3 aus 10: Theaterreise zeigt künstlerische Vielfalt der RuhrBühnen

Das erste Gemeinschaftsprojekt der RuhrBühnen feiert am 1. Oktober 2017 Premiere: „JackPott“ ist der Titel einer Theaterreise durch sieben Städte des Ruhrgebiets, an der sich Theater Hagen, Theater Dortmund, Schauspielhaus Bochum, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, PACT Zollverein und Schauspiel Essen, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr und Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim sowie Schlosstheater Moers mit eigenen Inszenierungen beteiligen. Zum Abschluss des ganztägigen Programms in der Jahrhunderthalle Bochum steuert die Ruhrtriennale einen musikalischen Epilog bei und laden alle Theater die Reisenden zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Der Vorverkauf für die rund 1.000 Tickets startet ab sofort (21. Juni).

Die Theaterreise ist mehr als eine facettenreiche Entdeckungstour durch die Theaterlandschaft Ruhr. Sie nimmt das Publikum mit auf eine künstlerische Erkundungsfahrt, die aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der einzelnen Inszenierungen nach dem aktuellen Zustand unserer Gesellschaft und der Zukunft der Welt um uns herum fragt: Wohin geht unsere Reise? Dazu begibt sich das Publikum auf sechs unterschiedlichen Routen in insgesamt 23 Bussen auf eine Entdeckungsreise zu jeweils drei Aufführungen der RuhrBühnen in drei Theatern. Welche Theater in welchen Städten dies sein werden, bleibt den Besuchern*innen auch beim Ticketkauf verborgen: „Jackpott“ ist ein theatralisches Blind-date – für welche 3 aus 10 Aufführungen das gekaufte Ticket steht, bleibt dem Zufall überlassen. Theater Überraschung!

Auf diese Weise bilden das Motiv der „Reise“ und die Frage nach dem Ziel, in mehrfachem Sinne die Grundmelodie und die verbindende Klammer dieses ersten Gemeinschaftsprojektes der RuhrBühnen.

Jenseits dieses gemeinsamen dramaturgischen Ausgangspunktes sind die Genres und theatralischen Formate, die das Publikum auf den jeweiligen Routen der Theaterreise erwarten, so vielfältig wie die Theaterlandschaft Ruhr selbst. Vom Musiktheater bis zur Performance, vom Schauspiel bis zur „Opera“ zeigen die RuhrBühnen alle Spielarten des Theaters – wie gewohnt auf künstlerisch höchstem Niveau.

Mehr als 100 Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen sowie zahlreiche Chöre sind am Projekt „JackPott“ beteiligt, auf gut 21 Stunden summiert sich die Spieldauer aller Aufführungen dieses Tages. Die Theaterreise startet am 1. Oktober an der Jahrhunderthalle in Bochum. Der Check-in beginnt um 9 Uhr. Die Abfahrtszeiten der einzelnen Routen variieren, detaillierte Angaben dazu gibt es auf den Tickets und an der Hotline.

Zum Ende der Reise kehren alle Busse zwischen 17 und 18 Uhr zur Jahrhunderthalle in Bochum zurück. Hier erwartet die Reisenden ein musikalischer Epilog der Ruhrtriennale, die an diesem Tag den Staffelstab an die städtischen Theater übergibt.

Ein gemeinsames Abendessen für die beteiligten Ensembles und die Besucher*innen der Theaterreise bildet dann den Abschluss der ersten gemeinsamen Veranstaltung der RuhrBühnen, mit dem die Theater städteübergreifend neugierig machen auf ihr aktuelles Spielzeitprogramm.

Tickets und Informationen ab sofort unter www.ruhrbuehnen.de/jackpott und Telefon 01806/18 16 20 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 € pro Anruf)

Preis pro Person: 44,- € / ermäßigt 24,- €

(ü. Pm.)

 

Verlängerung der Bauarbeiten zwischen Duisburg und Gelsenkirchen – Zugverkehr bleibt voraussichtlich bis spätestens Samstagmittag beeinträchtigt

Bei externen Bauarbeiten in Gleisnähe kam es zu einem Absenken der Gleise. Dies wird zurzeit von der DB Netz AG behoben. Da die Schienentemperatur derzeit über einem Maße liegt, das Arbeiten an den aufgeheizten Gleisen nicht gestattet, müssen die Bauarbeiten verlängert werden. Zurzeit geht die DB davon aus, dass die Strecke voraussichtlich spätestens am Samstagmittag (12 Uhr) wieder freigegeben werden kann.

Bis zum Ende der Bauarbeiten werden die Züge der RE 2 und RE 42 über Oberhausen Hbf und Essen-Altenessen umgeleitet. Die Halte Mülheim (Ruhr) Hbf und Essen Hbf entfallen. Reisende nach Mülheim (Ruhr) Hbf fahren bitte ab Duisburg Hbf mit der Straßenbahn 901 (Fahrzeit: 22 Minuten) oder mit der S-Bahn S 1 in Richtung Mülheim (Ruhr) Hbf. Reisende nach Essen Hbf fahren bitte bis Essen-Altenessen und weiter mit der U-Bahn U 11, U 17 oder Straßenbahn 108. Die Fahrzeit beträgt 8 bis 11 Minuten.

Die Züge der S 2 aus Richtung Gelsenkirchen Hbf enden vorzeitig in Essen-Kray Nord. Wir haben einen Ersatzverkehr mit zwei Bussen der Fa. Reimann zwischen Essen-Kray Nord und Essen Hbf für Sie eingerichtet. Reisealternative zwischen Essen-Kray Nord und Essen Hbf besteht auch mit den Bus-Linien 146 und 147. Den Fahrplan können Sie hier abrufen: Fahrplan (PDF)

Weitere Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen finden Sie zudem in der Fahrplanauskunft auf www.bahn.de sowie unter www.bahn.de/ris. Der Streckenagent NRW informiert kostenlos per WhatsApp oder per DB Streckenagent App.

(ü. Pm.)

Meilenstein beim Emscher-Umbau: Unterirdischer Vortrieb des Abwasserkanals ist abgeschlossen

Mit dem Durchstich der beiden Tunnelbohrmaschinen in ihre finale Zielgrube in Oberhausen hat die Emschergenossenschaft heute (12. Juni) die unterirdischen Vortriebsarbeiten für den Abwasserkanal Emscher beendet. Der Kanal ist das Herzstück des Emscher-Umbaus und Grundvoraussetzung dafür, dass der Fluss revitalisiert werden kann.

Der Abwasserkanal ist insgesamt 51 Kilometer lang und reicht von Dortmund bis Dinslaken. Von September 2012 bis heute wurden knapp 47 Kilometer verlegt. Die Restdistanz bis zum Klärwerk Emschermündung wird in offener Bauweise und relativ oberflächennah gebaut. Der Abwasserkanal Emscher hat ein Gefälle von 1,5 Promille. Wäre er von Dortmund aus ohne Versatz durchgebaut worden, würde er in Dinslaken in rund 80 Metern Tiefe ankommen – zu tief, um das Abwasser direkt in das benachbarte Klärwerk einleiten zu können. Daher baut die Emschergenossenschaft drei Pumpwerke in Gelsenkirchen, Bottrop und Oberhausen, um das Wasser mehrfach anzuheben. Seit 1992 plant und realisiert die Emschergenossenschaft den Emscher-Umbau. Über einen Zeitraum von rund 30 Jahren werden voraussichtlich 5,27 Milliarden Euro investiert. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei. Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und naturnah umgestaltet werden.

weitere Infos: www.eglv.de

(ü. Pm., idr)

Interkommunale Zusammenarbeit der Musikschulen in Essen und Oberhausen wird vorerst nicht kommen

Um eine mögliche interkommunale Zusammenarbeit der Musikschulen Essen und Oberhausen voranzutreiben, haben die Folkwang Musikschule Essen sowie die Musikschule Oberhausen den Prüfauftrag der jeweiligen Verwaltungsvorstände ihrer Städte abgearbeitet.
Von März bis Mai wurde die Umsetzbarkeit der Zusammenarbeit in insgesamt zwei Lenkungskreissitzungen, zwei Projektgruppensitzungen und in fünf Fachteamsitzungen der beiden Fachteams „Administration“ und „Pädagogik“ auf Herz und Nieren geprüft.

Das Ergebnis der Beratungen zeigt, dass eine Verknüpfung beider Musikschulen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll ist. Es überwiegen im Hinblick auf die Angebote, Organisationsstruktur und Ressourcen der Musikschulen derzeit noch große Unterschiede. Insbesondere die Organisationsstrukturen sind so unterschiedlich, dass diese nicht ohne erheblichen Aufwand synchronisiert werden können. Auch die inhaltlich-fachliche Ausrichtung der Fachpädagogik sowie die Unterrichtsplanung und Beratung der Schülerinnen und Schüler basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis. Die Angleichung dieser Unterschiede durch eine Institutsleitung für die beiden Institute aus einer Hand ist zum jetzigen Zeitpunkt und aus heutiger Sicht nicht umsetzbar.

Der Prozess hat gemeinsam und unter großer Beteiligung beider Musikschulen stattgefunden. Durch den Vergleich konnten vertiefende Einblicke in die jeweilige Arbeit vor Ort und Erkenntnisse für die zukünftige Arbeit und Struktur gewonnen werden. Deshalb haben sich beide Schulen darauf verständigt, dass das Thema der interkommunalen Zusammenarbeit ein wichtiger zukünftiger Auftrag der beiden Musikschulleitungen sein soll.

Die Stadt Essen wird im nächsten Schritt die Ausschreibung der Leitung der Folkwang Musikschule auf den Weg bringen – mit der zusätzlichen Anforderung, die Zusammenarbeit der beiden Musikschulen in Essen und Oberhausen aber auch zu den Musikschulen anderer Nachbarkommunen auszubauen, um das Angebot nachhaltig zu gestalten und weitere Nutzergruppen jeder Alterskategorie zu gewinnen.

Zum Hintergrund

Im Februar hatte die Verwaltung die Absicht vorgestellt, eine interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Musikschulen in Oberhausen und Essen zu prüfen.
Gemeinsam mit der Stadt Oberhausen sollte geprüft werden, ob ein Intensivierung der Kooperation der Folkwang Musikschule Essen und der Städtischen Musikschule Oberhausen möglich und sinnvoll ist. Dazu sollte auch gegebenenfalls ein Organisationsmodell für eine gemeinsam agierende Leitung der Musikschulen auf Umsetzbarkeit geprüft werden entwickelt werden. Vorteile versprachen sich beide Einrichtungen von der Intensivierung der Zusammenarbeit insofern, als dass unter anderem ein möglichst breites und vielfältiges gemeinsames Angebot zur Verfügung gestellt werden kann, die Schulkooperationen intensiviert, gemeinsame Fördermöglichkeiten akquiriert und an den jeweiligen Standorten die Talentförderung weiter ausgebaut werden kann.

(ü. Pm.)

„Triumph ohne Sieg“: LWL-Museum präsentiert Ausstellung über Roms Ende in Germanien Haltern

Dem Ende der römischen Herrschaft in Germanien widmet das Halterner Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Sonderausstellung. Unter dem Titel „Triumph ohne Sieg. Roms Ende in Germanien“ präsentiert die Schau vom 2. Juni bis zum 5. November mehr als 250 Kunstwerke und Artefakte aus Italien, Kroatien, der Schweiz, Slowenien, Ungarn und der Vatikanstadt. Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Triumphzug, den Kaiser Tiberius vor 2.000 Jahren für den Feldherrn Germanicus ausrichtete. Damit beendete er den teuren und verlustreichen Krieg und wandelte ihn in einen Sieg um. Diese Wende bestimmte für die nächsten Jahrhunderte maßgeblich die Entwicklung der Gebiete westlich und östlich des Rheins. Im Westen hielt die römische Kultur weiter ihren Einzug, östlich des Flusses blieb die germanische Bevölkerung in ihren Stammesstrukturen gefangen. Die Schau lenkt den Blick auf die militärischen und politischen Entwicklungen in Germanien und die Zeit vor dem vermeintlichen Sieg des Germanicus. Außerdem widmet sich die Ausstellung der Frage, wer, wann und aus welchem Anlass im antiken Rom einen Triumphzug abhalten durfte. Und sie befasst sich damit, was mit Aliso, dem heutigen Haltern am See, geschehen wäre, wenn die Römer sich nicht zurückgezogen hätten.

Infos: www.lwl-roemermuseum-haltern.de

(ü. Pm., idr, Foto: LWL)

Brandgefährlich: RVR bittet Ausflügler in den Wäldern um umsichtiges Verhalten – auch am Vatertag

Der strahlende Sonnenschein und die trockene Witterung haben auch ihre Schattenseiten: Die Förster des Regionalverbandes Ruhr (RVR) warnen derzeit vor erhöhter Waldbrandgefahr. Die Feuerwachttürme im nördlichen Ruhrgebiet sind bereits besetzt.
Spaziergänger werden gebeten, die grundsätzlichen Verhaltensregeln im Wald einzuhalten: Generell ist das Rauchen vom 1. März  bis zum 31. Oktober verboten. Dasselbe gilt für offenes Feuer sowie Grillen im Wald außerhalb ausgewiesener Feuerstellen. Die Regeln gelten natürlich auch für feierlustige Ausflügler amVatertag.

Besonders Waldbrand gefährdet sind die Haard und die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen sowie die Üfter Mark im Kreis Wesel mit ihren großen Kiefernbeständen und den oft sandigen Böden. In der grundwassernahen Kirchheller Heide in Bottrop hingegen ist der Boden feuchter.
Infos: www.forst.rvr.ruhr

(ü. Pm., idr)

Festival im Dortmunder U macht Mathe zum Ausstellungsobjekt

 Ein Festival für Mathe? Damit müssen Besucher des Dortmunder U ab dem Wochenende rechnen. Vom 20. Mai bis zum 3. September läuft hier das Ausstellungsfestival „Womit rechnest Du?“. Drei unabhängige Mitmach-Ausstellungen sind zu sehen: „Matheliebe“ nähert sich dem trockenen Thema spielerisch.

Die Besucher entdecken in acht Bereichen die spannende Welt der Mathematik interaktiv mit Animationen, Stationen zum Ausprobieren sowie mit Modellen und geometrischen Objekten zum Anfassen. Die Schau „Match Maker“ zeigt Werke des niederländischen Medienkünstlers Geert Mul. Seine Videos, Fotografien, Installationen und audiovisuelle Performances verändern sich und reagieren auf den Betrachter. Der „Fulldome“ schließlich präsentiert sich als begehbare Kuppel mit einer audiovisuellen 360-Grad-Projektion. Entwickelt wurde sie vom Medienlabor kiU der Fachhochschule Dortmund. Mathematische Funktionen wie Kreisberechnungen, Kreisteilungen, Wellenfunktionen, Sinusfunktionen und unendliche, irrationale und transzendente Zahlen wie Pi werden hier sichtbar gemacht. Abstrakte Darstellungen wie Graphen und Kurven vermischen sich mit Naturelementen. Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei. Kooperationspartner des Ausstellungsfestivals sind das Stedelijk Museum Schiedam, die Fachhochschule Dortmund, das Liechtensteinsche Landesmuseum und die Stiftung Matheliebe. Infos unter www.dortmunder-u.de

Dortmund Hauptbahnhof: RE 4 verkehrt wieder auf dem Regelweg

Nachdem am Montag gegen 18.45 Uhr auf dem Dortmunder Hauptbahnhof zwei Wagen eines ICE aus den Schienen gesprungen waren, konnte auch der Zugverkehr auf der Strecke Dortmund—Bochum gestern Abend wieder aufgenommen werden. Fern- und Regionalzüge aus Dortmund Richtung Essen verkehren seither wieder über Bochum. In der Gegenrichtung kommt es aber weiterhin zu Umleitungen.

Mehrere Linien wieder auf dem Regelweg

Seit 11.30 Uhr ist der Abschnitt zwischen Witten und Dortmund wieder befahrbar und die Linie RE 4 kann ab/bis Dortmund verkehren.

Folgende DB-Linien verkehren derzeit auf ihrem Regelweg:

RE 4 | RB 52 | RB 53 | RB 57 | S 5/8

Einschränkungen Duisburg/Essen -> Dortmund und auf S-Bahnlinien 1 und 2

RE 1 | RE 6: Züge aus Richtung Duisburg werden zwischen Essen und Dortmund umgeleitet. Die Halte Wattenscheid und Bochum Hbf entfallen. Alternativhalte sind Gelsenkirchen Hbf und Herne. Die Züge der Gegenrichtung (Dortmund -> Duisburg) sind hiervon nicht betroffen und verkehren auf dem Regelweg.

RE 11: Züge aus Richtung Duisburg werden zwischen Duisburg und Dortmund umgeleitet. Die Halte Bochum Hbf, Wattenscheid, Essen Hbf und Mülheim (Ruhr) Hbf entfallen. Essen-Altenessen, Gelsenkirchen und Herne. Die Züge der Gegenrichtung (Dortmund -> Duisburg) sind hiervon nicht betroffen und verkehren auf dem Regelweg.

S 1 | S 2: Die Züge der Linien S 1 und S 2 fallen zwischen Dortmund Hbf und Dortmund-Dorstfeld aus. Für Reisende ist ein Busnotverkehr eingerichtet.

Durch die Umleitungen kann es auf den betroffenen Linien zu Verspätungen kommen.

Eine detaillierte aktuelle Aufstellung zum Regional- und S-Bahn-Verkehr ist auf www.bahn.de unter Meldungen in NRW abrufbar.

Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen. Verkehrsmeldungen sind unter bahn.de/aktuell enthalten.

Auf den Spuren der Eiszeit am Mechtenberg

Unter dem Motto „Auf den Spuren der Eiszeit am Mechtenberg“ können sich Naturliebhaber auf der Route der Industrienatur auf die verschiedensten Tier- und Pflanzenwelten sowie geologischen und kulturhistorischen Besonderheiten freuen. Die zweistündige Wanderung mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) im Landschaftspark Mechtenberg an der Stadtgrenze Gelsenkirchen/Essen startet am Sonntag, 7. Mai, um 11 Uhr.

Die Teilnehmer treffen sich am Eingang Krayer Straße/Ecke Nattmannsweg in Gelsenkirchen. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro. Alle Veranstaltungen und Infos rund um das Besucherzentrum Hoheward sind unter www.landschaftspark-hoheward.de zu finden. Noch mehr Termine zum Thema Umwelt im gesamten Ruhrgebiet stehen unter www.umweltportal.metropoleruhr.de. Das Besucherzentrum ist eine Einrichtung des Regionalverbandes Ruhr in Kooperation mit den Städten Herten und Recklinghausen.

(ü. Pm.)

Polizei in Duisburg und vier weiteren NRW-Städten geht jetzt mit Body-Cams in den Einsatz

Duisburg gehört zu den fünf Städten in NRW, in denen Polizisten mit sogenannten Body-Cams ausgestattet werden. Bei dem Pilotversuch soll geklärt werden, ob die Kameras deeskalierend wirken und die Übergriffe auf Beamte abnehmen.

Wissenschaftler von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen werden das Projekt evaluieren. Gerade alltägliche Einsätze im Wachdienst, zum Beispiel wegen Ruhestörung oder häuslicher Gewalt, eskalieren immer öfter. Die Body-Cams sollen Gewalttäter abschrecken, weil Polizisten deren Übergriffe jetzt aufzeichnen können. Bevor die Kamera gestartet wird, weisen die Beamten den Betroffenen darauf hin. Insgesamt 200 Kameras werden ausgegeben, neben Duisburg auch in Düsseldorf, Köln, Wuppertal und im Kreis Siegen-Wittgenstein.
(ü. Pm.)

16. Deutscher Jugendhilfetag startet in Düsseldorf

30.000 bis 40.000 Besucherinnen und Besucher werden beim kommenden Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag erwartet. Er läuft vom 28. bis 30. März im Düsseldorfer Messe- und Kongresszentrum.

„22 Millionen junge Chancen – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten“, lautet das Motto des Treffens, zu dem Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus der gesamten Bundesrepublik sowie Interessierte aus Politik und Wirtschaft erwartet werden.

Ausrichter ist die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), die den Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag alle drei Jahre ausrichtet.

Auch das Essener Jugendamt wird in der kommenden Woche mit einem Stand auf der Messe vertreten sein und gemeinsam mit Dr. Christian Schrapper von der Universität Koblenz-Landau ein Fachforum zum Thema sozialräumlich orientierter Jugendhilfe gestalten. Dabei geht es um eine Untersuchung, die in den vergangenen Jahren in Essen durchgeführt wurde. Sie liefert Erkenntnisse darüber, welche Faktoren für den Bildungserfolg junger Menschen wichtig sind. Zusätzlich haben die Essener an ihrem Messestand ein strammes Programm mit stündlich wechselnden Themen auf die Beine gestellt. Beispielsweise zu bestimmten Ansätzen in der Erziehungsberatung. Ebenfalls vorgestellt werden Projekte, die das Essener Jugendamt gemeinsam mit privaten Initiativen ins Leben gerufen hat – natürlich gemeinsam mit den Kooperationspartnern. Denn die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Akteure und die lückenlose Verzahnung der verschiedenen Angebote haben in Essen einen hohen Stellenwert. Weitere Themen: Spannende Kita-Projekte, Angebote zur Jugendbildung und –beteiligung, Stadtteilarbeit und sozialräumliche Jugendhilfe und, und, und … Vertreterinnen und Vertreter des Essener Jugendhilfeausschusses haben ihren Besuch beim Essener Jugendamtsstand bereits angekündigt. Für alle Essener die ebenfalls vorbeischauen wollen: Halle 3, Stand B31.

Zugleich will das Essener Jugendamt den Kontakt mit den Fachkräften nutzen, um neue Mitarbeiter für eine Arbeitsaufnahme in Essen zu interessieren. Denn die werden künftig dringend benötigt, darunter Kita-Erzieherinnen und –Erzieher sowie Sozialarbeiter und Sozialpädagogen.

Das vollständige Essener Programm kann unter www.essen.de/djht abgerufen werden.

Der Eintritt zur Messe ist kostenfrei,  sie öffnet Dienstag, 28. März, 13.30 bis 19 Uhr, Mittwoch, 29. März, 9 bis 19 Uhr, Donnerstag, 30. März, 9 bis 14 Uhr.
(ü. Pm.)

160 Schüler der Bochumer Carolinenschule mit ihrem „CaroKids meet GospelTrain“-Konzert im Neuen Musikforum Bochum

Es wird richtig voll auf der Bühne des Annelise Brost Musikforums: Nach monatelanger Probe treten am 30. März stolze 160 Schüler der Bochumer Carolinenschule mit ihrem „CaroKids meet GospelTrain“-Konzert im Neuen Musikforum Bochum auf.

Begleitet werden sie dabei von Bastian von der Linde, dem Dirigenten des Starlight-Express: „Die Proben haben schon unheimlich viel Spaß gemacht. Es ist einfach ein großartiges Gefühl, zu sehen, mit wie viel Spaß die Kinder singen. Diesen Spaß kann man definitiv auch hören“, schwärmt von der Linde. Gemeinsam mit von der Linde und dem Grundschul-Kollegium der Carolinenschule Bochum haben die Kinder ein abendfüllendes Programm eingeprobt, bei dem sie eine bunte Mischung aus Pop, Soul und Gospel präsentieren. Begleitet werden die Carokids von Bastian von der Lindes Trio „The Gospeltrain“, das mit kraftvoller Dreistimmigkeit unterstützen wird.

Auch Frau Weidle, Musikpädagogin der Schule, ist mit dem Können ihrer 160 kleinen Musiker sehr zufrieden: „Das wird ein beeindruckender Abend im Musikforum. So ein großer Chor, tolle Solisten und dann auch noch Bastian von der Lindes Trio „The Gospeltrain“, da werden sicher eine ganze Menge Besucher staunen, was die Kids musikalisch drauf haben“. Davon wird sich auch Carina Gödecke überzeugen, die Landtagspräsidentin des Landes NRW steht dem Konzertprojekt als Schirmherrin zur Seite und wird am Konzerttag auch persönlich zugegen sein.

Die Carolinenschule freut sich, dass das Konzert am 30. März ab 18 Uhr schon fast ausgebucht ist, Restkarten sind jedoch noch ab 15 Euro erhältlich. Bei Interesse melden sich Interessenten einfach per Mail unter stefan.trippler@rentas.de.

(ü. Pm.)