Spannende Herbstferien mit der Jugendhilfe Essen

In weniger als sechs Wochen beginnen die Herbstferien. Um Langeweile vorzubeugen, organisiert die Jugendhilfe Essen auch in diesem Jahr wieder ein spannendes und abwechslungreiches Ferienprogramm im Altenessener Bürgerpark für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.

Unter dem Motto „Der Wilde Westen“ sind die Abenteurer in der ersten Ferienwoche (Montag, 10., bis Freitag, 14. Oktober) auf den Spuren von Cowboys und Indianern unterwegs. Als Sheriffs und Schurken oder Cowboys und Indianer basteln sie Sheriffsterne, Kopfschmuck und vieles mehr oder üben sich im Spurenlesen und Lassowerfen.

Ab Montag, 17. Oktober, heißt es für die kleinen Akrobaten dann „Manege frei!“: Bis Freitag, 21. Oktober, können die Kids ihre Fähigkeiten als Clown, Akrobat oder Dompteur für einen großen Auftritt trainieren.

Von jeweils 8 bis 17 Uhr können die Kinder die zahlreichen Spielmöglichkeiten des Bürgerparks nutzen oder die vielfältige Natur an der Kuhlhoffstraße entdecken.

Der Preis für die Betreuung beläuft sich auf 30 Euro pro Woche. Darin enthalten sind Programm, Mittagessen und Mineralwasser.

Anmeldungen sind ausschließlich am Mittwoch, 7. September, von 7 bis 14 Uhr, bei der Jugendhilfe Essen gGmbH, Schürmannstraße 7, in Raum AV 2.13 (2. Etage) möglich.

Die Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge der Wartenden. Sind nach der Anmeldung noch Plätze vorhanden, werden diese nach telefonischer Terminabsprache vergeben. Der Teilnehmerbeitrag muss bei der Anmeldung in bar bezahlt werden.

Zusätzliche Informationen gibt es unter Telefon: 88 54555 oder per E-Mail: ferien.buergerpark@jh-essen.de.

Titelfoto: Foto: Alexander Müller, Jugendhilfe Essen

(ü. Pm.)

 

EWG und Stadt Essen starten Umfrage zur Breitband-Versorgung

Leistungsfähige Internetverbindungen mit hohen Übertragungsraten gehören immer mehr zur unerlässlichen ökonomischen Infrastruktur. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist eine flächendeckende Breitband-Versorgung ein wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger.

Aus diesem Grund hat die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH es sich zur Aufgabe gemacht, den flächendeckenden und zukunftsfähigen Breitband-Ausbau in Essen zu beschleunigen. Ziel ist es, allen Essener Unternehmen und Privathaushalten den Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet mit höheren Datenübertragungsraten von bis zu 100 Gbit/s zu ermöglichen.

Um den Bedarf nach schnellem Internet in Essen zu ermitteln, hat die EWG in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen jetzt eine Online-Umfrage zur Breitband-Versorgung gestartet. Alle Essener Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an der freiwilligen Umfrage zu beteiligen. Die Ergebnisse der Umfrage dienen als Grundlage dafür, den gezielten Ausbau der Breitband-Infrastruktur zu forcieren und gegebenenfalls Fördermittel beantragen zu können.

„Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sind leistungsfähige Breitbandnetze und Hochgeschwindigkeits-Internet zentrale Voraussetzungen. Sie garantieren hohe Übertragungsraten bei der Informationsbeschaffung, dem Datenaustausch, bei Videokonferenzen oder dem Online-Vertrieb. Auch für Bürgerinnen und Bürger spielt schnelles Internet eine wesentliche Rolle im alltäglichen Leben“, erläutert Uwe Breder, Breitbandkoordinator der Stadt Essen, die Bedeutung des Breitband-Ausbaus in Essen.

Für Informationen rund um das Thema Breitband-Ausbau in Essen steht die Essener Wirtschaftsförderung allen Unternehmen sowie allen Bürgerinnen und Bürgern als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung (Uwe Breder, Breitbandkoordinator, Tel.: 0201 / 820 24-69, E-Mail: uwe.breder@ewg.de).

Hier können Sie sich bis zum 30.11.2016 an der Umfrage zur Breitband-Versorgung beteiligen und uns Ihre Anforderungen an einen zukunftsfähigen Breitband-Ausbau mitteilen: www.essen.de/breitband

(ü. Pm.)

Broschüren der RVR-Umweltpädagogischen Station Heidhof informieren über Angebote für Schüler und Lehrer

Zahlreiche spannende Exkursionen und Fortbildungen bietet die Umweltpädagogische Station Heidhof in Bottrop-Kirchhellen für das Schuljahr 2016/17 an. In zwei neu aufgelegten Broschüren informiert der Regionalverband Ruhr (RVR) über das Programm an seiner Station.

In der Broschüre „Umweltpädagogische Station Heidhof“ werden in einer Gesamtdarstellung die RVR-Einrichtung als außerschulischer Lernort und ihre erlebnisorientierten Angebote für die Sekundarstufen I und II vorgestellt. Die Klassen und Gruppen können unter rund 20 verschiedenen Themen wählen. Neu im Programm sind die Bausteine „Superfood am Wegesrand und süße Beeren aus aller Welt“ für Schüler ab Klasse fünf sowie „Gesundheitserziehung in der frühkindlichen Bildung verknüpft mit Freilandarbeit“. Letzterer wendet sich an junge Menschen in der Sekundarstufe II und in Berufskollegs und ist dank speziell entwickelter Arbeitsmaterialien auch für Inklusionsschüler und Sprachfördergruppen geeignet. Im neuen Flyer „Fortbildungen und Praxisseminare“ sind die Angebote für Pädagogen zusammengefasst. Die Spanne reicht von Unterrichtsbausteinen zu den Themenkreisen Gewässer, Wald, Landschaftswandel bis zu Gesundheit und Naturerlebnis. Möglich sind darüber hinaus Themen nach Absprache mit dem Lehrer-Team der Station. Sämtliche in den Flyern beschriebene Angebote sind kostenlos. Die Broschüren können an der Umweltpädagogischen Station Heidhof unter 02045/4056-14 angefordert und unter www.umweltstationheidhof.metropoleruhr.de heruntergeladen werden.

(ü. Pm., idr)

 

Philharmonie-Start mit Mozarts „Krönungsmesse“

Festliche Chormusik von Wolfgang Amadeus Mozart erklingt zum Auftakt der neuen Saison in der Philharmonie Essen: Am Sonntag, 18. September 2016, um 16:00 Uhr stehen neben der berühmten „Krönungsmesse“ die „Vesperae solennes de Dominica“ auf dem Programm. Für die funkelnde Klangschönheit dieser beiden Werke sorgen der französische Kammerchor accentus und das Insula orchestra. Beide Ensembles wurden von der französischen Dirigentin Laurence Equilbey gegründet, die natürlich auch in diesem Konzert am Pult stehen wird. Mit Sandrine Piau (Sopran), Renata Pokupic (Alt), Benjamin Bruns (Tenor) und Andreas Wolf (Bass) steht zudem ein hochkarätiges Solistenquartett zur Verfügung.

Im barocken Salzburger Dom erklang zu Ostern 1779 vermutlich erstmals jene Messe in C-Dur des neuen Hoforganisten Wolfgang Amadeus Mozart, die man später „Krönungsmesse“ (KV 317) nannte. Ganz offenbar erwies sich ihr theatraler Glanz bedeutenden Inthronisationsfeierlichkeiten angemessen. Und wie die Messe sind auch die im selben Jahr entstandenen „Vesperae solennes de Dominica“ für Soli, gemischten Chor, Orchester und Orgel (KV 321) ein musikalisches Prunkstück, dem Mozart mit Pauken und Trompeten festliche Erhabenheit verlieh.

 „Die Kunst des Hörens“: Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung um 16:30 Uhr durch Laurence Equilbey mit Chor und Orchester.

Karten (Einheitspreis: € 28,00 inkl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Dirigentin Laurence Equilbey (Foto: Jean-Baptiste Millot).

(ü. Pm.)

Neues und ein Abschied beim „Centre Culturel et de la Bibliothèque“

Chers amis du Centre Culturel et de la Bibliothèque,

An diesem Mittwoch, 31. August zeigen die Filmkunsttheater mehrere Filme in französischer Originalfassung mit Untertiteln:

Alles was kommt / L’avenir:  Astra Theater,  16.15 Uhr + 20.15 Uhr

Die fast perfekte Welt der Pauline / Les chaises musicales:   Astra Theater  18.30 Uhr + Luna 20.00 Uhr

Frühstück bei Monsieur Henri / L’étudiante et Monsieur Henri:  Luna 15.30 Uhr  + 17.45 Uhr

Mehr Informationen unter www.essener-filmkunsttheater.de

Freitag, 9. September, 19 Uhr, Schloß Borbeck

Michel Portal Trio

„Jazz ist vor allem das Land der unbekannten, extremen Gefühle“, so der berühmte Jazzsaxophonist Michel Portal. Im vergangenen Jahr zu Gast im Schloß Borbeck, kommt diese Koryphäe des Jazz erneut ins Schloss. Dieses Mal mit einem schon als legendär zu bezeichnenden Trio: dem Schlagzeuger Daniel Humair und dem Bassisten Bruno Chevillon, einem der renommiertesten französischen Bassisten der Gegenwart und wahrem Lyriker am Kontrabass.

Mit seinen langjährigen Mitstreitern kultiviert Portal ein auf Virtuosität und beschwingten Spielwitz basierendes Interplay, das sich über die Jahre zu einer „telepathisch funktionierenden Triosprache“ verdichtet hat. Das Trio pflegt eine Musik ganz im Zeichen der Suche nach der Essenz der Improvisation und des offenen musikalischen Gesprächs – und sprüht dabei vor Einfallsreichtum.

Das Trio „Classique“ bietet einen dieser besonderen Momente, die jeder Musikbegeisterte erleben sollte – nicht nur Jazzliebhaber.

Eintritt: 25 € / 20 € erm. , auch für die Mitglieder des Förderkreises

Karten im Schloß Borbeck und im Deutsch-Französischen Kulturzentrum erhältlich.

Freitag, 23. September, 14.30 – 18 Uhr, Kulturzentrum

Fortbildung für LehrerInnen: La littérature contemporaine à travers l’actualité /Die moderne Literatur im Kontext des Zeitgeschehens mit Sylvain Pousset, in französischer Sprache.

In unserer  Zentralabitur-Fortbildung möchten wir Ihnen Anregungen zur Nutzung von moderner Literatur und Texten zum Thema Lebens- und Gesellschaftskonzepte im Französischunterricht geben, indem wir Auszüge literarischer Werke mit aktuellen Ereignissen verbinden. Konkrete Situationsbeispiele aus den Medien (in Form von Erlebnisberichten, Interviews, Reportagen, Reden, …) bieten einen attraktiven Ansatz für ein besseres Verständnis und die Analyse moderner Texte durch die SchülerInnen.

Der pädagogische Ansatz dieser Fortbildung und die Vielfalt der Texte (Stéphane Hessel, Tahar Ben Jelloun, Anna Gavalda, Chahdortt Djavann …) ermöglichen es, folgende Themen zu bearbeiten:

*   Lebens- und Gesellschaftsprojekte

*   Immigration und Integration

*   Kultur der Banlieues

Sie erhalten fertige Arbeitsblätter und weiterführende Quellen werden gemeinsam erarbeitet.

Teilnahmegebühr: 35 €, 28 € Referendare, 25 € für VdF-Mitglieder

Anmeldung erforderlich bis 09.09.2016: www.institutfrancais.de/duesseldorf

In Zusammenarbeit mit dem Sprachbüro NRW / Institut Français Düsseldorf

Dienstag, 27. September, 15.30 – 17.30 Uhr, Kulturzentrum

Klett-Fortbildung für LehrerInnen : Le Sénégal: Terre de contrastes 

Vortrag in französischer Sprache von Nadia Backhaus (Lehrerin, Autorin)
Das neue Abitur-Thema ermöglicht es, in das frankophone und bunte Afrika einzutauchen. Ausgehend von Interviews, Reportagen und Filmauszügen wird der Schwerpunkt dieser Fortbildung auf das Hör(seh)verstehen gelegt. Inhaltlich werden differenzierte Einblicke geschaffen, den Alltag im Senegal, das Kulturerbe sowie die Vergangenheit und die Beziehung zur ehemaligen Kolonialmacht kennenzulernen. Konkrete Beispiele und Unterrichtsideen sollen zum gemeinsamen Nachdenken über die Gestaltung der Unterrichtsinhalte anregen.

Anmeldung: www.klett.de/fortbildungen    Kennziffer 13376
In Zusammenarbeit mit dem Klett-Verlag

Wir weisen Sie auf zwei französische Produktionen der Triennale hin:

Emile Zola „Das Geld – Trilogie meiner Familie 2“ 07.-11. Sept., Landschaftspark Duisburg

Kamel Daoud „Die Fremden“ 02.-04. und 8.-10. Sept., Zeche August Victoria Marl

Mehr Informationen unter: www.ruhrtriennale.de

Förderkreis:

Unterstützen Sie unsere Arbeit und profitieren Sie als Mitglied des Förderkreises von zahlreichen Ermäßigungen!

Dann gibt es ein Abschied im Institut:

Michel Vincent, langjähriger Leiter der Einrichtung tritt seinen Ruhestand an. Bescheiden weist er im Rundbrief darauf hin: Bis einschließlich Mittwoch, den 31. August bin ich noch im Dienst! Das ist meine letzte Rundmail… Ab dem 1. September wird David Babin meine Aufgaben als Leiter des Deutsch-Französischen Kulturzentrums und der Französischen Bibliothek übernehmen.“

Die Redaktion der Erle wünscht ihm für seinen neuen Lebensabschnitt weiterhin alles Gute!

(ü. Pm. u. stk.)

Fraktion DIE LINKE in der BV III lädt ein zur Bürgersprechstunde

Die Fraktion DIE LINKE in der Bezirksvertretung Essen- West lädt am Donnerstag, den 1. September 2016 von 10 – 12 Uhr zur Bürgersprechstunde in das Bürgeramt auf der Freytagstraße 29 ein.

„Auf der Tagesordnung der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung am 15. September 2016 stehen unter anderem die Angliederung der Berliner Schule an die Cosmas und Damian-Schule, der Bericht der Verwaltung über die offenen Bildungs-, Wohn- und Freizeitangebote für Seniorinnen und Senioren sowie die Arbeit der Familienzentren in unserem Bezirk. Zu diesen und anderen Themen würden wir gern mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern in unserem Fraktionsbüro in der 3. Etage des Bürgeramtes in einen Austausch treten,“ so Heike Kretschmer, Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der BV III.

Udo Seibert, Mitglied der Fraktion erklärt: „Gerade die Arbeit der Familienzentren hat in unserem Bezirk eine ganz besondere Bedeutung, sind sie nicht nur Berater für Familien, sondern wirken in vielfältiger Form in den jeweiligen Stadtteil hinein. Wie man diese wertvolle Arbeit unterstützen kann, ist eine der Fragen, zu denen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen wollen. Gern nehmen wir auch ihre Anregungen, Hinweise und Kritiken entgegen.“

(ü. Pm.)

Politiker im Praktikum: Matthias Hauer MdB (CDU) hilft in der Seniorenresidenz in Stadtwald mit

Am 25. August hat der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer (CDU) in der Ahorn Residenz sowie der Stadtwaldresidenz ein kurzes Praktikum absolviert und dabei den Alltag der Seniorinnen und Senioren sowie die Arbeit des Pflegepersonals kennengelernt.
„Wie mit diesem Praktikum nutze ich regelmäßig die Möglichkeit, Eindrücke aus erster Hand zu erhalten. Mir ist es wichtig, direkt vor Ort zu erfahren, welche Themen die Seniorinnen und Senioren sowie das Pflegepersonal bewegen“, sagt Matthias Hauer, der schon zum dritten Mal am Programm Praxis für Politik des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) teilgenommen hat. Politik sollte nah an der Praxis sein, und gerade in der Pflege haben wir in dieser Legislaturperiode mit den Pflegestärkungsgesetzen schon viel auf den Weg gebracht.

Bild 3 - Matthias Hauer bedient beim Mittagessen
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Ahorn Residenz interessierten sich im Gespräch mit Matthias Hauer vor allem für die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten und das Thema Barrierefreiheit. Nach einem Austausch mit der Pflegedienstleitung verschaffte sich der Essener Politiker in der Stadtwaldresidenz einen Einblick in die Pflegestation sowie die Zimmer im Bereich Betreutes Wohnen. Dann wurde er vor allem in der Küche und im Speisesaal eingesetzt, deckte die Tische, portionierte nach Anleitung Salat, Suppe und Hauptspeisen und bediente die Seniorinnen sowie Senioren am Tisch.
Ich habe spannende Eindrücke gewonnen  sowohl in den Pflegeberuf als auch in den Alltag der Residenzbewohner, sagt Matthias Hauer. Im Service haben mich Restaurantfachfrau Dagmar Skomudek und Köchin Svenja Özen klasse angeleitet, und auch die Residenzbewohner hatten Nachsicht, wenn es mal nicht so zügig ging wie gewohnt.

Bild 1 - Matthias Hauer im Gespräch mit Senioren
Er hat das für den ersten Tag gut gemacht und sich viel Mühe gegeben, kommentierte Svenja Özen den Einsatz des Bundestagsabgeordneten. Für die Bewohner war es sicherlich schön, mal ein neues Gesicht zu sehen. „Ich würde Sie einstellen, Herr Hauer!“

Die Ahorn Residenz hat einen stationären und einen kooperierenden ambulanten Dienst für Menschen, die nicht stationär gepflegt werden müssen. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen dort 80
Menschen. Sie kooperiert mit der Stadtwaldresidenz, die sowohl Betreutes Wohnen als auch Pflegeplätze anbietet. Wilhelm Krenn, Geschäftsführer der Ahorn Residenz, hat sich über den Besuch des CDU-Politikers gefreut:
Die Politik soll den Leuten vor Ort zuhören  den Pflegedienstleitern, den Einrichtungsleitern  und auch verstehen, was die Seniorinnen und Senioren brauchen. Es war daher schön, Matthias Hauer als unseren
Bundestagsabgeordneten bei uns begrüßen und ihm unsere Arbeit zeigen zu können.
Praxis für Politik
Mit dem Programm Praxis für Politik bietet der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) jedes Jahr Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Möglichkeit, in einem Praktikum ein Unternehmen der Dienstleistungsbranche im Wahlkreis kennenzulernen. In vergangenen Jahren hat Matthias Hauer durch Praxis für Politik ein Praktikum an einer Tankstelle in Frohnhausen und ein Praktikum in einem Gartenbau-Unternehmen in Heisingen.

(ü. Pm.)

 

Das Musiktheater im Revier ist wieder da! – „Zum besten Opernhaus in NRW gewählt!“

Am vergangenen Donnerstag hat im Musiktheater im Revier die neue Spielzeit 2016.17 begonnen.
Nach den Theaterferien begrüßte Generalintendant Michael Schulz seine gesamte Belegschaft, darunter auch 25 neue Mitarbeiter, im Kleinen Haus und dankte allen Beteiligten für eine sehr
erfolgreiche zurückliegende Saison mit erneut gestiegenen Zuschauerzahlen.
Am 10. September wird Benjamin Brittens THE TURN OF THE SCREW in der Inszenierung von Rahel Thiel die erste Premiere der neuen Spielzeit sein. Neben Alfia Kamalowa und Cornel Frey sind unter
anderem erstmals auch die neuen Ensemblemitgliedern Ibrahim Yesilay und Judith Caspari zu erleben. Und zuvor wird am 4.September bereits der zweite Teil des experimentellen Musiktheater-
Projektes INGOLF zu sehen sein. Das Hörspiel-Konzert mit Gesang, Audio- und Video-Sequenzen findet an ungewöhnlichem Ort statt, nämlich im Malsaal des MiR.
Besonders froh ist das MiR über die Theaterkritiker-Umfrage der Welt am Sonntag aus dem Juli. Danach ist das MiR zum besten Opernhaus in NRW gewählt worden.
Die Gelsenkirchener Inszenierungen von A Midsummer Nights Dream und Klein Zaches, genannt Zinnober wurden mehrfach gelobt, darüber hinaus fanden auch Ensemblemitglied Alfia Kamalowa, Dirigentin Julia Jones und die Neue Philharmonie Westfalen durch die überregionalen Kritiker Erwähnung.
Schließlich wurde des in der Sommerpause verstorbenen Joe Bunn gedacht.

Joe Bunn_(c)_Sebastien Gaultier

Der 1984 geborene US-Amerikaner war seit der Spielzeit 2012.13 festes Mitglied der Company des Ballett im Revier. Im Jahr 2014 wurde bei ihm Leukämie diagnostiziert. Seinen tapferen, fast zweijährigen Kampf hatten das Musiktheater im Revier und seine Mitarbeiter mit aller Kraft unterstützt.
Er verstarb in der Nacht zum 17. August, die Beisetzung fand am
vergangenen Freitag statt. Joe Bunn wurde nur 31 Jahre alt und
hinterlässt seine Frau und einen vierjährigen Sohn. Das MiR trauert um Joe Bunn.

Foto: Joe Bunn: Sebastien Gaultier

(ü. Pm.)

18. KUNSTSPUR Essen.Offene Ateliers 2016

Am 17. und 18. sowie 24. und 25. September, können von 15 bis 19 Uhr 155 Ateliers und Ateliergemeinschaften von Künstlerinnen und Künstlern in Essen besucht werden.

Mehr als 300 Künstlerinnen und Künstler freuen sich, im September ihre Ateliers für Kunst- und Kulturinteressierte zu öffnen. Interessante Angebote aus den Bereichen Fotografie, Malerei, Plastiken, Collagen und viele mehr laden zur Reise durch die Ateliers ein und versprechen abwechslungsreiche Einblicke. Am Samstag, 17., und Sonntag, 18. September, können die Ateliers der südlichen Stadtteile besucht werden, am Samstag, 24., und Sonntag, 25. September, die Ateliers der nördlichen Stadtteile.

Die Ateliers befinden sich in städtischen Atelierhäusern, im Kunsthaus, im Unperfekthaus, in Ateliergemeinschaften oder Kulturwerkstätten sowie Privathäusern. Der Eintritt ist kostenfrei (außer im Unperfekthaus). Besucherinnen und Besucher des Unperfekthauses erhalten unter dem Stichwort „Kunstspur“ einen vergünstigten Eintritt in Höhe von 5,50 Euro.

Für die Besichtigung der Ateliers hat das Kulturbüro der Stadt Essen einen Flyer und Atelierplan herausgebracht. Der Flyer ist erhältlich beim Kulturbüro, in der Touristikzentrale und im Bürgeramt Gildehof. Außerdem kann er im Internet heruntergeladen werden. Er informiert über die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, die Atelieradressen sowie die Verkehrsverbindungen mit S-Bahn, Bus, Straßenbahn und U-Bahn ab Essen-Hauptbahnhof.

Einen ersten Eindruck können Interessierte sich auf der Kunstspur-Hompage verschaffen. Erstmalig sind im Auftrag des Kulturbüros Atelierfotos von Studierenden der Folkwang Universität der Künste entstanden. Ein Atelierfoto ist stellvertretend auf den Werbematerialien abgebildet. Die Atelierfotos sind unter www.kunstspur.essen.de zu sehen.

(ü. Pm.)

Das Judentum entdecken

Die Dauerausstellung der Alten Synagoge zur Jüdischen Kultur im Allgemeinen und dem Jüdischen Leben in Essen kann am Sonntag, 4. September, um 15 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Führung besichtigt werden.

Die Ausstellung selber ist dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mit Unterstützung der Stiftung Alte Synagoge konnte durch das LVR-Zentrum Medien und Bildung in Düsseldorf ein Audioguide erstellt werden, der durch 31 Tondateien auf Deutsch und Englisch vertiefte Informationen zur Dauerausstellung vermittelt. Die Kopfhörer können gegen Pfand bei der Pförtnerloge ausgeliehen werden.

Der Eintritt kostet 3 Euro beziehungsweise ermäßigt 2 Euro.

Informationen zur Alten Synagoge:
Die Alte Synagoge wurde 1913 eingeweiht und ist bis heute eines der größten freistehenden Synagogengebäude nördlich der Alpen. Sie konnte ihrem eigentlichen Zweck als jüdisches Gotteshaus allerdings nur bis zu den Pogromen 1938 erfüllen. Aufgrund der massiven Stahlbauweise war es den Nationalsozialisten unmöglich, das Gebäude zu sprengen; auch die Bombardements während des zweiten Weltkriegs überstand das Gebäude äußerlich ohne größere Schäden. 1959 erwarb die Stadt Essen das Gebäude und führte eine „Entkernung“ (Beseitigung des Torahrollen-Schrankes und der Frauenempore) im Innenraum durch, um die Räumlichkeiten als Ausstellungsstätte für Industriedesign nutzen zu können. Nach einem Brand im Jahr 1979 wurde die Alte Synagoge 1980 als Gedenkstätte und politisch-historisches Dokumentationsforum genutzt, Mitte der 80er Jahre eine Teilrekonstruktion des ursprünglichen Synagogenraums vorgenommen. Seit Juli 2010 dient die Synagoge als kulturelle Begegnungsstätte mit angeschlossener Dauerausstellung. Diese ist in fünf Bereiche gegliedert: Quellen jüdischer Traditionen, Jüdische Feste, jüdischer „Way of Life“, die Geschichte der Alten Synagoge selbst und der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Essen.