Jianping He mit „Raster“ im Museum Folkwang

Vom 26. Oktober – 10. Dezember 2017 zeigt das Museum Folkwang Plakatarbeiten des chinesisch-deutschen Designers Jianping He im Rahmen des Ausstellungsprojekts „6 ½ Wochen“. In der Präsentation „Raster“ bedient sich der Designer des künstlerischen Gestaltungsmittels der Raster und hinterfragt so das Verhältnis von angewandter und bildender Kunst. Für die fünfte Präsentation des Ausstellungsformats „6 ½ Wochen“ entwickelt Jianping He Plakate, die sich darüber hinaus im Spannungsfeld zwischen asiatischer und europäischer Plakattradition bewegen.

Titelfoto: Jianping He, Blatt 2/5 aus der Serie Fusion, 2017, © Jianping He 2017

Bebauungsplan „Eltingviertel/ Viehofer Platz“ und der Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen

Die Verwaltung beabsichtigt, für den Teilbereich Eltingviertel und Viehofer Platz einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Fläche umfasst ein etwa 4,0 Hektar großes Areal zwischen dem Viehofer Platz im Süden, der Gladbecker Straße im Westen, der Blumenfeldstraße und Kleine Stoppenberger Straße im Norden und der Schützenbahn im Westen.

In der erstellten Machbarkeitsstudie „Eltingviertel/ Viehofer Platz“ wurden unterschiedliche Möglichkeiten der städtebaulichen Entwicklung des Quartiers und der Integration des Radschnellwegs Ruhr RS1 untersucht und in drei unterschiedlichen Varianten zum Ausdruck gebracht. Wesentlicher Bestandteil der Studie war die Prüfung des Umgangs mit dem Bahndamm und die Auswirkungen auf die räumliche Lage und die Höhenlage des geplanten Radschnellwegs Ruhr RS1 in diesem Bereich.

Der RS 1 wird künftig als attraktive und leistungsfähige Radverkehrsverbindung die Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen und Hamm auf einer Streckenlänge von circa 101 Kilometern miteinander verbinden. Durch seinen Verlauf mitten durch die Metropole Ruhr hat der RS 1 das Potential, neben dem Freizeitradverkehr einen Großteil der alltäglich zurückzulegenden Wege aufzunehmen und stellt somit eine Alternative zum Kfz-Verkehr dar.

Die Planung des rund 7,2 Kilometer langen Radschnellwegs RS1 auf Essener Stadtgebiet wird derzeit durch die Regionalniederlassung Ruhr des Landesbetriebs Straßenbau NRW auf Grundlage der durch den Regionalverband Ruhr beauftragten Machbarkeitsstudie erstellt. Der RS1 wird in Essen zukünftig auf einer ehemaligen Bahntrasse von der Universität Duisburg-Essen bis zur Hattinger Straße B 227 (Stadtgrenze Gelsenkirchen) verlaufen und mittels Anschlussstellen an das kommunale Radwegenetz angeschlossen. Der Teilabschnitt zwischen Gladbecker Straße und Schützenbahn wird dabei Teil der städtebaulichen Planung Eltingviertel der Stadt Essen.

Die Studie und die Planungen des Radschnellwegs Ruhr RS1 in Essen werden nun öffentlich ausgestellt. Hierzu führt die Verwaltung gemeinsam mit Straßen.NRW eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung in der Zeit von Montag, 6. November, bis Montag, 20. November, durch. In diesem Zeitraum werden die Planunterlagen im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 5. Etage, Raum 501, ausgestellt und können montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15:30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr eingesehen werden.

Mitarbeiter des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung sowie des Landesbetriebes Straßenbau NRW erläutern die Pläne am Donnerstag, 9. November, von 15 bis 18 Uhr und am Dienstag, 14. November, von 9 bis 12 Uhr jeweils im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 5. Etage, Raum 501. Am Donnerstag, 16. November, um 19 Uhrfindet in der Kirchengemeinde St. Gertrud, Rottstraße 36, eine öffentliche Diskussion statt.

Wer sich im Internet über die Planungen informieren möchte, findet umfassende Informationen ab Beginn der Ausstellung unter den Adresse www.essen.de/stadtplanung sowie auf der Seite von Straßen.NRW.
Auf der Seite der Stadt Essen können Stellungnahmen zur Machbarkeitsstudie „Eltingviertel/ Viehofer Platz“ und unter der E-Mailadresse rs1.essen@strassen.nrw.dezum Radschnellweg Ruhr RS1 abgegeben werden. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich am Planungsprozess zu beteiligen.

Brückenneubau verbindet Innenstadt, Nordviertel und Welterbe Zollverein

Am Wochenende des 3. bis 5. November wird die Pferdebahnstraße im Bereich der alten Bahnbrücke gesperrt, um die Vorarbeiten für den Abriss der Brücke durchführen zu können. Voraussichtlich am darauffolgenden Wochenende (ab dem 10. November) erfolgt eine erneute Vollsperrung, um die Brücke dann vollständig auszuheben.

Die alte Überführung stammt aus der Nachkriegszeit und wird seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Da sie nicht mehr instand zu setzen ist, wurde ein Neubau ausgeschrieben.

Der Brückenneubau ist Teil des geplanten Grünzugs „Zangenstraße“, der auf einer bereits entwidmeten Bahnfläche zwischen der Rheinischen Bahn über den Segerothpark und dem Bahnhof Altenessen entsteht. Somit verbindet dieser durchgehende Grünzug die Innenstadt über das Nordviertel mit dem Welterbe Zollverein und schafft Verknüpfungen zu weiteren erholungswirksamen Grünflächen mit Fuß- und Radwegeverbindungen. Große Teile des Stadtteils Altenessen-Süd erfahren somit eine Lageverbesserung und Attraktivitätssteigerung. Dafür stellt das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von 90 Prozent der Kosten von rund 460.000 Euro für die Erneuerung der Brücke zur Verfügung.

Der aktuelle Bauabschnitt mit der zu erneuernden Brücke zweigt an der Rheinischen Bahn ab und führt entlang des Segerothparks bis zur Bottroper Straße. Hierzu wurde bereits zu Jahresbeginn 2017 die Trasse von Aufwuchs befreit. In den Folgemonaten erfolgten der Gleisrückbau sowie die Vorbereitung für den Wegebau durch die Schotterfräsung des Gleiskörpers. Der Zugang zur alten Bahnbrücke über die Pferdebahnstraße wurde von beiden Seiten angelegt, damit der Brückenrückbau sowie der Neubau durchgeführt werden können.

Die Ausschreibung der Brückenbauarbeiten hatte sich aus verschiedenen Gründen verzögert. Der Brückenausbau sollte eigentlich unmittelbar nach Auftragsvergabe beginnen, doch hat etwa die Suche nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg am alten Widerlager einige Zeit in Anspruch genommen. Nun liegt eine Lösung vor, die den erschütterungsarmen Ausbau ermöglicht. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan sollen die Brückenbauarbeiten bis etwa im Mai 2018 durchgeführt sein. Der Wegebau kann teilweise parallel erfolgen, jedoch erst nach dem Brückenbau vollständig abgeschlossen werden.

Essener GMD Tomáš Netopil wird ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie

Der Essener Generalmusikdirektor Tomáš Netopil wird ab der Spielzeit 2018/2019 ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie. Darüber hinaus präsentierte das traditionsreiche Prager Orchester jetzt Semyon Bychkov als Nachfolger des im Mai verstorbenen Chefdirigenten Jiří Bělohlavek sowie Jakub Hrůša als weiteren ständigen Gastdirigenten. „Ich fühle mich sehr geehrt, Teil des künstlerischen Teams zu sein, welches das musikalische Vermächtnis von Jiří Bělohlávek weiterführen kann und das Orchester zu weiteren musikalischen Höhenflügen bringen darf“, so Tomáš Netopil. „Für mich bedeutet die Arbeit für das Orchester eine große Verantwortung, eine Herausforderung und Vergnügen.“ Netopil und die Tschechische Philharmonie verbinden bereits eine zehnjährige erfolgreiche Zusammenarbeit. In dieser Spielzeit stehen eine gemeinsame Konzertreihe in der Schweiz sowie eine Tournee nach England und Irland auf dem Programm.

Tomáš Netopil ist seit der Spielzeit 2013/2014 Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker. Zuvor bekleidete er die eigens für ihn geschaffene Position des Musikdirektors des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. In Essen wird Netopil in dieser Saison nach seiner gefeierten Interpretation von Smetanas Oper „Die verkaufte Braut“ noch die Neuproduktion von „Salome“ sowie die Wiederaufnahmen von „Die Entführung aus dem Serail“, „Lohengrin“ und „Die Walküre“ leiten. Außerdem steht er in sechs Sinfoniekonzerten sowie weiteren Sonderkonzerten am Pult des Essener Orchesters. Auf internationaler Bühne dirigiert er unter anderem die Neuproduktion von „Der Freischütz“ an der Wiener Staatsoper und „Falstaff“ an der Flämischen Oper.

Titelfoto: Tomáš Netopil.(Foto: Saad Hamza).

Heimat Altenessen – Der Schauspieler Dirk Sonnenschein

Er fühlt sich auch heute noch seinem Kindheitsstadtteil verbunden. Dirk Sonnenschein ist ein Essener Schauspieler, dessen Laufbahn eng mit dieser Stadt verbunden ist. Ausdrucksstarke Charaktere sind seine Stärke und haben ihn zum gefragten Darsteller werden lassen. Wir sprachen mit dem auch heute noch in seiner Geburtsstadt lebenden Film- und Fernsehprofi:

Fotos der Galerie: alle Rechte Dirk Sonnenschein und Matt Buc,Birgit Buchholz und Thomas Meanz.

„Totalherbizide wie Glyphosat sind maßgebliche Ursache für den Rückgang der Artenvielfalt, da sie alle Pflanzen auf dem Acker töten und damit Insekten, Vögeln und Nagern den Lebensraum nehmen“

 

 Anlässlich der Entscheidungsuche zur weiteren Zulassung von Glyphosat fordert Bioland keine Wiederzulassung des Herbizidwirkstoffs. „Totalherbizide wie Glyphosat sind maßgebliche Ursache für den Rückgang der Artenvielfalt, da sie alle Pflanzen auf dem Acker töten und damit Insekten, Vögeln und Nagern den Lebensraum nehmen“, sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland. „Es geht auch ohne Glyphosat. Das beweisen die 350.000 Bio-Bauern in Europa und zahlreiche konventionelle Betriebe, die auf das Herbizid verzichten.“

Schlüssel zum Erfolg auf dem Acker sind eine vielfältige Fruchtfolge sowie innovative mechanische Verfahren zur Unkrautbekämpfung. „Die Technik ist vorhanden. Sie steht auch der konventionellen Landwirtschaft breit zur Verfügung. Der Verzicht auf Glyphosat wird einen Innovationsschub im Ackerbau auslösen, von dem auch die deutsche Landtechnikindustrie profitieren kann, wenn sie rechtzeitig die Weichen richtig stellt“, so Plagge. Gewinner wäre vor allem die Artenvielfalt in unseren Kulturlandschaften. Totalherbizide wie Glyphosat vernichten alle Wildpflanzen auf dem Acker und dezimieren damit die Nahrungsgrundlage für Insekten. Und weniger Insekten bedeuten weniger Vögel, da ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen wird.

Weitere Informationen und Hintergründe zu Pestiziden:

Hintergrundpapier_BDV_Resolution_Pestizide_11-2014 

S 6: Ab heute Nacht gegen 0.30 Uhr sind Busse fahrplanmäßig im 20 Minuten-Takt zwischen Kettwig und Essen Hbf im Einsatz

Sondierungsbohrungen werden fortgesetzt • Schaden an einer Stützwand am Bahndamm in Essen Hügel vsl auf Altbergbau zurückzuführen • Verfüllung der Hohlräume soll noch diese Woche beginnen

 

Fahrplan des Schienenersatzverkehrs (Link)

Ab heute Nacht gegen 0.30 Uhr setzt die Deutsche Bahn Busse im 20-Minuten-Takt zwischen Kettwig und Essen Hbf und in der Gegenrichtung ein. Samstags und sonntags fahren die Busse im 30-Minuten-Takt. Die Busse verkehren nach Fahrplan und in Kettwig besteht jeweils Anschluss an den Bus oder die S-Bahn.

Die S-Bahn-Strecke der S 6 (Köln-Worringen – Köln Hbf – Langenfeld – Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen) ist seit Mittwochnachmittag, 18. Oktober 2017, zwischen Kettwig bzw. Essen-Werden und Essen-Stadtwald gesperrt. Die S-Bahnen der Linie S 6 verkehren bis auf weiteres von Köln/Düsseldorf kommend nur bis Kettwig bzw. Essen-Werden.

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der durchgeführten Sondierungsbohrungen ist Altbergbau Ursache für den Schaden an einer Stützwand nördlich des Bahndamms in der Nähe der Station Essen Hügel. Die Bohrungen wurden nun zur weiteren Untersuchung des Schadensumfangs auf einer Länge von rund 300 Meter Richtung Essen ausgedehnt. Parallel hierzu soll noch diese Woche mit der Verfüllung der Hohlräume bei den bereits sondierten Abschnitten begonnen werden. Die Dauer dieser Arbeiten hängt maßgeblich vom Verlauf der weiteren Sondierungsbohrungen und Verfüllarbeiten ab und kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden.

Das „Burgenland Essen“ aus Sicht der Archäologie

Essen ist reich an Burgen und Herrenhäusern, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilt aufspüren lassen. Auch wenn im Norden viele Anlagen der Industrialisierung weichen mussten, erinnern heute noch viele Straßennamen an sie.

Die unterschiedlichen Erscheinungsformen dieser historischen Monumente aufzeigen und den Leserinnen und Lesern bewusst machen – das haben sich die Autoren Bianca Khil, Elke Schneider und der Essener Stadtarchäologe Dr. Detlef Hopp für die Publikation „Burgenland Essen“, erschienen im Klartext Verlag (14,95 Euro), zur Aufgabe gemacht.
Herausgekommen ist weit mehr als eine Sammlung der bekannten Schlösser und Burgen. Gerade auch die kleineren, unscheinbaren oder kaum erhaltenen Monumente werden vorgestellt und öffnen den Leserinnen und Lesern einen anderen Blick auf Essen. Denn manche Anlagen geben sich nur dann zu erkennen, wenn man weiß, wonach man suchen muss. Dann lassen sich beispielsweise die Sommerburg in Rüttenscheid oder die Motte Vittinghoff in Bredeney entdecken oder auf dem Pastoratsberg südlich von Werden die Relikte der Herren- und der Alteburg erkunden.

Viele davon sind frei zugänglich und können besichtigt werden. Ein so geschärfter Blick kommt letztendlich auch den Denkmälern zu Gute, denn nur was man kennt und wertschätzt, kann auf Dauer geschützt und erhalten werden.

Titelfoto: Blick auf den Wohnturm der Burg Altendorf Foto: Peter Hadasch

HOCHANSTECKENDE LUNGENPEST IN MADAGASKAR: RUND 70 TOTE UND MEHR ALS 800 VERDACHTSFÄLLE

Auf der ostafrikanischen Insel Madagaskar ist die hochansteckende Lungenpest ausgebrochen. Innerhalb weniger Wochen stieg die Zahl der Verdachtsfälle auf über 800 – doppelt so viele Fälle wie sonst im gesamten Jahr. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass die Infektion diesmal in den dicht besiedelten Städten grassiert. Aktion gegen den Hunger ist in den betroffenen Regionen aktiv und hilft den Menschen in ihrer Notsituation.

Die Lungenpest in Madagaskar breitet sich weiter aus. Seit Anfang August haben sich rund 850 Menschen angesteckt, fast 70 starben. Und ein Ende der Epidemie ist noch nicht abzusehen: „Wir haben den Scheitelpunkt noch nicht erreicht“, sagte Olivier Le Guillou, Landesdirektor von Aktion gegen den Hunger in Madagaskar. Zwar gibt es immer wieder Pestausbrüche auf der Insel, allerdings handelt es sich normalerweise um die Beulenpest. „Diese ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar und kommt eher in den ländlichen Gebieten vor.“

Aktuell ist unter anderem die Hauptstadt Antananarivo betroffen – dort leben viele Menschen auf engstem Raum zusammen. Insbesondere in den Armenvierteln sind die hygienischen Bedingungen schlecht. Deswegen kann die Pest schnell um sich greifen.

Übertragen wird die Krankheit durch die Atemluft Infizierter. „Die Symptome der Lungenpest sind mit denen der Grippe zu vergleichen. Die Inkubationszeit beträgt ein bis drei Tage. Die Betroffenen haben hohes Fieber, Kopfschmerzen, fühlen sich schlapp und klagen über Schmerzen in der Brust, bis sich die Krankheit zu einer schweren Lungenentzündung entwickelt. Wenn die Kranken nicht rechtzeitig behandelt werden, führt die Lungenpest innerhalb von 48 Stunden zum Tod“, sagte Caroline Antoine, Expertin für Gesundheit bei Aktion gegen den Hunger.

Aktion gegen den Hunger ist seit 2011 in den Slums der Hauptstadt Antananarivo und im Süden des Landes aktiv. Helferinnen und Helfer konnten deshalb schnell mobilisiert werden. Zwei Teams unterstützen das Personal in zwei Krankenhäusern Antananarivos. Die humanitäre Organisation gibt Hygieneschulungen, richtet Händewaschstationen ein, desinfiziert Räume und entsorgt Abfälle und Abwasser.

„Mit unserer Erfahrung durch den Ebola-Ausbruch in Westafrika sowie die Behandlung von Cholera-Ausbrüchen in vielen unserer Einsatzländer haben wir ein großes Know-how. In den kommenden Wochen werden wir die Familien in Madagaskar so gut es geht unterstützen“, so Olivier Le Guillou.

Um die weitere Ausbreitung der Lungenpest einzudämmen, hat die Regierung Madagaskars bis auf Weiteres öffentliche Versammlungen verboten.

Über Aktion gegen den Hunger:

Aktion gegen den Hunger ist die deutsche Sektion von Action contre la Faim. Die internationale entwicklungspolitische und humanitäre Organisation unterstützt 14,7 Millionen Menschen in 49 Ländern. Seit 38 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. Mehr als 7.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.

Info: www.aktiongegendenhunger.de