Große Dürre: Schon viele dutzend Bäume in Essen verdorrt

Die Jugendfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Essen helfen Grün & Gruga auf Initiative von GRÜNEN Ratsherrn Rolf Fliß beim Gießen der wegen seit Monaten anhaltenden Dürre gebeutelten Straßenbäume per C-Strahl-Rohr.

Rolf Fliß bedankt sich ausdrücklich für die tatkräftige Unterstützung durch die Blauröcke und vieler Baumpaten sowie ehrenamtlicher Baumbewässerer. Doch auch das reicht momentan nicht aus, um dutzende Bäume vor dem Verdorren und Absterben zu bewahren, was Fliß mit eindrucksvollen Fotos belegt. Oft fehlt ein vernünftiger Gießrand am Stammfuß, damit die Bäume das Wasser gießbereiter BürgerInnen überhaupt aufnehmen können.

Wenn man bedenkt, dass ein einzelner junger Straßenbaum je nach Baumart die Stadt zwischen 800 und 1.200 Euro kostet, lohnt es sich auf jeden Fall bei angekündigter und weiter anhaltender Hitze – bei über 2.000 in den letzten Jahren nachgepflanzten Jungbäumen – im Stadtgebiet alles zu tun, diese vor dem Eingehen durch Wassermangel zu bewahren. Sind die Bäume erst einmal alt und richtig verwurzelt, werden sie zu einem angenehmeren und kühleren Stadtklima beitragen.

Daher appelliert Baumfreund Fliß nochmals an alle BürgerInnen, vor ihren Häusern Bäumen, die ihr Laub abwerfen und nur noch über einzelne Blätter verfügen, dringend Wasser zu spenden. Schon 4-5 Eimer Wasser täglich können den Jungbäumen helfen, die Trockenphase zu überstehen.

(ü. Pm.)

Mehr als 60.000 Wildschweine 2017/18 in NRW durch Jäger erlegt

(idr). In den Wäldern des Regionalverbandes Ruhr (RVR) wurde im vergangenen Jahr verstärkt Schwarzwild gejagt. 281 Wildschweine erlegten die RVR-Jäger 2017, rund 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Wildschweine werden intensiv gejagt, um Wildschäden in der Landwirtschaft und vor allem der Afrikanischen Schweinepest vorzubeugen. Mit der zunehmenden Jagd auf Wildschweine liegen die Jäger beim RVR im Trend. NRW-weit erlegten Jäger 2017/18 mehr als 60.000 Wildschweine. Das ist eine Steigerung von mehr als 50 Prozent. Dazu trägt das neue Jagdgesetz in NRW bei. Infos: www.forst.rvr.ruhr

RVR-Förster warnen vor zunehmender Waldbrandgefahr

(idr). Mit jedem weiteren heißen und trockenen Tag steigt die Waldbrandgefahr, warnen die Förster des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

Die Feuerwachtürme im nördlichen Ruhrgebiet sind daher besetzt. Damit keine Einsätze notwendig werden, ist es wichtig, dass Spaziergänger die grundsätzlichen Verhaltensregeln im Wald einhalten: Generell ist das Rauchen vom 1. März bis 31. Oktober verboten. Dasselbe gilt für offenes Feuer sowie Grillen im Wald, das ausschließlich an ausgewiesenen Feuerstellen erlaubt ist. Außerhalb des Waldes muss der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand eingehalten werden. Besonders waldbrandgefährdet sind die Haard und die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen sowie die Üfter Mark im Kreis Wesel mit ihren großen Kiefernbeständen und den oft sandigen Böden. In der grundwassernahen Kirchheller Heide in Bottrop hingegen ist der Boden feuchter.