenden bis maximal 20.000 Euro zu verdoppeln. Das Konsortium Deilbachtal, bestehend aus dem Verein IDEE e.V., dem Ruhr Museum, dem Historischen Verein für Stadt und Stift Essen und der Bürgerschaft Kettwig, hatte sich erfolgreich um die Fördermittel bemüht, um damit die Instandsetzung des Deilbachhammers voranzubringen.

schildOberbürgermeister Thomas Kufen und Kulturdezernent Andreas Bomheuer begleiteten den Termin, denn auch die Stadt Essen, in deren Besitz sich das Hammergebäude befindet, freut sich über die positive Perspektive für das wichtige Stück Kulturgeschichte. „Ich freue mich sehr über die Entscheidung der Stiftung, denn der Zuschuss bestätigt den hohen Denkmalwert des letzten erhaltenen Eisenhammers im Ruhrgebiet an einem authentischen Ort. Zusammen mit den vom Rat der Stadt Essen bereitgestellten Mitteln sind wir nun in der Lage, mit den Restaurierungsarbeiten zu beginnen“, so Kufen.

wasserradDer Oberbürgermeister bedankte sich auch noch einmal ausdrücklich bei dem Konsortium, ohne dessen ehrenamtliches Engagement dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

wasserschadDie Schäden am Objekt sind augenfällig. Nässe steigt in den Natursteinwänden.

stammGewaltige Relikte einer vergangenen Epoche. Sie sollen wieder in Betrieb genommen werden.

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Ein „Meisterhaus“, schon von der Struktur besser ausgestattet als die Arbeiterhäuser.arbeiterhEin „Arbeiterhaus“.

tuerDie Eingangspforte.

blasebEin Blasebalg.

amboss

(stk. u. ü. Pm. Stadt Essen)

NRW-Stiftung fördert Sanierung Eisenhammers in Essen mit bis zu 270.000 Euro

Der letzte Eisenhammer des Ruhrgebiets, der noch an seinem ursprünglichen Standort steht, wird saniert. Die NRW-Stiftung sagte jetzt eine Förderung von 250.000 Euro für die Instandsetzung des Deilbachhammers in Essen-Kupferdreh zu. Der Förderbescheid wird am kommenden Montag offiziell übergeben. Über die Fördersumme hinaus verdoppelt die Stiftung alle zusätzlich für die Sanierung eingeworbenen Spenden bis maximal 20.000 Euro. Die Kosten für eine umfassende Sanierung des Gebäudeensembles werden mit rund 1,6 Millionen Euro veranschlagt. Mit der aktuellen Fördersumme wird zunächst das Hammergebäude instand gesetzt und das Inventar restauriert. Später soll dort wieder ein Schaubetrieb möglich sein. Landesweit hatte die Stiftung im zweiten Quartal diesen Jahres zwölf Projekte ausgewählt, die mit insgesamt 1,3 Millionen Euro unterstützt werden.

Infos unter www.nrw-stiftung.de

(ü. Pm.)

Einsatz für Deilbachhammer: Matthias Hauer MdB (CDU) unterstützt Förderantrag der Stadt Essen für Bundesprogramm

Die Stadt Essen hat sich für eine Förderung der Instandsetzung des Deilbachhammer-Ensembles durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm VI des Bundes beworben. Matthias Hauer MdB (CDU) unterstützt diesen Antrag ausdrücklich und hat sich dazu heute u.a. an Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters gewandt. Der Antrag sieht eine Förderung für das Ensemble aus Hammergebäude, Arbeiterhaus und Meisterhaus vor.

„Das Deilbachtal im Essener Süden ist eine der ältesten Museums- und Denkmallandschaften in Deutschland und Europa – also von nationaler und internationaler Bedeutung“, betont der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer. „Die Fördermittel sind dringend nötig, um den Verfall aufzuhalten und um den Deilbachhammer wieder zugänglich zu machen.“

Vorgesehen sind laut Förderantrag eine denkmalgerechte Instandsetzung der Gebäude sowie eine Restauration des Inventars mit einem Ziel der Vorführbarkeit der Gesamtanlage. In einem Brief an Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters hat Matthias Hauer MdB nun die Gründe für die Notwendigkeit der Restaurierung des Deilbachhammer-Ensembles sowie die Bedeutsamkeit dieses Kulturdenkmals dargelegt.

„Die Unterstützung für das Projekt in Kupferdreh ist sehr groß“, bekräftigt Dirk Kalweit, Ratsherr und Vorsitzender der örtlichen CDU. „Die Kulturlandschaft Deilbachtal liegt den vielen Ehrenamtlichen und auch mir am Herzen. Wir würden uns über einen positiven Förderbescheid sehr freuen, damit die längst überfälligen Baumaßnahmen endlich in Angriff genommen werden können.“

Hintergrund:

Die Kulturlandschaft Deilbachtal zeigt alle Stationen des Übergangs von einer kleinbäuerlich geprägten Landschaft zu einer Industrielandschaft und beschreibt die Ursprünge der Eisen- und Metallindustrie im Ruhrgebiet.

Als letzter im Ruhrgebiet erhaltener Eisenhammer, welcher sich noch an seinem ursprünglichen Standort befindet, veranschaulicht der Deilbachhammer mit seinen Boden-, Geschichts- und Technikdenkmälern die Geschichte der Vor- und Frühindustrialisierung des Landschaftsraumes.

In besonderem Maße unterstützt wird das Deilbachtal u.a. durch die Bürgerschaft Kupferdreh, den Historischen Verein für Stadt und Stift Essen, den Verein IDEE e.V. und das Ruhr Museum.

(ü. Pm.)

 

250.000 Euro Spende für Restaurierung des Deilbachhammers

Die Sanierung des Hammergebäudes auf dem Gelände des Deilbachhammers wird von der NRW-Stiftung mit 250.000 Euro unterstützt. Darüber hinaus hat der Vorstand der NRW-Stiftung bekannt gegeben, dass sie alle bisher eingegangenen Spenden bis maximal 20.000 Euro verdoppeln wird. Der Zuschuss der NRW-Stiftung wird eingesetzt, um das Hammergebäude, welches sich in städtischem Besitz befindet, denkmalgerecht instand zu setzen und das Inventar zu restaurieren. Langfristig soll der Schaubetrieb wieder aufgenommen werden, der zurzeit aus Sicherheitsgründen eingestellt ist.

Kulturdezernent Andreas Bomheuer bedankte sich für die großzügige Spende: „Ich freue mich sehr über diese Unterstützung. Dies ist nun bereits der zweite Zuschuss für das Deilbachtalensemble in kürzester Zeit. Mit den vom Rat der Stadt Essen bereitgestellten Mitteln sind wir nun in der Lage, mit den Restaurierungsarbeiten der Arbeiterhäuser und des Eisenhammers zu beginnen. Der Zuschuss bestätigt den Wert des Denkmals und den eingeschlagenen Weg, gemeinsam mit dem Konsortium und der Stadt Essen zum Erfolg zu kommen. Ich danke besondere dem Konsortium, das durch seine ehrenamtliche Arbeit maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat.“

Zum Hintergrund:

Das Konsortium Deilbachtal, bestehend aus dem Verein IDEE e.V., dem Ruhr Museum, dem Historische Verein für Stadt und Stift Essen und der Bürgerschaft Kettwig, hat sich um die Fördermittel bemüht, um die Instandsetzung des Deilbachhammers voranzubringen. Stellvertretend erhält der Verein IDEE e.V. nun die Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro.

(ü. Pm.)

Sechs Tandembürgerämter werden ab Montag, 4. April bis auf weiteres geschlossen

Die Tandembürgerämter Rüttenscheid, Frohnhausen, Altenessen, Stoppenberg, Kupferdreh und Kettwig werden ab Montag, 4. April 2016, bis auf weiteres geschlossen. Geöffnet bleiben demnach die Bürgeramter in Borbeck, Steele und das Bürgeramt Gildehof im Stadtzentrum.

Grund dafür sind erhebliche Rückstände in der Bearbeitung von Meldedaten. Durch beispielsweise gestiegene Asylbewerberzahlen und den daraus resultierenden Personalmangel konnte eine erhebliche Anzahl an Daten nicht bearbeitet werden. Hinzu kommt eine jüngst veränderte Praxis, nach der auch die Asylbewerber in den Essener Landeseinrichtungen melderechtlich erfasst werden müssen, um entsprechende Schlüsselzuweisungen berechnen zu können. Diese Meldungen müssen bis einschließlich 30. Juni 2016 abgearbeitet werden. Ansonsten entstehen der Stadt erhebliche finanzielle Nachteile, was aufgrund der angespannten Finanzlage unbedingt vermieden werden muss

Eine Entlastung der Bürgerämter durch zusätzliches Personal ist aktuell nicht möglich. Daher müssen die sechs kleineren Bürgerämter vorerst geschlossen und die dort eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Abarbeitung des Meldekorbs eingesetzt werden.

Pässe und Ausweise, die bisher in diesen Bürgerämtern beantragt wurden, können bereits seit dem 5. Oktober 2015 ausschließlich im Bürgeramt Gildehof abgeholt werden. Für die Abholung sind keine Wartenummern und auch keine Online-Termine erforderlich. Die Ausgabe erfolgt an zwei separaten Schaltern.

Online-Termine, die ab dem 4. April in den kleinen Bürgerämtern gebucht wurden, können ohne erneute Terminabsprache im Bürgeramt Gildehof wahrgenommen werden. Dafür ist nur die Vorlage der Reservierungsbestätigung an der Info-Theke des Bürgeramtes Gildehof notwendig.

(ü. Pm.)

Die Bürgerämter Altenessen, Frohnhausen, Kettwig, Kupferdreh, Rüttenscheid und Stoppenberg werden wieder geöffnet

Die Bürgerämter Altenessen, Rüttenscheid, Kupferdreh (ab 4.1.), Frohnhausen, Kettwig (ab 5.1.) und Stoppenberg (ab 6.1.) werden nach den Betriebsferien bis auf Weiteres wieder geöffnet. Onlinetermine sind dort ab sofort wieder bis zu sechs Wochen im Voraus buchbar.

Die Bürgerämter sind ab Januar zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Altenessen:
    • Montag: 8 bis 15 Uhr,
    • Dienstag: 8 bis 15 Uhr,
    • Donnerstag: 8 bis 18 Uhr.
  • Rüttenscheid:
    • Montag: 8 bis 15 Uhr,
    • Mittwoch: 7 bis 13 Uhr,
    • Freitag: 8 bis 13 Uhr.
  • Kupferdreh:
    • Montag: 8 bis 15 Uhr,
    • Donnerstag: 8 bis 18 Uhr.
  • Frohnhausen:
    • Dienstag: 8 bis 15 Uhr,
    • Donnerstag: 8 bis 18 Uhr.
  • Kettwig:
    • Dienstag: 8 bis 15 Uhr,
    • Mittwoch: 7 bis 13 Uhr,
    • Freitag: 8 bis 13 Uhr.
  • Stoppenberg:
    • Mittwoch: 7 bis 13 Uhr,
    • Freitag: 8 bis 13 Uhr.

Pässe und Ausweise, die in diesen Bürgerämtern beantragt werden, können weiterhin nur im Bürgeramt Gildehof abgeholt werden. Für die Abholung im Bürgeramt Gildehof sind keine Wartenummern und auch kein Online-Termin erforderlich: Die Ausgabe erfolgt an einem separaten Schalter.

Zum Hintergrund:

Durch den erheblichen Anstieg der Flüchtlingszahlen und durch Personalmangel entstanden in den letzten Monaten im BackOffice Bereich des Bürgeramtes erhebliche Rückstände. Konkret müssen insbesondere aufgrund des Erlasses des Innenministeriums NRW vom 5. Dezember 2014 sowie des am 1. November 2015 in Kraft getretenen neuen Bundesmeldegesetzes asylbegehrende Flüchtlinge in Landeseinrichtungen (Opti-Gewerbepark, Turnhallen) melderechtlich zur Berechnung von Schlüsselzuweisungen des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst werden. Die Abarbeitung dieser Meldungen ist bis zum Jahresende erforderlich. Es war daher notwendig, vorübergehend kleinere Bürgerämter zu schließen, um die Rückstände durch das abgezogene Personal aufarbeiten zu können. Bereits heute ist absehbar, dass die Rückstände durch den Einsatz von zusätzlichen Personalressourcen bis zum Beginn der Betriebsferien der Stadt Essen am 23. Dezember aufgearbeitet werden.

(ü. Pm.)