Ruhrgebiet hat gut ausgebautes Netz von Elektro-Ladestationen

Im Ruhrgebiet finden Fahrer von Elektroautos mittlerweile ein recht gut ausgebautes Netz von Ladestationen. NRW liegt bei der regionalen Verteilung der Stationen nach Bayern auf Platz zwei der Bundesländer, 354 Ladepunkte gibt es hier. Recht dicht ist das Netz vor allem in den Ruhrgebiets-Metropolen Dortmund (54) und Essen (30 öffentliche Ladepunkte). Das geht aus einer interaktiven Übersichtskarte von öffentlichen Ladepunkten für Elektromobile in Deutschland hervor, die die Bundesnetzagentur veröffentlicht hat. Die Karte zeigt für das Ruhrgebiet aktuell rund 140 öffentliche Ladepunkte. Bundesweit verzeichnet die Karte derzeit 1.600 Ladeeinrichtungen mit insgesamt 3.335 Ladepunkten von über 300 Betreibern. Infos unter www.bundesnetzagentur.de

(ü. Pm., idr)

Im erweiterten Bereich des Offenen Ganztags-Gebäudes (OGS) auf dem Gelände der Schule an der Ruhr zwei unterschiedliche Herde mit erhöhten Werten sowohl im Oberflächenbereich als auch in bis zu drei Metern Tiefe

Die Ergebnisse der Messungen auf dem Gelände der Schule an der Ruhr liegen jetzt vor.
In den letzten Wochen sind an 14 Beprobungsstellen auf dem Gelände Boden- sowie Bodenluftproben genommen und untersucht worden.
Darüber hinaus sind Grundwasserproben entnommen worden.
Die Ergebnisse zeigen jetzt, dass es im erweiterten Bereich des Offenen Ganztags-Gebäudes (OGS) zwei unterschiedliche Herde mit erhöhten Werten sowohl im Oberflächenbereich als auch in bis zu drei Metern Tiefe gibt. Bereits vorläufige Messergebnisse hatten gezeigt, dass erhöhte Werte des Stoffs Tetrachlorethen in diesem Bereich zu erwarten sind. Insgesamt neun der Untersuchungsstellen im Bereich der Schule sind ohne jeden Befund.

Mit den jetzt vorliegenden Ergebnissen werden voraussichtlich in den kommenden Osterferien Präzisionsmessungen um die beiden Herdpunkte durchgeführt. Dabei werden erneut Boden- und Bodenluftproben entnommen.

Darüber hinaus führt die Stadt Kontrollmessungen in zehn Räumen des Kita-Gebäudes durch, es werden vier Passivsammler im Außenbereich der KiTa eingesetzt, eine Beprobung der Kinderspielflächen im Kita-Bereich sowie des OGS-Gebäudes durchgeführt sowie erneute Kontrollmessungen der Turnhalle. Die Gesamtkosten der durch die Stadt durchgeführten Maßnahmen liegen derzeit bei rund 100.000 Euro.

(ü. Pm.)

Lärmschutzarbeiten an der A40 in Essen werden fortgesetzt / Baustelle bis Sommer 2018

Um die Lärmbelastung für die Anwohner der A40 zu senken, erneuert Straßen.NRW weitere Lärmschutzwände im Bereich Essen. Am 1. April wird zwischen den Anschlussstellen Essen-Kray und Essen-Frillendorf mit dem Bau begonnen. Betroffen ist die Fahrtrichtung Duisburg. Die A40 ist in diesem Bereich während der Bauarbeiten, die bis Sommer 2018 dauern, tagsüber mit drei Fahrstreifen befahrbar. Nachts und an den Wochenenden wird gelegentlich eine Fahrspur gesperrt. Die Investitionskosten liege bei rund sechs Millionen Euro. Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu elf Meter hoch und damit um bis zu sechs Meter höher als die bisherigen Wände.

Infos: www.strassen.nrw.de

(ü. Pm., idr)

Emissionsarme Stahlwerke?

Am Mittwoch den 22. März besuchte Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt,Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit Dr. Birgit Beisheim, MdL den Weltkonzern thyssenkrupp in Essen.

Gemeinsam mit Dr.Achatz, Vertretern des Betriebsrats und weiteren Mitarbeitern des Konzerns, haben sich alle Beteiligten über das Forschungsprojekt „Carbon2Chem“ sowie über eine nachhaltige
Ausrichtung des Weltkonzerns insgesamt ausgetauscht. Dazu erklärt NRW-Umweltminister Johannes Remmel: „Der Klimaschutz und die Energiewende sind treibende Kräfte für die Unternehmen, die eigene Produktion nachhaltig aufzustellen. Viele von ihnen wissen, dass sie nur ökonomisch erfolgreich bleiben, wenn sie Klimaschutz als Treiber ihrer Innovationen und damit als Wettbewerbsvorteil begreifen und nachhaltige und innovative Produktionsmechanismen etablieren. Die industrielle Produktion selbst möglichst CO2-frei zu gestalten, ist die ‚Königsdisziplin‘ der Energiewende. Das geht nur mit innovativen, aber sehr kapitalintensiven Technologien. Deshalb müssen wir hier jede mögliche Unterstützung dazu geben. Der Standort Nordrhein-Westfalen ist in dieser Hinsicht Spitzenreiter in Deutschland“, sagt Johannes Remmel.
Dr. Birgit Beisheim, MdL und Sprecherin für Industriepolitik der Grünen-Landtagsfraktion: „Die energieintensiven Industrien, wie wir sie hier im Ruhrgebiet vorfinden, stehen vor einem gravierenden Umbruch auf dem Weg hin zu klimafreundlichen Produktionsverfahren. Das Forschungsprojekt Charbon2Chem des Weltkonzerns Thyssenkrupp, entwickelt die Möglichkeit Hüttengas-Emissionen aufzubereiten und zu nutzen. Kern der Forschungen ist es, die Emissionen, die bei der bisherigen Stahlproduktion als Abfallprodukt in die Umwelt
emittieren, als chemische Rohstoffe industriell weiter zu verwerten. Dabei werden die Gase mit ihren Bestandteilen wie Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff für die chemische Industrie aufbereitet und so dem industriellen Kreislauf wieder zugeführt“, so die Chemikerin.
Nach einer Vorstellung des Projekts durch Dr. Achatz, traten der Umweltminister und die Abgeordnete in einen Austausch mit den anwesenden Mitarbeiter*innen und dem Vorsitzenden der IG-Metall Herr Segerath. Dabei gib es insbesondere um die Zukunft der Schwerindustrie, durch die Etablierung nachhaltiger Produktionsmechanismen. „Wir GRÜNE begrüßen es außerordentlich, dass Industrieverbünde geschaffen werden, um gemeinsam aktiven Klimaschutz auch in der Schwerindustrie zu betreiben. Die Entwicklung neuer Technologien zur besseren Verknüpfung industrieller Prozesse, ist ein essentieller Baustein auf dem Weg in das Zeitalter nachhaltiger Produktion und somit zur Sicherung von Arbeitsplätzen am Standort NRW“, so Beisheim.
Titelbild: Thyssenkrupp, Dr. Reinhold Achatz (Thyssenkrupp) und Umweltminister Johannes Remmel

(ü. Pm.)

Rat befasst sich mit Entwurf eines Verpackungsgesetzes

In der Ratssitzung am 22.3.2017 hat sich der Rat der Stadt Essen auf Initiative der Fraktion der Grünen mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Verpackungsgesetz befasst. Oberbürgermeister Thomas Kufen hat in der Sitzung zugesagt, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks einen Brief mit den Bedenken gegen den Gesetzentwurf aus kommunaler Sicht zu schreiben. Dazu erklärt Rolf Fliß, umweltpolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:

„Wir freuen uns, dass Oberbürgermeister Thomas Kufen durch ein eigenes Schreiben den Protest der kommunalen Spitzenverbände gegen den völlig unzureichenden Entwurf des Verpackungsgesetzes der Bundesregierung verstärkt.

Das jetzige Nebeneinander der Abholung von Restmüll, Bioabfall und Papierabfällen durch die Essener Entsorgungsbetriebe auf der einen Seite und der gelben Tonnen durch Remondis auf der anderen Seite muss beendet werden. Wir brauchen eine Wertstofftonne für die Erfassung von Verpackungen, Plastik und Metallabfällen in kommunaler Verantwortung. Dadurch lassen sich einerseits mehr Wertstoffe erfassen und die Recyclingquoten erhöhen. Andererseits erschließen wir damit auch ein weiteres Geschäftsfeld für die Entsorgungsbetriebe Essen.

Der Entwurf des Verpackungsgesetzes muss so nach gebessert werden, dass die Organisationsverantwortung für die Sammlung der Wertstoffe aus Siedlungsabfällen künftig komplett bei der öffentlichen Hand liegt.“

(ǘ. Pm.)

Stellungnahme der Stadtverwaltung zur aktuellen Studie „Nachhaltige Mobilität“ der Umweltorganisation Greenpeace

Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen: „Die aktuelle Greenpeace-Studie ist ohne Beteiligung der Kommunen oder der kommunalen Verbände durchgeführt worden, insofern steht eine Prüfung der angewandten Methoden und Ergebnisse durch die Stadt Essen noch aus. Die vorliegenden Veröffentlichungen aus der Studie zeigen aber, was bereits in der Bewerbung um den Titel Grüne Hauptstadt Europas thematisiert wurde. Mit sechs Prozent ist der Anteil an Radverkehr in unserer Stadt zu niedrig. Das erklärte Ziel: bis 2035 wollen wir den Anteil im Modal Split auf 25 Prozent erhöhen. Zahlreiche Maßnahmen um das Ziel zu erreichen gibt es bereits jetzt: allen voran der Ausbau des RS1 und der weitere Ausbau des Radwegenetzes. Insgesamt wurden auf kommunaler Ebene 130 Maßnahmen und Projekte entwickelt, die unter der Dachmarke „klima|werk|stadt|essen“ umgesetzt und laufend fortgeschrieben werden. Ziel des IEKK ist die Verringerung der CO2-Emissionen in der Stadt bis 2020 um 40 Prozent. Gerade und anlässlich des Grüne Hauptstadt-Jahres gibt es viele gemeinsame Aktionen, um Anreize für den Umstieg auf das Rad zu geben: Verknüpfung der Essener ÖPNV-Tickets mit Carsharing-Angeboten und Nutzung des Metropolrads Ruhr. Es wurden Zugangserleichterungen geschaffen und Rabattsysteme eingeführt. Das Elektromobilitätsprojekt RuhrautoE wurde integriert. Verknüpfung des Neubürgermarketings mit kostenlosen ÖPNV-Angeboten und einer individuellen Mobilitätsberatung nach dem Muster „Gscheid mobil“ in München, der Ausbau des Fahrradverleihsystems „metropolradruhr“ – Schaffung von 60 Stationen. Hier gibt es bereits erste Erfolge: die Steigerung der Ausleihzahlen von 14.285 in 2012 sind auf 33.294 in 2016 gestiegen. Darüber hinaus beteiligt sich die Stadtverwaltung an zahlreichen Aktionen: „Mit dem Rad zur Arbeit“. 2008 bis 2016 waren hier 1.598 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv, insgesamt wurden 650.636 Pkw-Kilometer vermieden. Bei der Aktion „Stadtradeln“ haben von 2012 bis 2016 4.882 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 1.240.652 Pkw-Kilometer vermieden. Wir arbeiten kontinuierlich daran, das gesetzte Ziel zu erreichen.“

(ü. Pm.)

Nach verheerendem Abschneiden Essens in der Greenpeace-Studie zur umweltgerechten Mobilität

Das Problem ist nicht neu. Nur das temporäre Zusammenfallen eines alten Problems mit dem selbst geforderten Anspruch führen zur Attribuierung von Grüner Hauptstadt mit stinkendem Himmel. Und es muss von außen kommen, die kommunale Kritikfähigkeit ist nach jahrzehntelang gewachsenen Kommunal- und Parteistrukturen nicht sehr hoch anzusetzen. Mit einer primitiven Verdrängungstaktik reagieren selbst Hinterbänkler der Parteien, wenn es um ein „Brainstorming“ vor dem Hintergrund unhaltbarer Zustände faktisch auf das selbstgesetzte Image regnet. Von „Insellösungen“, die ja nicht zur Besserung beitragen könnten wird dort schwadroniert, wo kreatives und sehr wohl auf ortsteilgenaues Handeln ankommt. Nun hat Greenpeace Essen zur Entwicklungskommune degradiert. Dabei ist ein struktureller Gestaltungswille bereits lange angemahnt, so erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Das schlechte Abschneiden Essens beim Städtevergleich von Greenpeace zur umweltgerechten Mobilität sollte Mahnung und Ansporn zugleich sein. Deutlich ist geworden, dass wir in Essen deutlich mehr in den Rad- und Nahverkehr investieren müssen.

Eine deutliche Ausweitung des Nahverkehrsangebotes wird jedoch von SPD und CDU im Essener Rat blockiert. Mit den von der großen Koalition für die Fortschreibung des Nahverkehrsplans beschlossenen zusätzlichen 1,3 Mio. Euro pro Jahr lassen sich keine großen Sprünge machen. Der Grünen Antrag für jährlich 6 Mio. Euro mehr städtische Mittel für den ÖPNV wurde leider abgelehnt.

Beim Radverkehr benötigen wir vor allem mehr Mittel zum Ausbau des Hauptroutennetzes und des Ergänzungsnetzes, um das Radeln im Alltag zu erleichtern und attraktiver zu machen.

Den Machern der Grünen Hauptstadt-Bewerbung kann man keinen Vorwurf im Hinblick auf das schlechte Abschneiden machen. Der große Nachholbedarf beim umweltfreundlichen Verkehr wurde in der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt transparent dargestellt. Nun geht es darum, politisch dafür Sorge zu tragen, den angestrebten Zielen zur Erhöhung des Radverkehr und der Verbesserung des ÖPNV auch Taten folgen zu lassen.“

Die Diskussion in Essen dürfte zu weiteren öffentlichen Erklärungen führen, denn es steht nicht weniger als das angekratzte Image der Stadt auf dem Spiel.

(stk. u. ü. Pm.)

Teilnehmerrekord mit 17.000 Engagierten – 12. SauberZauber im europäischen Grüne Hauptstadt-Jahr

In diesem Jahr engagierten sich so viele Essener beim SauberZauber wie noch nie. Der neue Rekord beweist, dass sich die Aufräumaktion in den vergangenen 12 Jahren stadtweit etablieren konnte. Im Jahr der Grünen Hauptstadt meldeten sich 17.164 Menschen mit 433 Aktionen an. Im aktionsreichsten Stadtteil Stoppenberg/Nordviertel gingen alleine 24 Gruppen an den Start.

„Ein wunderbares Ergebnis, das mich sehr stolz macht! Essens Bürger beweisen sehr viel Einsatzwillen und Herz für ihre Stadt“, sagte Oberbürgermeister Thomas Kufen hoch erfreut. Das Stadtoberhaupt war am Hauptaktionstag selbst beim Gartenbauverein Essen-Karnap e. V. aktiv.

Europaweites Vorbild

An seiner Seite engagierte sich Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob. Die Leiterin des Projektbüros Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017  zeigte sich ebenfalls begeistert von der Wirkung der Aktion: „Dass so viele Menschen umweltbewusst handeln und in der Gemeinschaft aktiv werden, ist keineswegs selbstverständlich. Essen, als grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen, kommt hier europaweit eine Vorreiterrolle beim umweltfreundlichen städtischen Leben zu!“

Mehr Erstteilnehmer

„Als Teil der Grünen Hauptstadt Europas, findet die Aktion in einem für Essen ganz besonderen Jahr statt. Das hohe öffentliche Interesse an ökologischen Themen haben wir auch bei den Anmeldezahlen gemerkt“, so Hendrik Rathmann von der Ehrenamt Agentur Essen e. V. Der gemeinnützige Verein koordiniert die Aktion seit 2012. Wo sonst Schulen und Kindertagesstätten die Mehrheit an Teilnehmern stellten, waren in diesem Jahr mit 117 Bürgergruppen, Einzelpersonen, Familien und Stadtteilinitiativen erfreulich mehr  selbstorganisierte Aktionen angemeldet.

Im letzten Jahr verzeichneten die Organisatoren 13.682 Anmeldungen in 320 Gruppen.

 Reibungsloser Ablauf

„Trotz der gesteigerten Teilnehmerzahlen verlief auch in diesem Jahr die Logistik problemlos. Unsere Mitarbeiter haben seit dem 6. Februar allen 432 Gruppen ihre Zangen, Müllsäcke und Handschuhe bis zur Haustür geliefert. Unser Team hat diese Mammutaufgabe zusätzlich zum Tagesgeschäft gestemmt“, erklärte Bettina Hellenkamp, Pressesprecherin der Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE).

Das Unternehmen spendete nahezu das gesamte Material und sorgte für die umfangreiche Logistik und Entsorgung. Jährlich sammeln die SauberZauberer mehr als 10.000 80-Liter-Müllsäcke und einige Wagenladungen Sperrmüll. In den kommenden Tagen wird die EBE alle Aktionsorte anfahren und den gesammelten Müll abholen.

Das gesamte Material für die vielen SauberZauberer wurde von angehenden Fachlageristen und Fachkräften für Lagerlogistik der Jugendberufshilfe Essen (JBH) in den Lagern an der Schürmannstraße kommissioniert. Bevor die EBE die Arbeitsmaterialien in den Stadtteilen verteilte, wurden hier tausende Zangen, Westen, Müllsäcke und Buttons von rund 20 Jugendlichen gezählt, geprüft und verpackt.

Starke Unterstützer

Die Aktion wurde von größeren Firmen mitgetragen.

Preisverleihung im April

Am 24. April wird es eine zentrale Preisverleihung für ausgewählte SauberZauberer geben. Die Gewinner werden per Los bestimmt. In diesem Jahr sind gleich sechs neue Sponsoren dabei.

Titelbild: OB Thomas Kufen und Umweltdezernentin Simone Raskob sammelten mit Karnaper Bürgern (Foto Gohl).

(ü. Pm.)

Ruhrgebietsstädte setzen am 25. März mit der Earth Hour ein Zeichen für den Klimaschutz

20 Städte in der Metropole Ruhr setzen ein Zeichen für den Klimaschutz: Am 25. März beteiligen sie sich an der WWF Earth Hour und schalten um 20.30 Uhr eine Stunde lang die Lichter an markanten Bauwerken aus.

So werden u.a. der Landschaftspark Duisburg-Nord, der Wissenschaftspark Gelsenkirchen, der Gasometer in Oberhausen und die Mülheimer Camera Obscura sowie zahlreiche Kirchen und Rathäuser vorübergehend in Dunkel gehüllt. Die WWF Earth Hour findet zum elften Mal statt. Weltweit nehmen rund 7.000 Städte teil.

(ü. Pm.)

Aufräumaktion im Wichteltal – Bürger zur Mithilfe eingeladen

Am 18. März beteiligen sich wieder viele Essenerinnen und Essener an der SauberZauber-Aktion. Auch der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer (CDU) engagiert sich gemeinsam mit Vertretern der CDU Überruhr, der Jungen Union Essen und weiteren Freiwilligen aus dem Stadtteil bei der Aufräum-Aktion.

Von 11 bis 13 Uhr sollen am Samstag das Wichteltal und umliegende Grünflächen von Müll und Unrat gesäubert werden.

„Ich beteilige mich auch in diesem Jahr wieder gern an der SauberZauber-Aktion. Gerade als Grüne Hauptstadt Europas 2017 wollen wir den Aktionstag in Essen dazu nutzen, um für Bürgerengagement zu werben und zum Umdenken beim Umgang mit Müll anzuregen“, sagt Matthias Hauer MdB. „Das Wichteltal ist ein wichtiges Naherholungsgebiet im Stadtteil. Wenn es sauber ist, ist es für alle noch schöner, dort spazieren zu gehen oder Rad zu fahren.“

„Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in Überruhr ein, bei der Aktion  mitzumachen. Kommen Sie gern vorbei – auch Familien mit Kindern sind wie jedes Jahr herzlich willkommen!“, sagt Thomas Ziegler, Vorsitzender der CDU in Überruhr.

Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Ecke Wichteltal/Mönkhoffstr. Wer mithelfen will, kann sich unter Telefon 0201 54546100 oder auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/events/1872792503007575/ anmelden. Müllbeutel und Müllpicker werden am Aktionstag gestellt.

SauberZauber in Überruhr:

Wann: 18. März von 11 bis ca. 13 Uhr

Treffpunkt: Ecke Wichteltal/Mönkhoffstr.

(ü. Pm.)