„Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder Nachhaltiger Konsum?“

Das Projektbüro Essen-Grüne Hauptstadt Europas 2017 lädt ein:

Diskussionsrunde zum Thema „Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder Nachhaltiger Konsum?“ am 11. Mai 2017, ab 18:30 Uhr in der Kreuzeskirche in Essen. Dies ist die zweite Veranstaltung der Diskussionsreihe Kreuzeskirche im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Grüne Hauptstadtlinie startet im Mai. Essen 2017 präsentiert neue Stadtrundfahrt

Dass Essen von der EU-Kommission zur Grünen Hauptstadt Europas ernannt wurde, ist inzwischen auch über die Stadtgrenzen hinweg bekannt. Spuren des Wandels von der Kohle- und Stahlstadt zur drittgrünsten Stadt Deutschlands sind im gesamten Stadtgebiet zu finden. Die rund zweistündige Stadtrundfahrt, durchgeführt von den Ruhrgebiet Stadtrundfahrten des Unternehmers Stefan Tigges, präsentiert die grünen Orten der Stadt, erzählt ihre Geschichten und hält für Touristen aber auch Bürgerinnen und Bürger einiges Neues bereit. Ab Mai geht es mehrmals wöchentlich auf grüne Entdeckungstour.

„Die Grüne Hauptstadtlinie ist ein Angebot, das ich den Essener Bürgerinnen und Bürgern und unseren Gästen nur ans Herz legen kann. Bei dieser Tour erhält man einen spannenden und informativen Einblick in unsere Grüne Hauptstadt – und das ganz bequem aus dem Doppeldeckerbus heraus“, sagt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Die Tour führt beispielsweise durch das Moltkeviertel, an die Berne, zum Krupp-Park und den landwirtschaftlich geprägten Schuirweg entlang bis zum Baldeneysee. Die Gäste können sich entscheiden, ob sie nur in den Norden oder auch in den Süden fahren oder im Bestfall die gesamte Tour mitmachen.

Hier der gesamte Fahrplan: Fahrplan E- SR 2017

„Unsere grünen Orte haben alle ihre Geschichten, die wir im Laufe dieses Jahres erzählen wollen. Und diese Geschichten sind eingeflossen in die Planungen für diese neue Rundfahrt. Der Krupp-Park ist zum Beispiel nicht nur ein Park, sondern ein Symbol für den Wandel unserer Stadt“, erklärt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.  Die Grüne Hauptstadtlinie ist ein gemeinsames Projekt der Grünen Hauptstadt Europas, der EMG – Essen Marketing GmbH und Ruhrgebiet Stadtrundfahrten.

Fahrzeiten:
Mai – Oktober:  Donnerstag / Freitag / Samstag jeweils um 11:00 Uhr sowie an nachfolgenden Sonntagen:

14. und 28. Mai          11:00 Uhr
25. Juni                      14:00 Uhr
09. Juli                       11:00 Uhr
13. August                 11:00 Uhr
10. September           14:00 Uhr
01. und 15. Oktober   11:00 Uhr

Preise:
Erwachsene                  16,00 €
Kinder 6 – 14 Jahre        8,00 €

Besitzer einer ESSEN.WelcomeCard und Gruppen ab 10 Personen erhalten eine Ermäßigung auf den Ticketpreis. Startpunkt ist die Haltestelle der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten an der Touristikzentrale gegenüber dem Hauptbahnhof. Buchungen sind ab sofort über die Website der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten und telefonisch unter 0201-857956070 möglich.
Nähere Informationen zur Grünen Hauptstadtlinie erhalten Sie unter www.ruhrgebiet-stadtrundfahrten.de.

Foto: Jochen Tack – Bustour:
Stefan Tigges (Geschäftsführer der Ruhrgebiet Stadtrundfahrten), Dieter Groppe (Geschäftsführer der Essener Marketing GmbH), Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen) und Simone Raskob (Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 sowie Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen) (v.l.n.r.).

(ü. Pm.)

Essen startet in die gemeinschaftliche Gartensaison – Noch zahlreiche Potenzialflächen für Gemeinschaftsgärten vorhanden

 Im Jahr 2013 wurde er ins Leben gerufen: der Siepengarten, Essens erster Gemeinschaftsgarten. Initiatoren waren die Kreisgruppe Essen des Bundes für Natur- und Artenschutz (BUND), die Volkshochschule und die Initiative Transition Town – Essen im Wandel. Dem Garten in Bergerhausen folgten weitere zehn, die Essen durch den Anbau von Obst, Gemüse und heimischen Blühpflanzen zunehmend in eine „essbare“ Stadt verwandeln und längst nicht mehr wegzudenken sind.

Im Jahr 2017, dem Jahr der Grünen Hauptstadt Europas, wird der Blick der Öffentlichkeit bewusst auf die fleißigen Gärtnerinnen und Gärtner in Gemeinschafts- und Kleingärten gelenkt. „Für den Stadtraum bieten die auf ehemaligen Spielplätzen oder Brachflächen entstandenen reich strukturierten Grünflächen ebenso eine ökologische Bereicherung wie die lange bestehenden Kleingärten“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Eine Vielzahl an Insekten sowie Fledermäuse und Vögel sind inzwischen in den Essener Gärten heimisch.

Aber auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz: Ob zu wöchentlichen gemeinsamen Gartenzeiten oder zum spontanen Gießen schaffen die urbanen Gärten nachbarschaftliche Begegnungen im Grünen. Die Gärten sind kleine „Draußen-Stadtteilzentren“, in denen sich Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen treffen und austauschen können.

Durch die Unterstützung der Grünen Hauptstadt entstehen bereits neue Gemeinschaftsgärten – beispielsweise in Kettwig und Altendorf. Auf weiteren Flächen im Essener Stadtgebiet ist aber noch Platz für mehr. Interessierte können sich auf der Internetseite der Grünen Hauptstadt www.essengreen.capital über die Lage der weiteren Flächen informieren. Aber auch in den bestehenden Gärten ist Zuwachs herzlich willkommen, z.B. an der Uni und in Altenessen.

„Es ist gar nicht viel Geld notwendig, um einen Gemeinschaftsgarten zu betreiben. Vieles kann getauscht, geliehen oder gebraucht übernommen werden. Wichtig ist die Motivation der Gruppe, eigenverantwortlich die Stadt grüner machen zu wollen“, sagt Jörn Hamacher aus dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt. Wer Gefallen an den Gemeinschaftsgärten gefunden hat, eine bestehende Gruppe unterstützen oder sich an der Gründung eines neuen Gartens beteiligen möchte, kann sich bei Jörn Hamacher unter joern.hamacher@egc2017.essen.de melden. Außerdem wird er als Ansprechpartner am 2. Mai bei der Ehrenamtsmesse der Ehrenamt Agentur in der Rathausgalerie über die Gemeinschaftsgärten informieren.

(ü. Pm.)

Stellungnahme der Stadtverwaltung zur aktuellen Studie „Nachhaltige Mobilität“ der Umweltorganisation Greenpeace

Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen: „Die aktuelle Greenpeace-Studie ist ohne Beteiligung der Kommunen oder der kommunalen Verbände durchgeführt worden, insofern steht eine Prüfung der angewandten Methoden und Ergebnisse durch die Stadt Essen noch aus. Die vorliegenden Veröffentlichungen aus der Studie zeigen aber, was bereits in der Bewerbung um den Titel Grüne Hauptstadt Europas thematisiert wurde. Mit sechs Prozent ist der Anteil an Radverkehr in unserer Stadt zu niedrig. Das erklärte Ziel: bis 2035 wollen wir den Anteil im Modal Split auf 25 Prozent erhöhen. Zahlreiche Maßnahmen um das Ziel zu erreichen gibt es bereits jetzt: allen voran der Ausbau des RS1 und der weitere Ausbau des Radwegenetzes. Insgesamt wurden auf kommunaler Ebene 130 Maßnahmen und Projekte entwickelt, die unter der Dachmarke „klima|werk|stadt|essen“ umgesetzt und laufend fortgeschrieben werden. Ziel des IEKK ist die Verringerung der CO2-Emissionen in der Stadt bis 2020 um 40 Prozent. Gerade und anlässlich des Grüne Hauptstadt-Jahres gibt es viele gemeinsame Aktionen, um Anreize für den Umstieg auf das Rad zu geben: Verknüpfung der Essener ÖPNV-Tickets mit Carsharing-Angeboten und Nutzung des Metropolrads Ruhr. Es wurden Zugangserleichterungen geschaffen und Rabattsysteme eingeführt. Das Elektromobilitätsprojekt RuhrautoE wurde integriert. Verknüpfung des Neubürgermarketings mit kostenlosen ÖPNV-Angeboten und einer individuellen Mobilitätsberatung nach dem Muster „Gscheid mobil“ in München, der Ausbau des Fahrradverleihsystems „metropolradruhr“ – Schaffung von 60 Stationen. Hier gibt es bereits erste Erfolge: die Steigerung der Ausleihzahlen von 14.285 in 2012 sind auf 33.294 in 2016 gestiegen. Darüber hinaus beteiligt sich die Stadtverwaltung an zahlreichen Aktionen: „Mit dem Rad zur Arbeit“. 2008 bis 2016 waren hier 1.598 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv, insgesamt wurden 650.636 Pkw-Kilometer vermieden. Bei der Aktion „Stadtradeln“ haben von 2012 bis 2016 4.882 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 1.240.652 Pkw-Kilometer vermieden. Wir arbeiten kontinuierlich daran, das gesetzte Ziel zu erreichen.“

(ü. Pm.)

Nach verheerendem Abschneiden Essens in der Greenpeace-Studie zur umweltgerechten Mobilität

Das Problem ist nicht neu. Nur das temporäre Zusammenfallen eines alten Problems mit dem selbst geforderten Anspruch führen zur Attribuierung von Grüner Hauptstadt mit stinkendem Himmel. Und es muss von außen kommen, die kommunale Kritikfähigkeit ist nach jahrzehntelang gewachsenen Kommunal- und Parteistrukturen nicht sehr hoch anzusetzen. Mit einer primitiven Verdrängungstaktik reagieren selbst Hinterbänkler der Parteien, wenn es um ein „Brainstorming“ vor dem Hintergrund unhaltbarer Zustände faktisch auf das selbstgesetzte Image regnet. Von „Insellösungen“, die ja nicht zur Besserung beitragen könnten wird dort schwadroniert, wo kreatives und sehr wohl auf ortsteilgenaues Handeln ankommt. Nun hat Greenpeace Essen zur Entwicklungskommune degradiert. Dabei ist ein struktureller Gestaltungswille bereits lange angemahnt, so erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Das schlechte Abschneiden Essens beim Städtevergleich von Greenpeace zur umweltgerechten Mobilität sollte Mahnung und Ansporn zugleich sein. Deutlich ist geworden, dass wir in Essen deutlich mehr in den Rad- und Nahverkehr investieren müssen.

Eine deutliche Ausweitung des Nahverkehrsangebotes wird jedoch von SPD und CDU im Essener Rat blockiert. Mit den von der großen Koalition für die Fortschreibung des Nahverkehrsplans beschlossenen zusätzlichen 1,3 Mio. Euro pro Jahr lassen sich keine großen Sprünge machen. Der Grünen Antrag für jährlich 6 Mio. Euro mehr städtische Mittel für den ÖPNV wurde leider abgelehnt.

Beim Radverkehr benötigen wir vor allem mehr Mittel zum Ausbau des Hauptroutennetzes und des Ergänzungsnetzes, um das Radeln im Alltag zu erleichtern und attraktiver zu machen.

Den Machern der Grünen Hauptstadt-Bewerbung kann man keinen Vorwurf im Hinblick auf das schlechte Abschneiden machen. Der große Nachholbedarf beim umweltfreundlichen Verkehr wurde in der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt transparent dargestellt. Nun geht es darum, politisch dafür Sorge zu tragen, den angestrebten Zielen zur Erhöhung des Radverkehr und der Verbesserung des ÖPNV auch Taten folgen zu lassen.“

Die Diskussion in Essen dürfte zu weiteren öffentlichen Erklärungen führen, denn es steht nicht weniger als das angekratzte Image der Stadt auf dem Spiel.

(stk. u. ü. Pm.)

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 ruft zur Teilnahme an der Earth Hour auf

Am kommenden Samstag, den 25. März 2017,  heißt es in vielen Teilen der Welt: Licht aus und Energie sparen! Die Earth Hour, eine globale Klima- und Umweltschutzaktion des WWF (World Wide Fund For Nature), findet statt. Die Stadt Essen ist als Grüne Hauptstadt Europas dabei und will ein besonderes Signal setzen. Sie ruft alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen dazu auf, bereits um 20.17 Uhr (symbolisch für das Jahr der Grünen Hauptstadt – Essen 2017) die elektrische Beleuchtung aus- und erst um 21.30 Uhr wieder einzuschalten – somit dauert die Aktion in Essen 13 Minuten länger als in anderen Städten, die erst um 20.30 Uhr starten.

„Wir möchten das Jahr nutzen, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, sorgsam und rücksichtsvoll mit unserem Planeten umzugehen. Essen befindet sich inmitten der größten Metropolregion Europas – wenn im Ruhrgebiet Maßnahmen für den Klimaschutz umgesetzt werden, dann macht das tatsächlich einen Unterschied“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

Die Earth Hour wurde 2007 vom WWF ins Leben gerufen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und auf die Bedeutung hinzuweisen, die die Nutzung von erneuerbaren Energien, klimafreundliche Mobilität und klimaneutrales Bauen haben. In Städten werden 70 Prozent der gesamten CO2-Emissionen erzeugt. Dadurch besteht aber gerade in urbanen Regionen die Möglichkeit, auch wirklich etwas zu bewegen: Städte können zu Klimarettern werden. Wenn sie sich gemeinsam mit Unternehmen weltweit für den Klimaschutz einsetzen, können u.a. bedrohte Arten wie Kegelrobben, Elefanten und Schildkröten gerettet werden. Mit der Earth Hour setzt der WWF ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Im vergangenen Jahr beteiligten sich weltweit mehr als 7000 Städte und Gemeinden in 178 Ländern – in Deutschland waren es 241.

(ü. Pm.)

Gesundheitsministerin Barbara Steffens besucht E-Rikscha-Projekt „Radeln ohne Alter“

Am 17. März 2017 hat NRW-Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens (Grüne) das Grüne Hauptstadt-Projekt „Radeln ohne Alter“ besichtigt. Die Ministerin folgte einer Einladung von Ratsherrn Rolf Fliß (Grüne), der Mitinitiator des Elektro-Rikscha-Projektes war.

Das Projekt versetzt alte und hilfsbedürftige Menschen in die Lage, ihre Lieblingsplätze sowie neue und bekannte Orte mit dem Fahrrad zu besuchen. Die derzeit 8 Fahrer nehmen an einer zwölfmonatigen Qualifizierungsmaßnahme des JobCenters Essen teil. Träger des Projektes ist die Neue Arbeit der Diakonie Essen gGmbH. Ihr Geschäftsführer Michael Stelzner erläuterte, dass es für die derzeit 4 Rikschas eine riesige Nachfrage bei den Seniorenzentren gibt. Gäbe es mehr Rikschas, könnten zusätzlich auch Demenz-Cafés und ambulante Dienste angefahren und weitere Stadtteile erschlossen werden. Nicht nur die Seniorinnen und Senioren seien von dem Projekt begeistert, auch die Fahrer selbst seien mit viel Engagement bei der Sache. „Das Projekt kann als Prototyp für einen sozialen Arbeitsmarkt dienen.“, so Michael Stelzner.

Ministerin Barbara Steffens zeigte sich beeindruckt. Sie erklärte nach dem Besuch: „Spaß zu haben, regelmäßig raus zu kommen aus den eigenen vier Wänden, das ist auch im Alter wichtig, um sich nicht isoliert und einsam zu fühlen. Alte Menschen müssen Teil dieser Gesellschaft bleiben, weiterhin am Leben draußen teilhaben können. Radeln ohne Alter liefert dazu einen guten Beitrag, und es ist zugleich ein sinnstiftendes Projekt für diejenigen, die in die Pedale treten.“

Rolf Fliß resümierte nach dem Besuch der Ministerin: „Die Nominierung des Projektes für den Deutschen Fahrradpreis 2017 zeigt die große Strahlkraft des Projektes. Hier entsteht eine win-win-Situation für alle Beteiligten. Ich hoffe, dass sich die Rikschaflotte durch weitere Spenden noch ausweiten lässt. Eine hohe Nachfrage nach dieser außergewöhnlichen Dienstleistung ist schon jetzt garantiert.“ NRW-Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens erklärt nach dem Besuch des Projekts „Radeln ohne Alter“:  „Spaß zu haben, regelmäßig raus zu kommen aus den eigenen vier Wänden, das ist auch im Alter wichtig, um sich nicht isoliert und einsam zu fühlen. Alte Menschen müssen Teil dieser Gesellschaft bleiben, weiterhin am Leben draußen teilhaben können. Radeln ohne Alter liefert dazu einen guten Beitrag, und es ist zugleich ein sinnstiftendes Projekt für diejenigen, die in die Pedale treten.“

(ü. Pm.)

 

Junge Franzosen besuchen Essen

Essen haben sich 30 Schülerinnen und Schüler aus Argentan in der Normandie als Reiseziel ausgesucht, um sich vor Ort ein Bild von der Grünen Hauptstadt Europas machen zu können.

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin hat Bürgermeister Rudolf Jelinek die Jugendlichen, die in Frankreich eine Berufschule für Installateure besuchen, heute (15.3.) im Rathaus empfangen. Von der 22. Etage des Rathauses aus erlebten sie beim Blick über Essen ein Sightseeing der etwas anderen Art, bevor sie unter anderem die Zeche Zollverein, das Museum Folkwang, den Grugapark und die Staumauer am Baldeneysee besichtigten.

(ü. Pm.)

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 – 6 Autobahnschilder, 39 Ortseingangsschilder und mehr als 100 Fahnen machen Titel sichtbar

 Die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 begrüßt ihre Besucher: 6 Autobahnschilder mit dem Logo des Titeljahres wurden nun aufgestellt – jeweils zwei an der A40 und A42 und jeweils eins an der A44 und A52. Diese Schilder ergänzen die 39 Ortseingangsschilder und über 100 Fahnen, die bereits seit Januar stehen.

„Die Schilder sind gleichzeitig Willkommensgruß, Wegweiser und Hinweis auf unser Grünes Hauptstadt-Jahr – wir möchten möglichst viele Menschen auf den Titel aufmerksam machen und sie dadurch auch dazu bewegen, in Essen ihr eigenes grünes Wunder zu erleben“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas.

Die Autobahnschilder entsprechen den einheitlichen Anforderungen der Richtlinien für die wegweisende Beschilderung auf Autobahnen. Finanziert wurden die Schilder über Fördermittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Titelfoto: Jochen Tack

(ü. Pm.)

Zentralbibliothek stellt den Nutzerinnen und Nutzern ab 10. März Solarladegeräte zur Verfügung

Die Zentralbibliothek stellt ihren Nutzerinnen und Nutzern ab Freitag, 10. März, Solarladegeräte zur Verfügung. Dieses zusätzliche Angebot ermöglicht die flexible, zeitlich und örtlich ungebundene Arbeit mit dem eigenen Laptop oder mobilen Endgeräten in den Räumen der Zentralbibliothek.

Die Stadtbibliothek Essen wird als leistungsfähiges Informations- und Bildungszentrum intensiv von allen Bevölkerungsgruppen zum Lernen, auch gruppenweise, genutzt. Dabei kommen vermehrt auch Laptops und mobile Endgeräte zum Einsatz, die durch die neuen Solarladegeräte umweltfreundlich und vor Ort aufgeladen werden können. Damit trägt die Stadtbibliothek Essen aktiv zum Natur- und Umweltschutz bei.

Die Aktion wurde ermöglicht durch die „Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Essen e.V.“ im Rahmen der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“.

(ü. Pm.)