Essener Erziehungsberatungsstellen präsentieren gemeinsame Studie

Hervorragendes Zeugnis für die Arbeit der sieben Erziehungsberatungsstellen in Essen: Im Rahmen der Fachtagung „Was wirkt?“ stellten Professorin Dr. Gisela Steins und Julia Zingsem der Universität Duisburg-Essen gestern (3.9.) die Ergebnisse ihrer Studie auf dem Essener Uni-Campus vor. Die Studie wurde von den Erziehungsberatungsstellen gemeinsam in Auftrag gegeben und geht der Frage nach, was in der Erziehungsberatung wirksam ist. Mehr als 100 Fachleute diskutierten im Anschluss über mögliche Methoden und Wege, um die Qualität der Beratungsleistungen weiterhin dem vielfältigen Bedarf entsprechend zu optimieren.
Zentrales Ergebnis der interviewbasierten Studie: Die Erziehungsberatungsstellen geben den ratsuchenden Familien entscheidende Hilfestellungen, die häufig zu einer Verbesserung der häuslichen Situation führt, auch wenn das konkrete Problem nicht immer gelöst werden kann. „Die Beratung ist kostenlos, niederschwellig und freiwillig“, erläutert Professorin Dr. Gisela Steins. „Jugendliche, Paare, Eltern und Alleinerziehende suchen Rat. Es geht um Erziehung, die Partnerschaft oder Ehe und ebenso um schulische Probleme. Auch Sorgen aufgrund von Armut, Migration oder Behinderung werden mit den Fachleuten besprochen“, umreißt die Autorin der Studie die Bandbreite der Themen.
In ihren Grußworten unterstrichen Professor Dr. Horst Bossong, Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Soziales, und Dr. Björn Enno Hermans, Direktor des Caritasverbandes für die Stadt Essen, die Bedeutung der Studie für den Nachweis der nachhaltigen Wirkung der Arbeit in den sieben Erziehungsberatungsstellen.
„Die erfreulichen Ergebnisse des Forschungsprojekts sind nun auch der wissenschaftliche Beleg für unsere Überzeugung, dass die multiprofessionelle Beratungsarbeit unserer Mitarbeitenden die Situation innerhalb der betroffenen Familien deutlich verbessert“, so Jörg Lehmann, zuständiger Geschäftsbereichsleiter des Diakoniewerks Essen, der die Fachtagung moderierte.
„Die Angebote sind stark ausdifferenziert und stellen den jeweils individuellen Bedarf in den Fokus“, ergänzt Caritasdirektor Dr. Björn Enno Hermans. „Zudem richten sie sich nicht nur an Einzelpersonen, sondern auch an Institutionen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Stadtgesellschaft.“
„Ziel des Forschungsprojekts war es, Antworten von den Menschen zu bekommen, die es wissen müssen, nämlich von den Rat- und Hilfesuchenden selber. Dies ist auch ein erster Schritt, um in Zukunft über ein geregeltes Feedbackverfahren die Beratungsqualität unserer Erziehungsberatungsstellen laufend zu verbessern“, zieht Jugend- und Familiendezernent Peter Renzel eine erste Bilanz.
Insgesamt rund 4.000 Menschen werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sieben Essener Erziehungsberatungsstellen jährlich begleitet. Im Mittelpunkt der sozialräumlich mit allen relevanten Trägern vernetzten Beratungsarbeit stehen dabei Fragen zur Erziehung sowie zur psychischen und schulischen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Hinzu kommen zahlreiche thematische Gruppenangebote, Trainings, Elternabende und offene Sprechstunden.
Neben den drei Erziehungsberatungsstellen des jugendpsychologischen Instituts der Stadt Essen in Altendorf, Altenessen und Steele und der Erziehungsberatungsstelle Essen-Borbeck des Diakoniewerks Essen, stehen die Erziehungsberatungsstelle des Deutschen Kinderschutzbundes in Katernberg und die Erziehungsberatungsstellen des Caritasverbandes für die Stadt Essen und des Impulse e.V. in der Stadtmitte zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Essen wurde die trägerübergreifende Studie beauftragt und die Fachtagung auf dem Essener Uni-Campus organisiert.

Anmerkung der Redaktion: Neben den genannten Institutionen, die Erziehungsberatung anbieten, existieren private Praxen, die z. Zt. seit Jahrzehnten u. a. auf Erziehungsberatung spezialisiert sind und in dieser Studie für die Versorgung der Stadt nicht berücksichtigt wurden.
Eine dieser Praxen ist die Praxis für Psychosozialtherapie, die bereits seit 1974 in Essen besteht und neben der Ehe- und Familientherapie die Erziehungsberatung anbietet. Die Hilfsangebote sind hier kostenpflichtig, allerdings möglichst zeitnah zum Hilfeersuchen. (Praxis f. Psychosozialtherapie Essen, Termine nach Absprache, Notfallnummer: 0166-44434)

(stk., ü. Pm. Stadt Essen)

Vorbereitungen für das Flüchtlingsdorf Am Volkswald laufen

Die vorbereitenden Arbeiten für das Flüchtlingsdorf auf der ehemaligen Sportanlage Am Volkswald sind in vollem Gange.
In den letzten Tagen wurde beispielsweise bereits eine Hebeanlage für die Sanitäreinrichtungen verlegt.
Zwischen dem 14. und dem 22. September wird die Anbindung des Stromnetzes erfolgen. Dazu muss die Heidhauser Straße von der Einfahrt Lidl bis zum Parkplatz der Tennisanlage geöffnet werden.
Dies bedeutet, dass die Tennisanlage und auch die Garageneinfahrten der beiden Privathäuser in diesem Zeitraum nicht befahren werden können. Die Zufahrt zum Parkplatz von Lidl ist weiterhin – wenn auch mit kleinen Einschränkungen – gegeben.

(ü. Pm. Stadt Essen)

Professor Dr. Moshe Zimmermann zu Gast in Essens Alte Synagoge

Zimmermann
Zu dem Thema „Ein kritischer Blick auf fünfzig Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel“ referierte Professor Dr. Moshe Zimmermann am 3. 9. beim Donnerstagsgespräch in der Alten Synagoge Essen. Die regelmäßigen „Donnerstagsgespräche“ unter der Leitung von Dr. Uri Kaufmann zeichnen sich durch ein breites Spektrum anspruchsvoller philosophischer und politischer Themen im Kontext der jüdischen Kultur aus. Ihr Besuch steht allen Bürgern ohne Eintrittskosten frei.
Essen feiert im nächsten Jahr das 25-jähriges Jubiläum seiner Städtepartnerschaft mit Tel Aviv, beiläufiges Thema bei der Begrüßung durch die Stadtverwaltung.
2015-09-03_0543_Zuhoerer_Essen2010ContextThumbnailVariabel

(stk., Foto: „Mosche Zimmermann Oldenburg“ von Marvins21 und Stadt Essen)

Matthias Hauer, CDU-MdB: „Die Situation des Handwerks lernt man nur vor Ort kennen.“

  
Wir sprachen mit Matthias Hauer:

Am 3. September leistete der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer (CDU) bei dem Garten- und Landschaftsbauunternehmen Bredenbrücher GbR in Heisingen ein „Praktikum“ ab.
Die Aktion war Teil des Programms „Praxis für Politik“ des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi). Bäume und Stauden pflanzen, Gehölze zurückschneiden, Zäune instandsetzen oder Unkraut jäten – am 3. September wird für Matthias Hauer (CDU) für drei Stunden die Arbeit eines Landschaftsgärtners zum Alltag.
Matthias Hauer, der als Jugendlicher oft im elterlichen handwerklichen Betrieb ausgeholfen hat, kennt die Probleme des Handwerks. Heute engagiert sich der Essener Politiker u.a. im Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Es ist immer wieder interessant, hinter die Kulissen eines Unternehmens zu blicken. Vor allem im Mittelstand entstehen viele Arbeits- und Ausbildungsplätze – besonders auch in Essen. Ich freue mich daher sehr darauf, die Mitarbeiter und die Arbeit der Bredenbrücher GbR als Beispiel für einen mittelständischen Dienstleistungsbetrieb kennenzulernen.“
Mit dem Programm „Praxis für Politik“ bietet der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) jedes Jahr Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Möglichkeit, in einem Praktikum ein Unternehmen der Dienstleistungsbranche im Wahlkreis kennenzulernen. Im vergangenen Jahr hat Matthias Hauer durch Praxis für Politik ein Praktikum an einer Tankstelle absolviert.

(stk., Foto: erle)

Angela Merkel in Essen

   
 
Die Bundeskanzlerin unterstützte mit einer gutbesuchten Veranstaltung auf dem Burgplatz die OB-Bewerbung von Thomas Kufen.

Einige chaotische Ruhestörer konnten die professionelle Beschallung des Platzes nicht übertönen.

Wahlkampfveranstaltung für Thomas Kufen auf dem Burgplatz in Essen am 04.September 2015
Die Kanzlerin wurde u. a. im Vorfeld der Veranstaltung von einer Gruppe Syrer begrüßt, die sich mit Dankbotschaften an sie richteten.
Wahlkampfveranstaltung für Thomas Kufen auf dem Burgplatz in Essen am 04.September 2015
Thomas Kufen sieht sich in der finanziell bedrängten Stadt als Oberbürgermeister für alle Gruppierungen der Stadtgesellschaft.
Wahlkampfveranstaltung für Thomas Kufen auf dem Burgplatz in Essen am 04.September 2015
Die Kanzlerin wandte sich auch in einer kurzen Bemerkung an die Störer und wies sie auf das Verwechseln von Bundes- und Kommunalpolitik hin.
Wahlkampfveranstaltung für Thomas Kufen auf dem Burgplatz in Essen am 04.September 2015
Zeitweilige Regentropfen führten nicht zur Verringerung der Zuschauer, die die Polizei mit ca. 3000 Teilnehmern bezifferte.
Wahlkampfveranstaltung für Thomas Kufen auf dem Burgplatz in Essen am 04.September 2015

(Fotos: Armin Thiemer)

Stabiler Gewerbeimmobilienmarkt und 23.000 mehr Wohnungen im Ruhrgebiet

Die Preise für Gewerbeimmobilien in NRW und im Ruhrgebiet sind im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend stabil. Das zeigt der aktuelle Preisspiegel des Immobilienverbandes Deutschland (IVD).
Im Segment der Ladenmieten verzeichnet der Immobilienverband im Ruhrgebiet nur in Bochum deutliche Veränderungen. Dort kam es jenseits der Toplagen zu teils zweistelligen Anstiegen. Hingegen ist in Gelsenkirchen, Dortmund und Duisburg wie in den meisten kleineren Städten der Region Stillstand zu beobachten. Teuerster Standort im der Metropole Ruhr bleibt Dortmund mit 220 Euro je Quadratmeter, gefolgt von Essen mit 130 Euro/qm in den besten Verkaufslagen. In Duisburg müssen Händler in vergleichbarer Lage etwa 90 Euro/qm einkalkulieren.
Auch die Büromieten blieben in den meisten Städten und Gemeinden relativ konstant. Auf den wichtigen Büromärkten in Essen und Dortmund herrscht Preisstillstand. Für Büros mit gutem Nutzungswert wurden in Hagen, Recklinghausen und Mülheim in den vergangenen zwölf Monaten Preissprünge von sechs bis acht Prozent dokumentiert.
Auf breiter Front konstant mit leicht positiver Tendenz blieben die Preise für Gewerbegrundstücke. Einzig in Bochum fiel laut IVD der Preis für Gewerbegrundstücke im guten Segment um zehn Prozent. Am teuersten sind die Grundstücke in der Landeshauptstadt Düsseldorf mit 260 Euro pro Quadratmeter in guten Lagen. In Essen zahlen Investoren 145 Euro/qm, in Duisburg 140 und in Dortmund 130 Euro.
Für den IVD-Datenreport wurden die aktuellen Mietpreise für Büroflächen und Ladenflächen sowie die Kaufpreise für gewerbliche Grundstücke in 113 Städten und Gemeinden in NRW zusammengestellt.
Mehr Wohnungen
Gut 2,62 Millionen Wohnungen gab es Ende 2014 im Ruhrgebiet. Das waren rund 23.000 mehr als 2010. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Im Durchschnitt war jede Wohnung 82,1 Quadratmeter groß. In Gelsenkirchen (74,8 Quadratmeter) und Duisburg (75,6) ist die durchschnittliche Wohnungsgröße am geringsten. Am höchsten ist im Vergleich der Ruhrgebietsstädte der Schnitt im Kreis Wesel (94,7 Quadratmeter) sowie im Kreis Unna (90,2).
Vier-Zimmer-Wohnungen (797.443) waren in der Region am weitesten verbreitet, fünf und mehr Räume gab es in 750.113 Fällen, drei Zimmer in 239.084 Wohnungen. Am seltensten sind Ein-Zimmer-Wohnungen (63.040).

(stk. u. ü. Pm. idr)

Thomas Kufen: Vorgeschlagene Gebührenerhöhung für Sportanlagennutzung würden dem Zusammenhalt der Stadt schaden

Thomas Kufen, Oberbürgermeisterkandidat der CDU Essen warnt vor einem Schaden für den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft, sollten die Gebühren für die Sportvereine wie im Gutachten von Rödl & Partner vorgeschlagen erhöht werden. Damit stellt sich Thomas Kufen an die Seite der Sportvereine und des Essener Sportbundes (ESPO).
Thomas Kufen MdL: „Sportvereine brauchen mehr Anerkennung und von der Stadt Verlässlichkeit. Und unsere Stadt braucht aktive Sportvereine mehr denn je. Als Oberbürgermeister werde ich nicht zulassen, dass über die vorgeschlagene Gebührenerhöhung die Essener Sportlandschaft und damit letztlich unsere Stadtgesellschaft Schaden nimmt. Mit viel ehrenamtlichem Engagement und Herzblut leisten die Sportvereine für die Stadt wertvolle und nicht zu ersetzende Arbeit. Sie sind auch Garant für die Integration junger Menschen in unserer Gesellschaft. Durch den Sport finden Jungen und Mädchen tagtäglich Anerkennung, Respekt und lernen den sportlichen sowie fairen Umgang miteinander. Nur mit den Vereinen kann es uns gelingen unsere Gesellschaft zusammenzuhalten. Ganz besonders jetzt, wo tausende Flüchtlinge in unserer Stadt Zuflucht suchen, braucht die Stadt die Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen auch im Sport.
Mir ist unverständlich, warum die Stadtspitze den Gesprächsfaden mit den Sportvereinen gekappt hat. Ich weiß, Reden ersetzt kein Handeln. Aber oft ersetzt Reden das Verfassen von Briefen und bringt uns dem gemeinsamen Handeln näher. Als Oberbürgermeister will ich selbst auf die Sportvereine zugehen. Die Sportvereine haben sich in den letzten Jahren keiner Spardebatte verschlossen und den „Masterplan Sport“ konstruktiv unterstützt. Ich will gemeinsam mit den Vereinen beraten, um Möglichkeiten zu finden, wie wir den Sport in Essen stärken und gleichzeitig zu Haushaltentlastungen kommen können. Dabei wird es auch um Optimierung und Ausbau der eigenvertraglichen Nutzung von Sportanlagen oder eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Sport und Schule gehen.“

(ü. Pm. CDU-Essen)

OB-Arena in der VHS – Begegnung der Kontrahenten ohne Biß

Die NRZ Essen moderierte am Mittwochabend eine Gesprächsrunde mit den OB-Kandidaten. Nachdem allgemein das Ausweichen des Amtsinhabers Reinhard Paß bei Gesprächseinladungen, Deutscher Gewerkschaftsbund, Stadtsportbund etc, wiederholt in den Medien kritisiert wurde, gab es wohl bei den Besuchern der VHS und erkennbar vielen Parteiangehörigen große Neugier auf dieses Zusammentreffen. Wer allerdings bewegende Neuerkenntnisse vom wiederantretenden Oberbürgermeister erwartet hatte, musste sich mit bekannten Textbausteinen zufrieden geben. Der Rückzug ins Allgemeine sind mutmaßliche Pfeiler seiner Werbestrategie. Wer sich um Details bemühen will sei gespannt auf die Interpretationskommentierung der NRZ, die mit dem bekannten Lokaljournalisten Führmann um Transparenz bemüht war.

Einer wird gewinnen. Thomas Kufen CDU (re.) hofft den Wechsel in Essen und damit den Abgang seines Gegners Reinhard Paß (SPD) zu erreichen.
Einer wird gewinnen. Thomas Kufen CDU (re.) hofft den Wechsel in Essen und damit den Abgang seines Gegners Reinhard Paß (SPD) zu erreichen.

Die heute beginnende Vorstellung der OB-Kandidaten in der Erle wird wohl ohne den amtierenden OB auskommen müssen. Eine ergangene Einladung über seine Partei an ihn gerichtet, wurde bis heute nicht beantwortet. Vielleicht sind ja im Raume stehende offene Fragen an Herrn Paß noch abschreckend, es wird aber nicht zur Ignorierung des Kandidaten führen. Wir werden unsere Fragen im Laufe der kommenden Woche erneut veröffentlichen und kommentieren.

(stk., Foto: Armin Thiemer)

Jugendtrauergruppe-Essen lädt ein

Am Samstag, 12.09.2015 findet wieder das Treffen der Jugendtrauergruppe-Essen nach den Sommerferien statt, wie gewohnt um 14.00 Uhr im Weiglehaus, Hohenburgstr. 96, Essen. Anmeldung ist nicht erforderlich, doch für eventuelle Kontaktaufnahme die Tel.Nr. 0162-8251328.
Die Veranstaltung wird vom ambulanten Hospizdienst des Alfried Krupp Krankenhauses e.V. gefördert.

(ü. Pm.)

KUNSTSPUR Essen.Offene Ateliers

Den Kulturtinteressierten erwartet ein interessantes Angebot, denn alle Künstlerinnen und Künstler haben ihr Bestes gegeben. Am 19. und 20. sowie am 26. und 27. September kann man sich jeweils von 15 bis 19 Uhr wieder auf die „Kunstspur“ begeben. Essener Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Räume und ihre Arbeiten und lassen sich gern auch über die Schulter gucken.
Die Ateliers befinden sich in städtischen Atelierhäusern, im Kunsthaus, in Ateliergemeinschaften oder Kulturwerkstätten und in Privathäusern. Der Eintritt in die Ateliers ist kostenfrei. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Unterschiedliche Kunstangebote wie Fotografie, Malerei, Plastiken, Collagen und vieles mehr laden zur Reise durch die Ateliers ein und versprechen abwechslungsreiche Einblicke.
Für die Besichtigung der Ateliers hat das Kulturbüro der Stadt Essen ein neues Faltblatt herausgebracht. Das Faltblatt ist erhältlich beim Kulturbüro, in der Touristikzentrale und im Gildehof-Bürgeramt oder kann im Internet heruntergeladen werden. Es informiert über die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, die Atelieradressen sowie die Verkehrsverbindungen mit S-Bahn, Bus, Straßenbahn und U-Bahn ab Essen-Hauptbahnhof.
Am 19. und 20. September werden die Ateliers in folgenden Stadtteilen geöffnet sein:
Werden / Heidhausen / Fischlaken / Rüttenscheid / Bredeney / Schuir / Margarethenhöhe / Haarzopf / Fulerum / Stadtwald / Rellinghausen / Heisingen / Kupferdreh / Byfang / Überruhr / Burgaltendorf / Kettwig.

Am 26. und 27. September werden die Ateliers in folgenden Stadtteilen geöffnet sein:
Bergerhausen / Süd / Stadtmitte (Westviertel, Südviertel, Nordviertel, Ostviertel) / Frillendorf / Huttrop / Borbeck / Frintrop / Bedingrade / Schönebeck / Dellwig / Gerschede / Bergeborbeck / Vogelheim / Kray / Katernberg / Altenessen / Schonnebeck / Stoppenberg / Steele-Horst / Steele / Steele-Ost / Huttrop / Freisenbruch / Altendorf / Frohnhausen / Holsterhausen.

(ü. Pm. Stadt Essen)

Zahl zugelassener Kraftfahrzeuge in Essen steigt

Die aktuelle Statistik der Kfz-Zulassungsstelle weist in ihrer Auswertung für den Monat August einen Fahrzeugbestand von insgesamt 335.406 Kraftfahrzeugen auf, damit erhöhte sich der Bestand um 235 Fahrzeuge gegenüber dem Vormonat. Die Anzahl der Neuzulassungen sank jedoch im August. Es wurden insgesamt 1.826 Neufahrzeuge zugelassen, 226 Fahrzeuge weniger im Vergleich zum Juli. Leicht gestiegen ist saisonbedingt die Zahl der Krafträder; im August waren 18.127 Krafträder angemeldet, das sind 30 mehr als noch im Juli.
Die Diebstahlsmeldungen sind im August leicht gestiegen. Es wurden 15 Fahrzeuge als gestohlen registriert, fünf mehr als im Monat zuvor. Auch die Zahl der gestohlenen Kennzeichen hat sich erhöht; insgesamt wurden 38 Kennzeichen gestohlen. Acht mehr als im Juli.
(ü. Pm. Stadt Essen)