„Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder Nachhaltiger Konsum?“

Das Projektbüro Essen-Grüne Hauptstadt Europas 2017 lädt ein:

Diskussionsrunde zum Thema „Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder Nachhaltiger Konsum?“ am 11. Mai 2017, ab 18:30 Uhr in der Kreuzeskirche in Essen. Dies ist die zweite Veranstaltung der Diskussionsreihe Kreuzeskirche im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Essen startet in die gemeinschaftliche Gartensaison – Noch zahlreiche Potenzialflächen für Gemeinschaftsgärten vorhanden

 Im Jahr 2013 wurde er ins Leben gerufen: der Siepengarten, Essens erster Gemeinschaftsgarten. Initiatoren waren die Kreisgruppe Essen des Bundes für Natur- und Artenschutz (BUND), die Volkshochschule und die Initiative Transition Town – Essen im Wandel. Dem Garten in Bergerhausen folgten weitere zehn, die Essen durch den Anbau von Obst, Gemüse und heimischen Blühpflanzen zunehmend in eine „essbare“ Stadt verwandeln und längst nicht mehr wegzudenken sind.

Im Jahr 2017, dem Jahr der Grünen Hauptstadt Europas, wird der Blick der Öffentlichkeit bewusst auf die fleißigen Gärtnerinnen und Gärtner in Gemeinschafts- und Kleingärten gelenkt. „Für den Stadtraum bieten die auf ehemaligen Spielplätzen oder Brachflächen entstandenen reich strukturierten Grünflächen ebenso eine ökologische Bereicherung wie die lange bestehenden Kleingärten“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Eine Vielzahl an Insekten sowie Fledermäuse und Vögel sind inzwischen in den Essener Gärten heimisch.

Aber auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz: Ob zu wöchentlichen gemeinsamen Gartenzeiten oder zum spontanen Gießen schaffen die urbanen Gärten nachbarschaftliche Begegnungen im Grünen. Die Gärten sind kleine „Draußen-Stadtteilzentren“, in denen sich Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen treffen und austauschen können.

Durch die Unterstützung der Grünen Hauptstadt entstehen bereits neue Gemeinschaftsgärten – beispielsweise in Kettwig und Altendorf. Auf weiteren Flächen im Essener Stadtgebiet ist aber noch Platz für mehr. Interessierte können sich auf der Internetseite der Grünen Hauptstadt www.essengreen.capital über die Lage der weiteren Flächen informieren. Aber auch in den bestehenden Gärten ist Zuwachs herzlich willkommen, z.B. an der Uni und in Altenessen.

„Es ist gar nicht viel Geld notwendig, um einen Gemeinschaftsgarten zu betreiben. Vieles kann getauscht, geliehen oder gebraucht übernommen werden. Wichtig ist die Motivation der Gruppe, eigenverantwortlich die Stadt grüner machen zu wollen“, sagt Jörn Hamacher aus dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt. Wer Gefallen an den Gemeinschaftsgärten gefunden hat, eine bestehende Gruppe unterstützen oder sich an der Gründung eines neuen Gartens beteiligen möchte, kann sich bei Jörn Hamacher unter joern.hamacher@egc2017.essen.de melden. Außerdem wird er als Ansprechpartner am 2. Mai bei der Ehrenamtsmesse der Ehrenamt Agentur in der Rathausgalerie über die Gemeinschaftsgärten informieren.

(ü. Pm.)

Informationen des Wahlamts Essen zur Landtagswahl am 14. Mai 2017

Im Vorfeld der Landtagswahl am Sonntag, 14. Mai 2017, fasst das Wahlamt wichtige Details und Termine zusammen, die mit den Themen Wahlberechtigung, Wahlbenachrichtigung und Briefwahl in Verbindung stehen.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens 16 Tagen vor dem Wahltag mit Hauptwohnung in Nordrhein-Westfalen gemeldet sind oder sich in NRW sonst gewöhnlich aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Zum Stichtag am 9. April 2017 waren 420.456 Personen in Essen zur Landtagswahl wahlberechtigt.

Versand der Wahlbenachrichtigungskarten

Alle Wahlberechtigten, die in das Wählerverzeichnis eingetragen worden sind, erhalten bis zum 22. April ihre Wahlbenachrichtigungskarte. Wer sie bis zu diesem Termin nicht bekommen hat, kann bei der Hotline des Wahlamtes unter Telefon: 88 12345 eine neue Karte beantragen.

Auf der Wahlbenachrichtigungskarte stehen der Stimmbezirk und das Wahllokal, in dem die Stimme abgegeben werden kann. Ist die Karte nicht vorhanden oder verloren gegangen, können alle, die im Wählerverzeichnis aufgenommen sind, auch unter Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses im zugewiesenen Wahllokal wählen.

Die Adresse kann unter der Hotline 88 12345 erfragt oder ab 20. April unter www.essen.de/wahlen auf den Seiten des Wahlamtes mit Adresse und Foto abgerufen werden.

Briefwahl

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ist ein Briefwahlantrag aufgedruckt. Briefwahlanträge können auch jederzeit formlos gestellt werden. Benötigt werden Name, Vornamen, Adresse, Geburtsdatum, die persönliche Unterschrift und Angaben zu der Adresse, an die die Briefwahlunterlagen zugestellt werden sollen. Bei gemeinsamen Anträgen von Ehegatten oder Familien werden persönliche Angaben und die Unterschrift jeder wahlberechtigten Person benötigt.

Unter www.essen.de/wahlen können Briefwahlunterlagen auch per Online-Formular beantragt werden. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, benötigt eine schriftliche Vollmacht.
Briefwahlunterlagen werden auch auf Wunsch an den Urlaubsort gesandt.
Per Post gestellte Briefwahlanträge müssen in einem frankierten Umschlag an das Wahlamt geschickt werden. Sie sollten spätestens am Donnerstag, 11. Mai, im Wahlamt Essen (Stadt Essen, Wahlamt, 45111 Essen) eingegangen sein.

Alternativ können Wählerinnen und Wähler vom 24. April bis zum 12. Mai im Gebäude des Wahlamtes Essen – Kopstadtplatz 10, 2. Etage – während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8:30 bis 16 Uhr persönlich die Briefwahl vornehmen. Benötigt wird dafür die Wahlbenachrichtigungskarte beziehungsweise mindestens der Personalausweis oder Reisepass.
In diesem Zeitraum werden auch die Briefwahlunterlagen mit dem Stimmzettel verschickt.

Wahlschein

Der Wahlschein ist neben dem Stimmzettel der wichtigste Bestandteil der Briefwahlunterlagen. Wer per Brief wählen möchte, muss den Wahlschein auf der Rückseite unterschreiben – er versichert so an Eides statt, dass er geheim gewählt hat. Wichtig: Ohne Unterschrift wird der Wahlbrief bei der Auswertung zurückgewiesen. Mit den Briefwahlunterlagen wird ein Merkblatt übersandt, das noch einmal alles Wesentliche für die Briefwahl zusammenfasst.

Wer Briefwahlunterlagen erhalten hat und diese verliert, bekommt sie nicht ersetzt und kann nicht an der Wahl teilnehmen. Wer seine Briefwahlunterlagen beantragt, aber nicht erhalten hat, kann dies bis zum Samstag, 13. Mai, 12 Uhr, beim Wahlamt an Eides statt erklären; eine Neuausstellung von Briefwahlunterlagen ist dann möglich.

Rücksendung von Wahlbriefen

Wahlbriefe müssen so rechtzeitig versandt werden, dass sie am Wahltag bis 18 Uhr eingehen. Praktisch heißt das: Der Wahlbrief muss am Samstag vor der Wahl, also am 13. Mai, von der Deutsche Post AG in der Poststelle des Rathauses eingeliefert werden oder noch am Wahltag bis 18 Uhr vom Wahlberechtigten selbst in den Hausbriefkasten des Rathauses (45127 Essen, Porscheplatz 1) oder des Wahlamtes (45127 Essen, Kopstadtplatz 10) eingeworfen werden. Briefwählerinnen und Briefwähler sollten deshalb auf die Leerungszeiten der Postbriefkästen achten. Wichtig sind außerdem die Postlaufzeiten, insbesondere, wenn man die Briefwahl aus dem Ausland wahrnehmen möchte. Generell gilt: Der Briefwähler trägt die Verantwortung für den rechtzeitigen Eingang des Wahlbriefes, damit dieser noch gewertet werden kann.

Telefon-Hotline des Wahlamtes

Bei Fragen zum Thema hilft das Wahlamt unter der Telefon-Hotline: 88 12345 weiter. Zusätzliche Informationen über die Landtagswahl finden Interessierte außerdem im Internet auf www.essen.de/wahlen (Rathaus, Wahlen und Abstimmungen).

(ü. Pm.)

Allgemeinverfügung zur Einrichtung eines Sperrbezirks zum Schutz von Bienen vor der Amerikanischen Faulbrut

Die Stadt Essen hat eine Allgemeinverfügung zum Schutz von Bienen erlassen, nachdem in Essen-Bergerhausen ein Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut festgestellt wurde. Darin wird ein Sperrbezirk festgelegt, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der betroffenen Bienenvölker befällt. Die Brut stirbt größtenteils ab. Das hat wiederum zur Folge, dass die Zahl der Bienen in dem Volk immer geringer wird und dieses schlussendlich nicht mehr die notwendige Stärke aufweist, um zu überwintern.

Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich, der Honig kann ohne jede Einschränkung auch weiterhin verzehrt werden.

Die Allgemeinverfügung wurde gestern bekanntgegeben und tritt heute (13.4.) in Kraft.

Für alle Bienenhaltungen im Sperrbezirk wird Folgendes angeordnet:

1. Alle Bienenvölker und Bienenstände sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich – vertreten durch den Bienensachverständigen Herrn Herborn – untersuchen zu lassen, soweit sie seit Februar 2017 nicht bereits auf Faulbrut untersucht wurden. Die Besitzer von Bienenvölkern und Bienenständen sind verpflichtet, zur Durchführung von Untersuchungen entsprechende Unterstützung zu leisten.

2. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

3. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus dem Bienenstand entfernt werden.

3. a) Wachs, Waben, Wabenteile und Wabenabfälle dürfen entfernt werden, wenn sie an einen Wachs verarbeitenden Betrieb, der über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügt, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden.

3. b) Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist, darf abgegeben werden.

4. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Der Sperrbezirk in Essen-Huttrop und Bergerhausen wird in seiner äußeren Ausdehnung wie folgt begrenzt:

Norden:
A40 – DB-Bahnstrecke Richtung Bahnhof Essen-Steele – Holbecks Hof

Osten:
Langmannskamp – Tamperestraße – Am Stadtgarten – Laurentiusweg – Am Deimelsberg – Westfalenstraße – Ruhrallee (B227)

Süden:
Frankenstraße – St. Annental – Im Walpurgistal

Westen:
DB-Bahnstrecke Richtung Bahnhof Essen-Hauptbahnhof

Jeder Verdacht auf Amerikanische Faulbrut ist dem Veterinäramt unverzüglich unter der Telefonnummer 88 59600 anzuzeigen.

Titelfoto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

 

IHK informiert über Regelungen an Stillen Feiertagen

Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) weist daraufhin, dass aufgrund des Sonn-und Feiertagsgesetzes NRW am Gründonnerstag (13. April) und am Karfreitag (14. April) zusätzlich zum allgemeinen Sonn- und Feiertagsschutz weitere Einschränkungen gelten.

„An diesen sogenannten ‚Stillen Feiertagen‘ sind gesonderte Regelungen von den Unternehmen zu beachten, bei Verstößen können die Ordnungsämter Bußgelder verhängen“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel.

Am Gründonnerstag ist ab 18 Uhr jegliche öffentliche Tanzveranstaltung verboten. Am Karfreitag und noch bis Karsamstag, 6 Uhr, sind keine öffentlichen Veranstaltungen erlaubt. Hierzu zählen insbesondere Märkte (Großmärkte: bis 3 Uhr verboten), gewerbliche Ausstellungen, sportliche Veranstaltungen einschließlich Pferderennen, Leistungsschaus, Zirkusaufführungen, Volksfeste, tänzerische und artistische Darbietungen, alle Unterhaltungsdarbietungen in Gaststätten und Diskotheken sowie der Betrieb von Spielhallen und Wettannahmestellen. Darüber hinaus müssen am Karfreitag – wie an allen Sonn- und Feiertagen – auch Videotheken und Autowaschanlagen geschlossen bleiben. Ebenso verbietet das Feiertagsgesetz NRW am Karfreitag Wohnungsumzüge.

Zusätzlich sind am Karfreitag alle nicht öffentlichen Veranstaltungen außerhalb von Wohnungen, die Vorführung von Filmen, die nicht vom Kultusminister oder der von ihm bestimmten Stelle als zur Aufführung am Karfreitag geeignet und anerkannt sind, untersagt. Dies gilt auch für Veranstaltungen, Theater- und musikalische Aufführungen, Filmvorführungen und Vorträge jeglicher Art, auch ernsten Charakters, während der Zeit des Hauptgottesdienstes. Im Anschluss daran sind einige wenige Veranstaltungen zulässig: Sie müssen religiöser oder weihevoller Art oder sonst ernsten Charakters sein, die dem besonderen Wesen dieses Feiertags entsprechen. So sind auch klassische Musikkonzerte oder ernste Theateraufführungen nur dann erlaubt, wenn sie diese Voraussetzungen erfüllen und gerade an diesem Tag aufgeführt werden sollen.

Gesetzlich nicht verboten sind Kunstausstellungen, Kunstführungen und ähnliche Veranstaltungen, öffnen dürfen auch die Museen und der Zoo.
Für die Überwachung, ob die Bestimmungen des Sonn-und Feiertagsgesetzes eingehalten werden, die Verhängung der Bußgelder sowie für Ausnahmeerlaubnisse sind die städtischen Ordnungsämter zuständig.

(ü. Pm.)

Verbraucherinsolvenzen auf neuem Höchststand

2.351 Haushalte hat die Schuldnerhilfe 2016 beraten, davon waren 1.328 Neuzugänge (+ 2 Prozent). Dabei stieg die Zahl der Insolvenzfälle auf den neuen Höchststand von 375 (+ 25 Prozent). Bei der Übergabe des aktuellen Berichts an Oberbürgermeister Thomas Kufen am Mittwoch, 5. April, erläuterten Vertreter der Schuldnerhilfe die Situation überschuldeter Menschen und die Fallzahlen 2016.

Vor einem Jahr hatte die Schuldnerhilfe Essen gGmbH die Schuldnerberatung mit ihrem Team erfahrener Fachkräfte vom Verein Schuldnerhilfe übernommen. Schuldnerberatung wird heute gebraucht wie nie zuvor: Fast 66.000 Essenerinnen und Essener sind laut Creditreform überschuldet und dauerhaft zahlungsunfähig. Ihr Anteil stieg um 0,6 Punkte auf den neuen Höchstwert von 13,6 Prozent. Und entgegen dem rückläufigen Landestrend sind die Verbraucherinsolvenzen in Essen 2016 um 14,6 Prozent gestiegen.

Die Zahl der vom JobCenter Essen vermittelten Langzeitarbeitslosen stieg 2016 auf das Allzeithoch von 775 Fällen. „Die hohen Fallzahlen sind nicht nur Ausdruck des großen Bedarfs“, erläutert Geschäftsführer Wolfgang Huber, „sondern auch das Ergebnis der guten Kooperation zwischen den Fachkräften des JobCenters und der Schuldnerhilfe“. 202 Betroffene konnten erfolgreich in das gerichtliche Verbraucherinsolvenzverfahren überführt werden und erhielten die Chance, beruflich und wirtschaftlich wieder Fuß zu fassen. Der Umfang der regulierten Schulden stieg auf knapp 4 Millionen Euro.

47 Unterrichtsveranstaltungen haben die Fachkräfte der Schuldnerhilfe im vergangenen Jahr an Essener Schulen durchgeführt. Insgesamt wurden 1.900 Jugendliche mit den Angeboten zur finanziellen Bildung erreicht. Die Präventionsarbeit wird aus Mitteln der Stadt Essen, des Landes NRW und der Stiftung Deutschland-im-Plus gefördert. Die Angebote des „FinanzFührerscheins“ wurden seit Beginn des Projekts vor zwölf Jahren bundesweit von über 300.000 jungen Menschen genutzt.

Mit dem Projekt „fair/play vernetzt“ hat die Schuldnerhilfe gemeinsam mit der Suchthilfe einen neuen Schwerpunkt in der Arbeit mit Glücksspielabhängigen gesetzt. Junge, glücksspielabhängige Menschen verlieren in Onlinespielen durch kostenpflichtige Zusatzinhalte häufig viel Geld. 360 Personen haben sich seit 2014 mit ihren Problemen an die Projektfachkräfte gewandt. Die Verschuldung liegt bei durchschnittlich 20.000 Euro. Die Verluste der Essener Spielerinnen und Spieler an den Spielgeräten in der Essener Gastronomie stiegen in den vergangenen zehn Jahren um 245 Prozent auf 51 Millionen Euro.

Nach über 27 Jahre bei der Schuldnerhilfe übergibt Geschäftsführer Wolfgang Huber zum 1. Mai 2017 die Verantwortung an den derzeitigen Geschäftsführer des AKJ Essen, Philipp Hennen. Dieser sieht die Herausforderung der Zukunft darin, Betroffene noch frühzeitiger mit den Angeboten der Schuldnerhilfe zu erreichen. „Finanzielle Bildung“, so Hennen, „soll langfristig dazu beitragen, junge Menschen vor der Schuldenfalle zu bewahren.“

Oberbürgermeister Thomas Kufen dankte Wolfgang Huber für seine langjährige erfolgreiche Arbeit und wünschte seinem Nachfolger Philipp Hennen alles Gute für seine neue Aufgabe.

Titelfoto: Vorstellung des Jahresberichts der Schuldnerhilfe und der neuen Geschäftsführung der Schuldnerhilfe v.l.n.r : Wolfgang Huber, Geschäftsführer der Schuldnerhilfe Essen gGmbH (bis 30. April),r, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Philipp Hennen, neuer Geschäftsführer der Schuldnerhilfe Essen gGmbH (ab 1. Mai). Foto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)

 

Kostenfreier Beratungstag für Gründer und Start-ups

In Kooperation mit dem Camp.Essen führt das STARTERCENTER NRW der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) ab Mittwoch, 5. April 2017, einmal in der Woche einen Beratungstag speziell für Gründer und Start-ups durch.

Experten des STARTERCENTER NRW der IHK beraten in Einzelgesprächen zu den Themen Gründung, Aufbau und Entwicklung des Unternehmens. Von den ersten Überlegungen bis hin zur Businessplanerstellung, Marketingkonzeption sowie Beantragung von Fördermitteln erhalten Interessierte nützliche Informationen sowie ein START-Paket für ihre weitere Unternehmensentwicklung.

Der kostenfreie Beratungstag findet ab April 2017 jeden Mittwoch von 9:00 bis 17:00 Uhr statt

im Camp.Essen, ComIn Start, 2. Etage,
Karolingerstr. 96, 45141 Essen.

Das Camp.Essen ist die neue, zentrale Anlaufstelle für innovative und digitale Gründungen und Geschäftsideen in Essen.

Anmeldung unter Angabe der Themenwünsche:
IHK zu Essen, Eugenia Dottai, eugenia.dottai@essen.ihk.de, Tel. 0201 1892-238

(ü. Pm.)

Informationsveranstaltung zur Wertevermittlung für Geflüchtete in Essen

Die Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach (CDU) lädt in Kooperation mit der Kausa Servicestelle Essen und der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG) alle jungen geflüchteten Menschen aus Essen dazu ein. Die Informationsveranstaltung über das Bildungs-, Ausbildungs- und Wertesystem in Deutschland findet am Montag, 03.April von 11.00 bis 15.00 Uhr in der Zeche Carl in Altenessen statt.

Ein Vertreter der Kausa Servicestelle wird eine Einführung in das Deutsche Bildungs- und Ausbildungssystem geben. Dr Mathias Kirsten, Direktor des Amtsgerichts Gelsenkirchen, informiert über die Grundlagen des Deutschen Rechts- und Wertesystems. Die Veranstaltung erfolgt zum Teil mehrsprachig mit Übersetzung in Farsi und Arabisch. Der Eintritt ist frei.

Jutta Eckenbach über ihre Initiative: „Das Deutsche Ausbildungssystem ist qualitativ sehr hoch und fast einzigartig in der Welt. Hier ist es besonders wichtig, dass die jungen Geflüchteten mehr darüber erfahren, um ihre berufliche Zukunft planen zu können. Gleichzeitig gilt: Wer in unserem Land leben möchte, muss unsere Art zu leben und unsere Kultur kennen und achten sowie nach unseren Gesetzen leben. Daher ich bin sehr dankbar, dass Dr. Kirsten sich dazu bereit erklärt hat, eine Einführung in unser Wertesystem zu geben.“

Montag, 03. April 2017 von 11.00 bis 15.00 Uhr, Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, 45326 Essen,

(ü. Pm.)

Wo sich der Frühling von seiner buntesten Seite zeigt

Jetzt wird’s bunt: Der Frühling zeigt sich derzeit von seiner besten Seite. Wen’s jetzt nicht mehr Zuhause hält, der findet auf dem Internetportal metropoleruhr.de zahlreiche Freizeittipps.

Die Nutzer erhalten einen Überblick über Frühlingsfeste, Märkte, Festivals und Fahrradtouren im ganzen Ruhrgebiet sehenswerte Parks. Top-Tipps für den kommenden Monat sind die Schiffsparade zur Eröffnung der Saison auf dem Rhein-Herne-Kanal und der Ruhrgebietswandertag am 30. April, die beide im Oberhausener Kaisergarten enden.

Infos: www.fruehling.metropoleruhr.de