„Fertig zum Druck. Zur Vorgeschichte von Pressefotos“

am Freitag, den 26. Mai, 18 Uhr, spricht HBK-Professor Günter Karl Bose im Museum Folkwang über die Geschichte von und den Umgang mit Pressefotos. Die Pressebildlandschaft hat sich mit der fortschreitenden Digitalisierung nachhaltig verändert. Analoge Retusche findet in der heutigen Praxis kaum noch statt. Die retuschierten Bilder von früher haben heute ihre Verwendung in der zeitgenössischen Fotografie gefunden. Bose vollzieht diese Entwicklung in seinem Vortrag „Fertig zum Druck. Zur Vorgeschichte von Pressefotos“ nach.

Der Gestalter, Dozent und Sammler Günter Karl Bose spricht am Freitag, 26. Mai 2017, 18 Uhr, aus medienhistorischer Perspektive über die Geschichte und Bildkultur der Pressefotografie. Im Mittelpunkt von Boses Vortrag „Fertig zum Druck“ steht das Retuschieren von Pressefotos. Diese analoge Technik ist mit der fortschreitenden Digitalisierung aus der Praxis der Zeitungsverlage verschwunden. Aktuell erfährt die Retusche in der Arbeit zeitgenössischer Künstler eine neue Relevanz. Der Vortrag findet im Rahmen der Präsentation Ecker, Riemer, Ruff – Retouched statt.

„Our junk has become history“, bemerkt Susan Sontag in einem ihrer 1977 erschienenen Essays On Photography. „Our junk has become art.“ Seit Zeitungen weltweit ihre Archive auflösen und Millionen von Fotos auf dem Markt oder im Abfall landen, hat sich der Umgang mit Pressebildern stark verändert. Mit der Digitalisierung verschwand das Retuschieren in der Praxis der Zeitungsverlage. Zuvor bereiteten Foto-Spezialisten die Bilder aufwendig für den Druck vor. Noch heute erkennt man Spuren ihrer Arbeit neben den Retuschen auf vielen der Pressefotos: Passkreuze, Stempel, Bearbeitungsvermerke, Signaturen, Aufkleber, Stichworte oder ganze Geschichten. Günter Karl Bose geht dieser Geschichte nach und stellt sie in den Kontext der Gegenwartskunst.

 

Günter Karl Bose, geb. 1951, studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Freiburg. Von 1980 bis 1995 war er Verleger in Berlin (Brinkmann & Bose). Seit 1993 ist er Professor für Typografie und Leiter des Instituts für Buchkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Als Gestalter arbeitet er für kulturelle Institutionen und Verlage. Er hat zahlreiche Publikationen zur Kultur- und Mediengeschichte veröffentlicht.

„6 ½ Wochen. Ecker Riemer Ruff – Retouched“ (20. April bis zum 5. Juni 2017)

Mit den retuschierten Motiven von Kriegen und Katastrophen, längst vergessenen Stars und Kuriositäten machen Ecker, Riemer und Ruff deutlich, dass das Pressefoto nicht nur der Berichterstattung diente, sondern auch ein Medium der Sensationslust, der Propaganda und des Spektakels war.

Information

Günter Karl Bose: „Fertig zum Druck. Zur Vorgeschichte von Pressefotos.“
Fr, 26.5.2017, 18 Uhr

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring frei. Begrenzte Teilnehmerzahl

Titelfoto: Thomas Ruff, press++ 22.82, 2016 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Festival im Dortmunder U macht Mathe zum Ausstellungsobjekt

 Ein Festival für Mathe? Damit müssen Besucher des Dortmunder U ab dem Wochenende rechnen. Vom 20. Mai bis zum 3. September läuft hier das Ausstellungsfestival „Womit rechnest Du?“. Drei unabhängige Mitmach-Ausstellungen sind zu sehen: „Matheliebe“ nähert sich dem trockenen Thema spielerisch.

Die Besucher entdecken in acht Bereichen die spannende Welt der Mathematik interaktiv mit Animationen, Stationen zum Ausprobieren sowie mit Modellen und geometrischen Objekten zum Anfassen. Die Schau „Match Maker“ zeigt Werke des niederländischen Medienkünstlers Geert Mul. Seine Videos, Fotografien, Installationen und audiovisuelle Performances verändern sich und reagieren auf den Betrachter. Der „Fulldome“ schließlich präsentiert sich als begehbare Kuppel mit einer audiovisuellen 360-Grad-Projektion. Entwickelt wurde sie vom Medienlabor kiU der Fachhochschule Dortmund. Mathematische Funktionen wie Kreisberechnungen, Kreisteilungen, Wellenfunktionen, Sinusfunktionen und unendliche, irrationale und transzendente Zahlen wie Pi werden hier sichtbar gemacht. Abstrakte Darstellungen wie Graphen und Kurven vermischen sich mit Naturelementen. Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei. Kooperationspartner des Ausstellungsfestivals sind das Stedelijk Museum Schiedam, die Fachhochschule Dortmund, das Liechtensteinsche Landesmuseum und die Stiftung Matheliebe. Infos unter www.dortmunder-u.de

Orchideenausstellung im Grugapark am Wochenende

Gemeinsam mit dem Grugapark präsentiert eine Fachzeitschrift am Samstag, 20., und Sonntag, 21. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr die Ausstellung „Orchideenzauber im Grugapark“ im Infocenter der Orangerie.

Interessante Orchideenausstellungen sind für Pflanzenfreunde immer ein besonderes Erlebnis. Hier kann der Liebhaberinnen und Liebhaber dieser weltweit verbreiteten und sehr großen Pflanzenfamilie vieles bewundern, sich beraten lassen oder Pflanzen erwerben.

Schon mit dem Namen „Orchidee“ verbindet der Besucher die Assoziation des ungewöhnlich Schönen, was die Natur zu bieten hat. Aufbauend auf den wunderbaren, allerdings inzwischen vielfach gefährdeten Naturvorkommen haben Gärtner innerhalb eines Jahrhunderts durch intensive Kultur- und Vermehrungsarbeit unzählige prachtvolle Züchtungen geschaffen. Orchideen zieren heute viele Zimmerfenster und sind als Zierpflanzen fast nicht mehr wegzudenken.

Die teilnehmenden Orchideengärtnerinnen und -gärtner werden zentral im Infocenter der Orangerie einen prächtigen gemeinsamen Schaustand errichten. Zu sehen sein werden unter anderem Schmetterlingsorchideen, Frauenschuhe und Cattleyen sowie viele Pflanzen aus der engen und weiteren Oncidium-Verwandtschaft. Viele dieser Pflanzen sind auch ausgezeichnet für die Pflege am Wohnzimmerfenster geeignet. Selbstverständlich werden auch alle notwendigen Kulturhinweise und wichtige Pflegetipps vermittelt. Mitglieder des Essener Orchideenvereins stehen den Ausstellern dabei hilfreich zur Seite.

So können zu den soeben frisch erworbenen Raritäten auch gleich die nötigen Informationen gesammelt und wertvolle Ratschläge mitgegeben werden. Auch an Zubehör fehlt es nicht. Dazu gibt es Literatur zum Thema vom „OrchideenZauber“-Verlag. Nicht zuletzt gibt es auch Orchideenhybriden und gärtnerische Züchtungen gemäßigter Breiten ebenso wie fleischfressende Pflanzen, die zum Teil sogar in unseren Breiten im Garten überwintern können.

Informationen für Besucherinnen und Besucher erteilt das Grugapark-Informationszentrum Orangerie unter Telefon: 88 83106.

Am Samstag, 20., und Sonntag, 21. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Orangerie des Grugaparks. Der Eintritt ist – bis auf den Parkeintritt – frei.

Ausstellung „130 Jahre Essener Stadtwappen – Essener Stadtwappen und Siegel im Wandel der Zeit“

Die Ausstellung „130 Jahre Essener Stadtwappen – Essener Stadtwappen und Siegel im Wandel der Zeit“ im Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1, präsentiert vom 9. Mai bis 22. Juni die Geschichte des Essener Stadtwappens. Die Ausstellung kann dienstags und mittwochs von 9 bis 15:30 Uhr und donnerstags von 9 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Am 24. November 1886 beschloss die Stadtverordnetenversammlung das Wappen der Stadt Essen zu ändern. Den Entscheid setzte der Berliner Maler Emil Doepler um, der das noch heute gültige Stadtwappen entwarf.

Aus Anlass des 130. Jahrestages des Ratsbeschlusses haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Mitglieder des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen die sehenswerte Ausstellung „130 Jahre Essener Stadtwappen – Essener Stadtwappen und Siegel im Wandel der Zeit“ realisiert, die Ende letzten Jahres im Foyer des Rathauses gezeigt wurde.

Die Präsentation ist nun in leicht veränderter Form im Haus der Essener Geschichte/ Stadarchiv zu sehen. Neu hinzugekommen sind Originalurkunden aus dem 16. Jahrhundert mit den Essener Siegeln sowie die Urkunde Kaiser Ferdinand II. vom 12. Oktober 1623, in der er Bürgermeister und Rat der Stadt Essen unter seinen und des Reiches besonderen Schutz nimmt und ihnen das Recht gibt, zum Zeichen des kaiserlichen Schutzes den kaiserlichen Adler und das Wappen des Heiligen Reiches zu gebrauchen.

Im Lesesaal kann das Begleitheft zur Ausstellung für eine Schutzgebühr von 2 Euro erworben werden.

(ü. Pm.)

Öffentliche Führung im Haus der Essener Geschichte

Das Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv am Ernst-Schmidt-Platz 1 (ehemalige Luisenschule am Bismarckplatz) bietet am Sonntag, 7. Mai, 15 Uhr, eine kostenlose öffentliche Führung durch die Dauerausstellung „Essen.Geschichte einer Großstadt im 20. Jahrhundert“ an.

Die Ausstellung informiert spannend und informativ über die letzten 100 Jahre Stadtgeschichte von der Kaiserzeit bis zum Kulturhauptstadtjahr 2010.

Öffentliche Führungen finden jeden Mittwoch um 16 Uhr und an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt.

(ü. Pm.)

Von der Elfenblume bis zur fleischfressenden Pflanze: Frühjahrs-Pflanzenraritätenmarkt im Grugapark

Kurz vor Beginn des Wonnemonats Mai präsentieren und verkaufen passionierte Gärtnerinnen und Gärtner beim Frühjahrs-Pflanzenraritätenmarkt im Grugapark wieder ihre Schätze: Am Samstag, 29., und Sonntag, 30. Mai, locken die Pflanzenraritäten jeweils von 10 bis 18 Uhr Interessierte zum Sehen, Staunen und Kaufen in den Essener Grugapark.

Mittlerweile haben sich die seit 1993 veranstalteten Pflanzen-Raritätenmärkte zu überregional etablierten Veranstaltungen entwickelt, die auch Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland anziehen. Charakteristisch für den Frühjahrs-Raritätenmarkt ist das reichhaltige Angebot der Aussteller, das fernab gängiger Sortimente auch Besonderheiten zu bieten hat, die sonst nur selten zu erhalten sind. Liebhaber und Profis erhalten Tipps zur Pflege und zur Gestaltung direkt vom Fachmann.

Das gewohnt reichhaltige Angebot der über 60 Aussteller erstreckt sich auf Kräuter, Duft- und Kübelpflanzen, Kakteen, Sukkulenten, Orchideen, Passionsblumen, Rosen, ungewöhnliche Sommerstauden, Farne, ausgefallene Tomatensorten, Chili, fleischfressende Pflanzen, winterharte Exoten, Obstgehölze für den Biogarten; sogar Gartenreisen werden angeboten.

Neu mit dabei ist in diesem Jahr ein großes Sortiment an bezaubernden Elfenblumen und anderen Schattenstauden für den Garten, außerdem winterharte Kakteen und anderen Sukkulenten für den Garten.

Um die Schönheit der Pflanzenraritäten bildlich festhalten zu können, gibt es vorab am Freitag, 28. April, ab 14 Uhr in der Orangerie die Möglichkeit, Fotos anzufertigen.

Die Ausstellerliste ist unter www.grugapark.de/pflanzenmarkt zu finden.

Weitere Informationen für Besucherinnen und Besucher erteilt das Info-Center unter Telefon: 88 83106.

Ausstellung „Stadtarchäologie 2016“ im Rathaus eröffnet

Oberbürgermeister Thomas Kufen hat heute (23.1.) die diesjährige Ausstellung „Stadtarchäologie 2016“ im Foyer des Essener Rathauses eröffnet.

In seiner Eröffnungsrede würdigte er insbesondere die langjährige Arbeit des Essener Stadtarchäologen Dr. Detlef Hopp: „Lieber Herr Dr. Hopp, zunächst einmal darf ich Ihnen ganz herzlich zu ihrem 25-jährigen Jubiläum als Stadtarchäologe gratulieren. Wer wie Sie ein Vierteljahrhundert über die Geschichte unserer Stadt forscht, der ist längst auch zu einem Teil dieser Geschichte geworden. Ihre jährlichen Ausstellungen hier im Rathaus spiegeln natürlich nur einen Teil Ihrer Arbeit wider. In dieser Zeit haben Sie zahlreiche Monografien, über 300 Aufsätze und vieles mehr verfasst. Aber bei den Bürgerinnen und Bürgern sind nach wie vor die jährlichen Ausstellungen hier im Rathaus ganz vorne in der Beliebtheitsskala. Auch im vergangenen Jahr haben Sie wieder spannende Fundstücke zusammengetragen, die uns die Geschichte unserer Stadt näherbringen.“

Die diesjährige Ausstellung der Stadtarchäologie präsentiert vor allem Objekte aus den Untersuchungen an der Hache-, Henrietten- und Selmastraße in der Essener Innenstadt. Dort entstehen aktuell neue Hotel- und Wohnbauten. Die Baugrube selbst, bis zu sieben Meter tief, lieferte Spuren-Reste eines mittelalterlichen Weges, aber auch spannende Befunde des 19./ 20 Jahrhunderts, die einen tiefen Einblick in die Ortsgeschichte erlauben.

Vor allem zeigte sich in der Baugrube aber, dass schon im 10. Jahrhundert die Limbecke, ein Bach, der auf der Westseite der Stadt floss, von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt wurde. Gleiches zeigte sich schon zwischen 2006 bis 2008 an der Baugrube des Einkaufszentrums Limbecker Platz, als dort Überreste von mittelalterlichen Teichen und Wegen entdeckt wurden.

Auch auf anderen Fundplätzen wurde die Stadtarchäologie im vergangenen Jahr tätig. So zum Beispiel auf dem Burgplatz, in Werden, Kettwig oder in Altendorf auf dem ehemaligen Gelände der Krupp-Gussstahlfabrik. Teil der Ausstellung sind auch steinzeitliche Funde aus Burgaltendorf, das im letzten Jahr 850-Jahr-Bestehen feierte. Ausgewählte Funde und Tafeln informieren in der Ausstellung über die Fundplätze des Jahres 2016.

Henning Wagenbreth gewinnt Plakatwettbewerb der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

Das Projektbüro „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat in Kooperation mit dem Museum Folkwang einen Plakatwettbewerb ins Leben gerufen. Für den Wettbewerb wurden zehn namhafte Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz eingeladen. Gewinner des ist der Berliner Gestalter Hennig Wagenbreth. Vom 20. Januar bis zum 5. März 2017 sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Museum Folkwang zu sehen. Gezeigt werden die zehn Serien mit je drei Plakaten der geladenen Gestalter und drei ausgewählte Serien von Studenten der Folkwang Universität der Künste.

Gewinner des auf Initiative des Projektbüros Grüne Hauptstadt und des Museum Folkwang veranstalteten Plakatwettbewerbs ist der Berliner Gestalter Hennig Wagenbreth. Vom 20. Januar bis zum 5. März 2017 sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Museum Folkwang zu sehen. Gezeigt werden die zehn Serien mit je drei Plakaten der geladenen Gestalter und drei ausgewählte Serien von Studenten der Folkwang Universität der Künste. Die 39 Plakate im DIN A0-Format werden ohne Rahmen direkt auf der Wand installiert. Für den Wettbewerb wurden zehn namhafte Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz eingeladen. Die Auswahl der Designerinnen und Designer folgte der Idee, möglichst starke und unterschiedliche „Handschriften“ für die Visualisierung des Themas zu gewinnen. Außerdem beteiligte sich eine Gruppe von Studierenden der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. Heribert Birnbach an dem Wettbewerb. Die Designerinnen und Designer haben die drei Themenfelder „Umdenken“, „Wandel“ und „Bewegung“ auf ganz unterschiedliche Art und Weise interpretiert und umgesetzt.

Die Jury entschied sich einstimmig für die originelle Plakatserie von Henning Wagenbreth aus Berlin. „Er hat das Lebensgefühl der Grünen Hauptstadt plakativ, außergewöhnlich lebendig und aufmerksamkeitsstark umgesetzt. Wir gratulieren dem Gewinner und danken allen Teilnehmern für ihr Engagement“, so die Jury unter dem Vorsitz von Uwe Lösch.

Die Siegerserie von Henning Wagenbreth wird durch ihren illustrativ-erzählerischen Charakter die Werbemaßnahmen der Grünen Hauptstadt flankieren. Es geht um eine Kampagne, die Emotionen wecken und „die Botschaft des Projektes in die Herzen der Menschen bringen wird“, sagt Simone Raskob, Projektleiterin Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 und Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen.

Eine Gruppe von vierzehn Studierenden der Folkwang Universität der Künste, Essen hat sich mit eigenen Entwürfen an einem Nachwuchswettbewerb beteiligt. Das Deutsche Plakat Forum e.V. hat als Förderverein des Deutschen Plakat Museums einen Preis für eine der studentischen Arbeiten ausgelobt.

Der Preis des Deutschen Plakat Forums geht an Jennifer Jäger und Linda Knott, die mit ihrer Serie C Zustimmung fanden. „Auch wenn die Aufgabe eher darin bestand, eine Imagekampagne zu entwickeln, die das Positive einer naturnahen und nachhaltigen Stadtlandschaft in den Vordergrund stellt, schien uns diese Serie sehr gelungen. Inhaltlich entsteht sofort ein Gegensatz zwischen Text und Bild, was auf den ersten Blick wie eine Persiflage wirkt. Auf den zweiten Blick finden sich Fragstellungen, die kritisch, aber konstruktiv Antworten einfordern. Wir sind sicher, die Plakate werden polarisieren, Meinungen herausfordern und Aufmerksamkeit finden. Auch formal sind die Kompositionen im besten Sinne plakativ.“ (Statement der Jury)

Die Bandbreite der eingereichten Arbeiten reichte von formal reduzierten Entwürfen bis hin zum illustrativ- erzählerischen Plakat, von schwarz/weiß bis grell farbig, von Typografie bis Fotografie.

Es erscheint ein Katalog im Steidl Verlag (€ 20, ISBN 978-3-95829-301-4).
(ü. Pm.)

Fotografie-Ausstellung „Der Blick der Sachlichkeit“ auf Zollverein wird verlängert Essen

Die Ausstellung „Der Blick der Sachlichkeit. Zeche Zollverein im Spiegel der Fotografie“ auf dem Welterbe Zollverein in Essen wird um vier Wochen verlängert.

Die Schau läuft jetzt bis zum 26. Februar im Portal der Industriekultur in Essen. 30 Jahre nach der Schließung der Zeche Zollverein werden ausgewählte historische Schwarz-Weiß-Bilder der Industriefotografen Albert Renger-Patzsch und Anton Meinholz aus der Anfangszeit der Schachtanlage XII zwei Fotografie-Serien von Dieter Blase von 1986 und 2016 gegenübergestellt. Die drei eint ihre sachliche Bildsprache mit ihrem nüchternen Ausdruck und der Fokussierung auf die Formen und Strukturen der Industriebauten.

Infos: www.zollverein.de

„130 Jahre Essener Stadtwappen – Essener Stadtwappen und Siegel im Wandel der Zeit“

Das Essener Stadtwappen feiert 2016 seinen 130ten Geburtstag. Aus diesem Anlass eröffnete Oberbürgermeister Thomas Kufen im Foyer des Essener Rathauses heute (29.11.) die Ausstellung „130 Jahre Essener Stadtwappen – Essener Stadtwappen und Siegel im Wandel der Zeit“, in welcher sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ausführlich über die Geschichte des Essener Hoheitszeichens informieren können.

Oberbürgermeister Thomas Kufen (2.v.r.) eröffnet die Ausstellung: "Das Essener Stadtwappen im Wandel der Zeit" im Essener Rathausfoyer. Auf dem Foto v.l.n.r.: Klaus Kaiser, Anke Hansen, Thomas Glup, OB Thomas Kufen und Michael Maas. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen, 29. 11. 2016
Oberbürgermeister Thomas Kufen (2.v.r.) eröffnet die Ausstellung: „Das Essener Stadtwappen im Wandel der Zeit“ im Essener Rathausfoyer. Auf dem Foto v.l.n.r.: Klaus Kaiser, Anke Hansen, Thomas Glup, OB Thomas Kufen und Michael Maas. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen, 29. 11. 2016

Die Ausstellung wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Mitgliedern des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen e.V. anlässlich des Jubiläums aus Verwaltungsunterlagen und Archivmaterial zusammengestellt und kann von Dienstag, 29. November, bis Donnerstag, 15. Dezember, kostenlos im hinteren Rathausfoyer zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

In seiner Eröffnungsrede betonte Oberbürgermeister Thomas Kufen die besondere Bedeutung des Essener Wappens: „Zu Recht können wir auch stolz sein auf unser Wappen. Schließlich ist es das weltweit einzige Stadtwappen, das aus drei Elementen besteht. Das Schwert war das erste offizielle Stadt-Zeichen, das die Äbtissin 1399 gewährte, um Maße und Gewichte der Stadt zu prägen. Die Krone erinnert an das Fürstentum Essen und die Landesherrschaft der Äbtissin. Der Reichsadler symbolisiert den Schutz, den Kaiser Ferdinand II. 1632 der Stadt gewährte. Wer sich mit dem Wappen Essens beschäftigt, taucht also gleichzeitig tief in die Geschichte unserer Stadt ein.“

(ü. Pm.)