27. Techno Classica Messe in Essen

image1921, sozusagen ein Vorläufer der 1936/37 entstandenen Saxonette gibt es unter anderen Schätzchen derzeit in der Essener Messe zu bestaunen.

imageimageEine Augenweide für Technikliebhaber und letztlich auch ein Stück historischer Entwicklung.

Aus Schweden angereist, Mitglieder eines schwedischen Vereins, die aus Stockholm und Malmö stammen.

 

Bewährte Lastfahrzeuge gehören auch zur Begeisterung der Technikfreunde

 

Das passende Ersatzteil, die Grundlage einer Passion

(stk., Fotos: erle)

Bußgeld, Punkte, Fahrverbot – das „kostet“ ein Blitzer-Foto

Morgen geht es Rasern wieder an den Kragen. Über 13.000 Polizisten werden an über 7.000 Standorten in ganz Deutschland mit Radarfallen auf Verkehrssünder warten. Doch welche Überschreitung kostet eigentlich wie viel? Wann müssen Autofahrer um ihren Führerschein bangen? Und was können Fahrer tun, die auf die Fahrerlaubnis angewiesen sind? Der Partneranwalt von ROLAND Rechtsschutz, Benjamin Dahm aus der Kanzlei Solmecke Rechtsanwälte, fasst die wichtigsten Hinweise zu Geschwindigkeitsverstößen zusammen.
Wann droht beim „Blitz-Schnappschuss“ welches Bußgeld? Wann ist der „Lappen“ weg?
Die Spannbreite ist groß: Wer außerorts mit bis zu zehn Stundenkilometern über der zulässigen Geschwindigkeit in die Radarkontrolle fährt, muss zehn Euro bezahlen. Autofahrer, die innerorts allerdings gleich mehr als 70 Stundenkilometer zu viel auf dem Tacho haben, greifen mit 680 Euro tief in die Tasche. Im Mai 2014 wurde ein neuer Bußgeldkatalog eingeführt. Und der hat sich auch auf die Punkteregelungen ausgewirkt: Ab 21Stundenkilometern über dem Soll bekommt der Fahrer einen Punkt, sprich einen Eintrag im Fahreignungsregister. Bei acht Punkten ist der Führerschein dann für mindestens ein halbes Jahr weg. Und schon ein einziger Verstoß kann den Fahrer seinen „Lappen“ kosten: Innerorts reichen 30 Stundenkilometer über dem Soll, um die Fahrerlaubnis für einen Monat zu verlieren. „Mit der neuen Verordnung sollen Autofahrer stärker für Verkehrsverstöße sensibilisiert und Unfälle reduziert werden“, erklärt der Fachanwalt für Verkehrsrecht Benjamin Dahm. Schließlich kommen jedes Jahr mehrere Tausend Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Also lieber an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten – nicht nur beim Blitz-Marathon!
Wann kann man sich gegen ein Bußgeld oder ein Fahrverbot wehren?
Im Briefkasten liegt ein Bußgeldbescheid samt „Blitzer-Schnappschuss“ – doch der Fahrer ist nicht zu erkennen. Kann der Halter des Fahrzeugs sich gegen den Bescheid wehren? „Grundsätzlich kann man gegen jeden Bußgeldbescheid innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen“, so der ROLAND-Partneranwalt. „Lässt sich nicht ermitteln, wer den Wagen gefahren ist, wird der Bußgeldbescheid eventuell fallengelassen.“ Versucht der Halter aber immer wieder, mit dieser Begründung um Knöllchen herumzukommen, könnte er dazu verpflichtet werden, ein Fahrtenbuch zu führen. Ein anderer Fall: Wer seinen Führerschein abgeben soll, diesen aber dringend braucht, hat ebenfalls Möglichkeiten. „Selbstständige, die ohne ihre Fahrerlaubnis um ihre Existenz bangen müssen und Angestellte, deren Arbeitsplatz aufgrund des Fahrverbots gefährdet wäre, können dagegen vorgehen. Gegebenenfalls wird dann auf die Sanktion verzichtet, dafür aber meist die Geldbuße verdoppelt.“
(ü. Pm. Roland Versicherungen)

Brand in der ehemaligen Gaststätte Am Hallo

Im Obergeschoss des 1899 eingeweihten historischen Gebäudes hatte sich am Montagnachmittag (13.4.) ein Brand entwickelt. Trotz der Bemühungen der Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte er nicht gelöscht werden. Ein Übergreifen des Brandes auf das benachbarte Wohnhaus konnte verhindert werden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Brandstiftung handelt. Die ehemalige Gaststätte stand seit 2011 leer. Bemühungen einer möglichen Vermarktung blieben auch wegen des hohen Instandsetzungsbedarfes ohne Erfolg. Nach diversen Schäden durch Vandalismus sollte das Gebäude auch zur Vermeidung von Gefährdungen kurzfristig abgerissen werden. Das Gebäude wurde bereits durch einen Statiker überprüft. Aufgrund der festgestellten Einsturzgefahr hat die Stadt Essen den sofortigen Abbruch veranlassen müssen. Durch die infolge des Brandes aufwendigere Entsorgung werden sich die ursprünglich mit 400.000 Euro kalkulierten Abbruchkosten noch erhöhen. Mit den Abbrucharbeiten ist bereits begonnen worden. Im Zuge dieser Maßnahmen wird die Hallostraße voraussichtlich noch drei Tage gesperrt bleiben. Am Standort wird nach dem Abriss kein neues Gebäude mehr errichtet. Die Fläche ist Teil des Landschaftsschutzgebietes.

(ü. Pm. Stadt Essen)

Essener Stadtseite klingt nun so ähnlich… wie wir.

essen.ruhr, klingt fast wie essenruhr.de…

Aber auch nur fast. Die neue „Bekenntnisseite“ der Stadtverwaltung Essen muß natürlich etwas von der Ruhr im Titel führen. Auch wir wettern ja häufig über den Metropolenwahn, wie er zum verordneten Sprachgebrauch beim RVR üblich ist. Also Essen hebt sich für uns insoweit positiv mit dem Regionalbekenntnis Ruhr ab. Ganz in unserem Sinne. Allerdings muß der Leser fein säuberlich unterscheiden: Wer Journalismus will, muß essenruhr.de anklicken, denn nur hier ist keine Hofberichterstattung drin. Die Unterseite der Erle fährt unter dem gleichen Motto wie die Hauptseite, „unabhängig, fachspezifisch und informativ“. Wenngleich gerade auf dieser auf Essen bezogenen Unterseite viele Pressemeldungen unkommentiert weitergegeben werden, sind diese jedenfalls gesichtet und manchmal auch gestutzt. Der folgende Absatz der Stadtpressemeldung zum Beispiel: Ein Foto, OB erhält aus Hand von XY- Domainbetreiber symbolisch… , das sparen wir uns. Oder wird das morgen noch jemanden interessieren? Der kann ja gleich bei den Kollegen Pressesprecher der Stadt nachsehen. Ganz schön praktisch, die journalistische Seite heißt also essenruhr.de, wer bei der Stadt nachsehen will, macht da so ein Pünktchen…. essen.ruhr. Wir von der Redaktion der Erle wünschen denen jedenfalls einen störungsfreien Betrieb ohne technische Ausfälle und viel Freude im Amt, gleich unter welchem Hausherrn.

hier aber ein Auszug der Meldung von essen.ruhr:

„Auch online will sich die Stadt Essen zum Ruhrgebiet bekennen und wird ab sofort auch unter www.essen.ruhr im Web erreichbar sein. Vor gut einem Jahr nahm die neue Domainendung für das Ruhrgebiet den Betrieb auf. Unter dem Motto „Eine digitale Klammer um das Ruhrgebiet legen“ sponserte die Essener Registry regiodot allen Ruhrgebietsstädten ihre eigene .ruhr-Adresse. Aufgrund potenzieller Namenskollisionen im Netz hatte die zentrale Adressverwaltung ICANN viele Domains vorerst nicht zur Registrierung freigegeben – darunter auch essen.ruhr. Nach langem Warten kann jetzt auch die Stadt Essen endlich ihre Web-Präsenz unter der Ruhrgebietsendung wahrnehmen. “

Ach ja, dann wird da auch noch der Oberbürgermeister zitiert: „Damit kommt Essen auch digital endlich dahin, wo es hingehört.“

Nun denn, dürfte eigentlich derzeit seine kleinste Sorge sein. Ohne „Kohle“ und Kredit zählt Tand und Titel eben wenig.

(stk., ü.Pm. Stadt Essen)

 

 

Flüchtlingsunterbringung: Stadt Essen sollte von höheren Zahlen ausgehen

Bund und Land müssen die Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen deutlich mehr als bisher finanziell unterstützen, fordert die Ratsfraktion DIE LINKE. Das gilt insbesondere für so hoch verschuldete Städte wie Essen. Außerdem ist der Bund aufgefordert, möglichst schnell realistische Zahlen zu den  Flüchtlingszuzügen vorzulegen.
„Bis dahin sollte sich die Stadt Essen nicht auf die aktuellen Prognosen verlassen, sondern von deutlich höheren Zahlen ausgehen“, so Ulla Lötzer, für DIE LINKE im Sozialausschuss. „Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass Flüchtlinge in Turnhallen oder ähnlichen schlechten Unterbringungen untergebracht werden. Deshalb ist Vorsorge angebracht, auch wenn der Bund die Prognose noch nicht angepasst hat. Leider ist vom heutigen Flüchtlingsgipfel in Düsseldorf kaum zu erwarten, dass das Land seine Hilfen aufstockt.“
Aber auch der Bund muss mehr in die Pflicht genommen werden. Die Ratsfraktion DIE LINKE. sieht es positiv, dass sich CDU-Fraktionschef Kauder dafür ausspricht mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Sie hält es aber für ein Unding, dass er sich gleichzeitig aus der Verantwortung stiehlt und die Forderungen der Kommunen nach mehr Geld brüsk zurückweist. 

(stk., ü. Pm. Linke, Essen)

 

16-jährige Schülerin der B.M.V.-Schule hat ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) bekommen

Susanna Kamionka und Matthias Hauer MdB

Mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages in die USA: Matthias Hauer MdB unterstützt Schülerin Susanna Kamionka aus Holsterhausen, die ein Schuljahr in den USA verbringen wird. Die 16-jährige Schülerin der B.M.V.-Schule hat ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP)
bekommen, einem gemeinsamen Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages und des amerikanischen Kongresses. Ausgewählt hat sie unter zahlreichen Bewerbern Matthias Hauer MdB (CDU), der auch ihre Patenschaft während des Auslandsjahres übernimmt.
„Ich freue mich sehr, dass mit Susanna Kamionka eine Schülerin aus meinem Wahlkreis die Möglichkeit hat, für ein Jahr in den USA zu leben“,
sagt der Essener Bundestagsabgeordnete. „Das ist eine gute Gelegenheit für einen jungen Menschen, über den Tellerrand zu blicken, Neues zu lernen und ein anderes Land im Alltag kennenzulernen.“ Jedes Jahr bekommen 360 Schülerinnen, Schüler und Berufstätige diese einmalige Chance. Sie leben in den USA in einer Gastfamilie, besuchen eine Schule oder machen Praktika in Betrieben. Alle PPP-Stipendiaten sollen als „Junior-Botschafter“ ihres Landes fungieren und zum gegenseitigen Verständnis zwischen Menschen in den USA und in Deutschland beitragen. Das Auslandsjahr beginnt im August 2015.
Suche nach Gastfamilien in Essen
Umgekehrt kommen Anfang September ebenso viele Jugendliche und junge Erwachsene für zehn Monate nach Deutschland. Auch sie freuen sich auf ihr Austauschjahr, das aber nur möglich wird, wenn Familien in Deutschland bereit sind, ihr Zuhause als Gastfamilie mit den jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten zu teilen. Um diesen Austausch zu ermöglichen, unterstützt Matthias Hauer MdB die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. dabei, Familien zu finden, die Interesse haben, das „Abenteuer Gastfamilie“ zu wagen.

(stk., ü. Pm., Hauer, Foto: Hauer)

Ausstellung „Verkehrswege im Wandel – von der Bahntrasse zum Radweg“

 

Bürgermeister Jelinek vor einem der Ausstellungsplakate
 

Die Ausstellung „Verkehrswege im Wandel – von der Bahntrasse zum Radweg“ wurde heute (13.4.) im Rathaus-Foyer durch Bürgermeister Rudolf Jelinek eröffnet.

Anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2010 wurde die Ausstellung vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung zusammengestellt und ist seitdem als Wanderausstellung durch Essen unterwegs. Sie dokumentiert, wie Handels-und Verkehrswege zu Fahrrad- und Fußwegen umgewandelt wurden.

Das Wegenetz unserer Stadt wird kontinuierlich auf den Prüfstand gestellt und ausgebaut. Dies trägt dazu bei, dass Essen weiterhin der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS) angehört. Die Mitgliedschaft wurde erst in 2014 verlängert, sie zeichnet Städte aus, die sich um eine fußgänger- und fahrradfreundliche Infrastruktur bemühen. 

Sehr viel Glück gehabt…

Durch einen lauten Knall schreckten die Anwohner der Paulinenstraße am Samstagnachmittag auf. Ein auf der Paulinenstraße in Richtung Süden fahrender PKW hatte die Front eines PKWs, der aus der Emmastraße kam, erfasst und sich danach überschlagen und kam auf dem Gehweg zum Stillstand. Glücklicherweise wurden keine Passanten am Eingang einer Gaststätte verletzt und auch die Fahrzeuginsassen konnten sich selbst befreien. Durch die Bergung der Fahrzeuge musste die Straße gesperrt werden.

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Anwohner der Paulinenstraßen beklagen seit längerer Zeit, dass in diesem Teilstück gehäuft Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit passieren, um die folgende Ampel an der Müller-Breslau-Strasse noch in der Grünphase zu erreichen.

(stk., Fotos: erle)

Staatsanwaltschaft und Ordnungsamt Essen durchsuchten Hundeschule

Gegen eine Hundeschule lagen den Essener Behörden eine Reihe von gravierenden Tierschutzbeschwerden vor. Da durch  einige der Beschwerden Straftatbestände betroffen sein könnten, hatte das Ordnungsamt sich mit der Staatsanwaltschaft ins Benehmen gesetzt. „Im Ergebnis ist man zu dem Schluss gekommen, dass man sich ein Bild von der Situation vor Ort machen muss.“ teilt uns Essens Stadtpressesprecherin Jaenette von Lanken mit. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin einen  richterlichen Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Daraufhin war das Ordnungsamt war am 9. 4. mit 5 Mitarbeitern vor Ort und an der Durchsuchung der Anlage beteiligt.  Die weiteren Ermittlungen laufen. Zurzeit können aufgrund des laufenden Verfahrens keine weiteren Informationen geben werden.

(stk.)

 

Essen punktet auf Platz 93 als für Touristen „eher nicht interessant“

mejnp3zwIn einer umfangreichen 138-Städte-Studie von Travel24.com (Zahlenmaterial beruht auf Auskünften der Statistischen Landesämter in Deutschland), dem in acht europäischen Ländern aktiven Reisebuchungsportal, zeigt sich, dass nach wie vor Metropolen wie Berlin, Hamburg, München, Wien oder Zürich bei den Gästeübernachtungen wachsen. Doch nimmt man als Basis die absoluten Touristenzahlen („Gästeübernachtungen“) und rechnet diese auf die Einwohner um, zeigt sich Erstaunliches: Nicht die Metropolen führen im Ranking „Touristen-Übernachtungen pro Einwohner“, sondern eher kleinere und mittelgroße Städte. (siehe Tabelle).
Der absolute Renner bei Touristen für Städtereisen ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz demnach die österreichische Mozartstadt Salzburg. Hier kamen im Jahr 2014 auf einen Einwohner 18 Touristen-Übernachtungen, was Platz eins der 138 in der Studie untersuchten Städten entspricht. Das sind mehr Gästeübernachtungen pro Einwohner, als in Berlin, München, Köln, Zürich, Wien oder Hamburg und es entspricht einer deutlichen Abweichung von 329% vom Städtedurchschnitt von vier Übernachtungen je Einwohner.
Auf Platz zwei folgt das süddeutsche Städtchen Baden-Baden mit 17 Übernachtungen pro Einwohner, was einer Abweichung vom Studiendurchschnitt von 310% entspricht. Baden-Baden ist berühmt für sein Casino, aber auch für das exklusive Fabergé Museum, welches vom russischen Oligarchen Alexander Ivanov finanziert wird.
Platz drei geht an das schweizerische Luzern mit 15 Gästeübernachtungen pro Einwohner (+260% über Studienschnitt). Es folgen in der aufgezählten Reihenfolge: Villach (14 Gästeübernachtungen pro Einwohner, +226%), Innsbruck (12 Gästeübernachtungen pro Einwohner, +186%), Frankfurt/ Main (11, Gästeübernachtungen pro Einwohner, +174%), Genf (11, +155%), München (10, +129%), Passau (9, 124%), Rostock (9, +121%), Konstanz (9, +110%), Berlin (8, +100%), Dresden (8, +100%), Lugano (8, +95%), Fulda (8, +93%), Heidelberg (8, +90%), Eisenach (8, +88%), Wien (8, +83%), Bamberg (8, 81%), Düsseldorf (8, +79%), Zürich (7, +71%) und Trier (7, +64%).
Ebenfalls sieben Gästeübernachtungen pro Einwohner haben: Lübeck, Würzburg, Hamburg und Regensburg. Ebenfalls im Ranking der Touristen-Hochburg liegen mit sechs Gästeübernachtungen pro Einwohner und mit 30% bis 50% über dem Schnitt, folgende Städte: Potsdam, Freiburg im Breisgau, Basel, Gießen, Koblenz, Stuttgart, Lausanne, Nürnberg, Bern, Köln. Gerade noch in der Klassifizierung Touristenhochburg landete auch die sächsische Metropole Leipzig mit fünf Gästeübernachtungen pro Einwohner, was einer Abweichung vom Studienschnitt in Höhe von +24% entspricht.
Absolute Übernachtungszahlen pro untersuchter Stadt
Nimmt man die klassischen Gästeübernachtungszahlen pro Stadt als Basis für das Touristenranking von Travel24.com, tauchen Altbekannte auf: So sind Berlin, München und Hamburg beliebt wie nie bei Touristen und Reisenden. Allein im Jahr 2014 konnten die 120 größten deutschen Städte über 139 Mio. Übernachtungen verbuchen. Das waren fast 7 Mio. Übernachtungen mehr als im Vergleichszeitraum 2013.
Deutsche Städte als Touristenmagnete
Im Hinblick auf die Übernachtungen vor Ort konnte Berlin seine Spitzenposition weiter ausbauen. Die deutsche Hauptstadt verbuchte im Jahr 2014 insgesamt 28,6 Mio. Übernachtungen – das sind 1,7 Mio. (+6,5%) mehr als im Jahr zuvor. Damit setzt sich der positive Trend der vergangen Jahre – 2013 waren es +8,2%, 2012 +11,3% und 2011 +7,5% weiter fort.
Auch in Deutschlands Touristenstadt Nummer zwei, die bayerische Metropole München, kommen mehr Reisende denn je. In der Stadt an der Isar wurden im Jahr 2014 insgesamt 13,4 Übernachtungen gezählt. Das waren immerhin kräftige 553.000 mehr als im Jahr 2013 (+4,3%).
Im Gegensatz zum fußballerischen Alltag herrscht in der norddeutschen Hafenstadt Hamburg im touristischen Bereich keine Tristesse. Über 0,4 Mio. Übernachtungen mehr (+3,5%) konnte die Hansestadt 2014 verzeichnen und somit über 12 Mio. Gäste-Übernachtungen verbuchen. Besondere Anziehungskraft für in- und ausländische Besucher haben der alljährliche Hafengeburtstag, die malerisch gelegen Außenalster, aber auch Klassiker wie der Fischmarkt oder die Reeperbahn.
Frankfurt am Main ist wohl eher für Business und Wirtschaft, weniger für Tourismus bekannt. Doch die Zahlen sprechen für sich: „Mainhatten“ konnte im Jahr 2014 erstmals über 8 Mio. Übernachtungen verzeichnen. Das sind 0,5 Mio. (+7,3%) mehr als im Vorjahr. Auf Platz fünf und mit enormem Rückenwind holt Köln bei den Übernachtungen auf. Mehr als 5,7 Mio. Nächtigungen rings um den Dom wurden registriert. Dies ist eine Steigerung von mehr als 0,6 Mio. und eine der höchsten prozentualen Anstiege bei den absoluten Gästezuwächsen (+13%) in den 138 untersuchten Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ein paar Kilometer rheinabwärts, in Düsseldorf, verzeichnete man ebenfalls mehr „Gäste über Nacht“: 4,4 Mio. Doch mit einer Steigerung von nur 5,8% können die Düsseldorfer das Kölner-Tempo nicht mithalten.
Ein Besuchermagnet in Ostdeutschland ist nach wie vor Dresden. Die Barock-Stadt an der Elbe konnte sich in den vergangenen 25 Jahren phänomenal von den Kriegs-Altlasten erholen und verzeichnet alleine von 2013 zu 2014 einen weiteren Gästeübernachtungs-Zuwachs von +7,6% auf 4,4 Mio. Es folgen Stuttgart (3,4 Mio., +8,3%), Nürnberg (2,8 Mio., +5,9%), Leipzig (2,7 Mio., +2,5%), Hannover (2,0 Mio., +/- 0%) und Bremen (1,9 Mio., +12%).
Die Sachsenmetropole Leipzig hofft für 2015 touristisch noch mehr Fahrt aufnehmen zu können, hat sie doch solche berühmten Bewohner vorzuweisen wie Johann Sebastian Bach, Richard Wagner oder Felix Mendelssohn Bartholdy. Zudem feiert Leipzig 2015 seine erste urkundliche Erwähnung vor 1000 Jahren.
Verlierer im Tourismus
Doch gibt es laut Studie nicht nur eitel Sonnenschein unter den Tourismus-Verantwortlichen der Städte. Weniger positiv fällt beispielsweise der Rückblick auf 2014 für die niederbayerische Stadt Landshut aus. Die 66.000-Einwohner-Stadt erlebte einen Rückgang von mehr als 40.000 Übernachtungen (-17,5%). Ebenfalls unter starkem Gästeschwund leidet das niedersächsische Salzgitter. Hier gab es 25.000 Übernachtungen weniger im Jahr 2014 (-15,5%). Aber auch Freiburg im Breisgau (-29.000, -2,1%) und Mainz (- 21.000, -2,5%) mussten Federn lassen. (Tabelle im Anhang beachten)

Studiendesign: Das Zahlenmaterial beruht auf Auskünften der Statistischen Landesämter in Deutschland, der Bundesanstalt Statistik Österreich und des Bundesamtes für Statistik Schweiz. Aufgrund gesetzlicher Änderungen basieren die deutschen Angaben auf Meldungen von Beherbergungsstätten ab zehn Betten. Alle deutschen Bundesländer inkl. Camping. Ausnahmen: Rheinland-Pfalz und Thüringen. Anzahl Einwohner Deutschland laut destatis 31.12.2013, Österreich und Schweiz: 31.12.2013. Alle Angaben ohne Gewähr.

(Quelle: Travel24.com)

Grüne mahnen OB Paß, leerer Worte müssten Taten folgen !

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung über den Bevölkerungszuwachs in Essen, u.a. aufgrund von Zuwanderung, fordert die Oberbürgermeisterkandidatin der GRÜNEN, Gönül Eglence (Titelbild), endlich ein Willkommenszentrum zu eröffnen.
„Die nunmehr seit Jahren immer wieder verschobene Eröffnung des Welcome-Centers darf nicht mehr länger hinaus gezögert werden. Die aktuelle Statistik belegt einmal mehr, dass Essen ein solches Informations- und Serviceangebot für Neuzuwanderer dringend braucht. Es ist Teil einer modernen Willkommenskultur, die Integration als Voraussetzung begreift, um die Chancen einer Einwanderungsgesellschaft nutzen zu können.“
OB Paß habe falsche Hoffnungen geweckt und das Projekt verschleppt
Die GRÜNEN erinnern in diesem Zusammenhang auch an die Rede des amtierenden Oberbürgermeisters Paß zur Haushaltseinbringung aus dem Jahr 2011. Paß hatte sich damals für die Gewinnung von Neubürgerinnen und Neubürgern mit und ohne Migrationshintergrund eingesetzt und das Werben um qualifizierte Zuwanderer und eine exzellente Willkommenskultur zu einem seiner Schwerpunkte erklärt. Diesen verheißungsvollen Worten sind leider bis heute keinerlei Taten gefolgt – das muss sich dringend ändern! Offensichtlich wird eine auch von IHK und Unternehmerverbänden unterstützte Planung systematisch verschleppt. Am 3.3. 2013 hatte OB Paß den GRÜNEN geantwortet , dass die Leiterin des Welcome-Centers ihren Dienst angetreten hätte und heute warten wir immer noch auf die Eröffnung. Effektivität geht anders! Essen hat noch die große Chance, das erste Welcome-Center in NRW zu eröffnen. Dieses Alleinstellungsmerkmal wird von OB Paß verspielt!“

(stk., ü. Pm. Grüne Essen)

Die Zentralbibliothek Essen lädt zum „Gespräch über Bücher“

Unter dem Motto „Am Leben entlang …“ lädt die Stadtbibliothek Essen am Mittwoch, 15. April, zum „Gespräch über Bücher“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die zwei Essener Literaturwissenschaftler Ursula Renner-Henke und Patrick Eiden-Hoff diskutieren gemeinsam mit ihrem Gast Dr. Heinrich Bosse über das Buch „Die Herrlichkeit des Lebens“ von Michael Kumpfmüller.
Wer war Franz Kafka? Dank Michael Kumpfmüller können wir uns den weltberühmten Schriftsteller als glücklichen Menschen vorstellen, der am Ende seines Lebens die große Liebe findet. Ein kluger, einfühlsamer Roman über Liebe und Erfüllung und den Wert jedes einzelnen, aufmerksam gelebten Tages.
Das „Gespräch über Bücher“ findet einmal im Monat in der Stadtbibliothek statt. Neben der Vorstellung des Buches geht es dabei natürlich auch um die gemeinsame Diskussion. Am Ende des Abends soll diese zu einem besseren Verständnis führen und unterhalten.
(stk., ü. Pm., Stadt Essen)