Universitätsklinikum Essen nun mit neuer Klinik für Infektiologie

Das Universitätsklinikum Essen hat als eine der ersten Universitätskliniken in Deutschland eine eigenständige Klinik für Infektiologie eröffnet. Der Schwerpunkt liegt auf der Prävention, Diagnostik und Therapie u.a. von HIV und Infektionen bei transplantierten Patienten sowie etwa von TBC und Tropenerkrankungen. Die neue Klinik verfügt über 30 Betten.

(ü. Pm.: www.uk-essen.de)

Das Handwerk blieb 2014 hinter der Gesamtwirtschaft zurück

Nach zwei Jahren mit Einbußen verlief das vergangene Jahr für das deutsche Handwerk erfolgreich. Die Umsätze des zulassungspflichtigen Handwerks stiegen 2014 um 2,4 Prozent, die des zulassungsfreien sogar um 2,9 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Trotz dieser positiven Entwicklung blieb der Bereich jedoch hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurück, das Bruttoinlandsprodukt wuchs im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent.
Die Perspektiven für das laufende Jahr sind positiv. Prognosen gehen von einem Umsatzplus im Handwerk von zwei bis 2,5 Prozent aus. Die Beschäftigung nimmt um 0,5 bis ein Prozent zu.

(Infos: www.rwi-essen.de)

Allbau in Essen mit gutem Jahresergebnis

Am Donnerstag fand in Essen die Hauptversammlung des Allbau statt.
Sehr zufrieden präsentierte Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski die äußerst positiven Zahlen seines Unternehmens für das vergangene Geschäftsjahr: „Auch im Jahre 2014 konnten wir wieder unseren Anteilseignern eine erfreuliche Bilanz vorlegen. Unter anderem stieg unser Jahresüberschuss auf rund 20,1 Mio. Euro.“
Miklikowski052012
Die Allbau AG erzielte zum 31. Dezember 2014 aus dem eigenen Bestand von 17.756 Wohnungen, 152 Gewerbeeinheiten und 4.609 Garagen/Tiefgaragen- und Einstellplätzen Umsatzerlöse von 112,1 Mio. Euro (2013: 102,9 Mio.). Die Leerstandsquote sank von 2,4 % im Jahre 2013 auf 1,8 % (Stand: 31.12.14). Die Fluktuationsquote lag bei 10,4 % (2013: 11,3 %). Auch andere operativen Kennzahlen der Allbau AG sind – auch im direkten Vergleich zur gesamten Branche – sehr positiv. Dies gilt vor allem für den FFO/qm Wohn- und Gewerbefläche (26,5 Euro/qm) (ohne Verkäufe), EBIT (34,13 Mio. Euro), EBITDA (49,38 Mio. Euro) und die Sanierungs- und Instandhaltungsquote mit 26,2 Euro/qm Wohnfläche.
„Gerade durch unsere sehr quartiersorientierte Unternehmensstrategie konnten wir die Leerstands- und Fluktuationsquote deutlich und ungewöhnlich für den Essener Wohnungsmarkt senken und unsere Ertragslage unter den gegebenen schwierigen Rahmenbedingungen weiter optimieren. Aber 2014 stand bei uns auch weiterhin im Zeichen vieler für unsere Stadt wichtiger Stadtteilentwicklungsprojekte. Gerade unsere Investitionstätigkeit und auch zahlreiche von uns gelöste gesellschaftliche Aufgabenstellungen zeigen auf, wie sehr uns die Lebens- und Wohnqualität in unserer Stadt am Herzen liegt,“ so Dirk Miklikowski.
Im Rahmen des Portfoliomanagements trifft die Allbau AG bereits heute Entscheidungen, die für eine nachhaltige und zeitgemäße Bestands- und Quartiersentwicklung – auch in Zukunft – maßgeblich sind. Wesentliche relevante Parameter wie zum Beispiel eine Umfeldanalyse (Mikro/Makro), die Bewertung des technischen Zustands der Gebäude und Wohnungen sowie die Feststellung der jeweiligen Ausstattungsqualitäten werden detailliert erhoben, qualifiziert ausgewertet und bilden, unter der Berücksichtigung wirtschaftlicher sowie gesellschaftlicher Gesichtspunkte, die Grundlage unserer Portfoliostrategien. Diese reicht von der klassischen Einzel- und Großmodernisierung über die Veräußerung einzelner Immobilien bis hin zu Abriss und Neubau. Hierbei richtet Essens größter Wohnungsanbieter seinen Blick weniger auf einzelne Objekte, sondern stets auf das gesamte Wohnquartier – gerne auch mit verlässlichen Partnern. „Die umfassende Entwicklungsmaßnahme Uferviertel in Essen-Altendorf zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich ein durchdachtes Quartierskonzept sein kann. Dort haben wir sehr frühzeitig die Stadt Essen sowie weitere Akteure in die Planung mit einbezogen und ein gemeinsames Quartierskonzept erarbeitet, welches über die Grenzen Essens hinweg Zuspruch und Bekanntheit erlangte,“ so Dirk Miklikowski.
Investitionen in den vorhandenen Wohnungsbestand sind auch weiterhin ein wichtiger Eckpfeiler der AllbauUnternehmensstrategie. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 37,1 Mio. Euro für die Pflege und Erneuerung des Immobilienbestandes aufgewendet, die Bilanzsumme 2014 ist aufgrund der hohen Investitionstätigkeit auf 610,5 Mio. € angestie­gen.
Steine sind das eine, weiche Faktoren für mehr Lebensqualität das andere: Die Allbau AG verfolgt auch weiterhin das Ziel, das bestehende Serviceangebot entsprechend den Wünschen der jeweiligen Ziel- und Mietergruppen zu untersuchen und sinnvoll zu erweitern. So besteht insbesondere für (junge) Familien der Wunsch nach einer bestmöglichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kurze Wege zwischen Zuhause, Arbeit und Kinderbetreuung nehmen hierbei einen übergeordneten Stellenwert ein. Um dies zu gewährleisten, hat die Allbau AG in den letzten 10 Jahren 17 Kindertagesstätten im Rahmen von Neubau- und Umbaumaßnahmen realisiert. Drei weitere befinden sich bereits in Planung – so wie beispielsweise in der Einigkeitstraße in Bredeney. Passend zur Ernennung von Essen zur Grünen Hauptstadt 2017 hat sich die Allbau AG erstmals entschieden, hier unter anderem eine Kita in ökologischer Holzrahmenkonstruktionsbauweise erbauen zu lassen. „Der Anteil an diesen so genannten Holz-Kitas ist in Deutschland noch nicht besonders hoch. Deshalb freuen wir uns hier in Essen im Rahmen der Grünen Hauptstadt 2017 solch eine aktuelle Thematik aufzeigen zu können und damit auch Investitionen vor dem Hintergrund der ökologischen Nachhaltigkeit zu realisieren. Zusätzlich trägt es uns mit Stolz, dass wir mit solchen Maßnahmen für über 1.000 Kinder einen wohlbehüteten Betreuungsplatz schaffen konnten und den Eltern somit den „Spagat“ zwischen Familie und Arbeit wesentlich erleichtern,“ erläutert Dirk Miklikowski.
Die Stadt Essen musste wie viele andere Kommunen ihren – nicht immer einfachen – Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingswelle leisten. Die Allbau AG unterstützt seit Jahren und hat damals schon in Kooperation mit dem Caritasverband, der Diakonie und der Stadt Essen das Konzept „Wohnraum für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Aktuell leben etwa 350 Flüchtlinge aus 18 Ländern in etwa 110 Allbau-Wohnungen. Ein wesentlicher Baustein dieses Konzeptes besteht darin, die Bewohner breit in die Allbau-Quartiere zu verteilen, damit Ausgewogenheit in Nachbarschaften sicherzustellen, die dann hilft, Integration zu fördern. Die SozialmanagerInnen der Allbau AG begleiten diesen Prozess langfristig und leisten somit einen erheblichen Beitrag zur Integrationsarbeit.
Dirk Miklikowski zur Zukunft der Allbau AG: „Unsere übergeordneten Unternehmensziele bestehen weiterhin darin, unsere Quartiere zukunftsfähig auszurichten, gezielte Quartiersentwicklungsmaßnahmen zu betreiben und unseren
Mieterinnen und Mietern ein lebenswertes Zuhause, ergänzt um sinnvolle zielgruppenausgerichtete Serviceangebote, anzubieten. Der Erhalt der Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens wird hierbei nicht außer Acht gelassen. Selbstkritisch hinterfragen wir regelmäßig unser Handeln und unsere Strategien, um Bewusstsein für erforderliche Anpassungen zu erhalten. Nur so können wir sicherstellen, das führende Wohnungsunternehmen mit moderner und nachhaltiger Optimierung zu bleiben.“

Der Pressemitteilung der Allbau können die aktuellen Zahlen entnommen werden:

Allbau-HV2014

Ein Interview mit Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski folgt diesem Beitrag.

(ü. Pm. Allbau, Foto, Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski, Allbau)

90 Jahre Ruhrgebiet, historische und aktuelle Luftbilder im Netz

Historische und aktuelle Luftbilder von 1926 bis heute zeigen, wie sich das Ruhrgebiet im Laufe der Zeit verändert hat. Fast 50.000 Fotos von den 53 Städten der Region Ruhr hat der Regionalverband Ruhr digital aufbereitet und unter:
www.luftbilder.geoportal.ruhr
online gestellt.

Diese Schatzkiste aus Archivbildern und hochaufgelösten aktuellen Orthofotos steht ab heute (13. August) für alle Interessierten kostenfrei zur Ansicht und nicht-kommerziellen Nutzung bereit.
Seit fast neunzig Jahren wird die gesamte Region aus der Luft im Bild festgehalten. Der RVR überfliegt die Metropole Ruhr seit 1972. Ergänzend hierzu steht dem Verband älteres Luftbildmaterial aus den Jahren 1926 und ab 1952 zur Verfügung.
„Die gewaltigen städte- und landschaftsbaulichen Veränderungen des Ruhrgebiets werden gerade durch die Fülle an historischen und aktuellen Luftbildern, die wir für die gesamte Region bereit halten, sichtbar. Dieser einzigartige Datenschatz wird jetzt zum digitalen Fotoalbum, das allen Interessierten zur Verfügung steht,“ heißt es beim RVR.
Die Fotos zeigen das Ruhrgebiet in der Hochphase der Industrialisierung, die Narben des 2. Weltkrieges, aber auch den seit den 1960er Jahren eingeleiteten Strukturwandel. Zu sehen ist, wie sich ehemalige Industrieflächen, Straßen, Wohnviertel und Freiflächen über die Zeitabschnitte entwickelt haben. An Beispielen wie dem PHOENIX See in Dortmund, dem ThyssenKrupp Quartier in Essen oder dem Landschaftspark Hoheward in Herten / Recklinghausen lässt sich der Flächenumbau gut nachvollziehen. Spannend ist auch, den Bau des Verkehrsknotenpunkt Bochum-West und der Innenstadt West / Jahrhunderthalle zu verfolgen. Nutzer können Ihren Stadtteil und Wohnort in der historischen Abfolge aus der Vogelperspektive betrachten.

Gemeinsam fliegen und sparen

Auch künftig wird der RVR in Kooperation mit den Städten, Kreisen, der Emschergenossenschaft / Lippeverband und vielen anderen Beteiligten des Ruhrgebietes für neues Bildmaterial aus der Luft sorgen. Seit 2011 erstellt die Städteregion gemeinsam die Luftbilder für das Ruhrgebiet.
In Absprache entstehen in einheitlichem Standard, aber auch unter Berücksichtigung individueller Ansprüche Luftbilder, die regional und kommunal nutzbar sind. Schöner Nebeneffekt dieser Luftbildkooperation ist die Reduzierung der Kosten für alle Beteiligten.
Geodaten als wichtige Grundlage für regionalweite Planung
Bei nahezu allen Fragen, die den Strukturwandel, die Wirtschaftsentwicklung, die Planung, Mobilität und Freizeit in der Metropole Ruhr betreffen, spielen Kenntnisse über den Raum eine zentrale Rolle. Geodaten sind damit ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil für die Raumanalyse und Bewertung der regionalen Entwicklung. Zu den Geodaten, die der RVR für das gesamte Ruhrgebiet vorhält, gehören digitale Karten verschiedenster Maßstäbe, Luftbilder, Planungsdaten (Flächennutzungspläne, Landschaftspläne), Wirtschaftsdaten und Strukturdaten.

(ü. Pm. RVR)

Bevölkerungsprognose für Essen veröffentlicht


Nachdem das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen bereits Ende Mai erste Ergebnisse der Bevölkerungsprognose bis 2030 veröffentlicht hat, wurden die Grundlagen und Ergebnisse der Vorausberechnung nun im „Beitrag zur Stadtforschung Nr. 64“ umfassend zusammengestellt, illustriert und kommentiert.

Die Zusammenstellung ist auf den Rathausseiten als pdf-Datei einzusehen.

(ü. Pm. Stadt Essen)

Linke finden die „Vertreibung langjähriger MieterInnen aus begehrten Wohnlagen unschicklich“

In einer Pressemeldung wenden sich die Essener Linken gegen Neubaupläne in Essen-Rüttenscheid.
„Wieder einmal sollen in Rüttenscheid ansässige Mieterinnen und Mieter aus ihrem Quartier vertrieben werden. Die Living Space GmbH, eine Tochtergesellschaft von Kölbl Kruse GmbH, plant den Neubau von 35 Eigentumswohnungen und einem Bürogebäude auf dem Areal der ehemaligen Fabricca Italiana, dem benachbarten Trink & Spar und eines benachbarten Wohn- und Geschäftshauses an der Müller-Breslau-Straße.
„Der geplante Abriss eines momentan bewohnten Hauses dient allein der Profitmaximierung”, so Corinna Ernst, Bezirksvertretungsmitglied für DIE LINKE, „Man sollte meinen, dass das Gelände des Getränkemarktes und des ehemaligen Restaurants mehr als genug Raum bieten, um das Gelände ansprechend zu entwickeln. Es ist traurig, dass dort Menschen ihr Quartier verlassen müssen, damit einige Eigentumswohnungen mehr gebaut werden können.”
Zwar ist es aus Sicht DER LINKEN erfreulich, dass das Gelände der heute leerstehenden Fabricca Italiana einer neuen Nutzung zugeführt wird, der zwingende Abriss des benachbarten Wohn- und Geschäftshauses erschließt sich jedoch nicht.
„Auch wenn sich die entsprechende Bauvoranfrage im rechtlichen Rahmen befinden mag, stellt sich doch die Frage nach der Sozialverträglichkeit eines Projektes, dass Mieterinnen und Mieter zum Auszug drängt”, so Corinna Ernst, „schließlich besteht im Essener Süden ebenso ein Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen, denn auch dort Leben Menschen, die sich kein Wohneigentum leisten können. Ich hoffe, dass diese Aspekte bei der Entscheidung über eine Baugenehmigung in Betracht gezogen werden.“

(ü. Pm. Linke/Essen)

Unsichere Turnhallendecken

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW hat gestern (11.8.) die Kommunen offiziell auf die in Bochum festgestellten, unsachgemäßen Befestigung von Unterdecken in Turnhallen hingewiesen und angeordnet, dass in Turnhallen mit Mängeln an der Konstruktion grundsätzlich geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu treffen sind. Es handelt sich dabei um Deckenkonstruktionen, die etwa im Zeitraum zwischen 1960 und 1980 eingebaut wurden.
Die Stadtverwaltung Essen hatte bereits in der letzten Woche, direkt nach den Vorfällen in Bochum, angekündigt, dass aus rein vorsorglichen Gründen die Befestigungen abgehängter Sporthallendecken aus Holzwolleplatten und auch Holzfaserplatten kurzfristig durch Fachingenieure genau überprüft werden.

Untersucht werden in den kommenden Wochen 23 abgehängte Decken aus Holzwolleplatten und 17 abgehängte Decken aus Holzfaserplatten. Obwohl gegenwärtig keine Erkenntnisse über akute Gefährdungen vorliegen, ist das Ballspielen in den betroffenen Hallen bis zum Abschluss der Untersuchungen oder bis weitere Erkenntnisse vorliegen nur noch mit Softbällen erlaubt. Für alle anderen Sportarten gibt es keine Auflagen.

Folgende Sporthallen müssen überprüft werden:

Grundschulen
Winfriedschule,
Schule an der Heinickestraße,
Friedenschule,
Grundschule Nordviertel,
Ardeyschule,
Sternschule,
Stiftsschule,
Schule an der Heinrich-Strunk-Straße,
Bodelschwinghschule/ Abzweig Erich-Brost-Berufskolleg,
Schule am Reuenberg,
Altfriedschule,
Stadthafenschule,
Hövelschule,
Schule an der Rahmstraße,
Neuessener Schule,
Tuttmannschule, Abzweig Grabenstraße,
Christophorusschule,
Antoniusschule,
Josefschule und Hinsbeckschule,
Grundschule Burgaltendorf,
Schmachtenbergschule.
Förderschulen
Pestalozzischule.
Realschulen
Bertha-von-Suttner-Realschule,
Helene-Lange-Realschulen.
Gymnasien
Burggymnasium, Abzweig Ernst-Schmidt-Platz,
Helmholtzgymnasium,
Maria-Wächtler-Gymnasium,
Alfred-Krupp-Gymnasium,
Gymnasium Borbeck, Abzweig Wüstenhöferstraße.
Gesamtschulen
Frida-Levy-Gesamtschule, Abzweig Hofterbergstraße,
Gesamtschule Bockmühle, Abzweig Adelkampstraße,
Gesamtschule Holsterhausen.
Weitere Sporthallen
Turnhalle Hanielstraße,
Turnhalle Hinsbecker Berg,
Turnhalle Hubertusburg,
Turnhalle Walter-Pleitgen Schule, Planckstraße,
Sporthalle Raumerstraße,
Turnhalle Regattahaus,
Turnhalle Rübezahlstraße,
Turnhalle Wendelinstraße.

So soll es mit Essens „Grüne Hauptstadt Europas“ weitergehen

„Wir wollen allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt sowie allen Gästen, die zu uns kommen, Lust machen auf das grüne Hauptstadtjahr 2017 und Essen regional und international in den „grünen“ Fokus rücken“, so Umweltdezernentin Simone Raskob auf der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verbraucherschutz, Grün und Gruga.
Nach dem Titelgewinn Essens zur „Grünen Hauptstadt Europas 2017“ werden jetzt die verbleibenden 16 Monate genutzt, um ein attraktives Programm aufzustellen. Bereits gesetzt sind die von der Europäischen Kommission vorgegebenen Programmpunkte: die Eröffnungsveranstaltung im Januar, im Juni die Wahl der Grünen Hauptstadt 2019 und Ende 2017 die Übergabe des Staffelstabes an die Grüne Hauptstadt 2018.

In einer Reihe von Workshops werden nun die Leitmotive und Inhalte für das Programm erarbeitet. „Dabei geht es nicht nur um das Grün in Essen, sondern um alle umweltrelevanten Bereiche und um die Menschen in der Stadt“, wie Matthias Sinn, Leiter des Essener Umweltamtes, betont. Grundlegend für alle Anstrengungen zum Hauptstadtjahr soll die Nachhaltigkeit von Projekten und Investitionen sein, um mit Hilfe der „Grünen Hauptstadt“ die Lebensbedingungen in Essen auch langfristig zu verbessern und Beispiel zu geben für interessierte Städte in Europa.
Außerdem finden auf allen Ebenen Vorgespräche statt, um die Rahmenbedingungen für eine Finanzierung und die Organisationsstruktur zu klären, und auch die Kooperationspartnerinnen und -partner sowie potentielle Sponsoren schon in der Konzeptionsphase mit einzubinden. Es sollen hier möglichst viele Synergieeffekte mit regionalen Projekten aber auch auf nationaler und europaweiter Ebene genutzt werden. In die weiteren Planungen für die Grüne Hauptstadt 2017 werden auch die Essenerinnen und Essener, Vereine und Verbände eingebunden. Die Ergebnisse aller Überlegungen liegen dem Rat der Stadt im Oktober zur Beschlussfassung vor. Dazu werden im Besonderen die Organisationsstruktur und der Wirtschaftsplan, sowie die Rahmenplanung für das Jahr 2017 und die Kommunikationsstrategie vorgestellt.

(ü. Pm. Stadt Essen)

CDU Oberbürgermeisterkandidat Thomas Kufen feiert großes Veranstaltungsfinale in Werden

Am 28. August endet Thomas Kufens Wahlkampf-Veranstaltungsreihe, in den Domstuben in Essen-Werden.
Seit Monaten war der CDU Oberbürgermeister-Kandidat mit seinem Format „Thomas Kufen.Persönlich!“ in den Stadtteilen unterwegs. Vor hunderten interessierten Essenerinnen und Essenern stellte er sich in einer lockeren Interviewsituation vor. Immer wieder bezog Thomas Kufen dabei klar Stellung und präsentierte konkrete Ziele und Visionen für die Stadt. Ein letztes Mal wird er das in dieser Form am Freitagabend tun. Jeder ist eingeladen bei der Veranstaltung dabei zu sein. Nach der moderierten Vorstellung können die Besucher jede Fragen stellen, die ihnen vor der Wahl noch auf der Seele brennt. Tabus gibt es keine und Thomas Kufen antwortet offen und ehrlich.
Zusammen mit den CDU Ortsverbänden Werden und Heidhausen/Fischlaken wird die Veranstaltung „Thomas Kufen.Persönlich!“ vor Ort organisiert und durchgeführt. Los geht es am 28. August, um 19 Uhr, in den Domstuben, Brückstraße 81.
Interessierte können sich per Email an info@thomas-kufen.de anmelden oder telefonisch (0201/247320).

(ü. Pm. CDU-Essen)

Will Essens OB einem Vertrauten einen hochdotierten Posten sichern?

Dies ist jedenfalls die Befürchtung der Essener Grünen, denn die geplanten Amtsleitungsbesetzungen in Ordnungs- und Einwohneramt führen in der finanzklammen Stadt zu nicht unerheblichen Kosten.
Die Fraktionsvorsitzende der Essener grünen Ratsfraktion, Hiltrud Schmutzler-Jäger ist empört und spricht von „Postenschacherei der großen Koalition“, die zu maximalen Kosten führe.
Auslöser ist der Vorschla­g der Stadtverwaltung, nun doch wieder zwei Amtsleitungen für das Einwohneramt und das Ordnungsamt, statt der vom Rat am 6. November 2014 einstimmig beschlossenen einen Amtsleitung zu installieren. In einer Presseerklärung hält sie dem entgegen: „Die große Koalition erweist sich mal wieder als besonders großzügig im unnötigen Geldausgeben. Mit fadenscheinigen Argumenten wird die vom Rat beschlossene Fusion des Einwohneramtes mit dem Ordnungsamt unverständlicher Weise für unmöglich erklärt. Offensichtlich ist aber auch, dass sowohl ein SPD-Mann, wie auch ein CDU-Mann außer Konkurrenz zum Zuge kommen sollen. Diese zwei Postenbesetzungen werden sicher auch nicht gut bei der Regierungspräsidentin ankommen, die den Haushalt der Stadt immer noch nicht genehmigt hat. Durch die geplante Besetzung der Leitung des Einwohneramtes mit einem persönlichen Mitarbeiter aus dem Oberbürgermeisterbüro von OB Reinhard Paß soll zum wiederholten Mal für einen Vertrauten aus dem Oberbürgermeisterbüro ein hoch dotierter Posten geschaffen werden.
Überhaupt nicht nachvollziehbar ist die unterschiedliche Dotierung der ausgeschriebenen Amtsleitungen. Mit einer sehr großzügigen B 2-Besoldung soll der künftige Leiter des Einwohneramtes mehr als 10.000 Euro mehr verdienen als der künftige Leiter des Ordnungsamtes mit einer A 16-Besoldung. Und das trotz einer Vergrößerung des Verantwortungsbereiches im Ordnungsamt durch eine Übernahme des Ausländeramtes.
Wir fordern daher ein Stopp des Besetzungsverfahrens, die Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Fusion des Einwohner- und Ordnungsamtes und eine erneute und dann auch externe Ausschreibung.“
Ein ähnlicher Vorwurf wurde in der Vergangenheit bei der Besetzung der Essener Volkshochschulleitung laut, ein Vertrauter aus Paß Umfeld kam dabei zum Zuge.

(stk., u. zit. aus Pm. Grüne/Essen)

GRÜNES Kino zeigt: 10 Milliarden – wie werden wir alle satt?

Am kommenden Montag, den 27. Juli startet um 20.00 Uhr mit „10 Milliarden“ ein weiteres „GRÜNES Kino“ im Filmstudio im Glückaufhaus an der Rüttenscheider Straße 2.
Der Film wird als sehr sehenswert gelobt und gilt seit seiner Premiere vor wenigen Wochen als herausragender Diskussionsbeitrag zu einem drängenden und äußerst aktuellem Thema. Der Eintritt zum GRÜNEN Kino ist frei. Zu den Filmthesen gibt es im Anschluss an die Vorführung die Möglichkeit zum Gespräch. Kai Gehring MdB, Sprecher der GRÜNEN Essen führt durch den Kinoabend und moderiert ein Gespräch mit Gönül Eğlence, grüner OB-Kandidatin und Co-Sprecherin, mit dem Publikum.
GRÜNES Kino am 27. Juli (Mo) um 20.00 Uhr „10 Milliarden“ im Filmstudio, Rüttenscheider Straße 2. Eintritt frei.

(ü. Pm. Grüne/Essen)