Jetzt Anträge stellen: „Förderfonds Bürgerschaftliches Engagement“ unterstützt Essener Ehrenamtliche 2017 mit 50.000 Euro

Der „Förderfonds bürgerschaftliches Engagement“ der Stadt Essen dient der Prämierung des ehrenamtlichen Engagements, dem viele Essener Bürgerinnen und Bürger nachgehen. Bis zum 1. August können gemeinnützige Organisationen, Initiativen, Vereine und Projekte wieder eine finanzielle Förderung zur Anerkennung ihrer Ehrenamtlichen bei der Stadt Essen, Servicestelle Essen.engagiert, StadtAgentur, beantragen.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt Essen unter: www.essen.de/buergerengagement hinterlegt.

Mit dem Förderfonds sollen gemeinnützige Organisationen, Vereine, Initiativen und ihre Ehrenamtlichen unterstützt werden. Die finanzielle Zuwendung soll direkt engagierten Personen zu Gute kommen, die für andere Menschen in Essen beziehungsweise das Gemeinwesen ehrenamtlich tätig sind. Dies umfasst zum Beispiel die Ausrichtung einer Anerkennungsfeier oder kleine Aufwandsentschädigungen.

Zum Hintergrund:

Der Förderfonds ist Bestandteil des vom Rat beschlossenen Handlungskonzeptes „Anerkennungskultur“ und soll das ehrenamtliche Engagement in Essen anerkennen und wertschätzen.

Für 2017 stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt zu vier Stichtagen (1. Februar, 1. Mai, 1. August und 1. November).

Bürgerservice und Pflegestützpunkte vor Ort – Termine in der ersten Juli-Hälfte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Essen sowie der Kranken- und Pflegekassen beraten auch im Juli wieder gemeinsam wohnortnah und trägerneutral rund um die Themen Pflege und Älterwerden in Essen. Interessierte erhalten Informationen und Beratung zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten vor Eintritt des Pflegefalls, aber auch zu allen Leistungen bei Pflegebedürftigkeit.

Die Seniorenberatung in den Pflegestützpunkten vor Ort findet in der ersten Juli-Hälfte an folgenden Terminen von 9 bis 12 Uhr statt:

  • Montag, 3. Juli,
    Sozialer Bürgerservice Borbeck, Marktstraße 22,
  • Dienstag, 4. Juli,
    Seniorenbegegnungszentrum Kettwig, Bürgermeister-Fiedler-Platz 1,
  • Donnerstag, 6. Juli,
    Verwaltungsgebäude Steele, Dreiringplatz 10,
  • Freitag, 7. Juli,
    Verwaltungsgebäude Frohnhausen, Freytagstraße 29,
  • Montag, 10. Juli,
    Seniorenbegegnungszentrum Karnap, Timpestraße 33,
  • Dienstag, 11. Juli,
    Comenius-Schule, Burgaltendorf (Zugang über Alte Hauptstraße),
  • Mittwoch, 12. Juli,
    Bürgeramt Rüttenscheid, Alfredstraße 148,
  • Freitag, 14. Juli,
    Bürgerzentrum Kon-Takt, Katernberg, Katernberger Markt 4.

Zusätzlich zur Beratung vor Ort können Ratsuchende das Beratungsangebot in den Pflegestützpunkten bei der AOK Rheinland Hamburg, Friedrich-Ebert-Straße 49, Knappschaft, Vereinstraße 2, und Novitas BKK, Kurfürstenstraße 56, sowie im Amt für Soziales und Wohnen, Steubenstraße 53, während der jeweiligen Öffnungszeiten wahrnehmen.

Gewitter- und Unwetterschäden – Was decken Versicherungen ab?

Die schwülwarme Waschküchenluft hat vielerorts Starkregen, Gewitterböen und Hagel verursacht und in Oberhausen schwere Schäden angerichtet. Jetzt fragen sich viele, welche Versicherung für die Schäden aufkommt. Bei Autos, ist das relativ unproblematisch berichtet Ingo Aulbach, Sprecher des Bezirks Oberhausen im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). „Die Kasko-Versicherungen kommen dafür auf, wenn Autos durch umgestürzte Bäume, Hagel, herabgefallene Dachziegel oder durch Überflutung von Straßen beschädigt wurden. Sie zahlen, zwar abzüglich vereinbarter Selbstbehalte, aber ohne Rabattrückstufung. Wichtig ist, dass der Schaden den betreuenden Versicherungsvermittlern zügig gemeldet wird. Dann können die Schadenskosten auch zeitnah ersetzt werden.

Haus und Garten

Gewitterböen erreichen häufig Windstärke 8 und mehr, was Sturm bedeutet. Dann sind für Hausschäden die Gebäude-, und bei Inneneinrichtungen die Hausratversicherungen für den Schadenersatz zuständig, letztere auch für Überspannungsschäden durch Blitzeinschlag. Ein genauer Blick in die Vertragsunterlagen gibt konkrete Auskunft, ob zusätzlich noch zertrümmerte Fenster- und Glasscheiben versichert sind.

Für Hochwasserschäden, beispielsweise verursacht durch einen Rückstau aus der überforderten Kanalisation, kommt nur eine Elementarschadenversicherung auf, die in die bereits bestehende Gebäude- oder Hausratversicherung eingeschlossen werden kann. „Die Elementarschadenversicherung deckt auch Schäden von Erdrutschen, Erdsenkungen und sogar von Erdbeben ab“, informiert Aulbach „Eine Elementarschadenversicherung wird auch deswegen immer wichtiger, weil extreme Wetterphänomene im Zuge des Klimawandels zunehmen.“ Wer beim Umfang seines Versicherungsschutzes unsicher ist, sollte sich von einem Versicherungsvermittler beraten lassen.

Versicherungen für Gewässerschäden

Allerdings sind Schäden durch Auslaufen von Heizöl – wenn z. B. Starkregen den Keller überflutet – durch eine Elementarschadenversicherung nicht versichert. „Für diese Gewässer- und Bodenverschmutzung, die aufwändige Sanierungsarbeiten nach sich ziehen kann, reicht eine um Elementarschäden erweiterte Gebäude- oder Hausratversicherung nicht aus“, betont Aulbach. „Deshalb sollten Hauseigentümer mit Ölheizungen, auch an eine Gewässerschadenhaftpflicht- bzw. Öltankversicherung denken.“

Dächer inspizieren

Hauseigentümer, die dem ersten Anschein nach glimpflich davongekommen sind, sollten jetzt ihr Hausdach mustern. Denn auch verschobene oder gerissene Dachziegel sind Gewitterschäden, die vom Dachdecker und auf Kosten der Gebäudeversicherung gerichtet werden sollten. Ein Fernglas leistet hierbei gute Dienste und ist wesentlich ungefährlicher als eine eigene Inspektion auf dem Dach.

(ü. Pm.)

 

 

Verbraucherzentrale in Essen – Wegweiser zu Recht und Rat

Online shoppen, via Smartphone bezahlen, per Mausklick einen Kredit aufnehmen: Verbraucherprobleme im digitalen Konsumalltag bestimmten die Arbeit der Verbraucherzentrale in Essen im vergangenen Jahr. Neue Themen, ohne dass die Dauerbrenner wie Drücker an der Haustür oder einschüchternde Inkassoforderun-gen auf dem Rückzug gewesen wären. Für 20.204 Ratsuchende war die Beratungsstelle an der Hollestr. 1 2016 Wegweiser zu Rat und Recht.

„Die Verbraucherzentrale Essen ist auch in diesem Jahr wichtige Anlaufstelle und Ratgeber für viele Bürgerinnen und Bürger gewesen“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Der Verbraucheralltag ist oft unübersichtlich. Viele wichtige Informationen lassen sich nur im Kleingedruckten oder auf versteckten AGB-Seiten im Internet finden. Umso besser, dass es bei der Verbraucherzentrale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner gibt, die eine Rechtsberatung bieten, vor Übervorteilung schützen oder dabei unterstützen, unberechtigte Forderungen durch beispielsweise vorgetäuschte Klicks abzuwenden.“

Unter dem Motto „Achtung: Täuschend echt!“ hat die Verbraucherzentrale vor Fake-Shops gewarnt, die im Netz mit verlockenden Schnäppchenpreisen für Trendprodukte werben. Wer auf die Echtheit der Angebote vertraute und wie verlangt per Vorkasse bezahlte, sah häufig weder das Produkt noch das Geld je wieder.

Mal winkt eine Fitnessuhr als Gratisgeschenk, mal lockt ein Gewinnspiel zu Rou“tenplanern im Internet. Andernorts preist eine Onlineplattform unschlagbare Schnäppchen an oder sind vermeintliche Gratis-Kochrezepte nur einen Mausklick entfernt. Fast immer gemeinsame Zutat: Geschickte Täuschung, damit arglose Nutzer kostenpflichtige Bestellungen vornehmen oder in ungewollte Abos tappen. „Und gemeinsam ist den von Abzockern im Internet Geleimten, dass sie sich hilfesuchend an die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale wenden“, bilanziert Beratungsstellenleiterin Manuela Duda eine anhaltend hohe Nachfrage bei den Rechtsberatungen.

Da lockte die Seite „profi-kochrezepte.de“ mit ausgekochter Abzocke und dem Zugriff auf 20.000 Kochrezepte. Denn wer danach backen, kochen oder braten will, muss zuvor unter der Angabe persönlicher Daten einen „Zugang erwerben“. „Doch den Button ‚Jetzt anmelden‘ zu drücken, kam teuer zu stehen: Der Betreiber der Seite, eine ‚B2B Web Consulting GmbH‘, verschickte Rechnungen über fast 240 Euro. Und im folgenden Jahr wollte die Firma den Betrag noch einmal kassieren. Denn aus ihrer Sicht war mit dem Klick ein zwei Jahre laufender Vertrag zustande gekommen“, erläutert Manuela Duda, „tatsächlich gab es auf der In-ternetseite einen Hinweis auf den Vertrag – aber klein und unscheinbar in einem Fließtext am linken und rechten Rand. Danach richtete sich das Angebot nur an ‚Firmen, Gewerbetreibende, Vereine, Handwerksbetriebe, Behörden oder selbstständige Freiberufler‘. „In einem von der Verbraucherzentrale NRW angestrengten Verfahren hat das Oberlandesgericht Hamm der Abzocke Anfang 2017 einen Riegel vorgeschoben: Nach einem nun rechtskräftigen Urteil hat das Unternehmen gesetzliche Informationspflichten nicht erfüllt – wie zum Beispiel die klare und ver-ständliche Angabe des Preises. Dazu gehört auch, einen eindeutigen ‚Kaufen‘-Button zu präsentieren. Außerdem hätten Verbraucher über das bei Online-Verträgen zustehende Widerrufsrecht informiert werden müssen. Verbraucher, die sich angemeldet haben, müssen daher nicht zahlen. Dieses Beispiel zeigt, wie Rechtsberatung im Einzelfall und Aktivitäten zum generalisierenden rechtlichen Verbraucherschutz wirkungsvoll Hand in Hand gehen“, freut sich die Beratungsstellenleiterin über durchschlagenden Erfolg gegen Abzocke im Internet.

Das lange Warten auf uneingeschränkte Teilhabe am Zahlungsverkehr hatte 2016 ein Ende: Seit dem 18. Juni gibt es einen gesetzlich geregelten Rechtsanspruch auf ein Basiskonto für jedermann! Und dieser besteht auch für Asylsuchende und Flüchtlinge sowie für Obdachlose. Auch Negativeinträge bei der Schufa und finanzielle Schwierigkeiten sind kein legitimer Grund, die Einrichtung eines Basiskontos zu verweigern. Die Beraterinnen und Berater der Verbraucherzentrale halfen den Betroffenen bei der Einrichtung des Basiskontos.

Informationen rund um den Wegfall der Roaming-Entgelte beim Surfen, Simsen und Telefonieren ins oder aus dem europäischen Ausland hat die Verbraucher-zentrale aktuell ebenso auf dem Radar wie einen Check, ob Banken sich bei der Vergabe von Verbraucherkrediten an die neuen gesetzlichen Vorgaben zur Kreditwürdigkeitsprüfung halten. Außerdem: Dass große Player unter den Anbietern bei nicht bezahlten Rechnungen mit eigenen Inkassobüros oder externen Dienstleistern ein einträgliches Geschäftsmodell mit dem Masseninkasso auf den Weg gebracht haben, hat die Verbraucherzentrale jetzt öffentlichkeitswirksam angeprangert. Nicht selten ist, dass für eine nicht eingelöste Lastschrift durchs Forderungsmanagement die doppelten Kosten fällig werden.

Für den Ausblick: 2017 startet die Verbraucherzentrale Essen jetzt mit „Get in“ einem Projekt, um geflüchtete Menschen fit für den hiesigen Konsumalltag zu machen. Die neue Bildungstrainerin vermittelt in Trainingseinheiten in Integrations-kursen etwa das kleine Einmaleins bei Handyverträgen oder Geldgeschäften.

(ü. Pm.)

Grundstücksmarktbericht 2017

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat den Grundstücks-marktbericht 2017 veröffentlicht. Der Umsatz auf dem Essener Immobilienmarkt ist weiter auf historisch hohem Niveau. Insgesamt wurden im Jahr 2016 knapp 4.500 Kauffälle bei einem Rekordumsatz von 1,7 Milliarden Euro verzeichnet.

Im Jahr 2016 wurden 4.493 Kauffälle durch den Essener Gutachterausschuss registriert. Gegenüber dem Vorjahr wurden damit circa sieben Prozent mehr Kaufverträge abgeschlossen. Damit sind die Vertragszahlen weiterhin auf dem historisch hohen Niveau der letzten beiden Jahre.

Mit einem Geldumsatz von über 1,7 Milliarden Euro wurde ein neuer Rekordumsatz verzeichnet. Der Anstieg des Geldumsatzes um circa 34 Prozent gegenüber 2015 resultiert in erster Linie aus den Teilmärkten „Geschosswohnungsbau“ und „Gewerbe“.

Der Grundstücksmarktbericht 2017 analysiert den Essener Immobilienmarkt des Jahres 2016. Datengrundlage ist die Kaufpreissammlung des unabhängigen Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Essen. Um seinen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen erhält der Gutachterausschuss sämtliche Kaufverträge über in Essen verkaufte Immobilien und wertet diese aus. „Der Grundstücksmarktbericht leistet einen wesentlichen Beitrag zum Verbraucherschutz, denn er verschafft entsprechend dem Willen des Gesetzgebers Laien und Fachleuten einen tiefen Einblick in den Grundstücksmarkt“, sagt Peter Rath, Vorsitzender dieses Sachverständigengremiums. Werter-mittlungssachverständige schätzen den Bericht wegen seiner zahlreichen Daten, die für eine sachgerechte Verkehrswertermittlung unerlässlich sind.

Unbebaute Baugrundstücke

Für die 163 veräußerten unbebauten Wohnbaugrundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 144.000 Quadratmeter wurden insgesamt 62 Millionen Euro erlöst. Die Preise für Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus sind auf dem erhöhten Niveau des Vorjahres geblieben.

Typische baureife Grundstücke für Doppelhaushälften und Reihenendhäuser kosten in guter Lage rund 360 Euro/Quadratmeter, in mittlerer Lage 260 Euro/Quadratmeter und in mäßiger Lage 185 Euro/Quadratmeter. Für Baugrundstücke, auf denen Eigentumswohnungen errichtet werden sollen lagen die Preise entsprechend bei 390 Euro/Quadratmeter, 310 Euro/Quadratmeter bzw. 205 Euro/Quadratmeter.

16 Gewerbegrundstücke wurden mit einer Fläche von rd. 62.000 Quadratmeter für insgesamt rund neun Millionen Euro verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Umsatz unbebauter Gewerbegrundstücke halbiert.

Bebaute Grundstücke

Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke

2016 wurden 947 Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft. Das Kaufpreisvolumen betrug rund 295 Millionen Euro gegenüber rund 251 Millionen Euro im Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Verkäufe um circa neun Prozent und der Umsatz um circa 18 Prozent gestiegen. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser (Weiterverkäufe) sind gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um knapp ein Prozent gestiegen.

Mietwohngebäude

Die Zahl der veräußerten Mietwohngebäude ist um circa 14 Prozent gestiegen. 495 Objekte mit einem Geldumsatz von 375 Millionen Euro wechselten 2016 den Eigentümer.

Wohnungseigentum

Wohnungseigentum bildet in Essen wie in den meisten deutschen Großstädten zahlenmäßig den größten Teilmarkt. 2.347 Wohnungen wechselten den Eigentümer (Vorjahr 2.296). Der Geldumsatz ist von rund 287 auf rund 309 Millionen Euro gestiegen. Die Zahl der Verkäufe neu errichteter Eigentumswohnungen lag mit 253 Einheiten (88 Millionen Euro) in etwa auf dem Vorjahresniveau (260 Einheiten, 87 Millionen Euro). Zugenommen hat die Zahl der aus Mietwohnungen umgewandelten Eigentumswohnungen (346 gegenüber 316 Einheiten). Bei den Eigentumswohnungen in der Kategorie „Weiterverkäufe“ ist im Jahr 2016 eine Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr von rund 4,5 Prozent zu verzeichnen. Für neu errichtete Eigentumswohnungen zahlten die Käufer durchschnittlich circa 2.900 Euro/Quadratmeter-Wohnfläche

2017_05_23_Anlage_Pressemitteilung_Marktbericht

Gewerbeobjekte

Insgesamt wurden 2016 125 bebaute Gewerbegrundstücke verkauft (2015: 112). Der Geldumsatz lag mit rund 525 Millionen Euro um mehr als 30 Prozent über dem Vorjahresniveau (rund 397 Millionen Euro).

Typische Immobilienpreise

Im neuen Grundstücksmarktbericht findet der Nutzer detaillierte Informationen über durchschnittlich gezahlte Immobilienpreise:

Durchschnittliche Kaufpreise der letzten drei Jahre je Quadratmeter Wohnfläche für Einfamilienhäuser aus den Baujahren 1975 bis 2013 in ausgewählten Stadtteilen sind nachfolgend aufgeführt. In Klammern ist der Gesamtkaufpreis bei einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern dargestellt.

  • Altenessen-Nord: 1.650 Euro (214.500 Euro)
  • Burgaltendorf: 2.300 Euro (299.000 Euro)
  • Horst: 1.700 Euro (221.000 Euro)
  • Kettwig: 2.400 Euro (312.000 Euro)
  • Rüttenscheid 3.150 Euro (441.000 Euro)
  • Schönebeck: 2.100 Euro (273.000 Euro)
  • Stoppenberg: 1.750 Euro (227.500 Euro)

Für Eigentumswohnungen aus dem gleichen Baujahreszeitraum wurden je Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt der letzten drei Jahre die nachfolgenden Kaufpreise bezahlt. In Klammern ist der Gesamtkaufpreis bei einer Wohnfläche von 85 Quadratmetern dargestellt.

  • Altenessen-Nord: 1.100 Euro ( 93.500 Euro)
  • Bredeney: 2.300 Euro (195.500 Euro)
  • Burgaltendorf: 1.600 Euro (136.000 Euro)
  • Horst: 850 Euro ( 72.250 Euro)
  • Kettwig: 1.850 Euro (157.250 Euro)
  • Schönebeck: 1.800 Euro (153.000 Euro)
  • Stoppenberg: 1.200 Euro (102.000 Euro)

Die Abbildungen in der Anlage zu dieser Pressemitteilung zeigen das Preisniveau in den Stadtteilen für gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser und für Wohnungseigentum.

Daten für Sachverständige

Für Wertermittlungssachverständige enthält der Marktbericht in einem speziellen Kapitel zahlreiche Informationen zur Erstellung von Gutachten, so zum Beispiel aktuelle Liegenschaftszinssätze sowie Tabellen zur Marktanpassung im Sachwertverfahren. Diese Daten sind nach den neuen Wertermittlungsmodellen ermittelt worden.

Bezugsquellen

Der aktuelle Grundstücksmarktbericht kann im Internet unter der Adresse www.boris.nrw.de kostenfrei abgerufen werden. Außerdem ist er bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Rathenaustraße 2 (Theaterpassage), 45127 Essen, FAX: 0201-88-68503, erhältlich (Geschäftszeiten Montag bis Freitag 8:30 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung). Die Gebühr für die Druckversion liegt bei 30 Euro.

(ü. Pm.)

Stadt informiert zu neuem Übergangswohnheim für Flüchtlinge

Die Stadtverwaltung hat eine Immobilie am Schuirweg 107 in Schuir angemietet, um nach Essen kommende Flüchtlinge unterbringen zu können. In einer Informationsveranstaltung möchte die Stadtverwaltung gerne die Bürgerinnen und Bürger, die in der Nachbarschaft des neuen Übergangswohnheimes wohnen, über die Art der Unterbringung und über das Betreuungskonzept für die Einrichtung informieren. Die Verwaltung nimmt die Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und stellt sich gerne allen aufkommenden Fragen.

Die Informationsveranstaltung findet statt am

Mittwoch, 17. Mai, um 19 Uhr in der Kirche Christus König, Tommesweg 30, 45149 Essen.

Nach Deutschland kommende Flüchtlinge werden nach einem Verteilungsschlüssel auf die Bundesländer und entsprechend auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt. Für Essen wird in diesem Jahr mit weiteren rund 2.000 neuen Flüchtlingen gerechnet. Die Stadt ist gesetzlich verpflichtet, alle ihr durch das Land zugewiesenen Asylbewerber unterzubringen.

Zum Hintergrund:

In den vergangenen Jahren sind deutlich mehr Asylantragsteller nach Deutschland gekommen als in den Vorjahren. Im Jahr 2015 kamen mehr als 1 Million Flüchtlinge nach Deutschland, viele aus Krisenregionen wie Syrien, Afghanistan oder dem Irak; 2016 waren es rund 300.000 Flüchtlinge. In der Stadt Essen leben derzeit rund 20.000 Flüchtlinge.

Oberbürgermeister informiert sich über Situation im Essener Norden

Nachdem am vergangenen Freitag ausgelöst durch den Unfall eines niederländischen Frachtschiffs auf dem Rhein-Herne-Kanal eine Überlandstromleitung abgerissen wurde, war die Stromversorgung zwar bereits nach einer Stunde wieder hergestellt. Trotzdem sind nach wie vor tausende Haushalte im Essener Norden von den Folgewirkungen betroffen. Die entstandenen Schäden reichen von Kurzschlüssen in Elektrogeräten, wie Fernseher, Wasserkocher oder Waschmaschinen bis zu defekten Durchlauferhitzern.

Oberbürgermeister Thomas Kufen informierte sich heute (10.5.) persönlich in einem Gespräch mit dem Verteilnetzbetreiber Westnetz über den aktuellen Sachstand und die Möglichkeiten der schnellen Schadenregulierung. In dem Gespräch machte Oberbürgermeister Kufen auch auf die Situation der Kindertagesstätten und Schulen in den betroffenen Stadtteilen aufmerksam. Weiter betonte er: „Die Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht mit ihren Schäden allein gelassen werden. Es ist Aufgabe des niederländischen Versicherers, schnelle Hilfe zu leisten.“

In dem Gespräch im Rathaus sicherten Dr. Joachim Schneider, Aufsichtsratsvorsitzender bei Westnetz, und Jürgen Reichardt, Leiter Region Ruhr/Niederrhein zu, die Geschädigten bei der Aufnahme ihrer Schäden zu unterstützen. „Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden haben gezeigt, dass die Ansprüche von der niederländischen Versicherung des Unfallverursachers erst einmal zurückgewiesen werden. Auch wenn wir selbst nur Betroffene sind, möchten wir unsere Kunden in dieser Situation unterstützen und bieten eine unbürokratische Lösung an. Wir möchten den Aufwand der Betroffenen reduzieren und ihnen helfen, die richtigen Schritte einzuleiten“, erklärte Joachim Schneider. Dazu soll ein einheitlicher Ansprechpartner in Essen Abhilfe schaffen. Über die genauen Möglichkeiten, wie sich Betroffene Hilfe holen können, wird Westnetz morgen informieren.

Stadt und Westnetz planen darüber hinaus Angebote, um unbürokratisch Hilfe zu leisten und Härten zu vermeiden. Weitere Gespräche zwischen der Stadt und Westnetz werden folgen.

(ü. Pm.)

Kita-Ausbau: Stadt sucht Gespräch mit Eltern in den Stadtteilen

In Essen fehlen Kinderbetreuungsplätze. Das erleben nicht nur betroffene Eltern als Belastung für ihre Familie. Auch für Sozialdezernent Peter Renzel ist das unzureichende Betreuungsplatzangebot „nicht befriedigend“

„Nicht nur die Eltern benötigen ein verlässliches Platzangebot, sondern auch die Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung Angebote zur frühkindlichen Bildung“, ist Renzel überzeugt. „Hierfür stehen wir in der Verantwortung“, betont der Dezernent. Deshalb hat das Jugendamt der Stadt Essen ein Ausbau-Programm aufgelegt, das schnelle Unterstützung bei der Platzsuche für die Betreuung von unter drei-jährigen Kindern bieten soll. Mit diesem werden bis zum Kita-Jahr 2020/2021 rund 3.800 neue Betreuungsplätze geschaffen. Was das Ausbau-Programm im Einzelnen beinhaltet, welche Betreuungsangebote im Rahmen von Kindertagespflege und in den Kitas übergangsweise ins Leben gerufen werden und wie die weiteren Planungen aussehen, darüber wollen Sozialdezernent Peter Renzel und Jugendamtsleiter Ulrich Engelen Essener Eltern persönlich informieren. Damit möglichst viele Eltern teilnehmen können und möglichst kurze Wege haben, werden insgesamt vier Informationsveranstaltungen dezentral auf das Essener Stadtgebiet verteilt.

Diese Veranstaltungen sind geplant am:

  • Dienstag, 16. Mai, 19:30 Uhr: Stadtbezirke I und VII
  • Dienstag, 23. Mai, 19:30 Uhr: Stadtbezirke II, VIII und IX
  • Montag, 29. Mai, 19:30 Uhr: Stadtbezirke III und IV
  • Dienstag, 6. Juni, 19:30 Uhr: Stadtbezirke V und VI

Die jeweiligen Veranstaltungsorte werden noch kurzfristig bekannt gegeben.

(ü. Pm.)

Eröffnung der 15. Essener Wohnungsbörse

Von der Studentenwohnung bis zum Penthouse, von der Eigentumswohnung bis zum hochwertigen Einfamilienhaus: Wer auf der Suche nach einem neuen Domizil ist, ist bei der 15. Essener Wohnungsbörse richtig. Oberbürgermeister Thomas Kufen gibt mit der Eröffnung der Veranstaltung auf dem Willy-Brandt-Platz den Startschuss: Bis 16 Uhr beraten und informieren am kommenden Samstag neun Essener Wohnungsunternehmen und ein Geldinstitut alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu fast allen Themen rund ums Wohnen.

Samstag, 6. Mai, 10 Uhr, Willy-Brandt-Platz

Wahl-O-Mat zur NRW-Wahl online

Die nordrhein-westfälische Landeszentrale für politische Bildung und die Bundeszentrale für politische Bildung starten Online-Informationsangebot zur Landtagswahl / Wahl-Tool ab sofort spielbar unter www.wahl-o-mat.de

„Der Rhein soll in Nordrhein-Westfalen für die Schifffahrt vertieft werden“ – Stimme zu, neutral, stimme nicht zu.

So eine These des neuen Wahl-O-Mat. Aber wie hätten Sie sich entschieden? Seit heute (24. April 2017) ist der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in NRW online und alle Bür! ger haben anhand von 38 Thesen die Möglichkeit, zu ermitteln, welche Parteien den eigenen politischen Positionen am nächsten stehen.

Die Thesen des Wahl-O-Mat wurden gemeinsam von der Landeszentrale für politische Bildung, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Wissenschaftlern und einer Redaktion aus Jung- und Erstwählern in zwei Workshops erarbeitet und ausgewählt. Insgesamt 29 Parteien bezogen Stellung und sind im Wahl-O-Mat zur diesjährigen Landtagswahl vertreten.

„Der Wahl-O-Mat zeigt Unterschiede aber auch Übereinstimmungen zwischen den Parteien. Mit diesem spielerischen Ansatz wollen wir möglichst viele Menschen dazu bewegen, sich mit aktuellen politischen Fragen und der anstehenden Landtagswahl auseinanderzusetzen“, sagt Thomas Krüger, Präsident der bpb.

„Der Wahl-O-Mat sollte ursprünglich vor allem die Erst- und Jungwählerinnen informieren und aktivieren. Seine Nutzerzahlen zeigen aber, dass er in der gesamten G! esellscha ft angekommen ist. Das Tool hilft dabei, sich in der Vielfalt der Partei-Positionen zurechtzufinden“, sagt die Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung NRW, Maria Springenberg-Eich.

Vor den letzten Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen 2012 ist das Informationsangebot Wahl-O-Mat 1,3 Millionen Mal genutzt worden, vor der Bundestagswahl 2013 rund 13,3 Millionen Mal.

Seit 2002 ist der Wahl-O-Mat der bpb im Einsatz, um vor allem junge Wähler zu informieren und zu motivieren. Das Online-Angebot wird im Vorfeld von Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen eingesetzt. Der Wahl-O-Mat hat sich zu einer festen Größe für politische Informationen im Vorfeld von Wahlen etabliert und wurde insgesamt schon über 48 Millionen Mal genutzt.

Forschung will Rückenschmerzen mit „Einbildung“ heilen

Ob Placebos gegen chronische Rückenschmerzen helfen, wollen Wissenschaftler am Universitätsklinikum Essen erforschen. Sie suchen Probanden für eine Studie am Rückenschmerz-Zentrum, um zu testen, wie sich die Behandlung mit wirkstofflosen Arzneien auf die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Muskulatur auswirkt.

Die Forscher gehen von der These aus, dass Placebos den Körper dazu animieren, eigene schmerzlindernde Opioide auszuschütten und dadurch eine Selbstheilung in Gang zu setzen. Die Untersuchung umfasst eine dreiwöchige Placebo-Therapie oder Beobachtungsphase.

Weitere Infos gibt es unter 0201/723-2439.

(ǘ. Pm., idr)

„Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder Nachhaltiger Konsum?“

Das Projektbüro Essen-Grüne Hauptstadt Europas 2017 lädt ein:

Diskussionsrunde zum Thema „Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder Nachhaltiger Konsum?“ am 11. Mai 2017, ab 18:30 Uhr in der Kreuzeskirche in Essen. Dies ist die zweite Veranstaltung der Diskussionsreihe Kreuzeskirche im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.