Grüne Hauptstadt Essen sperrt Innenstadtring für den „Tag der Bewegung“

Essen will für einen Tag die Autos vom Innenstadtring verbannen – zugunsten einer Art grünen Meile.

Im Rahmen des Programms zur Grünen Hauptstadt Europas plant die Stadt für den 2. Juli einen „Tag der Bewegung“, bei dem es entlang der drei Kilometer langen Strecke in der Innenstadt Aktionen zu den Themenfeldern „Mein Grün“, „Meine Wege“, „Meine Flüsse“, „Mein Einkauf“ und „Meine Zukunft“ geben wird. Mehr als 130 Aussteller gestalten das Programm. Performances, Akrobatik-Shows und eine Lichtinszenierung sind ebenso geplant wie ein Seifenkistenrennen, Flashmobs, ein Kreativmarkt, Kita-Aktionen und ein Blutdruckmess-Rekordversuch. Der Tag der Bewegung ist die größte Veranstaltung im Programm der Grünen Hauptstadt. Infos unter www.essengreen.capital

(ü. Pm., idr)

Stadt bittet um weitere Anmeldungen zum Rekord-STADTRADELN

Am Freitag, 9. Juni, lädt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Essen auch in diesem Jahr zu einer Fahrradtour der besonderen Art ein: Um 21 Uhr startet auf dem Willy-Brandt-Platz das sechste Essener „NachtRADELN“. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre rechnen die Veranstalter mit mehreren hundert radbegeisterten Teilnehmerinnen und -teilnehmern.

Zum offiziellen Abschluss des Essener STADTRADELNs erwartet alle Fahrradbegeisterten auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Ereignis: Die etwa zweistündige Tour durch das nächtliche Essen führt auf rund 25 Kilometern vom Essener Willy-Brandt-Platz über Bottrop und Gladbeck nach Gelsenkirchen in den „Revierpark Nienhausen“.

Absoluter Rekord
Ute Zeise, Mobilitätsmanagerin der Essener Klimaagentur und Organisatorin des Essener STADTRADELNS, rechnet auch in diesem Jahr mit einem eindrucksvollen Zug von beleuchteten Radlern. „Bisher haben die über 1.300 Teilnehmenden bereits über 320.000 km zurückgelegt. Das ist neuer Rekord! Zum Abschluss am Freitag wollen alle Fahrrad-Aktiven ein deutliches Zeichen für die Radverkehrsförderung in der Metropole Ruhr setzen und nochmal ordentlich Kilometer für das Essener STADTRADELN sammeln. Es ist toll, dass der ADFC Essen auch in diesem Jahr eine solche Veranstaltung möglich macht!“
Die Veranstalter hoffen, dass – wie in den Jahren zuvor – die Begleitung durch die Polizei ein relativ ungestörtes und zügiges Radeln über Hauptverkehrsstraßen ermöglicht. Am Zielort „Revierpark Nienhausen“ erwartet alle NachtRADLERINNEN und – RADLER warme und kalte Getränke sowie ein spätabendlicher Imbiss, die Rückfahrt kann entweder individuell oder als geführte Tour angetreten werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme am NachtRADELN ist selbstverständlich kostenlos. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine funktionierende Lichtanlage.

NachtRADELN & CRITICAL MASS
Das Besondere ist auch in diesem Jahr die Möglichkeit der Kombination des Essener NachtRATDELNs mit der Aktion „CRITICAL MASS“: Dabei treffen sich am 2. Freitag im Monat Radlerinnen und Radler für eine Fahrt kreuz und quer durch Essen – ohne Veranstalter und ohne vorgegebene Route
Am Freitag, 9. Juni, finden beide Veranstaltungen am selben Tag statt: Die „CRITICAL MASS“ startet um 19 Uhr, also zwei Stunden vor dem „NACHTRADELN“, ebenfalls am Willy-Brandt-Platz. Beide Radfahrten ergänzen sich trotz ihrer unterschiedlichen Charakteristik hervorragend, was den Reiz für eine Teilnahme an beiden Veranstaltungen zusätzlich erhöht.

Zum Hintergrund:
Kurz vor dem Abschluss der Aktion fällt die Zwischenbilanz des Essener STADTRADELNs 2017 erfreulich gut aus: Über 1.300 Essenerinnen und Essener nehmen in 116 Teams wieder an der bundesweiten Aktion teil, davon sind neun Mitglieder des Essener Stadtrates. Insgesamt legten die engagierten Radlerinnen und Radler bis jetzt (Stand: 7. Juni, 10 Uhr) 323.398 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei etwa 46 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Kilometer). Diese Ergebnisse werden sich erfahrungsgemäß bis zum Abschluss der Aktion am 9. Juni noch verbessern.
Die Anmeldung zum Stadtradeln ist auch jetzt noch möglich und sinnvoll: Zum einen können die in der Zeit vom 20. Mai bis 9. Juni gefahrenen Kilometer bis zum 16. Juni nachgetragen werden, zum anderen setzt jede Anmeldung und jeder gefahrene Kilometer ein Zeichen für das Fahrrad als flexibles Verkehrsmittel.
Von den insgesamt 17 teilnehmenden Revierstädten belegt Essen auch bei dieser Zwischenbilanz den Spitzenplatz innerhalb der „Metropole Ruhr“.

Alle Informationen zum Wettbewerb, den Preisen und zur Anmeldung unter www.klimawerkstadtessen.de/stadtradeln oder www.stadtradeln.de/essen.

Titelfoto: Peter Prengel

Mit Geschenken für die Umwelt

Eine Überraschung erlebten am Dienstagmorgen Bürgerinnen und Bürger, die mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit waren. Die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 sagte „Danke“ und verteilte kleine Präsente an drei stark frequentierten Stellen im Stadtgebiet – am Zugang auf die Trasse an der Zornigen Ameise, an der Kreuzung Kahrstraße/ Rüttenscheider Straße und am Radschnellweg Ruhr (RS1) an der Universität Duisburg-Essen.

„Plastikbuttons“ und Verpackung… aber wie heißt es so schön… einem geschenkten Gaul… schaut man nicht ins Maul..“

„Wir möchten uns bei all denen bedanken, die einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in unserer Stadt leisten, indem sie im Alltag mit dem Fahrrad unterwegs sind“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt. Unter anderem wurden Fahrradklingeln, Reparatursets, Speichenreflektoren, Rucksackbeutel und Flaschen verschenkt. Die Aktion wird in diesem Jahr noch mehrmals wiederholt – wann und wo wird noch nicht verraten. Aber auch beim nächsten Mal werden Fahrrad-Pendler wieder mit einem kleinen Dankeschön überrascht.

Fotos: Jochen Tack

(ü. Pm.)

Aufruf zur Straßenbaumbewässerung

Auch wenn die Wässerung der gepflanzten Jungbäume im Stadtgebiet durch die von Grün und Gruga beauftragten Firmen gut funktioniert, freut sich der städtische Eigenbetrieb, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihren grünen Daumen unter Beweis stellen und ergänzend den einen oder anderen Eimer Wasser für die Jungbäume an den Straßen (und anderswo) erübrigen könnten. Im Idealfall könnten die hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürger mindestens fünf mal zehn Liter je Baum hintereinander in den Gießring – der kleine Erdwall am Stammfuß – schütten.

Zum Hintergrund: Nach dem Orkan „Ela“ wurden bereits zahlreiche Bäume nachgepflanzt, viel mehr als in „normalen“ Jahren. Bei so einer Trockenheitswelle sind den „Grünfirmen“ und Grün und Gruga logistisch (trotz aller Bemühungen) leider Grenzen gesetzt.

(ü. Pm.)

Linke: Grüne Hauptstadt Europa auch über 2017 hinaus

Die Ratsfraktion DIE LINKE. begrüßt es, dass der Runde Umwelttische RUTE mit seinen „Innovations-Impulsen“, Anregungen für die Grüne Hauptstadt Europas auch über das Jahr 2017 hinaus geben will. Der RUTE hat die Innovations-Impulse, die aus längerfristigen Maßnahmen und kurzfristigen Initiativen bestehen, Oberbürgermeister Thomas Kufen überreicht.

„Wir halten viele Vorschläge des Runden Umwelttisches für geeignet, die Verkehrsbelastungen in Essen zu senken“, so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Dazu gehören insbesondere die vielen Vorschläge zur Stärkung des Radverkehrs in Essen, z.B. durch einen schnelleren Ausbau des Radwegenetzes, der Einführung von Jobrädern bei der Stadtverwaltung sowie die Ausweitung der Tempo-30-Zonen. Daran arbeitet die Verwaltung ja bereits auf Grundlage eines Vorschlages des Deutschen Städtetages.“

Zu anderen Vorschlägen, wie den partiellen Fahrverboten, hat DIE LINKE noch Diskussionsbedarf und wird sich deshalb noch ausführlich mit den Vorschlägen des RUTE befassen. „Es ist positiv, dass sich auch ,in Ehren ergraute Herrschaften‘ noch Gedanken über eine lebenswerte Zukunft machen. Schließlich geht es nicht um Ideologie, sondern um die Gesundheit der Menschen und die Einhaltung von EU-Richtlinien“, so Wolfgang Freye abschließend.

(ü. Pm.)

Amtlicher Stadtplan im Gewand der Grünen Hauptstadt Europas – Essen

Das Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster der Stadt Essen präsentiert den neuen amtlichen Stadtplan. Die neue Ausgabe wurde in Kooperation mit dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 erarbeitet und zeigt die Stadt Essen von ihrer grünen Seite.

Neben dem eigentlichen Stadtplan im Maßstab 1:17.500, der im Grüne Hauptstadt-Jahr entsprechend ein besonderes Design erhalten hat, erhalten Interessierte darüber hinaus auf der Rückseite eine Themenkarte, in der besondere „grüne Orte“ erläutert werden und verortet sind.

„Im Jahr der Grünen Hauptstadt versteht sich unsere Stadt als grüne Metropole mit Herz“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Der Wandel von „grün zu grau zu grün“ – also von einem vorindustriellen Stift mit Äbtissinnengärten und Kaiserparks über die Kohle- und Stahlstadt bis hin zur drittgrünsten Stadt Deutschlands – ist gelungen. Eine Entwicklung, die sich auch in dem veränderten Stadtbild zeigt. Die neue Ausgabe des Stadtplans bietet einen guten Überblick über unsere lebendigen Stadtteile, Architektur, Kunst und Kultur, Freizeit und Hobby sowie natürlich das Grün in der Stadt.“

Unter dem Motto „Erlebe Dein Grünes Wunder“ zeigt der Plan über Fotos und kurze Erläuterungstexte Anregungen zur Erkundung der besonders grünen Ecken Essens. Diese Highlights verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet und sind in verschiedene Kategorien gegliedert: von den Essener Gewässern, über Projekte der Stadtentwicklung bis hin zu Waldgebieten und Parkanlagen. Zudem sind auch ausgewählte Radrouten enthalten.

„Als grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen hat Essen nicht nur Naturliebhabern viel zu bieten. Die vielen Grünanlagen, der städtische Wald, Emscher und Ruhr wirken sich positiv auf das Stadtklima aus und bieten Raum für Freizeit und Erholung. Im Grüne Hauptstadt-Jahr 2017 und darüber hinaus laden wir alle Essenerinnen und Essener sowie Besucherinnen und Besucher dazu ein, diese grünen Orte zu entdecken.“

Die Stadtplan-Edition „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ ist ab sofort zum Preis von 5,90 Euro im Buchhandel sowie bei der Touristikzentrale Essen und im Rathaus erhältlich. Im Lieferumfang enthalten ist neben dem beidseitig bedruckten Stadtplan noch ein Straßenverzeichnis mit einem Innenstadtplan. Verpackt ist das Ganze in einer Schutzhülle aus Papier, die Produktion erfolgte klimaneutral.

Als Vorgeschmack wird in Kürze eine Version des Faltplans an unterschiedlichen Stellen in der Stadt ausliegen, beispielsweise in der Touristikzentrale, im Freiraum Weberplatz oder im Projektbüro Grüne Hauptstadt.

Auflage: 2000 Stück, der Erscheinungstermin ist der 19.05.2017.

Bestellungen können auch unter www.essen.de/amtlicherstadtplan getätigt werden.

STADTRADELN in der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

 Wenn Oberbürgermeister Thomas Kufen am 20. Mai das STADTRADELN in der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ auf Zeche Zollverein offiziell eröffnet, sind erfahrungsgemäß bereits viele Radbegeisterte mit dem Rad angereist und sammeln so in der großen Gruppe die ersten Kilometer im bundesweiten Wettstreit für eine Mobilität ohne Treibhausgase im Alltag.

Jetzt hat der Betreiber von metropolradruhr, nextbike GmbH, eine besonderes Angebot für alle, die gerne mitfahren wollen, aber ihr Rad nicht rechtzeitig zum Saison-Start fit gemacht haben: Am Tag der Eröffnung kann jeder sechs Stunden ein Leihrad kostenlos nutzen, um die Alltagstauglichkeit und den Spaßfaktor des Autoverzichts im gesamten Betriebsgebiet des metropolradruhr zu testen.

Die Treffpunkte der „Eröffnung-Sternfahrt“ des ADFC Essen und der Klimaagentur Essen:
Samstag, 20. Mai, 13:30 Uhr, Willy-Brandt-Platz, sowie um 14 Uhr an der Eisdiele am Universitätspark.

Und so funktioniert es:
Einfach den Gutscheincode 624462 in die App oder in das Kundenkonto („Gutschein einlösen“) eingeben und am 20. Mai sechs Stunden kostenlos im Betriebsgebiet des metropolradruhr radeln.
Wichtig: Kunden, die schon bei metropolradruhr oder nextbike registriert sind, können den Code sofort einlösen und das Rad nutzen.
Wer noch nicht registriert ist, muss dies erst tun: Bei Angabe einer Kreditkartennummer ist das Rad sofort nutzbar, bei der Bezahlmethode „Bankeinzug“ muss zur Freischaltung zunächst 1 Euro überwiesen werden (dies kann bis zu zwei Tagen dauern).
Abo-Kunden der EVAG können sich kostenlos entweder über die Webseite mrr-registrierung.evag.de oder in den Kundencentern der EVAG registrieren.

Zum Hintergrund:
Bereits bei der Premiere 2012 landeten die Essenerinnen und Essener auf Anhieb auf dem achten Platz von insgesamt rund 170 teilnehmenden Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland. Dieses erfreuliche Ergebnis wurde im darauf folgenden Jahr wiederholt. Seit 2014 tritt Essen unter dem Dach des Regionalverbandes Ruhr (RVR) gemeinsam mit aktuell 16 weiteren Ruhrgebietsstädten sehr erfolgreich als „Metropole Ruhr“ in die Pedale.
Ob Familie, Nachbarschaft, Verein oder Firma – mitmachen kann jeder, der in Essen wohnt, arbeitet, studiert oder zur Schule geht. Alle Radkilometer werden online gesammelt und in den verschiedenen Kategorien mit den mitradelnden Kommunen in ganz Deutschland verglichen. Den eifrigsten Städten, ihren radelnden Kommunalparlamenten und den STADTRADLER-Stars winken neben Auszeichnungen auch Preise rund um das Thema Fahrrad. Die Organisatoren der Klimaagentur Essen und der Transportation Research and Consulting GmbH (TRC) können dank engagierter Sponsoren in unserer Stadt wieder zusätzliche Preise für die Essener Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausloben.

(ü. Pm.)

EVAG und Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 veröffentlichen Faltplan für die Hosentasche

Der neue Pocketplan der Essener Verkehrs-AG (EVAG) ist ab sofort kostenlos erhältlich. Herausgegeben wird der faltbare Liniennetzplan in diesem Jahr in Kooperation mit der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

„Eine Grüne Hauptstadt ohne den öffentlichen Personennahverkehr ist nicht vorstellbar“, erklärt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. „Aus diesem Grund werden wir in diesem Jahr gemeinsam mit der EVAG zahlreiche Veranstaltungen und Projekte durchführen. Der neue Pocketplan ist eines davon.“

Der Faltplan für die Hosentasche bietet ÖPNV-Nutzern die Möglichkeit sich schnell und sicher im Tag- und Nachtnetz der EVAG zu orientieren und enthält darüber hinaus auch nützliche Informationen nicht nur über Preisstufen und Ticketpreise, sondern u.a. auch über die Naturlinie 105, die geplanten EVAG Mobilstationen die Mobilitäts-App „Essen Mobil“  und über die Grüne Hauptstadt.

GreenTicket und Essen.WelcomeCard.
Neu in diesem Jahr ist das GreenTicket, das von April bis Dezember 2017 erhältlich ist und Vergünstigungen beim CarSharing und BikeSharing beinhaltet. Die ersten 1.500 GreenTicket-Käufer erhalten übrigens einen Grüne Hauptstadt-Rabatt von 5,00 Euro, der durch die Unterstützung des Projektbüros Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 ermöglicht wird. Wer die kulturelle Seite Essens entdecken möchte, für den gibt es auch in diesem Jahr wieder die ESSEN.WelcomeCard. Sie bietet eine Fülle von Vergünstigungen und freie Fahrt mit der EVAG während der gesamten Gültigkeitsdauer.

Der Pocketplan hat eine Auflage von 50.000 Exemplaren und ist an folgenden Stellen kostenlos erhältlich:

  • EMG-Touristikzentrale, Am Hauptbahnhof 2, 45127 Essen
  • EVAG-KundenCenter Essen Hauptbahnhof, Südeingang
  • EVAG-KundenCenter Berliner Platz, Verteilerebene U-Bahn
  • Ruhrmuseum, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Terminübersicht Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017

08. – 09. Mai: „Grün in der Stadt – Für eine lebenswerte Zukunft“ 2. Bundeskongress
Colosseum Theater Essen, 13.00 – 20.00 Uhr
Auf dem 2. Bundeskongress „Grün in der Stadt“ wird Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks das Weißbuch „Stadtgrün“ vorstellen. Themen und Inhalte werden mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Praxis, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Für den internationalen Austausch werden Akteure kommunaler und landesweiter Programme aus dem europäischen Ausland zum Gespräch eingeladen. Der 2. Bundeskongress ist zentraler Baustein der Initiative „Grün in der Stadt“. Er richtet sich an alle, die Stadtgrün planen, entwickeln, pflegen und erforschen oder durch ihren individuellen Einsatz qualifizieren.

Nähere Informationen unter:
http://www.gruen-in-der-stadt.de

11. Mai: Diskussionsrunde Kreuzeskirche „Mein Einkauf – Shoppen ohne Limit oder nachhaltiger Konsum?
Kreuzeskirche, 19.00 – 21.00 Uhr
Was muss getan werden, damit nachhaltiger Einkauf attraktiver wird? Wie kann ich als Bürgerin und Bürger mein eigenes Verhalten verbessern? Was machen Land und Kommunen, um den „öffentlichen Konsum“ besonders nachhaltig zu gestalten? Diese zukunftsweisenden Fragestellungen werden wir mit hochkarätigen Experten aus Wissenschaft, Politik, Umweltorganisationen und Stiftungen im Rahmen der Diskussionsrunde „MEIN EINKAUF – Shoppen ohne Limit oder nachhaltiger Konsum?“  diskutieren.

Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1064550.de.jsp

12. Mai: BauTage des Essener Handwerks
Kreishandwerkerschaft Essen, 10.00 – 15.00 Uhr
„Unser grünes Essen – wir bauen mit!“ Unter diesem Motto finden im Haus des Handwerks die diesjährigen BAU-Tage statt. Informationen, Fachgespräche und Unterhaltung – all das bieten die BAU-TAGE in Essen. Interessierte Besucherinnen und Besucher bekommen wichtige Informationen, wie sie modern bauen oder renovieren und dabei Energie einsparen können.

Nähere Informationen unter:
http://www.bau-tage-essen.de/

13. Mai: „Grüne ParkTour“ Führung durch den Zollverein Park
Welterbe Zollverein – Areal A [Schacht XII], Halle 2 [A2], 14.00 Uhr
Kein Park im klassischen Sinn: Auf dem Gelände der stillgelegten Zeche und Kokerei Zollverein ist in den letzten 30 Jahren eine einzigartige Industrielandschaft entstanden. Bei der zweistündigen Führung durch den Zollverein Park erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie die ehemalige Industriebrache zu einem Naturerlebnisraum umgestaltet wurde. Die Besucher erwartet eine Tour durch verträumte Birkenwäldchen und umgestaltete Gleisanlagen. Ein Gästeführer des Denkmalpfads ZOLLVEREIN® vermittelt unterwegs viel Wissenswertes über die Industrienatur auf Zollverein mit ihrer artenreichen Flora und Fauna.

Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1056093.de.jsp

13. Mai: Botanische Wanderung durch den Schlosspark Borbeck
Schlosspark Borbeck, 14.00 – 16.00 Uhr
Exkursion mit Bernhard Demel Thomas Kalveram. Der Veranstalter ist das Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR). Treffpunkt ist am Schlosstor in der Schloßstraße 101. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und es wird keine Teilnahmegebühr verlangt.

Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1064700.de.jsp

13. Mai: Stadtteilfest Steele-Mitte
Steele-Mitte
Das Stadtteilfest in Steele-Mitte bietet ganztägig einen Einblick in die Kultur des Stadtteils.

Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1071554.de.jsp

14. Mai: säen, ernten, Essen
Verschiedene Orte im Essener Stadtgebiet, 10.00 – 18.00 Uhr
An dem Aktionstag präsentieren sich Klein- und Gemeinschaftsgärten, Landwirte, Hofläden und lokale Produzenten. Darüber hinaus wird es Aktionen, Workshops und Veranstaltungen zum Thema Gärtnern und Säen geben. Durch Fahrradrouten und -touren (gemeinsam mit dem ADFC) werden die teilnehmenden Orte über die grünen Wege der Stadt miteinander verbunden.

Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/microsites/saeen__ernten__essen/saeen__ernten__essen_1.de.html

14. Mai: Exkursion „Durch das wilde Wolfsbachtal“
Parkplatz „12 Apostel“, 10.00 – 13.00 Uhr
Exkursion mit Klaus-Jürgen Conze und Sabine Senkel. Treffpunk ist der Parkplatz „12 Apostel“ in der Ruhrtalstraße in Essen. Es fällt keine Teilnahmegebühr an. Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@bswr.de oder 0208 – 46 86 090, da es eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt.

Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1064697.de.jsp

14. Mai: Natur auf Zollverein: Vögel, Exkursion mit Elke Brandt
Welterbe Zollverein, RUHR.VISITORCENTER Essen, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], 8.00 – 11.00 Uhr
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in die auf Zollverein lebende Vogelwelt. Die unterschiedlichen Vogelarten, ihre Merkmale, Rufe und Gesänge sowie der Lebensraum der einzelnen Arten werden vorgestellt. Fernglas empfohlen (in Kooperation mit NABU Ruhrgebiet).

Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/programm_ghe/veranstaltung_1071577.de.jsp

14. Mai: Langer Gartentisch
Verschiedene Orte im Essener Stadtgebiet, 10.00 – 18.00 Uhr
Das organisierte Kleingartenwesen existiert in Essen seit über 100 Jahren. Derzeit gibt es in Essen ca. 9.000 Kleingärtner in 107 Kleingartenvereinen. Die Kleingärten dienen der Eigenversorgung der Gärtner und ihrer Gesunderhaltung sowie der Erholung und einer sinnvollen Freizeitgestaltung.  Der Stadtverband Essen der Kleingärtnervereine e.V. organisiert gemeinsam mit seinen Kleingartenvereinen verschiedene Aktionen im Stadtgebiet. Am 14 .Mai findet die Aktion „Langer Gartentisch“ durch mehrere Kleingärtenvereine in Steele und Kray statt.

Nähere Informationen unter:
https://www.essengreen.capital/projekte_ghe/projekte_2/projektdetails_1029186.de.html

Über Grüne Hauptstadt  Europas –  Essen 2017
Am 18. Juni 2015 hat die Europäische Kommission der Stadt Essen den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ verliehen. Mit dem Titel wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Essen ist die grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen und drittgrünste in ganz Deutschland.  Im Grüne Hauptstadt-Jahr werden zahlreiche Veranstaltungen, Kongresse und Bürgerprojekte stattfinden, um nachhaltige Prozesse und Entwicklungen anzustoßen, die dauerhaft die Lebensqualität der Stadt Essen sichern und verbessern. Dabei ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger von entscheidender Bedeutung. Die Stadt Essen, die als einzige europäische Stadt die Titel Kulturhauptstadt (2010) und Grüne Hauptstadt Europas trägt, startet 2017 in eine Grüne Dekade: Der Emscherumbau wird 2020 abgeschlossen sein, im Jahr 2022 findet die Ergebnispräsentation der KlimaExpo.NRW statt und im Dezember erhielt die Region den Zuschlag für die Internationale Gartenausstellung 2027.

Weitere Informationen zur Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 erhalten Sie unter  http://www.essengreen.capital und auf den Social-Media-Kanälen der Grünen Hauptstadt Europas

https://www.facebook.com/gruene.hauptstadt.essen/  
https://twitter.com/GreenCapital17
https://www.instagram.com/gruene_hauptstadt_essen/

Titelfoto: Johannes Kassenberg 

(ü. Pm.)

Kommentar: Kalkuliertes Risiko für 13 Euro? – Essens Wunsch nach naturnahem Baden verlangt Mut

40 Jahre konnte Essens Fluss und Stausee, die Ruhr, nicht für den Badebetrieb freigeben werden. Die Grüne Hauptstadt liegt am Ende einer Kette von Gemeinwesen, die alle ihre Abwässer mehr oder weniger gut geklärt in die Ruhr einleiten. „Im Pippi anderer Städte schwimmen…“, dieser Spruch galt auch schon vor 40 Jahren, nur sind heute die Bedingungen verändert. Klärwasser ist aufbereitetes Wasser. Gleichwohl kämpft Essen im Fokus des Anspruches Grüne Hauptstadt nicht nur mit katastrophalen Luftwerten, eine generelle Unbedenklichkeit und Freigabe für das stadteigene Gewässer ist rechtlich nicht möglich.

Denn auch bei einer kontrollierten Freigabe, wie sie nun in der zweiten Maihälfte für einige Ufermeter am Baldeneysee erfolgen soll, besteht eine 3%ige Krankheitsgefährdung durch Keime, Parasiten und Viren. Die Stadtverwaltung ist bemüht darauf hinzuweisen, dass zwar ein „rechtslegitimiertes, EU-konformes“ Verhalten gewährt sei, sieht aber durchaus die rechtliche Notwendigkeit auf einen Gefahrenhinweis. Immerhin habe man mit einer Studie eine Verfahrensweise entwickelt, ein „Frühwarnsystem“, das aber bei näherem Hinschauen nichts anderes ist, als ein protokolliertes Überwachen der Gewässerqualität und Verkündung der Resultate. Je nach Wettergegebenheiten wird dann die Badesaison unterbrochen. Wetterbedingte Parameter, wie die Temperatureinflüsse, die ja das Wachstum der Schadzellen beeinflussen, sind nicht einmal berücksichtigt worden, sodass man mit der Bezeichnung Risikosteuerung das behördliche Tun gut umschrieben hat.

Das Badegebiet ist nur über ein privat geführtes Freizeitterrain erreichbar und eine Familie mit zwei Kindern darf für die Abkühlung im Baldeneysee dann locker 13 Euro bereitlegen. An allen übrigen Stellen des Sees bleibt Baden verboten, was sicherlich mit Blick auf die genehmigte Stelle von einzelnen Bürgern zu Missverständnissen führen dürfte. Ein Anstieg der Rate von Durchfallserkrankungen wäre sozialmedizinisch immerhin ein verlässlicher Indikator für die weitere Planung. Denn Vereine und Privatbetreiber an anderen Uferstellen dürften recht bald auf den Gleichbehandlungsgrundsatz bei der Gewässerbewirtschaftung pochen. Dies wissend, verweist die Stadtverwaltung auf den Erprobungscharakter der diesjährigen Genehmigung am Baldeneysee. Ca. 150000 Euro standen in diesem Zusammenhang aus den Mitteln der Grünen Hauptstadt bereit. „Die Bürger wollen das…“ betont ein Stadtmitarbeiter und es sei ja auch eine Steigerung des hygienischen Profils erkennbar. Das gegebene Profil ist aber immer noch eine potentielle Gefahr insbesondere für Kinder und Jugendliche, bei denen das Toben in Wasser mehr als die kopftrockene Abkühlung im Ruhrwasser bedeutet. Gefahren durch Schlingpflanzen und Wasserpest seien im genehmigten Uferteil nicht gegeben. Ob die Luftqualität beim möglichen Einsatz der Mähboote mit einer Dieselverbrennungsmenge von ca. 50000 Litern dann aber den Genuss und gesundheitliche Unbedenklichkeit bestätigt, wird abzuwarten sein.

Der „Bürger wills ja…“.

(stk.)

 

 

„Hain der Menschenrechte“ ist komplett

30 Bäume umfasst der „Hain der Menschenrechte“ beim Gymnasium Am Stoppenberg seit heute (25.4.). Das macht für jeden Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in der Charta der Vereinten Nationen einen Baum. „Passenderweise können wir am heutigen „Tag des Baumes“, der in Deutschland seit 1952 am 25. April begangen wird, den letzten, elementaren Baum pflanzen. Denn erst damit wird der „Hain der Menschenrechte“ der symbolhaften Darstellung der Menschenrechte gerecht“, freute sich Bürgermeister Rudolf Jelinek über den gelungenen Abschluss des Projektes.

Dabei wurde auch die Sponsorentafel für das im März 2016 unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Kufen gestartete Programm enthüllt.

Schlusspflanzung – Hain der Menschenrechte –
Enthüllung der Sponsorentafel durch Bürgermeister RudolfJelinek und Ratsherr Rolf Fliß
25.04.2017 Foto: Elke Brochhagen

Die Pflege der Allee haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Am Stoppenberg übernommen. Ihnen sowie den zahlreichen Förderern der Initiative sprach Bürgermeister Rudolf Jelinek besonderen Dank aus.

Titelfoto: v.l.n.r : Umweltdezernentin Simone Raskob, Ratsherr Rolf Fliß, Bürgermeister Rudolf Jelinek und Heribert Piel, Geschäftsführer der GSE Foto: Elke Brochhagen

(ü. Pm.)