Lesesaal im Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv bleibt vorerst geschlossen

Der Lesesaal im Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv bleibt urlaubs- und krankheitsbedingt von Dienstag, 30. August, bis voraussichtlich Donnerstag, 29. September, geschlossen. Betroffen ist hiervon auch die „Fachbibliothek Stadt und Region“.

Die historische Dauerausstellung und die Wechselausstellung im Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv sind donnerstags weiterhin von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die öffentlichen und gebuchten Führungen durch die Dauerausstellung finden ebenfalls statt.

(ü. Pm.)

„Förderfonds bürgerschaftliches Engagement“ honoriert 1.000 ehrenamtliche Essenerinnen und Essener

Der „Förderfonds bürgerschaftliches Engagement“ der Stadt Essen dient der Prämierung des ehrenamtlichen Engagements, dem viele Essener Bürgerinnen und Bürger nachgehen.

Am 17. August 2016 hat der Beirat für den Förderfonds zum dritten Mal in diesem Jahr über Anträge von gemeinnützigen Organisationen, Initiativen, Vereinen und Projekten für eine individuelle Unterstützungsmöglichkeit zur Anerkennung der Tätigkeit ihrer Ehrenamtlichen entschieden: Der Beirat prämiert im dritten Quartal 20 Anträge mit 8.760 Euro, die 1.000 Ehrenamtlichen zu Gute kommen.

Anträge für den letzten Stichtag – 1. November 2016 – können ab sofort gestellt werden: Unter www.essen.de/buergerengagement sind Antragsformulare, weitere Informationen und das Konzept mit den Förderbedingungen abrufbar.

Zum Hintergrund:

Der Förderfonds ist Bestandteil des vom Rat beschlossenen Handlungskonzeptes „Anerkennungskultur“ und soll das ehrenamtliche Engagement in Essen anerkennen und wertschätzen. Der Rat der Stadt Essen hat in seiner Sitzung am 26. November 2014 im Zuge der Haushaltsberatung auf Grund der positiven Erfahrungen mit dem Förderfonds eine Erhöhung der Fördersumme beschlossen.

Für 2016 stehen insgesamt 40.000 Euro zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt zu vier Stichtagen (Februar, Mai, August und November 2016).

(ü. Pm.)

Flüchtlingsunterbringung: Rat berät am Mittwoch über Anmietung des Opti-Gewerbeparks als Flüchtlingsunterkunft

Der Rat der Stadt berät in seiner Sitzung am Mittwoch, 31. August, über eine befristete Anmietung des Opti-Gewerbeparks als Flüchtlingsunterkunft.

Januar 2017 auf die Aufnahmeverpflichtung der Stadt Essen gemäß Flüchtlingsaufnahmegesetz und unter der Maßgabe, dass alle Brandschutzauflagen erfüllt werden sowie eine Selbstverpflegung durch eine veränderte bauliche Situation möglich wird. Dann könnten die Behelfseinrichtungen Tiegelstraße (236 Plätze / Stadtbezirk I), Hatzper Straße (192 Plätze / Stadtbezirk III) und Im Neerfeld (120 Plätze / Stadtbezirk IV) aufgegeben werden und die Immobilien wieder als Schulgebäude genutzt werden. Perspektivisch werden in diesen drei Stadtbezirken jeweils zwischen fünf und acht neue Grundschul-Eingangsklassen benötigt. Dieser Bedarf kann nicht durch die vorhandenen Grundschulen gedeckt werden. Gleichzeitig könnten durch eine Anmietung des Opti-Gewerbeparks Hotelkontingente wegfallen.

Rückläufige Flüchtlingszahlen: einzelne Bauprojekte zurückgestellt

Obwohl nach wie vor weder vom Bundesministerium des Innern noch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Prognosen zur Flüchtlingsentwicklung herausgegeben werden, zeichnet sich auf der Basis der Zahlen der letzten sieben Monate ein Rückgang der Migration nach Deutschland ab. Die Stadtverwaltung wird daher als erste Konsequenz den Bau verschiedener Flüchtlingseinrichtungen zurückstellen, damit keine Überkapazitäten entstehen. Der Bauaufschub gilt für die Einrichtungen „Nöggerathstraße“ (140 Plätze /Stadtbezirk III), „Am Volkswald“ (200 Plätze/ Stadtbezirk IX), sowie für die Erweiterung der Flüchtlingsunterkunft „Hubertstraße“ (150 Plätze /Stadtbezirk I). Dadurch werden die geplanten Unterbringungskapazitäten um insgesamt 490 Plätze reduziert.

Die Prüfung des Standortes Stauseebogen hat ergeben, dass auf der Fläche aufgrund komplexer naturschutzrechtlicher Vorschriften und wasserrechtlicher Verfahren in absehbarer Zeit keine Flüchtlingsunterkunft zu realisieren ist. Bei dem Grundstück handelt es sich um eine naturschutzrechtliche Ausgleichsfläche für den Eingriff in Natur und Landschaft, der durch die Kläranlage Kupferdreh verursacht wurde.
Da der zeitliche und arbeitsintensive Aufwand für eine weitere Planung und Umsetzung der Maßnahme nicht im Verhältnis zur Realisierung von nur 100 Unterbringungsplätzen steht, schlägt die Verwaltung hier vor, eine Unterbringung am Stauseebogen nicht weiter zu verfolgen.

(ü. Pm.)

 

Eröffnung der Ausstellung „Die Atombombe und der Mensch“

Im Foyer des Essener Rathauses hat Bürgermeister Rudolf Jelinek heute (29.8.) die Ausstellung „Die Atombombe und der Mensch“ eröffnet.

Gezeigt werden Bilder und Texte der Hibakusha – so werden in Japan die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 bezeichnet. Die sich anschließenden Kapitulation Japans markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs in Asien. Die Ausstellung lässt die schrecklichen Folgen des ersten und einzigen Atomwaffengebrauchs in der Geschichte für die Opfer in Japan erahnen

Bis Freitag, 9. September, wird die Sammlung des Japanischen Verbands der Atombombenopfer im Rathaus-Foyer zu sehen sein. Der Verband setzt sich für eine endgültige Abschaffung nuklearer Waffen ein. Sein Ziel ist es, die Menschen weltweit über die grausamen Folgen der Atombomben zu informieren und zu motivieren, sich für deren Abschaffung einzusetzen. Initiiert wurde die Ausstellung durch das „Essener Friedensforum“.

Die Ausstellung ist im Rahmen der Öffnungszeiten des Rathauses frei zugänglich.

Titelfoto: v.l.n.r.: Mehmet Bingöllu, Bürgermeister Rudolf Jelinek, Dr. Werner Strahl und Monika Sennis. Foto: Peter Prengel

(ü. Pm.)

Gedenkfeier für Gustav Heinemann: Parkfriedhof am 2. September ab 12 Uhr geschlossen

Anlässlich einer Gedenkfeier zum 40. Todestag von Altbundespräsident Gustav Heinemann wird der städtische Parkfriedhof in Essen-Huttrop am Freitag, 2. September, ab 12 Uhr für die Öffentlichkeit geschlossen.

Bundespräsident Joachim Gauck wird den 1976 verstorbenen Gustav Heinemann, der von 1969 bis 1974 das Amt des Bundespräsidenten bekleidete, im Rahmen einer Gedenkfeier würdigen und einen Kranz an dessen Grab niederlegen.

Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass der Friedhof für diesen Anlass geschlossen werden muss und es im Bereich rund um den Friedhof zu verkehrlichen Einschränkungen kommen kann.

(ǘ. Pm.)

Kammerkonzert in Gedenken an die Opfer vom 11. September 2001

Am 11. September 2016 ist es fünfzehn Jahre her, dass die Terroranschläge in den USA die Welt erschütterten. In ihrem 1. Kammerkonzert, das genau an jenem Sonntag um 11 Uhr auf Schloß Borbeck stattfindet und unter der Schirmherrschaft von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen steht, gedenken die Essener Philharmoniker dieses Datums. Der jüdisch-österreichische Komponist Hans Gál musste 1938 nach England fliehen. Sein Trio für Oboe, Violine und Viola, op. 94  ist der subtile künstlerische Umgang mit dem persönlichen Leid. David Ludwig schrieb „The Catherine Wheel“ unter dem Einfluss von „9/11“ und verarbeitet diese kollektive Tragödie auf berührende Art. Als nicht einmal 20-Jähriger schrieb Benjamin Britten sein „Phantasy Quartet“ und nahm damit Bezug auf die elisabethanische Musikform der „Phantasy“. In genau dieses Zeitalter führen auch Gordon Jacobs sechs Streichtrios mit dem Titel „Shakespearian Sketches“. Hoffnungsvoller Schlusspunkt ist das lichte Oboenquartett, op. 61 von Jacobs Schüler Malcolm Arnold. Es musiziert das Ensemble Più.

Karten (Einheitspreis: € 16,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.theater-essen.de.

Titelfoto: Das Ensemble Più (Foto: Mario Perricone).

(ü. Pm.)

Mit einem Rekord zum 55. Geburtstag will die Messe Düsseldorf punkten

Zum 55. Geburtstag der weltgrößten Messe rund um den mobilen Urlaub kann der CARAVAN SALON neue Rekordzahlen vorweisen. Dank einer zusätzlichen Halle ist der CARAVAN SALON DÜSSELDORF vom 27. August bis 4. September 2016 so groß wie nie zuvor. Insgesamt präsentieren 590 nationale und internationale Aussteller mit 130 Caravan- und Reisemobilmarken ihre Innovationen und aktuellen Modelle in zwölf Hallen sowie dem Freigelände. Auf über 210.000 Quadratmetern werden rund 2.100 Freizeit-Fahrzeuge in allen denkbaren Größen und Varianten zu bewundern sein, sagt Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. In diesem Jahr heißt das Motto beim weltgrößten Treffpunkt der internationalen Caravaningbranche Dein neues Fenster zur Welt.

Einen Bericht über die noch bis zum 4. September laufende Messe lesen Sie auf essenruhr.de am 29. 8. hier.

Veranstaltungsdatum & Öffnungszeiten
Veranstaltungsdatum
26. August – 04. September 2016
Fachbesuchertag: 26.08.2016

Öffnungszeiten
täglich: 10:00 – 18:00 Uhr

(hss)

Richard Deacon der Zeichner: Museum Folkwang zeigt ab 26.9. erste umfassende Einzelausstellung der Zeichnungen und Drucke des britischen Künstlers

 Mit „Richard Deacon. Drawings and Prints 1968–2016” (26. August bis 13. November 2016) richtet das Museum Folkwang dem Turner-Preisträger Richard Deacon (*1949) die erste umfassende Schau seines zeichnerischen Werks aus.

Die Ausstellung bietet anhand von 150 Arbeiten erstmals einen repräsentativen Überblick zu Zeichnung und Druckgrafik des britischen Künstlers von 1968 bis heute.

Richard Deacon (*1949 Bangor, Wales) ist einer der wichtigsten Bildhauer weltweit. Bekannt geworden ist er mit ebenso raumgreifenden wie feingliedrigen Skulpturen, die das Verhältnis von Innen und Außen, Offenheit und Geschlossenheit auf außergewöhnliche Weise neu interpretieren.

Darüber hinaus ist Richard Deacon seit vielen Jahrzehnten ein leidenschaftlicher Zeichner: „Ich glaube, Zeichnen und Denken liegen sehr nahe beieinander.“ Zum ersten Mal widmet sich die großangelegte Sonderausstellung diesem wichtigen Bereich seines künstlerischen Wirkens. Gemeinsam mit dem Künstler wurden rund 150 Arbeiten ausgewählt, die den Zeitraum von seinen Anfängen in der Studienzeit bis in die unmittelbare Gegenwart hinein umfassen.

Die Ausstellung veranschaulicht, dass das Zeichnen für Deacon eine doppelte Funktion hat: Zeichnungen spielen im Entstehungsprozess seiner plastischen Arbeiten eine wichtige Rolle, ermöglichen sie es doch, die Gestalt einer Skulptur anhand von Skizzen und Studien zu erarbeiten, bevor mit der technischen Ausführung begonnen wird. In der Ausstellung gewähren mehrere solcher Studienblätter einen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers.

Daneben entstehen aber auch Zeichnungen völlig unabhängig von der Realisierung plastischer Werke. Die formale Bandbreite dieser autonomen Arbeiten ist beträchtlich: Die Ausstellung zeigt kleinformatige Collagen und Zeichnungen aus den frühen 1970er Jahren, aber auch eine Auswahl der großformatigen Bleistiftzeichnungen aus der Serie „It‘s Orpheus When There’s Singing“ von 1978. Einen Höhepunkt innerhalb der vielgestaltigen Gruppe der jüngeren und jüngsten Arbeiten stellt eine Wandzeichnung „Big Screen“ (2016) dar, die Deacon eigens für den Eingangsbereich der Ausstellung konzipiert hat.

Am Beginn von Deacons künstlerischer Tätigkeit entstanden neben Zeichnungen und Skulpturen auch einige druckgrafische Arbeiten. In den letzten Jahren hat diese Technik für ihn an Bedeutung gewonnen, weshalb die Ausstellung auch einige herausragende Werke vorstellt, die nicht nur in klassischen Verfahren wie Radierung oder Siebdruck realisiert wurden, sondern auch in von Deacon neu entwickelten Drucktechniken, etwa dem Blockdruck für die Serie „Bamako“ (2011/12).

Außergewöhnlich in ihrer Kombination der Medien sind die Zeichnungen, die Richard Deacon in Fotografien einfügt, wodurch sich bisweilen surreale Effekte ergeben. Hierzu greift er auf eigene, aber auch vorgefundene Fotos zurück, die in einzelnen Bereichen von spezifisch ausgewählten Zeichnungen überlagert werden.

Um den engen Zusammenhang zwischen zeichnerischem und bildhauerischem Denken bei Deacon anschaulich zu machen, sind außerdem an einigen Stellen Skulpturen kleineren und mittleren Formats in die Ausstellung eingefügt.

Die von Julian Heynen in enger Zusammenarbeit mit Richard Deacon konzipierte Ausstellung präsentiert Werke aus der Sammlung des Künstlers, dem Museum of Modern Art, Dublin, der Sammlung der National-Bank, Essen, sowie aus Privatbesitz. Viele Arbeiten werden erstmals öffentlich vorgestellt.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Edition Folkwang /Steidl.

Preis: 28 €, ISBN 978-3-95829-236-9

(ü. Pm., Foto: Museum Folkwang Essen)

Kinderfahrt mit Trikes – Winken für den guten Zweck

Am Sonntag, 28.08.2016, findet die 12. Trikefahrt mit  schwererkrankten Kindern in Essen statt.

 Seit zwölf Jahren findet regelmäßig im August diese erfolgreiche Trikefahrt statt. In diesem Jahr sind auch Kinder, die vom KinderPalliativnetzwerk des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen Essen-Mitte e.V.) betreut werden, dabei.

Schirmherrin Jutta Eckenbach, Bundestagsabgeordnete für den Essener Norden und Osten: „Es freut mich sehr, dass den Kindern dieser Tag ermöglicht wird. Einmal eine Auszeit von der Krankheit zu haben, kann neuen Mut geben, den oft sehr belastenden Klinikalltag besser bewältigen zu können. Ich danke allen Helfern, insbesondere der Organisatorin Gabi Thomayer, die mit viel Engagement diese Fahrt jedes Jahr aufs Neue verwirklichen. Im vergangenen Jahr kamen knapp 120 Trikefahrer und zahlreiche Motorradfahrer, die den Kindern ein breites Lächeln ins Gesicht zauberten.“

Gerne können die Essener BürgerInnen die für Jung und Alt beeindruckende Fahrt am Straßenrand verfolgen und den Kindern sowie den Fahrern während der Tour winken. Die Triker treffen sich um 09.00 Uhr am Uniklinikum Essen, Start der Tour ist um 11.00 Uhr.

Straßenverlauf Hinfahrt: Hufelandstraße, Zweigertstraße, Alfredstraße, Bismarckstraße, Friedrichstraße, Hohenzollernstraße, Ruhrallee, Westfalenstraße, Henglerstraße, Kurt-Schumacher-Brücke, Langenberger Straße, Marie-Juchacz-Brücke, Wuppertaler Straße, Königsiepen, Petzelsberg, Heisinger Straße, Lerchenstraße, Freiherr-vom-Stein-Straße, Bredeneyer Straße, Ruhrtalstraße, Schuirweg, Meisenburgstraße, Mendener Straße (Essen / Mülheim), Mendener Brücke (Mülheim), Mintarderstraße (Mülheim), August-Thyssen-Straße (Mülheim / Essen), Ringstraße, Werdener Straße, Laupendahler Landstraße, Abteistraße, Brückstraße, Velberter Straße, Heidhauser Straße, Hammer Straße, Hespertal (Essen / Velbert), Hefel (Velbert), Rodberger Straße (Essen), Hammer Straße, Heidhauser Straße, Brackeler Wald.

Rückfahrt: Heidhauser Straße, Honnschaftenstraße, Geilinghausweg, Kutschenweg, Pauline, In der Borbeck, Laupendahler Landstraße, Ringstraße, Ruhrtalstraße, Bredeneyer Straße, Alfredstraße, Zweigertstraße, Hufelandstraße (Klinikum / Ende).

(ü. Pm.)

Grüne mit neugewähltem Vorstand für das Wahljahr 2017

Mit dem gestrigen Ferienende hat die Sommerpause für die Essener Grünen ein entscheidungsstarkes Ende gefunden. Angesichts urlaubsgestärkter Mitglieder fiel der motivierende Vortrag von Benjamin Jopen, Wahlkampfmanager der GRÜNEN NRW, über die Vorbereitungen zur NRW-Landtags- und Bundestagswahl auf fruchtbaren Boden.

Schwerpunkt der GRÜNEN Mitgliederversammlung war die Vorstandsneuwahl. Bewährte Kräfte wurden bestätigt und mit zwei neuen jungen Vorstandsmitgliedern ist für frischen Wind gesorgt. Die Mischung aus Erfahrung und Erneuerung ist eine hervorragende Basis für zwei Jahre erfolgreiche Vorstandsarbeit für starke GRÜNE in Essen.

Im Vorfeld des Superwahljahres 2017 war es den Mitgliedern wichtig, mit einem eingespielten Vorstandsteam gute Voraussetzungen für künftige Wahlerfolge und politische Schlagkraft zu sichern.

Gönül Eğlence und Kai Gehring als Sprecher*innen wiedergewählt.

Komplettiert wurde der geschäftsführende Vorstand durch Martin Hase, der erneut als Schatzmeister des Kreisverbands gewählt wurde und als Stoppenberger auch die die Nordsicht der Stadtprobleme in die Waagschale werfen kann.

Gönül Eğlence „Unser Vorstand umfasst verschiedene Altersgruppen und Bezirke. Gerade bei unseren zukünftigen Aufgaben, werden diese unterschiedlichen Perspektiven der persönlichen Biografien der Vorstandsmitglieder eine Bereicherung sein. GRÜNE werden den Finger in die Wunde legen und auch unangenehme Fragen stellen, wie im Fall Gabriel und anderen Affären. Mir ist es auch wichtig, angesichts der Konflikte um die AKP und Gülen-Bewegung, kritischer mit bestimmten Migrantenorganisationen umzugehen“.

Kai Gehring: „Es macht Freude, den größten GRÜNEN Kreisverband im Ruhrgebiet in die anstehenden Wahlkämpfe zu führen. Als Vorstandsteam werden wir uns im Superwahljahr und grünen  Hauptstadtjahr für mehr grünen Wandel in unserer Stadt starkmachen und wollen als Partei weiter wachsen. Wir sind die Kraft ökologischer und sozialer Erneuerung, die sich trotz klammer Kassen für mehr Lebensqualität aller Essenerinnen und Essener engagiert.“

Als Beisitzer*innenn werden künftig zwei neue und junge Mitglieder die Arbeit der GRÜNEN bereichern. Amanda Steinmaus ist als Studierende nicht bloß aktiv in der Grünen Hochschulgruppe Duisburg/Essen, sondern kann als Vorstandsmitglied „U28“ aus eigenem Erleben auch politische Schwerpunkte der jüngeren Generation auf die Tagesordnung setzen.

Unterstützt wird sie dabei von Daniel Druyen von der Grünen Jugend, der sein politisches Talent vor allem zur Überwindung der unpolitischen Haltung vieler jugendlicher nutzen möchte.

Ezgi Öztürk-Szentivanyi wurde als Beisitzerin wiedergewählt und hat die Zeit ihrer bisherigen Vorstandsarbeit u.a. dazu genutzt, im Kreisverband die AG Internationales aufzubauen, die umfangreiche Veranstaltungen zum Thema „Mehrsprachigkeit“ in die Öffentlichkeit bringen konnte.

Elke Zeeb, ebenfalls als Beisitzerin wiedergewählt, ist Bezirksvertreterin in der BV II und mittlerweile erfahrene Verbindungsfrau zum Bündnis „Essen stellt sich quer“, mit dem GRÜNE seit einigen Jahren gemeinsam einen Rechtsruck in dieser Stadt verhindern wollen.

.Komplettiert wird der wiedergewählte Beisitzer*innenkreis durch Stefan Welter, der als Jurist für die grüne Landtagsfraktion NRW arbeitet und sich der landesweiten politischen Vernetzung grüner Arbeitsfelder verschrieben hat.

Das bisherige Vorstandsmitglied Ulrich Buddeberg schied aus dem neuen Vorstand aus. Er hat in den vergangenen zwei Jahren einen wichtigen Beitrag für gute grüne Arbeit geleistet.

Der neue Vorstand freut sich jedoch, dass er nach wie vor als Seniorenbeauftragter in der BV IV GRÜNE Akzente setzen wird und dem Vorstand auch weiterhin in Fragen der generationengerechten Gesellschaft zur Seite stehen wird.

Titelfoto: Daniel Druyen, Kai Gehring, Gönül Eglence, Ezgi Öztürk-Szentivanyi, Martin Hase, Elke Zeeb und Stefan Welter.

Land und Bund fördern Projekt zur Energiespeicherung unter Tage in Bottrop

Das Bergwerk Prosper Haniel könnte nach dem Ende der Bergbaus 2018 zum Ökostrom-Speicher werden. Im Auftag des NRW-Umweltministeriums untersuchen Forscher der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) seit 2012, ob sich hier ein unterirdisches Pumpspeicherkraftwerk bauen lässt – nach 2018, wenn dort Schicht ist.

Die heute vorgestellten ersten Ergebnisse sind positiv. Deshalb stellen Land und Bund knapp 850.000 Euro an Fördermitteln für die nächste Realisierungsstufe bereit. Den entsprechenden Förderbescheid übergab NRW-Umweltminister Johannes Remmel heute (25. August) in Bottrop. In der Studie wurden die Standorte Auguste Victoria in Marl und Prosper Haniel in Bottrop mithilfe von geologischen Untersuchungen auf eine mögliche Nutzung als Speicherkraftwerk untersucht. Das Land NRW und die EU haben diesen ersten Teil des Forschungsvorhabens bereits mit insgesamt 1,3 Millionen Euro gefördert. Ein solches Kraftwerk würde überschüssigen Strom aus Wind- und Sonnenenergie speichern. Die Methode ist bereits erprobt. Die Akzeptanz überirdischer Werke ist aber schlecht, weil sie viel Platz beanspruchen. Die unterirdische Speicherung in alten Kohleschächten könnte dieses Problem lösen. Die Vision eines Pumpspeicherwerkes unter Tage könne ein wichtiger Baustein für den Umbau unseres Energiesystems sein, so NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Prosper Haniel könnte vom Bergwerk zum Kraftwerk und zur Batterie werden. Die Experten empfehlen Prosper Haniel als geeigneten Standort, weil der Zustand der Schächte und Anlagen gut ist und auch die technischen Voraussetzungen stimmen. Die Forscher gehen von einem Speichervolumen von 600.000 Kubikmetern aus. Damit ließen sich 450.000 Haushalte vier Stunden lang versorgen. Allerdings: Derzeit rechnen sich solche Pumpspeicher nicht. An dem Projekt sind mehrere Institute der Universitäten Duisburg-Essen und Bochum, das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) sowie die Unternehmen RAG und DMT beteiligt. Eine Zusammenfassung der Machbarkeitsstudie sowie ausführliche Berichte stehen unter www.upsw.de. Infos auch unter www.land.nrw

(ü. Pm., idr)

Grüne zur Neuausrichtung der VIA Verkehrsgesellschaft

Die Ratsfraktionen der Grünen aus Mülheim und Essen begrüßen die von den Oberbürgermeistern beider Städte avisierte Fusion der Verkehrsbetriebe EVAG (Essener Verkehrs-AG) und MVG (Mülheimer Verkehrsgesellschaft).

„Eine Verschmelzung der Verkehrsbetriebe“, erklären der Mülheimer Fraktionssprecher Tim Giesbert und die Essener Fraktionsvorsitzende Hiltrud Schmutzler-Jäger „fordern wir Grüne seit Jahren. Die Einigung zwischen Ulrich Scholten und Thomas Kufen hat gute Chancen, Basis für einen gemeinsamen Verkehrsbetrieb und Ausgangspunkt für weitere Nahverkehrs-Kooperationen im Ruhrgebiet zu werden.“

„Der Abbau von Wasserkopf-Strukturen und die Zusammenlegung von Einheiten wird Mittel einsparen,“ so Schmutzler-Jäger, „die Essen und Mülheim in die Attraktivierung des Angebots für die Fahrgäste investieren müssen. Selbstverständlich darf die Fusion zu keiner Verschlechterung der Arbeitsplatzbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EVAG und MVG führen.“

Essen sei der größere Partner, erklärt Giesbert, doch müsse und werde sich Mülheim nach fairen Verhandlungen in der gemeinsamen Gesellschaft wiederfinden. Für das Ruhrgebiet insgesamt könne sich das Vorhaben als Signal für weitere Kooperationen erweisen.

Aus Sicht der Grünen muss mit der Fusion allerdings auch ein klares Bekenntnis beider Städte zum Erhalt und Ausbau des Straßenbahnnetzes verbunden sein. Außerdem müssten offene Details wie das Essener Cross-Border-Leasing-Geschäft noch geklärt werden.

(ü. Pm.)