Eine besondere Nikolaus-Vorstellung im MiR!

Am Nachmittag des 6. Dezember spielt das Musiktheater im Revier eine Vorstellung seiner Erfolgsproduktion „Schaf“ extra für Menschen aus Gelsenkirchen, die besonderer Aufmerksamkeit und Unterstützung bedürfen.
Ab 16 Uhr werden im Kleinen Haus sowohl die Familien der Gelsenkirchener Wellpappe-Belegschaft zu Gast sein, als auch die Manuel-Neuer-Kids-Foundation sowie Flüchtlingskinder aus verschiedenen Gelsenkirchener KiTas und Kinderheimen. Im Anschluss an die Vorstellung bietet das MiR im Foyer Kaffee, Punsch und Kuchen und wie man hört, wird für die kleinen Besucher auch der Nikolaus dazukommen.
Das Gelsenkirchener Wellpappe-Werk hatte überraschend im Oktober Insolvenz angemeldet und seine 96 Mitarbeiter per Brief über deren Freistellung informiert. Das letzte Gehalt wurde nicht
mehr ausgezahlt, obwohl noch bis zum Monatsende produziert worden war. Insolvenzgeld für drei Monate werden die Beschäftigten frühestens im neuen Jahr nach Eröffnung des Verfahrens bekommen können. De facto sind die 96 Mitarbeiter nach ihrer Freistellung noch beschäftigt, so dass auch kein Arbeitslosengeld beantragt werden kann.
Die Manuel-Neuer-Kids-Foundation hatte der bekannte deutsche Nationalspieler und Welt-Torhüter aus Gelsenkirchen im Jahr 2010 ins Leben gerufen. Sie hat sich die Förderung von Kindern und
Jugendlichen zur Aufgabe gemacht, die vornehmlich aus sozial benachteiligten Familien kommen, vielfach auch aus Familien mit Migrationshintergrund.
Das Musiktheater im Revier freut sich am Nikolaustag auf 120 Gäste. „Schaf“, eine wunderschöne Geschichte für Alle ab 4 Jahre, ist erst kürzlich mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis 2016
ausgezeichnet worden.

(ü. Pm.)

Vielfach scheint die Sonne – Bei Nebel kaum 0 Grad

Hoch UWE beschert uns bis über den zweiten Advent hinaus ruhiges Wetter. Dazu ist es zwar recht kalt, häufig aber auch freundlich. Regen, Schnee und Wind haben bis auf Weiteres keine Chance.

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Am Samstag scheint nach fast überall frostiger Nacht vielfach die Sonne. Vor allem in der Nordhälfte, aber auch an der Donau halten sich zum Teil zähe Nebel- und Hochnebelfelder. Von Hamburg bis München zeigt das Thermometer Höchstwerte zwischen 1 und 5 Grad an, im Dauernebel reicht es kaum für 0 Grad.

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Der Sonntag präsentiert sich ähnlich: Nach kalter Nacht mit Tiefstwerten teils unter minus 5 Grad lacht häufig die Sonne. Im Norden sowie in den Flusstälern können sich die Nebelfelder allerdings als hartnäckig erweisen. Auf den Bergen herrscht durchweg strahlender Sonnenschein. Mit kaum 0 Grad im Dauergrau und bis zu 5 Grad bei Sonne ist es recht kalt.

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In der neuen Woche bleibt uns das ruhige Wetter erhalten. Dabei ist es meist freundlich, regional aber auch ganztätig trüb. Nur von Hamburg bis Berlin ziehen zeitweise auch mal dichtere Wolken mit ein paar Tropfen oder Flocken durch. Je nach Sonnenschein sind auch wieder Werte über 5 Grad drin.

Bild: Wettervorschau
Quelle: WetterOnline

 

Auftakt für den Residenzkünstler: Der Cellist Nicolas Altstaedt eröffnet seine Duisburger Konzertreihe mit einem spektakulären Bach-Marathon

Mit einem Bach-Marathon besonders intensiver Art eröffnet der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt seine Konzertreihe als aktueller Residenzkünstler der Duisburger Philharmoniker. Im Lehmbruck Museum stellt sich der Cellist am Fr. 16. Dezember (19 Uhr) der Herausforderung, alle sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach an einem Abend zu interpretieren. Auf dem Weg durch den beglückend erfindungsreichen Kosmos der Bach-Suiten wird Altstaedt von der Sprecherin Katja Heinrich begleitet, die Lyrik der Barockzeit rezitiert.

Ein mitreißender Elan des Aufbruchs und der Erneuerung ist für das Spiel von Nicolas Altstaedt charakteristisch. Der 1982 in Heidelberg geborene Künstler möchte Musikstücken am liebsten so begegnen, als seien sie gerade erst gedruckt worden: neugierig, offen, voller Entdeckerdrang. Die fulminante Energie, die er in seinem Spiel entwickelt, hat den einstigen Schüler von Boris Pergamenschikow von Erfolg zu Erfolg getragen. Als sei seine spektakuläre Solistenkarriere nicht genug, engagiert er sich glühend als Kammermusiker und als Leiter des legendären Lockenhaus-Festivals in Österreich, dem er als Nachfolger des Begründers Gidon Kremer neue Akzente verlieh.

Insgesamt fünfmal wird Altstaedt in Duisburg zu erleben sein: nach dem bereits genannten Bach-Abend zweimal als Solist mit dem Cellokonzert von Antonín Dvořák (Mi. 15. und Do. 16. Februar 2017, Philharmonie Mercatorhalle), kurz darauf mit einem Film-Projekt mit dem Komponisten und Klangkünstler Hauschka (Sa. 18. Februar 2017, Salvatorkirche) und schließlich mit den 5 Cellosonaten von Ludwig van Beethoven, die er gemeinsam mit dem Pianisten Alexander Lonquich aufführen wird (So. 7. Mai 2017, Philharmonie Mercatorhalle). Für ihre herausragende Interpretation dieser Sonaten erhielten die beiden Künstler den Beethoven Ring 2015.

Karten gibt es über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

(ü. Pm.)

Sehr geehrter Herr Steinsiek, mit dem nachstehenden Link öffnen Sie die aktuelle Presseinformation der Deutschen Bahn. Presseinformation Ab 11. Dezember: Neues Regionalexpress-Konzept bereitet Weg für den Rhein-Ruhr-Express

Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember profitieren Fahrgäste auf den Regionalexpress- Linien 1, 4, 5, 6 und 11 sowie der Regionalbahn-Linie 33 von zusätzlichen Zugfahrten und optimierten Linienverläufen. Das um jährlich 1,35 Millionen Zugkilometer erweiterte Angebot bringt DB Regio NRW im Auftrag von Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Nahverkehr Westfalen-Lippe, Nahverkehr Rheinland, Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord und Nordhessischem Verkehrsverbund auf die Schiene. Mit dieser Qualitätssteigerung werden bereits jetzt die Weichen zum RRX-Vorlaufbetrieb gestellt, der zwischen Ende 2018 und 2020 Fahrt aufnimmt. Für das verbesserte Angebot erhöht das Land Nordrhein-Westfalen seine Fördermittel für den Schienenpersonennahverkehr auf die Rekordsumme von über eine Milliarde Euro jährlich.

Vor allem Ruhrgebiet, Landeshauptstadt und Rheinland werden ab dem 11. Dezember besser miteinander verbunden. Dafür sorgt unter anderem eine zusätzliche Direktverbindung zwischen den Ballungsräumen durch die Verlängerung der Linie RE 6 über die bisherige Endstation Düsseldorf hinaus nach Flughafen Köln/Bonn. Gleichzeitig kommt es zu einer Taktverdichtung zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet. Auf dieser wichtigen Verkehrsachse wird es künftig annähernd einen 20-Minuten Takt im RE-Verkehr geben. Zwischen Duisburg und Düsseldorf verkehren künftig sieben RE-Züge in der Stunde.

Bei jeder Fahrt auf den Linien des optimierten RE-Konzepts sind Kunden-betreuer als direkte Ansprechpartner an Bord. Auch in Sachen Komfort gibt es spürbare Verbesserungen. So werten Modernisierungsmaßnahmen im Innen- und Außenbereich die eingesetzten Fahrzeuge deutlich auf. Zudem verfügen durch ein geändertes Fahrzeugkonzept auch in der Hauptverkehrszeit alle eingesetzten Züge des RE 4 und RE 1 über Klimaanlagen.

Die Änderungen auf den einzelnen Linien im Detail:

RE 1: NRW-Express mit neuen Schnellverbindungen
Der RE 1 verkehrt künftig zwischen Aachen, Köln und Hamm. Die Relation Hamm – Paderborn und darüber hinaus bis Kassel-Wilhelmshöhe bedienen ab dem 11. Dezember die Züge der Linie RE 11.
Die im Dezember 2015 eingeführte Zugverbindung Aachen – Köln mit Abfahrt um 7:06 Uhr ab Aachen Hbf verkehrt ab dem Fahrplanwechsel bereits ab Geilenkirchen (Abfahrt Geilenkirchen 6:41 Uhr, Ankunft Aachen 7:08 Uhr und Köln Hbf 7:54 Uhr). Damit entsteht auf der für Berufspendler wichtigen Strecke Geilenkirchen – Köln eine neue „Schnellfahrt“. Die Verbindung ersetzt die Leistungen der euregiobahn ab Geilenkirchen um 6:39 Uhr. Reisende benötigen mit dieser Verbindung für die Strecke Geilenkirchen – Köln Hbf künftig 20 Minuten weniger als bisher.
In Gegenrichtung wird der „Aachen-Köln-Express“ um 15:56 Uhr ab Köln Messe/Deutz nach Aachen beschleunigt und erreicht Aachen sechs Minuten früher.

RE 4 verbindet weiterhin Aachen und Dortmund
Die Züge der Linie RE 4 verkehren unverändert zwischen Aachen, Düsseldorf, Wuppertal und Dortmund. Neben klimatisierten Fahrzeugen in der Hauptverkehrszeit profitieren Fahrgäste auf dieser Relation von zusätzlichen Mehrzweckräumen.

RE 5 mit neuem Endpunkt Wesel
Neuer Verlauf der Linie RE 5 ist Koblenz – Köln – Oberhausen – Wesel. Der Abschnitt Wesel-Emmerich wird künftig von der Linie RE 19 bedient.

RE 6 wird „Rhein-Weser-Express“
Der RE 6 aus Minden endet nicht länger in Düsseldorf, sondern verkehrt als „Rhein-Weser-Express“ über Neuss und Köln weiter bis zum Flughafen Köln/Bonn. Er ersetzt den bisher dort verkehrenden RE 6a. Damit gibt es künftig eine weitere Direktverbindung von der Ruhrregion bis zum Kölner Flughafen. Gleichzeitig wird dadurch die stark frequentierte Strecke zwischen Düsseldorf und Köln durch eine dritte RE-Verbindung pro Stunde entlastet. Der Takt zwischen dem zentralen Ruhrgebiet und Köln erhöht sich durch die Änderung auf zwei RE-Verbindungen pro Stunde.
Zwischen Düsseldorf und Flughafen Köln/Bonn steigt das Platzangebot um 50 Prozent: Durch den Einsatz von Doppelstockzügen erhöht sich die Zahl der Sitzplätze auf diesem Abschnitt von rund 400 auf rund 600 pro Zug. Um 8:00 Uhr hält der RE 6 nun zusätzlich auch in Köln Messe/Deutz.

RE 11 künftig wieder ab Düsseldorf
Der RE 11 verkehrt künftig wieder zwischen Düsseldorf und Hamm mit Verlängerung nach Kassel-Wilhelmshöhe. Damit gibt es zwischen Duisburg und Düsseldorf eine zusätzliche RE-Verbindung, wodurch der Takt auf diesem Abschnitt auf sieben RE-Verbindungen pro Stunde steigt. Gleichzeitig sorgt der neue Zuglauf für einen annähernden 20-Minuten-Takt zwischen dem Ruhrgebiet und Düsseldorf (gemeinsam mit den Linien RE 1 und RE 6). Der Linienabschnitt zwischen Duisburg und Mönchengladbach wird von der Linie RE 42 übernommen. Ab Hamm wird der RE 11 über Paderborn nach Kassel-Wilhelmshöhe verlängert und ersetzt somit im Streckenabschnitt Hamm – Paderborn die jetzigen Leistungen des RE 1.

RB 33: Erweitertes Angebot in den Abendstunden
Die Relation der RB 33 verläuft zwischen Aachen und Duisburg unverändert. Ausgeweitet wird der Spätverkehr zwischen Heinsberg und Aachen. Die Verbindung Duisburg – Wesel übernimmt die neue Linie RB 35.

Modernisierungsmaßnahmen an der Fahrzeugflotte
Insgesamt über 200 Doppelstockwagen werden nach und nach einer Runderneuerung unterzogen. An rund 175 Fahrzeugen sind diese Modernisierungsmaßnahmen bereits umgesetzt. Die meisten Arbeiten an den übrigen Doppelstockwagen werden voraussichtlich bis März 2017 abgeschlossen sein. Dabei werden die Fahrzeuge intensiv von innen und außen grundgereinigt, die Lackierung ausgebessert und bei Bedarf aufgefrischt. Einzelne Fahrzeuge werden im Laufe des Jahres 2017 zudem komplett neu lackiert. Im Fahrzeuginneren werden Kopfstützen und Sitzpolster erneuert, defekte oder beschädigte Armstützen und Griffe ersetzt sowie Fensterscheiben von so genannten „Scratchings“ befreit.
Daneben wird eine Reihe von Umbaumaßnahmen ebenfalls zur Verbesserung des Qualitätsstandards beitragen. Dies beinhaltet insbesondere die Vergrößerung des Mehrzweckbereichs in den Steuerwagen, um mehr Platz für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen zu schaffen. Zu diesem Zweck werden 24 Fahrzeuge umgebaut.

Weitere Informationen und Linienübersichten unter: www.bahn.de/nrw

Großer Widerstand gegen heute im Bundestag verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan – Kritiker sehen zuviel Verharren in alten Konzepten

Es dürfte keine leichte Umsetzung für die heute gefassten Beschlüsse zur vermeintlichen Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur geben, denn Umweltverbände und Oppositionsparteien kündigen genaue Prüfungen und Klagen, u. a. auf der europäischen Ebene an.

Das Aktionsbündnis „A52 war gestern – JETZT: Wege für morgen!“, wir berichteten, in dem vor allem Initiativen aus Bottrop, Essen und Gladbeck aktiv sind, bedauert, dass die Große Koalition in Berlin die vielen umwelt- und gesundheitsfreundlicheren Vorschläge ignoriert hat. Am 2. Dezember stimmte die Mehrheit der Abgeordneten für das neue Fernstraßenausbaugesetz. Dazu erklärt Aktionsbündnis-Sprecher Dr. Martin Arnold: „Mit Trauer und Empörung müssen wir zur Kenntnis nehmen: Der Bundestag hat einen Verkehrsplan beschlossen, der nicht zukunftstauglich ist. Der Autoverkehr wird durch massiven Straßenbau gegenüber der Schiene bevorzugt. Die Umsetzung schädigt insgesamt die Umwelt und die Gesundheit vieler Menschen. Die Umweltministerin und das Umweltbundesamt sowie Naturschutz- und Verkehrsverbände haben schwere Bedenken erhoben. Wir als Aktionsbündnis teilen sie. Bei den A52/A44-Plänen durch Gladbeck, Bottrop und Essen fehlt die gesetzliche Prüfung ,aller vernünftigen Alternativen’. Das hat schlimme Folgen: Der Ballungsraum ist schon lange schwer belastet, zum Beispiel werden die Stickoxid-Grenzwerte ständig überschritten. Hier würde nach den amtlichen Veröffentlichungen des Bundesverkehrsministers die Verwirklichung der A 52 den Ausstoß aller Autogifte weiter erhöhen und damit das hohe Risiko ernster Erkrankungen wie Krebs noch steigern* – und zwar unnötig: Mit dem B224-Entlastungspaket (http://a52-war-gestern.de/wp-content/uploads/2016/09/2016-0921.gemFlyer.pdf) wurden menschen- und umweltfreundliche Maßnahmen erarbeitet, die nach unserer Überzeugung den Autobahnbau überflüssig machen, weil sie die zweimal täglich auftretenden Staus auf der Bundesstraße 224 zum Verschwinden bringen können. Die Abgeordneten haben nicht einmal zugestimmt, dass diese Alternative auch nur geprüft wird – ähnlich bei etwa 30 weiteren besonders problematischen Straßenbauprojekten. Berlin hat damit elementare Beteiligungsrechte und Pflichten verletzt. Wir und viele andere haben bei der EU Beschwerde erhoben und hoffen, dass Brüssel die deutsche Verkehrspolitik korrigiert. Persönlich bedauern wir, dass die vielen Gespräche mit Volksvertreter*innen nicht zu anderen Ergebnissen geführt haben. Bessere Handlungsmöglichkeiten für die etwa 30 besonders umstrittenen Autobahnprojekte lagen auf dem Tisch des Verkehrsausschusses.“

Titelfoto: Zusammen mit Vertretern anderer Initiativen aus ganz Deutschland und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) protestiert das Aktionsbündnis „A52 war gestern – JETZT: Wege für morgen!“ vor dem Bundestag gegen den neuen Bundesverkehrswegeplan.
(stk. u. ü. Pm.)

„Russische Weihnachten“ mit dem Moskauer Kathedralchor

Die russische Tradition des Chorgesangs ist so alt wie die der orthodoxen Weihnacht. Es gibt in Russland eine Fülle an liturgischen und außerkirchlichen, speziell aus der Volksmusik gespeisten Weihnachtsliedern, die von teilweise betörender Schönheit sind: schlicht, berührend, dunkel-warm im Klang, füllig und feierlich. Einen authentischen Eindruck von dieser Musik vermittelt der Moskauer Kathedralchor am Donnerstag, 8. Dezember 2016, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen.

Lieder aus Sergej Rachmaninows Vesper op. 37 gehören ebenso zu diesem stimmungsvollen Programm wie Gesänge von Dmitri Bortnianski, Vassili Sinowjew, Vladimir Beliaew, Nikolai Golovanow und Pavel Tschesnokow. Die Leitung hat Nikolay Azarov.

Der erstklassige Russische Kathedralchor hat seine Heimat an der Viktor-Popov-Chorkunstakademie. Diese wurde 1991 in Moskau von Viktor Popov gegründet und nach ihm benannt. Dahinter verbirgt sich ein ausgeklügeltes System, bei dem verschiedene Zahnrädchen ineinandergreifen, um eine ideale vokale Ausbildung ab einem Alter von sieben Jahren zu ermöglichen. Immer wieder sind die Akademie-Chöre mit renommierten Persönlichkeiten der Musikwelt zu erleben, wie Krzysztof Penderecki, Helmut Rilling und Vladimir Spivakov. Als Solisten waren unter anderem Cecilia Bartoli, Andrea Bocelli, Montserrat Caballé und Renée Fleming zu hören. Das Repertoire, das von den Akademie-Ensembles erlernt und vorgetragen wird, ist äußerst breit gefächert und beinhaltet weltliche und geistliche Musik russischer und europäischer Komponisten.

Karten (Einheitspreis: € 28,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Titelfoto: Moskauer Kathedralchor (Foto: Hilda Lobinger)

Kreativkurse für jugendliche Flüchtlinge – Jahresabschlusspräsentation im GREND

Malen, zeichnen, Theater spielen – das sind Möglichkeiten, sich auch ohne Sprache auszudrücken und verständlich zu machen. Deshalb hat das Kulturbüro der Stadt Essen seit April dieses Jahres Kreativkurse für junge Flüchtlinge veranstaltet.

Am Mittwoch, 7. Dezember, ist die Jahresabschlusspräsentation um 19 Uhr im Kulturzentrum GREND in Steele zu sehen. Der Eintritt zu der rund einstündigen Vorstellung ist frei.

Die Teilnehmenden der Kreativkurse kommen vom Robert-Schuman-Berufskolleg, vom Integrativen Zentrum Adelkampstraße und aus Wohngruppen des gemeinnützigen Vereins für Interkulturelle Kinder- und Jugendhilfe, „PLAN B“. Sie stammen aus Kriegs- und Krisengebieten, die meisten aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und dem Irak, und sind teilweise ohne Begleitung Erwachsener aus ihrer Heimat geflohen.

Selbstverständlich war und ist die Teilnahme an den Kreativkursen wie auch an der Abschlusspräsentation freiwillig und unabhängig vom Schulunterricht. Kursleiterinnen sind die Essener Malerinnen Anne Berlit und Marta Colombo sowie die Theaterpädagogin Isabell Popescu.
Mit ihrem Lernangebot schaffen sie vielfältige Kommunikationsanlässe, erleichtern den Zugang zu der noch fremden Kultur, stärken das Gemeinschaftsgefühl und auch das Selbstbewusstsein der jungen Leute, wecken Neigungen und entdecken auch manches verborgene Talent. Das Interesse an einer Fortsetzung der Kurse im nächsten Jahr ist daher bei allen Beteiligten groß.

Auf der Bühne des Theaters Freudenhaus im GREND zeigen rund 30 junge Leute, was sie in den letzten Monaten gelernt und erfahren haben. Die Arbeitsergebnisse der Mal- und Zeichenkurse werden mittels einer Beamer-Präsentation dargeboten und von den Kursleiterinnen kommentiert.

Bei Rückfragen steht Ulrike Vetter, Kulturbüro, E-Mail: ulrike.vetter@kulturbuero.essen.de, Telefon: 88 41205, zur Verfügung.

(ü. Pm.)

 

Stadtbad Borbeck öffnet nach Erneuerung der Heizung am Montag, 5. Dezember, wieder

Das Stadtbad Borbeck öffnet am Montag, 5. Dezember, nach der vorübergehenden Schließung aufgrund eines Defekts in der Heizungsanlage seine Tore wieder für alle Freizeitschwimmerinnen und -schwimmer, Schulen und Vereine.

Ein Defekt an der Heizungsanlage, der deren Totalausfall verursachte, hat die vorübergehende Schließung des Bades ab dem 25. November erforderlich gemacht. Da für die 29 Jahre alte Heizungsanlage keine Ersatzteile mehr lieferbar waren, musste der Brenner ausgetauscht werden. Dieser wurde zwischenzeitlich eingebaut und beheizt das Stadtbad Borbeck nun wieder einwandfrei.

(ü. Pm.)

Schülerinnen und Schüler aus Israel zu Besuch im Essener Rathaus

Nachdem eine Schülergruppe des Gymasiums Essen-Werden im August 2016 erstmals ihre neue Partnerschule „Hakfar Hayarok“ in Tel Aviv besucht hatte, erfolgt in diesen Tagen der einen Schüleraustausch charaklterisierende Gegenbesuch in Essen. Bürgermeister Rudolf Jelinek begrüßte die Schülerinnen und Schüler aus Israel heute (2.12.) im Essener Rathaus, das nur eine von vielen Stationen des Aufenthalts der jungen Leute in Essen ist. Ein Teil der israelischen Schülergruppe wird zusammen mit dem Schulorchester des Gymnasiums Essen-Werden Konzerte geben, während eine andere Gruppe ein Geschichtsprojekt mit der Alten Synagoge Essen durchführt.

Der Kontakt zwischen dem Gymnasium Essen-Werden und den Gästen aus Tel Aviv kam über den Förderverein „BEGEGNUNGEN 2005 e.V.“ zu Stande.

Titelfoto: Bürgermeister Rudolf Jelinek (vorne Mitte) begrüßt eine Schülergruppe aus Israel. Foto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

Konzertreihe „Music4Water“ unterstützt weltweit Wasserprojekte.

Feiern, Spaß haben und Gutes tun: Mit der Konzertreihe „Music4Water“ der Firma „Viva con Agua Ruhrpott“ werden regelmäßig in der Essener Weststadthalle, Thea-Leymann-Straße 23, Spenden für Wasserprojekte in aller Welt gesammelt.

Das nächste „Music4Water“-Konzert läuft am 9. Dezember, 20 Uhr, mit dem Headliner „Rantanplan“. Supported werden sie von „Freiburg“ & „Käpt’n panda“. Freuen dürfen sich die Fans auf eine besondere Feier – denn Viva con Agua feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Eintritt: 12 Euro (Vorverkauf zuzüglich Gebühren) Tickets gibt es unter www.weststadthalle.de/tickets, an allen bekannten VVK-Stellen und an der Abendkasse. Hier kostet das Ticket 16,50 Euro.

Rantanplan – die Band

Endlich „Back to Land der Dichter und Denker“, lautet das Motto von „Rantanplan“ aus Hamburg. Die Band aus St. Pauli ist nicht nur angetreten, den deutschen Text in Zeiten allgemeiner Verflachung zu retten, „Rantanplan“ machen die Revolution tanzbar mit berüchtigten Ska-Punk-Konzerten.

Viva con Agua – das Projekt

Weltweit fehlt 663 Millionen Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser und rund 2,4 Milliarden Menschen fehlt die sanitäre Basisversorgung. Die Initiative „Viva con Agua“ will, dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Dies geschieht aber nicht mit erhobenem Zeigefinger. Mit viel Spaß und gemeinschaftlichen Aktionen wollen die Initiatoren auf kreative und unkonventionelle Art Menschen für soziales Engagement begeistern und damit Spenden für Wasserprojekte in Kenia, Äthiopien, Uganda, Nepal und Indien sammeln. Mit Erfolg: Seit Vereinsgründung sind rund fünf Millionen Euro zusammengekommen. Gemeinsam mit der Welthungerhilfe und lokalen Partnerorganisationen konnte „Viva con Agua“ mehr als zwei Millionen Menschen in Wasserprojekten weltweit erreichen. Das ehrenamtliche Team von „Viva con Agua Ruhrpott“ engagiert sich auf vielfältige Art und Weise. Sie gehen in Schulen und halten Vorträge über die Wassersituation auf der Erde, sie sammeln Pfandbecher und Spenden bei Konzerten und – sie bringen die Spenden dorthin, wo sie gebraucht werden und arbeiten ehrenamtlich vor Ort, um beispielsweise Brunnen zu errichten.

Mineralwasser trinken und Gutes tun

Der eingetragene Verein betreibt unter seinem Label eine eigene Wasserabfüllung. Der Gewinn hieraus wird ebenfalls gespendet. Weststadthallen-Besucherinnen und -Besucher, die sich an dem Getränk laben, unterstützen bei jedem gekauften Wasser den Verein.

Das nächste Konzert aus der Reihe ist am 9. Februar 2017, Einlass: 20 Uhr, Bands: „Scherf&Band“, „GiveUsAnimalNames“, Eintritt: 4,50 Euro (nur Abendkasse). Bei allen Konzerten gibt’s Infos über den Verein und die Projekte.