Mehr Hochschulpersonal im Ruhrgebiet

(idr). Die Hochschulen im Ruhrgebiet haben ihr Personal aufgestockt. Ende 2016 arbeiteten an den Hochschulen mit Sitz und Standort im Ruhrgebiet sowie in den angegliederten Universitätskliniken 42.685 Menschen und damit rund 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr (inkl. studentischer Hilfskräfte).

Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet. Der Großteil der Beschäftigten (66 Prozent) zählte zum wissenschaftlichen und künstlerischen Personal. 42,4 Prozent des Hochschulpersonals waren in Vollzeit beschäftigt. Rund 45 Prozent des männlichen und knapp 40 Prozent des weiblichen Hochschulpersonals waren Vollzeitangestellte. Rund die Hälfte aller Mitarbeiter waren Frauen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die auch die Fächergruppe mit den höchsten Studierendenzahlen stellen, waren mit 9.207 Personen (21,7 Prozent) die meisten Mitarbeiter beschäftigt, gefolgt von 8.466 Personen (19,8 Prozent) in den zentralen Einrichtungen der Hochschulen (ohne klinikspezifische Einrichtungen). Für die Statistik hat der RVR ausschließlich Hochschulen mit Hauptsitz oder einem Campus im Ruhrgebiet berücksichtigt. Hinweise dazu stehen unter www.statistik.rvr.ruhr (Menüpunkt Bildung, Hochschulen). Landesweit waren Ende 2016 an 74 Hochschulen und acht Hochschulkliniken 141.571 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent. Infos auch unter www.it.nrw.de Campus im Ruhrgebiet berücksichtigt.

Hinweise dazu stehen unter www.statistik.rvr.ruhr (Menüpunkt Bildung, Hochschulen). Landesweit waren Ende 2016 an 74 Hochschulen und acht Hochschulkliniken 141.571 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent. Infos auch unter www.it.nrw.de

Zahl der Studierenden an Hochschulen des Ruhrgebiets ist auf Rekordhoch gestiegen

(idr). Das Ruhrgebiet meldet ein Rekord-Semester an den Hochschulen der Region. Im vergangenen Wintersemester (2016/2017) waren an den Hochschulen mit Sitz und Standort in der Metropole Ruhr 274.714 Studierende eingeschrieben.

Das sind rund 6.600 (oder 2,5 Prozent) mehr als im vorausgegangenen Wintersemester 2015/2016 und fast 124.000 (82 Prozent) mehr als vor zehn Jahren. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet.
Die Hochschule mit den mit Abstand meisten Studierenden bleibt die Fernuniversität Hagen mit insgesamt 64.819 eingeschriebenen Studenten. Unter den Präsenzunis ist die Universität Duisburg-Essen mit insgesamt 43.059 Studierenden die größte, gefolgt von der Ruhr-Universität Bochum (41.995 Studierende) und der TU Dortmund (33.496 Studierende).
Insgesamt können Studieninteressierte in der Metropole Ruhr unter 22 Hochschulen an mehr als 30 Standorten wählen.
In die Auswertung des RVR flossen ausschließlich Hochschulen mit Sitz und Standort im Verbandsgebiet ein. Hochschulen mit Sitz außerhalb des Ruhrgebiets, aber einem Campus in der Region werden nicht berücksichtigt. Eine Ausnahme bildet die FOM in Essen – hier gibt es keine separate Aufschlüsselung für die Studienorte außerhalb Nordrhein-Westfalens.
Landesweit waren im Wintersemester 2016/17 an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 768.353 Studierende eingeschrieben. Nach Angaben von IT.NRW wurde damit das Rekordergebnis aus dem Wintersemester 2015/16 (745.009 Studierende) um 3,1 Prozent bzw. 23.344 Studierende übertroffen.

Rat beschließt Arbeitsmarktstrategie 2020

Der Rat der Stadt Essen hat heute (24.5.) die „Arbeitsmarktstrategie 2020“ beschlossen. Das neue Konzept soll mehr Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven für Essenerinnen und Essener, insbesondere für junge Menschen und Langzeitarbeitslose schaffen.

Die Vorschläge der Verwaltung für ein Maßnahmenpaket umfassen unterschiedliche Handlungsfelder, in denen ein sogenannter sozialer Arbeitsmarkt etabliert werden soll:

  1. „Übergang Schule – Beruf“,
  2. „Arbeit und Beschäftigung in Essen“,
  3. „Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung“,
  4. „öffentlich geförderte Beschäftigung“,
  5. „Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften der Stadt Essen“ und
  6. „Gremien und Organisation“.

In diesen Handlungsfeldern sollen im ersten Schritt insgesamt 215 langzeitarbeitslose Essenerinnen und Essener eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden. Gefördert wird die Maßnahme durch ein Programm des Landes NRW. Die so geschaffenen öffentlich geförderten Arbeitsplätze richten sich an Menschen, die aufgrund ihrer Qualifikation oder Sprachfähigkeiten keine realistische Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben.

In den Handlungsfeldern 5 und 6 soll auch die Vernetzung der relevanten Arbeitsmarktakteure verbessert und gestärkt werden. Dazu hat der Rat der Stadt die Verwaltung beauftragt zu überprüfen, ob und wie die Essener Arbeit und Beschäftigungsgesellschaft (EABG), die Jugendberufshilfe (JBH) und das JobCenter Essen in einer gemeinsamen Organisationsform untergebracht werden können.

Oberbürgermeister Thomas Kufen: „Wir blicken in Essen auf eine bereits bekannte Situation: Seit Abbau der Schwerindustrie ist der Arbeitsmarkt in Essen geprägt von hochwertigen – auch wissenschaftlichen – Dienstleistungen, Handel und Verwaltung. Hierfür fehlen vielen Menschen einfach die entsprechenden Qualifikationen. Die Quote an Langzeitarbeitslosigkeit ist deshalb immer noch zu hoch. Die Aufnahme einer dauerhaften Beschäftigung wird Betroffenen nur dann gelingen, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, den ersten Schritt hierfür bietet die Arbeitsmarktstrategie 2020.“

Auch für die anderen Handlungsfelder soll die Stadtverwaltung operative Umsetzungen entwickeln. Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand für Jugend, Bildung und Soziales, steht bereits in den Startlöchern: „Langzeitarbeitslosigkeit dürfen wir nicht einfach hinnehmen. Wir haben in Essen schon viel geschafft, aber wir müssen noch besser werden. Auf Grund der aktuellen Lage muss die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit eines unserer strategischen Hauptthemen sein. Alle Akteure in der Essener Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik müssen an einem Strang ziehen.“

Zum Hintergrund:

Trotz einer günstigen konjunkturellen Entwicklung ist es in der Stadt Essen in den zurückliegenden Jahren nicht ausreichend gelungen, alle Leistungsberechtigten in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Anhand von Daten zur Bevölkerungsentwicklung und den vorliegenden Wirtschaftsdaten wurde eine Analyse der Arbeits- und Beschäftigungssituation in Essen erstellt. Um auf die aktuellen Entwicklungen der letzten fünf Jahre zu reagieren, wurde jetzt die Essener Arbeitsmarktstrategie 2020 entwickelt.

In der gemeinsamen Sitzung des Essener Konsens und des Verwaltungsvorstandes der Stadt Essen am 20. Januar fand die Vorlage die Zustimmung der Teilnehmer. Die Partner des Essener Konsens unterstützen die skizzierten Handlungsfelder als gute Grundlage zur Ausrichtung der Essener Arbeitsmarktstrategie 2020.

(ü. Pm.)

Girls‘ Day: Matthias Hauer MdB lädt ein Mädchen aus Essen in den Bundestag ein

 Am 27. April ist Girls‘ Day: Unternehmen, Hochschulen und politische Institutionen öffnen ihre Türen, um Mädchen einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Matthias Hauer MdB (CDU) bietet einer Schülerin die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages zu schauen. Bewerben können sich Mädchen aus dem Wahlkreis 120 (Essener Süden und Westen) bis zum 16. März 2017.

Am 27. April kann ein Mädchen aus dem Essener Süden oder Westen den Politikbetrieb in Berlin miterleben. „Das ist eine tolle Möglichkeit für eine politikbegeisterte Schülerin, um die politische Arbeit hinter den Kulissen kennenzulernen. Als Abgeordnete oder als Mitarbeiterin im Bundestag oder in den Ministerien kann man viel bewegen – und vielleicht entdeckt sie die Politik für sich als zukünftiges Berufsfeld“, sagt Matthias Hauer MdB.

Gemeinsam mit anderen Mädchen wird die Essenerin an einem Programm der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilnehmen können: Die Schülerinnen erfahren aus erster Hand, wie sich eine politische Tätigkeit im Deutschen Bundestag gestaltet, und können persönlich Fragen über die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten stellen. Neben den parlamentarischen Abläufen lernen die Teilnehmerinnen aber auch wichtige Bereiche im Hintergrund kennen, zum Beispiel die Online-Redaktion der Fraktion oder die Druckerei.

Die begleitete An- und Abreise erfolgt am 27. April und wird von Matthias Hauer persönlich finanziert. „Die Statistik zeigt immer noch, dass viele Mädchen sich für bisher eher frauentypische Berufe entscheiden“, so der Bundestagsabgeordnete. „Es ist mir daher ein Anliegen, dass jeder – egal ob Mädchen oder Junge – seine Stärken und Interessen entdeckt und danach seinen Beruf wählt. Und die Politik ist ein sehr spannendes Berufsfeld, in dem wir viele engagierte Menschen brauchen.“

Bewerben können sich Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren aus dem Essener Wahlkreis 120. Neben einer schriftlichen Vorstellung der eigenen Person sollen sie in einem Motivationsschreiben darlegen, warum sie sich für einen Besuch im Deutschen Bundestag interessieren. Bis zum 16. März nimmt das Bundestagsbüro von Matthias Hauer die Bewerbungen per E-Mail  (matthias.hauer@bundestag.de) entgegen.

Für die Teilnahme am Girls‘ Day wird in der Regel von der Schule eine Befreiung vom Unterricht erteilt.

Hintergrund:

Der Girls‘ Day ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung von Schülerinnen ab der fünften Klasse. Er soll Mädchen motivieren, in Berufe einzusteigen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind. Seit dem ersten Girls‘ Day 2001 haben mehr als 1,7 Millionen Mädchen das Angebot wahrgenommen. Mit großem Erfolg: 40 Prozent der Mädchen möchten in dem am Girls’ Day kennengelernten Beruf ein Praktikum machen oder eine Ausbildung beginnen.

Bereits in den vergangenen beiden Jahren hat Matthias Hauer am Girls‘ Day in den Deutschen Bundestag eingeladen: Unter zahlreichen Bewerberinnen hatte sich 2015 die damals 16-jährige Schülerin Michelle Ulbl aus Altendorf und 2016 die damals 17-jährige Katharina-Sophie Basenau aus Bergerhausen durchgesetzt und einen Tag in Berlin verbracht.

www.girls-day.de
(ü. Pm.)

Chancenspiegel 2017: Soziale Herkunft beeinflußt noch immer Bildungserfolge

Seit der ersten Pisa-Studie im Jahr 2000 haben sich die Leistungen an deutschen Schulen verbessert, weniger Schüler bleiben ohne Abschluss. Doch die soziale Herkunft beeinflusst die Chancen der Schüler nach wie vor erheblich. Auch sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern größer geworden.

Das ist das Ergebnis des Chancenspiegels 2017, die die Technische Universität Dortmund gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und der Friedrich-Schiller-Universität am 3. März veröffentlicht. Bundesweit beobachtet der Chancenspiegel beim Ganztagsausbau, beim gemeinsamen Lernen und bei Schulabschlüssen einen steten Aufwärtstrend seit 2002. So stieg die Zahl der Ganztagsschüler von zehn auf knapp 40 Prozent. Der Anteil schwankt jedoch stark – je nach Bundesland: In Sachsen besuchen 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen eine Ganztagsschule, in Bayern 15 Prozent. Die Quote der Schulabgänger mit dem Recht auf ein Hochschulstudium kletterte von 38,2 auf 52,2 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss von 9,2 auf 5,8 Prozent. Die Aussicht, sich für ein Studium zu qualifizieren, reicht von 62 Prozent in Hamburg bis 38 Prozent in Sachsen-Anhalt. Nach wie vor gibt es einen Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft. Trotz leichter Verbesserungen liegen Neuntklässler aus sozioökonomisch schwächeren Milieus in ihrer Lesekompetenz mehr als zwei Schuljahre hinter Klassenkameraden aus privilegierten Milieus zurück. Für ausländische Schüler sank lange Zeit das Risiko eines Schulabbruchs ebenso wie für deutsche Schüler. Seit 2011 jedoch haben sich die Entwicklungen entkoppelt: Während der Anteil der deutschen Schüler ohne Abschluss weiter abgenommen hat, ist der der Ausländer wieder leicht auf 12,9 Prozent angestiegen. Der Chancenspiegel bewertet in den vier Dimensionen Integrationskraft, Durchlässigkeit, Kompetenzförderung und Zertifikatsvergabe ausgewählte Indikatoren aus amtlichen Statistiken und empirischen Studien. Infos: www.chancen-spiegel.de

 

Künstler werden. Mappenberatung für Jugendliche mit Dora Celentano im Museum Folkwang – Neue Reihe ab 18.1. – Teilnahme jederzeit möglich

Am Mittwoch, 18. Januar 2017, startet im Museum Folkwang eine neue Veranstaltungsreihe – „Atelier.  Mappenkurs“.

Jugendliche mit Interesse an einem künstlerischen Studium können eigene Arbeiten im Museum Folkwang vorlegen. Die Künstlerin Dora Celentano gibt Tipps für eine Bewerbung an einer Kunsthochschule und zur Erstellung einer Mappe.

hier weitere Einzelheiten: PI_Museum Folkwang_Mappenberatung_fuer_Jugendliche_neu Reihe_ab 18_1_2017

(Pressebild: Foto:  Frank Vinken, Museum Folkwang).

Matthias Hauer, MdB, : Integrationspauschale: Renzel besteht zurecht auf Weiterleitung der Bundesgelder durch die Landesregierung

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat angekündigt, die Integrationspauschale des Bundes nicht an die Kommunen weiterzuleiten. Zur aktuellen Diskussion zwischen Sozialdezernent Peter Renzel und den Essener SPD-Landtagsabgeordneten erklärt der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer (CDU):

„Der Bund unterstützt Länder und Kommunen bei den Aufgaben der Integration. Schon mit dem Titel des entsprechenden Gesetzes – „Gesetz zur Beteiligung des Bundes an den Kosten der Integration und zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen“ – stellt der Bund klar, dass das Geld auch bei den Kommunen landen soll. Selbst SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat deutlich gemacht, dass der Bund mit diesen Mitteln den Städten und Gemeinden helfen will. Frau Kraft stopft mit dem Geld aber lieber Löcher in ihrem Landeshaushalt, obwohl es dringend vor Ort  gebraucht wird – das erschwert Integration.

Kommunen wie Essen tragen die Hauptlast bei der Integration von Flüchtlingen: Hier leben die Menschen, hier lernen sie Deutsch, ihre Kinder gehen hier zur Schule und hier müssen sie auch in den Arbeitsmarkt integriert werden. Die rot-grüne Landesregierung lässt ihre Kommunen wieder einmal im Regen stehen. Das zusätzliche Geld vom Bund ist zwingend notwendig, damit Kommunen wie Essen Integration ermöglichen können.

Einerseits bringen die SPD-Landtagsabgeordneten bewusst zwei Themen durcheinander – Gelder aus der Integrationspauschale und Gelder nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz NRW – um zu verdecken, dass sich die rot-grüne Landesregierung die Integrationspauschale einsteckt. Andererseits spielen sie mit ihrer Kritik an der Aufstockung der Doppelstreife zwei wichtige Themen gegeneinander aus – dabei sind sowohl Integration als auch Sicherheit unerlässlich.“

Hintergrund:

In den Jahren 2016, 2017 und 2018 zahlt der Bund den Ländern eine Integrationspauschale von zwei Milliarden Euro pro Jahr. Auf NRW entfallen davon 434 Millionen Euro. Die Bundesunterstützung wird NRW über eine Erhöhung des Länderanteils an der Umsatzsteuer zu Lasten des Bundes zur Verfügung gestellt.

Grundlage ist die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Beteiligung des Bundes an den Kosten der Integration vom 07. Juli 2016. Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) betonte dazu u.a. in einem Interview mit der Funke Mediengruppe am 13. August 2016, dass der Bund mit den Finanzmitteln den Kommunen helfen will. Gerade diese Unterstützung für die Städte und Gemeinden ist auch Anliegen von CDU und CSU.

Titelbild: Matthias Hauer (li.) mit Bundestagsbesucher

Eltern-Kind-Kurse für „Musikzwerge“ – Folkwang Musikschule hat noch freie Plätze in Borbeck

Die Folkwang Musikschule der Stadt Essen hat für „Musikzwerge“ im Alter von zwei bis drei Jahren mit einem Elternteil noch Plätze im Schloß Borbeck frei.

In diesen Kursen gibt es Anregungen, Materialien und Tipps, wie der spielerische Umgang mit Musik ganz selbstverständlich ein Teil des täglichen Lebens werden kann. Die Freude an der Musik wird durch Lieder, Reime, Tänze, Fingerspiele und dem Spiel auf elementaren Instrumenten geweckt und weiterentwickelt. Ganz nebenbei können auch die Erwachsenen ihre Stimme schulen und rhythmisch-musikalische Fähigkeiten erweitern.

Die Kurse finden – außer in den Schulferien – montags um 9:30 Uhr und um 10:30 Uhr statt und dauern 45 Minuten.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon: 88 44103, E-Mail: regine.sommer@fms.essen.de. Anmeldungen werden dort ebenfalls entgegengenommen.

(ü. Pm.)

„Ein Preis für unsere Freunde“ – Kinderstiftung Essen zeichnet Jugendberufshilfe Essen aus

Jahr für Jahr zeichnet die Kinderstiftung Essen Menschen aus, die sich in besonderem Maße für Kinder und Jugendliche in Essen engagieren und auf diese Weise die Arbeit der Stiftung unterstützen. Eine solche Auszeichnung, den „Award 2016“ der Kinderstiftung Essen, überreichte am Donnerstag (10.11.) der Kuratoriumsvorsitzende Dr. Herbert Lütkestratkötter gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Kufen an Auszubildende und Meister der Tischlerei der Jugendberufshilfe Essen.

Diese hatten im Auftrag der Stiftung weiße Spendenhäuschen angefertigt, mit denen in Geschäften, Banken, Büros und Arztpraxen sowie bei Firmenver-anstaltungen und privaten Feiern Geld gesammelt wird, das Essener Kindern zugute kommt. „Das ist ein Preis für unsere Freunde“, sagte der Kuratoriumsvorsitzende. Jede Münze aus den Häuschen fließt in die Projekte der Kinderstiftung Essen; Vorstand und Kuratorium arbeiten ehrenamtlich.

Mit den Auszubildenden und Meistern der Jugendberufshilfe freute sich Geschäftsführer Jochen Drewitz: „Für die Jugendlichen war es eine sinnvolle Arbeit, die Spendenhäuschen der Kinderstiftung Essen für einen guten Zweck fertigzustellen. Der Preis ist darüber hinaus eine hohe Wertschätzung für die Jugendlichen, ihre Ausbilder und für die Arbeit der Jugendberufshilfe insgesamt.“

Zur Kinderstiftung Essen:

Die Kinderstiftung Essen und deren Gründer engagieren sich seit 1984 für die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien. Ihr Ziel ist es, eine kindgerechte Großstadt zu schaffen und Kindern nachhaltige Zukunftsperspektiven zu geben. Die Kinderstiftung pflegt dazu eine enge Kooperation mit dem Kinder- und Familienbüro der Stadt Essen. Die Kinderstiftung Essen ist zudem Partner von „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“.

(ü. Pm.)

Ausbildungsprogramm für das Ruhrgebiet wird aufgestockt

Die RAG‐Stiftung und das NRW‐Arbeitsministerium weiten ihr gemeinsames Ausbildungsprogramm für das Ruhrgebiet aus. 80 neue Plätze an vier neuen Standorten – Marl, Bochum, Herne und Gelsenkirchen – werden eingerichtet. Dafür stellen die Partner je weitere 500.00 Euro pro Ausbildungsjahr für das Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ bereit. So werden Jugendliche, die bisher keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, zunächst außerbetrieblich ausgebildet. Im Rahmen des Projekts sollen sie dann möglichst schnell in eine betriebliche Lehrstelle vermittelt werden. Die Jugendlichen durchlaufen bis dahin Praxisphasen in Kooperationsbetrieben und werden ansonsten in Bildungseinrichtungen auf die betriebliche Ausbildung vorbereitet. Im Unterricht erhalten sie u.a. Bewerbungstraining, Bildungslücken werden aufgearbeitet und kommunikative und soziale Kompetenzen gefördert. Die Teilnehmer können sich in unterschiedlichen Berufen ausbilden lassen, darunter KFZ-Mechatroniker, Tierpfleger, Tischler, Chemikant, Anlagenmechaniker, Friseur, Lagerist sowie zu Kaufleuten für Büromanagement. Das Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ wird seit 2008 vom Land NRW im Ruhrgebiet durchgeführt. Infos unter www.rag-stiftung.de

Gemeinschaftsaktion der Starthelfenden NRW – IHK-Hotline am 27. Oktober: „Wie bewerbe ich mich richtig?“

Am Donnerstag, den 27. Oktober 2016, bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Essen einen Beratungsservice an, mit dessen Hilfe sich Jugendliche und interessierte Eltern rund um das Thema Bewerbung informieren können.

Eine Bewerbungsmappe sollte gut vorbereitet sein, denn oftmals entscheidet sie darüber, ob ein Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Deshalb gilt es, sich selbst überzeugend darzustellen – dabei kommt es nicht nur auf die Noten, sondern auf den Gesamteindruck der Bewerbung an. Nähere Auskünfte erteilt IHK-Starthelferin Stefanie Richter in einer Telefonsprechstunde: Wie verfasse ich ein Anschreiben? Welche Angaben gehören in den Lebenslauf und wie muss dieser formal aussehen? Welche Zeugnisse muss ich beilegen? Und gilt das alles auch für Online-Bewerbungen?
Donnerstag, 27. Oktober 2016, von 11:00 bis 16:00 Uhr
Hotline-Nr. 0201 1892-207
Dieser kostenlose Beratungs- und Vermittlungsservice wird durch das Projekt „Starthelfende Ausbildungsmanagement“ möglich, welches mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

(ü. Pm.)

Rat der Stadt Essen beschließt angepasstes Konzept zur Unterbringung von Flüchtlingen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Flüchtlingszahlen hat der Rat der Stadt Essen heute (28.9.) ein angepasstes Konzept zur Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtgebiet beschlossen.

Zurückstellung von Bauvorhaben

Die Bauvorhaben von Flüchtlingsunterkünften an folgenden Standorten werden bis auf weiteres zurückgestellt:

Prosperstraße (150 Plätze, Stadtbezirk IV),
Hubertstraße (250 Plätze, Stadtbezirk I),
Antropstraße (100 Plätze, Stadtbezirk VIII),
Lahnbeckestraße (200 Plätze, Stadtbezirk VII),
Wallneyer Straße (400 Plätze, Stadtbezirk IX),
Spielkampsweg (400 Plätze, Stadtbezirk III),
Vaestestraße (400 Plätze, Stadtbezirk VIII),
Beisekampsfurth/ Matthias-Stinnes-Stadion (400 Plätze, Stadtbezirk V).

Gänzlich eingestellt werden die Vorhaben an dem Standort Im Fatloh im Stadtteil Bedingrade.

Gleichzeitig wird die Bebauung der Heißener Straße mit Flüchtlingsunterkünften bis auf weiteres zurückgestellt. Das bereits eingeleitete Bebauungsplanverfahren soll weiter geführt werden.

Ein Teil des Grundstücks an der Erbslöhstraße soll einer städtebaulichen Entwicklung zugeführt werden. Im Einvernehmen mit den dort ansässigen Kleingärtnern soll dort Wohnbebauung entstehen.

Abbau der Zeltdörfer

Bereits leergezogen sind die Zeltdörfer:

Planckstraße in Holsterhausen,
Altenbergshof im Nordviertel und
Pläßweidenweg in Horst.

Planmäßig abgebaut werden die Zeltdörfer:

Am Volkswald in Heidhausen (8.10.),
an der Erbslöhstraße in Altenessen (4.11.),
im Beisekampsfurth in Karnap (11.11.) und
in der Bonifaciusstraße in Schonnebeck (15.11.).

Die Zeltdörfer, die ursprünglich bis zum Frühjahr 2017 aufgegeben werden sollten, können bereits bis zum 7. Oktober leergezogen werden:

Vaestestraße in Burgaltendorf,
an der Hamburger Straße in Frohnhausen und
der Levinstraße in Gerschede.

Weitere Entscheidungen

Der Rat hat außerdem beschlossen, eine Anmietung zum Opti-Gewerbepark nicht weiter zu verfolgen. Erste Sondierungsgespräche haben ergeben, dass eine befristete Anmietung der Unterkunft zur Unterbringung von Flüchtlingen aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll sei.

Verlängert werden die bestehenden Verträge des Handballleistungszentrums an der Raumerstraße in Frohnhausen (bis 30.4.2017), des Bildungshotels Karolinger Straße im Nordviertel (bis 31.8.2017) sowie des Berufsförderungswerkes der Bauindustrie Lüschershofstraße in Bergeborbeck (bis 31.8.2017).

Die Verwaltung will darüber hinaus alternative Standortkonzepte für einzelne der bisherigen Übergangswohnheime überprüfen. Die Planungen sollen sowohl dringend notwenigen Wohnungsbau berücksichtigen als auch den Bedarfen nach Schul- und Kindergartenplätzen gerecht werden. In den kommenden Monaten sollen dazu Einzelentscheidungen durch den Rat getroffen werden.

(ü. Pm.)