Muchtar Al Ghusain ist neuer Beigeordneter der Stadt Essen

Muchtar Al Ghusain ist neuer Beigeordneter der Stadt Essen für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur. Das hat der Rat der Stadt in seiner heutigen Sitzung (13.12.) mehrheitlich entschieden. Al Ghusain tritt damit die Nachfolge von Andreas Bomheuer an, der zum 31. Dezember in den Ruhestand tritt.

Al Ghusain studierte in Würzburg und Hamburg Musik und Kulturmanagement und war anschließend sowohl als Kulturamtsleiter in Schwäbisch Gmünd als auch als Referent im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur tätig. Zuletzt war der Kulturpolitiker seit 2006 Kultur-, Schul- und Sportreferent der Stadt Würzburg. Seinen Dienst bei der Stadt Essen wird er zum 1. März 2018 antreten. In das Amt als Beigeordneter der Stadt Essen wurde Muchtar Al Ghusain für acht Jahre gewählt.

Flughafen Essen/ Mülheim: Einschränkung des Hubschrauberbetriebes

Die Räte der Städte Essen und Mülheim an der Ruhr haben festgestellt, dass die lärmintensiven Flugbewegungen mit Hubschraubern innerhalb der Ruhezeiten ein besonderes Störpotenzial sowohl für Anliegerinnen und Anlieger als auch für Bewohnerinnen und Bewohner in der weiteren Umgebung des Flugplatzes darstellen. Die immer wiederkehrenden Lärmereignisse bei Start, Landung und Überflug von Hubschraubern werden von der Bevölkerung als besonders störend empfunden und stellen eine besonders intensive Beeinträchtigung dar. Die Städte Essen und Mülheim haben deshalb in ihrer Funktion als Gesellschafter der Flughafen Essen/ Mülheim GmbH (FEM GmbH) die Geschäftsführung der FEM GmbH angewiesen, bei der Bezirksregierung Düsseldorf als Genehmigungsbehörde mittels eines geeigneten Antrags das Privileg zur Durchführung von gewerblichen Rundflügen mit Hubschraubern in den Sperrzeiten der bisherigen Genehmigung zu unterbinden.

Der Antrag wurde inzwischen gestellt. Gegenstand der Änderung ist die Einschränkung von Abflügen und Landungen auf dem Landeplatz mit Hubschraubern sowie die Aktualisierung der in der Genehmigung enthaltenen Anwendungspflicht der Lärmschutzverordnung.

Das Amt für Stadtplanung und Bauordnung informiert von Freitag, 15. Dezember, bis Donnerstag, 25. Januar, über die Änderungsunterlagen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Unterlagen im Deutschlandhaus, Lindenallee 10, in der 5. Etage, Raum 501, einsehen. Der Ausstellungsraum ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15:30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

Einwände gegen die Änderungen nehmen bis zum 8. Februar die Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 26, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf (alternative Postanschrift: Bezirksregierung Düsseldorf, Postfach 300865, 40408 Düsseldorf) und das Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Deutschlandhaus, Lindenallee 10, 45127 Essen, entgegen. Nach Ablauf dieser Frist sind Einwendungen ausgeschlossen.

Aalto-Theater: Besondere Ausgabe von „It’s Teatime“ vor Weihnachten

 „It’s Teatime“ heißt es im Aalto-Theater vor jeder Opernpremiere. Eine Spezial-Ausgabe der beliebten Teestunde gibt es mit großer Besetzung jetzt zusätzlich vor Weihnachten: Am Freitag, 15. Dezember 2017, um 16:30 Uhr laden Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël), Miss Betterknower (Christina Clark) und Prof. Gisbert Träge (Michael Haag) unter dem Motto „Weihnachts-Teatime – Leise rieselt der Tee“ ins Aalto-Foyer ein.

Begrüßen können sie zahlreiche Gäste, für die das Sofa diesmal definitiv zu klein sein wird. Mit dabei ist der Aalto Kinderchor, der musikalisch auf das bevorstehende Fest einstimmt. Außerdem plaudern die drei Gastgeber mit Solistinnen und Solisten des Aalto-Ensembles, darunter Bettina Ranch, Jeffrey Dowd und Tijl Faveyts. Man darf sich also auf wunderbare musikalische Momente und unterhaltsame Geschichten freuen. Die nächste Premieren-Teatime findet übrigens am 23. Februar 2018 statt. Thema wird dann Marschners „Hans Heiling“ sein.

Der Eintritt ist frei. Zählkarten bei Einlass (eine halbe Stunde vor Beginn) erhältlich.

Fotos:

  • Fräulein Vorlaut (Marie Helen Joël) und Miss Betterknower (Christina Clark) (Foto: Saad Hamza)
  • Bettina Ranch (Foto: Saad Hamza)

A40/ A52: Weitere Einengungen im Tunnel Huttrop

Ab morgen (13.12.) beginnt Straßen.NRW mit der Sanierung des Standstreifens in Fahrtrichtung Dortmund. Hier läuft der Verkehr schon in einer einstreifigen Verkehrsführung durch den Tunnel. Diese Einstreifigkeit bleibt noch bis Freitagnacht (15.12.) bestehen, Samstagmorgen läuft der Verkehr in einer zweistreifigen Verkehrsführung. Ab Montag (18.12.) um 9 Uhr steht bis Mittwoch (20.12.) um 21 Uhr dem Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auch hier müssen Deckenschäden beseitigt werden.

Zusätzlich kommen noch zwei Vollsperrungen hinzu. Das betrifft nur die Fahrtrichtung Düsseldorf. Die erste Vollsperrung ist von Dienstag auf Mittwoch (19./20.12.), die zweite von Mittwoch auf Donnerstag (20./21.12.).

Gesperrt wird die Fahrtrichtung Düsseldorf jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis morgens um 5 Uhr. Umleitungen werden eingerichtet.

Ab Donnerstagmorgen (21.12.) um 5 Uhr läuft auch der Verkehr in Fahrtrichtung Düsseldorf in zwei eingeengten Fahrstreifen.

Hintergrund:

Für die zurzeit laufende Bauphase war es nötig den Verkehr zweistreifig nach außen zu drücken um in der Tunnelmitte arbeiten zu können. Der Schwerlastverkehr lief hier über den Standstreifen. Dieser Standstreifen hatte zudem noch Straßenabläufe die im Vorfeld gesichert wurden. Diese Sicherungen hielten den schweren Verkehr nicht stand und brachen. Gleichzeitig entstanden durch den Schwerlastverkehr auf dem Standstreifen Fahrbahnschäden. Der Standstreifen ist für den enormen Schwerverkehr nicht ausgelegt.

Weitergehende Informationen zu der Baumaßnahme am Tunnel Huttrop, erhalten Sie auch auf der Projekthomepage des Landesbetrieb Straßenbau NRW unter https://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/tunnelsanierung-essen-huttrop.html.

Dies und das aus dem Ruhrgebiet…

(idr). Der bayrische Kult-Comedian Michael Mittermeier ist auf „Wild“-Tour. Dabei macht er auch Halt in Gelsenkirchen und präsentiert sein neues Stand-Up-Programm. Ob Barack Obama, Winnetou, Facebook oder ein Wiener Pandabär – in „Wild“ bekommt jeder sein Fett weg. Die Show findet statt am Freitag, 15. Dezember, im Hans-Sachs-Haus und beginnt um 20 Uhr.

Infos: www.mittermeier.de

Wie könnte eine Welt aussehen, in der alles gerecht verteilt wird? Und welche Regeln müssten Regierungen folgen, um ausschließlich zum Wohl der Allgemeinheit zu handeln?

Diesen und anderen Fragen widmet sich der „Future Perfect Club“ im Ringlokschuppen in Mülheim. Die Künstler wollen potentielle Zukunftsmöglichkeiten durchspielen und live erfahrbar machen. Das Stück von Jascha Sommer feiert am Freitag, 15. Dezember, um 20 Uhr Premiere und bietet eine Mischung aus Performance und Text.

Infos: www.ringlokschuppen.ruhr

Die Uhr schlägt wieder halbzwölf

Seit 2016 lädt ARD-Moderator Peter Großmann in unregelmäßigen Abständen Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Politik zu seiner Talkrunde „#halbzwölf“ auf das Welterbe Zollverein ein. Die Weihnachtsausgabe findet am Samstag, 17. Dezember statt, diesmal sind Hundeprofi Martin Rütter, die Kabarettgruppe Akte X-Mas und Musiker und Autor Peter Krettek zu Gast. Der Talk beginnt – dem Titel entsprechend – um 11.30 Uhr und findet im Areal A (Schacht XII) in Halle 12 statt.

Infos: www.zollverein.de

Ausgefallene Burger statt langweilige Bratwurst

Das Street Food Festival „Buer meets Food & Beats“ geht mit einer speziellen Weihnachtsedition in die zweite Runde. Auf dem Markt in Gelsenkirchen-Buer erwarten die Besucher Food Trucks mit gekochten, gebackenen, gebratenen und frittierten Köstlichkeiten aus aller Welt. Natürlich wird es auch weihnachtliche Gerichte geben. Und damit die Beats aus dem Motto nicht zu kurz kommen, steht neben weihnachtlicher Popmusik auch ein gemeinsames Weihnachtssingen auf dem Programm. Das Festival findet statt am Samstag, 16. Dezember, 11 bis 22 Uhr, und Sonntag, 17. Dezember, 11 bis 19 Uhr.

Infos: www.gelsenkirchen.de

Die Essener Philharmoniker bekommen prominente Unterstützung

Für die Aufführung von Georg Friedrich Händels „Messiah“ sind das Orchester und der Chor „The King’s Consort“ zu Gast. Das Ensemble war bereits in bekannten Kinofilmen wie „Fluch der Karibik“ und „Der Da Vinci Code“ zu hören und präsentiert am Montag, 18. Dezember, um 20 Uhr das Oratorium. „Messiah“ erzählt die Geschichte von der Geburt Jesu über die Weihnachts- und Passionsreise bis hin zur Auferstehung Christi.

Infos: www.philharmonie-essen.de

Ein Drama zwischen zwei Schwestern, das von politischer Verantwortung, privatem Glück, Machthunger und Bitterkeit gezeichnet ist.

„Maria Stuart“ von Friedrich Schiller handelt von der schottischen Königin Maria, die auf Begnadigung durch ihre Halbschwester, der englischen Königin Elisabeth I., wartet. Das historische Drama war Vorlage für Gaetano Donnizettis Oper „Maria Stuarda“, die am Freitag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, im Theater Duisburg unter der Leitung von Guy Joosten Premiere feiert.

Infos: www.theater-duisburg.de

Für die „Roten Socken“ soll nach der Premiere beim Essener Grillo-Theaterfest im September noch lange nicht Schluss sein.

Mitglieder des Essener Ensembles wollen sich weiterhin mit dem Liedgut der DDR auseinandersetzen und präsentiert deshalb am Sonntag, 17. Dezember, ab 19 Uhr, in der Casa des Schauspiel Essen neue Interpretationen. Unter dem Titel „Rote Socken singen tote Lieder“ widmen sich die Schauspieler und Sänger den Songs aus Ostdeutschland, die für viele nicht nur Unterhaltung, sondern auch politische Willensbekundung waren.

Infos: www.schauspiel-essen.de

Gut drei Prozent mehr Passagiere am Flughafen Dortmund Dortmund

(idr). 744.500 Passagiere starteten und landeten in den ersten drei Quartalen des Jahres am Flughafen Dortmund.

Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT.NRW 3,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit liegt der Fluggastzuwachs unter dem Durchschnitt der sechs großen NRW-Flughäfen (sieben Prozent). Das Passagieraufkommen bei Flügen ins Ausland stieg in Dortmund um drei Prozent (NRW-Schnitt: 7,9 Prozent) auf 675.700. Infos: www.it.nrw.de

Ist die Messe Essen wirklich auf einem guten Weg?

Messe Essens Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt fürchtet wohl kritische Fragen. Oder wie soll man sich erklären, dass die Messe Essen Presseanfragen beiläufig mal unbeantwortet lässt? Wie bekannt, wurde der Ausbau der Essener Messe durch einen Bürgerentscheid nicht unerheblich beschränkt. Gründe dazu gab es viele und die leuchteten dem Bürger derzeit mehr ein, als das von Wirtschaft und Mehrheitsparteien getragene Mantra der Wachstumsnotwendigkeit. Daneben war ein geplanter Eingriff in den benachbarten Grugapark für viele Essener unerwünscht.

Mittlerweilen kocht Geschäftsführer Kuhrt auf einer kleineren Flamme und trägt die Bürde, die Wirtschaftlichkeit des Messebetriebes langfristig zu rechtfertigen. Da sollen schöne Bilder, bereits von einer Feier anläßlich der Fertigstellung eines Bauabschnittes, mit ausschließlich geladenen Gästen das Stimmungsbarometer günstig halten, insbesondere, wenn Teile der Lokalpresse seitenweise diese schönen Bilder der Begegnung unter Freunden wohlwollend transportiert. Initiatoren der damaligen Bürgerinitiative waren wohl nicht geladen, wenn man die Partei der Grünen, die ja im Aufsichtsrat ohnehin vertreten ist, mal ausnimmt. Die Grünen hatten sich damals der Bürgerinitiative angeschlossen.

Grund genug, das Gespräch mit der Geschäftsführung der Messe zu suchen und öffentlich interessierende Fragen zur weiteren Entwicklung zu stellen. Bloße PR-Meldungen der Messe reichen dem kritischen Bürger da nicht, denn wer zahlt, sollte wohl auch über seine Medien Fragen stellen dürfen. Im Falle der Essener Messe Fehlanzeige. Ist man noch zu sehr mit dem Wundenlecken nach der damaligen Niederlage beschäftigt, oder glaubt man nichts frei der Öffentlichkeit zukommen zu lassen und nur strukturiertes PR-Management betreiben zu können?

Wir haben am 29. 11. 2017 der Presseabteilung der Messe eine detailierte Presseanfrage zukommen lassen, die bis zum heutigen Tag unbeantwortet ist. Telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet. Weder das Bereitstellen von Fotos des neuen Bauabschnitts, noch die Bitte um ein Interview mit Geschäftsführer Kuhrt waren möglich. Gezielte Fragen nach dem Teilnehmerauslesemodus der geschlossenen Veranstaltung stehen ebenso im Raume. Hofft man, Fragen ignorieren zu können, zumal gerade Messebetrieb herrscht? Herr Kuhrt darf sicher sein, dass wir dran bleiben und seine Geschäftsführung kritisch begleiten.

Aufsichtsratsposten gibt es bei der Messe Essen natürlich reichlich, vom Oberbürgermeister über einen Stadtdirektor a.D. , dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer und einer Schar von Ratsherren und einer Ratsfrau ist personell ein ganzer Stab für die „Aufsicht“ über das Projekt Messe aufgestellt.

Letzlich sollte es auch die Aufgabe eines funktionierenden Aufsichtsrates sein, Transparenz und Presserechte zu garantieren, denn die Kosten für Essens Messe belaufen sich auch weiterhin im Millionenrahmen:

2015 18.394.365 Euro

2016 4.126.053 Euro

2017 12.210.000 Euro

2018 12.324.000 Euro

2019 21.766.000 Euro

2020 13.500.000 Euro

2017 fortfolgend sind natürlich Planungsansätze und im Haushaltssanierungsplan beschrieben.

Wie denken Essener Bürger über das Zuschußprojekt Messe, wie zufrieden sind die damaligen Initiatoren des Bürgerentscheids? Sie werden hier zu Wort kommen, ebenso wie die Politik. Anfang 2018 startet auf essenruhr.de eine Serie zur Messe Essen. Vielleicht hat die Redaktion ja zuvor noch Gelegenheit mit Herrn Kuhrt ins Gespräch zu kommen. Ignoranz steht einem hochsubventionieren Betrieb nicht zu Gesicht. Erfolgreiches Marketing dürfte da wohl auch anders gehen. Natürlich freuen wir uns auch auf die Zuschriften von Ihnen, liebe Leser,  zum Thema Messe, die wir ebenfalls veröffentlichen werden.

(stk.)