Brandgefährlich: RVR bittet Ausflügler in den Wäldern um umsichtiges Verhalten – auch am Vatertag

Der strahlende Sonnenschein und die trockene Witterung haben auch ihre Schattenseiten: Die Förster des Regionalverbandes Ruhr (RVR) warnen derzeit vor erhöhter Waldbrandgefahr. Die Feuerwachttürme im nördlichen Ruhrgebiet sind bereits besetzt.
Spaziergänger werden gebeten, die grundsätzlichen Verhaltensregeln im Wald einzuhalten: Generell ist das Rauchen vom 1. März  bis zum 31. Oktober verboten. Dasselbe gilt für offenes Feuer sowie Grillen im Wald außerhalb ausgewiesener Feuerstellen. Die Regeln gelten natürlich auch für feierlustige Ausflügler amVatertag.

Besonders Waldbrand gefährdet sind die Haard und die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen sowie die Üfter Mark im Kreis Wesel mit ihren großen Kiefernbeständen und den oft sandigen Böden. In der grundwassernahen Kirchheller Heide in Bottrop hingegen ist der Boden feuchter.
Infos: www.forst.rvr.ruhr

(ü. Pm., idr)

Festival im Dortmunder U macht Mathe zum Ausstellungsobjekt

 Ein Festival für Mathe? Damit müssen Besucher des Dortmunder U ab dem Wochenende rechnen. Vom 20. Mai bis zum 3. September läuft hier das Ausstellungsfestival „Womit rechnest Du?“. Drei unabhängige Mitmach-Ausstellungen sind zu sehen: „Matheliebe“ nähert sich dem trockenen Thema spielerisch.

Die Besucher entdecken in acht Bereichen die spannende Welt der Mathematik interaktiv mit Animationen, Stationen zum Ausprobieren sowie mit Modellen und geometrischen Objekten zum Anfassen. Die Schau „Match Maker“ zeigt Werke des niederländischen Medienkünstlers Geert Mul. Seine Videos, Fotografien, Installationen und audiovisuelle Performances verändern sich und reagieren auf den Betrachter. Der „Fulldome“ schließlich präsentiert sich als begehbare Kuppel mit einer audiovisuellen 360-Grad-Projektion. Entwickelt wurde sie vom Medienlabor kiU der Fachhochschule Dortmund. Mathematische Funktionen wie Kreisberechnungen, Kreisteilungen, Wellenfunktionen, Sinusfunktionen und unendliche, irrationale und transzendente Zahlen wie Pi werden hier sichtbar gemacht. Abstrakte Darstellungen wie Graphen und Kurven vermischen sich mit Naturelementen. Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei. Kooperationspartner des Ausstellungsfestivals sind das Stedelijk Museum Schiedam, die Fachhochschule Dortmund, das Liechtensteinsche Landesmuseum und die Stiftung Matheliebe. Infos unter www.dortmunder-u.de

Dortmund Hauptbahnhof: RE 4 verkehrt wieder auf dem Regelweg

Nachdem am Montag gegen 18.45 Uhr auf dem Dortmunder Hauptbahnhof zwei Wagen eines ICE aus den Schienen gesprungen waren, konnte auch der Zugverkehr auf der Strecke Dortmund—Bochum gestern Abend wieder aufgenommen werden. Fern- und Regionalzüge aus Dortmund Richtung Essen verkehren seither wieder über Bochum. In der Gegenrichtung kommt es aber weiterhin zu Umleitungen.

Mehrere Linien wieder auf dem Regelweg

Seit 11.30 Uhr ist der Abschnitt zwischen Witten und Dortmund wieder befahrbar und die Linie RE 4 kann ab/bis Dortmund verkehren.

Folgende DB-Linien verkehren derzeit auf ihrem Regelweg:

RE 4 | RB 52 | RB 53 | RB 57 | S 5/8

Einschränkungen Duisburg/Essen -> Dortmund und auf S-Bahnlinien 1 und 2

RE 1 | RE 6: Züge aus Richtung Duisburg werden zwischen Essen und Dortmund umgeleitet. Die Halte Wattenscheid und Bochum Hbf entfallen. Alternativhalte sind Gelsenkirchen Hbf und Herne. Die Züge der Gegenrichtung (Dortmund -> Duisburg) sind hiervon nicht betroffen und verkehren auf dem Regelweg.

RE 11: Züge aus Richtung Duisburg werden zwischen Duisburg und Dortmund umgeleitet. Die Halte Bochum Hbf, Wattenscheid, Essen Hbf und Mülheim (Ruhr) Hbf entfallen. Essen-Altenessen, Gelsenkirchen und Herne. Die Züge der Gegenrichtung (Dortmund -> Duisburg) sind hiervon nicht betroffen und verkehren auf dem Regelweg.

S 1 | S 2: Die Züge der Linien S 1 und S 2 fallen zwischen Dortmund Hbf und Dortmund-Dorstfeld aus. Für Reisende ist ein Busnotverkehr eingerichtet.

Durch die Umleitungen kann es auf den betroffenen Linien zu Verspätungen kommen.

Eine detaillierte aktuelle Aufstellung zum Regional- und S-Bahn-Verkehr ist auf www.bahn.de unter Meldungen in NRW abrufbar.

Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen. Verkehrsmeldungen sind unter bahn.de/aktuell enthalten.

Auf den Spuren der Eiszeit am Mechtenberg

Unter dem Motto „Auf den Spuren der Eiszeit am Mechtenberg“ können sich Naturliebhaber auf der Route der Industrienatur auf die verschiedensten Tier- und Pflanzenwelten sowie geologischen und kulturhistorischen Besonderheiten freuen. Die zweistündige Wanderung mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) im Landschaftspark Mechtenberg an der Stadtgrenze Gelsenkirchen/Essen startet am Sonntag, 7. Mai, um 11 Uhr.

Die Teilnehmer treffen sich am Eingang Krayer Straße/Ecke Nattmannsweg in Gelsenkirchen. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro. Alle Veranstaltungen und Infos rund um das Besucherzentrum Hoheward sind unter www.landschaftspark-hoheward.de zu finden. Noch mehr Termine zum Thema Umwelt im gesamten Ruhrgebiet stehen unter www.umweltportal.metropoleruhr.de. Das Besucherzentrum ist eine Einrichtung des Regionalverbandes Ruhr in Kooperation mit den Städten Herten und Recklinghausen.

(ü. Pm.)

Polizei in Duisburg und vier weiteren NRW-Städten geht jetzt mit Body-Cams in den Einsatz

Duisburg gehört zu den fünf Städten in NRW, in denen Polizisten mit sogenannten Body-Cams ausgestattet werden. Bei dem Pilotversuch soll geklärt werden, ob die Kameras deeskalierend wirken und die Übergriffe auf Beamte abnehmen.

Wissenschaftler von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen werden das Projekt evaluieren. Gerade alltägliche Einsätze im Wachdienst, zum Beispiel wegen Ruhestörung oder häuslicher Gewalt, eskalieren immer öfter. Die Body-Cams sollen Gewalttäter abschrecken, weil Polizisten deren Übergriffe jetzt aufzeichnen können. Bevor die Kamera gestartet wird, weisen die Beamten den Betroffenen darauf hin. Insgesamt 200 Kameras werden ausgegeben, neben Duisburg auch in Düsseldorf, Köln, Wuppertal und im Kreis Siegen-Wittgenstein.
(ü. Pm.)

16. Deutscher Jugendhilfetag startet in Düsseldorf

30.000 bis 40.000 Besucherinnen und Besucher werden beim kommenden Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag erwartet. Er läuft vom 28. bis 30. März im Düsseldorfer Messe- und Kongresszentrum.

„22 Millionen junge Chancen – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten“, lautet das Motto des Treffens, zu dem Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus der gesamten Bundesrepublik sowie Interessierte aus Politik und Wirtschaft erwartet werden.

Ausrichter ist die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), die den Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag alle drei Jahre ausrichtet.

Auch das Essener Jugendamt wird in der kommenden Woche mit einem Stand auf der Messe vertreten sein und gemeinsam mit Dr. Christian Schrapper von der Universität Koblenz-Landau ein Fachforum zum Thema sozialräumlich orientierter Jugendhilfe gestalten. Dabei geht es um eine Untersuchung, die in den vergangenen Jahren in Essen durchgeführt wurde. Sie liefert Erkenntnisse darüber, welche Faktoren für den Bildungserfolg junger Menschen wichtig sind. Zusätzlich haben die Essener an ihrem Messestand ein strammes Programm mit stündlich wechselnden Themen auf die Beine gestellt. Beispielsweise zu bestimmten Ansätzen in der Erziehungsberatung. Ebenfalls vorgestellt werden Projekte, die das Essener Jugendamt gemeinsam mit privaten Initiativen ins Leben gerufen hat – natürlich gemeinsam mit den Kooperationspartnern. Denn die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Akteure und die lückenlose Verzahnung der verschiedenen Angebote haben in Essen einen hohen Stellenwert. Weitere Themen: Spannende Kita-Projekte, Angebote zur Jugendbildung und –beteiligung, Stadtteilarbeit und sozialräumliche Jugendhilfe und, und, und … Vertreterinnen und Vertreter des Essener Jugendhilfeausschusses haben ihren Besuch beim Essener Jugendamtsstand bereits angekündigt. Für alle Essener die ebenfalls vorbeischauen wollen: Halle 3, Stand B31.

Zugleich will das Essener Jugendamt den Kontakt mit den Fachkräften nutzen, um neue Mitarbeiter für eine Arbeitsaufnahme in Essen zu interessieren. Denn die werden künftig dringend benötigt, darunter Kita-Erzieherinnen und –Erzieher sowie Sozialarbeiter und Sozialpädagogen.

Das vollständige Essener Programm kann unter www.essen.de/djht abgerufen werden.

Der Eintritt zur Messe ist kostenfrei,  sie öffnet Dienstag, 28. März, 13.30 bis 19 Uhr, Mittwoch, 29. März, 9 bis 19 Uhr, Donnerstag, 30. März, 9 bis 14 Uhr.
(ü. Pm.)

160 Schüler der Bochumer Carolinenschule mit ihrem „CaroKids meet GospelTrain“-Konzert im Neuen Musikforum Bochum

Es wird richtig voll auf der Bühne des Annelise Brost Musikforums: Nach monatelanger Probe treten am 30. März stolze 160 Schüler der Bochumer Carolinenschule mit ihrem „CaroKids meet GospelTrain“-Konzert im Neuen Musikforum Bochum auf.

Begleitet werden sie dabei von Bastian von der Linde, dem Dirigenten des Starlight-Express: „Die Proben haben schon unheimlich viel Spaß gemacht. Es ist einfach ein großartiges Gefühl, zu sehen, mit wie viel Spaß die Kinder singen. Diesen Spaß kann man definitiv auch hören“, schwärmt von der Linde. Gemeinsam mit von der Linde und dem Grundschul-Kollegium der Carolinenschule Bochum haben die Kinder ein abendfüllendes Programm eingeprobt, bei dem sie eine bunte Mischung aus Pop, Soul und Gospel präsentieren. Begleitet werden die Carokids von Bastian von der Lindes Trio „The Gospeltrain“, das mit kraftvoller Dreistimmigkeit unterstützen wird.

Auch Frau Weidle, Musikpädagogin der Schule, ist mit dem Können ihrer 160 kleinen Musiker sehr zufrieden: „Das wird ein beeindruckender Abend im Musikforum. So ein großer Chor, tolle Solisten und dann auch noch Bastian von der Lindes Trio „The Gospeltrain“, da werden sicher eine ganze Menge Besucher staunen, was die Kids musikalisch drauf haben“. Davon wird sich auch Carina Gödecke überzeugen, die Landtagspräsidentin des Landes NRW steht dem Konzertprojekt als Schirmherrin zur Seite und wird am Konzerttag auch persönlich zugegen sein.

Die Carolinenschule freut sich, dass das Konzert am 30. März ab 18 Uhr schon fast ausgebucht ist, Restkarten sind jedoch noch ab 15 Euro erhältlich. Bei Interesse melden sich Interessenten einfach per Mail unter stefan.trippler@rentas.de.

(ü. Pm.)

Gelsenkirchen punktet mit Erdmännchen

Dicht umlagert war am vergangenen Wochenende der Gelsenkirchener Stand auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin. Nach dem Start der Messe fürs Fachpublikum Mitte der Woche konnten sich nun am Samstag und Sonntag die normalen Besucherinnen und Besucher über Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet informieren.

„Die Besucher der Messe wollten sehr viel über Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet wissen. Wie das Ruhrgebiet auf dem Wasser oder per Fahrrad zu erkunden ist, wo lang die Route der Industriekultur verläuft, welche Fußball-Stadien im Ruhrgebiet zu besichtigen sind, welche Schlösser es gibt, welche die Freizeitparks und wo die besten Shopping-Möglichkeiten existieren?“, so Michael Rüther, von der städtischen Öffentlichkeitsarbeit, der die Stadt und Region gemeinsam mit seiner Kollegin Iris Jokschat und Vertretern aus Essen, Oberhausen, Duisburg, Dortmund sowie Bochum am Gemeinschaftsstand der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) repräsentierte.

Rüther: „Das Highlight war am Gemeinschaftsstand der RTG zweifelsfrei das Erdmännchen der ZOOM Erlebniswelt. Viele Messe-Besucher konnten über das Erdmännchen davon überzeugt werden, vielleicht doch einmal nach Gelsenkirchen zu kommen“. Die meisten Interessenten kamen naturgemäß aus Berlin, aber auch potenzielle Urlauber aus Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern seien sehr an einem Besuch in Gelsenkirchen interessiert gewesen. So sehr, dass bereits Sonntagmittag Erdmännchen samt Freikarte vergriffen waren. „Berlin war eine Reise wert“, so der Michael Rüther abschließend über den Erfolg des Gelsenkirchener Auftritts.

Titelfoto: Heiß begehrt und dicht umlagert: Michael Rüther auf der ITB mit der Gelsenkirchener Tourismusbroschüre. Foto: Stadt Gelsenkirchen

(ü. Pm.)

Gelsenkirchen legt nach – Rechnungen für Kosten der Unterkunft von Flüchtlingen gehen auch an Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen

Mit der Bitte, aus ersparten Hilfsmitteln des Bundes für die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt in Gelsenkirchen entstandene Kosten von rund 575.000 Euro auszugleichen, hatte sich Oberbürgermeister Frank Baranowski in den vergangenen Tagen an die Ministerpräsidenten der beiden Länder gewandt. Jetzt gehen weitere Rechnungen an die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Auch aus diesen Bundesländern sind zahlreiche anerkannte Asylbewerber und Schutzberechtigte nach Gelsenkirchen gekommen und haben hier ihren Wohnsitz genommen.

Damit erübrigt sich auch die Reaktion des Bundestagsabgeordneten Oliver Wittke, der sich in einer Pressemitteilung verwundert zeigte, dass bis heute kein Schreiben des Oberbürgermeisters mit einer Rechnung für die Unterbringung von Flüchtlingen, die ursprünglich Mecklenburg-Vorpommern zugewiesen wurden, dann aber nach Gelsenkirchen gekommen sind, an dieses Bundesland geschickt wurde.

Frank Baranowski: „Ich kann Herrn Wittke beruhigen. Die Kostenermittlung in diesen drei  Fällen war etwas schwieriger als im Falle Sachsen und Sachsen-Anhalt, sie ist aber auf den Weg gebracht und inzwischen abgeschlossen.“

Die Stadt Gelsenkirchen hat die Zahlen für diese Länder ermittelt und stellt dem Land Brandenburg für 166 Personen 276.530 Euro, dem Land Mecklenburg-Vorpommern für 477 Personen 768.745 Euro und dem Land Thüringen für 169 Personen 272.364 Euro in Rechnung. Diese Beträge hat die Stadt Gelsenkirchen 2016 allein an Kosten der Unterkunft für zusammen 812 Personen ausgegeben, die eigentlich den genannten Ländern zugeteilt worden waren.

Mit den Schreiben an weitere Bundesländer stellt die Stadt nun ihre Kosten für die Menschen in Rechnung, bei denen nachvollziehbar war, dass sie anderen Ländern zugewiesen waren. Diese Bundesländer haben für die Unterbringung von Flüchtlingen Geld vom Bund erhalten. Die Menschen haben aber gar nicht dort gelebt und somit auch nicht den Haushalt belastet haben. Die Stadt Gelsenkirchen zählt hier auf die Solidarität der Landesregierungen. Es kann und darf nicht sein, dass zweckgebundene Kostenerstattungen vereinnahmt werden, für die es keine Basis gibt!

Und auch bei der Frage der Weiterleitung der Integrationspauschale vom Bund über das Land an die Kommunen muss sich Oliver Wittke nicht um die Positionierung des Oberbürgermeisters sorgen. In Pressemitteilungen der Stadt im Juli und im September 2016 hat der Oberbürgermeister seine Haltung klar und deutlich öffentlich gemacht und seitdem mehrfach gegenüber den Vertretern der Landesregierung unmissverständlich vertreten. Zuletzt erst am vergangenen Freitag in einem Gespräch in Düsseldorf.

Hier ist die Haltung von Oberbürgermeister Frank Baranowski eindeutig: „Integration findet im Wesentlichen in den Kommunen statt. Ich erwarte nach wie vor eine gerechte Beteiligung an den Bundesmitteln, wie es etwa Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vormachen, wo die Bundesmittel zwischen Land und Kommunen aufgeteilt werden.“

Frank Baranowski unterstützt daher auch in vollem Umfang die Forderung des NRW-Städtetages, einen angemessenen Anteil der sogenannten Integrationspauschale des Bundes an die Kommunen weiterzugeben und zusätzlich eigene Mittel für die Integration beizusteuern.

Viele wichtige Integrationsmaßnahmen, wie der Ausbau der Kinderbetreuung und der Schulen, lassen sich in Gelsenkirchen nur verwirklichen, wenn ihre Finanzierung auskömmlich geregelt wird.
(ü. Pm.)

Annäherung an Pablo Neruda – Rezitationsabend stellt chilenischen Literatur-Nobelpreisträger vor

Am Freitag, 24. Februar 2017, führt ein Rezitationsabend im Kulturraum „die flora“ (Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen) in Leben und Werk des chilenischen Dichters Pablo Neruda ein.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro (Ermäßigung für Schüler, Studierende, Auszubildende, GE-Passinhaber, Ehrenamtskarten-Inhaber). Begleitpersonen von Schwerbehinderten haben freien Eintritt. Veranstalter ist der Gelsenkirchener Schauspieler Markus Kiefer. Der Vorverkauf erfolgt in der Tourist-Info im Hans-Sachs-Haus, Reservierungen sind über die Telefonnummer 169-9105 möglich.

Die Gedichte des Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda (1904-1973) sind weltbekannt. „Die Elementaren Oden“, entstanden zwischen 1954 und 1957, bilden einen wesentlichen Kernpunkt im Gesamtwerk des chilenischen Dichters. In seinen drei umfangreichen und zusammenhängenden Gedichtzyklen spricht er ausdrücklich von seiner chilenischen Heimat, von der Natur, der Geschichte und Kultur des südamerikanischen Kontinents, für den sich Pablo Neruda auch im politischen Kampf sein Leben lang einsetzte.

Markus Kiefer und Giampiero Piria stellen mit ei-ner Auswahl dieser suggestiven und identitätsstiftenden Texte einen Bezug zur eigenen Identität und Herkunft her und gestalten daraus einen eindringlich-poetischen Theaterabend. Sie rezitieren sowohl aus den „Elementaren Oden“ aus den 1950er Jahren als auch frühe Liebesgedichte von Pablo Neruda aus den 1920er Jahren – gefühlvoll begleitet von dem Gitarristen Wolfgang Bachmann.

(ü. Pm.)