Theater Oberhausen: „Die Schneekönigin“

Die Vorstellung von „Die Schneekönigin“ am Sonntag, 18.2.2018 um 15 Uhr wird für Gehörlose übersetzt. Damit knüpfen wir an eine lange Tradition am Theater Oberhausen an. Wie bereits in früheren Jahren werden die Gebärdensprachdolmetscher*innen der Firma transignum das Familienstück „Die Schneekönigin“ simultan übersetzen. Vor der Vorstellung gibt es zusätzlich eine Einführung für Gehörlose.

Ein teuflischer Spiegel, der alles Gute und Schöne verzerrt und ekelhaft aussehen lässt, zerspringt in hundert Millionen und noch mehr Stücke. Überall verteilt, sorgen sie für große Verwirrung und Elend, denn jede kleine Spiegelscheibe  besitzt dieselbe Kraft, die der ganze Spiegel besaß. Gerdas bester Freund Kay wird gleich von zwei Splittern getroffen: Einer bohrt sich in sein Herz, das sich in einen Eisklumpen verwandelt, ein anderer gerät ihm ins Auge und so sieht er alles um sich herum hässlich und böse. Daraufhin entflammt er für die schöne Schneekönigin und lässt sich von ihr in die eisigen Weiten entführen. Gerda begibt sich voller Sorge auf die Suche nach ihm. Nach und nach erfährt sie von dem bösen Zauber, der Kay gefangen hält, und entdeckt die Macht, die in ihrem Herzen sitzt. Die wirkt nämlich stärker gegen die Schneekönigin als die Kraft von zwölf Männern.

Tickets für die Vorstellung gibt es an der Theaterkasse und online: www.theater-oberhausen.de

Theater Oberhausen, Will-Quadflieg-Platz 1, 46045 Oberhausen

Telefon 0208/8578 – 184, E-Mail: besucherbuero@theater-oberhausen.de

 

Fotos: Isabel Machado Rios

Schneekönigin_5696: im Vordergrund Daniel Rothaug (Rentier), Emilia Reichenbach (Gerda) und Banafshe Hourmazdi (Räubermädchen)

Schneekönigin_6632: Mervan Ürkmez (Kay) und Emilia Reichenbach (Gerda)

Dies und das aus dem Ruhrgebiet

(idr). Unter dem Titel b.34 zeigt das Ensemble des Balletts am Rhein am Freitag, 2. Februar, gleich drei Aufführungen. Das erste Stück des Premierenabends, „Appenzellertänze“ von Martin Schläpfer, gibt einen persönlichen Einblick des Künstlers auf seine alte Heimat – mal rührend, mal komisch, mal bitterböse. In „La Spectre de la Rose“ von Marco Goecke erzählen die Tänzer dann die Geschichte einer jungen Frau und ihres Tanzes mit einer Rose, die sie in ihren Träumen sieht. Den Schluss bildet das Meisterwerk „Der Grüne Tisch“ von Kurt Jooss aus dem Jahr 1932, ein flammendes Plädoyer für Menschlichkeit und Pazifismus. Der Vorhang für öffnet sich um 19.30 Uhr. Infos: www.theater-duisburg.de

In Schwerte wird das Tanzbein geschwungen: Bereits zum 9. Mal findet vom 1. bis 4. Februar das Tanzfestival „Schwerte tanzt“ statt. Höhepunkt der viertägigen Veranstaltung ist die große Galaveranstaltung am Samstag, 3. Februar. Den ersten Tanz der Gala zeigt das amtierende Weltmeisterpaar im Showtanz, Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov. Anschließend eröffnet die Liveband Glory Nights den Tanzabend für die Gäste. Infos: www.schwerte-tanzt.de

 „Ende gut, alles gut!“ Shakespeares dunkle Komödie feiert am Samstag, 3. Februar, um 19.30 Uhr Premiere im Bochumer Schauspielhaus. Die junge Helena hat den König von Frankreich geheilt, zum Dank darf sie ihren Gemahl selbst aussuchen. Ihre Wahl fällt auf Bertram, der davon alles andere als begeistert ist und nach Florenz in den Krieg flieht. Doch Helena will sich damit nicht abfinden und nimmt auch extreme Methoden in Kauf, um zu bekommen, was sie will. Infos: www.schauspielhausbochum.de

Am Oberhausener Theater finden am kommenden Wochenende gleich zwei Premieren statt: Am Freitag, 2. Februar, 19.30 Uhr, wird das Stück „Der futurologische Kongress“ nach einem Roman des polnischen Autors Stanislaw Lem aufgeführt. Die Teilnehmer des Kongresses – darunter der berühmte Weltraumfahrer Tichy – müssen wegen eines chemischen Angriffs der Militärregierung flüchten. Tichy wird dabei schwer verletzt und daraufhin in einen Kühlschlaf versetzt. Als er im Jahr 2039 erwacht, findet er sich in einer Gesellschaft wieder, die ohne Psychopharmaka nicht mehr zu funktionieren scheint. Am 3. Februar um 19.30 Uhr folgt der Monolog „Die Tiefe“ des isländischen Autors Jón Atli Jónasson. Der Text ist aus der Sicht eines jungen Seemanns geschrieben, der sich täglich auf die Reise begibt – wohlwissend, dass jede dieser Reisen seine letzte sein könnte. Das Stück wird vorgetragen von Daniel Rothaug. Infos: www.theater-oberhausen.de

Es werde wieder Licht im Essener Grugapark: Zum jährlichen Parkleuchten erstrahlt der Park ab Freitag, 2. Februar, mithilfe von tausenden LEDs, Strahlern und Beamer-Projektionen. Die Besucher können sich in diesem Jahr auf besonders große Lichtinstallationen freuen, wie zwei Meter lange Schnecken oder riesige Drachengestalten. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr sind die Märchenhäuser, die Lichtkunst und Ton vereinen. Das Parkleuchten startet täglich nach Einbruch der Dunkelheit und läuft bis zum 11. März. Infos: www.grugapark.de

Am Freitag, 2. Februar, wird die Dortmunder Westfallenhalle zu einem großen Dancefloor. Der französische Star-DJ David Guetta ist aktuell auf großer Arenatour durch Deutschland und macht auch in der Metropole Ruhr Halt. Mit im Gepäck hat er seine Charthits wie „2U“, „Titanium“ und „Without You“, für die er unter anderem mit Justin Bieber, Sia und Usher zusammengearbeitet hat. Los geht’s um 20 Uhr. Infos: www.westfallenhallen.de

In der Ausstellung Die menschliche Figur – Skulpturen und Zeichnungen stellt das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl vom 4. Februar bis 8. April das Werk des Bildhauers Franz Bernhard vor. Der 2013 verstorbene Künstler begann bereits während des Studiums, aus einfachen Holzbalken gerüsthaft die Form von Büsten nachzubauen. Seine Arbeiten, die überwiegend aus Holz und Stahl gefertigt sind, stellen den menschlichen Körper in einfacher, stark abstrahierter Form dar. Infos: skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de

Festival Ruhrhochdeutsch bringt die Größen der Kabarettszene nach Dortmund Dortmund

 (idr). „Ruhrdeutsch ist der märchenhafteste aller deutsche Dialekte“: Den Beweis für diese These treten zahlreiche Stars der Kabarett- und Comedyszene bei der achten Ausgabe des Festivals Ruhrhochdeutsch an. Vom 28. Juni bis 14. Oktober sind im historischen Spiegelzelt u.a. die Ruhrgebietsgrößen Fritz Eckenga, Frank Goosen, Jochen Malmsheimer, Lioba Albus, Fred Ape, Bruno „Günna“ Knust und Rene Steinberg live zu erleben.

Der bei seinem ersten Auftritt gefeierte Guido Canz kehrt an zwei Abenden nach Dortmund zurück. Auch Florian Schroeder ist wieder dabei, ebenso Jürgen Becker und Jürgen Beckers, Wilfried Schmickler, Thomas Freitag, Django Asül, Ingo Appelt, Gernot Hassknecht, Christian Ehring, Rüdiger Hofmann und Dave Davis. Ihr Debüt geben z.B. Sebastian Pufpaff, Urban Priol und Lisa Eckhart. In die fünfte Runde geht der von Knacki Deuser moderierte „Deuser Mix“, der an zwei Abenden einen bunten Querschnitt der Stand-Up Szene präsentiert. Außerdem gibt es wieder ein Fußballspecial unter dem Motto „Der Trainer muss weg – Ein Best Of für alle Fußballbekloppten“. Veranstaltet wird das Festival Ruhrhochdeutsch vom Theater Fletch Bizzel. Der Vorverkauf startet am 3. Februar. Infos: www.ruhrhochdeutsch.de

Übergang in die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/2019

Die Anmeldungen an die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/2019 erfolgen in der Zeit vom 2. bis 17. Februar.

Die privaten Ersatzschulen nehmen die Anmeldungen in der Zeit vom 2. bis 5. Februar entgegen, die konkreten Termine der einzelnen Schulen sind unterschiedlich.

Die Anmeldungen an den Gesamtschulen finden am 3. Februar und vom 5. bis 6. Februar statt, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Nachmeldungen an den Gesamtschulen sind danach nicht mehr möglich.

Die Anmeldungen für die Realschulen und Gymnasien erfolgen vom 15. bis 17. Februar, jeweils von 9 bis 12 Uhr.

Für Hauptschulen finden die Anmeldungen am 15. und 16. Februar, ebenfalls von 9 bis 12 Uhr statt.

Die Aufnahme ist nicht von der Reihenfolge der Anmeldungen abhängig.

Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, bei der Anmeldung ihres Kindes an einer weiterführenden Schule folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Familienstammbuch oder Geburtsurkunde und Personalausweis,
  • die von der Grundschule für die Anmeldung ausgehändigten Vordrucke,
  • Halbjahreszeugnis der Klasse 4 mit Empfehlung für die künftige Schulform.

Weitere Einzelheiten, insbesondere die Anschriften der weiterführenden Schulen, enthält die Informationsbroschüre der Stadt Essen, die die Eltern der Viertklässler über die Grundschulen erhalten haben.

Die Broschüre ist auch online abrufbar.

Neuer Forschungsverbund des Universitätsklinikums Essen

Die Tumorforschung und Tumortherapie sind bereits seit Jahren eine Säule des Essener Universitätsklinikums. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum als einzigem Onkologischen Spitzenzentrum in der Metropolregion Ruhr arbeiten Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 40 Kliniken und Instituten in fachübergreifenden Behandlungsprogrammen am Standort Essen zusammen.

Der neue Krebsforschungsverbund mit dem Universitätsklinikum Köln bildet einen weiteren Meilenstein, die medizinische Versorgung sowie die Forschung und Lehre im Bereich der Krebsmedizin auszubauen.

„Für die Essenerinnen und Essener bedeutet der neue Verbund, dass in unserer Stadt neueste Therapien angewendet werden. Darüber hinaus wird die medizinische Forschung weiter vorangetrieben und deren Ergebnisse in die medizinische Versorgung vor Ort getragen“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Für den Medizinstandort Essen bedeutet der Zusammenschluss, einen wichtigen Austausch für die bereits bestehenden Onkologischen Arbeitskreise in Essen mit zwei so renommierten Instituten.“

Die Tumortherapie ist heute eine ganz individuelle Therapie, die aus unterschiedlichen medizinischen Bausteinen besteht. Der neue Krebsforschungsverbund wird sich zukünftig dafür einsetzen, Forschungen voranzutreiben und die Ergebnisse den Patientinnen und Patienten zukommen zu lassen.

(ü. Pm.)

Einblicke in die Arbeit der Bühnen- und Kostümabteilung – Praktikum im Grillo-Theater

Essen. Im Bereich Bühnen- und Kostümbild am Schauspiel Essen bietet Ausstattungsleiterin Anne Koltermann wieder Praktikumsplätze an. Junge Leute, die wissen möchten, wie ein Theater-Bühnenbild entsteht oder wie die Schauspieler zu ihren Kostümen kommen, können zur Orientierung für eine Berufsausbildung im Bereich Bühnen- und Kostümbild oder für die Aufnahme eines entsprechenden Studiums ab Februar all das hautnah miterleben.
Für das Stück „Der Fall der Götter“ (Premiere am 21. April im Grillo-Theater) beginnt das Praktikum am 26. Februar. Wer lieber bei der „Proletenpassion“ (Premiere am 10. Mai im Grillo-Theater) dabei sein möchte, sollte sich für ein Praktikum ab dem 5. März bewerben. Und auch für das mixed reality game „Der Spalt“ (Spielphase vom 9. – 30. Juni im Stadtraum Essen) sucht Anne Koltermann noch Unterstützung; hier beginnt das Praktikum am 23. April.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung sind Volljährigkeit, zeitliche Flexibilität (Vormittags- und Abendproben, auch samstags) sowie ein generelles Interesse an Theater. Eine Vergütung kann leider nicht gezahlt werden.

Schriftliche Bewerbungen per E-Mail erbeten an: anne.koltermann@schauspiel-essen.de

Kontakt:
Anne Koltermann
Ausstattungsleiterin
T 02 01 81 22-337

Titelfoto: Ausstattungsleiterin Anne Koltermann

Notfallpflege in den Koalitionsverhandlungen: Fachgesellschaften fordern ausreichend Pflegepersonal in Notaufnahmen

Konkrete Vorgaben für eine adäquate Pflegekraft-Besetzung von Notaufnahmen, mehr Personal für eine bessere Patientenbetreuung, sowie die Anerkennung von Notaufnahmen als pflegeintensive Bereiche: Das fordern die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) von CDU, CSU und SPD. „Die Parteien sind jetzt in den Koalitionsverhandlungen aufgefordert, die Sondierungsergebnisse umzusetzen und den medizinischen sowie pflegerischen Bereich zu stärken“, sagt DGINA-Präsident Martin Pin, Chefarzt der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme am Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf. „Wir begrüßen die Überzeugung der Parteien, mit der Sondierungsvereinbarung nachhaltige Schritte zur Verbesserung der sektorenübergreifenden Notfallversorgung einleiten zu wollen“, ergänzt DIVI-Präsident Professor Stefan Schwab, Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen.

Die Notaufnahmen der Krankenhäuser übernehmen einen wesentlichen Teil der Daseinsfürsorge bei ambulant und stationär zu behandelnden Notfällen. Sie können Patienten mit den Mitteln des Krankenhauses zeitnah abklären und somit stationäre Behandlungen vermeiden, außerdem kann bei schwer kranken Patienten unmittelbar die richtige Behandlung eingeleitet werden.

Prof. Stefan Schwab, Universitätsklinikum Erlangen

Politik gefordert: Notaufnahme muss als pflegeintensiver Bereich definiert werden

Die Pflegenden in den Notaufnahmen erfüllen vielfältige, verantwortungsvolle Aufgaben, die von der Ersteinschätzung der Dringlichkeit einer Notfallbehandlung über pflegerische Maßnahmen bei Schwerstkranken und -verletzten sowie alten Patienten bis hin zu der psychosozialen Betreuung von Notfallpatienten reicht. Für dieses besondere Tätigkeitsprofil wird inzwischen eine spezifische Weiterbildung zur „Notfallpflege“ angeboten. Auch wenn die Bedeutung gut qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der klinischen Notfall- und Akutmedizin nicht infrage steht, gibt es bisher keine Vorgaben für eine adäquate pflegerische Besetzung von Notaufnahmen. Auch sind die diese bisher nicht als pflegesensitive Bereiche definiert worden.

Notfallzentren: Personaluntergrenzen sind dringend erforderlich

Die wichtige Aufgabe der Notaufnahmen beziehungsweise zukünftiger Notfallzentren im Gesundheitswesen kann nur erfüllt werden, wenn eine qualitativ und quantitativ ausreichende personelle Ausstattung, insbesondere auch mit Pflegekräften, gegeben ist. Deswegen fordern die DGINA und die DIVI, Notaufnahmen genauso wie Intensivstationen oder andere bettenführende Krankenhausbereiche als pflegesensitive Bereiche zu definieren, für die Personaluntergrenzen dringend erforderlich sind. Dies müsse die Politik jetzt ändern.

(ü. Pm.)