Auswahlspiele des Folkwang Wettbewerbs 2017

Öffentliche Termine im April und Mai in den Sparten Komposition, Musikwissenschaft, Konzeptkonzert, Musik und Gestaltung Bereits seit 1958 verleiht die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) jährlich in unterschiedlichen Sparten den Folkwang Preis an talentierte NachwuchskünstlerInnen. Auch in diesem Sommersemester stellen FolkwänglerInnen in Auswahlspielen ihr Talent bei dem hochschulinternen Wettbewerb unter Beweis. Den Auftakt machen am Dienstag, 25. April die TeilnehmerInnen der Sparte Komposition um 10.00 Uhr im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden. Alle Termine sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Seit fast sechzig Jahren haben Studierende der Hochschule beim Folkwang Wettbewerb die Möglichkeit, in unterschiedlichen Sparten eigene Beiträge – zum Beispiel Kompositionen oder Designprodukte – einzureichen. Ob Pina Bausch in der Kategorie Tanz (1958) oder Fotojournalist Guido Mangold (1960) in der Sparte Fotografie: In die Riege der GewinnerInnen des Folkwang Preises reihen sich berühmte Namen ein, die einst an der Folkwang Universität der Künste ihren Abschluss gemacht haben.

www.folkwangist.de

Bei den diesjährigen öffentlichen Auswahlspielen in den Sparten Komposition, Musikwissenschaft, Konzeptkonzert, Musik und Gestaltung präsentieren die TeilnehmerInnen ihre Ideen. Eine Jury entscheidet im Anschluss über die GewinnerInnen. Eine Besonderheit ist das Auswahlverfahren in der Kategorie Darstellende Kunst: Hier zeigen die BewerberInnen ihre Stücke nicht an einem gesonderten Termin. Die Beiträge setzen sich aus den Artist-Diploma-Abschlusswerken der AbsolventInnen in den Studiengängen Regie, Schauspiel und Physical Theatre zusammen, die bereits im Wintersemester 2016/17 zu sehen waren. „Bei den Auswahlspielen erhalten wir von den jungen Künstlerinnen und Künstlern in besonderer und sehr persönlicher Art und Weise Eindrücke auf die Frage, was Folkwang ist“, betont GFFF-Vorsitzender Henning R. Deters mit Blick auf die Kampagne „Folkwang ist…“ zum 90-jährigen Bestehen der Hochschule in 2017. „Ich bin mir sicher, dass auch in diesem Jahr hochkarätige Beiträge den Wettbewerb beleben und die Bandbreite künstlerischer Exzellenz an Folkwang widerspiegeln werden.“ Die Gewinnerbeiträge präsentieren die PreisträgerInnen bei der großen Folkwang Preis Gala, die in diesem Jahr am Sonntag, 02. Juli um 17.00 Uhr in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden stattfindet. Mit der Vergabe des Folkwang Preises an junge KünstlerInnen trägt die GFFF aktiv dazu bei, künstlerischen Nachwuchs zu sichern und gleichzeitig das kulturelle Leben über Folkwang hinaus zu erhalten und zu fördern. Außerdem werden bei der Folkwang Preis Gala auch der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen, der Ingrid Girardet Sonderpreis zur Förderung junger Talente sowie der Josef-und-Else-Classen-Tanzpreis verliehen. Alle Termine im Überblick: 25. April | 10.00 Uhr Pina Bausch Theater | Campus Essen-Werden Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Komposition 02. Mai 2017 | 10.00 Uhr Kammermusiksaal | Campus Essen-Werden Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Musikwissenschaft 04. Mai 2017 | 10.00 Uhr Pina Bausch Theater | Campus Essen-Werden Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Konzeptkonzert 11. /12. Mai 2017 | jeweils 10.00 Uhr Neue Aula | Campus Essen-Werden Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Musik 23. Mai 2017 | 09.00 – 20.00 Uhr SANAA-Gebäude | Campus Essen-Zollverein Folkwang Wettbewerb 2017 – Sparte Gestaltung 02. Juli 2017 | 17.00 Uhr Neue Aula | Campus Essen-Werden Folkwang Preis Gala Über die Kampagne „Folkwang ist…“: 90 Jahre Folkwang Universität der Künste – das nehmen wir zum Anlass, uns das ganze Jahr hinweg mit unserer Identität zu beschäftigen und 2017 unter das Motto „Folkwang ist…“ zu stellen. Bei der gleichnamigen Kampagne sind alle eingeladen mitzumachen: Unsere KünstlerInnen geben Antworten mit zahlreichen Veranstaltungen aus Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft. Gleichzeitig fragen wir FolkwänglerInnen, FreundInnen, PartnerInnen, FörderInnen und alle Interessierten, was für sie persönlich Folkwang ist: über Social Media, im öffentlichen Raum, bei Ausstellungen, auf der Bühne, per Postkarte und auf www.folkwangist.de. Alle Beiträge werden veröffentlicht – per Hashtag #folkwangist auf Facebook, Twitter und Instagram und auf www.folkwangist.de.
(ü. Pm.)

Folkwang zeigt „Goethe! Auf Liebe und Tod“

Für ihre diesjährige Musicalproduktion hat sich die Folkwang Universität der Künste etwas Besonderes einfallen lassen: In Zusammenarbeit mit Stage Entertainment bringt der Studiengang Musical das brandneue Stück „Goethe! Auf Liebe und Tod“ von Gil Mehmert auf die Bühne.

Die Tryout-Premiere des Musicals über die Jugendjahre des bekanntesten deutschen Dichters findet am Dienstag, 04. April um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Folkwang Campus Essen-Werden statt. „Goethe! Auf Liebe und Tod“ ist ein neues Musical, das auf Grundlage des Kinofilms „Goethe!“ (2010) von Philipp Stölzl entstanden ist. Nach dem großen Erfolg von „Das Wunder von Bern“ hat sich das Kreativteam um Folkwang Professor und Regisseur Gil Mehmert (Buch), Martin Lingnau (Musik) sowie Frank Ramond (Texte) erneut zusammengetan, um im modernen Gewand die Geschichte des jungen Johann Wolfgang Goethe in seiner Sturm und Drang-Phase zu erzählen: Vom Vater als Advokat ins verschlafene Wetzlar verbannt, verliebt er sich dort unsterblich in die junge Lotte. Die Liebesgeschichte endet unglücklich, Goethe verarbeitet seine Erlebnisse in „Die Leiden des jungen Werthers“ – jene Novelle, die ihn schließlich zum ersten Literaturstar Europas macht. Traditionell stehen auch in diesem Jahr Studierende des 3. und 4. Jahrgangs Musical unter der Regie von Prof. Gil Mehmert auf der Bühne. In die Riege der DarstellerInnen reihen sich in den Hauptrollen die Musicalstars Sabrina Weckerlin und Philipp Büttner (zu sehen am 04., 05., 10., 19. & 20. April) sowie Daniel Berger, Mark Weigel, Tom Zahner und Folkwang Absolvent Merlin Fargel ein. Für die Choreographie zeichnet Simon Eichenberger (a. G.) verantwortlich, die Ausstattung stammt von Eva-Maria van Acker (a. G.) und Maria Wolgast (a. G.). Folkwang Studierende des Jazz und der Instrumentalausbildung sorgen für die musikalische Begleitung unter der Leitung von Prof. Patricia Martin. Wer Goethe als jungen Literaten im Popgewand erleben möchte, hat neben der Premiere an folgenden Terminen Gelegenheit dazu: 05., 07., 10., 11., 12., 18., 19. und 20. April, jeweils um 19.30 Uhr in der Neuen Aula. Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) telefonisch unter 0201_4903-231 oder per E-Mail an karten@folkwang-uni.de.

(ü. Pm.)

 

Studenten der Universität Duisburg-Essen auf den Spuren der Hexenprozesse

Ein Seminar von Studierenden der Geschichte an der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Dr. Erika Münster-Schröer und Prof. Dr. Ralf-Peter Fuchs hat heute die Erinnerungsorte zu den Hexenprozessen in Euskirchen-Flamersheim besucht.

Geführt von Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Sachgebiets Archivberatung im LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (LVR-AFZ), und Dr. Gabriele Rünger, Leiterin des Stadtarchivs Euskirchen, erlebte die Gruppe die Originalschauplätze der Flamersheimer Hexenverfolgungen.

In Flamersheim, dem Hauptort der ehemaligen Herrschaft Tomburg, fanden auf dem Höhepunkt der europäischen Hexenverfolgungen in den Jahren 1629/30 Hexenprozesse gegen mindestens fünf Frauen statt. Vier von ihnen wurden nachweislich auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Die einzige noch vorhandene Quelle zu diesen Prozessen ist das als Fragment erhaltene sogenannte Flamersheimer Hexenprotokoll, das während der Hexenprozesse im Flamersheimer Gerichtsgebäude (Dinghaus) entstanden ist. Erstmals im 19. Jahrhundert entdeckt, galt es etwa hundert Jahre lang als verschollen. Im Jahr 2014 hat Dr. Claudia Kauertz das Manuskript in der Universitätsbibliothek der Cornell University (USA) wieder entdeckt – ein Fund der regional wie überregional beachtet wurde.

Mit dem frühneuzeitlichen Dinghaus, dem Urteilstein am Markt und der Burg Flamersheim sind heute in Flamersheim noch drei Denkmale erhalten, die als Erinnerungsorte an die Zeit der Hexenverfolgungen dienen können. Die bislang kaum bekannte Geschichte dieser Denkmale, deren Gestalt und Standort sich seit dem 17. Jahrhundert zum Teil erheblich verändert hat, wurde inzwischen von Dr. Claudia Kauertz und Dr. Gabriele Rünger erforscht und aufgearbeitet. Die beiden Archivarinnen und Historikerinnen haben die Gruppe auf ihrem Rundgang durch Flamersheim begleitet.

Die Studierenden hatten sich zuvor in einem Seminar mit Hexenprotokollen als den wohl wichtigsten Quellen zur Geschichte der Hexenprozesse befasst und dabei auch das Flamersheimer Hexenprotokoll kennen gelernt. Anlässlich der heutigen Exkursion wurde die Geschichte der Originalschauplätze der Flamersheimer Verfolgungen erstmals einem größeren Interessentenkreis vorgestellt.

(ü. Pm., LVR)

Henning Wagenbreth gewinnt Plakatwettbewerb der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

Das Projektbüro „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat in Kooperation mit dem Museum Folkwang einen Plakatwettbewerb ins Leben gerufen. Für den Wettbewerb wurden zehn namhafte Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz eingeladen. Gewinner des ist der Berliner Gestalter Hennig Wagenbreth. Vom 20. Januar bis zum 5. März 2017 sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Museum Folkwang zu sehen. Gezeigt werden die zehn Serien mit je drei Plakaten der geladenen Gestalter und drei ausgewählte Serien von Studenten der Folkwang Universität der Künste.

Gewinner des auf Initiative des Projektbüros Grüne Hauptstadt und des Museum Folkwang veranstalteten Plakatwettbewerbs ist der Berliner Gestalter Hennig Wagenbreth. Vom 20. Januar bis zum 5. März 2017 sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Museum Folkwang zu sehen. Gezeigt werden die zehn Serien mit je drei Plakaten der geladenen Gestalter und drei ausgewählte Serien von Studenten der Folkwang Universität der Künste. Die 39 Plakate im DIN A0-Format werden ohne Rahmen direkt auf der Wand installiert. Für den Wettbewerb wurden zehn namhafte Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz eingeladen. Die Auswahl der Designerinnen und Designer folgte der Idee, möglichst starke und unterschiedliche „Handschriften“ für die Visualisierung des Themas zu gewinnen. Außerdem beteiligte sich eine Gruppe von Studierenden der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. Heribert Birnbach an dem Wettbewerb. Die Designerinnen und Designer haben die drei Themenfelder „Umdenken“, „Wandel“ und „Bewegung“ auf ganz unterschiedliche Art und Weise interpretiert und umgesetzt.

Die Jury entschied sich einstimmig für die originelle Plakatserie von Henning Wagenbreth aus Berlin. „Er hat das Lebensgefühl der Grünen Hauptstadt plakativ, außergewöhnlich lebendig und aufmerksamkeitsstark umgesetzt. Wir gratulieren dem Gewinner und danken allen Teilnehmern für ihr Engagement“, so die Jury unter dem Vorsitz von Uwe Lösch.

Die Siegerserie von Henning Wagenbreth wird durch ihren illustrativ-erzählerischen Charakter die Werbemaßnahmen der Grünen Hauptstadt flankieren. Es geht um eine Kampagne, die Emotionen wecken und „die Botschaft des Projektes in die Herzen der Menschen bringen wird“, sagt Simone Raskob, Projektleiterin Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 und Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen.

Eine Gruppe von vierzehn Studierenden der Folkwang Universität der Künste, Essen hat sich mit eigenen Entwürfen an einem Nachwuchswettbewerb beteiligt. Das Deutsche Plakat Forum e.V. hat als Förderverein des Deutschen Plakat Museums einen Preis für eine der studentischen Arbeiten ausgelobt.

Der Preis des Deutschen Plakat Forums geht an Jennifer Jäger und Linda Knott, die mit ihrer Serie C Zustimmung fanden. „Auch wenn die Aufgabe eher darin bestand, eine Imagekampagne zu entwickeln, die das Positive einer naturnahen und nachhaltigen Stadtlandschaft in den Vordergrund stellt, schien uns diese Serie sehr gelungen. Inhaltlich entsteht sofort ein Gegensatz zwischen Text und Bild, was auf den ersten Blick wie eine Persiflage wirkt. Auf den zweiten Blick finden sich Fragstellungen, die kritisch, aber konstruktiv Antworten einfordern. Wir sind sicher, die Plakate werden polarisieren, Meinungen herausfordern und Aufmerksamkeit finden. Auch formal sind die Kompositionen im besten Sinne plakativ.“ (Statement der Jury)

Die Bandbreite der eingereichten Arbeiten reichte von formal reduzierten Entwürfen bis hin zum illustrativ- erzählerischen Plakat, von schwarz/weiß bis grell farbig, von Typografie bis Fotografie.

Es erscheint ein Katalog im Steidl Verlag (€ 20, ISBN 978-3-95829-301-4).
(ü. Pm.)

Künstler werden. Mappenberatung für Jugendliche mit Dora Celentano im Museum Folkwang – Neue Reihe ab 18.1. – Teilnahme jederzeit möglich

Am Mittwoch, 18. Januar 2017, startet im Museum Folkwang eine neue Veranstaltungsreihe – „Atelier.  Mappenkurs“.

Jugendliche mit Interesse an einem künstlerischen Studium können eigene Arbeiten im Museum Folkwang vorlegen. Die Künstlerin Dora Celentano gibt Tipps für eine Bewerbung an einer Kunsthochschule und zur Erstellung einer Mappe.

hier weitere Einzelheiten: PI_Museum Folkwang_Mappenberatung_fuer_Jugendliche_neu Reihe_ab 18_1_2017

(Pressebild: Foto:  Frank Vinken, Museum Folkwang).

Begrüßung ausländischer Stipendiaten an der Universität Duisburg-Essen im Rathaus

34 Studierende aus Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Neuseeland, Peru und Uruguay hat Bürgermeister Rudolf Jelinek heute (10.1.) im Rathaus begrüßt, um sie in Essen willkommen zu heißen: „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude beim Erkunden unserer Stadt. Nutzen auch Sie Ihren Aufenthalt und entdecken Sie die grünen Seiten von Essen, der Grünen Hauptstadt Europas 2017.“

Für die weit gereisten Studenten beginnen in diesen Tagen sechs aufregende und lehrreiche Wochen an der Universität Duisburg-Essen: Sie besuchen als Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) den Hochschulwinterkurs am Campus Essen. Dort erhalten sie neben vertiefendem Deutsch- auch Landeskundeunterricht, um in mehreren Exkursionen innerhalb Essens und dem Ruhrgebiet Land, Leute und Sprache noch besser kennenzulernen.

(ü. Pm.)

Auffällig schlechte Leistungen im Bereich Wissens- und Technologietransfers

Der Stifterverband in Essen und die Beratungsgesellschaft Kienbaum haben Präsidenten und Rektoren deutscher Hochschulen zur Governance befragt. Die Untersuchung zeigt: Die Entwicklung von Strategien an Universitäten und Fachhochschulen gelingt recht gut. Doch nur gut jeder vierte Hochschulleiter hält die Organisationsstrukturen für geeignet, um diese Strategien umzusetzen. Unter anderem plädieren die Präsidenten und Rektoren dafür, die Dekanate zu stärken, indem etwa Fakultäts-Geschäftsführer eingeführt werden. Eine Aufwertung von Senaten und Hochschulräten halten die Hochschulleiter dagegen nicht für geeignet, um die Strategiefähigkeit zu fördern. Während die Hochschulen bei den Kernaufgaben Lehre und Forschung nach Ansicht ihrer Leitungen die gesetzten Ziele erreichen, werden andere Bereiche wie Digitalisierung und Internationalisierung kritischer gesehen. Auffällig schlecht schneidet aus Sicht der Hochschulleitungen der Bereich Wissens- und Technologietransfer ab.

Infos: www.stifterverband.org

(ü. Pm., idr)

Von anegeng der sunne klar

Folkwang Konzert mit mittelalterlicher Musik zum Ende der Weihnachtszeit „Von anegeng der sunne klar“ am 5. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der St. Lucius Kirche Essen-Werden.

Zu Beginn des neuen Jahres wird es noch einmal weihnachtlich in Essen-Werden: Folkwang DozentInnen des Studiengangs Musik des Mittelalters konzertieren gemeinsam mit dem Ensemble Scholares am 5. Januar 2017 um 19.30 Uhr in der St. Lucius Kirche. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Auf dem Programm stehen weihnachtliche Stücke aus dem Repertoire des Gregorianischen Chorals und der Vokalmusik des Mittelalters. Die Gesänge werden durch instrumentale Kompositionen und Improvisationen im Stil mittelalterlicher Musik eingeleitet. Für die musikalische Begleitung sorgen an diesem Abend Marc Lewon (Laute) sowie Dominik Schneider (Flöte und Quinterne). Maria Jonas komplettiert das DozentInnen-Trio der Folkwang Universität der Künste gesanglich. Auch das Ensemble Scholares, das sich aus Folkwang SängerInnen verschiedener Studiengänge zusammensetzt, nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise ins Mittelalter. Die Leitung hat Prof. Dr. Stefan Klöckner.

(ü. Pm.)

Metropolradruhr verzeichnet wieder mehr Ausleihen / Universität Duisburg-Essen wird neuer Kooperationspartner

Die Nachfrage nach dem metropolradruhr nimmt weiter zu: Bis einschließlich November 2016 lag die Gesamtzahl der Ausleihen in der Metropole Ruhr bereits bei etwa 230.000.

Im Vergleich dazu verzeichnete die Jahresausleihe in 2015 insgesamt 236.000 Nutzer. Ein wesentlicher Grund für das Wachstum sind die Kooperationen mit den Universitäten und Hochschulen in der Region. Durch eine Testphase der metropolradruhr-Ausleihe über das Studierendenticket der Universität Duisburg-Essen sind die Nutzungszahlen dort überproportional seit April 2016 angestiegen. In Duisburg wurden rund 51.800 Räder im Zeitraum von Januar bis November 2016 ausgeliehen. Im Dezember haben die Studierenden entschieden: Die Universität soll als Kooperationspartner im Verbund der Metropolräder bleiben. Maria T. Wagener, Referatsleiterin des Regionalverbandes Ruhr: „Die Zusage der Universität ist ein wichtiger Schritt, das regionalweite Fahrradverleihsystem in der Metropole Ruhr zu etablieren. In 2017 wollen wir weitere Hochschulen von dem alternativen Verkehrsmittel überzeugen und als Kooperationspartner gewinnen.“ Auch Bochum weist mit rund 89.400 Nutzern erneut hohe Ausleihzahlen auf. Es folgen Dortmund mit rund 42.000, Essen mit mehr als 31.300 und Mülheim mit etwa 10.400 Ausleihen. Zwei große Werbepartner, die im Oktober und teilweise im November alle Räder des metropolradruhr mit Werbung belegt hatten, konnten die finanziellen Erträge in 2016 stabilisieren. Für das kommende Jahr ist eine Kooperation mit der Grünen Hauptstadt Essen 2017 geplant. Der Trend zum Radfahren in der Stadt kann zu mehr Werbebuchungen und weiteren Kooperationen führen. Das metropolradruhr ist das größte öffentliche Fahrradverleihsystem Deutschlands. Initiiert vom Regionalverband Ruhr (RVR), dem Verkehrsverbund Rhein Ruhr und den zehn Ruhrgebietsstädten Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Mülheim sowie Oberhausen ist es beim Start im Kulturhauptstadt-Jahr RUHR.2010 vom Bundesverkehrsministerium gefördert worden. Seit 2013 betreibt die nextbike GmbH aus Leipzig das metropolradruhr ohne öffentliche Zuschüsse.

Infos unter: www.nextbike.de

Studie der Uni Duisburg-Essen: Langzeitarbeitslosigkeit in der EU hat zugenommen

In den Ländern der Europäischen Union hat sich die Langzeitarbeitslosigkeit seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise dramatisch verfestigt.

Fast die Hälfte (48,5 Prozent) aller Arbeitslosen zwischen 15 und 64 Jahren – elf Millionen Menschen in der EU – suchten im Jahr 2015 bereits länger als zwölf Monate nach Arbeit. Das geht aus einer Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Uni Duisburg-Essen hervor. Eine Ausnahme des Trends bildet Deutschland: Hier wurde der Anteil der Langzeitarbeitslosen um 15,8 Prozent reduziert. Mit knapp 1,9 Millionen weist Deutschland auch absolut eine niedrigere Arbeitslosigkeit als vor der Finanzkrise auf. Besonders hoch ist der Anteil der Langzeitarbeitslosen in Griechenland: Drei von vier Menschen ohne Job suchen bereits seit mindestens einem Jahr nach Arbeit. In Dänemark trifft dies auf jeden vierten Erwerbslosen zu. Weitere Informationen: www.sozialpolitik-aktuell.de

(ü. Pm., idr)