Neues Begegnungs- und Bildungszentrum in Essen-Frohnhausen

„Angekommen in deiner Stadt Essen“ heißt das neue Projekt für junge Flüchtlinge und Zugewanderte, die die Internationalen Förderklassen der Berufskollegs in Essen besuchen. Im Stadtteil Frohnhausen entsteht dafür in den Räumen der ehemaligen Adelkampschule ein neues Begegnungs- und Bildungszentrum. Mit einer feierlichen Vertragsunterzeichnung legen NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und Professor Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, den Grundstein für das gemeinsame Vorhaben.

Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW zur Erle

Neues Begegnungs- und Bildungszentrum in Essen – Ministerin Löhrmann, Oberbürgermeister Kufen und Walter Blüchert Stiftung unterzeichnen Kooperationsvereinbarung


Professor Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, die Ministerin, Teilnehmer des Projekts, rechts Beigeordeter Peter Renzel, Stadt Essen.

450000 Euro für drei Jahre bringt die Bielefelder Stiftung für dieses Projekt ein, das Land NRW eine Lehrerstelle. In Dortmund, Münster, Recklinghausen und Bielefeld gibt es gleiche Projekte der Stiftung.

(stk.)

GOP Direktor Matthias Peiniger lud ein – ab Oktober tritt er in den Ruhestand

Matthias Peiniger war fürs GOP und für Essens Nordstadt ein Gewinn. Der aus dem Hotelfach stammende Hamburger hat wesentlichen Anteil an der überaus positiv verlaufenden Entwicklung des Essener Hauses. Doch nun wartet der Ruhestand auf den aktiven Hanseaten, was Peiniger allerdings in neue Abenteuer treibt, er sticht in See. Ein eigenes Segelboot, Bücher und das Ijsselmeer warten. Bis Oktober arbeitet er noch seinen Nachfolger (den wir in Kürze vorstellen werden) ein. Seine Abschiedsfeier mit Freunden war eine Einladung an einen Querschnitt der Essener Bevölkerung. In einem vollen Haus ließ es sich Matthias Peiniger nicht nehmen, selber kochend für das Wohl seiner Gäste zu sorgen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen hob in seiner Grußansprache Matthias Peinigers Bemühen um die Entwicklung des Stadtteils hervor.

 

 

Wolf Kodera war einer der vielen Künstler, die der Feier einen außergewöhnlichen Rahmen boten.

Wir wünschen Matthias Peiniger für seinen weiteren Lebensabschnitt alles Gute!

 

 

 

 

Aalto-Theater und Studio-Bühne suchen Laiendarsteller

Für die nächste Theaterspielzeit entsteht als Koproduktion zwischen der Studiobühne Essen und dem Aalto-Musiktheater das Musik-Theater-Projekt „Auftrag Abwicklung Sonnenaufgang“. Dafür werden noch Laiendarsteller ab 16 Jahren gesucht. Ein Casting findet am Sonntag, 2. April 2017, von 11 bis 14 Uhr in der Studio-Bühne Essen an der Korumhöhe 11 statt. Um Anmeldung unter info@studio-buehne-essen.de wird bis zum 28. März 2017 gebeten. Zur Aufführung kommt das szenische Bühnenwerk am 7., 8. und 15. Oktober 2017. Das Projekt ist Teil des Jahresthemas „Schöne Aussichten – Paradiese und Utopien“ des Kulturbüros Essen.

In „Auftrag Abwicklung Sonnenaufgang“ sollen sich Schauspieler, Sänger, Musiker und Tänzer, professionelle Künstler und Experten des Alltags, Amateure und Neueinsteiger, Jung und Alt im künstlerischen Miteinander auf Augenhöhe begegnen. Im Zentrum des Abends werden unterschiedliche Texte (u. a. Auszüge aus „Der Auftrag“ von Heiner Müller) stehen, die mit musikalischen Werken (Lieder, Kantaten, Arien) verknüpft werden.

Weitere Infos unter dem Link http://www.studio-buehne-essen.de/auftrag-abwicklung-sonnenaufgang/.

(ü. Pm.)

 

Konzert mit Musikern der Folkwang Musikschule im Museum Folkwang

Am Samstag, 25. März 2017, 11 Uhr, lassen Musiker der Folkwang Musikschule und Essener Grundschulkinder die Sammlung beim Familienkonzert durch Kompositionen von Bach erklingen. Die Lehrkräfte des Fachbereichs Zupfinstrumente spielen vor ausgewählten Werken der Sammlung.

Am Wochenende wird die Sammlung des Museum Folkwang mit Gitarrenklängen erfüllt. An drei Stationen in den Sammlungsräumen setzen sich die Dozenten mit Kompositionen von u.a. Johann Sebastian Bach, Leo Brouwer, Paul Hindemith und Volker Niehusmann auseinander. Im Gartensaal präsentieren Schüler der Essener Schule an der Waldlehne die Ergebnisse von zwei Workshops, die in Auseinandersetzung mit den Musikstücken sowie Werken von Piet Mondrian, Paul Gauguin oder Nam June Paik entstanden sind.

Das Familienkonzert ist ein Projekt der Initiative KI KU MU (Kinder brauchen Kunst und Musik) der Ulrike Nitschmann-Stiftung und ein Kooperationsprojekt der Folkwang Musikschule und dem Museum Folkwang für Essener Grundschulkinder.

Information: „Familienkonzert“ der Initiative KI KU MU

Sa, 25.3. 2017, 11 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Interpreten: Thomas Hanz, Claudia Hein, Ana Ilievska, Timo Kuhn, Detlef Neumann und Volker Niehusmann, Lehrkräfte des Fachbereichs Zupfinstrumente der Folkwang Musikschule

(ü. Pm.)

 

wmr kürt innovative Ideen für die Medizinwirtschaft beim Innovationstag auf Zollverein

Der „Innovation Call 2017“ geht ins Finale. Am 3. April präsentieren die zehn nominierten Start-ups beim Innovation Day im Sanaa-Gebäude auf dem Weltkulturerbe Zollverein in Essen ihre Produktentwicklungen. Die jungen Unternehmen der Medizinwirtschaft waren zuvor von einer Jury ausgewählt worden, um ihre eingereichten Ideen umzusetzen. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Unternehmern aus der Gesundheitswirtschaft, die sie als Mentoren begleiten. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) im Rahmen ihres Projekts Innovationsraum.Ruhr. 41 Bewerbungen waren für den mit 10.000 Euro dotierten Wettbewerb eingangen. Studierende/Absolventen, Start-ups und Unternehmen aus den Kreativbranchen Architektur, Design und Software/Games in ganz Deutschland waren eingeladen, ihre Ideen für die Medizinwirtschaft einzureichen. Unter den zehn ausgewählten Ideen sind innovative Vorschläge wie eine sprechende Unterschenkelprothese, ein elektrischer Rollator und ein mobiler Regenschutz für Rollstuhlfahrer. Informationen unter www.innovationsraum.ruhr

(ü. Pm., idr)

Mehr Schüler im Ruhrgebiet besuchen eine Privatschule

Die Zahl der Schüler im Ruhrgebiet, die an privaten Ersatzschulen unterrichtet werden, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Schuljahr 2016/2017 besuchten insgesamt 27.023 Kinder und Jugendliche Schulen privater Träger. Zum Vergleich: 1995/95 waren es 23.289. Das geht aus einer Statistik des Landesamtes IT.NRW hervor. Den höchsten Anteil halten Waldorfschulen und private Gymnasien. Landesweit besucht jeder zwölfte Schüler eine private Bildungseinrichtung, das sind 8,4 Prozent aller 1,9 Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs).

Infos unter www.it.nrw.de

Mehr Schüler im Ruhrgebiet besuchen eine Privatschule

Ausbau des Offenen Ganztags in Essen

Der Rat der Stadt Essen hat heute (22.3.) beschlossen, den Offenen Ganztag (OGS) in Essener Schulen weiter auszubauen und um 24,5 Gruppen zu erweitern.

An den 81 Offenen Ganztagsgrundschulen und vier Offenen Ganztagsförderschulen in Essen werden dann insgesamt 368,5 OGS-Gruppen betreut werden.

Beim Anmeldetermin der Grundschulen im November 2016 ist deutlich geworden, dass das vorhandene Angebot den Bedarf nicht deckt. Im Zuge der Anmeldungen an den Grundschulen wurde eine Bedarfsabfrage an allen betroffenen Schulen durchgeführt, die zu dem Ergebnis kam, dass zusätzlich 24,5 neue Gruppen eingerichtet werden sollten.

Die neuen OGS-Gruppen werden den städtischen Eigenanteil um 600.000 Euro, von 4,5 Millionen Euro auf 5,1 Millionen Euro, erhöhen. Weil eine Anhebung der Gruppenzahl –und damit auch der Schülerzahl im OGS – zu einer höheren Landesförderung führt, ebenso wie zu einer höheren Einnahme aus Elternbeiträgen, entsteht keine zusätzliche Belastung des städtischen Haushaltes.

Über den Ausbau zeigt sich Sozialdezernent Peter Renzel zufrieden, sieht aber weiterhin Handlungsbedarf: „In den kommenden Schuljahren muss der Offene Ganztag in Essen auch qualitativ weiterentwickelt werden, um stadtweit einen hohen Standard für ein kindgerechtes, vielfältiges und umfassendes ganztägiges Angebot zu erreichen.“

(ü. Pm.)

Maßnahmen im Rahmen von „Gute Schule 2020“ beschlossen

Der Rat der Stadt Essen hat heute (22.3.) die 23 geplanten Maßnahmen im Rahmen des Fördermittelprogramms „Gute Schule 2020“ beschlossen.Aus den Fördermitteln des Programms „Gute Schule 2020“ des Landes NRW stehen der Stadt Essen in den kommenden vier Jahren insgesamt rund 82 Millionen Euro zur Verfügung.

Die jeweiligen Maßnahmen wurden unter schulfachlichen, bautechnischen, haushalterischen und förderspezifischen Gesichtspunkten und Vorgaben ausgewählt. Darüber hinaus wurden bei jedem geplanten Projekt Planungszeit, Bauphase, Abnahme sowie Personaleinsätze berücksichtigt. Die geplanten Maßnahmen reichen vom Neubau eines Gebäudetraktes über Schulhof- oder Generalsanierungen bis zur Einrichtung einer digitalen Infrastruktur. Unter den Großprojekten finden sich die Generalsanierung der Gesamtschule Bockmühle in Altendorf, die Erweiterung der Gertrud-Bäumer-Realschule in Altenessen-Süd oder die Gesamtschule Borbeck.

Um die Maßnahmen möglichst schnell durchführen zu können, wird die Stadt, auch auf Antrag der Politik, die Grundstücksverwaltung der Stadt Essen GmbH (GVE) als Generalübernehmer für großvolumige Baumaßnahmen beauftragen. Die anfallenden Verwaltungskosten auf Seiten der GVE können durch das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFöG) getragen werden. Somit fließen die Fördergelder aus dem Programm „Gute Schule 2020“ vollständig in die geplanten Maßnahmen.

(ü. Pm.)

 

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 ruft zur Teilnahme an der Earth Hour auf

Am kommenden Samstag, den 25. März 2017,  heißt es in vielen Teilen der Welt: Licht aus und Energie sparen! Die Earth Hour, eine globale Klima- und Umweltschutzaktion des WWF (World Wide Fund For Nature), findet statt. Die Stadt Essen ist als Grüne Hauptstadt Europas dabei und will ein besonderes Signal setzen. Sie ruft alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen dazu auf, bereits um 20.17 Uhr (symbolisch für das Jahr der Grünen Hauptstadt – Essen 2017) die elektrische Beleuchtung aus- und erst um 21.30 Uhr wieder einzuschalten – somit dauert die Aktion in Essen 13 Minuten länger als in anderen Städten, die erst um 20.30 Uhr starten.

„Wir möchten das Jahr nutzen, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, sorgsam und rücksichtsvoll mit unserem Planeten umzugehen. Essen befindet sich inmitten der größten Metropolregion Europas – wenn im Ruhrgebiet Maßnahmen für den Klimaschutz umgesetzt werden, dann macht das tatsächlich einen Unterschied“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

Die Earth Hour wurde 2007 vom WWF ins Leben gerufen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und auf die Bedeutung hinzuweisen, die die Nutzung von erneuerbaren Energien, klimafreundliche Mobilität und klimaneutrales Bauen haben. In Städten werden 70 Prozent der gesamten CO2-Emissionen erzeugt. Dadurch besteht aber gerade in urbanen Regionen die Möglichkeit, auch wirklich etwas zu bewegen: Städte können zu Klimarettern werden. Wenn sie sich gemeinsam mit Unternehmen weltweit für den Klimaschutz einsetzen, können u.a. bedrohte Arten wie Kegelrobben, Elefanten und Schildkröten gerettet werden. Mit der Earth Hour setzt der WWF ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Im vergangenen Jahr beteiligten sich weltweit mehr als 7000 Städte und Gemeinden in 178 Ländern – in Deutschland waren es 241.

(ü. Pm.)