Brand in der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf

Dienstagnacht (25.7.) hat es in der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf gebrannt. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Die vom Brand betroffenen Bereiche in der ersten Etage der Schule sind derzeit versiegelt und dürfen nicht betreten werden. Aufgrund des Brandes können sich Schadstoffe beim Verbrennungsprozess gebildet haben. Dies muss nun von gutachterlicher Seite überprüft werden.

In Bezug auf die Brandsanierung steht die Immobilienwirtschaft der Stadt Essen im engen Kontakt mit der Versicherung. Erst wenn das Gutachten der Versicherung vorliegt und ausgewertet ist, können weitere Informationen zur Sanierung und Reinigung, zu den Kosten und zum zeitlichen Ablauf veröffentlicht werden.

Fotos: Elke Brochhagen

CDU-Fraktion fordert Sicherheitskonzept für den Stadtgarten

Mit einem Sicherheitskonzept für den Essener Stadtgarten wollen die Christdemokraten die Dealer-Kriminalität bekämpfen und fordern das Ordnungsamt und die Polizei mit einer konsequenten Null-Toleranz-Strategie tätig zu werden.

Dazu die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Barbara Rörig: „Wenn unweit einer Schule, eines Spielplatzes, mitten im Stadtgarten die Spaziergänger benutzte Nadeln und andere Hinterlassenschaften der Süchtigen finden, gar vor deren Augen gedealt wird, muss sofort gehandelt werden. Dieser Zustand ist nicht länger hinnehmbar. Wir werden den Stadtgarten nicht den Kriminellen überlassen. Die CDU-Fraktion Essen fordert deshalb die Ordnungsbehörde und auch die Polizei alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen und konsequent durchzugreifen. Wenn wir weiterhin das grüne Herz unserer Innenstadt als beliebten Erholungspark beibehalten wollen, müssen wir dort für Sicherheit und Ordnung sorgen. Zugegeben, der Park ist viel zu groß um jede Ecke mit Kameras beobachten zu können. Dennoch sollte im Rahmen eines Sicherheitskonzepts u.a. geprüft werden, wo strategisch wichtige Punkte sind, die für eine Videoüberwachung Sinn machen könnten. Denn am Rheinischen Platz haben wir gesehen, welch abschreckende Wirkung die Videoüberwachung auf Drogendealer hat und das sollten wir nutzen.“

(ü. Pm.)

Linke fordert Stellungnahme und Aufarbeitung durch die Polizei nach sexueller Belästigung

Die Ratsfraktion DIE LINKE ist vom Umgang zweier Essener Polizeibeamter mit sexueller Belästigung erschrocken.  Am vergangenem Mittwochabend wurde die Linken Ratsfrau Ezgi Güyildar vor dem REWE-Markt am Wasserturm von einem älteren Mann belästigt und beinahe tätlich angegangen. Doch statt einer Anzeige gegen den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei  eine Anzeige gegen einen zur Hilfe kommenden Zeugen auf.

„Ich bin immer noch fassungslos“, so die Betroffene Ezgi Güyildar. „Nachdem ich den Mann wegen seinem Verhalten anschrie, wollte dieser auf mich losgehen. Ich hatte Glück, dass Passanten dazwischen gegangen sind und Schlimmeres verhindert haben. Die Polizei selbst traf erst nach fast einer halben Stunde ein und lies den mutmaßlichen Täter bereits nach 30! Sekunden, noch während der Aufnahme des Tathergangs, gehen, ohne auch nur seine Personalien aufzunehmen. Ich werde deshalb jetzt erstmal Strafanzeige gegen unbekannt stellen müssen.“

Erst auf Druck der umstehenden Personen rannte der Beamte dem bereits weggegangenen Beschuldigten hinterher, doch statt mit seinen Personalien kam er mit einer Anzeige wegen angeblicher Bedrohung gegen einen zur Hilfe gekommenen Zeugen wieder.        Die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke bat die Polizei nach Bekanntwerden  telefonisch sofort um Stellungnahme, denn eine Bagatellisierung von sexueller Belästigung und Gewalt gegen Frauen darf es nicht geben. Diese brauchen den Schutz der Polizei und dürfen nicht sich selbst überlassen werden.

„Durch mein Telefonat konnte ich dazu beitragen, dass Ezgi Güyildar umgehend als Betroffene befragt wird und Strafantrag stellen kann. Ebenso wurde mir bestätigt, dass bereits interne Ermittlungen eingeleitet wurden, da die Beamten es offenbar unterließen, den mutmaßlichen Täter zu befragen. Außerdem wäre es das Mindeste gewesen, Frau Güyildar Hilfe anzubieten, statt sie alleine stehe zu lassen. Ich erwarte, dass der Vorgang umfassend aufgeklärt wird“, so Gabriele Giesecke abschließend.

(ü. Pm.)

 

 

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

 

Sie erreichen Ezgi Güyildar unter 0163-7938890 und Gabriele Giesecke unter 0163 -7358031

 

Artur Schwarz
Referent
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eMail: a.schwarz@linksfraktion-essen.de

 

DIE LINKE.
Fraktion im Rat der Stadt Essen
Severinstraße 1
45127 Essen

Telefon 0201 / 175 433 – 11
Telefax 0201 / 175 433 – 18

 

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„Förderfonds Bürgerschaftliches Engagement“ unterstützt Ehrenamtliche 2017 mit 50.000 Euro: Antragstellung noch bis 1. August möglich

Ehrenamtliches Engagement lohnt sich – aus diesem ideellen Grund entscheiden sich die zahlreichen ehrenamtlich aktiven Essenerinnen und Essener für ihren Dienst an der Gesellschaft. Die Stadt Essen unterstützt den Einsatz der Essener Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit für andere stark machen, anleiten, helfen oder mitanpacken, mit dem „Förderfonds bürgerschaftliches Engagement“, und zeigt damit, dass sich Ehrenamt in Essen in mehrfacher Hinsicht lohnt: Mit 50.000 Euro prämiert die Stadt Essen in diesem Jahr ehrenamtliches Engagement.

Noch bis zum 1. August können Initiativen, gemeinnützige Organisationen, Vereine und Projekte eine finanzielle Förderung zur Anerkennung ihrer Ehrenamtlichen bei der Stadt Essen, Servicestelle Essen.engagiert, StadtAgentur, beantragen, um damit als kleines Dankeschön für die Aktiven beispielsweise Ausflüge oder Feiern zu finanzieren. Aber auch Fortbildungen und Qualifizierungen oder Aufwandsentschädigungen sind durch den Fonds förderfähig, sofern sie den ehrenamtlich tätigen Menschen in Essen direkt zu Gute kommen.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt Essen unter: www.essen.de/buergerengagement hinterlegt.

Zum Hintergrund:

Der Förderfonds ist Bestandteil des vom Rat beschlossenen Handlungskonzeptes „Anerkennungskultur“ und soll das ehrenamtliche Engagement in Essen anerkennen und wertschätzen.

Für 2017 stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt zu vier Stichtagen (1. Februar, 1. Mai, 1. August und 1. November).

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017: Bürgerengagement und nachhaltige Projekte im Fokus

Genau sechs Monate ist es her, dass die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 ihr Titeljahr mit rund 30.000 Besucherinnen und Besuchern im Grugapark einläutete. Heute zogen Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen), Simone Raskob (Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt), Matthias Sinn (Leiter des Umweltamtes sowie Projektteamleiter) und Ralph Kindel (ebenfalls Projektteamleiter der Grünen Hauptstadt) im Rahmen einer Pressekonferenz eine positive Bilanz.

Die Grüne Hauptstadt mit einem Programm gestartet, das sich an den fünf Themenschwerpunkten „Mein Grün“, „Meine Flüsse“, „Meine Wege“, „Mein Einkauf“ und „Meine Zukunft“ orientiert. Bisher wurden dabei für das gesamte Jahr 459 Projekte ins Leben gerufen, davon 210 Bürgerprojekte und 62 Tagungen und Konferenzen. Insgesamt wurden die Veranstaltungen im ersten Halbjahr bereits von rund 115.000 Bürgerinnen und Bürgern besucht. Dazu kooperierte die Grüne Hauptstadt Europas mit mehr als 50 Förderern, Partnern und Sponsoren.

„Als wir Anfang des Jahres den Titel ´Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017´ angetreten sind, wollten wir Vorbild sein für andere europäische Städte im Strukturwandel und das Grüne Wunder unserer Stadt erlebbar machen. Das ist uns aus meiner Sicht gut gelungen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Gleichzeitig – und das ist mir sehr wichtig – haben die Essenerinnen und Essener gezeigt, dass sie stolz auf ihre Heimat sind und auf das, was sie geschafft haben. Das beweisen vor allem die rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an 210 Bürgerprojekten und das ehrenamtliche Engagement der 152 Volunteers, ohne deren Einsatz viele Veranstaltungen nicht möglich gewesen wären.“

Nachhaltige Projekte prägen das Programm
Das Prinzip der Nachhaltigkeit steht im Fokus der Grünen Hauptstadt. So wirkt ein Highlight wie die Eröffnung der Badestelle am Baldeneysee im Mai 2017 weit über das Jahr hinaus. Mit bisher mehr als 5.000 Besuchern wird das Baden in der Ruhr nach 46 Jahren sehr gut angenommen und steigert die Lebensqualität der Essenerinnen und Essener. Verbessern soll sich dauerhaft auch die Anzahl der Radfahrer, ÖPNV-Nutzer und Fußgänger in der Stadt. Das unterstützen Projekte wie „Radeln ohne Alter“, die Danke-Aktionen für Radfahrer oder das Stadtradeln – dieses Jahr mit einer Rekordbeteiligung von mehr als 140.000 Radfahrerinnen und Radfahrer und über 410.000 gefahrenen Kilometern. Mit Essens erster Mobilstation, die Anfang Juli eröffnet wurde, stehen den Bürgerinnen und Bürgern dauerhaft neben dem ÖPNV auch weitere öffentliche Verkehrsangebote wie Leihfahrrad, CarSharing und Taxi an einem Verkehrsknotenpunkt zur Verfügung. Darüber hinaus wird noch in diesem Jahr die 300. Einbahnstraße für Radfahrer geöffnet, 50 Fahrradparkboxen werden sukzessive im Stadtgebiet eingerichtet und mit Ablauf des Jahres werden in Essen 53 Fahrradstraßen entstanden sein.

Umweltbildung ist eines der zentralen Themen, wenn es um den Themenschwerpunkt „Meine Zukunft“ geht – und zwar für alle Altersklassen. Als Umweltbotschafterin begeisterte die Ameise Anni bereits die Kinder in mehr als 40 städtischen Kitas, für Energiebildung an Schulen sorgt das Projekt „ista macht Schule“ und auch die Volkshochschule Essen richtet ihr Jahresprogramm am Thema Nachhaltigkeit mit fast 50 Veranstaltungen aus.

Besonders auffällig im Stadtbild – und das für die nächsten Jahre – sind die Blumen aus rund 100.000 Blumenzwiebeln sowie 50.000 Staudenpflanzen, die in den vergangenen Monaten gepflanzt wurden. Auch bei den Baumpflanzungen tut sich bis Ende des Jahres einiges: Rund 1.100 Bäume werden noch in 2017 in Essen ihre Wurzeln schlagen.

Ausblick auf das zweite Halbjahr
„Schon jetzt zeigt sich, dass die Grüne Hauptstadt Europas die Stadt Essen nachhaltig verändert. Zu verdanken haben wir das auch der Zusammenarbeit mit unseren über fünfzig Partnern, Förderern und Sponsoren“, erklärt Projektleiterin Simone Raskob. „Mit ihrer Unterstützung konnten wir gemeinsame Projekte realisieren und Weichen für die Zukunft stellen. Das letzte halbe Jahr war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg, auf dem wir im zweiten Halbjahr aufbauen wollen.“ Ein weiteres Leuchtturmprojekt steht bereits im August an. Gemeinsam mit innogy und der Weißen Flotte Baldeney bringt die Grüne Hauptstadt Europas das erste Methanol-betriebene Fahrgastschiff auf den Baldeneysee. Erzeugt wird das Methanol im Wasserkraftwerk direkt am See. Diese europaweit einzigartige Technologie soll den grünen Gedanken auch über das Jahr 2017 hinaus tragen.

Einen weiteren wichtigen Wegweiser bildet die Europäische Mobilitätswoche unter dem Titel „Meine Wege“ im September. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erwartet dabei eine Woche mit fast 50 Veranstaltungen im Zeichen der Mobilität, darunter Workshops, Mitmach-Aktionen und Konferenzen. Zusammen mit Nissan wird die Grüne Hauptstadt auch das Thema E-Mobilität in der Essener Innenstadt erlebbar machen. Den Abschluss des Jahres bilden die TWINS-Konferenz zum Thema Klimawandel im November, an der Partnerstädte aus ganz Europa teilnehmen werden, und der Kongress „Europäische Zukunftsformate“ im Dezember.

Zahlen und Daten:

  • Mehr als 115.000 Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen im ersten Halbjahr
  • 459 Projekte insgesamt in 2017; davon 210 Bürgerprojekte
  • Bisher 33 Konferenzen/Kongresse mit 9.000 Teilnehmenden (insgesamt 62 Tagungen/Konferenzen in 2017)
  • 152 geschulte Volunteers in 693 Einsätzen
  • Baden in der Ruhr mit rund 5.000 Besuchern an 20 Badetagen
  • Pflanzung von 50.000 Stauden, 100.000 Blumenzwiebeln, mehr als 1.100 Bäume in 2017
  • Mehr als 50 Partner, Förderer und Sponsoren der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

Titelfoto: Ralph Kindel, Projektteamleiter der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017, Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Matthias Sinn, Leiter des Umweltamtes und Projektteamleiter der Grünen Hauptstadt, blickten auf das erste halbe Jahr des Projektes zurück.

Bombenentschärfung in Vogelheim erfolgreich abgeschlossen

Die Entschärfung der englischen Fünf-Zentner-Bombe in Vogelheim ist ohne größere Zwischenfälle verlaufen.

Im inneren Kreis waren rund 1.350 Menschen von der Evakuierung betroffen, unter anderem auch junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer Ferienspatzaktion sowie einer Ferienaktion von Rot-Weiss Essen. Eltern konnten ihre Kinder in der Betreuungsstelle im Stadion Essen abholen. Insgesamt haben sich rund 130 Anwohnerinnen und Anwohner in der Betreuungsstelle eingefunden. Die beteiligten Hilfsorganisationen haben 31 Krankentransporte durchgeführt. Im äußeren Kreis waren insgesamt rund 3.000 Personen betroffen.

Den Einsatz haben insgesamt 155 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt, RGE, EVAG, Steag sowie der unterschiedlichen Hilfsorganisationen durchgeführt.

Rund 110 Bürgerinnen und Bürger haben sich an dem eingerichteten Bürgertelefon über die Entschärfung informiert. Alle Beteiligten sind mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden.

Saisonstart in Düsseldorf und Duisburg: Oper und Ballett am Rhein im September und Oktober 2017

 Fr 08.09. – 20.00 Uhr                  3. Haniel Klassik Open Air auf dem Vorplatz des Theaters Duisburg

So 17.09. – 17.00 Uhr                „Rossini à la carte“ zur Wiederaufnahme von Rossinis „La Cenerentola“ in der legendären Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle: Rahmenpro­gramm und Aufführung zum Saisoneröffnungspreis von 25 bzw. 20 €

Sa 23.09. – 19.30 Uhr                 PREMIERE: Ballett am Rhein – b.29 im Opernhaus Düsseldorf: George Balanchine: Mozartiana / Martin Schläpfer: Konzert für Orchester / Jerome Robbins: The Concert

Sa 23.09. – 19.30 Uhr                 Giacomo Puccini: Turandot – Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Do 28.09. – 18.00 Uhr                Familienopernwerkstatt zur Premiere von „Gullivers Reise“ im Theater Duisburg

Di 03.10. – 14.00-18.00 Uhr      Maus-Türöffner-Tag: Das Theater Duisburg und die neue Familienoper entdecken – der Eintritt ist frei.

Di 03.10. – 18.00 Uhr                 Premiere: „Gullivers Reise“ von Gerald Resch – die neue Familien­oper (empfohlen ab 6 Jahren) im Theater Duisburg

Mi 04.10. – 19.30 Uhr                „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart in der weltweit erfolgreichen Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Do 05.10. – 19.00 Uhr                „Il trittico“ von Giacomo Puccini in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf – Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Sa 14.10. – 19.30 Uhr                 „Die Entführung aus dem Serail“ von W. A. Mozart – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

Sa 14.10. – 19.30 Uhr                 Premiere: Ballett am Rhein – b.32: Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ zur Musik von Gioacchino Rossini im Theater Duisburg

So 15.10. – 19.30 Uhr                „Meisterklasse“: Konzert des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein zum Abschluss des Meisterkurses bei Marius Vlad im Maxhaus, Düsseldorf

Mo 16.10. – 17.00 Uhr               Opernwerkstatt: Gespräch und Probenbesuch zur Premiere von Alban Bergs „Wozzeck“ (Eintritt frei)

Fr 20.10. – 19.30 Uhr                  PREMIERE: Alban Bergs Oper „Wozzeck” in der Inszenierung von Stefan Herheim. Musikalische Leitung: Axel Kober.

So 22.10. – 11.00 Uhr                „Symphoniker im Foyer“ zur Premiere von „Wozzeck“: Die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier und Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker präsentieren Kammermusik und Lieder des Komponisten Alban Berg.

Do 26.10. – 18.00 Uhr                Opernwerkstatt: Gespräch und Probenbesuch zur Premiere von „Das Rheingold“ im Theater Duisburg (Eintritt frei)

Sa 28.10. – 18.30 Uhr                 „Les Contes d’Hoffmann“ von Jacques Offenbach in der Inszenierung von Christof Loy: Wiederaufnahme der im Opernhaus Düsseldorf

So 29.10. – 18.30 Uhr                „Le nozze di Figaro“ von W. A. Mozart in der Inszenierung von Michael Hampe: Wiederaufnahme im Theater Duisburg

Di 31.10. – 18.30 Uhr                 „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti in der Inszenierung von Christof Loy – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

 Am 8. September startet die Deutsche Oper am Rhein mit einem dichten und vielseitigen Programm in die  neue Spielzeit 2017/18. Für große Opern-Emotionen unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt sorgt an diesem Freitagabend ab 20.00 Uhr das 3. Haniel Klassik Open Air auf dem Opernplatz in Duisburg. Bereits zum dritten Mal in Folge ermöglicht das Duisburger Familienunternehmen gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern und der Deutschen Oper am Rhein ein stimmungsvolles Klassik-Erlebnis, das mit den „Special Guests“ Victor Smolski und Peter Bursch’s All Star Band bis zu sinfonisch-rockigen Klängen reicht. Der Entertainer Götz Alsmann moderiert den Abend, den Generalmusik­direktor Axel Kober musikalisch leitet.

Mit der Wiederaufnahme der legendären „La Cenerentola“-Produktion von Jean Pierre Ponnelle feiert die Deutsche Oper am Rhein am Sonntag, 17. September, im Opernhaus Düsseldorf den Spielzeitstart als musikalische und kulinarische Rossini-Delikatesse. Ab 17.00 Uhr lädt das Haus zu einem unterhaltsamen Rahmenpro­gramm mit dramaturgischen Rossini-Petitessen und italienischen Gaumenfreuden ein. Um 18.30 Uhr beginnt die Vorstellung von „La Cenerentola“ zum Spielzeitstart-Sonderpreis von 25 und 20 Euro auf allen Plätzen.

Zwei Opern- und zwei Ballettpremieren stehen im September und Oktober im Zentrum des Programms: Mit der Premiere am 23. September holt das Ballett am Rhein seine erfolgreichen Produktion b.29 ins Opernhaus Düsseldorf. Zwei Meister­werke der amerikanischen Neoklassik – George Balanchines letztes großes Ballett „Mozartiana“ und Jerome Robbins virtuose Parodie „The Concert“ – umrahmen Martin Schläpfers Ballett „Konzert für Orchester“ zu energiegeladener Musik von Witold Lutosławski. Im Theater Duisburg folgt am 14. Oktober die Premiere von b.32, Martin Schläpfers neueste, abendfüllende Kreation zu Gioacchino Rossinis „Petite Messe solennelle“.

Die erste Opernpremiere gehört den jungen Zuschauern ab 6 Jahren: Gerald Reschs neue Familienoper „Gullivers Reise“ kommt im Rahmen der Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ am 3. Oktober, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg auf die Bühne. In der fantasievollen Ausstattung von Tatjana Ivschina erzählt Regisseur Marcelo Diaz von den wundersamen Begegnungen des jungen Gulliver mit den winzig kleinen Bewohnern der Insel Lilliput. Die musikalische Leitung hat Lukas Beikircher. Karten für die Premiere sind für 18 Euro (Erwachsene) oder 10 Euro (Kinder) erhältlich. „Türen auf!“ heißt es am 3. Oktober schon von 14.00 bis 18.00 Uhr: Die Deutsche Oper am Rhein macht mit beim Maus-Türöffner-Tag, an dem Kinder ab 4 Jahren im Theater Duisburg viel entdecken und ausprobieren können. Mit dabei ist Malte Arkona: Der beliebte Fernseh­moderator und Pate der Jungen Oper am Rhein will um Punkt 14.30 Uhr wissen, was auf der Bühne passiert, bevor sich der Vorhang zur Premiere von „Gullivers Reise“ hebt. Der Eintritt zum Maus-Türöffner-Programm ist frei.

Am Freitag, 20. Oktober, begrüßt Generalintendant Christoph Meyer die Zuschauer zur ersten Opernpremiere der neuen Spielzeit im Opernhaus Düsseldorf: Regiestar Stefan Herheim inszeniert mit Alban Bergs „Wozzeck“ ein Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts. Der Norweger, der inzwischen drei Mal zum Opernregisseur des Jahres gekürt wurde und in Düsseldorf bereits mit seiner Inszenierung von Händels „Xerxes“ begeisterte, setzt das um Verbrechen, Schuld und Strafe kreisende Drama mit erstklassigen Solisten wie Bo Skovhus (Wozzeck), Camilla Nylund (Marie), Matthias Klink (Hauptmann) sowie Corby Welch (Tambour­major) und Sami Luttinen (Doktor) in Szene. Generalmusik­direktor Axel Kober übernimmt die musikalische Leitung. Direkten Bezug auf die Neuproduktion nehmen die „Opernwerkstatt“ zu „Wozzeck“ am 16. Oktober um 17.00 Uhr und die Matinee der „Symphoniker im Foyer“ am 22. Oktober um 11.00 Uhr – beide im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses.

Nicht weniger als acht Stücke aus ihrem großen Repertoire bringt die Deutsche Oper am Rhein zum Spielzeitstart auf ihre beiden Bühnen: Rossinis „La Cenerentola“, die beiden Mozart-Opern „Die Zauberflöte“ und „Die Entführung aus dem Serail“ sowie Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ und Donizettis „Lucia di Lammermoor“ sind im Opernhaus Düsseldorf ­zu sehen, während Puccinis Opern „Turandot“ und „Il trittico“ sowie Mozarts „Le nozze die Figaro“ ins Theater Duisburg zurückkehren. Dort gibt die Deutsche Oper am Rhein am 26. Oktober um 18.00 Uhr mit der „Opernwerkstatt“ bereits einen Ausblick auf die „Rheingold“-Premiere am 4. November. Mit dem ersten Teil der Tetralogie in der Neuinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf startet Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ mit einer neuen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Axel Kober im Theater Duisburg.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

Titelfoto: Maria Kataeva, die im September ihr Debüt in der Titelpartie von Rossinis „La Cenerentola“ gibt. Foto: Sascha Kreklau

Zahl der Studierenden an Hochschulen des Ruhrgebiets ist auf Rekordhoch gestiegen

(idr). Das Ruhrgebiet meldet ein Rekord-Semester an den Hochschulen der Region. Im vergangenen Wintersemester (2016/2017) waren an den Hochschulen mit Sitz und Standort in der Metropole Ruhr 274.714 Studierende eingeschrieben.

Das sind rund 6.600 (oder 2,5 Prozent) mehr als im vorausgegangenen Wintersemester 2015/2016 und fast 124.000 (82 Prozent) mehr als vor zehn Jahren. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet.
Die Hochschule mit den mit Abstand meisten Studierenden bleibt die Fernuniversität Hagen mit insgesamt 64.819 eingeschriebenen Studenten. Unter den Präsenzunis ist die Universität Duisburg-Essen mit insgesamt 43.059 Studierenden die größte, gefolgt von der Ruhr-Universität Bochum (41.995 Studierende) und der TU Dortmund (33.496 Studierende).
Insgesamt können Studieninteressierte in der Metropole Ruhr unter 22 Hochschulen an mehr als 30 Standorten wählen.
In die Auswertung des RVR flossen ausschließlich Hochschulen mit Sitz und Standort im Verbandsgebiet ein. Hochschulen mit Sitz außerhalb des Ruhrgebiets, aber einem Campus in der Region werden nicht berücksichtigt. Eine Ausnahme bildet die FOM in Essen – hier gibt es keine separate Aufschlüsselung für die Studienorte außerhalb Nordrhein-Westfalens.
Landesweit waren im Wintersemester 2016/17 an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 768.353 Studierende eingeschrieben. Nach Angaben von IT.NRW wurde damit das Rekordergebnis aus dem Wintersemester 2015/16 (745.009 Studierende) um 3,1 Prozent bzw. 23.344 Studierende übertroffen.

Vorhang auf, die Vorstellung beginnt! Kindertheater im Grugapark

Am zweiten Ferienwochenende verwandelt sich der Theater- und Spielpavillon wieder in eine große Bühne: Kleine und große Theaterfreunde lädt das „Theater con Cuore“ am Samstag, 22. Juli, um 15 Uhr zu „Peter und der Wolf“.

Die kleine Geschichte zeigt, dass man trotz allerlei Schwierigkeiten nicht aufgeben soll und manchmal auch der Zufall zur Lösung verhilft.

Am Sonntag, 23. Juli, 15 Uhr, spielt dasselbe Theater die wunderbare Geschichte von einem alten Mann und einem Kater – besser bekannt als „Petterson & Findus“.

Samstag, 22., und Sonntag, 23. Juli, jeweils um 15 Uhr . Der Eintritt ist – bis auf den Parkeintritt – frei.

EVAG und Theater und Philharmonie Essen ermöglichen Fortsetzung des ÖPNV-Services für TUP-Besucher

Gute Neuigkeiten für alle Theater- und Konzertgänger, die die Veranstaltungen der Theater und Philharmonie Essen (TUP) mit Bussen und Bahnen besuchen: Auch in der kommenden Spielzeit können sie ihre Abo-Ausweise oder die im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarten am jeweiligen Vorstellungstag für die freie Hin- und Rückfahrt mit den VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im VRR-Raum nutzen.

Eigentlich sollte dieser Service aufgrund der angespannten Finanzlage der TUP zur nächsten Saison eingestellt werden, dank intensiver Verhandlungen zwischen TUP-Geschäftsführung und der Essener Verkehrs-AG (EVAG) konnte nun jedoch eine Vereinbarung geschlossen werden, die die Fortführung dieses Angebotes bis 2020 gewährleistet.

„Auch wenn die von uns zu erbringenden Mittel nicht unerheblich sind, ist dies ein gutes Signal, speziell im Grüne Hauptstadt-Jahr“, betont TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann. Und EVAG-Vorstand Michael Feller ergänzt: „Ich freue mich aufrichtig – auch im Namen aller Kulturfreunde –, dass wir die TUP weiterhin in der Kombiticketfamilie haben.“

Theater- und Konzertbegeisterte, die sich bereits Eintrittskarten ohne Aufdruck „Freie Hin- und Rückfahrt mit den VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im VRR-Raum.“ für TUP-Veranstaltungen in der nächsten Spielzeit gekauft haben, können diese dennoch am jeweiligen Vorstellungstag als Fahrscheine nutzen. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, diese Karten kostenfrei an den TUP-Vorverkaufsstellen gegen Tickets mit ÖPNV-Aufdruck umzutauschen.

Mit „Palme 7“ der Jugendhilfe Essen am Möhnesee zelten

Der Altenessener Kinder- und Jugendtreff „Palme 7“ der Jugendhilfe Essen organisiert in der vierten Sommerferienwoche, vom 8. bis zum 11. August, für Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren eine Zeltfahrt zum Möhnesee. Auf dem Programm stehen neben Zelten unter anderem Stand-Up-Paddling, Schwimmen und Fahrradfahren.

Am Dienstagvormittag geht’s mit einem Bus der Jugendhilfe Essen von der Palme 7 aus zum Möhnesee. Vor Ort sind die Jugendlichen auf dem Campingplatz „Delecke-Süd“ (www.campingplatz-moehnesee.de) in kleinen Zelten direkt am See untergebracht. Hier ist Selbstversorgung mit Grillen und Gaskocher angesagt. Am 11. August sind die Campingabenteurer dann gegen 12 Uhr zurück in Essen.

Fürs Zelten werden eine Luftmatratze oder Isomatte sowie einen Schlafsack benötigt. Wer ein eigenes Zelt hat, kann dies gerne mitbringen. Die Teilnahmekosten betragen für die ganze Woche 60 Euro.

Anmeldung und Infos unter Telefon: 83469126 oder per E-Mail an s.buchholz@jh-essen.de oder a.waller@jh-essen.de.