CDU-Fraktion im Bezirk V wird künftig von Stefanie Kölking angeführt

Dr. Johannes Werner Schmidt, der frühere Kämmerer der Stadt Essen, hat seit vielen Jahren die CDU Fraktion im Bezirk V geführt. Jetzt gibt er den Fraktionsvorsitz an Stefanie Kölking aus Karnap ab.

Sie gehört dem Stadtteilparlament für Altenessen, Vogelheim und Karnap seit 2009 an. Damit bleibt die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung V gut aufgestellt: Mit Klaus Hagen, dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister, Marco Kapitza aus Altenessen und Dr. Schmidt als langjährigem Wissen- und Erfahrungsträger werden weiterhin die Belange der Bürgerinnen und Bürger aller Generationen vertreten.

Foto v.l.n.r.: Klaus Hagen (stellvertretender Bezirksbürgermeister), Dr. Johannes Werner Schmidt (CDU-Bezirksvertreter), Stefanie Kölking (CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung V) und Marco Kapitza (CDU-Bezirksvertreter).

 

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Umweltbildung mit Ameise Anni

Umweltbildung fängt bei den Kleinsten an. In diesem Zusammenhang entwickelte die Essener Aktionskünstlerin Veronika Maruhn im Jahr der Grünen Hauptstadt ein Mitmach- Kindertheaterstück mit der Hauptfigur Ameise Anni. Nach dem großen Erfolg des Stückes in 49 städtischen Kitas brachte „Anni“ heute Vormittag bei einer Schnuppervorstellung in der Kindertagesstätte Ohmstraße das Thema Umweltschutz mehr als 100 begeisterten Essener Kindern näher. Das Besondere: Ab sofort besucht die Ameise auch die Kitas und Grundschulen, die nicht von der Stadt Essen betrieben werden.

Umweltschutz kann ganz spielerisch sein: Das zeigte Veronika Maruhn als Ameise Anni. Mit der interaktiven Theatervorstellung – einem Projekt der Grünen Hauptstadt Europas – erklärte die Ameise den aufmerksamen Kindern, weshalb der Umweltschutz für eine gesunde und grüne Zukunft wichtig ist. Über Zerstörung und Wiederaufbau eines Ameisenhaufens bildete sie beispielhaft das Leben in einer Stadt nach. Gemeinsam mit den Essener Kindern entwickelte Ameise Anni Ideen und Lösungen, wie der Neuaufbau der Ameisenstadt lebenswert und umweltfreundlich gestaltet werden kann.

Anni ist im letzten halben Jahr bereits in allen 49 städtischen Kitas gewesen. Nach diesem großen Erfolg ist die Ameise jetzt bereit, weitere Kitas und Grundschulen zu besuchen, damit möglichst viele Essener Kinder die Ameisenstadt in der Grünen Hauptstadt erleben können.

Informationen zu Terminen und Kosten für interessierte Kitas und Grundschulen unter theaterzebula@gmx.de.

Foto: Ameise Anni mit Kindern der Kita Ohmstraße.
Fotograf: Rupert Oberhäuser

Freilichtmalerei – Arbeitskreis für Erwachsene

am Samstag, 1. Juli 2017, findet ab 10 Uhr, im Garten des Museum Folkwang der Workshop (Arbeitskreis) „Freilichtmalerei“ für Erwachsene statt. Gemeinsam mit der Künstlerin Dora Celentano setzen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Eindrücke aus der Natur auf der Leinwand um – ganz in der Art der Romantiker wie dem britischen Maler John Constable oder dem Franzosen Claude Monet. Dabei sind Gartenpflanzen rund um das Museum und Gartenbilder aus der Sammlung die Inspirationsquellen.

Die Anmeldung im Besucherbüro ist erforderlich: info@museum-folkwang.essen.de.

Unter dem Motto Vom Beet auf die Leinwand und zurück hat das Museum Folkwang an der Ecke Goethestraße / Kahrstraße einen Garten angelegt, der das ganze Jahr über für jedermann zugänglich ist und zum gemeinsamen Gärtnern einlädt. Ein umfangreiches Veranstaltungs-programm bietet Kindern und Erwachsenen zahlreiche Möglichkeiten, selber im Garten aktiv zu werden und macht den neuen Museumsgarten zum idealen Sommertreffpunkt – vom Freilichtmalen und Frühstück im Freien bis zum Koch-Workshop für Kinder und zur Live-Licht-Show.

Dora Celentano studierte Kommunikationsdesign an der Essener Folkwang Universität der Künste. Seit 2012 studiert sie freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und aktuell in der Klasse von Stefan Kürten.

Information

Freilichtmalerei
Workshop für Erwachsene
Sa, 1.7.2017, 10 – 16 Uhr

Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: info@museum-folkwang.essen.de.
Teilnahmebeitrag: 20 €,  Mitglieder des Kunstring Folkwang 10 €. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Titelfoto: Museum Folkwang, Henriette Kriese, 2017

Bauarbeiten am Kettwiger Marktplatz

Am Kettwiger Marktplatz (Hauptstraße 73 bis 83) werden durch das Amt für Straßen und Verkehr die Baumbeete instand gesetzt. Der Bereich wird in der Zeit vom 3. bis zum 6. Juli abgesperrt.

Als Folge findet am Dienstag, 4. Juli, kein Wochenmarkt statt.

Die Parkplätze an den Baumbeeten werden für die Zeit der Maßnahme nicht nutzbar sein. Für den fließenden Verkehr erfolgt keine Einschränkung.

VENUSBRASS – Wild, Weiblich, Virtuos

Ein ganz besonderes Musikspektakel erwartet die Besucherinnen und Besucher des Grugaparks am Sonntag, 2. Juli, um 15 Uhr, im Musikpavillon.

Venusbrass ist mehr als eine Damen-Marching-Band. Fünf strahlende Energiebündel brillieren mit ihrem rasanten Spiel auf Saxofon, Posaune, Tuba und Drums nicht nur auf der Bühne, sondern auch mitten im Publikum. Dabei verschmelzen explosive Damenpower und geballte Musikalität mit exakter Choreografie. Die Vollblutmusikerinnen präsentieren ein breitgefächertes Repertoire aus mitreißenden Hits und melodiösen Eigenkompositionen und zünden im Publikum ein musikalisches Feuerwerk.

Das Konzert ist bis auf den Parkeintritt kostenfrei.

Titelfoto: Simona Turk

A2: Sperrungen in der Anschlusstelle Essen/Gladbeck Fahrtrichtung Hannover

Am Freitagabend (30.6.) ab 19 Uhr bis Montagmorgen (3.7.) um 6 Uhr werden in der A2-Anschlussstelle Essen/Gladbeck eine Aus- und eine Auffahrt gesperrt:

Die Ausfahrt von der A2 aus Oberhausen kommend auf die B224 nach Gladbeck/Marl und die Auffahrt von der B224, Essener Straße auf die A2 in Fahrtrichtung Hannover gesperrt.

Für die gesperrte Auf- und Ausfahrt werden Umleitungen eingerichtet. Die Autobahnniederlassung Hamm investiert hier in die Beseitigung von Fahrbahnschäden 50.000 Euro aus Bundesmitteln.

Zwei Jugendblasorchester im Rathaus

Das Görlitzer Jugend Show Orchester ist für eine Woche im Ruhrgebiet zu Gast. Auf Einladung des Schönebecker Jugendblasorchesters besuchen die jungen Musikerinnen und Musiker heute (28.6.) die Stadt Essen.

Bevor sie in der Rathaus-Galerie ihr Können zeigten, empfing Bürgermeister Franz-Josef Britz beide Orchester in der 22. Etage des Essener Rathauses.

Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, den Gästen bei einem guten Ausblick auf die Stadt deren Werdegang von ländlicher Kleinstadt zur größten Montanstadt über den Strukturwandel zum heutigen Handels-, Dienstleistungs- und Verwaltungsstandort und zur „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ zu schildern.

Einen Teil der Essener Industriegeschichte wollten die Gäste am Nachmittag besichtigen: das UNESCO-Welterbe Zollverein. Der Bürgermeister war sicher, dass die Besucherinnen und Besucher von der Stadt beeindruckt sein werden: „Wo einst mühevoll Kohle gefördert und Koks produziert wurden, steht heute ein Zentrum für Kunst, Kultur und Design. Und auf dem Areal haben sich auch viele seltene Pflanzen- und Tierarten angesiedelt.“

Titelfoto: Bürgermeister Franz-Josef Britz empfängt das Jugend Show Orchester aus Görlitz. Foto: Elke Brochhagen

Fragen an die Redaktion…

„Ist die Reihenfolge der Beiträge bei euch nach einer Priorität geordnet?“

Nein. Da wir die Beiträge durch verschiedene Personen und zu verschiedenen Zeiten einsetzen, der Blog ist so also auch interessant genug zwischendurch mal einzusehen, ergibt sich keine Bedeutungsabwägung. Bei den Benachrichtigungen, sowohl über unseren Mailverteiler, als auch über Twitter, oder auch in den verschiedenen Stadtblogs, wird manchmal ein dekorativeres Titelfoto als erste Meldung gesetzt, obwohl als Meldung vielleicht eine Marginalie.

Unsere Arbeitsweise ist so aufgeteilt, da wir das Magazin nicht nur aus Essen betreiben. Es ist nicht ungewöhnlich, das eine Meldung die ein Essener Stadtteilereignis betrifft am Polarkreis verfasst wird, oder im Wochenendbereich in Ostfriesland bearbeitet wird. Die heutige Technik ermöglicht dies. Selbst Interviews werden bei uns häufig per Telefon abgewickelt. Leserrückfragen via Mail, Twitter oder Facebook erreichen uns ohnehin unmittelbar und werden gerne beantwortet. Die Leserquote steigt übrigens kontinuierlich, viele Ex-Essener, oder Leser mit Ruhrgebietsbezug verfolgen offenbar so ständig das Geschehen im Ruhrgebiet.

Romantisches Picknick mit TOI ET MOI im Grugabad

Nach bereits zwei erfolgreichen Veranstaltungen wird die Reihe „kunstbaden“ im Grugabad am Sonntag, 2. Juli, um 15 Uhr fortgesetzt.

Allen Besucherinnen und Besuchern des Grugabades wird die Möglichkeit gegeben, ein Picknick mit einem wunderschönen, romantischen Konzert zu verbinden. Das Kölner Duo TOI ET MOI wird für die entsprechende Unterhaltung sorgen. Die beiden „Singer & Songwriter“ Julia Klomfaß und Raphael Hansen sind mit selbst geschriebenen Texten und Eigenkompositionen im Stile des französischen Chanson im Essener Grugabad zu Gast.

Wer will bringt seinen gut gefüllten Picknickkorb mit. Und wer selbst nichts mitbringt, auf den warten kleine ausgewählte Köstlichkeiten vom Café Livres und Getränke passend zum Konzert.

Wem es zu heiß wird, der kann ja zwischendurch mal kurz ins kühle Nass springen.

Der Einlass beginnt um 13 Uhr und der Eintritt zum Grugabad mit kombiniertem Picknick auf der abgeteilten Konzertwiese kostet für Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Kinder zwischen 4 und 12 Jahren zahlen 4 Euro und für jüngere Kinder unter 4 Jahren ist der Eintritt frei.

Linke zur Polizeischule: Denkmalschutz nicht erst seit gestern

Die Ratsfraktion DIE LINKE hält den Umgang mit der denkmalgeschützten Polizeischule an der Norbertstraße seitens des Eigentümers, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, für unangebracht und spricht sich gegen eine voreilige Entscheidung zum Abriss aus.

„Der Gebäudekomplex samt einiger Außenanlagen stehen nicht erst seit gestern unter Denkmalschutz“, so der Linken Ratsherr und Mitglied im Planungsausschuss, Wolfgang Freye. „Ein Vierteljahrhundert ohne Investitionen haben der Bausubstanz logischerweise zugesetzt und so die Kosten explodieren lassen. Wir halten so einen Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden für äußerst unverantwortlich, da gerade diese per Definition erhalten werden sollen.“

Der Gebäudekomplex steht bereits seit 1986 unter Denkmalschutz, welcher im Nachhinein auch auf Teile der Außenanlagen erweitert wurde. Begründet wurde dies im Gutachten damit, dass der Komplex bedeutend für die Geschichte des Menschen, der Städte und Siedlungen sowie der Geschichte der Polizei und der Architektur sei.

„Es ist schade mit ansehen zu müssen, wie hier ein Stück Essener Geschichte zugrunde geht. Wir sind gegen Schnellschüsse und plädieren dafür, erstmal mit Denkmalschutzbehörde zu klären, wie man weiter vorgehen sollte“, so Wolfgang Freye abschließend.

(ü. Pm.)

 

15,3 Prozent der Bevölkerung leiden an Angststörungen

Manche fürchten sich vorm Fliegen oder vor Spinnen, andere vor Menschenansammlungen. Den meisten von ihnen könnte mit einer Konfrontationstherapie geholfen werden. Angeleitet von einem Therapeuten begeben sich die Betroffenen dabei Schritt für Schritt in die angstauslösenden Situationen und lernen, dass die befürchteten Konsequenzen nicht eintreten. Der große finanzielle und hohe organisatorische Aufwand sorgen allerdings dafür, dass nur jeder vierte Erkrankte diese Behandlung auch bekommt.
Abhilfe könnten hier Behandlungsansätze schaffen, die auf Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Systemen beruhen. Sie sind vergleichsweise kostengünstig und können auch beim Patienten zuhause eingesetzt werden. Im Rahmen der Maßnahme „Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt DigiPhobie der Potsdamer Promotion Software GmbH. Diese will ein VR-System entwickeln, mit dem sich die Konfrontationstherapie für Patienten mit spezifischen Phobien selbständig in den eigenen vier Wänden durchführen lässt. Im ersten Schritt wird dieser Ansatz bei Menschen getestet, die Angst vor Spinnen haben. Aufbauend auf den Ergebnissen werden dann auch für andere Phobien solche Behandlungskonzepte erarbeitet.
Das BMBF fördert Entwicklungen in der Medizintechnik wie eben auch die digitale Gesundheitsversorgung mit einem Volumen von 240 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. So sollen innovative Medizinprodukte schneller bei Patienten ankommen.