Ausstellung „Verkehrswege im Wandel – von der Bahntrasse zum Radweg“

 

Bürgermeister Jelinek vor einem der Ausstellungsplakate
 

Die Ausstellung „Verkehrswege im Wandel – von der Bahntrasse zum Radweg“ wurde heute (13.4.) im Rathaus-Foyer durch Bürgermeister Rudolf Jelinek eröffnet.

Anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2010 wurde die Ausstellung vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung zusammengestellt und ist seitdem als Wanderausstellung durch Essen unterwegs. Sie dokumentiert, wie Handels-und Verkehrswege zu Fahrrad- und Fußwegen umgewandelt wurden.

Das Wegenetz unserer Stadt wird kontinuierlich auf den Prüfstand gestellt und ausgebaut. Dies trägt dazu bei, dass Essen weiterhin der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS) angehört. Die Mitgliedschaft wurde erst in 2014 verlängert, sie zeichnet Städte aus, die sich um eine fußgänger- und fahrradfreundliche Infrastruktur bemühen. 

Sehr viel Glück gehabt…

Durch einen lauten Knall schreckten die Anwohner der Paulinenstraße am Samstagnachmittag auf. Ein auf der Paulinenstraße in Richtung Süden fahrender PKW hatte die Front eines PKWs, der aus der Emmastraße kam, erfasst und sich danach überschlagen und kam auf dem Gehweg zum Stillstand. Glücklicherweise wurden keine Passanten am Eingang einer Gaststätte verletzt und auch die Fahrzeuginsassen konnten sich selbst befreien. Durch die Bergung der Fahrzeuge musste die Straße gesperrt werden.

dachunfall3

Anwohner der Paulinenstraßen beklagen seit längerer Zeit, dass in diesem Teilstück gehäuft Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit passieren, um die folgende Ampel an der Müller-Breslau-Strasse noch in der Grünphase zu erreichen.

(stk., Fotos: erle)

Staatsanwaltschaft und Ordnungsamt Essen durchsuchten Hundeschule

Gegen eine Hundeschule lagen den Essener Behörden eine Reihe von gravierenden Tierschutzbeschwerden vor. Da durch  einige der Beschwerden Straftatbestände betroffen sein könnten, hatte das Ordnungsamt sich mit der Staatsanwaltschaft ins Benehmen gesetzt. „Im Ergebnis ist man zu dem Schluss gekommen, dass man sich ein Bild von der Situation vor Ort machen muss.“ teilt uns Essens Stadtpressesprecherin Jaenette von Lanken mit. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin einen  richterlichen Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Daraufhin war das Ordnungsamt war am 9. 4. mit 5 Mitarbeitern vor Ort und an der Durchsuchung der Anlage beteiligt.  Die weiteren Ermittlungen laufen. Zurzeit können aufgrund des laufenden Verfahrens keine weiteren Informationen geben werden.

(stk.)

 

Essen punktet auf Platz 93 als für Touristen „eher nicht interessant“

mejnp3zwIn einer umfangreichen 138-Städte-Studie von Travel24.com (Zahlenmaterial beruht auf Auskünften der Statistischen Landesämter in Deutschland), dem in acht europäischen Ländern aktiven Reisebuchungsportal, zeigt sich, dass nach wie vor Metropolen wie Berlin, Hamburg, München, Wien oder Zürich bei den Gästeübernachtungen wachsen. Doch nimmt man als Basis die absoluten Touristenzahlen („Gästeübernachtungen“) und rechnet diese auf die Einwohner um, zeigt sich Erstaunliches: Nicht die Metropolen führen im Ranking „Touristen-Übernachtungen pro Einwohner“, sondern eher kleinere und mittelgroße Städte. (siehe Tabelle).
Der absolute Renner bei Touristen für Städtereisen ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz demnach die österreichische Mozartstadt Salzburg. Hier kamen im Jahr 2014 auf einen Einwohner 18 Touristen-Übernachtungen, was Platz eins der 138 in der Studie untersuchten Städten entspricht. Das sind mehr Gästeübernachtungen pro Einwohner, als in Berlin, München, Köln, Zürich, Wien oder Hamburg und es entspricht einer deutlichen Abweichung von 329% vom Städtedurchschnitt von vier Übernachtungen je Einwohner.
Auf Platz zwei folgt das süddeutsche Städtchen Baden-Baden mit 17 Übernachtungen pro Einwohner, was einer Abweichung vom Studiendurchschnitt von 310% entspricht. Baden-Baden ist berühmt für sein Casino, aber auch für das exklusive Fabergé Museum, welches vom russischen Oligarchen Alexander Ivanov finanziert wird.
Platz drei geht an das schweizerische Luzern mit 15 Gästeübernachtungen pro Einwohner (+260% über Studienschnitt). Es folgen in der aufgezählten Reihenfolge: Villach (14 Gästeübernachtungen pro Einwohner, +226%), Innsbruck (12 Gästeübernachtungen pro Einwohner, +186%), Frankfurt/ Main (11, Gästeübernachtungen pro Einwohner, +174%), Genf (11, +155%), München (10, +129%), Passau (9, 124%), Rostock (9, +121%), Konstanz (9, +110%), Berlin (8, +100%), Dresden (8, +100%), Lugano (8, +95%), Fulda (8, +93%), Heidelberg (8, +90%), Eisenach (8, +88%), Wien (8, +83%), Bamberg (8, 81%), Düsseldorf (8, +79%), Zürich (7, +71%) und Trier (7, +64%).
Ebenfalls sieben Gästeübernachtungen pro Einwohner haben: Lübeck, Würzburg, Hamburg und Regensburg. Ebenfalls im Ranking der Touristen-Hochburg liegen mit sechs Gästeübernachtungen pro Einwohner und mit 30% bis 50% über dem Schnitt, folgende Städte: Potsdam, Freiburg im Breisgau, Basel, Gießen, Koblenz, Stuttgart, Lausanne, Nürnberg, Bern, Köln. Gerade noch in der Klassifizierung Touristenhochburg landete auch die sächsische Metropole Leipzig mit fünf Gästeübernachtungen pro Einwohner, was einer Abweichung vom Studienschnitt in Höhe von +24% entspricht.
Absolute Übernachtungszahlen pro untersuchter Stadt
Nimmt man die klassischen Gästeübernachtungszahlen pro Stadt als Basis für das Touristenranking von Travel24.com, tauchen Altbekannte auf: So sind Berlin, München und Hamburg beliebt wie nie bei Touristen und Reisenden. Allein im Jahr 2014 konnten die 120 größten deutschen Städte über 139 Mio. Übernachtungen verbuchen. Das waren fast 7 Mio. Übernachtungen mehr als im Vergleichszeitraum 2013.
Deutsche Städte als Touristenmagnete
Im Hinblick auf die Übernachtungen vor Ort konnte Berlin seine Spitzenposition weiter ausbauen. Die deutsche Hauptstadt verbuchte im Jahr 2014 insgesamt 28,6 Mio. Übernachtungen – das sind 1,7 Mio. (+6,5%) mehr als im Jahr zuvor. Damit setzt sich der positive Trend der vergangen Jahre – 2013 waren es +8,2%, 2012 +11,3% und 2011 +7,5% weiter fort.
Auch in Deutschlands Touristenstadt Nummer zwei, die bayerische Metropole München, kommen mehr Reisende denn je. In der Stadt an der Isar wurden im Jahr 2014 insgesamt 13,4 Übernachtungen gezählt. Das waren immerhin kräftige 553.000 mehr als im Jahr 2013 (+4,3%).
Im Gegensatz zum fußballerischen Alltag herrscht in der norddeutschen Hafenstadt Hamburg im touristischen Bereich keine Tristesse. Über 0,4 Mio. Übernachtungen mehr (+3,5%) konnte die Hansestadt 2014 verzeichnen und somit über 12 Mio. Gäste-Übernachtungen verbuchen. Besondere Anziehungskraft für in- und ausländische Besucher haben der alljährliche Hafengeburtstag, die malerisch gelegen Außenalster, aber auch Klassiker wie der Fischmarkt oder die Reeperbahn.
Frankfurt am Main ist wohl eher für Business und Wirtschaft, weniger für Tourismus bekannt. Doch die Zahlen sprechen für sich: „Mainhatten“ konnte im Jahr 2014 erstmals über 8 Mio. Übernachtungen verzeichnen. Das sind 0,5 Mio. (+7,3%) mehr als im Vorjahr. Auf Platz fünf und mit enormem Rückenwind holt Köln bei den Übernachtungen auf. Mehr als 5,7 Mio. Nächtigungen rings um den Dom wurden registriert. Dies ist eine Steigerung von mehr als 0,6 Mio. und eine der höchsten prozentualen Anstiege bei den absoluten Gästezuwächsen (+13%) in den 138 untersuchten Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ein paar Kilometer rheinabwärts, in Düsseldorf, verzeichnete man ebenfalls mehr „Gäste über Nacht“: 4,4 Mio. Doch mit einer Steigerung von nur 5,8% können die Düsseldorfer das Kölner-Tempo nicht mithalten.
Ein Besuchermagnet in Ostdeutschland ist nach wie vor Dresden. Die Barock-Stadt an der Elbe konnte sich in den vergangenen 25 Jahren phänomenal von den Kriegs-Altlasten erholen und verzeichnet alleine von 2013 zu 2014 einen weiteren Gästeübernachtungs-Zuwachs von +7,6% auf 4,4 Mio. Es folgen Stuttgart (3,4 Mio., +8,3%), Nürnberg (2,8 Mio., +5,9%), Leipzig (2,7 Mio., +2,5%), Hannover (2,0 Mio., +/- 0%) und Bremen (1,9 Mio., +12%).
Die Sachsenmetropole Leipzig hofft für 2015 touristisch noch mehr Fahrt aufnehmen zu können, hat sie doch solche berühmten Bewohner vorzuweisen wie Johann Sebastian Bach, Richard Wagner oder Felix Mendelssohn Bartholdy. Zudem feiert Leipzig 2015 seine erste urkundliche Erwähnung vor 1000 Jahren.
Verlierer im Tourismus
Doch gibt es laut Studie nicht nur eitel Sonnenschein unter den Tourismus-Verantwortlichen der Städte. Weniger positiv fällt beispielsweise der Rückblick auf 2014 für die niederbayerische Stadt Landshut aus. Die 66.000-Einwohner-Stadt erlebte einen Rückgang von mehr als 40.000 Übernachtungen (-17,5%). Ebenfalls unter starkem Gästeschwund leidet das niedersächsische Salzgitter. Hier gab es 25.000 Übernachtungen weniger im Jahr 2014 (-15,5%). Aber auch Freiburg im Breisgau (-29.000, -2,1%) und Mainz (- 21.000, -2,5%) mussten Federn lassen. (Tabelle im Anhang beachten)

Studiendesign: Das Zahlenmaterial beruht auf Auskünften der Statistischen Landesämter in Deutschland, der Bundesanstalt Statistik Österreich und des Bundesamtes für Statistik Schweiz. Aufgrund gesetzlicher Änderungen basieren die deutschen Angaben auf Meldungen von Beherbergungsstätten ab zehn Betten. Alle deutschen Bundesländer inkl. Camping. Ausnahmen: Rheinland-Pfalz und Thüringen. Anzahl Einwohner Deutschland laut destatis 31.12.2013, Österreich und Schweiz: 31.12.2013. Alle Angaben ohne Gewähr.

(Quelle: Travel24.com)

Grüne mahnen OB Paß, leerer Worte müssten Taten folgen !

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung über den Bevölkerungszuwachs in Essen, u.a. aufgrund von Zuwanderung, fordert die Oberbürgermeisterkandidatin der GRÜNEN, Gönül Eglence (Titelbild), endlich ein Willkommenszentrum zu eröffnen.
„Die nunmehr seit Jahren immer wieder verschobene Eröffnung des Welcome-Centers darf nicht mehr länger hinaus gezögert werden. Die aktuelle Statistik belegt einmal mehr, dass Essen ein solches Informations- und Serviceangebot für Neuzuwanderer dringend braucht. Es ist Teil einer modernen Willkommenskultur, die Integration als Voraussetzung begreift, um die Chancen einer Einwanderungsgesellschaft nutzen zu können.“
OB Paß habe falsche Hoffnungen geweckt und das Projekt verschleppt
Die GRÜNEN erinnern in diesem Zusammenhang auch an die Rede des amtierenden Oberbürgermeisters Paß zur Haushaltseinbringung aus dem Jahr 2011. Paß hatte sich damals für die Gewinnung von Neubürgerinnen und Neubürgern mit und ohne Migrationshintergrund eingesetzt und das Werben um qualifizierte Zuwanderer und eine exzellente Willkommenskultur zu einem seiner Schwerpunkte erklärt. Diesen verheißungsvollen Worten sind leider bis heute keinerlei Taten gefolgt – das muss sich dringend ändern! Offensichtlich wird eine auch von IHK und Unternehmerverbänden unterstützte Planung systematisch verschleppt. Am 3.3. 2013 hatte OB Paß den GRÜNEN geantwortet , dass die Leiterin des Welcome-Centers ihren Dienst angetreten hätte und heute warten wir immer noch auf die Eröffnung. Effektivität geht anders! Essen hat noch die große Chance, das erste Welcome-Center in NRW zu eröffnen. Dieses Alleinstellungsmerkmal wird von OB Paß verspielt!“

(stk., ü. Pm. Grüne Essen)

Die Zentralbibliothek Essen lädt zum „Gespräch über Bücher“

Unter dem Motto „Am Leben entlang …“ lädt die Stadtbibliothek Essen am Mittwoch, 15. April, zum „Gespräch über Bücher“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die zwei Essener Literaturwissenschaftler Ursula Renner-Henke und Patrick Eiden-Hoff diskutieren gemeinsam mit ihrem Gast Dr. Heinrich Bosse über das Buch „Die Herrlichkeit des Lebens“ von Michael Kumpfmüller.
Wer war Franz Kafka? Dank Michael Kumpfmüller können wir uns den weltberühmten Schriftsteller als glücklichen Menschen vorstellen, der am Ende seines Lebens die große Liebe findet. Ein kluger, einfühlsamer Roman über Liebe und Erfüllung und den Wert jedes einzelnen, aufmerksam gelebten Tages.
Das „Gespräch über Bücher“ findet einmal im Monat in der Stadtbibliothek statt. Neben der Vorstellung des Buches geht es dabei natürlich auch um die gemeinsame Diskussion. Am Ende des Abends soll diese zu einem besseren Verständnis führen und unterhalten.
(stk., ü. Pm., Stadt Essen)

DIE LINKE für Beschleunigung des Zusammenschlusses der Verkehrsgesellschaften

Mit Sorge sieht DIE LINKE im Rat der Stadt Essen die aktuellen Entwicklungen um die Verkehrsgesellschaft Via der drei Ruhrgebietsstädte Essen, Duisburg und Mülheim. Konsequenz aus dem Kostenvergleich der Bezirksregierung sollte aus Sicht der Ratsfraktion keine Festschreibung des „Status Quo“ sein, d.h. der eher lockeren Zusammenarbeit der weiterhin selbständigen Verkehrsgesellschaften der drei Städte. Das hatte der EVAG-Aufsichtsratsvorsitzende, Wolfgang Weber, vorgeschlagen. Die Zusammenarbeit muss vielmehr ausgedehnt und intensiviert werden.
„Aus unserer Sicht ist es nicht richtig, die Zusammenarbeit faktisch auf Eis zu legen“, so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss und im Lenkungsausschuss Öffentlicher Nahverkehr.  „Sie muss rasch weiterentwickelt werden in Richtung einer gemeinsamen Verkehrsgesellschaft, wie es die Bogestra vorgemacht hat. Natürlich muss die Kritik der Regierungspräsidentin sorgfältig geprüft werden. Tatsache ist jedoch, dass das eigentliche Ziel von ‚Via‘, Doppelstrukturen einzusparen und die bestehenden Ressourcen besser zu nutzen, bisher nur unzureichend umgesetzt wurde. Es gibt zu viele Widerstände. Dabei würde die Intensivierung der Zusammenarbeit sowohl den beteiligten Städten als auch dem ÖPNV zugutekommen, bei dem viel stärker regional gedacht und geplant werden muss.“
Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht in der Kooperation und dem Zusammenschluss der örtlichen Verkehrsgesellschaften ein großes Potenzial für den ÖPNV des Ruhrgebiets. Doch obwohl die Städte dicht beieinander liegen, gibt es bisher nur wenige funktionierende Kooperationen oder Zusammenschlüsse. Zurzeit gibt es allein im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr rund 27 Verkehrsgesellschaften. Durch Kooperationen könnten auf der einen Seite die klammen Kommunen finanziell entlastet werden, zum anderen könnten die Bürger von einem besser organisiertem, ruhrgebietsweitem Verkehrsnetz profitieren, das nicht an den Stadtgrenzen halt macht.

(stk., ü. Pm. Linke)

CDU will Kongress- und Tagungswirtschaft in Essen stärken

In Essen und auch in weiteren Ruhrgebietsstädten ist die Zahl der Events, Tagungen und Konferenzen seit 2011 um insgesamt 9,4 Prozent gestiegen und hat zudem ein Besucherplus von 12,3 Prozent gebracht. Mit über 116.000 Veranstaltungen und insgesamt 6,6 Mio. Besuchern hat sich das Ruhrgebiet zu einem der bundesweit beliebtesten Tagungsziele entwickelt. Die CDU-Fraktion Essen will diesen Erfolg weiter ausbauen und sieht in der Weiterentwicklung des Zollverein-Geländes und der geplanten Modernisierung der Messe Essen große Chancen.
Dazu die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Barbara Rörig: „Der Anstieg der Veranstaltungen und damit auch der Besucherzahlen im gesamten Ruhrgebiet ist sicherlich auch ein positiver Effekt des erfolgreichen Strukturwandels. Die Region profitiert insbesondere von den vielen Denkmälern aus der Epoche der Montanindustrie – Kohlezechen, mächtige Stahlfabriken und –hütten, die heute als Event-Locations genutzt werden. Besonders in Essen ist es auf einem 100 Hektar großen Areal gelungen, das UNESCO-Welterbe Zollverein als internationalen Standort für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft zu etablieren. Und in Zollverein steckt noch weiteres Potenzial, das bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Aber auch die Messe Essen, Kongresszentren und die Tagungshotels brachten 2014 deutliche Zuwächse im Bereich der sogenannten MICE (Meetings Incentives Conventions Events). Ebenfalls auszahlen wird sich die beschlossene Modernisierung der Messe Essen, die Essen als MICE-Ziel ganz sicher weiter stärken wird.“

(stk., ü. Pm. CDU-Essen)

50 Jahre Folkwang Physical Theatre Fifty! Fifty!! Fifty!!! mit Peter Siefert am 17. und 18. April im Pina Bausch Theater

Am Freitag, 17. April, und Samstag, 18. April, lädt Prof. em. mim. Peter Siefert anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Folkwang Studiengangs Physical Theatre zu Fifty! Fifty!! Fifty!!! ins Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden.

siefert

In dem dreiteiligen Abend führt der ehemalige Folkwang Professor und Studiengangsleiter durch die Entwicklung der Pantomime zum Physical Theatre. Zu sehen sind Ausschnitte seines ersten Soloprogramms, das vor 50 Jahren in der damaligen Alten Aula – dem heutigen Pina Bausch Theater – Premiere hatte. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Restkarten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) über die Folkwang Kartenhotline 0201_4903-231, per Mail karten(at)folkwang-uni.de oder an der Abendkasse.

Prof. em. mim. Peter Siefert (geboren 1941 in Heidelberg) war von 1962 bis 1965 Schüler von Günter Titt und Bettina Falkenberg, den GründerInnen des Folkwang Studiengangs. 1965/66 setzte Siefert seine Studien im Fach Pantomime bei Jacques Lecoq in Paris fort. 1966 kehrte er nach Essen zurück, wo er bis 1969 die Pantomimeklasse der damaligen Folkwang Hochschule unterrichtete. Es folgten weltweite Tourneen mit seinem Solo-Programm. Von 1975 bis 1994 war Siefert als Regisseur und Schauspieldirektor u. a. in Freiburg, Kassel, Tübingen und Zürich tätig. 1994 folgte er als Folkwang Studiengangsleiter auf Prof. Milan Sladek und übergab das Amt 2005 an den heutigen Leiter des Studiengangs Physical Theatre Prof. Thomas Stich.

Der Studiengang Physical Theatre der Folkwang Universität der Künste wird in diesem Sommersemester 50 Jahre und feiert seinen runden Geburtstag von März bis Juli mit vielen öffentlichen Veranstaltungen. Weitere Informationen zu 50 Jahren Physical Theatre an Folkwang und alle Termine des Jubiläumssemsters finden Sie unter:
www.folkwang-uni.de/50-jahre-physical

(stk., ü. Pm. Folkwang Universität der Künste, Fotos © Oldie Baumann)

Deutsche Bahn beginnt mit dem Bau der Schallschutzwände in Essen-Kray Süd

(Düsseldorf, 8. April 2015) Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ baut die Deutsche Bahn zwischen Essen und Wattenscheid Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 2100 Metern. Die Arbeiten finden in der Zeit vom 13. April bis 2. August nördlich der Bahngleise und vom 3. August bis zum 16. November 2015 südlich der Gleise statt. Wegen der dichten Zugfolge zwischen Essen und Bochum können die Arbeiten überwiegend nur in den Nachtstunden durchgeführt werden.
Die Bahn versucht, die Lärmbelastung der Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren, bittet jedoch um Verständnis für unvermeidbaren Baulärm sowie die optischen und die stellenweise erforderlichen akustischen Warnsignale zur Absicherung der Bauarbeiter.
Die Lärmschutzwände werden in den Bereichen entlang der Gleise in Höhe „Steeler Pfad/Krayer Straße“, entlang der Gleise Höhe „Wattenscheider Straße“ und in Höhe „Am Böcklerbaum/Kriemhildenstraße“ erstellt.
Durch die Wände werden viele direkt betroffene Wohnungen erheblich vom Lärm entlastet. Auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen profitieren von der Wirkung der bis zu drei Meter hohen Wände aus hochabsorbierenden Leichtmetallelementen.
Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen.
Dem Programm stehen jährlich Haushaltsmittel von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Bundesweit sind derzeit in 1.506 Ortslagen Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, im Bau oder bereits abgeschlossen.
Im Lärmsanierungsprogramm des Bundes sind für NRW derzeit insgesamt 154 Teilprojekte mit 431,0 km Streckenlänge enthalten. Von 2001 bis Januar 2015 wurden bereits über 167,1 Mio. € Bundesmittel investiert, 97 Teilprojekte mit einer Streckenlänge von 209 km vollständig saniert, 104,0 km Schallschutzwände (SSW) anteilig erstellt, 32,2 km Schallschutzwände in Planung oder Bau, ca. 10.975 Wohnungen durch passive Maßnahmen (Schallschutzfenster, Dachsanierungen, Schalldämmlüfter) saniert.

(stk., ü.Pm. DB, Foto: DB)

„Soul of Africa Museum“ braucht ein neues Zuhause

Henning Christoph (Museumleiter) und Thomas Kufen MdL (Vorsitzender der CDU-Fraktion Essen).
Henning Christoph (Museumleiter) und Thomas Kufen MdL (Vorsitzender der CDU-Fraktion Essen).

Seit 15 Jahren gibt es mitten in Rüttenscheid ein einzigartiges Museum und zu wenige kennen es. Das „Soul of Africa Museum“ bietet die weltweit exklusivste Sammlung afrikanischer Kunst. Auf nur knapp 85 Quadratmetern hat Museumleiter Henning Christoph tausende Ausstellungsstücke zusammengesammelt, die bis zu 800 Jahre alt sind. Jetzt soll das Museum noch an Bedeutung gewinnen und ins Zentrum von Rüttenscheid ziehen. Im alten Trafohaus der RWE AG an der Martinstraße soll „Soul of Africa“ auf 500 Quadratmetern ein neues Zuhause finden und zum Treffpunkt und zum Veranstaltungsort im Stadtteil werden. Henning Christoph will so noch mehr Menschen erreichen und aufklären: „Ich möchte Afrika etwas zurückgeben. Ich habe viel bekommen, viel erlebt und wundervolles erfahren. Ich möchte jedem Besucher diesen traumhaften Kontinent und seine Geschichte näher bringen.“ Aktuell laufen verschiedene Förderanträge, um das Projekt zu finanzieren. Der Museumleiter Christoph hofft, dass schon Ende des Jahres umgebaut werden kann. Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Thomas Kufen MdL, hat sich selbst vor Ort umgesehen und seine Unterstützung angeboten: „Dieses Museum ist einzigartig. Diese Vielzahl und Hochwertigkeit der Kunstschätze brauchen eine bessere Bühne. Mit dem alten Trafohaus an der Martinstraße wurde ein solcher Ort gefunden. Jetzt müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um die Finanzierung zu stemmen. Die gezeigte Kunst und Kultur ist so vielfältig und spannend wie unsere Stadt. Genau deshalb verdient dieses Museum auch einen attraktiven Standort.“

(stk., ü. Pm. CDU-Essen, Foto: CDU/Gohl)

Regierungspräsidentin Lütkes sieht dringenden Handlungsbedarf bei der VIA

In einem Schreiben an die Oberbürgermeister der Städte Essen und Duisburg sowie an die Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr hat Regierungspräsidentin Anne Lütkes dringenden Handlungsbedarf bei den Verkehrsbetrieben der drei Städte und ihrer gemeinsamen Verkehrsgesellschaft VIA angemahnt.

„Essen und Duisburg nehmen am Stärkungspakt teil, Mülheim hat im vergangenen Jahr seine bilanzielle Überschuldung feststellen müssen. Die Städte sind verpflichtet, alle Einsparmöglichkeiten zu nutzen. Dennoch liegen die Zuschüsse für den ÖPNV pro Einwohner in den drei Städten deutlich höher als beispielsweise in den BoGeStra-Städten mit vergleichbaren Verkehrsangeboten.“ stellt Lütkes fest und beruft sich dabei auf Zahlen des VRR.

Eine wesentliche Ursache sieht Lütkes in den Organisationsstrukturen.  Statt die Kooperation in der VIA  weiter voranzutreiben, verharre man bei einer wenig effektiven Zwischenlösung.  Zudem seien Tendenzen zu erkennen, die bestehenden Strukturen in den drei Verkehrsunternehmen weiter zu festigen und die Kooperation insgesamt in Frage zu stellen. Lütkes fordert die Eigentümerstädte auf, dem entschieden entgegenzuwirken. Erforderlich sei eine gemeinsame verbindliche Strategie, um einen zukunftsfähigen, bedarfsgerechten und wirtschaftlichen  ÖPNV im westlichen Ruhrgebiet sicherzustellen. Hierzu bietet Lütkes die Unterstützung der Bezirksregierung an.

(stk., ü. Pm. Regierungspräsidentin)