Wildkräuter-Exkursion auf dem Welterbe Zollverein

(idr). Zu einer Wildkräuter-Exkursion auf dem Welterbe Zollverein in Essen lädt der Regionalverband Ruhr (RVR) ein am Sonntag, 27. August, 11 Uhr.

Die Teilnehmer der zweistündigen Veranstaltung auf der Route Industrienatur lernen Pflanzen aus aller Welt kennen, die sich auf der Brache angesiedelt haben. Dazu gehören z.B. der Sommerflieder aus Asien, Nachtkerze und Goldrute aus Nordamerika und das Schmalblättrige Greiskraut aus Südafrika sowie zahlreiche weitere Wildkräuter. Die Naturfreunde erfahren außerdem welche Heilkräfte die Pflanzen besitzen. Treffpunkt ist am Fuß der Rolltreppe zum Besucherzentrum Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, Essen. Die Exkursion kostet für Erwachsene fünf, für Kinder drei Euro. Alle Termine des RVR-Programms „Natur erleben“ sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre „Natur erleben“ und weitere Publikationen zum Download bereit.

Kindertheater im Grugapark am letzten Ferienwochenende

Am letzten Wochenende der Sommerferien lockt das Kindertheater im Grugapark noch einmal kleine und große Theaterfans mit zwei Geschichten rund ums Reisen in den Theater- und Spielpavillon:

Das „Trotz-Alledem-Theater“ spielt am Samstag, 26. August, um 15 Uhr die Geschichte der beiden Freunde Tiger und Bär in „Oh wie schön ist Panama“. Beide leben glücklich und zufrieden in einem gemütlichen Haus am Fluss, bis der kleine Bär beim Angeln eine Kiste mit der Aufschrift „Pa-na-ma“ findet. Vom Fernweh gepackt machen sich die Freunde gemeinsam mit der Tiger-Ente auf eine abenteuerliche Reise nach Panama.

Am Sonntag, 27. August, um 15 Uhr gastiert das „Seifenblasentheater“ mit „Olifant fährt Eisenbahn“ im Grugapark: Olifant möchte gerne seine Oma besuchen, doch leider ist der Zug bereits abgefahren. Mit Hilfe des freundlichen Stationsvorstehers Christian wird eine Kiste zur Lokomotive, und eine Reise mit vielen Überraschungen startet.

Zum Beteiligungsverfahren „Zukunft Grugabad Essen“ startet die Umfrage im Grugabad in dieser Woche

Was stellen Familien und Jugendliche sich für das „Grugabad der Zukunft“ vor? Unter dieser Fragestellung startet in den letzten beiden Ferienwochen eine Umfrage unter den Badegästen im Grugabad.

Das Team der StadtAgentur der Stadt Essen wird in Zusammenarbeit mit dem Grugabad-Team mit einem Informationsstand vor Ort sein und die Badegäste zu Wort kommen lassen: Was fehlt im Grugabad? Was ist unverzichtbar? Zu diesen und mehr Fragen haben Besucherinnen und Besucher die Chance, ihre Meinung zu äußern. An einer Ideentafel können sie außerdem ganz ungebunden ihre Anregungen und Ideen einbringen.
Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen vor allem die Ideen und Wünsche der jüngeren Generation und Familien widerspiegeln.

Die Ergebnisse der Umfrage werden am zweiten der insgesamt drei Foren zum Thema Zukunft Grugabad am Donnerstag, 14. September, in der Messe Essen live präsentiert. Die Meinungen und Ideen der Badegäste sollen dabei unbedingt in die Arbeit der insgesamt drei geplanten Workshops einfließen und auch in zukünftigen Entscheidungen über das Grugabad berücksichtigt werden. Nach Durchführung des aktuellen Beteiligungsverfahrens soll ab Ende 2017 intensiv beraten werden, wie genau Maßnahmen aussehen könnten, um das wertvolle und in der ganzen Metropolregion bekannte Freibad zukunftsfähig zu gestalten.

Mehr Infos zum Beteiligungsprozess Zukunft Grugabad gibt es hier.

Ideenpräsentation im Forum 2
Donnerstag, 14. September, um 18 Uhr im Congress Center Süd der Messe Essen, Saal Rheinland.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Stadt warnt vor unseriösem Hausentwässerungsangebot

Die Stadt Essen warnt vor einer Firma, die derzeit im Essener Stadtgebiet mit Nachdruck versucht, vor allem älteren Anwohnerinnen und Anwohnern eine Dichtheitsprüfung ihrer Entwässerungssysteme zu verkaufen. Scheinbar zielt die Firma darauf ab, im Anschluss an die Prüfung, die 79 Euro kosten soll, eine überteuerte, nicht notwendige Sanierung durchzuführen, wobei sie diese gegenüber den Eigentümern als unbedingt dringlich darstellen. Die Mitarbeiter der Firma gehen dazu von Haus zu Haus, die Eigentümer der Immobilien scheinen ihnen somit nicht bekannt zu sein. Die Firma stellt sich als im Auftrag der Stadt Essen handelndes Unternehmen dar.

Die Stadt Essen hat dieser Firma keinen Auftrag erteilt. Stünde eine vergleichbare notwendige Überprüfung oder Sanierung des Entwässerungssystems an, so würde die Stadt Essen alle Eigentümerinnen und Eigentümer schriftlich und vorab darüber informieren.

Bürgerinnen und Bürger sowie Eigentümerinnen und Eigentümer, die bereits angesprochen wurden oder Fragen zum Vorgehen haben, können sich bei der Stadt Essen, Wasserwirtschaft, Hausentwässerung, Telefon: 88 69230, 88 69231 oder 88 69232, melden.

Wichtige Informationen des Wahlamts zur Bundestagswahl am 24. September 2017

Im Vorfeld der Bundestagswahl am Sonntag, 24. September 2017, fasst das Wahlamt wichtige Details und Termine zusammen, die mit den Themen Wahlberechtigung, Wahlbenachrichtigung und Briefwahl in Verbindung stehen.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens 3 Monaten vor dem Wahltag mit Hauptwohnung in Deutschland gemeldet sind oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Zum Stichtag am 13. August 2017 waren 419.492 Personen in Essen zur Bundestagswahl wahlberechtigt.
Eine Einsichtnahme in das Essener Wählerverzeichnis ist vom 4. bis 8. September 2017 im Wahlamt (Kopstadtplatz 10, 45121 Essen, 2. Etage) während der Öffnungszeiten von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr möglich.

Deutsche mit Wohnsitz im Ausland dürfen unter bestimmten Voraussetzungen auch an der Bundestagswahl teilnehmen. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.bundeswahlleiter.de.

Versand der Wahlbenachrichtigungskarten

Alle Wahlberechtigten, die in das Wählerverzeichnis eingetragen worden sind, erhalten bis zum 3. September ihre Wahlbenachrichtigungskarte. Wer sie bis zu diesem Termin nicht bekommen hat, kann bei der Telefon-Hotline des Wahlamtes unter 88 12345 eine neue Karte beantragen.

Auf der Wahlbenachrichtigungskarte stehen der Wahlbezirk und das Wahllokal, in dem die Stimme abgegeben werden kann. Ist die Karte nicht vorhanden oder verloren gegangen, können alle, die im Wählerverzeichnis aufgenommen sind, auch unter Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses im zugewiesenen Wahllokal wählen.

Die Adresse kann unter der Hotline 88 12345 erfragt werden oder man lässt sich ab 22. August 2017 sein Wahllokal unter www.essen.de/wahlen auf den Seiten des Wahlamtes mit Adresse und Foto anzeigen.

Briefwahl

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ist ein Briefwahlantrag aufgedruckt. Briefwahlanträge können auch jederzeit formlos gestellt werden. Benötigt werden Name, Vornamen, Adresse, Geburtsdatum, die persönliche Unterschrift und Angaben zu der Adresse, an die die Briefwahlunterlagen zugestellt werden sollen. Bei gemeinsamen Anträgen von Ehegatten oder Familien werden persönliche Angaben und die Unterschrift jeder wahlberechtigten Person benötigt.

Unter www.essen.de/wahlen können Briefwahlunterlagen auch per Online-Formular beantragt werden. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, benötigt eine schriftliche Vollmacht.

Briefwahlunterlagen werden auf Wunsch auch an den Urlaubsort gesandt.

Per Post gestellte Briefwahlanträge müssen in einem frankierten Umschlag an das Wahlamt geschickt werden. Sie sollten spätestens am Donnerstag, 21. September, im Wahlamt Essen (Stadt Essen, Wahlamt, 45111 Essen) eingegangen sein.

Alternativ können Wählerinnen und Wähler vom 28. August bis zum 22. Septemberim Gebäude des Wahlamtes Essen – Kopstadtplatz 10, 2. Etage – während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8:30 bis 16 Uhr persönlich die Briefwahl vornehmen. Benötigt wird dafür die Wahlbenachrichtigungskarte beziehungsweise mindestens der Personalausweis oder Reisepass.

In dringenden Fällen (zum Beispiel bei baldigem Urlaubsantritt) kann auch schon jetzt im Wahlamt gewählt werden. Dann sind allerdings die eingeschränkten Öffnungszeiten zu beachten (montags bis donnerstags von 8:30 bis 15 Uhr und freitags von 8:30 bis 12 Uhr).

Wahlschein

Der Wahlschein ist neben dem Stimmzettel der wichtigste Bestandteil der Briefwahlunterlagen. Wer per Brief wählen möchte, muss den Wahlschein auf der Rückseite unterschreiben – er versichert so an Eides statt, dass er geheim gewählt hat. Wichtig: Ohne Unterschrift wird der Wahlbrief bei der Auswertung zurückgewiesen. Mit den Briefwahlunterlagen wird ein Merkblatt übersandt, das noch einmal alles Wesentliche für die Briefwahl zusammenfasst.

Wer Briefwahlunterlagen erhalten hat und diese verliert, bekommt sie nicht ersetzt und kann nicht an der Wahl teilnehmen. Wer seine Briefwahlunterlagen beantragt, aber nicht erhalten hat, kann dies bis zum Samstag, 23. September, 12 Uhr, beim Wahlamt an Eides statt erklären; eine Neuausstellung von Briefwahlunterlagen ist dann möglich.

Rücksendung von Wahlbriefen

Wahlbriefe müssen so rechtzeitig versandt werden, dass sie am Wahltag bis 18 Uhr eingehen. Praktisch heißt das: Der Wahlbrief muss am Samstag vor der Wahl, also am 23. September, von der Deutsche Post AG in der Poststelle des Rathauses eingeliefert werden oder noch am Wahltag bis 18 Uhr vom Wahlberechtigten selbst in den Hausbriefkasten des Rathauses (45127 Essen, Porscheplatz 1) oder des Wahlamtes (45127 Essen, Kopstadtplatz 10) eingeworfen werden. Briefwählerinnen und Briefwähler sollten deshalb auf die Leerungszeiten der Postbriefkästen achten. Wichtig sind außerdem die Postlaufzeiten, insbesondere, wenn man die Briefwahl aus dem Ausland wahrnehmen möchte. Generell gilt: Der Briefwähler trägt die Verantwortung für den rechtzeitigen Eingang des Wahlbriefes, damit dieser noch gewertet werden kann.

Telefon-Hotline des Wahlamtes

Bei Fragen zum Thema hilft das Wahlamt unter der Telefon-Hotline 88 12345 weiter. Zusätzliche Informationen über die Bundestagswahl finden Interessierte außerdem im Internet auf www.essen.de/wahlen (Rathaus, Wahlen und Abstimmungen) oder unter www.bundeswahlleiter.de.

Kommentar: Ex-Bundestagsmitglied Petra Hinz geht in die Medien

Wir erinnern uns, eine gefälschte Biografie, Abitur und Anwaltseigenschaft vorgetäuscht, führten zu dem spektakulären Fall, der europaweit Bekanntheit zur Folge hatte. Nun sind Lebenslügen dieser Art und in dieser Tragweite selten und werfen immer die Frage nach der geistigen Verfassung und Gesundheit des Lügenden auf. So auch in diesem Fall, der für Hinz Abschied aus dem Bundestag und die Distanzierung ihrer Partei, der Essener SPD, brachte, war schnell der Verdacht einer psychischen Störung im Gerede. Wie bei allen krankheitsbedingten Verfehlungen von Menschen, bleibt der Schutz des Kranken eine ethische Forderung, wenngleich es in dem Fall Hinz wohl auch viele Menschen gab, die sich nicht als Freunde der Gefallenen betrachten konnten und den Betrug für nicht verzeihlich empfanden. „Lügenbaronin“ und andere Bezeichnungen gingen natürlich auch durch die Sozialen Medien, die ansonsten ja auch von Politikern gern zur positiven Imagepflege genutzt werden. Üblicherweise zieht sich jemand nach einer derartigen Verfehlung temporär aus der Öffentlichkeit zurück, um zu sich selbst zu finden. Dies hat nach eigenem Bekunden Petra Hinz auch getan, sie sei in psychiatrischer Behandlung gewesen und habe einen Bußgang, den sogenannten Jakobsweg, zur Selbstfindung genutzt. So weit, so gut und als Posse des Schicksals vergessen. Doch nun, nach recht kurzer Zeit, tritt Hinz wieder auf die Bühne der Medien und tischt den sicher auf einen solchen Fall hungrigen Journalisten eine subjektive Opferdarstellung auf, die zwischen Mitleidssuche und Drohung alles beinhaltet, was den Interpretationsspielraum der Leser zu einer Stellungnahme nötigen könnte. Als medienreifes Zückerchen u. a. die Behauptung, das die sicher nicht geliebten Journalisten nun wohl ihren Abfall nach verwertbarem Informationsmaterial über ihre Person durchsuchen. Derartige Behauptungen sind ja zumeist unüberprüfbar und im Konjunktiv gehalten, sodass der Wahrheitsgehalt nicht auszumachen ist. Ebensowenig wie die Möglichkeit, dass nach dem sicherlich traumatischen Absturz Verfolgungsgedanken eintreten können. Im positiven Fall Mitleid als rehabilitativen Schritt gleich wieder über die Medien erzeugen? Ein Psychotherapeut wird wohl kaum diese Empfehlung gegeben haben, es wäre eher ein Indiz für eine noch nicht zu positivem Ende gekommene therapeutische Beziehung. Denn faktisch kann im Fall Hinz wenig entschuldbares Verhalten angerechnet werden. Die Öffentlichkeit wurde betrogen und ebenso die engeren politischen Freunde, die sich heute mit Entsetzen von ihr abgesetzt haben. Jede Freundschaft endet bei wissentlichem Betrug. Sich bei diesen Menschen zu entschuldigen und innerlich die Folgen ihres Betruges zu tragen, davon scheint Petra Hinz noch weit entfernt. Menschlich kann man ihr eine gute Rehabilitation wünschen, mit Rechtfertigungen und Angriffe auf Ex-Freunde und Journalisten, die pflichtgemäß ihren Betrug publiziert haben, dürfte sie noch weit von einem gelungenen Therapieziel entfernt sein.

(stk.)

Forschungsprojekt soll Widerstandkraft des Ruhrgebiet gegen Folgen des Klimawandels stärken

(idr). Auch im Ruhrgebiet sind die Auswirkungen des Klimawandels immer wieder spürbar – in Form von Hochwasser, Stürmen und Hitzewellen. In dem Projekt „Zukunft-Stadt-Region-Ruhr“ (ZUKUR) erarbeiten Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und den Städten Bottrop und Dortmund ein Konzept für mehr Resilienz des Ruhrgebiets

Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Region gegen Störungen und Klimaveränderungen zu stärken. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit 1,88 Millionen Euro.
Auf den drei Ebenen Region, Stadt und Quartier entstehen „Reallabore“, in denen gemeinsam mit Bürgern innovative Lösungen zum Umgang mit dem Klimawandel und sozial-ökologischer Ungleichheit entwickelt werden. So gibt es Stadtteile, die besonders stark von Lärm und Luftverschmutzung betroffen sind und in denen vor allem sozial schwache Menschen leben. Wie dieser kombinierten Ungleichheit entgegengewirkt werden kann, z.B. durch Schaffung einer attraktiveren Naherholung, ist eine Fragestellung im Projekt.
Zudem soll die Zusammenarbeit der drei Ebenen gestärkt werden. Denn eine klimagerechte Entwicklung kann nur erfolgreich sein, wenn das angrenzende Quartier, die Nachbarstadt und die Gesamtregion eine gemeinsame Strategie verfolgen.
Der RVR hat mit fachlicher Grundlagenarbeit bereits eine gute Ausgangslage geschaffen, auf der ZUKUR aufbaut. Der Verband ist u.a. dafür zuständig, die gesamtregionale Perspektive in das Forschungsprojekt einzubringen.

Essener Lichtwochen ohne Motto und Gastland

(idr). Die 68. Essener Lichtwochen (29. Oktober bis 7. Januar) gehen in diesem Jahr ohne spezielles Motto und Gastland an den Start. Höhepunkte sind neben dem 2. Essen Light Festival (29. Oktober bis 11. November) ein stimmungsvoller Vorhang aus LED-Leuchten und die neue Lichtinszenierung des Kopstadtplatzes. Für Letztere hat das NRW-Ministerium für Last but not least: Kultur und Wissenschaft eine Förderung in Höhe von 30.000 Euro bewilligt. Welches illuminierte Kunstwerk als Tor zum Kreativ-Quartier City Nord erstrahlen wird, entscheidet eine Jury Anfang September. Fünf Künstler aus Essen und dem Ruhrgebiet haben ihre Entwürfe eingereicht. Der Kopstadtplatz darf permanent leuchten, über die begrenzten Inszenierungen zum Jahresende hinaus.

Schmutzler-Jäger (Grüne): Essen braucht Green-City-Masterplan zur nachhaltigen Mobilität

Anlässlich des von der Bezirksregierung organisierten gestrigen Spitzengesprächs im Essener Rathaus zur Überarbeitung des Luftreinhalteplans erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Die bislang bekannt gewordenen Maßnahmen des Spitzengesprächs reichen nicht aus, um ein Diesel-Fahrverbot in Essen wirksam zu verhindern. Notwendig ist dagegen ein Bündel an Maßnahmen zum Ausbau des Nahverkehrs und Radverkehrs, zur Förderung der Elektromobilität und zur intelligenten Verkehrssteuerung.

Dies ist umso dringlicher, da seit dem bundesweiten Dieselgipfel feststeht, dass die Bundesregierung den Kommunen 500 Millionen Euro Fördermittel zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten bereitstellt. Die grüne Ratsfraktion wird in der kommenden Ratssitzung beantragen, dass sich die Stadt Essen möglichst viele dieser Mittel sichert. Dazu muss der Rat allerdings einen Green-City-Masterplan verabschieden. Diese Mittel sollten nach unserer Auffassung insbesondere in die Anschaffung von Elektrobussen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Radverkehrsinfrastruktur gesteckt werden.

Dazu sind zwar auch eigene finanzielle Anstrengungen der Stadt Essen erforderlich. Doch wenn wir jetzt nicht in umweltfreundliche Mobilität investieren, dann werden Gerichte die Stadt zu dem von keinem gewollten Diesel-Fahrverbot zwingen.“

37 Prozent der Schüler im Ruhrgebiet haben eine Zuwanderungsgeschichte

(idr). Gut 37 Prozent der 685.701 Schüler im Ruhrgebiet, die 2016/17 eine allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchten, haben eine Migrationsgeschichte. Damit ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Metropole Ruhr etwas höher als in Gesamt-NRW (33,6 Prozent).

Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Bei den gängigen allgemeinbildenden Schulen war der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte in Hauptschulen am größten; er betrug dort 52,2 Prozent. Am niedrigsten war er mit 30,2 Prozent an den Gymnasien. An beruflichen Schulen im Ruhrgebiet lag der Anteil bei 27,8 Prozent. Den höchsten Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund verzeichnen Gelsenkirchen (53 Prozent) und Duisburg (47 Prozent). Am anderen Ende der Skala finden sich der Kreis Wesel (24 Prozent) und der Ennepe-Ruhr-Kreis (27,2 Prozent). In der Schulstatistik haben Schüler eine Zuwanderungsgeschichte, wenn sie oder mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder innerhalb der Familie nicht deutsch gesprochen wird.

Watt sonst noch abgeht im Pott…

(idr). Zu einer „ZeitreiseHagen“ lädt das Hagener LWL-Freilichtmuseum an 20. August ein. Die Besucher erleben die Steampunk-Bewegung, die in eine Historie entführt, die so nie existierte. Im Ambiente mit Dampfmaschinen, historischen Transmissionen und Zahnrädern werden Steampunks einen Tag in ihren Kostümen verbringen. Sie flanieren, besichtigen, picknicken und sind selbst Attraktionen. Sie stellen dar, wie sich Menschen im 19. Jahrhundert die Zukunft vorgestellt haben könnten.

Infos: www.aetherangelegenheiten.de/zr/

Busta Rhymes, Common, DJ Premier, Kool Savas und rund 60 weitere Künstler aus aller Welt stehen beim Out4Fame Festival auf der Bühne, das vom 18. bis 20. August erstmals im Revierpark Wischlingen in Dortmund stattfindet. Drei Tage lang dreht sich alles um deutschen und internationalen Hip Hop. Dabei wird die gesamte Breite des Genres vorgestellt.

Infos: www.Out4Fame.de

Volles Programm gibt’s am Samstag, 19. August, im Freizeitzentrum Xanten. Um 11 Uhr startet im Strandbad Südsee die Stadtmeisterschaft im Badewannenrennen. Bunt kostümierte Zweier-Teams paddeln dabei in ihren Badewannen um die Wette. Ab 20 Uhr startet dann die „Rote Nacht“ im Hafen Xanten. Bei freiem Eintritt und möglichst in Rot gekleidet feiern die Gäste mit Musik, Zauberei und Illuminationen.
Infos: www.f-z-x.de

Das „Hopfenfest“ feiert vom 17. bis 20. August Premiere auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen. Vier Tage lang können mehr als 100 Biersorten probiert werden, egal sie ob nach Reinheitsgebot gebraut wurden oder nicht. Die Getränke stammen nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa und sogar aus Übersee. Die Brauer selbst informieren über die Herstellung der verschiedenen Gerstensäfte.
Infos: www.hopfenfest.net

Das Dattelner Kanalfest wird in diesem Jahr erstmals nicht an der Uferpromenade, sondern auf dem Vereinsgelände des TV Datteln 09 gefeiert. Auch beim neuen Fest am Kanal gibt es vom 18. bis 20. August ein buntes Programm mit Musik, Party und Kindermusical. Zu den Höhepunkten zählen die Auftritte der Bands Barclay James Harvest und The Rattles am Samstagabend.
Infos: www.festamkanal.de