Bad am Thurmfeld – Gutachten empfiehlt Nachrüstungen, lässt Schuldfrage aber offen – unklare Finanzierung

Im heutigen Ausschuss für die Sport und Bäderbetriebe (21.11.) wurde ein aktueller Sachstand zur Schadensklärung im Bad am Thurmfeld vorgestellt. Das eingereichte Gutachten klärt nicht eindeutig, wie der Schaden entstanden ist und muss daher überarbeitet werden. Empfehlungen für Nachrüstungen wurden von den Beteiligten bereits aufgegriffen und in Auftrag gegeben.

Gutachten und Kosten

Der Gutachter des Büros Aqua Consulting hat in seinem Bericht vom 17. August zu wesentlichen Fragen Stellung genommen. Die Auftraggeber Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE), die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), sowie die ausführende Firma Pellikaan waren sich nach Vorlage dieses Gutachtens einig, dass die inhaltlichen Darstellungen nicht dazu führen, die Schadensursache bzw. den Verantwortlichen eindeutig zu identifizieren und Schadenersatzansprüche zu stellen. Am 20. Oktober hat eine Gesprächsrunde mit dem Gutachter und den Auftraggebern stattgefunden, um das Gutachten zu erörtern. Im Anschluss daran wurde der Gutachter beauftragt, seine Berichtsfassung zu präzisieren. Das finale Gutachten liegt bisher noch nicht vor.

Die Kosten für die bisherigen Reparaturen bzw. die erforderlichen Nachrüstungen belaufen sich auf ca. 150.000 Euro. Darin sind die Kosten für den Gutachter von rund 20.000 Euro bereits enthalten. Wer die Kosten übernehmen muss, ist noch nicht geklärt. Nur für die Gutachterkosten wurde bereits vereinbart, dass diese zu jeweils einem Drittel von den Auftraggebern SBE, EVV und der Firma Pellikaan gezahlt werden.

Die von der Schließung des Bades betroffenen Vereine haben bisher keine Entschädigung für entgangene Trainingszeiten oder Kursausfälle geltend gemacht. Sollten entsprechende Anträge eingehen, werden die Sport- und Bäderbetriebe diese wohlwollend prüfen.

Weiteres Vorgehen

Seit Juli läuft das Bad am Thurmfeld weitgehend störungsfrei. Die vom Gutachter beschriebenen, erforderlichen Nachrüstungen wurden von den Sport- und Bäderbetrieben bereits in Auftrag gegeben. Einige Teile werden voraussichtlich Anfang Dezember geliefert und montiert, der Rest im Januar 2018. Der Einbau kann während des laufenden Betriebs erfolgen, eine Schließung des Bades ist dafür nicht erforderlich.

Weiterhin soll im Rahmen eines Beratervertrages das Büro Aqua Consulting den Betrieb des Bades für die nächsten zwei Jahre begleiten, um einen erneuten Ausfall der technischen Anlagen auszuschließen. Sobald die finale Fassung des Gutachtens vorliegt, werden sich die beteiligten Akteure nochmals mit der Frage der Gewährleistungsansprüche auseinandersetzen.

Zum Hintergrund

Das Bad am Thurmfeld war wegen einem Ausfall der Filteranlage im Zeitraum vom 9. März bis 19. Juli diesen Jahres geschlossen. Unklar war bisher, warum die Filteranlage ausgefallen war und wer für den Schaden aufkommen muss.

Seit dem 15. Mai besteht zwischen den drei beteiligten Akteuren eine vertragliche Übereinkunft: Die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE), der Generalübernehmer, die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), sowie die ausführende Firma Pellikaan haben sich auf einen gemeinsamen Gutachter verständigt, der die Ursache der Störung abschließend klären soll.

(ü. Pm.)

Öffnungszeiten der Essener Bäder während der Herbstferien

An den Feiertagen 31. Oktober und 1. November sind bis auf das Schwimmzentrum Rüttenscheid alle Bäder geschlossen.

Weiterhin bieten das Bad und Sport Oststadt und die Stadtbäder Borbeck, Werden und Kupferdreh in den Herbstferien ein erweitertes Angebot an:

Das Bad und Sport Oststadt bleibt dienstags durchgehend geöffnet. Das Stadtbad Borbeck ist freitags, am Warmbadetag, durchgehend geöffnet. In Werden ist das Bad dienstags , am Warmbadetag, durchgehend geöffnet und donnerstags gibt es eine zusätzliche Badezeit am Nachmittag. Im Stadtbad Kupferdreh beginnt die Badezeit donnerstagnachmittags eine Stunde früher.

Die Schwimmzentren Rüttenscheid und Kettwig, das Sportbad Thurmfeld sowie das Nord-Ost-Bad öffnen zu den gewohnten Zeiten.

Die Alte Badeanstalt bleibt wegen andauernder Sanierungsarbeiten weiterhin geschlossen.

Alle Öffnungszeiten der Essener Bäder in den Herbstferien im Überblick:

Bad und Sport Oststadt

  • montags und Mittwoch, 23., 25. und 30. Oktober – 6:30 bis 10 Uhr
  • dienstags und Donnerstag, 24., 26. und 2. November – 6:30 bis 21 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 6:30 bis 19 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November 6:30 bis 16 Uhr
  • sonntags, 29. Oktober und 5. November 8:00 bis 13 Uhr
  • 31. Oktober und 1. November geschlossen

Stadtbad Borbeck

  • montags, 23. und 30. Oktober – 7 bis 9:15 Uhr und 16 bis 18:30 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag, 24. und 26. Oktober, 2. November – 6:30 bis 9:15 Uhr
  • Mittwoch, 25. Oktober – 7 bis 9:15 Uhr und 16 bis 19:30 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 7 bis 20 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 7 bis 13 Uhr
  • sonntags, 29. Oktober und 5. November – 8 bis 12 Uhr
  • 31. Oktober und 1. November – geschlossen

Stadtbad Werden

  • montags und freitags, 23., 27., 30. Oktober und 3. November – 7 bis 10 Uhr
  • Dienstag, 24. Oktober – 7 bis 19:15 Uhr
  • Mittwoch, 25. Oktober – 7 bis 21 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 7 bis 10 Uhr und 15 bis 18:15 Uhr
  • Samstag und Freitag, 28. Oktober und 3. November – 7 bis 13:15 Uhr
  • 29., 31. Oktober, 1. und 5. November geschlossen

Stadtbad Kupferdreh

  • montags und Mittwoch, 23. bis 25. und 30. Oktober – 7 bis 10 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 7 bis 10 Uhr und 15 bis 21 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 7 bis 13 Uhr und 15 bis 21 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 7 bis 14 Uhr
  • 29., 31. Oktober, 1. und 5. November geschlossen

Schwimmzentrum Rüttenscheid

  • 23. und 30. Oktober geschlossen
  • Dienstag, Mittwoch und freitags, 24., 25., 27. Oktober und 3. November – 6:30 bis 21:45 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 6:30 bis 19 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 6:30 bis 18 Uhr
  • sonntags und feiertags, 29., 31. Oktober, 1. und 5. November 8 bis 15 Uhr

Schwimmzentrum Kettwig

  • montags und Mittwoch, 23., 25 und 30. Oktober – 6 bis 10 Uhr
  • Dienstag, 24. Oktober – 6 bis 10 Uhr und 16 bis 21 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 6:30 bis 21 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 6:30 bis 18 Uhr
  • samstags. 28. Oktober und 4. November – 6:30 bis 16 Uhr
  • sonntags, 29. Oktober und 5. November – 8 bis 13 Uhr
  • 31. Oktober und 1. November geschlossen

Sportbad Thurmfeld

  • 23. bis 27., 30. Oktober, 2. und 3. November – 6 bis 10 Uhr
  • 28., 29., 31. Oktober , 1., 4. und 5. November geschlossen

Nord-Ost-Bad

  • montags und donnerstags, 23., 26., 30., Oktober , 2. November – 7 bis 10 Uhr
  • 24. Oktober wegen Wartungsarbeiten geschlossen
  • Mittwoch, 25. Oktober – 7 bis 10 Uhr und 16 bis 21 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 7 bis 21 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 7 bis 13 Uhr
  • sonntags, 29. Oktober und 5. November – 8 bis 13 Uhr
  • 31. Oktober und 1. November geschlossen

Friedrichsbad​_

  • montags, 23. und 30. Oktober – 7 bis 8 Uhr
  • Dienstag und Mittwoch, 24. und 25. Oktober – 7 bis 9 Uhr
  • donnerstags, 26. Oktober und 2. November – 7 bis 9 Uhr und 15 bis 18 Uhr
  • freitags, 27. Oktober und 3. November – 7 bis 9:15 Uhr
  • samstags, 28. Oktober und 4. November – 7 bis 9:30 Uhr
  • 29., 31. Oktober, 1. und 5. November geschlossen

Schmutzler-Jäger (Grüne): Aktualisierung des Essener Bäderkonzeptes erforderlich

Angesichts der Pläne für einen Neubau des Stadtbades Borbeck an der Germaniastraße im Stadtteil Borbeck erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Wir Grüne habe viel Sympathie für den Neubau des Stadtbades Borbeck an der Germaniastraße. Nicht zuletzt aufgrund der Schließung des Nöggerathbades und des Oase-Schwimmbades fehlt es im Essener Nordwesten an Schwimmmöglichkeiten.

Fünf Jahre nach der Erstellung des letzten Bäderkonzeptes ist es allerdings höchste Zeit für eine Aktualisierung dieses Konzeptes. Denn auch andere Bäder sind in die Jahre gekommen und der Sanierungsbedarf alleine beim Grugabad liegt bei rund 15 Mio. Euro.

Wir müssen endlich dafür sorgen, dass genügend Mittel für die Instandhaltung unserer Bäder zur Verfügung stehen. Die Haltung, Sanierungskosten bis zum bitteren Ende aufzusparen, rächt sich auf Dauer. Das ehemalige Hauptbad und das Stadtbad Borbeck haben uns vor Augen geführt, dass am Ende nur noch neu gebaut werden kann.“

Neubau des Stadtbades Essen-Borbeck?

Der Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe hat in seiner heutigen Sitzung (17.10.) den Neubau des Stadtbad Borbeck an der Germaniastraße im Stadtteil Borbeck empfohlen und folgt damit dem Vorschlag der Verwaltung. Der Rat der Stadt Essen wird in seiner Sitzung am 22. November über das geplante Vorhaben entscheiden.

Die Empfehlung der Verwaltung gründet sich auf den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie, die am 20.09.2016 im Sport- und Bäderausschuss vorgestellt wurde. Danach wäre die Sanierung im Bestand die teuerste der drei möglichen Varianten für das Stadtbad Borbeck. Ein Neubau am jetzigen Standort Vinckestraße wäre zwar die günstigste Variante, würde aber auch gleichzeitig bedeuten, dass für eine Zeit von 1,5 Jahren kein Schwimm- und Sportbetrieb für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit im Bad stattfinden könnte.

Die Neubauvariante am neuen Standort Germaniastraße liegt wirtschaftlich im Mittelfeld der beiden anderen Varianten. Sie hat im Vergleich aber den Vorteil, dass während der Zeit des Neubaus der Schwimm- und Sportbetrieb wie bisher möglich ist. Weiterhin wurde nach Rücksprache mit der Planungsverwaltung der Stadt Essen festgestellt, dass der Neubau eines Schwimmbades an der Germaniastraße mit einem integrierten Sport- und Gesundheitszentrum gut in die konzeptionellen Überlegungen zur Entwicklung eines Mehrgenerationenquartiers an diesem Standort passen und einen erheblichen Mehrwert mit sich bringen würde.

Ein Konzept zur Finanzierung des neuen Bades muss noch erarbeitet werden, sobald der Rat der Stadt seine Entscheidung getroffen hat und damit die Sport- und Bäderbetriebe beauftragt, die Leistungen für die Projektvorbereitung und -planung zu vergeben.

„Nicht korrekt geschlossener Wasserhahn“ – Turnhalle der Comenius-Schule bis auf weiteres geschlossen

Die Turnhalle der Comenius-Schule in Burgaltendorf ist aufgrund eines Wasserschadens bis auf weiteres für den Schul- und Vereinssport nicht nutzbar.

Ein nicht korrekt geschlossener Wasserhahn hat in den Sommerferien dazu geführt, dass über mehrere Tage unbemerkt Wasser ausgetreten ist und sich im unter dem Sportboden liegenden Lüftungskanal verbreiten konnte. Das Wasser konnte bereits abgepumpt werden, als Folge des erst spät bemerkten Schadens hat die Mineralwolle unterhalb des Bodens allerdings Wasser aufgenommen und die Feuchtigkeit in den umliegenden Bereich geleitet. Eine Nutzung der Sporthalle noch in diesem Jahr ist wegen der Schwere des Schadens ausgeschlossen. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der städtischen Förderschule sind bereits schriftlich darüber informiert worden. In Absprache mit der Nachbargrundschule stehen der Comenius-Schule Hallennutzungszeiten in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Verfügung.

Erst nach Abschluss eines von der Verwaltung beauftragten Gutachtens, das zeitnah vorliegen soll, kann der Umfang der erforderlichen Sanierung des Hallenbodens konkretisiert werden.

Aufgrund einer Überschreitung der zulässigen Legionellen-Grenzwerte ist derzeit das Schulschwimmbad der Traugott-Weise-Schule bis auf weiteres geschlossen.

Bei routinemäßigen Untersuchungen der Schulschwimmbäder in der Traugott-Weise-Schule sowie der Gesamtschule Holsterhausen wurde bereits Mitte September eine Überschreitung der Legionellen-Grenzwerte festgestellt. Aufgrund der Überschreitung ist das Schulschwimmbad der Traugott-Weise-Schule derzeit bis auf weiteres geschlossen. In der Gesamtschule Holsterhausen ist der Wert zwar erhöht, jedoch nicht gesundheitsgefährdend. Das Schwimmbad kann deshalb weiter genutzt werden.

Gemäß den Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes sowie der Trinkwasserverordnung des Bundes wird das Trinkwasser in allen städtischen Badeanlagen regelmäßig überprüft. Das Badewasser wird gemäß der technischen Regel DIN19643 im monatlichen Abstand überprüft. Im Rahmen der Trinkwasserprüfung sind Auffälligkeiten im Duschbereich der Sportstätten festgestellt worden.

Ein Erkrankungsfall in Essen ist dem Gesundheitsamt der Stadt Essen derzeit nicht bekannt. Der Verdachtsfall in Mülheim hat sich nicht bestätigt. Sollten sich bei Badegästen bis jetzt keine Krankheitssymptome gezeigt haben, ist eine Erkrankung nicht wahrscheinlich.

Die Untersuchungsergebnisse in den anderen städtischen Schwimmeinrichtungen sind unauffällig und enthalten damit derzeit keine Beanstandungen. Für die Nutzung anderer Schulschwimmeinrichtungen sowie für die Nutzung der vierzehn Badeanlagen der Sport- und Bäderbetriebe bestehen daher derzeit keine Bedenken.

Die Stadtverwaltung hat bereits die Vergabe entsprechender Sanierungsmaßnahmen in der Traugott-Weise-Schule eingeleitet. Die Inbetriebnahme wird voraussichtlich ab Dezember möglich sein, vorausgesetzt die Nachbeprobung fällt negativ aus.

Weitergehende Untersuchungen in der Gesamtschule Holsterhausen sind in Auftrag gegeben. Eine Nachbeprobung nach Fertigstellung wird Ende Oktober stattfinden.

Das Gesundheitsamt der Stadt Essen steht für Rückfragen rund um Erkrankungen durch Legionellen in den allgemeinen Sprechzeiten montags bis donnerstags, 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14 Uhr bis 15 Uhr sowie freitags von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr zur Verfügung.

Zukunft Grugabad: Ideensammlung startet gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern

Das im Sommer 1964 eröffnete Grugabad gehört mit zu den besonderen Sportstätten in Essen und der gesamten Metropolregion. In den Anfängen konnten rund 350.000 Besucher pro Jahr gezählt werden, über die Jahre hat sich das Bad zu einer nicht mehr wegzudenkenden Einrichtung rund um die Schwimmkultur im „Revier“ entwickelt. Heute hat sich das Sport- und Freizeitverhalten geändert. Das Grugabad erreicht längst nicht mehr die Besucherzahlen aus den Hochzeiten des Schwimmbetriebes. „Mit einem festgestellten Sanierungsbedarf von rund 15 Millionen Euro und rückläufigen Besucherzahlen bleibt deshalb die Frage, wie wir uns die Zukunft des Grugabades vorstellen können“, so Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Ganz bewusst wollen wir deshalb jetzt ein breites Beteiligungsverfahren initiiert, welches bis zum Herbst 2017 durchgeführt und eine Ideensammlung von Experten und der Bürgerschaft hervorbringen wird.“

Los geht es nun mit ergebnisorientierten Workshops und öffentlichen Foren, bei denen gemeinsam mit Experten die Chancen, Perspektiven und Leitideen für die größte, zusammenhängende Freibadfläche in Essen herausgearbeitet werden. Außerdem können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anregungen per E-Mail einreichen. Die Beteiligung beginnt mit dem ersten Workshop und dem Forum „Impulse“ am 29. Juni 2017.

Ziel ist es, eine ergebnisoffene und breite Diskussion auf Augenhöhe zu schaffen, wichtige Anregungen und Ideen aufzunehmen und mit den erarbeiteten und diskutierten Erkenntnissen die weiteren Schritte zu planen.

Zu den drei Workshops ist eine Anmeldung erforderlich. Hier wird jeweils in drei moderierten Teams konkret an den Ideen zum Grugabad gearbeitet. Anmeldungen zu der gesamten Workshopkette am 29. Juni 2017 und am 14. und 15. September 2017 (Anmeldeschluss 22.06.2017) können ab sofort unter der angegebenen Internetadresse www.essen.de/stadtplanung erfolgen. Die Kapazitäten sind begrenzt. Unter der Internetadresse sind auch alle Termine und Informationen zum Beteiligungsprozess abrufbar.

Die Teilnahme an den Foren 1 bis 3 ist öffentlich und ohne Anmeldung möglich. Diese dienen zur Vorstellung von Vorbildprojekten und Diskussion der konkreten Ideen für das Essener Grugabad mit einem ständigen Informationsaustausch zwischen den Experten und Moderatoren und der Öffentlichkeit.

Ideen können auch per E-Mail eingereicht werden: grugabad_essen@fsw-info.de

Termine im Überblick:

  • FORUM 1 – IMPULSE
    (ÖFFENTLICH)
    29.06.2017 | 18 Uhr
    Saal Rheinland, Congress Center Süd;
  • WORKSHOP 1 (nur mit Anmeldung)
    29.06.2017 | 14 bis 18 Uhr
  • FORUM 2 – IDEEN
    (ÖFFENTLICH)
    14.09.2017 | 18 Uhr
    Saal Rheinland, Congress Center Süd;
  • WORKSHOP 2 (nur mit Anmeldung)
    14.09.2017 | 10 bis 18 Uhr
  • FORUM 3 – PERSPEKTIVE
    (ÖFFENTLICH)
    19.10.2017 | 18 Uhr
    Forum 3: Foyer Erdgeschoss Congress Center West;
  • WORKSHOP 3 (nur mit Anmeldung)
    15.09.2017 | 10 bis 15 Uhr

Ferienspatz macht sich startklar für die Ferien

Spiel, Spaß, Abenteuer – und verbindliche Betreuungsangebote: Mit insgesamt rund 950 Angeboten startet der Essener Ferienspatz am 14. Juli in die Sommerferien. Der kostenlose Ferienspatz-Flugplan liegt an verschiedenen Ausgabestellen zum Abholen bereit oder kann unter www.essen.de/ferienspatz als PDF heruntergeladen werden. Unter dieser Web-Adresse können auch die Veranstaltungen des Ferienspatzbüros (alle Veranstaltungen mit Kennziffer) gebucht werden. Angebote der Ferienspatz-Partner werden immer direkt beim Veranstalter gebucht.

Verlässliche Kinderbetreuung
Für alle, die eine verlässliche Kinderbetreuung benötigen, gibt es Angebote, die wochenweise buchbar sind. Darunter die Angebote der Jugendhilfe Essen: Abenteuer mit Emil im Essener Süden, hier kostet die Woche mit Verpflegung 40 Euro, Ferienspaß im Bürgerpark im Essener Norden mit den Themen Dinos, Indianer, Sport und Tanz, Comic-Helden, Film und Theater, Kosten: 30 Euro je Woche inklusive Verpflegung. Weiter gibt es: das Ferienprogramm des Kinder- und Jugendtreffs Stoppenberg zum Schmunzelpreis von 45 Euro je Woche – immer von 9 bis 17 Uhr, Überraschungstag inklusive.

Spannende Kurse und Workshops
Ein Kinder-Kochworkshop mit dem Afrika Kultur-Verein, der Shabby-Chic-Handwerkerworkshop der Freien Schule Essen oder vielleicht doch lieber per Parkour die grüne Hauptstadt erkunden? Weitere Angebote: Näh- und Malworkshops, Upcycling-Workshop des NABU in der Vossgätters Mühle, Hockey-Schnuppertrainig des ETB, ein Fechtkurs beim ETUF, Handballsommercamp und vieles mehr.

Ausflüge und Fahrten
Tagesausflüge zu tollen Zielen: Badefahrten ans Meer, Familienfahrten, betreute Kinderfahrten oder Besichtigungstouren, die einen Blick hinter die Kulissen erlauben.

Geld sparen mit dem Ferienpass
Viele Veranstalter bieten bei Vorlage des Ferienpasses Ermäßigung auf Eintrittsgelder und Teilnahmegebühren. Aber auch diejenigen, die Essen und die Umgebung auf eigene Faust entdecken möchten, sparen mit dem Ferienpass. So kostet der Schwimmbadbesuch mit dem Ferienpass für Kinder nur 0,50 Euro und der Eintritt in den Grugapark ist gratis. Auch Erwachsene sparen mit dem Ferienpass bares Geld.

Der Ferienpass gilt während der gesamten Sommerferien und kostet 1 Euro für Kinder und 2 Euro für Erwachsene.

Alle Infos unter www.essen.de/ferienspatz.

Titelfoto: Peter Herzogenrath

Qualität der Badegewässer im Ruhrgebiet bleibt sehr gut

Grünes Licht für ungetrübten Wasserspaß: Die Badeseen im Ruhrgebiet haben fast durchgehend eine „ausgezeichnete“ Wasserqualität. Nur das Bettenkamper Meer in Moers wird eine Stufe niedriger mit „gut“ bewertet. Grundlage für die Einstufung des Landes sind die Messungen der Gesundheitsämter, die NRW-weit die Badegewässer an 108 offiziellen Messstellen untersuchen. Für die Badestelle am Essener Baldeneysee liegt noch keine Bewertung vor. Diese wird erst vergeben, wenn in vier aufeinanderfolgenden Jahren eine gleichmäßige Wasserqualität nachgewiesen werden konnte. Alle Informationen zu den EU-Badegewässern in Nordrhein-Westfalen mit aktuellen Messdaten zur Wasserqualität und Wassertemperatur, sowie Informationen zur genauen Lage, stehen im Internet. Infos: www.badegewaesser.nrw.de

(ü. Pm., idr)

Ruhr als ehemaliger Industriefluss an einer Stelle zeitweilig zum Schwimmen freigegeben

Zwar kein uneingeschränktes Baden und Schwimmen, aber Hoffnung und das Eingebundensein in das Projekt „Grüne Hauptstadt“ wurden heute am Essener Baldeneysee feierlich inszeniert.

„Es ist sowohl für mich als auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Essen ein unbeschreibliches Gefühl, die Badestelle an der Ruhr eröffnen zu dürfen und die jahrelange Forschung und das Engagement von Ruhrverband, Stadt und Partnern damit honorieren zu können. Das Baden in der Ruhr ist ein einzigartiges Projekt, durch das unser blaues Wunder für jeden erlebbar gemacht wird“, sagte Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, der die Pilotbadestelle am Dienstag gemeinsam mit Simone Raskob (Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 und Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen), Gerhard Odenkirchen (Abteilungsleiter Wasserwirtschaft im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Norbert Jardin (Vorstand Technik und Flussgebietsmanagement des Ruhrverbands) und Christian Keller (ehemaliger deutscher Schwimmer) eröffnete.

Während sich einige Bürger in das 19 Grad warme Wasser wagten, verfolgten Oberbürgermeister Thomas Kufen und die Beigeordnete Simone Raskob (4.  und 3. v. re.) das Geschehen mit einem Fußbad

Die Ruhr steht exemplarisch für die Entwicklung der Stadt Essen. Von einem Fluss, an dem nur wenige Mühlen und Handwerksbetriebe siedelten, wurde das Fließgewässer zu einem Transportweg für Kohle und Entsorgungsort für Industrieabwässer. Durch Investitionen in Millionenhöhe in die Abwasserbeseitigung seit den 80-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich die Ruhr zu einem blauen und sauberen Gewässer entwickelt, in dem heute wieder die ersten Bürgerinnen und Bürger der Stadt baden können und dürfen. Unter dem Projektnamen „Sichere Ruhr“ wurden 2012 die Rahmenbedingungen für ein sicheres und rechtskonformes Baden und ein Frühwarnsystem erarbeitet, das die innerhalb der EU geltenden hygienischen Standards für Badegewässer berücksichtigt. Dieses System sagt Schwankungen der Wasserqualität voraus. Nur nach Starkregenereignissen, in deren Folge eine Entlastung der Regenbecken erfolgen muss, wird eine Sperrung des Badebereiches notwendig.

Im Internet können Bürger die Meßergebnisse einsehen (anklicken!)

Die Badestelle am Seaside Beach Baldeney erstreckt sich über eine Uferlänge von 50 Metern und reicht 15 Meter in den See hinein. Der Einstieg in das Fließgewässer ist über drei Stege möglich. Ein eigens entwickeltes Frühwarnsystem zeigt die Tage an, an denen das Baden in der Ruhr nicht möglich ist. Interessierte können sich hierzu auf der Website der Stadt Essen unter www.essen.de/badeninderruhr informieren. Hintergrundinformationen zu Badegewässern in NRW gibt es auf der Website des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) unter www.badegewaesser.nrw.de. Eine Badeaufsicht sowie eine entsprechende Infrastruktur mit Toiletten, Umkleiden und Verpflegung sind durch das Seaside Beach Baldeney gewährleistet. Die Nutzung der Badestelle ist im regulären Eintrittspreis von 3,50 Euro (ermäßigt, 3,- Euro) enthalten.

Ob und wann weitere Badestellen umgesetzt werden, wird vor allem davon abhängig sein, wie die Pilotbadestelle und das Frühwarnsystem am Seaside Beach Baldeney angenommen werden.

Foto: Jochen Tack

Beginn der Freibadsaison 2017 am 1. Mai im Grugabad

Am Montag, 1. Mai, beginnt die Freibadsaison im Grugabad: Durchgehend von 8 bis 20 Uhr steht das Grugabad am Maifeiertag allen Badegästen offen.

Ab Dienstag, 2. Mai, gelten für das Grugabad die üblichen Öffnungszeiten: Montags bis freitags von 6 Uhr bis 10 Uhr und von 14 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 20 Uhr.

Das Freibad Dellwig ist bereits ab Samstag, 29. April, geöffnet, das Freibad Steele plant den Start in die Saison traditionell für Muttertag, also für Sonntag, 14. Mai.

In den Kombibädern Oststadt und Kettwig dauert die Auswinterung noch an, über die Aufnahme des Freibadbetriebes informiert die Betriebsleitung rechtzeitig über die Medien sowie online auf der Homepage der Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) und auf www.essen.de.

(ü. Pm.)